DE1504597C - Hohldorn zum Herstellen von aus schraubenlinienförmig gewickelten Kunststoffstreifen bestehenden Rohren oder Behältermänteln beliebiger Länge - Google Patents
Hohldorn zum Herstellen von aus schraubenlinienförmig gewickelten Kunststoffstreifen bestehenden Rohren oder Behältermänteln beliebiger LängeInfo
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- DE1504597C DE1504597C DE1504597C DE 1504597 C DE1504597 C DE 1504597C DE 1504597 C DE1504597 C DE 1504597C
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Hohldorn zum Herstellen won aus schraubenlinienförmig gewickelten
Kunststoffstreifen bestehenden Rohren oder Behältermänteln beliebiger Länge, der aus zwei
über Gelenke miteinander verbundenen Blechmantelsegmenten mit größerem Segmentwinkel und einem
dritten Blechmantelsegment mit kleinerem Segmentwinkel besteht, die zur Verringerung des Durchmessers
des Doms in radialer Richtung einziehbar sind, wobei die größeren Blechmantelsegmente innen durch
in Umfangsrichtung verlaufende T-Profilrippen versteift sind, an deren unteren Enden sich die Gelenke
befinden, und wobei an jedem Gelenk das eine Ende eines Druckmittelzylinders mit Kolbenstange angelenkt
ist, während deren anderes Ende über einen Verbindimgsbauteil mit einer im wesentlichen U-förmigen,
das kleinere Blechmantelsegment tragenden Längsversteifung verbunden ist, und bei dem der
Verbindungsbauteil mit den größeren Blechmantelsegmenten über Führungsteile verbunden ist, nach
Patent 1 262 570.
Es sind zusammenklappbare Hohltrommeln für das Aufbauen von Luftreifenrohlingen bekannt, bei
denen im Innern der Hohltrommeln angeordnete Einklappvorrichtungen durch Gelenklaschen mit einklappbaren
Trommelsegmenten verbunden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Steuermechanismus für das Zusammenziehen des
Hohldorns wesentlich zu vereinfachen und ferner die Möglichkeit zu schaffen, daß die gesamte Antriebseinheit
für das Zusammenziehen des Domes für mehrere Dorne von verschiedenem Durchmesser verwendet
und leicht ein- und ausgebaut werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß alle Zylinder und Kolbenstangen durch Befestigung
der oberen Enden aller Kolbenstangen an einem gemeinsamen, mit den Verbindungsbauteilen
verbundenen oberen Längsbalken und der unteren Enden aller Zylinder an einem gemeinsamen, mit den
Gabelstücken verbundenen unteren Längsbalken zu einem Einbausatz zusammengefaßt sind.
In zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung sind die Verbindungsbauteile mit den T-Profilrippen der
größeren Blechmantelsegmente durch je zwei gegenüberliegend angeordnete Gelenklaschen verbunden,
deren Mittelachsen bei ausgefahrener Kolbenstange ganz oder nahezu in einer gemeinsamen Ebene senkrecht
zur Zylinderachse verlaufen.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt
Fi g. 1 eine Frontansicht auf einen Hohldorn, während
F i g. 2 eine Seitenansicht auf ein Teilstück des Hohldorns nach F i g. 1 wiedergibt.
Der Hohldorn 1 besteht aus zwei Blechmantelsegmenten
2 mit größcrem Segmentwinkel und einem dritten Blechmantelsegment 3 mit kleinerem Segmentwinkcl.
Alle drei Segmente bilden in Normalstellung einen geschlossenen Zylindermantel. Der in der Zeichnung
dargestellte Hohldorn hat eine zylindrische Form, kann aber auch jede andere, nicht runde Form
haben.
Die beiden größeren Blechmantelsegmente 2 sind mit T-Profilrippen 4 versteift, die an ihren unteren
Enden durch je ein Gelenk 5 miteinander verbunden sind. An dem Gelenk 5 ist außerdem ein Druckmittelzylinder
7 über ein Gabelstück 8 angelcnkt. Aus dem Zylinder 7 ragt eine Kolbenstange 6 heraus, die über
einen Verbindungsbauteil 9 mit einer sich über die gesamte Länge des Hohldoms 1 erstreckenden Längsversteifung
10 verbunden ist. Die Längsversteifung 10, auf der das kleinere Blechmantelsegment 3 befestigt
ist, ist im wesentlichen U-förmig ausgebildet, wobei die Schenkel 11 am freien Rand, dem Radius des
Hohldorns 1 entsprechend, nach außen gebogen sind und in der in der Zeichnung dargestellten Normalstellung
der Blechmantelsegmente 2 und 3 die über
ίο die oberen Enden der T-Profilrippen 4 frei vorstehenden
Ränder 12 der Blechmantelsegmente 2 abstützen. Am Verbindungsbauteil 9 sind in der Normalstellung
in Sehnenrichtung verlaufende Gelenklaschen 13 mit ihrem einen Ende angelenkt, während die anderen
Enden der Gelenklaschen 13 an den zugehörigen T-Profilrippen 4 gelenkig so befestigt sind, daß die
Gelenklaschen 13 in der in der Zeichnung dargestellten Normalstellung in einer gemeinsamen Ebene
senkrecht zur Achse des Druckmittelzylinders 7 und der Kolbenstange 6 liegen. Die Gelenklaschen 13
können in der Ausfahrstellung etwas aus der gemeinsamen Ebene abweichen, verbleiben aber zweckmäßig
in demjenigen Bereich, in welchem Selbstsperrung der Gelenklaschen 13 vorliegt.
a5 Je nach Beanspruchung und Länge des Hohldorns
1 ist eine entsprechende Anzahl von Domstützvorrichtungen, die jeweils aus dem Druckmittelzylinder
7, der Kolbenstange 6, dem Verbindungsbauteil 9 und den Gelenklaschen 13 bestehen, vor-
gesehen. Dabei kann im Bereich jedes T-Profilrippenpaares 4 ein Druckmittelzylinder 7 vorgesehen sein,
oder es ist jedes zweite T-Profilrippenpaar 4 mit einem Druckmittelzylinder 7 versehen. Die Kolben der Zylinder?
sind gleichzeitig und auf beiden Seiten beaufschlagbar. Sie können auch einseitig beaufschlagbar
sein und eine Rückholfeder aufweisen, wobei dann zweckmäßig für die in der Zeichnung dargestellte
Arbeitsstellung eine Verriegelung vorgesehen wird.
An Stelle der Druckmittelzylinder 7 können auch jeweils mechanische Kraftübertragungsmittel verwendet
werden, z. B. Scherenheber oder ähnliche mechanische Einrichtungen, insbesondere bei Hohldornen
mit kleinem Durchmesser. Bei Hohldornen mit größerem Durchmesser werden jedoch Druckmittelzylinder
vorgezogen, weil durch diese eine gleichmäßigere Betätigung des Hohldorns möglich ist.
Die oberen Enden aller Kolbenstangen 6 sind an einem gemeinsamen oberen Längsbalken 14 und die
unteren Enden aller Druckmittelzylinder 7 an einem gemeinsamen unteren Längsbalken 15 befestigt. Dadurch
werden die Kraftübertragungsmittel bzw. alle Domstützvorrichtungen zu einem Einbausatz zusammengefaßt,
der schubladenartig in den Hohldorn 1 eingeschoben werden kann und dann jeweils an den
Stellen 16 und 17 verschraubt oder sonstwie befestigt wird. Es besteht somit die Möglichkeit, für
mehrere Hohldorne 1 mit verschiedenen Durchmessern die gleiche Kraftübertragungseinrichtung zu verwenden.
Dies gilt auch dann, wenn insbesondere bei Hohldornen mit kleinen Durchmessern mechanische
Kraftübertragungsmittel verwendet werden. Die Gelenklaschen 13 sind ein fester Bestandteil der jeweiligen
Hohldorne 1, da die Länge der Gelenklaschen 13 und die Lage des Gclcnkpunktes derselben an den
T-Profilrippen 4 vom Durchmesser des Hohldoms abhängig sind. Sie werden dann jeweils an den Gelenkpunkten
der Verbindungsbauteile 9 befestigt.
Claims (2)
1. Hohldorn zum Herstellen von aus schraubenlinienförmig gewickelten Kunststoffstreifen
bestehenden Rohren oder Behältermänteln beliebiger Länge, der aus zwei über Gelenke miteinander
verbundenen Blechmantelsegmenten mit größerem Segmentwinkel und einem dritten Blechmantelsegment mit kleinerem Segmentwinkel
besteht, die zur Verringerung des Durchmessers des Dorns in radialer Richtung einziehbar
sind, wobei die größeren Blechmantelsegmente innen durch in Umfangsrichtung verlaufende
T-Profilrippen versteift sind, an deren unteren Enden sich die Gelenke befinden, und wobei an
jedem Gelenk das eine Ende eines Druckmittelzylinders mit Kolbenstange angelenkt ist, während
deren anderes Ende über einen Verbindungsbauteil mit einer im wesentlichen U-förmigen, das
kleinere Blechmantelsegment tragenden Längsversteifung verbunden ist, und bei dem der Verbindungsbauteil
mit den größeren Blechmantelsegmenten über Führungsteile verbunden ist, nach Patent 1262 570, dadurch gekennzeichnet,
daß alle Zylinder (7) und Kolbenstangen (6) durch Befestigung der oberen Enden aller Kolbenstangen
(6) an einem gemeinsamen, mit den Verbindungssbauteilen (9) verbundenen oberen
Längsbalken (14) und der unteren Enden aller Zylinder (7) an einem gemeinsamen, mit den
Gabelstücken (8) verbundenen unteren Längsbalken (15) zu einem Einbausatz zusammengefaßt
sind.
2. Hohldorn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsbauteile (9)
mit den T-Profilrippen (4) der größeren Blechmantelsegmente (2) durch je zwei gegenüberliegend
angeordnete Gelenklaschen (13) verbunden sind, deren Mittelachsen bei ausgefahrener
Kolbenstange (6) ganz oder nahezu in einer gemeinsamen Ebene senkrecht zur Zylinderachse
verlaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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