DE1502400C - Werkzeug zum Polieren gekrümmter Werkstucksflachen aus Glas - Google Patents
Werkzeug zum Polieren gekrümmter Werkstucksflachen aus GlasInfo
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- 238000005498 polishing Methods 0.000 title claims 4
- 239000011521 glass Substances 0.000 title claims 3
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
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- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 claims 1
- 239000006260 foam Substances 0.000 claims 1
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- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
Description
Ordnung mehrerer Polster 10 auf einem Träger 20 nebeneinander zu ermöglichen.
Der versetzte Anschlußteil 12 ist einstückig mit dem Hauptteil 11 ausgebildet und weist eine Verstärkungsschiene
17 auf, die im Anschlußteil 12 eingebettet und mittels Blindlöcher 18, die von dem Polsterwerkstoff
mit ausgefüllt sind, lagegesichert ist. Die Bohrungen 19 dienen der Befestigung des Polsters
10 auf dem Träger 20.
In F i g. 3 ist mit W ein Werkstück (z. B. Fernsehbildschirm)
bezeichnet, das mit dem anmeldungsgemäßen Werkzeug bearbeitbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Werkzeug zum Polieren gekrümmter Flä- andererseits müßte es aber auch so nachgiebig sein,
chen von Werkstücken aus Glas mit einem star- 5 daß es sich örtlichen Unebenheiten der zu bearbeiren
Träger und einem an dem Träger befestigten tenden Werkstückoberfläche ohne weiteres anzupaselastischen
Polster, gegen dessen freie Oberfläche sen vermag. Diesen Forderungen kann von einem
das Werkstück anliegt, wobei das Polster auf der vollen Polster nur in beschränktem Umfang entsproeinen
Seite eine kugelflächenartige, als geschlos- chen werden. Wählt man nämlich ein hartes Polster,
sene Decke ausgebildete Oberfläche und auf der io so kann zwar' ein ausreichend hoher Schleifdruck
anderen Seite eine aus sich in regelmäßiger Folge aufgebracht werden, ohne daß sich das Polster insgeabwechselnden
Erhöhungen und Vertiefungen samt unerwünscht stark verformt, das Polster vermag zusammensetzende Oberfläche aufweist, da- sich aber nicht örtlichen Werkstückunebenheiten
durch gekennzeichnet, daß die Erhö- ausreichend anzupassen. Im umgekehrten Fall, d.L·
hungen und Vertiefungen durch senkrechte zylin- 15 bei Verwendung eines relativ weichen Polsters, kann
drische Noppen (15, 16) gebildet werden und daß sich das Polster örtlichen Unebenheiten des Werkdas
Polster (10) mit der genoppten Seite am Trä- Stücks besser anpassen, es sinkt aber der übertragger
(20) anliegt. bare Schleifdruck (und damit die Zerspanungslei-
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch ge- stung).
kennzeichnet, daß die Noppen (15, 16) einen ao Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher,
Durchmesser von etwa 6,35 mm aufweisen. ein gattungsgemäßes Schleifwerkzeug so weiter zu
3. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bilden, daß das Werkzeug unter Beibehaltung einer
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Noppen geschlossenen, dem Vollpolster entsprechenden
(15, 16) voneinander einen Abstand von wenig- Außenfläche die örtliche Flexibilität des gattungsgestens
12,7 mm und nicht mehr als 19 mm aufwei- as mäßen Werkzeugs aufweist.
sen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge
löst, daß die Erhöhungen und Vertiefungen durch senkrechte zylindrische Noppen gebildet werden und
daß das Polster mit der genoppten Seite am Träger 30 anliegt.
Zweckmäßig weisen die Noppen einen Durchmes-
Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Polieren ser von etwa 6,3 mm auf und sind in einem Abstand
gekrümmter Flächen von Werkstücken aus Glas mit von wenigstens 12,7 mm und nicht mehr als 19 mm
einem starren Träger und einem an dem Träger befe- voneinander angeordnet.
stigten elastischen Polster, gegen dessen freie Ober- 35 Durch diese Ausbildung des Werkzeugs wird befläche
das Werkstück anliegt, wobei das Polster auf wirkt, daß für das Polster ein Werkstoff mit relativ
der einen Seite eine kugelflächenartige, als geschlos- hohem Elastizitätsmodul verwendet werden kann, so
sene Decke ausgebildete Oberfläche und auf der an- daß das Polster insgesamt ausreichend hohe Schleifderen
Seite eine aus sich in regelmäßiger Folge ab- kräfte übertragen kann. Die andererseits notwendige
wechselnden Erhöhungen und Vertiefungen zusam- 40 örtliche Verformbarkeit wird durch den von den
mensetzende Oberfläche aufweist. Noppen auf der Rückseite der zusammenhängenden
Ein derartiges Werkzeug ist aus der britischen Pa- Polsteroberfläche gebildeten Hohlraum ermöglicht,
tentschrift 795 667 bekannt. Dieses Werkzeug weist in den die zusammenhängende Oberfläche des Poleine
zusammenhängende Polierfläche mit konzen- sters bei der Bearbeitung von Werkstücken mit untrischen
Vertiefungen und Erhebungen auf, die ab- 45 gleichmäßiger Oberfläche von Fall zu Fall aüsweiwechlelnd
vom Außenumfang zur Mitte hin angeord- chen kann.
net sind. Damit ist jedoch kein vollständiger und In welchem Maß dies möglich ist, hängt wesent-
kontinuierlicher Kontakt zwischen Arbeitsfläche und Hch vom Durchmesser und Abstand der einzelnen
Werkstückoberfläche erzielbar, wie er an sich wün- Noppen untereinander ab, wobei günstige Werte im
sehenswert ist. Es wurde nämlich festgestellt, daß ein 50 oben angegebenen Bereich liegen,
intermittierender oder nur teilweiser Kontakt der Ar- Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnung
intermittierender oder nur teilweiser Kontakt der Ar- Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnung
beitsfläche des Werkzeugs mit der Werkstückober- näher erläutert werden. Diese zeigt in
fläche zu einer Verminderung der Zerspanungslei- Fig. 1 die Ansicht eines.erfindungsgemäßen PoI-
fläche zu einer Verminderung der Zerspanungslei- Fig. 1 die Ansicht eines.erfindungsgemäßen PoI-
stung führt. Darüber hinaus war eine Punktbelastung sters von unten,
und ein zonenweiser Werkstoffabtrag in Kauf zu neh- 55 F i g. 2 eine Seitenansicht des Polsters nach
men, die beide zu Oberflächenfehlern führten. F i g. 1 und
Aus der gleichen britischen Patentschrift ist aber F i g. 3 eine schematische Seitenansicht der An-
auch bereits bekannt, ein volles Polster, d. h. ein sol- Ordnung einer Vielzahl von Polstern nach F i g. 1 auf
ches, ohne irgendwelche Erhebungen und Vertiefun- einer geeignet geformten Trägeroberfläche,
gen, zu verwenden, das aus Filz, Gummi, einem 60 In den Fig. 1 und2 ist ein Polster 10 nach der geeigneten Kunststoff oder wie aus der deutschen Pa- Erfindung dargestellt, das aus einem Hauptteil 11 tentschrift 531247 noch bekannt ist, aus Schaum- und einem versetzten Anschlußteil 12 besteht. Die gummi od. dgl. bestehen kann. am Hauptteil 11 mit 13 bezeichnete Oberfläche bil-
gen, zu verwenden, das aus Filz, Gummi, einem 60 In den Fig. 1 und2 ist ein Polster 10 nach der geeigneten Kunststoff oder wie aus der deutschen Pa- Erfindung dargestellt, das aus einem Hauptteil 11 tentschrift 531247 noch bekannt ist, aus Schaum- und einem versetzten Anschlußteil 12 besteht. Die gummi od. dgl. bestehen kann. am Hauptteil 11 mit 13 bezeichnete Oberfläche bil-
Aber auch mit einem vollen Polster, gleichgültig det die Arbeitsfläche. Die Unterfläche 14 des Hauptaus
welchem Werkstoff es hergestellt ist, sind keine 65 teils 11 ist mit einer Vielzahl biegsamer, kegeliger
optimalen Ergebnisse erzielbar. Ein optimal wirksa- Noppen 15, 16 versehen, von denen die Noppen 16
mes Polster müßte nämlich zwei sich widersprechen- um das Dickenmaß des Anschlußteils 12 gekürzt
den Forderungen genügen. Es müßte einerseits eine sind, um die aus F i g. 3 ersichtliche überlappte An-
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US404136A US3355843A (en) | 1964-10-15 | 1964-10-15 | Grinding and polishing pad |
| US40413664 | 1964-10-15 | ||
| DEC0037099 | 1965-10-08 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1502400A1 DE1502400A1 (de) | 1969-08-07 |
| DE1502400B2 DE1502400B2 (de) | 1973-02-08 |
| DE1502400C true DE1502400C (de) | 1973-08-23 |
Family
ID=
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