[go: up one dir, main page]

DE150037C - - Google Patents

Info

Publication number
DE150037C
DE150037C DENDAT150037D DE150037DA DE150037C DE 150037 C DE150037 C DE 150037C DE NDAT150037 D DENDAT150037 D DE NDAT150037D DE 150037D A DE150037D A DE 150037DA DE 150037 C DE150037 C DE 150037C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sinkers
knife
sinker
levers
compartment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT150037D
Other languages
English (en)
Publication of DE150037C publication Critical patent/DE150037C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/06Double-lift dobbies, i.e. dobbies in which separate draw-knives or equivalent operate on alternate picks
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C2700/00Shedding mechanisms
    • D03C2700/01Shedding mechanisms using heald frames
    • D03C2700/0127Programme-controlled heald frame movement
    • D03C2700/0133Programme-controlled heald frame movement with mechanical transmission
    • D03C2700/0138Programme-controlled heald frame movement with mechanical transmission using hooks or lifters
    • D03C2700/0155Double-lift mechanisms
    • D03C2700/0161Double-lift mechanisms of negatively-driven type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
.M150037 KLASSE 86 b.
Vorliegende Erfindung betrifft eine doppelthebende Schaftmaschine, welche aus einer Offenfachmaschine in eine Geschlossenfachmaschine verwandelt werden kann. Derartige Maschinen sind schon bekannt, auch solche, bei welchen nicht alle Schäfte, sondern nur einzelne Schäfte beliebig mit offenem oder geschlossenem Fach arbeiten können.
Bei den bekannten Maschinen dieser Art
ίο tritt aber der Übelstand auf, daß die Vorrichtung, welche die Verwandlung der Offenfachmaschine in eine Geschlossenfachmaschine ermöglicht, nicht aussetzend, also bei jedem Schuß wirkt, auch wenn die Bindung das Arbeiten der Maschine als Geschlossenfachmaschine nicht nötig machen würde. Dieser Übelstand hat eine übermäßige Anstrengung verschiedener Organe der Maschine, der Kettfäden und Litzen zur Folge, welche mit der
ao Maschine nach vorliegender Erfindung beseitigt werden soll, indem dieselbe mit einer Geschlossenfachvorrichtung versehen ist, welche nur zeitweise arbeitet und der Bindung entsprechend selbsttätig ein- und ausgeschaltet wird. Zu diesem Zwecke ist diese Vorrichtung von der Musterkarte abhängig" gemacht. Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes , und zwar zeigt Fig. 1 die liier in Betracht kommenden Teile der Maschine in einer Arbeitsstellung und Fig. 2 diese Teile in einer zweiten Arbeitsstellung.
α und b sind die bekannten Platinenböden, c die Platinenhebel und d die an den PIatinenhebeln angreifenden Schaftschwingen. Jeder Platinenhebel c hat in üblicher Weise eine obere Platine e und eine untere Platine f. g ist das Messer für die oberen Platinen und h das Messer für die unteren Platinen, i und k sind die Nadelhebel, welche die Platinen heben, und zwar dienen die Nadelhebel i für das unmittelbare Heben der unteren Platinen f, während die Nadelhebel k für das Heben der oberen Platinen e unter Vermittlung von Nadeln / bestimmt sind. Mittels dieser Teile arbeitet die Maschine in bekannter Weise als Offenfachmaschine, da bei einem aufeinander folgenden Eingreifen der zu demselben Platinenhebel gehörigen Platinen auf die zwei gegenläufig hin- und herbewegten Messer g der Mittelpunkt des Platinenhebels annähernd (d. h. abgesehen vom Spielraum zwischen Messer und Platinenhaken) in Ruhe und der an ihn angeschlossene Schaft gehoben bleibt. Die Lage der Platinen ist in üblicher Weise durch Stifte einer Musterkarte bestimmt, welche von einem Kartenzylinder η geleitet wird.
Um die Offenfachmaschine in eine Geschlossenfachmaschine verwandeln zu können, sind die Platinenhebel c außer mit den oberen und unteren Platinen e f noch mit einer mittleren Platine m versehen, für welche ein drittes Messer 0 vorgesehen ist. Dieses Messer erhält seine Bewegung durch eine Kulisse p, welche von der Hauptwelle q aus durch Hebelübersetzung' (oder auch durch Zahnradübersetzung) um die Achse r hin- und hergeschwungen \vird. Die Form der Kulisse ist derart, daß bei jeder Schwingung der Hauptwelle q eine Hin- und Herbewegung des dritten Messers 0 bewirkt wird,
während die anderen Messer g und h während der gleichen Zeit je nur von einer Endstellung in die andere Endstellung bewegt werden. Die Verstellung der Mittelplatinen m erfolgt durch die Nadelhebel k der oberen Platinen i unter Vermittlung von Stiften s. Die Besteckung· der Karten ist derart, daß die Nadelhebel der unteren Platinen mit niederen Stiften und die Nadelhebel k der
ίο oberen und mittleren Platinen mit hohen Stiften für die oberen Platinen und mit niederen Stiften" für die Mittelplatinen versehen werden. Wenn ein Stift auf einen Nadelhebel i einwirkt, so fällt die betreffende untere Platine/in den Bereich des Messers /;; ist kein Stift vorhanden, so hebt der Nadelhebel i die betreffende untere Platine über die Messer. Kommt ein hoher Stift auf einen Nadelhebel k zur Wirkung, so wird die obere Platine e gesenkt und kann dann durch das Messer g gezogen werden, während durch einen niederen Stift nur die mittlere Platine gesenkt wird, während die obere Platine über dem Messer g gehoben bleibt. Kommt eine leere Kartenstelle vor, dann werden sowohl die obere als die mittlere Platine über ihre Messer gehoben.
Die Vorrichtung, welche das Verwandeln der Maschine in eine Geschlossenfachmaschine ermöglicht, arbeitet wie folgt:
Indem die Musterkarte für diejenigen Schäfte, welche mit Geschlossenfach arbeiten sollen, mit niederen Stiften für die Nadelhebel k besteckt sind, kommen die Mittelplatinen der diesen Schäften entsprechenden Schwingen zur Wirkung. Von der in Fig. 2 angegebenen Stellung ausgehend, werden dann diese Schäfte durch das bei jedem Schuß eine Hin- und Herbewegung erfahrende Messer ο in das Unterfach heruntergelassen (Fig. 1), während die anderen Schäfte, für welche die Musterkarte mit niederen Stiften für die Nadelhebel i und hohen Stiften für die Nadelhebel k besteckt ist, in üblicher Weise in das Hochfach gehoben werden, entsprechend einer Offenfachmaschine.
Nach jedem Schuß (solange die Mittelplatinen mit dem Tieffachmesser 0 in Eingriff bleiben) werden die betreffenden Schäfte in das Mittelfach hochgehoben und arbeiten somit mit Geschlossenfach, da die in das Hochfach gehobenen Schäfte infolge eines toten Ganges zwischen den Hochfachmessern g h und Platinen ef nach jedem Schuß annähernd bis zum Mittelfach sich senken.
Mit der vorliegenden \7orrichtung ist es also ermöglicht, durch entsprechendes Bestecken der Karte die Geschlossenfachvorrichtung nur zeitweise arbeiten zu lassen, also nur während einiger Schüsse, da, wo die Bindung es erfordert.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Doppelthebende Offenfachschaftmaschine mit Geschlossenfachvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß diese Geschlossenfachvorrichtung von der Musterkarte abhängig gemacht ist, um zu ermöglichen, daß sie nur zeitweise, der Bindung entsprechend, arbeiten kann.
2. Doppelthebende Offenfachschaftmaschine mit Geschlossenfachvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinenhebel (c) außer mit den oberen und unteren Platinen noch mit mittleren Platinen versehen sind, für welche ein drittes Messer vorgesehen ist, das bei jedem Schuß eine Hin- und Herbewegung erhält, derart, daß dieses dritte Messer die Schäfte derjenigen Platinenhebel, deren Mittelplatinen mit diesem dritten Messer in Eingriff stehen, nach jedem Schuß (solange die Mittelplatinen mit dem Messer in Eingriff bleiben) in das Mittelfach hebt und somit die betreffenden Schäfte mit Geschlossenfach arbeiten werden, da die gehobenen Schäfte infolge des toten Ganges zwischen den Messern (g h) und den Platinen (e f) nach jedem Schuß annähernd bis zum Mittelfach sich senken.
3. Doppelthebende Offenfachschaftmaschine nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelplatinen durch dieselben Nadelhebel, welche die oberen Platinen steuern, in und außer Eingriff mit dem dritten Messer gebracht werden, wozu für die Mittel- und Unterplatinen niedere Kartenstifte vorgesehen sind, während für die oberen Platinen die Musterkarte mit hohen Stiften besteckt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT150037D Active DE150037C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE150037C true DE150037C (de)

Family

ID=416995

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT150037D Active DE150037C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE150037C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078954B (de) * 1957-02-04 1960-03-31 Gabler Textilmaschb O H G Doppelhub-Offenfachschaftmaschine, welche in eine Einhub-Geschlossenfach-schaftmaschine umstellbar ist

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078954B (de) * 1957-02-04 1960-03-31 Gabler Textilmaschb O H G Doppelhub-Offenfachschaftmaschine, welche in eine Einhub-Geschlossenfach-schaftmaschine umstellbar ist

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE150037C (de)
DE2409421A1 (de) Vorrichtung zur mechanischen betaetigung von faden- oder garnfuehrungsgliedern
DE2036647B2 (de) Schaftmaschine
DE2928094B2 (de) Jacquardeinrichtung für Kettenwirkmaschinen
DE3004969C2 (de)
DE210865C (de)
DE192393C (de)
DE2457122A1 (de) Webverfahren zur herstellung von florgeweben
AT216979B (de) Doppelhub-Schaftmaschine für Webstühle
DE204750C (de)
DE239341C (de)
DE181275C (de)
AT16306B (de) Doppelhub-Offenfachschaftmaschine mit nur zeitweise der Bindung entsprechend arbeitender Geschlossenfachvorrichtung.
DE135118C (de)
DE451757C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Einhaengen und Umhaengen des Doppelrands auf flachen mechanischen Wirkmaschinen
DE165265C (de)
DE186570C (de)
DE155120C (de)
DE610548C (de) Doppelhub-Vortritt- und Doppelfach-Schaftmaschine
DE140119C (de)
DE233103C (de)
DE637828C (de) Kettenwirkmaschine
DE240823C (de)
DE109099C (de)
DE139912C (de)