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DE1598993A1 - Verfahren zur Messung des Wasserdampfdruckes in Gasen,insbesondere in der Atmosphaere,und Anordnung zur Ausuebung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Messung des Wasserdampfdruckes in Gasen,insbesondere in der Atmosphaere,und Anordnung zur Ausuebung des Verfahrens

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Publication number
DE1598993A1
DE1598993A1 DE19651598993 DE1598993A DE1598993A1 DE 1598993 A1 DE1598993 A1 DE 1598993A1 DE 19651598993 DE19651598993 DE 19651598993 DE 1598993 A DE1598993 A DE 1598993A DE 1598993 A1 DE1598993 A1 DE 1598993A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring
water vapor
arrangement
vapor pressure
thermometer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19651598993
Other languages
English (en)
Other versions
DE1598993B2 (de
DE1598993C3 (de
Inventor
Bachem Dr Christian
Guenter John
Gustav Rust
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SPRENGER ALBIN KG
Original Assignee
SPRENGER ALBIN KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SPRENGER ALBIN KG filed Critical SPRENGER ALBIN KG
Publication of DE1598993A1 publication Critical patent/DE1598993A1/de
Publication of DE1598993B2 publication Critical patent/DE1598993B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1598993C3 publication Critical patent/DE1598993C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N25/00Investigating or analyzing materials by the use of thermal means
    • G01N25/56Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating moisture content

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)

Description

  • "Verfahren zur Messung des Wasserdampfdruckes in Gasen, insbesondere in der Atmosphäre und Anordnung zur Ausilbung des Verfahrens" BESCHRE BUNGs Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung des Wasserdampfdruokes insbesondere in der Atmosphäre. Als Maß dient dabei diejenige Temperatur eines Elektrolyten, bei der Salz, gesättigte Lösung und Wasserdampf im Gleichgewicht stehen.
  • Das neue Verfahren wird, wie an sich bekannt, ausgeübt, mittels einer Meßkammer, die vom zu messenden Gas-Dampfgemisch durchstrdmt ist, enthaltend elektrolytische Zelle und Thermometer und ist gekennzeichnet durch ein auf die elektrolytische Zelle wirkendes Heizelement, welches von einem mit dem Zellenstrom wachsenden Heizstrom durchflossen wird, insbesondere unter Einschaltung eines Verstärkers zwischen Zelle und Heizelement, Diese Anordnung mißt genauer und weniger träge als die bisher bekannten.
  • Es sind Meßanordnungen, gemäß dem Oberbegriff, bekannt, bei denen z. B. ein mit LiCl-Lösung getränkter und mit einem Elektrodenpaar 1 bewiokelter Docht 2 auf einem Thermometer 3 aufgebracht ist. (s. Abb. 1 a) Das System ist in einer mit Luftlöchern 4 und 5 versehenen Kammer angeordnet. (Abb. 1 b) Eine Spannungsquelle 6 wirkt über .i4'en Begrenzungswiderstand 7 auf die Elektrolytstrecke swtsoh.n den Silberdrähten 1 (Abb. 1 a) und erwärmt diese samt dem von Ihr umschlossenen Thermometer 3 (Abb. 1 a) so lange, bis Salz, gesättigte Lösung und Wasserdampf im Gleichgewient stehen. Die am Thermometer 3 sich einstellende Temperatur ist dabei ungefähr diejenige, bei der der über gesättigter LiCl-Lösung herrschnnde Dampfdruck gleich demjenigen in der umgebenden liuft ist. Insofern kann die mit dem Thermometer 3 ermittelte Temperatur als Maß für den Dampfdruck bzw.
  • Taupunkt des durch die Kammer strömenden Gases dienen.
  • Nach obigem Prinzip aufgebaute Meßanordnungen haben jedoch gewisse Mängel und auch systematische Fehler, die Fehlanzeigen des Taupunktes um mehrere Grad Celsius verursachen können.
  • Dies hat u. a, folgende Ursachen: Die in der Elektrolytschicht 1 entwickelte Wärme wird überwiegend an das durchströmende Gas abgegeben. Bei rascher Änderung des Wärmeüberganges von der Elektrolytschicht auf das Gas treten vorübergehende grosse Fehlanzeigen auf. Ursachen für die Änderung des Wärmedberganges sind sowohl eine Änderung der Strömungsgeschwindig keit z.B. durch aussen auftretende über 4 und 5 wirkende Windboen als auch die Änderung der Temperatur des zuströmenden Gases.
  • Zwar passt sich die Wärmeentwicklung in der Elektrolytschicht den veränderten Verhrltnissen allmählich an, jeedoch ist die Zeit, in der dies geschieht, beträchtlich.
  • Bis zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes kann die Temperaturabweichung mehrere Grad Celsius erreichen. Diese Fehlerart wird üblicherweise durch starke Drosselung der Ventilation klein gehalten, wodurch dann aber die Einstellträgheit besonders gross wird, Ausser solchen vorübergehenden Anzeigefehlern treten aber auch permanente Fehler au9, die,ausser von der Belüftung und Temperatur des zuströmenden Gases, von der geometrischen Gestalt der Anordnung der Dicke des Drahtes u,a, mehr abhängen.
  • Hat z.B. die aussenliegende Schicht des Elektrolytträgers die dem Dampfdruckgleichgewicht entsprechende Temperatur erreicht, so werden die weiter innen liegenden Schichten wärmer, als die äusseren Schichten, da die gesättigte Lösung sich über die ganze Dicke des Elektrolytträgers verteilt und die in der Schicht entstehende Wärme an der Oberfläche leichter abgegeben wird.
  • Das Thermometer wird daher, solange dessen Wärmeableitung durch Halterungen oder durch von der LiCl-Schicht nicht beheizte Teile überwiegt, su kalt anzeigen, jedoch zu warm anzeigen, wenn die Wärmeableitung des Thermometers zurücktritt, wie dies B. bei relativ warmen@ Gas der Fall ist.
  • Die oben geschilderten Pehler vorübergehender und permanenter Art, sowie die grosse Trägheit, die bei herkömmlichen Anordnungen auftreten, werden durch die erfindungsgemässe, im nachfolgenden beschriebene, Anordnung vermieden.
  • AUFBAU UND WIRKUNGSWEISE: Die mit einem geeigneten Elektrolyten getränkte zylindrisohe Steuerstrecke 101 (Abb. 2) befindet sich in der Meßkammer 102 (Abb. 2). Sie ist elektrisoh mit dem Eingang eines Verstärkers verbunden und reguliert je nach ihrem Leitwert die ai Ausgang des Verstärkers 103 liegende Heizung 104 (Abb. 2). Der Motor 105 (Abb. 2) sorgt, zusammen mit dem Rührer 106 (Abb. 2), für eine gute Verwirbelung des Gases in der Kammer 102 und für den dosierten Durchsatz des Gases durch die Kammer. Das Gas tritt durch 108 in die Kammer ein und verlässt diese nach einer grossen Zahl von Umläufen durch 109. Der Platin- oder NTC-Fühler 107 (Abb, 2) dient als Thermometer zur Messung der Lufttemperatur in der Kammer.
  • Bei Inbetriebnahme des Gerätes steuert die zunächst völlig feuchte Elektrolytschicht 101 gemäss ihrem noch grossen Leitwert den Verstärker so, dass die Kammer kräftig aufgeheizt wird Dadurch erniedrigt sich der Leitwert der Elektrolytschicht und auch die Heizung in 104 bis eine Dufttemperatur erreicht ist, bei der Salz, gesättigte Lösung und Wasserdampf im Gleichgewicht stehen.
  • Die nunmehr in der Meßkammer herrschende Temperatur ist ein Maß für den Taupunkt des Gases in der Meßkammer 102.
  • Durch die vom Rührwerk 105 (hbb. 2) hervorgerufene kräftige Verwirbelung des Gases in der IEeßkammer ist gewährleistet, dass sich Elektrolytschicht 101 und Thermometer 107 auf gleicher Temperatur befinden. Die vom Thermometer 107 angezeigte Temperatur ist also die tatsächliche an der Elektrolytschicht herrschende Gleichgewichtstemperatur und damit ein genaues Maß für den Herrschenden Wasserdampfdruck.
  • Dadurch, dass die Elektrolytschicht nicht mehr selbst die notwendige Heizenergie aufbringen muss, kann die an der Schicht liegende Spannung klein und die schicht selbst dünn gehalten werden, was die Anordnung weniger träge macht.
  • Fehler, die infolge Änderung der Umgebungstemperatur oder der Belüftung bei herkömnlichen Anordnrngen auftreten, werden daher hier unverzüglich aufgefangen. Ferner hat die plötzliche Änderung der äusseren Ventilation keinen Binfluss mehr auf das Meßergebnis, da in der Meßkammer eine dauernde starke Turbulenz herrscht.
  • Abb. 3 zeigt mehrere elektrolytische Zellen, die zur Ausübung des neuen Meßverfahrens besonders geeignet sind.
  • In Abb, 3 a sind die Elektroden 201 zu zwei Drahthaken vereinfacht, auf denen der Docht 202 als ringartiger Faden aus Gas oder Teflonfaser oder dergleichen aufgespannt ist. Die Elektroden stehen auf einem Isoliersockel 203, Abb. 3 b zeigt eine elektrolytische Zelle, bei der gestreckte Elekitroden 201 einen Gewebestreifen 202 als Docht klemmen und mit den ebenfalls an 201 befestigten Isolierstegen 203 gehalten werden.
  • Beide Formen Abb. 3 a und 9 b eignen sich für rasche Durchlüftung. Die Form Abb. 3 a passt besser zu Steuerverstärkern 103 mit hochohmigem Eingang, Abb. 3 b zu niederohmigen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Messung des Wasserdampfdruckes in Gemischen aus Wasserdampf und Gasen unter Verwendung einer vom zu messenden Gemisch durchströmten Meßkammer 102 enthaltend eine elektrolytische Zelle 101 und ein Thermometer 103, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrolytische Zelle 101 mit einer eine merkliche Erwärmung nicht bewirkenden Wechsel spannung gespeist sird und mittels eines angeschlossenen Verstärkers 103 auf'ein Heizelement 104 wirkt, das direkt oder mittels des die Meßkanimer 102 durchströmenden Gases die elektrolytische Zelle 101 und das Thermometer 103 erwärmt.
  2. 2. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Rührwerk 105 - 106, welches eine gegenüber der Durchströmungsgeschwindigkeit grosse Umwälzgeschwindigkeit des Gases in der Meßkammer 102 bewirkt.
  3. 3. Elektrolytische Zellen zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2 gekennzeichnet durch für allseitigen Luftzutritt geeignete Anordnung eines Dochtes zwischen Elektroden
DE19651598993 1965-05-20 1965-05-20 Vorrichtung zur Messung des Wasserdampfdrucks in Gasea Expired DE1598993C3 (de)

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DES0097198 1965-05-20

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1598993A1 true DE1598993A1 (de) 1970-04-16
DE1598993B2 DE1598993B2 (de) 1974-02-07
DE1598993C3 DE1598993C3 (de) 1974-09-05

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19651598993 Expired DE1598993C3 (de) 1965-05-20 1965-05-20 Vorrichtung zur Messung des Wasserdampfdrucks in Gasea

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0482482A1 (de) * 1990-10-26 1992-04-29 Wilhelm Lambrecht GmbH Vorrichtung zur Messung des Wasserdampfpartialdrucks

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0482482A1 (de) * 1990-10-26 1992-04-29 Wilhelm Lambrecht GmbH Vorrichtung zur Messung des Wasserdampfpartialdrucks
US5195358A (en) * 1990-10-26 1993-03-23 Wilhelm Lambrecht Gmbh Apparatus for measuring water-vapor partial pressure

Also Published As

Publication number Publication date
DE1598993B2 (de) 1974-02-07
DE1598993C3 (de) 1974-09-05

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