DE1501299A1 - Verfahren zur Herstellung einer waermeisolierten schrank- oder truhenfoermigen Huelle fuer eine Kuehlvorrichtung und Kuehlvorrichtung mit einer gemaess diesem Verfahren hergestellten Huelle - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer waermeisolierten schrank- oder truhenfoermigen Huelle fuer eine Kuehlvorrichtung und Kuehlvorrichtung mit einer gemaess diesem Verfahren hergestellten HuelleInfo
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Description
"Verfahren zur Herstellung einer wärmeisolierten schrank- oder
truhenförmigen Hülle für eine Kühlvorrichtung und Kühlvorrichtung
mit einergpmäss diesem Verfahren hergestellten Hülle."
Die Krfinduncj betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer
wärmeisolierten schrank- oder truhenförmitfen Hülle für eine Kühlvorrichtung,
s.B. einen Kühlschrank, eine Gefriertruhe oder dergleichen,
unter Anwendung der bekannten Schaumteehnik und eine Kühlvorrichtung
mit einer £ein'i33 diesem Verfahren hergestellten Hülle.
Ι.ε wurde Lereito vcre-cBchldtien, schrank- cder truhenföri;iige Hüllen
aus I5chaui7,Gtoff dadurch herzustellen, dasB diraoe Material in den
Zv;ischenr:iuin swisohen zwei vori;efertioten Behältern gebraoht wird)
die vor IeKi oohäamen in einer SchUumlehre iii(jeordnet worden sind.
Dieüea Verfahren iöt fabrikatorioch zweckraäBuig, weil eine voll-^
atändijve Hülle in einem Arbeita^an^ herijeatellt wird.
Kit Rücksicht auf den Transport ist dieseeVerfahren jedoch
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weniger vorteilhaft, weil die Hüllen sperrig sind, so dass dtr
Transport fertiger Hüllen eine unwirtschaftliche Benutzung der
Transportmittel bedeutet. Die Erfindung bezweckt, eine erheblich· Herabsetzung der i'ranaportkosten dadujch zu ermöglichen, daea di·
Hüllen in Form einfaoher wenig Raum beanspruchender Teile geliefert und transportiert werden, die auf einfache Weise an der Empfangesteile
zu einer vollständigen Hülle zusammengesetzt werden können, ohne dass komplizierte Geräte erforderlich sind und ohne Herabsetzung
der Isoliereigenschaften.
W
Oeraäsa der Erfindung wird dies daduroh erreicht, dass die
schrank- oder truhenförmige Hülle aus vergefertigten Tafeln euea»-
menge3etzt wird, die in einem mehr oder weniger automatisierten Her»
stellungsverfahren gefertigt werden und ius einem SchaumetoffkSrper
bestehen, der zwischenzwei Platten geformt ist, von denen eine ring·
über der anderen hervorsteht, welche Tafeln zu einer HQlIe zusammengesetzt werden, wobei die vorstehenden Platten nach aueeen gekehrt
sind und «ich bei benachbarten Tafeln ineinander anachlieeeen, so -daua fcie die Ausaenwand dei· Hülle billcm, währen die Innenplatten
sich entsprechend aneinander anechliesaen, ao daes sie den Innenbehälter der Hülle bilden, wonach Schaumstoff in die Zwischenräume
zwischen den vorstehenden Teilen der "tuaseren Platten und dem Schau»-
stoffkörpern der Tafeln gebracht wird, während an diesen Stellen
ein Gegendruck auf die Platten ausgeübt wird, so dass der eingebrachte !.Schaumstoff nach seiner Erstarrung die Tafeln zu einem
mechanisch starren Ganzen alt einen einheitlichen Isolierkörper
aus Schaumstoff zusammenhalt.
Die Hontage der IIÜllo vor dem Sohäuravorgang lässt aioh daduroh
erleichtern, dass die Platten der Wandtafeln in sioh ringsum am Rand der inneren und äuseeren Platten der als Boden der Hülle dienenden Tafel erstreckende Nuten eingesetzt und dann an den Ecken
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mit KiIfe von Eckleieten aneinander befestigt werden, die mit Nuten
versehen Bind, in die die Ränler der Matten aufgenommen werden.
Der Schaumkunststoff kann zweckmäseig durch Geffnungen in
den vorstehenden Teilen der äuseeren Flatte der Bodentafel eingebracht
werden, nachdem die Hülle mit ier Oeffnunj unten auf einem
oberen Rahmen angeordnet worden iot, der bei der fertigem Hülle die
SchäumstoffKörper und die Rändor der Matten der Wandtafeln ringe um
die Ceffnung der Hülle bedeokt. Auf diese Wcioe wird der obere
Rahmen auch durch den angebrachten Schaumstoff befestigt, und der Zusammenbau der Hülle kann in einem Arbeitsgang erfolgen.
Zusammen mit den Tafeln werden von der Fabrik auch separate Kühlelemente geliefert, die nach dem Zusammenbau der HUlIc in diese
eingesetzt und an eine ebenfalls separat gelieferte Kältemachine
an^'ccchlouöen werden. Die llä-teiaacl.ine k »ι/, zvi ο.ίΛΒβίβ in einem
üochel lXlr die HUlie angeordnet sein, wobei .die Verbindungen mit
den Fühlelementen ^.urc:. die BnientalVi geführt v.erden.
hxci Auufüurun£,[ibciL,£ie.L lcr xJrfiniuno lot in den Zeichnungen
dargeeteil und wii'd ic: folgenden näher beschrieben.
Εε «eifert
Fig. 1 ^eiB^ektiviüch eint teilweise zusammengebaute Hülle
nach der Lrfiniunj,
Fig. 2 und « Schniuto durch zwei verschiedene Teile der
Hülle vor xur Jo
Fig. 4 soheuatisoh die Hülle mit eingeuetzten Kühlolet.enten,
Fig. 'j eine Kültenucfcine, die eich üur Verwendung bei der
erfiniungugL-üu^cti Hülle eignet.
Fig. 1 zeigt eine toilweiue zusammenbaut.:tr Hülle, die aus
einer Bodentafel 1 und Wandtafeln 2 und j beeteKt. Die Tafeln eind
durch Schäuraen vor0-cfsrti0t und testeten je uue t;irierj zwischen
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zwei Platten, einer grösseren Platte 4f 7 beziehungsweise 10 und
einer kleineren Platte 6, 9 beziehungsweise 12, geformten Schaumstoff
körper 5>£ beziehungsweise 11. Die grPsoeren Platten sind so
ausgebildet, dasa sie den Auasenbehülter der Hülle bilden können,
während die kleineren Platten den Innenbehälter bilden. Die Breite
der, verstehenden Teile der !ius3eren Platten ontaprioht nahezu der
Dicke der ochaumisclierung·. Zur Erleichterung des Zusammenbaus stehen
auch die inneren Platten etwas über dem Sohaumk8rper hervor. Ab
Umfang der äusaeren und inneren Platte der Bodentafel sind oben offen·
Nuten 13 beziehungsweise 14 vorgesehen. Diete Nuten können auoh die
Form von Eckleisten haben, die den nachstehend zu erwähnenden Teilen
15 und 16 ähnlich sind.
Die Platten können durch Pressen oder ein Vakuumverfahren
uüs Kunsstoff hergestellt sein, sie können jedoob. auch aus Lagerimaterial,
aus Blech oder dergleichen bestehen, während de* Schaumstoff körner zweckmäßig aus einem Polyurethan besteht,
Die vorfabrisierten Tafeln werden auf die in Fig. 1 dargestellte V/eise zu einer Hülle zusammengesetzt, wobei die vorstehenden
Bänder der Platten der Wandtafeln zunächst in die Hüten der Boden»
tafel eingesetzt werden, wonach Eokleieten 15 und 16 mit Suten 17
uni 18 an jeder 2cke über lic Itinier der verstehenden Platten geschoben
werden. Wenn die vier Wandtafeln in die riohtige Stellung gebraoht und an jeder Ecke sowohl des Innen- als auch des Auesenbehältr-ru
Eckleinten angebracht worden oind, wird das Ganze in einer
Schäuclehre angeordnet, wonach Sohaunkunststofi
beiden Behältern eingebracht wird. Als Isoliermaterial wird z.B. ein Polyurethanechaan benutzt, der sac zwei Beatandteilen besteht,
ixe durch gesonderte Ificer. cino'Cßi-iiti-.t und dann erat miteinander geliäecht
worden. Der 5ch??ur:Gtoff wird in einer derartigtn !'enge eingebracht,
i-i^iz er n;cr 'or 3chüu.T.urifj und Zratarrunc den Raum 20 an jeder
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Ecke und den ,rings um den Boden der Hülle laufenden Raum 21 ausfüllt.
Während der Sohäumung und Erstarrung übt der üohaumetoff
einen erheblichen Druok auf die Wände aus. Dieser Druck wird von
der Schäuuleere aufgenoruiien, die in Fig. 3 schematisch durch die
Klötze 22 und 23 angegeben iet. Der eingebrachte Schaumstoff haftet
an den Sohaumkörpern in den Tafeln, an den Eokleisten und den Platten
der Tafeln und hält diese Teile zusammen, so dass eich eine mechanisch
starre Hülle ergibt.
Die Wandtafeln können mit herausragenden Versteifungeelementen
24 um 25 (Fig. 3) versehen sein, die bei der fertigen
Hülle in den Saun an den Ecken ragen und nach dem Sohäumvorgang
die Festigkeit der Eckverbindungen erhöhen.
Vor dem Schäumvorgang kann zweckmäauig ein Oberrahmen auf
den Tafeln ringsum die Oeffnung angebracht worden, wie bei 26 in
Fig. 1 angegeben i3t. Die Schaumetoffeina^ritZung erfolgt in diesem
Falle mit der Oeffnung unten, wobei der ochaumutoff duroh Löcher
(27 in Fig. 2) in der Bodenplatte oingesi-ritzt wird. An den Stelle
wo der eingespritzte Schaumstoff nicht mit den Oberrahmen in Berührung gelangt, kann dieser mit Klebstoff versehen sein, ep dass
er an den Wandtafeln haftet. i)or Schaumstoffkörper der Wandtafeln
kann jedoch auch so ausgebildet werden, dass er nicht an der Oberrahmen
heranreicht, odär aber es kann ein Schlitz im Schaumetoffkör±cr
angebracht werden, so dacu der eingespritzte Schaumetoff
auf der ganzen Länge des Oberrahmens mit diesem in Berührung kommt
und ihn befestigt. Es ist auch möglich, den Oberrahmen erst naoh deiü Jchüumvorgang an der Hülle zu befestigen, wobei die Schaumsttff-,
einspritzung in der dargestellten Lage der Hülle erfolgen kann. In dieeem Falle kann der Oberrahmer. aus einer dünnen Leiste beetehen,
die nach dem ijchäumvorgano rinu^ um die Ceffnung auf die Tafeln ge-
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Zugleich mit der. Tafeln werden die erforderlichen Kfihlelernente
geliefert, die. nach dem Zusammenbau in die HIlIe eingesetzt
werden. Dabei Bind zweckmässig auf einander gegenüberIielenden
Wänden des Innenbehälters Nuten vorgesehen, von denen eine in
Fig. 3 bei 28 angegeben ist und in die Kühleleraente eingeschoben
werden. Die Elemente können jedoch auch durch Sohrauben oder sonstige
geignete I'ittel befestigt werden.
Fig. 4 zeigt sehematisoh eine Durchsicht der MlIe Bit drei
Kühlelementen 30, 31 und 32. Die Ktthlsohlangen der verschiedenen
Elemente sind duroh Bohre 33 und 34 u.iteinander verbunden, so das β
sich für das Kühlmittel ein ununterbrochener Kanal ergibt der aus
den drei Kühlschlangen in Reihe besteht. Der Kanal hat svei ftussere
Verbindungen in Form zweier Rohre 35 und 36, die duroh den Boden
der Hülle hindurchgefühi't sind und unten aus diesem hervorstehen.
Die Kühlelemente werden zweckmässig geändert geliefert und an der
Montageßtelle an^esi hbaoen.
Die KSltemachine wird auch gesondert geliefert^ z.B. in Form
eines Sockels für die Hülle, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Die Machine besteht aus einem Kompressor 37» einem Kondensor 36» einem
Kapillarrohr 39 und gegebenenfalls einen Ventilator 40. Das Kapillarrohr
39 und das Saugrohr 41 des Kompressors ragen oben aus dem
Sockel hervor und können an die erwähnten aus dem Boden der Hülle
ragenden Rohre angeschlossen werden.
Nachdem die Kühlanlage angeschlossen worden ist, wird sie
auf bekannte Weise entlüftet und mit den Kühlmittel gefüllt.
Das beeohriebene Herstellungsverfahren eignet sich insbesondere
zur Lieferung afj, entfernte Ort* , wobei die Transportkosten *
dadurch erheblich herabgesetzt werden, dass der Kthlsohrank oder die
Gefriertruhe in wenig Raun beanspruchenden, leicht eu transport!erenden
Teilen geliefert wird. Der Zusammenbau der Teile «u einer fer-
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tigen Vorrichtung erfolft an einer Kcnta^eatelle in der Nähe dee
Lieferortc Der Zusammenbau ist leicht und erfordert keine komplizierte
Oeräte. Durch die neue Verliindun^etechnik mit Schaumstoff
an den Verbindungsstellen wird auch erreicht, dass die HQlIe einen
ununterborchenen IcolierV:örpor hat, de ε u on Iaclierurib'ßGigenuchaften
denen einer in einen Arboite^antf hergestellten Hülle ontepreohen.
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Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung einer wärmeiEOlJarten schrank- oder
v. truhenförii/igen Hülle für Kühlvorrichtungen, wie Kühlschränke, Oefriertn.
hen oder dtrjleiche^ unter Verwendung von Sohaumkunetetoff '
αλά Iiiclieratoff in den Wänden, dadurch gekennzeichnet, daae vorleiert ifj-te Tafein, lie jiei..äsß d-or sogenannten Schaumiuolierungetechnik
hergestellt sind und je aus einem Schaumetoffkörper swiaohen
zwei Platten bestehen, von denen eine um einen Abstari, der nahezu
Gleich der Dicke der Schaumieolierung ist, über dtr zugehörigen Platte
hervorsteht, zu einer Hülle zusami.en^eaetzt werden, bei der die gr8eeeren
Platten nach aussen gek» hrt sind und eich bei benachbarten
Tafeln aneinander -irmchliessen, bo dass sie die Aus a en wand der
Hülle bilden, und die inneren Platten entsprechend aneinanderangebchlousen
sind, so daaa sie den Innenbehälter der Hülle bilden, wonach Schaumkunststoff in die Zwischenräume zwischen den erwähnten
vorstehenden Teilen dGr äuuBeren I'latten und den Sohaumkörpern der
Tafeln eingebracht wird, während an den betreffenden Steilen ein Gegendruck auf die 1latten ausgeübt wird, so dass der eingebrachte
Schaumkunststoff an ien uchauir.kSrpern der Tafeln haftet und nach
Erstarrung die Tafeln miteinander verbindet, so dass sie ein mechanisch
ütarres Ganzes nit eineii. einheitlichen Isolierkörper aus
üch.-i u;:.kuns t a t ο f f b i 1 ien.
2, Verfahren η ich Axiopruch 1, dadurch gekennzeichnet, daes die
Hülle üo aufgebaut ict, laue die Platten der Wandtafeln in sich
rino^-ini an; Raul ier inneren und der äueserer. I1IaLte der Bodentafel
erstreckende :,*utcv. rii^cuetst und mit Hilft· von die Ränder der Platten
aufr.ehr.ienic i.cl.-eisten an den Ecken cixeinander verbunden werden.
3. Verfahr tr. r.acl: /j.sj.rach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet dass
lic Hülle :-it ie- e-fV.ur.g unter« auf einer., (berru^aen anc«^rdne-t
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wird, der die Schaumkörper und die Ränder der Platten ringe um die
üeffnung beleckt, und dass der Schaumkunststoff von oben her durch in den erwähnten vorgehenden Teilen der äueseren Platte der Bodentafel,
vorgesehene Löcher eingebracht wird.
4· Kühl/oi-ricl-t'int;, dadurch geken: zeichnet, dass eie aus einer
mit Hilfe des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 3 hergestellten schrank- oder truhenfSrnigen Hülle besteht
und raindeatenu ein nit einer außerhalb ler Hülle angeordneten
K"ltei.:abchine verbundenes Kühlelerr.ent onthäJt.
^1. Kühlvorrichtung nach Anspruch 4» daiurch gekennzeichnet,
dusjü die Kältemaschine in cineu Sockel angebracht ist, der die Hülle
trä^t, rfobci lie Verbin luno i:.it lcn Kühl element en in der Hülle
•:r.;t:v! --ü.äucitj turcl· .Li r- Bo i^nt.ifcl hindurch geführt axod.'Si',
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