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DE1598788C3 - Apparat zur Bestimmung der Blutgerinnungszeit - Google Patents

Apparat zur Bestimmung der Blutgerinnungszeit

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DE1598788C3
DE1598788C3 DE1598788A DE1598788A DE1598788C3 DE 1598788 C3 DE1598788 C3 DE 1598788C3 DE 1598788 A DE1598788 A DE 1598788A DE 1598788 A DE1598788 A DE 1598788A DE 1598788 C3 DE1598788 C3 DE 1598788C3
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DE
Germany
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time
signal
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timer
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DE1598788A
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DE1598788B2 (de
Inventor
William Blauvelt N.Y. Gross
Wellington B. Lexington Ky. Stewart
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Medical Laboratory Automation Inc
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Medical Laboratory Automation Inc
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Publication date
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    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/17Systems in which incident light is modified in accordance with the properties of the material investigated
    • G01N21/25Colour; Spectral properties, i.e. comparison of effect of material on the light at two or more different wavelengths or wavelength bands
    • G01N21/27Colour; Spectral properties, i.e. comparison of effect of material on the light at two or more different wavelengths or wavelength bands using photo-electric detection ; circuits for computing concentration
    • G01N21/272Colour; Spectral properties, i.e. comparison of effect of material on the light at two or more different wavelengths or wavelength bands using photo-electric detection ; circuits for computing concentration for following a reaction, e.g. for determining photometrically a reaction rate (photometric cinetic analysis)
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/48Biological material, e.g. blood, urine; Haemocytometers
    • G01N33/483Physical analysis of biological material
    • G01N33/487Physical analysis of biological material of liquid biological material
    • G01N33/49Blood
    • G01N33/4905Determining clotting time of blood

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Description

Die Erfindung betrifft einen Apparat zur Bestimmung der Blutgerinnungszeit, bestehend aus einer Lichtquelle und einer lichtempfindlichen Zelle, zwischen die ein flüssiges Gemisch aus Blutplasma und einem Gerinnungsreagenz einsetzbar ist, und einem zu Beginn der Bestimmung in Gang setzbaren elektrischen Zeitmesser, dessen Lauf durch ein von der lichtempfindlichen Zelle entsprechend der optischen Dichte des Gemisches erzeugten Signal angehalten wird.
Es ist allgemein üblich, Coronarverschlüssc und andere thrombotische Erscheinungen durch Verwendung von koagulationshemmenden Mitteln zu beheben und zu verhindern. Diese Behandlung wird angewendet, da man der Ansicht ist, daß Personen, deren Blut mäßig koagulationsgehemmt ist, weniger anfällig fur eine weitere Thrombose sind, als unbehandelte Personen.
Die am häufigsten verwendeten Antikoagulantien gehören zur Dicumaringruppe. Diese Mittel verringern die Gerinnungsneigung von Blut. Demzufolge müssen Patienten, die damit behandelt werden, sorgfältig überwacht werden, da bei zu starker Verringerung der Gerinnungsfähigkeit des Blutes die Gefahr einer inneren Hämorrhagie für den Patienten besteht.
ίο Dies würde schließlich den Abbruch der Behandlung mit Antikoagulantien und die Verabfolgung von Vi-
■ taminK, erfordern, das dem Dicumarol entgegenwirkt. Wenn andererseits die Gerinnungsfähigkeit nicht genügend verringert wird, wird durch die Therapie das Wiederauftreten eines Verschlusses nicht wirksam ausgeschaltet. Eine Methode, die als bedeutsam für die Feststellung der Gerinnungsfähigkeit angesehen wird, ist die Bestimmung der Blutgerinnungs- oder Prothrombinzeit. Als Folge der Behandlung mit Antikoagulantien ist dieser Test zu einer der am häufigsten durchgeführten Laboratoriumsmethoden geworden, die in vielen Laboratorien zahlenmäßig nur wenig hinter den Blutzucker- und Blutharnstoffbestimmungen liegt.
as Die Prothrombinzeit wird bestimmt, indem man feststehende Mengen von Blutplasma mit einer Thromboplastin-Calciumchlorid-Lösung mischt und die Zeit feststellt, bevor die Gerinnselbildung beginnt. Die Prothrombinzeit einer Person, die keine thrombotischen Schwierigkeiten hat, beträgt etwa 12 Sekunden. Die Behandlung mit Antikoagulantien hat den Zweck, diese Zeit auf 25 bis 30 Sekunden zu verlängern und dann die Zeit bei diesem Wert zu stabilisieren. Wenn die Prothrombinzeit den Bereich von 35 bis 50 Sekunden erreicht, besteht die bereits genannte Gefahr der inneren Hämorrhagie. Die Dosierung des Mittels kann gewöhnlich geregelt werden, indem die Prothrombinzeit einmal wöchentlich oder sogar nur alle zwei Wochen bestimmt wird.
Bei einem geringen Teil der Fälle dient die Prothrombinzeit auch zur Feststellung von Blutgerinnungsstörungen, die keine Beziehung zur Behandlung mit Antikoagulantien haben, und gelegentlich als Leberfunktionstest. Die große Menge der Prothrombin-Zeitbestimmungen dient jedoch zur Regulierung der Therapie mit Antikoagulantien.
Am häufigsten wird die visuelle Methode zur Bestimmung der Prothrombinzeit angewendet. Hierbei werden das Plasma und das Reagenz in einem Reagenzglas gemischt und die Reaktion vom Laboranten visuell beobachtet. Eine Stoppuhr wird in Gang gesetzt, wenn die Vermischung vorgenommen wird, und angehalten, wenn der Laborant die Bildung eines Gerinnsels beobachtet. Die Zeit, die die Stoppuhr anzeigt, ist die Prothrombinzeit. Es ist offensichtlich, daß selbst bei geschulten Laboranten die auf diese Weise ermittelte Prothrombinzeit Ungenauigkeiten unterliegt, da sie von der Beurteilung durch den Laboranten abhängt. Diese Beurteilung wird natürlich mit steigender Zahl der Bestimmungen und eintretender Langeweile immer unzuverlässiger.
Die britische Patentschrift 908 050 beschreibt einen Apparat, bei dem die optische Dichte des Gemisches aus Blutplasma und Gerinnungsreagenz photoelektrisch verfolgt wird. Bei einer vorher eingestellten Größe des Photostroms entsprechend einer bestimmten Trübung des Gemisches wird der Zeitmesser abgeschaltet. Da für die Abschaltung des Zeit-
messers nur die Trübung an sich maßgebend ist, die bei verschiedenen Blutplasmaproben, insbesondere in Abhängigkeit vom Fibrinogen-Gehalt variieren kann, ist die von der optischen Dichte direkt gesteuerte Zeitmessung mit einer erheblichen Fehlerbreite behaftet.
Die USA.-Patentschrift 2 878 715 beschreibt ebenfalls einen Apparat zur photoelektrischen Abtastung der optischen Dichte während des Gerinnungsverlaufes. Bei diesem Gerät fehlt jedoch die schon bei der britischen Patentschrift 908 050 vorgesehene signalgesteuerte Abschaltung des Zeitmessers. Das Bedienungspersonal muß daher den Gerinnungsverlauf auf einem Galvanometer verfolgen und bei Erreichen eines bestimmten, einer ge- \vissen optischen Dichte des Gemisches entsprechenden Zeigerausschlages die Stoppuhr drücken. Hierdurch ergeben sich weitere Fehler. Es wird daher empfohlen, von jeder Probe wenigstens zwei Bestimmungen zu machen und den Mittelwert zu bilden (Spalte 3, Zeile 67/68), was einen beträchtlichen Zeit- und Arbeitsaufwand erfordert.
Die vorgenannten Nachteile weist auch die Apparatur nach der Literaturstelle »Pflügers Archiv«, Bd. 243 (1939), S. 54 bis 64, auf. Danach wird ebenfalls lediglich die photoelektrische Abtastung der optischen Dichte während der Gerinnung vorgenommen, wobei zur Anzeige des Photostroms ein Zeiger-Galvanometer verwendet wird.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Apparats zur, von der Beurteilung des Bedienungspersonals unabhängigen, objektiven Bestimmung der Blutgerinnungszeit. Darüber hinaus soll die Bestimmung mit dem neuen Apparat verhältnismäßig unabhängig von dem Fibrinogengehalt des Blutplasmas sein.
Gegenstand der Erfindung ist ein Apparat zur Bestimmung der Blutgerinnungszeit, bestehend aus einer Lichtquelle und einer lichtempfindlichen Zelle, zwischen die ein flüssiges Gemisch aus Blutplasma und einem Gerinnungsreagenz einsetzbar ist, und einem zu Beginn der Bestimmung in Gang setzbaren elektrischen Zeitmesser, dessen Lauf durch ein von der lichtempfindlichen Zelle entsprechend der optischen Dichte des Gemisches erzeugtes Signal angehalten wird, welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß Mittel zur Bildung der zweiten Ableitung des elektrischen Signals sowie weitere Mittel vorgesehen sind, die den Zeitmesser anhalten, wenn diese zweite Ableitung Null wird.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Bestimmung der Blutgerinnungszeit mit erheblich größerer Genauigkeit und unabhängig vom Fibrinogen-Gehalt des Blutplasmas möglich ist. Das ist darauf zurückzuführen, daß zur Abschaltung des Zeitmessers nicht die optische Dichte bzw. das Erreichen eines bestimmten Wertes der optischen Dichte, sondern die zweite Ableitung der optischen Dichte nach der Zeit dient. Wenn diese zweite Ableitung, d. h. die zeitliche Änderung der Gerinnungsgeschwindigkeit Null wird, ist objektiver Endpunkt der zu bestimmenden Gerinnungszeit gegeben. Zwar ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht das gesamte Fibrinogen in Fibrin übergegangen, jedoch ist dieser Zeitpunkt unabhängig vom ursprünglichen Fibrinogengehalt der untersuchten Probe wie auch von subjektiven Einflüssen durch das Bedienungspersonal.
Die Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit den Abbildungen erläutert:
F i g. 1 zeigt eine Kurve, die die Veränderung der
optischen Dichte darstellt, die während einer Prothrombinzeitbestimmung an Oxalatplasma eintritt; F i g. 2 ist eine ähnliche Kurve, die sich ergibt,
wenn ein Citratplasma als Unbekannte verwendet wird;
F i g. 3 zeigt eine Kurve, die ein elektrisches Signal
ίο darstellt, das der Kurve der optischen Dichte von Fig. 1 entspricht;
F i g. 4 ist eine Kurve, die ein elektrisches Signal zeigt, das der zweiten Ableitung der Kurve von Fig. 1 entspricht;
j5 Fig. 5 ist eine Kurve, die das Signal von Fig. 4 darstellt, das so modifiziert worden ist, daß es nur im Augenblick der Gerinnselbildung auftritt;
F i g. 6 zeigt ein Schaltschema, in dem eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ap-
ao paratur wiedergegeben ist.
Bei der Bestimmung der Prothrombinzeit wird eine gewisse Menge von frischem Blut in eine Oxalatlösung gegeben und das Plasma in einer Zentrifuge davon entfernt. Eine Probe von 0,1 ml des koagulationsgehemmten Plasmas wird dann mit 0,2 ml einer Thromboplastin-Calciumchlorid-Lösung gemischt und die Zeit bis zur Fibrinbildung gemessen. Das Oxalatplasma und die Thromboplastin-Calciumchlorid-Lösung sowie die für die Messung der Lösungsmengen verwendeten Pipetten und die Reagenzgläser, in die die Lösungen gegeben werden, werden bei der normalen Bluttemperatur von 37° C gehalten, um eine genaue Prothrombinzeitbestimmung zu gewährleisten, da die Temperatur die Geschwindigkeit der Reaktion wesentlich beeinflußt.
Anstatt das frische Blut mit einer Oxalatlösung zu mischen, kann die Koagulationshemmung mit Natriumcitrat vorgenommen werden. Dies beeinträchtigt nicht die Bestimmung der Prothrombinzeit nach der Methode und mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wie sich aus der folgenden Beschreibung ergibt.
Fig. 1. zeigt die charakteristische Veränderung der optischen Dichte des Gemisches von Reagenzien mit der Zeit während einer Prothrombinzeitbestimmung. Es wurde gezeigt, und ist allgemein bekannt, daß die Veränderungen der optischen Dichte den anderen physikalischen und chemischen Veränderungen während der Gerinnselbildung genau parallel verlaufen.
Der anfängliche schnelle Anstieg der optischen Dichte, der bald nach dem Vermischen des Oxalatplasmas mit dem Thromboplastin-Calciumchlorid-Reagenz stattfindet, ist auf die Bildung einer weißen Fällung von Calciumoxalat zurückzuführen. Diese Fällung ist innerhalb von 10 bis 12 Sekunden fast vollständig beendet. Dieser anfängliche Anstieg der optischen Dichte ist bei Citratplasma (F i g. 2) nicht vorhanden, weil Calciumcitrat nicht ausfällt. Im übrigen sind die Kurven von F i g. 1 und 2 ähnlich.
Die Feststellung ist an dieser Stelle angebracht, daß die optische Dichte der Plasmaprobe vor der Zugabe der Thromboplastinlösung sich in Abhängigkeit von der Farbe des Plasmas, die ihrerseits vom Fettgehalt und/oder Gallenfarbstoffgehalt des Plas-
mas abhängt, verändern kann. Wie die Kurve links von der Zeit Null zeigt, beeinflußt diese anfängliche optische Dichte nicht das Ergebnis der Bestimmung, die gemäß der Erfindung von der Geschwindigkeit
der Veränderung der Neigung der Kurve und nicht von einem absoluten Wert der optischen Dichte abhängt.
Zum Zeitpunkt der Gerinnung tritt ein zweiter Anstieg der optischen Dichte ein, der durch die Gerinnselbildung verursacht wird, die an sich eine Polymerisation von löslichen Fibrinogenmolekülen zu optisch dichterem und unlöslichem Fibrin ist. Die Neigung dieses zweiten Anstiegs in der Kurve stellt die Geschwindigkeit der Bildung von Fibrin aus Fibrinogen dar, und die Gesamthöhe dieses zweiten Anstiegs, der bis zur Vollendung in einer Prothrombinzeitbestimmung etwa 25 Sekunden erfordert, entspricht dem ursprünglichen Fibrinogengehalt der Plasmaprobe. Dieser Punkt auf der Kurve, der der gewünschte Endpunkt der Prothrombinzeit ist, ist genau der Beginn dieses zweiten Anstiegs der optischen Dichte, der auf die Fibrinbildung zurückzuführen ist.
Eine Photozelle, die die vorstehend genannte Reaktion beobachtet, erzeugt ein elektrisches Signal, das genau die gleichen Form- und Zeitbeziehungen wie die Kurve der Veränderungen der optischen Dichte aufweist oder je nach der Schaltungsanordnung als Spiegelbild der Kurve angesehen werden kann. Bei der später beschriebenen Schaltungsanordnung wird das Signal, das die optische Dichte darstellt, mit steigender optischer Dichte schwächer.
Fig. 3 und 4 zeigen das elektrische Signal und die zweite Ableitung entsprechend der Kurve der optischen Dichte von Fig. 1. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß beim Erreichen des Endpunktes der Prothrombinzeitbestimmung das elektrische Signal von einem negativen zu einem positiven Wert wechselt und daher durch geeignete Instrumente genau gemessen werden kann. Es ist an dieser Stelle zu bemerken, daß der Endpunkt durch den Übergang des elektrischen Signals von einem positiven auf einen negativen Wert angezeigt werden kann. Im letzteren Fall würde eine Schaltungsanordnung verwendet, die von der nachstehend beschriebenen abweicht. F i g. 5 zeigt ein modifiziertes Signal, das von einer Schaltung erhalten wird, die nur auf positive Spannungen anspricht und erst nach einer festgelegten Zeitdauer ausgelöst wird, d. h. nach einer positiven Spannung, die durch Bildung der Calciumoxalatfällung verursacht wird.
F i g. 6 zeigt eine elektrische Schaltungsanordnung, die sich für die Durchführung der Bestimmungsmethode als geeignet erwies.
Die Schaltungsanordnung ist mit dem Stecker 20 an eine Wechselstromquelle angeschlossen. Die Leitungen vom Stecker bis zur eigentlichen Schaltungsanordnung sind durch eine Sicherung 21 abgesichert und verlaufen durch einen zweipoligen Einfachschalter 22. Der Stromkreis geht dann weiter zu den Klemmen Y-Y, die zu den später beschriebenen Stromkreisen der Zeitmeßvorrichtung führen. Nach dem Schalter 22 verlaufen die Leitungen zu einem Transformator 23, der mit dem Gegentaktgleichrichter 24 verbunden ist. Dies ist eine 6X5-Röhre, die eine Gleichspannung von 250 V in die Leiter 25 und 26 gibt. Der Ausgang des Gleichrichters 24 wird durch den Widerstand 30 und den Kondensator 31 gefiltert. Eine zweite Wicklung am Transformator 23 liefert eine geeignete Spannung für die Glühfaden der verschiedenen verwendeten Röhren.
Die Leitung 26 ist mit dem Startrelais CS verbunden, das in den Anodenkreis der Triode 33, eine Hälfte einer 6BZ8-Röhre, geschaltet ist. Das Gitter der Triode 33 ist mit dem Zeitverzögerungsglied verbunden, das aus dem Widerstand 34, dem Konden-
■5 sator 35, den Kontakten SR 3, der Kapazität 36, dem Widerstand 37 und den Kontakten SR 2 besteht. Ein Widerstand 40 ist vorgesehen, der den durch den Kondensator 36 gehenden Strom begrenzt, λνεηη er zu Beginn mit der Leitung 26 über die Kontakte
ίο SR2 verbunden ist. Dieses Zeitverzögerungsglied dient zur Erzeugung des modifizierten Signals von Fig. 5, und seine Arbeitsweise wird ausführlicher nach der Beschreibung des restlichen Teils der Schaltungsanordnung beschrieben.
Das von der Leitung 25 zugeführte Potential wird an das Potentiometer gelegt, das durch die Widerstände 41 und 42 gebildet wird und an der Stelle 43 eine Spannung von 120 V abgibt. Diese Spannung ist an die Photozelle 44 (Type 6694A) und den Widerstand 45 gelegt. Die Photozelle ist so angeordnet, daß sie auf das Licht anspricht, das von der Lampe 46 abgestrahlt wird und durch das Plasma fällt, das im Reagenzglas 47 enthalten ist. Die Lampe ' 46 erhält den Strom nicht von einer üblichen Strom-Versorgung, sondern vorzugsweise von einer Batterie 48, um ein Leitungsgeräusch zu vermeiden. Natürlich könnte bei Zuschaltung geeigneter Rauschunterdrückungsglieder die Lampe an die Wechselstromquelle angeschlossen werden.
Das Signal, das am Punkt 49 erhalten wird, ist in Fig. 3 dargestellt. Es wird durch die Widerstände 50 und 51 und die Kondensatoren 52 und 53 gefiltert. Wenn die Lage der Photozelle 44 und des Widerstandes 45 umgekehrt wird, würde das am Punkt 49 erhaltene Signal genau parallel der Änderung der optischen Dichte verlaufen, und die Kurve der F i g. 3 würde der Kurve von F i g. 1 ähnlich sein. In diesem Fall würde der Endpunkt der Prothrombinzeitbestimmung dadurch angezeigt werden, daß das Signal der zweiten Ableitung von einem positiven zu einem negativen Wert übergeht.
Das am Punkt 49 erhaltene Signal wird dann an den .RC-Kreis 54 gelegt, der am Punkt 55 ein Ausgangssignal gibt, das die erste Ableitung des Signals am Punkt 49 ist. Die erste Ableitung des Signals wird anschließend in einen Verstärker 56 (Röhre 6 CB 6) und dann in den zweiten .RC-Kreis 57 eingespeist, der ein Signal abgibt, das die zweite Ableitung (F i g. 4) des Originalsignals am Punkt 49 ist, mit der Ausnahme, daß sein Vorzeichen durch den Verstärker 56 umgekehrt worden ist. Die Ableitung des zweiten Signals wird anschließend dem Gitter der Triode 61 zugeführt, die die zweite Hälfte der bereits im Zusammenhang mit der Triode 33 genannten Röhre 6 BZ 8 ist.
Es wurde gefunden, daß der Gerinnungsprozeß äußerst glatt verläuft, so daß es notwendig war, verhältnismäßig lange Zeitkonstanten in den Differentiiergliedern 54 und 57 zu verwenden. Hierdurch konnte jedoch das Signal stark gefiltert werden, um unerwünschtes Rauschen von höherer Frequenz zu entfernen, das die Schaltungsanordnung ungewollt auslösen könnte.
Wenn die zweite Ableitung des Signals zum negativen Wert überwechselt, wird das Signal durch die 6AQ5-Röhre gelöscht, die als Diode 60 geschaltet ist. Wenn jedoch ein positives Signal der zweiten Ablösung an das Gitter der Triode 61 geleitet wird,
steigt der Anodenstrom bis zu dem Punkt, bei dem oxalatfällung. Dies hat ein positives Signal zweiter
das Endpunktrelais EP betätigt wird, wodurch an- Ableitung am Punkt 55 zur Folge, aber dies hat
gezeigt wird, daß der Endpunkt der Prothrombin- keinen Einfluß auf die Stromzufuhr zur Triode 61,
Zeitbestimmung erreicht ist. Wenn die Kontakte CSl weil die Kontakte CSl getrennt sind und verhin-
getrennt werden, wird ein positives Signal am Gitter 5 dem, daß ein positives Potential an die Anode der
der Röhre 61 durch den Gitter-Kathodenkreis der Triode 61 gelegt wird.
Röhre gelöscht. Zu einem Zeitpunkt nach dem ersten Anstieg der
Der Stromkreis zum Start und zur Rückstellung optischen Dichte und nach dem Wechsel des Signals
der Zeitmeßvorrichtung umfaßt eine Zeitmeßvorrich- der zweiten Ableitung zu einem negativen Wert
tung 62 (Standard Electric Time Company, Modell io nimmt die Ladung des Kondensators 36 auf einen
S 60). Eine Gruppe von Kontakten 64 des Druck- Punkt ab, bei dem die Vorspannung am Gitter der
knopfschalters 63 leitet die Wechselspannung von Röhre 33 so niedrig ist, daß die Röhre abgeschaltet
den Klemmen Y-Y zu den Rückstellklemmen der und hierdurch das Relais CS stromlos gemacht wird
Zeitmeß vorrichtung 62. Die zweite Gruppe von Kon- und die Kontakte CSl in Berührung gebracht werden,
takten 65 des Schalters 63 schließen einen Strom- i5 Die Zeitkonstante für diesen Stromkreis ist lang ge-
kreis, der das Startrelais SR stromführend macht. nug, um sicherzustellen, daß das Relais CS strom-
Dieses Relais ist ein Stromstoßrelais, das sich bei führend bleibt, bis die zweite Ableitung negativ
jeder Betätigung durch einen Stromimpuls in die an- wird. Wenn also das Signal der zweiten Ableitung
dere Stellung bewegt, wo es bleibt, bis es einen neuen anschließend wieder positiv wird, beginnt die Röhre
Stromimpuls erhält. 20 61 zu leiten und das Relais EP stromführend zu
Zur Durchführung der Bestimmungsmethode wird machen. Wie bereits erwähnt, findet dies am Endeine Probe von koagulationsgehemmtem Plasma, punkt der Prothrombinzeitbestimmung statt. Die Erdas in der beschriebenen Weise hergestellt wurde, regung des Relais EP bewirkt, daß die Kontakte in ein Reagenzglas gegeben, das dann zwischen die EPl sich berühren und ein Stromkreis geschlossen Lampe 46 und die Photozelle 44 gestellt wird. Der 25 wird, der das Relais SR erregt. Dies hat zur Folge, Stecker 20 wird in die den Wechselstrom liefernde daß die Kontakte SR1 sich trennen und die Zeitmeß-Steckdose eingeführt und der Schalter 22 geschlos- vorrichtung 62 angehalten wird. Die Anzeige der sen. Der Kondensator 36 beginnt, sich über die Kon- Zeitmeßvorrichtung 62 ergibt daher die Prothromtakte Si?2 aufzuladen, und die Spannung am Kon- binzeit. Die Kontakte SR2 berühren sich, und die densator steigt weiter, bis er vollständig geladen ist. 30 Kontakte SR 3 trennen sich, wodurch die Schaltung Ferner befinden sich die Kontakte des Startrelais SR für die nächste Prothrombinzeitbestimmung vorin dem Zustand, der im Schaltschema angedeutet ist. bereitet wird.
Zu diesem Zeitpunkt wird die Thromboplastin- Praktisch alle Laboratoriumsbestimmungen für lösung in das Plasma eingespritzt und gleichzeitig Diagnosezwecke, die am Blutplasma zur Messung der der Druckknopf 63 eingedrückt, um die Zeitmeß- 35 Gerinnungsfähigkeit oder von Gerinnungsstörungen vorrichtung 62 in Gang zu setzen. Dies geschieht durchgeführt werden, sowie Bestimmungen der verdurch die Kontakte 64, die die Zeitmeßvorrichtung schiedenen speziellen Gerinnungsfaktoren des Blutes, auf Null zurückstellen, und die Kontakte 65, die z.B. des antihämophilen Globulins (H.H.G. oder einen Stromkreis schließen, und das Startrelais SR Faktor VIII), hängen von der Ermittlung des Bestromführend machen. Durch die Stromzuführung 40 ginns der Gerinnung in einem Reagenzglas ab. Zwar zum Relais SR werden die Kontakte SR1 in Beruh- wurde die erfindungsgemäße Vorrichtung zur spekrung gebracht, wodurch die Zeitmeßvorrichtung in trophotometrischen Feststellung der Gerinnung nur Gang gesetzt wird. Die Kontakte SR2 trennen sich im Zusammenhang mit der Prothrombinzeitbestim- und unterbrechen die Verbindung zwischen dem Kon- mung beschrieben, jedoch ist deren Prinzip auf alle densator 36 und der Leitung 26, und die Kontakte 45 anderen diagnostischen Tests anwendbar, bei denen Si? 3 legen sich gegeneinander und verbinden den der Gerinnungsbeginn als Endpunkt dient. Die am Kondensator mit dem Gitter der Röhre 33. Der häufigsten durchgeführten Bestimmungen, bei denen Kondensator beginnt unverzüglich, sich über den die Zeit bis zur Gerinnselbildung ermittelt wird, sind Widerstand 37 für einen nachstehend beschriebenen die partielle Thromboplastinzeit, der Prothrombin-Zweck zu entladen. 50 konsumptionstest, die Calciumgerinnungszeit, der
Sobald die Thromboplastinlösung in das Plasma Prothrombin- und Proconvertintest (p und p-Test),
gespritzt wird, wird ein Geräuschsignal durch das der »Thrombotest«, der zweistufige Prothrombintest,
Mischen der beiden Bestandteile erzeugt. Anschlie- die Thrombinzeit, der Thromboplastinbildungstest,
ßend erfährt die optische Dichte der Plasmalösung der Thrombinbildungstest und die Bestimmungen der
einen ersten Anstieg durch die Bildung der Calcium- 55 verschiedenen Gerinnungsfaktoren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Apparat zur Bestimmung der Blutgerinnungszeit, bestehend aus einer Lichtquelle und einer lichtempfindlichen Zelle, zwischen die ein flüssiges Gemisch aus Blutplasma und einem Gerinnungsreagenz einsetzbar ist, und einem zu Beginn der Bestimmung in Gang setzbaren elektrischen Zeitmesser, dessen Lauf durch ein vori der lichtempfindlichen Zelle entsprechend der optischen Dichte des Gemisches erzeugtes Signal angehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (54,57) zur Bildung der zweiten Ableitung des elektrischen Signals sowie weitere Mittel (61; EP EPl) vorgesehen sind, die den Zeitmesser (62) anhalten, wenn diese zweite Ableitung Null wird.
2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Weg des elektrischen Signals von der lichtempfindlichen Zelle (44) zum Zeitmesser (62) Differenzierglieder (54, 57) zur Bildung der zweiten Ableitung des Signals angeordnet sind und der Zeitmesser (62) selbsttätig abgeschaltet wird, wenn die zweite Ableitung des Signals Null wird.
3. Apparat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitmesser (62) abschaltet, wenn die zweite Ableitung des Signals von negativen zu positiven Werten öder in umgekehrter Richtung durch Null geht.
4. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Differenziergliedern (54, 57) ein Zeitverzögerungsglied (34-37, SR 2, SR 3) zur Verhinderung der Abschaltung während einer bestimmten Vorlaufzeit nachgeschaltet ist.
5. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenzierglieder (54, 57) zwei hintereinander geschaltete .RC-Kreise mit. zwischengeschaltetem Verstärker (56) sind und der Ausgang des zweiten ÄC-Kreises (57) ebenso wie das Zeitverzögerungsglied (34-37, SR 2, SR 3) an das Gitter einer Triode (61) angeschlossen ist, die mit dem Endpunktrelais (EP) für den Zeitmesser (62) zusammengeschaltet ist.
DE1598788A 1965-04-29 1966-04-28 Apparat zur Bestimmung der Blutgerinnungszeit Expired DE1598788C3 (de)

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GB (1) GB1136257A (de)
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