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DE1500161A1 - Ventil - Google Patents

Ventil

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Publication number
DE1500161A1
DE1500161A1 DE19651500161 DE1500161A DE1500161A1 DE 1500161 A1 DE1500161 A1 DE 1500161A1 DE 19651500161 DE19651500161 DE 19651500161 DE 1500161 A DE1500161 A DE 1500161A DE 1500161 A1 DE1500161 A1 DE 1500161A1
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DE
Germany
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valve
stuffing box
area
annular groove
housing
Prior art date
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DE19651500161
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Luckenbill Lawrence Francis
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Mueller Co
Original Assignee
Mueller Co
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Publication date
Application filed by Mueller Co filed Critical Mueller Co
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Publication of DE1500161B2 publication Critical patent/DE1500161B2/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/04Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having cylindrical surfaces; Packings therefor
    • F16K5/0457Packings
    • F16K5/0485Spindle sealing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K41/00Spindle sealings
    • F16K41/02Spindle sealings with stuffing-box ; Sealing rings
    • F16K41/06Spindle sealings with stuffing-box ; Sealing rings with at least one ring attached to both spindle and housing
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S277/00Seal for a joint or juncture
    • Y10S277/91O-ring seal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valve Housings (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

DR.-ING. H. FINCKE
DIPL.-IN G. H. BOHR
DIPL-ING. S. STAEGER
Mappe 6325
\Jl··-
15. SepT 19$$
B β s c h.r e i b u η g zu dem Patentgesuch der Firma
Mueller Co. (Corporation of Illinois), 500 West Bldorodo,
Decatur 70, Illinois, V ,'St.A.
betreffend
"Ventil"
Priorität! 17. Juni 1965 - V.St.A.
Sie Erfindung bezieht sich auf Ventile und betrifft iiiebeeondere eine Stopfbttohsenpackung für die Hähne von Ventilen oder dergleichen und insbesondere einen Haltering sowie «in· Druoksoheibe für Ventilanordnungen mit einem Gehäuse, das einen StrÖMungemitteldurchtritt aufweist, wobei das Gehäuse am Mantel Bit einer Öffnung zum Aufnehmen eines Ventilhahnes oder dergleichen T*roehen ist»
Obwohl die Erfindung in Verbindung mit einem DrehTtntil b·- echrieben ist unter Verwendung eines Ventiletöpeele in eine« Gehäuse mit "geschlossenem Boden", so kann sie doch auoh bei Kegelventilen oder dergleichen angewendet werden, ferner bei
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anderen Arten von Ventilen und Bauteilen, z.B. bei Schieberventilen, Feuerlöschhydrant-Ventilen, Prtifventilen oder dergleichen.
Bei einem Gehäuse mit geschlossenem Boden für Drehventile weist das Gehäuse einen mit einer öffnung zum Strömungsmittel-· durchtritt versehenen zylindrischen Vorsprung auf, in den ein drehbares Ventilglied als Hahn eingesetzt werden kann. Da diese Bauart eines Brehventils im allgemeinen ein nichtkompen-Biertes Ventil darstellt, d.h. ein Ventil, bei dem der Leitungadruok innerhalb des Ventils auf die Stirnfläche des Ventilgliedes drückt und dieses axial in Richtung des zylindrischen Vorsprungea des Ventilgehäuses nach außen zu drücken bestrebt ist, ist es erforderlich, eine Einrichtung vorzusehen, um eine axiale Bewegung des Ventilgliedee zu verhindern. Bisher hat man für diesen Zweck lediglich geschlitzte Sprengringe verwendet, welche in einer Nut in dem Vorsprung gehalten sind und als Anlage für eine Schulter des Ventilgliedes dienen«! Dabei sind ferner Picntungaeinrichtungen zwischen dem Ventilglied und dem zylindrischen Vorsprung vorgesehen, diese Pichtungen wurden jedoch beim Zusammenbau der einzelnen Teile des Ventils leicht beschädigt, da sie über die Kanten der scharfen, zum Aufnehmen des Sprengringes dienenden Hut gebracht werden mußten. Zusätzliche Nachteile ergeben sich, wenn ein derartiges Drehventil im Erdboden verwendet werden soll, da schmutziges Grundwasser und/oder schmirgelnde Stoffe unter dem Sprengring
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in den Bereich zwischen dem Ventilglied und dem Ventilsitz und in den Bereich do3 Dichtungsringes eindringen konnten. Der Dichtungsring wurde dabei beschädigt, wenn das Ventil nachher betätigt wurde, und oftmals Baß das Ventilglied in seinem Sitz fest. Obwohl die oben genannten Hachteile in erster Linie bei einem nicht kompensierten Ventil auftreten, können sie auch bei kompensierten Ventilen oder bei nicht unter Druck stehenden Vorrichtungen auftreten, wenn eine hohe Schubkraft auf das Ventilglied ausgeübt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stopfbüchsenpackung für ein Ventil oder dergleichen zu schaffen, welche eine Einrichtung zum Verhindern einer axialen Bewegung des Ventilgliedes in Bezug auf das Ventilgehäuse umfaßt, wobei diese Einrichtung auch als Zweitdichtung zum Verhindern des Eintretens eines StrUmungsmittela und schmirgelnder Stoffe von außen in das Gehäuse dient.
Mit der Vorrichtung nach der Erfindung lassen sich auch Ventile herstellen, bei denen eine vergrößerte Schubkraft auf das Ventilglied ausgeübt werden kann;
Die Vorrichtung nach der Erfindung läßt sich ferner so aufbauen, daß die Reibung bei der Drehbewegung zwischen dem Ventilglied und dem Gehäuse verringert ist.
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Gemäß der Erfindung wird eine Druckscheibe aus einem Kunatatoffmaterial mit niedrigem Reibungskoeffizienten.verwendet, v/eiche angrenzend an ihrem inneren und äußeren Umfang direkt abgestützt lot, so daß Druckkrüfte, die aus der Strömungen mittelleitung oder von einer anderen druckerseugenden Einrichtung auf dao Ventilglied ausgeübt werden, keine Mitnahmebewegung auf die Druckacheibo ausüben kann.
Gemäß einem beeonderen Merkmal der Erfindung wird die Druckscheibe ferner als Zweitdichtung verwendet! um einen Auetritt von Strömungsmittel aus dem Gehäuse zu vermeiden, wenn die leitung unter. Druck steht oder wenn der Leitungsdruck auf daa Ventilglied drückt, und die Druckscheibe bildet eine Dichtung, um ein Eindringen von Strömungsmittel und schmirgelnden Stoffen von außen in das Ventil und damit eine Beschädigung der Hauptventildichtung au vermeiden.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematiecher Zeichnungen an einem Ausftihrungsbaispiel ergänzend beschrieben.
Figur 1 ist ein Vertikalechnitt eines Drehventils naoh der Erfindung, wobei der Ventilkörper des Ventilgliedes als Stöpsel ausgebildet ist und ein Teil in Seitenansicht dargestellt ist.
Figur 2 ist ein Querschnitt längs der Linie 2-2 von Figur 1, v/obei dao Ventil in seiner öffnungss teilung ge se igt let.
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Figur 5 iot ein größer gezeichneter Quereohnitt eineο leiloo des Drehventila nach Figur 1, wobei ins "besondere der Haltering und der Druckring gezeigt sind und die Figur auoh die Verformung erkennen läßt, wenn große Druckkräfte über dao Ventilglied auf die DruokDOheibe drücken;
Figur 4- ißt eine der Figur 3 ähnliche Anaioht einer früheren AusfUhrunguform, die die ungünstige Verformung der Druckscheibe und des Halterlngee zeigt;
Figur 5 ist eine Seitenaneieht und Draufβiont einer Antifriktions-Druokachoibe nach der Erfindung}
Pigur 6 ist eine Seitenansicht und DraufDicht eines geopaltenen Sprengringee, und
Figur 7 lot ein vertikaler leilquerechnitt der StopfbUcheen· paokung nach der Erfindung bei dem Schaft eines aich nicht anhebenden (non-rioing) Schiebeventile, Feuerlöochhydranten oder dergleichen.
Xn den Zeichnungen sind gleiche oder ähnliche Bauteile mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Die Figuren 1 und 2 zeigen ein Srehventil 10 mit einem Oehüuoe 12, welohee einen Strumungaiaifcteldurchtritt 14 aufweint. Dieser hat ein Binlaßende 16 und ein Au3laßende 18, welche mit Gewinde versehen sind zur Aufiü der Qov/indoondon von S-fcrüiaungsmittelleitungen
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(nioht dargestellt). Paa Gehäuse 12 lot mit einem allgemein zylindrischen Vorsprung 20 versehen, durch den aich ein Ventilaitz 22 erstreckt, der an seinem oberen Ende sum Außenrauiu aea Gehäuses offen ist und an seinem inneren Ende zu dem Strömungumitteldurohtritt 14 zwischen dem Einlaß 16 und dom Auelaß 18 goÖffnet ist. Der mit seiner Umgebung dargestellte Hahnaits 22 kann auoh einen 5c11 des Ventilsitzes bilden, da dae Ventil einen Ventilkörper 24 der Stöpselbauart umfaßt. Da dao Gohause 12 einen geschlossenen Boden aufweint, ist der htileenförmige Rlngvoreprung 26 mit einem geschlossenen Bodentoil 28 versehen· Der httlaenförmige Vorsprung 26 bildet den unteren Bereich des Ventilsitzes für das Ventilglied 24.
Das Ventilgliod 24 bildet einen Seil eines Hahnventilo 30 mit einem oberen Zapfenbereich 32 und einem unteren Zapfenberolch Der obere Zapfenberoioh 32 erstreckt sich gemäß Figur 1 durch den Hahnaitz 22 bis außerhalb doa zylindrischen Vorsprungee 20 und kann an seinem oberen Ende mit einem flaohen, nicht kreisförmigen Kopf 36 zum Ansetzen eines Schraubenschlüssels (nicht dargestellt) oder zur Betätigung von Hand versehen sein, um das Ventilglied zum öffnen oder Schließen des Ventils zu verdrehen. Das Ventilglied 24 ist in Stöpaelbauart ausgeführt und im einzelnen in einer sohwebenden Anmeldung des Anmelders vom IJ.9·I963 näher beschrieben. Bs sei lediglich erwähnt, daß dao Ventilglied 24 mit einem Durchtritt 40 vereehen ist, der wahlweise mit dem Einlaßende 16 und dem Auslautende 18 des
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Strömimgamitteldurchtrittos 14 durch das Gehäuoe 12 in oder außer Fluohtung liegen kann, um dao Ventil dadurch offen oder geochloasen zu halten.
Obwohl äao Hahnventil 30 mit einem Ventilglied 24 noch der Stöpso!bauart dargostellt iet, kann diesen natürlich auoh in Kugolbauart auogeführt sein.
Gemäß Figur 3 ist der Ventilsitz 22 in dem zylindrischen Vorsprung 20 des Ventilgehäuseβ 12 mit einer nach außen kegelförmig sich erweiternden Fläche 42 und einem größeren r>ylindrinohen Flächenbereich 46 vereehen· Letzterer weist eine Ringnut 48 auf, deren untere Seitenfläche 50 an der oberen, d.h. äußeren Kante der Kegelflache 42 anstößt. Der zapfenförmigo Bereich 32 des Hahnventilo 30 int mit einem oberen, reduzierten Borοich 52 versehen, der eine nach oben oder naoh außen zeigende Schulter 54 bogrensit. Biese Schulter 54 liegt im wesentlichen in einer Ebene durch das innere, untere Ende der Kegelflache 42, wenn das Hahnventil 30 in das Gehäuse eingeee-fcEt ist, wobei dae Ventilgliod 24 mit dem Ventilsitz zusammen1.·/irkt (Figur 1).
Zuoätslioh ist der obere reduzierte Bereich 52 des zapfen-Cörmigen Bereiches 32 mit einer Ringnut 56 versehen, deren eine Seitenkante die Fortsetzung der nach oben und außen zeigenden Schulter 54 bildet.
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In die Hut #6 ißt eine geepaltene, reibungearme Druckscheibe 58 mit ihren inneren Bereich 62 eingesetzt, wobei der äußere Oberflächenbereich 60 derselben konisch ausgebildet ist und dt, Kegelflache 42 entspricht. Sie reibimgoarme Druckscheibe 58 ist aus e*!.p.CFii ICwnatatoff mit geringen Reibfin^ßkoejfxiaienten ' hergestellt, etwa ai??. C eic on oaor IJy lon und ist gemäß >?igur .5 aufgetrennt an auaeinn.ndorklarfenaen radialen Schnittflachen 64. V/onn clic 3?oibungoarae Druclcochöibe 58 auf den roduaierter Boreich 52 dos Sapfenbereicheß 32 dea Hahnventile 30 aufgec©tst wird, wird sie über den reduzierten Bereich 52 ausgedehnt und in die Hut 56 gleiten lassen. Eas H&hnvWfcil 50 Jtann o'odann i.n das Sehäuae 20 eingesetzt werden, wobei die !Cegelfläclie 60 der Druckscheibe 38 an der. Segelfläche 42 des Ventilaitsee 22 anliegt. Die vorgespannten Snden 64 Überlappen sich βοάαηη, co daß beim Anwenden eines Bruolcee auf die Druckscheibe ija einer Richtung parallel 2iur JjSagsachee derselben die vorgespannten .Enden dicht aufeinandergedrückt v/er den.
Büroh den sylindriechcn Bereich 46 des Ventilsitzes 22 wir.d οin gespaltener Sprengring 66 eingedrückt, bio dieser in die Hut 48 gleitet. 3er Sprengring 66 übardeckt einen 5?eil der Druckocheibe 58, v/ie in ifigur 3 dargestellt ist, so deß bei geöffnetem Ventil 10, v/ozm des? Leituiigodruck außerdem gegen den Boden dee Hahnventils 30 drückt und dieses la Richtung des I-feilen A hinauBsuschieben versucht, das Hahnventil 30 ori.oh nicht axial von dem Ventiloita 22 abhoben kann, und av/a-·
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aufgrund der Wirkung des Sprengringes 66, Eisaer weist Enden ?O auf, die auoeinanderliegen» wie in Figur 6 dargestellt ist. Der Sprengring 66 iet vorzugsweise aus Bronze hergestellt, kann jedoch auch etwa aus einem Kiuistetoff, etwa Oelcon oder Delrin hergestellt »ein.
Gemäß den Figuren 5 und 6 haben sowohl die Drucksaheibe wie auch der Sprengring 66 in ihrer entspannten Stellung eine geringe Steigung. Wenn diese Bauteile in dae Ventil nach den Figuren 1 und 3 eingebaut sind, ist diese Steigung natürlich nicht mehr vorhanden.
Figur 4 zeigt eine frühere Ausbildung eines Ventile mit einem Ventilglied 30* und einem Gehäuse 12*. Diese Ausbildung ist in der oben erwähnten Patentanmeldung des Anmelders näher beschrieben.
Sie Vorrichtung nach Figur 4 hat «war gegenüber bekannten Bauarten, bei denen gerade ein Haltering verwendet ist, Vorteile, die Vorrichtung naoh der Erfindung weist jedoch noch günstigere Eigenschaften auf, insbesondere, wenn das Ventil für Strömungemittel unter extrem hohen Brücken verwendet wird» Venn bei der Vorriohtung naoh Figur 4 ein Druck auf das Ventilglied 30* in Riohtung des Pfeiles A* aufgrund des Druckes in der Leitung ausgeübt wird, so nimmt die Druckacheibe 58" die dargestellte Stellung ein und man
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erkennt«) eaS ei« verbogen ist. Die innere Kante der Druckscheibe 58* liegt keilförmig an der Außeneeite dee reduzierten Bereiche 52* des Ventilgliedes 30* an der Stelle an» Dadurch wird ein Verdrehen des Vontilgliedas 30" erschwert, und ec ißt ersichtlich, daß ein geringerer Druck erforderlich iet, um die richtige funktion der Druckocheibe 58* und dew Balteringes 66* aufzuheben. Auch der Berotdruck, bei dem daa Ventil funktionsunfähig wird» iot geringer ale bei der Vorrichtung nach Figur 5.
Wan erkennt aue I'igur 3f daß durch Unterstützen dee inneren ttafanges der Druckscheibe 58 in der Hut 56 sowie durch die Überlappung eines äußeren Bereiches der äußeren radialen Stirnfläche der Druckscheibe durch den Sprengring 66 die Druckscheibe wirksam an ihrem äußeren und inneren Umfang abgeetütet wird. Wenn demnach eine extreme Druckkraft in Hiohtung A angewendet wird, so deformiert sich die Druckscheibe 58 lediglioh geringfügig, was in Figur 3 übertrieben gezeichnet ist. Die Druckscheibe 58 steht immer noch in Berührung mit der Schulter 54 an den Stellen D und B. Es tritt lediglioh eine geringe Deformierung an der Stelle P zwischen den beiden Stellen D und E auf,
Der zapfenförmige Bereich 32 dee Ventilhahna 30 ist mit einer Ringnut 70 versehen, welohe im Abstand von der nach außen zeigenden Schulter 54 angeordnet ist· In der Hut 70
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aitat ein geeigneter Kreisring 72, der gegen äen Ventil-? aits 22 icomat und verhindert, daß Strömungsmittel aus dem Ventil nach außen gerät. Die oben beschriebene Konstruktion init der Kugelfläche 42 mid dor Hut 48 gev/ährleiatet, daß der Kreisring 72, der auf den Ventilliahn 30 aufgesetzt ist, nicht beschädigt wird, v/enn dieser in das GeMuse 12 eingesetzt wird» da er an der Ecgelflache 42 vorbeigelangt und daher nicht mit irgendwelchen scharfen Kanten der Hut 48 in Berührimg kommt.
Wie bei Drehventilen üblich, ist ein oberer Dichtungsring 8Ü aus einem Elaatomermaterial, ©twa Gummi odor dergleichen, in öem Bereich oberhalb dea Sprengringe3 angeordnet. Der äußere Umfang des aylinöriochen Vorsprangen 20 kann auch mit einem Gewinde 82 versehen sein, und ein derartiges Ende ist im Handel als Minneapoliakappe bekannt* Mit anderen Worten wird das Gewinde 82 auf dem Gehäuse 12 y.erwendet, wenn daa Ventil 10 mit einer Passung verwendet werden soll, t/elche ein Innengowir.de aufweist, so daß die Fassung auf daß Ventil aufgöachraubt wird, wenn sie als Anpohlag (curb 3top) verwendet wird.
Pigur 7 seigt eine StopftiichKcnpaokiing nach der Erfindung bei doa Schaft 30" eines sich nicht >juber»!le?\ üichioberrentils, Peunrlöochhydranton oöor dergluicrtorA. Im einseinen ist da« GgIicuöc 12" mit eiKom Tnnan^'vam 13" versehen
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es ist ein Schaftlager 22" vorgesehen. Da bei Schieberventilen, Hydrantventilen oder dergleichen der Schaft JO" nicht notwendigerweise mit einem Zapfen am unteren Ende versehen ist, weist dao Gehäuse 12" einen ringförmig sich nach innen eratreckenden Plansch 15" auf, der mit einer Schulter 17" an dem Schaft 30" zusammenwirkt. Hierdurch wird verhindert, daß der Schaft sich in Bezug auf das Gehäuse 1.2" nach innen bewegt» Wie bei der Vorrichtung
nach den Figuren 1 und 5 umfaßt die Stopfbüchsenpackung ft
w nach Figur 7 eine nach außen divergierende Kugelfläche 42" und eine größere zylindrische Fläche 46", Der Schaft 30" ist mit einem reduzierten Bereich 52" versehen, der eine nach außen zeigende Schulter 54" begrenzt, welche im wesentlichen in einer Ebene durch die innere, untere Kante der Kegelfläche 42" verläuft. Wenn der Schaft 30" in den Sits 22" eingeführt ist, wobei die Schulter 17" an dem ringförmigen Flansch 15" anliegt, öo nimmt die obere Kante der Schulter 17", die durch die nach außen zeigende Schulter fe 54" begrenzt ist, die untere Oberfläche einer reibungsarmen Druckocheibe 58" auf, welche eine zur Kegelfläche 42" komplementäre Kegelflache 60" aufweist. Diese reibungaarme Druckscheibe 58" ist identisch ausgebildet wie die Druckscheibe 58 lind liegt mit ihrer inneren Umfangefläche in einer Hut 56" unmittelbar oberhalb der nach außen zeigenden Schulter 54" des Schaftes 30", in der an dem Site 22" vorgesehenen Hut 48" sitzt ein gespaltener Sprengring 66", der
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die Druckscheibe 58" und den Schaft 30" auf den Sitz 22" festhält, so daß dor Schaft 30" sich nicht in Besug auf dao Gehäuse 12" nach außen bewegen kann. Der Sprengring 66" ist identisch ausgebildet wie dor Sprengring 66. In einer Hut des Schaftes 30" unterhalb der Druckacheibe 58" kann gegebenenfalls ein kreisförmiger Dichtungsring 72" vorgesehen sein.
Jüan erkennt, daß die Vorrichtung nach Figur 7 immer dort verwendet werden kann» wo eine Stopfbuchse zwischen einem Gehäuse und einem Schaft verwendet werden soll, wenn der Schaft unter einer hohen Druckkraft steht oder wenn im
Inneren des Gehäuses hohe Drücke harroohen.
Die Erfindung läßt sich noch in anderer und abgeänderter Weise im nahmen deo allgemeinen Erfindungegedankens ausführen.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Stopfbüchsenpackung bei einem Ventil mit einem Ventilgehäuse. Y/ölches einen Ströiaungsiaitteldurchtritt aufweist, wobei die Enden desselben einen Einlaß und einem Aualaß bilden, mit einem in«, allgemeinen zylindrischen Fafcnoitz in dem Ventil, der eine Öxfnusag vom Innenraum zum. Außer.-raum dea Gehäuooo aufweist, rait einem Ventilsitz in dem Gehäuee, mit einem in diesen eingesetzten Ventilglied, welches durch den Ventilhahn "betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet , daß dor Ventilsitz eine nach außen divergierende Kegelfläche aufweist zvrisehen der öffrrang des Ventilsitses nach aujien und nach dem Innenraua des Gehäuses), daß am äußeren Ende des Ventilgliedes ein reduzierter Bereich vorgesehen ist, der eine nach außen zeigende Schulter begrenzt, welche im wesentlichen in einer durch die Innenkante der Segelfläche verlaufenden Ebene liegtl daß eine ringförmige, reibungsarme Druckscheibe, die eine der Kegelfläche des Ventilsitzes entsprechende Kegelfläche am Umfang aufweist, an der Kegelfläche des Ventilsitzes anliegt,, und daß eine Einrichtung vorgesehen ist zum Aufnehmen der äußeren radialen Fläche des Druckringes an im Abotand liegenden Stellen in der Nähe des äußeren Umfanges und des inneren Umfanges desselben.
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    2, Stopfbüchsenpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung sum Auf nehmen der Druckscheibe In der äußeren radialen Oberfläche an im Abstand liegenden Stellen eine Ringnut lofaßt,. die in dem Ventilrjltsj ara iiußeren BMg der Kogelfl&che angeordnet IeI;, ferner einen in der Ringnut erißsordnatcn Sprengring, öer einen Veil dor äußoren radialeaz Oberfläche der "Druokooheiber·^' überdeckt, ecv/ie ο ine Ringnut an dem reduzierten Bt^reion den Eapfen.försigen Bereicliös des Ventilgliedes, -welche Hut sum Aufnehmen des inneren UmfangsbereichQs der Druckocheibs dient.
    3. S topf Micha eapaolcung nach Anspruch 2t dadurch gekenn-
    , daß die rsibungcarcie Druckecheiba im viosentliradialer Richtung mit einem Schlits verßchen ist*
    4. Stopfbüchaenpackung nach Anspruch 3» dadi'-'-'c seiebnet5 daß die Druckscheibe rorgaopannt ist.
    5. Stopfbucheenpackung nach Anspruch 1 bis A7 dadurch ™ gehennseichnet, daß die Druckocheibe aus einem Kunststoff mit niedrigem Reibiuigokoeffinienten hergestellt ist.
    6. Stopfbüchaenpackung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Material Oelcon oder Nylon gewählt ist.
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    T. Stopfbüchaenpackung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß' ein Er si er ing irischen dem YontiX-sits und dem Ventilgliod an einer Stolle swischen der Öffnung des Ventiloitseo nach innen und der Druckscheibe angeordnet iot,
    8. ßtopfbttehsenpaoloing nach Anspruch Ί, dadurch gekennzeichnet, ö.aß dac VontilgXied eine Ringnut atn* Aufnahme öeo KreiBringGS aufv-zoist»
    9. Qtopftottchscnpaofeung nach Anopruch 2 bis 8, inebeeonderc für VontilG mit drehbarem Tentilglioä, aaätirch gokonnzeiobnet» daß dio* Ringnut in dem redusierten Barcioh den Zapfont>8reioh9 mit ibrsr ünteroxtSoitonwand eine Foi»-taotam2g der nach außen ßorichteton Schulter bildet.
    10. Stopfbüchaenpaokung nach Anspruch 2 bis 9? dadurch gokennzeiohnet, ύαΒ dor Sprengring mit seiner inneren ümfaiigafläche im Abotand von dem reöusierten Bereich des ' Zapfenbereichs angeordnet ist.
    11. Stopfbüohaenpackung nach Anspruch 2 bis 9? dadurch gelronnseichnet, daß eine dichtung zv/iachcm dea Zapfenbereich des Vontilgliedöß und dem Ventilaita vorgeoehen iet, welcher ©ine Ringnut umfaßt, die an dem Zapfenbereich von der nach außen soigendcm Schulter aua innenliegend angeordnet ist und οinen kreisförmigen Dichtungsring trägt.
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    12. Stopfbüchsonpackimg nach Anspruch 2 bio 11, insbesondere für Schaftflurehtfilkruagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckscheibe mit iterr inneren radialen Fläche an der nach außen Eeigonclon Schulter anliegt und mit ihrer ITrafangakante in äoT Ringnut in dem redusierton Bereich liegt.
    PATENTANWMTB DIt-INO. H.FlNCKE DIPL.-ING. H. BOHt
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DE1500161A 1965-06-17 1965-09-13 Axiale Festlegung eines Hahnkukens im Hahngehause Expired DE1500161C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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