DE1506093C3 - Landehilfe für Luftfahrzeuge - Google Patents
Landehilfe für LuftfahrzeugeInfo
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- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D1/00—Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots
- G05D1/04—Control of altitude or depth
- G05D1/06—Rate of change of altitude or depth
- G05D1/0607—Rate of change of altitude or depth specially adapted for aircraft
- G05D1/0653—Rate of change of altitude or depth specially adapted for aircraft during a phase of take-off or landing
- G05D1/0676—Rate of change of altitude or depth specially adapted for aircraft during a phase of take-off or landing specially adapted for landing
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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Description
3 4
feld Γ, dessen seitliche Grenzen durch Linien? ge- Metern bei einer Temperatur des Netzes, die nur
kennzeichnet sind und das durch ein zur Landung einige Grad über oder unter der Bodentemperatur
ansetzendes Flugzeug A überflogen wird. liegt, erfaßt bzw. nachgewiesen werden kann.
Die thermischen Kennzeichnungsmittel bestehen in Bei der abgewandelten Ausführungsform gemäß
diesem Fall aus zwei fadenförmigen Bodenkenn- 5 F i g. 6 und 7 werden die thermischen Bodenkennzeichnungsstreifen
1 und 2, welche durch zwei elek- Zeichnungsanordnungen von vier parallel zueinander
irische Heizleiter gebildet sein können oder durch verlaufenden elektrischen Heizleitern 1, 2,3 und 4
Rohre, welche von einer Heiz- oder Kühlflüssigkeit gebildet, die in Richtung der Lande- bzw. Führungsdurchflossen
werden, die ihrerseits durch eine geeig- bahn liegen und in Reihe oder parallel oder seriennete
Wärme- oder Kältequelle erhitzt oder abgekühlt io weise parallel geschaltet und an einen Generatorwerden
kann, bzw. Stromerzeugersatz 5 oder jede andere elektri-
Die Erfahrung hat gezeigt, daß das Kennzeich- sehe Versorgungsquelle und selbst an das Stromver-
nungs- bzw. Leitnetz unter der Erdoberfläche anr sorgungsnetz angeschlossen sind,
geordnet sein kann, etwa wie im Fall der Leiter bzw. In Hinblick auf die Bodenkennzeichnung mit vier
Leitungen 1' und 2' der F i g. 3. 15 erwärmten Streifen 1, 2,3 und 4 gemäß F i g. 6 und 7
Entsprechend abgewandelten Ausführungsformen ist für die Flugzeugsteuerung von Bedeutung, daß
wird das Kennzeichnungs- bzw. Leitnetz durch fa- alle vier Streifen nur oberhalb einer vom »Blickwin-
denförmige Kennzeichnungsstreifen gebildet, die zur kel« α der Bordausrüstung abhängenden Flüghöhe
Erzeugung einer thermischen Diskontinuität oder aufgenommen werden. Beim Niedergehen des Flug-
eines thermischen Kontrastes angeordnet bzw. ausge- 20 zeugst, z.B. bis zur Position A', werden die äuße-
staltet sind und die z. B. entweder durch das Vorhan- ren Streifen 3,4 nicht mehr vom Blickwinkel erfaßt,
densein eines einfachen Gradienten der Wärmeleitfä- Dies und darüber hinaus der Abstand der den Strei-
higkeit (Durchgang bzw. Übergang von einem Mate- fen entsprechenden Aufzeichnungen auf Bordgeräten
rial auf ein anderes) oder durch einen Gradienten des sind Maße für die Flughöhe. Des weiteren ist die
Emissionnsvermögens (Zustand bzw. Beschaffenheit 25 Zentrizität der Aufzeichnungen ein Maß für die kor-
einer unterschiedlichen Oberfläche) gebildet werden. rekte Einhaltung der durch die Streifen vorgezeich-
Ein Ausführungsbeispiel von Bodenkennzeichnun- neten Soll-Anfluglinie.
gen, die einen Gradienten bezüglich des Emissions- Der Pilot erhält auf diese Weise beim Überfliegen
Vermögens schaffen, ist in F i g. 4 dargestellt, wo die der erfindungsgemäßen Landehilfe Informationen
Bodenkennzeichnungen durch einfache metallisierte 30 über: die Relativposition seines Flugzeugs (bezogen
Papierstreifen la und 2 a gebildet sind, deren nach auf das thermische Kennzeichnungsnetz), seine
oben gerichtete glänzende Oberfläche weniger Route bzw. Flugrichtung (bezogen auf die Orientie-
Wärme ab- bzw. ausstrahlt als der Boden. rung bzw. Ausrichtung der erwärmten Streifen des
Entsprechend der in Fig. 5 dargestellten Variante Netzes) und seine Höhe oberhalb des Netzes. Dieser
werden die Bodenkennzeichnungen durch Streifen 35 letztere Wert kann sehr genau erhalten werden, da es
1 b und 2 b gebildet, deren eine Hälfte schwarzmatt genügt, die geeignete Anzahl von erwärmten Streifen,
und deren andere Hälfte gänzend ist. den Abstand derselben voneinander usw. vorzuse-
Der Vorteil derartiger Kennzeichnungsmittel liegt hen, um verschiedene Ablesemaßstäbe zu erhalten,
darin, daß sie passiv sind und keine Energiequelle Der Pilot kann somit auf außerordentlich einfache
benötigen. 40 Weise die Position (anzimutal) des Flugzeugs, einer-
Die Erfahrung hat gezeigt, daß durch Infrarot-De- seits bezogen auf die gekennzeichnete Bahn und an-
tektoranordnungen das thermische Kennzeichnungs- dererseits bezüglich seiner Höhe oberhalb dieser
bzw. Leitnetz aus einer Höhe von mehreren hundert Bahn, erkennen bzw. feststellen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Landehilfe für Luftfahrzeuge, bestehend aus mindestens einem Infrarotstrahlung aussendenden,
am Boden entlang einer Linie angegordneten Strahler, dadurchgekennzeichnet, daß der Strahler als Streifen (1 a, 2 a) mit metallener
Oberfläche gestaltet ist.
2. Landehilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß parallel zu dem Streifen mit metallener Oberfläche ein Streifen mit mattschwarzer Oberfläche angeordnet ist.
3. Landehilfe für Luftfahrzeuge, bestehend aus mindestens einem Infrarotstrahlung aussendenden,
am Boden entlang einer Linie angeordneten, 1S
beheizten Strahler, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahler durch ein von einem Heizmedium
durchströmtes Rohr gebildet ist.
4. Landehilfe für Luftfahrzeuge, bestehend aus mindestens einem Infrarotstrahlung aussendenden,
am Boden entlang einer Linie angeordneten, beheizten Strahler, dadurch gekennzeichnet, daß
der Strahler als elektrischer Heizleiter (1, 2, 3, 4) gestaltet ist.
25
Die Erfindung betrifft Landehilfen für Luftfahrzeuge,
bestehend aus mindestens einem Infrarotstrahlung aussendenden, am Boden entlang einer Linie
angeordneten gegebenenfalls beheizten Strahler.
Aus der deutschen Patentschrift 1 009 503 ist bereits ein Fahrzeugleitsystem zur Blindlenkung von
Kraftfahrzeugen bekannt, das auch bei Luftfahrzeugen Anwendung finden soll, wozu am Boden Leitstreifen
vorgesehen sind, die eine optisch wahrnehmbare Bodenkennzeichnung mittels sichtbarer Lichtstrahlen
darstellen. Diese Bodenkennzeichnung wird vom Flugzeug aus mit Hilfe entsprechender Bordausrüstungen,
wie Fotozellen, festgestellt und in Hinblick auf die Flugdaten, wie Höhe, Abstand vom
Aufsetzpunkt u. dgl., als Information für den Piloten über den jeweiligen Flugzustand ausgewertet. Eine
Befeuerung des Bodens mit Hilfe sichtbaren Lichtes ist jedoch in ihrer Wirksamkeit witterungsabhängig;
diesbezüglich sei nur auf Nebellagen hingewiesen, die die Feststellung der Bodenkennzeichnung entweder
beeinträchtigen oder sogar gänzlich verhindern.
Des weiteren ist aus der britischen Patentschrift 908 442 ein Landehilfesystem für Luftfahrzeuge bekannt,
bei dem der bodenseitige Teil aus entlang von Linien aufgestellten Infrarotstrahlern besteht. Die 5»
von diesen ausgehende Strahlung, die nicht beispielsweise durch Nebel beeinträchtigt wird, wird mit Hilfe
entsprechender bordseitiger Infrarotausrüstung festgestellt und in Hinblick auf die Einhaltung einer bestimmten
Landeanflugbahn, wozu Höhe, seitliche Abdrift, Neigungswinkel u. dgl. gehören, ausgewertet,
so daß dem Piloten Informationen über die Flugzeuglage zur Verfugung stehen, die auf der Infrarotstrahlung der linienförmig angeordneten Strahler beruhen.
Über spezielle Ausbildung der Strahler ist allerdings
keine Aussage gemacht.
Hinsichtlich der Ausbildung von Infrarotstrahlern ist anzuführen, daß diesbezüglich ganz allgemein sowohl
unabgeschirmte, also allseitig abstrahlende punktförmige Strahler als auch teilweise abgeschirmte,
also in Hinblick auf die Abstrahlungsrichtung ausgerichtete Strahler bekannt sind.
In Anbetracht dessen liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, für Luftfahrzeuge, die bezüglich am Boden entlang einer Linie angeordneter Infrarotstrahler
mittels bordeigener Empfangs- und Auswertungsgeräte lenkbar sind, verbesserte Infrarotstrahler
zu schaffen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Strahler als Streifen mit metallener
Oberfläche gestaltet ist. Ein solcher Streifen bildet gegenüber der Umgebung einen Wärmekontrast, der
mittels entsprechender Bordgeräte vom Flugzeug aus wegen der mit dem Wärmekontrast verbundenen anderen
Infrarotstrahlung gegenüber der Umgebung ohne weiteres auszumachen und einer Auswertung
zuführbar ist.
Zur Sicherstellung, daß auch bei zufällig gleicher Infrarotstrahlung der Umgebung und der Streifen
ein Wärmekontrast gegeben ist, kann in Weiterbildung vorgesehen werden, daß parallel zu den
Streifen mit metallener Oberfläche ein Streifen mit schwarzmatter Oberfläche angeordnet ist. Somit ergibt
sich ein stets gleichbleibender Wärmekontrast unabhängig vom Umgebungszustand, so daß der so
ausgebildete linienförmig angeordnete Infrarotstrahler leicht erkennbar ist, und zwar vorzugsweise an
dem sich in den Auswertungen niederschlagenden konstanten Wärmekontrast.
Für den Fall beheizter Strahler besteht die erfindungsgemäße Lösung zum einen darin, daß der
Strahler durch ein von einem Heizmedium durchströmten Rohr gebildet ist, und zum anderen darin,
daß der Strahler als elektrischer Heizleiter gestaltet ist. Beide Lösungen gewährleisten eine einwandfreie
Identifizierung der Strahler von einem Flugzeug aus, wobei sie den besonderen Vorteil bieten, daß durch
entsprechende Regulierung der Heizleistung der Wärmekontrast gegenüber der Umgebung und damit
ein verbesserter Infrarotkdntrast gegenüber der Umgebung erreichbar ist. Dies ist insbesondere in Hinblick
auf etwa jahreszeitlich stark schwankende Klimabedingungen von Bedeutung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Darstellung mehrerer lediglich
beispielhafter Ausführungsformen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht eines von
einem Flugzeug überflogenen Landefelds mit einer durch zwei fadenförmige Kennzeichnungen gebildeten
thermischen Bodenkennzeichnung,
F i g. 2 eine Frontalansicht des Felds der F i g. 1 von der Linie H-II der F i g. 1 aus mit zwei verschiedenen
Höhenlagen des Flugzeugs,
Fig. 3 eine Frontalansicht einer abgewandelten Ausführungsform der Bodenkennzeichnung der
F i g. 1 und 2,
F i g. 4 eine Frontalansicht einer abgewandelten Ausführungsform der Bodenkannzeichnung der
F i g. 1 und 2,
F i g. 4 und 5 je eine perspektivische Ansicht einer weiteren Variante einer thermischen Bodenkennzeichnung,
F i g. 6 eine perspektivische Teilansicht eines von einem Flugzeug überflogenen Flug- bzw. Landefelds
mit einer durch vier fadenförmige Kennzeichnungen gebildeten thermischen Bodenkennzeichnung und
Fig.7 eine Frontalansicht des Felds der Fig.6
von der Linie X-X der F i g. 6 aus mit zwei verschiedenen Höhenlagen des Flugzeugs.
Die F i g. 1 und 2 zeigen ein Lande- bzw. Flug-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR14183A FR1440819A (fr) | 1965-04-22 | 1965-04-22 | Procédé et équipement de téléguidage thermique, en particulier pour l'atterrissage d'aéronefs |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1506093A1 DE1506093A1 (de) | 1969-07-10 |
| DE1506093B2 DE1506093B2 (de) | 1973-07-12 |
| DE1506093C3 true DE1506093C3 (de) | 1974-02-07 |
Family
ID=8576999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1506093A Expired DE1506093C3 (de) | 1965-04-22 | 1966-04-19 | Landehilfe für Luftfahrzeuge |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1506093C3 (de) |
| FR (1) | FR1440819A (de) |
| GB (1) | GB1144577A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN107264826A (zh) * | 2017-07-04 | 2017-10-20 | 陈蜀乔 | 一种航空母舰飞机起降磁流变液助力/阻尼跑道 |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2315629B (en) * | 1986-09-13 | 1998-05-13 | Gec Avionics | Apparatus for measuring altitude |
| US4858132A (en) * | 1987-09-11 | 1989-08-15 | Ndc Technologies, Inc. | Optical navigation system for an automatic guided vehicle, and method |
| GB2284907B (en) * | 1993-12-18 | 1998-06-24 | Central Systems & Automation L | Navigation system for automatically guided vehicle |
-
1965
- 1965-04-22 FR FR14183A patent/FR1440819A/fr not_active Expired
-
1966
- 1966-04-19 DE DE1506093A patent/DE1506093C3/de not_active Expired
- 1966-04-21 GB GB17408/66A patent/GB1144577A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN107264826A (zh) * | 2017-07-04 | 2017-10-20 | 陈蜀乔 | 一种航空母舰飞机起降磁流变液助力/阻尼跑道 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1506093A1 (de) | 1969-07-10 |
| DE1506093B2 (de) | 1973-07-12 |
| FR1440819A (fr) | 1966-06-03 |
| GB1144577A (en) | 1969-03-05 |
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