DE159902C - - Google Patents
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- Publication number
- DE159902C DE159902C DENDAT159902D DE159902DA DE159902C DE 159902 C DE159902 C DE 159902C DE NDAT159902 D DENDAT159902 D DE NDAT159902D DE 159902D A DE159902D A DE 159902DA DE 159902 C DE159902 C DE 159902C
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- Germany
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- leg
- scales
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- slot
- rod
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B1/00—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled three-dimensionally for making single sculptures or models
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B2700/00—Machines, apparatus, tools or accessories for artistic work
- B44B2700/06—Machines, apparatus or tools for stippling
Landscapes
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
■ Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Puuktierapparat, mit welchem plastische Arbeiten
, wie Büsten, Reliefs u. dgl. beliebig vergrößert oder verkleinert werden können.
Der diesem Zweck dienende und den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Apparat beruht auf der Proportionalität der einzelnen Seiten in ähnlichen Dreiecken.
Der Apparat ist in Fig. I in Seitenansicht,
Der diesem Zweck dienende und den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Apparat beruht auf der Proportionalität der einzelnen Seiten in ähnlichen Dreiecken.
Der Apparat ist in Fig. I in Seitenansicht,
ίο in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt, während
in Fig. 3 der obere Schenkel, in Fig. 4 der untere Schenkel, in Fig. 5 die Nadel mit ihrem
Halter abgebildet ist.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus zwei zueinander unter beliebigem Winkel einstellbaren
Schenkeln A und B und einer einerseits auf dem Schenkel A in der Längsrichtung,
andererseits in einer Führung D (Fig. 5) in der Höhe verstell- und drehbaren
Nadel C.
Der Schenkel A ist nun zunächst geschlitzt (Fig. 2) ausgeführt und an einem Ende in
beliebiger Weise in seiner Achse bei L in der Horizontalen drehbar gelagert. Auf
jedem Schenkel ist nun eine Teilung derart, daß die Teile auf einem Schenkel zu den
Teilen auf dem anderen Schenkel jeweils im Verhältnis der gewünschten Vergrößerung
oder Verkleinerung stehen, entweder fest oder "beliebig abnehmbar angebracht. In
Fig. 3 sind z. B. die Skalen im Verhältnis ι : 2 geteilt, um A^ergrößerung oder Verkleinerung"
in diesem Maßstab ausführen zu können.
Auf dem Schenkel A ist andererseits in einer Führung D (Fig. 3 und 5) eine
Nadel C sowohl längs des Schenkels A als auch in der Führung D in der Höhe und
außerdem unter beliebigen Winkeln zum Schenkel A verstellbar. Zu diesem Zweck
gleitet der oben auf jeder Seite mit einem kleinen Fenster und Zeiger versehene Führungsrahmen
D auf den beiden Schlitzteilen des Schenkels A, und kann außerdem die
Nadel C in einer um Achse E drehbaren Büchse F zAvischen den beiden Führungsteilen
gedreht und in der Höhe verstellt werden.
Der bei G gelenkig am Schenkel A befestigte Stab B ist ebenfalls mit einem Längsschlitz
(Fig. 4) versehen, durch welchen im zusammengeklappten Zustand die Nadel C
hindurchtreten kann; außerdem ist auf demselben ein kleines Plättchen H mit einer
Marke oder einem Körner zu dem weiter unten angegebenen Zweck verschiebbar.
Endlich kann der Schenkel B zum Schenkel A noch durch einen in einer
Klemme J am Schenkel A laufenden Bogen K, welcher am Schenkel B befestigt ist, in
seiner jeweiligen Winkelstellung festgestellt werden.
Die Befestigung des Apparates entweder am Modell oder an dem Block o. dgl., auf
welchen das betreffende Relief -u. dgl. übertragen werden soll, erfolgt durch eine ent-,
sprechende, nicht zum Wesen der vorliegenden Erfindung gehörige Vorrichtung.
Vor dem Abnehmen des Apparates vom Modell sind natürlich die einzelnen Teile des
Apparates zueinander festzustellen.
Die Verkleinerung bezw. Vergrößerung einer plastischen Arbeit erfolgt nun in folgender
Weise:
Sei ζ. B. in Fig. I X das Originalrelief
und Y das im Verhältnis 1:2 zu vergrößernde Relief, so wird der Apparat, wie
dargestellt, so vor dem Relief X angeordnet, " daß der Schenkel A etwas über den höchsten
Punkt des Reliefs X zu liegen kommt. Zur Übertragung der einzelnen Punkte, z. B. des
Punktes Z, wird wie folgt verfahren. Die zwei Schenkel A und B sind zunächst zusammengeklappt
und wird die Nadel C nun über den betreffenden Punkt Z des Reliefs
X geschoben; steht der Zeiger in der Führung hierbei nicht gerade auf einer geraden
Zahl der linken Skala, so wird derselbe zunächst auf die nächste gerade Zahl, z. B. 6 der Skala, und die Nadelspitze durch
Drehen wieder über dem betreffenden Punkt Z eingestellt. Nunmehr klappt man das ganze
Instrument hoch oder hebt dasselbe ab und dreht zunächst den Schenkel B bis unter die
Nadelspitze bezw. schiebt den Schieber H derselben vor und stellt dessen Marke genau
unter die Nadelspitze, worauf man den Schenkel B durch die Bogenführung K
fixiert. Soll also im Verhältnis 1 : 2 vergrößert werden und verhalten sich die beiden
Skalen des Schenkels A wie 1:2, so schiebt man die Nadel C bezw. deren Führung
mit dem Zeiger auf Punkt 6 der rechten Skala und schiebt nun Nadel C und Schieber
H auf Schenkel B so lange gegeneinander, bis sie sich treffen. Nunmehr sind
ähnliche Dreiecke hergestellt und kann der Punkt Z, nachdem Schieber H etwas zurück
und Schenkel B wieder hochgeklappt wird, auf dem Relief Y markiert werden, wenn
der Apparat wieder in seine erste Lage gebracht wird. Auf diese Weise wird, ohne
jede Rechnung, Punkt für Punkt übertragen.
Zweckmäßig hat man für die verschiedenen gangbaren Verhältnisse Skalen für eine Seite
des Schenkels A vorrätig, kann dieselbe jedoch auch für jeden einzelnen Fall schnell
und einfach herstellen.
Der Vorteil dieses Apparates ist der, daß man mit ihm auf leichte, praktische und
äußerst genaue Weise Gegenstände beliebig vergrößern und reduzieren kann, und daß er
leicht transportabel ist, was bei bisher existierenden Apparaten ausgeschlossen war.
Die Handhabung des Apparates ist sehr einfach, da dieselbe meistenteils nur eine mechanische
ist. Ferner ist der Apparat verhältnismäßig billig herzustellen. Die Anschaffungskosten überschreiten kaum die Höhe derer,
die am meisten eingeführt, jedoch nicht zum Vergrößern und Reduzieren eingerichtet sind.
Ein sehr wichtiger und lange ersehnter Vorteil ist der, daß der Apparat eine beliebige
Vergrößerung oder Verkleinerung zuläßt. Hat man z. B. ein Modell von 30 cm Länge
(gleichviel ob Relief oder Figur) und soll dies in einem Raum von 1,95 m Länge angebracht
werden, so teilt sich der Arbeiter das Längenmaß von 1,95 m in 400 Teile gleich
der Einteilung des Maßstabes A ein, klebt dann diesen Maßstab, der zweckmäßig auf
einen Papierstreifen gezeichnet wird, auf dem zweiten Schenkel des Armes A auf und
kann dann nach oben beschriebenem Verfahren die gewünschte Vergrößerung oder Verkleinerung ohne Schwierigkeit herstellen.
Der Punktierapparat kann in jeder Größe fabriziert, event, der Arm A und die Schere B
zum Verlängern eingerichtet werden.
Claims (2)
1. Punktierapparat mit einem zu zwei Skalen und auf einem Stab verstellbaren
Stift, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem zugleich die beiden Skalen tragenden festen Stab (A) ein Stab (B) gelenkig
verbunden ist, welch letzterer nach Abnehmen des Apparates unter die auf dem Original eingestellte Spitze eines
horizontal und vertikal verschiebbaren Stiftes (C) eingestellt wird, wonach der
Stift längs der Skala verschoben und durch Einstellen seiner Spitze auf dem
so lange festen Schenkel (B) in einer der gewünschten Proportionalität entsprechenden
Entfernung vom Schnittpunkte (G) der beiden Stäbe den entsprechenden Punkt der Kopie ergibt.
2. Ausführungsform des Apparates nach Anpruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schenkel (A und B) geschlitzt ausgeführt sind und in dem Schlitz
des Schenkels (A) eine Nadel mit drehbarer Büchsenführung und über dem Schlitz des Schenkels (B) ein Schieber
(H) verstellt \verden kann, wobei die Skalen auf dem Schenkel (A) rechts und ■
links des Schlitzes und abnehm- bezw. auswechselbar angeordnet sein können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE159902C true DE159902C (de) |
Family
ID=425929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT159902D Active DE159902C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE159902C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE919636C (de) * | 1940-03-03 | 1954-10-28 | Rudolf Wilhelm Lipp | Vorrichtung zum Fuehren der UEbertragungseinrichtung, z. B. eines Storchschnabels, an Kopiermaschinen, Graviermaschinen od. dgl. |
-
0
- DE DENDAT159902D patent/DE159902C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE919636C (de) * | 1940-03-03 | 1954-10-28 | Rudolf Wilhelm Lipp | Vorrichtung zum Fuehren der UEbertragungseinrichtung, z. B. eines Storchschnabels, an Kopiermaschinen, Graviermaschinen od. dgl. |
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