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DE1598332A1 - Gasspuergeraet - Google Patents

Gasspuergeraet

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Publication number
DE1598332A1
DE1598332A1 DE19651598332 DE1598332A DE1598332A1 DE 1598332 A1 DE1598332 A1 DE 1598332A1 DE 19651598332 DE19651598332 DE 19651598332 DE 1598332 A DE1598332 A DE 1598332A DE 1598332 A1 DE1598332 A1 DE 1598332A1
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DE
Germany
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pump
pressure
drive
bellows
suction side
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DE19651598332
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DE1598332C3 (de
DE1598332B2 (de
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/22Devices for withdrawing samples in the gaseous state
    • G01N1/24Suction devices

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

D r ä g e r w e r k , Heinro & Bernh. Präger, Lübeck, Moislinger Allee 53/55
Gasspürgerät
Zum Nachweis und sur Messung von Fremdbestandteilen in Gasen oder Luft dienen Gas- bzw«, Staubspür- und -meßgeräte. Eine Gruppe dieser Gasspürgeräte sind so ausgebildet, daß das zu untersuchende Gas bzwo die Luft über eine Reagenzsohicht geleitet wird, die ein Nachweisreagenz für den jeweils zu bestimmenden Bestandteil enthält, wobei die Nachweisreaktion meist unter Farbänderung verläuft. Damit ist es bekannt, diese Reagenzschicht in sogenannten Prüfröhrchen unterzubringen, durch die die zu untersuchende Luft mit Hilfe einer von Hand betätigten Saug- oder Druckpumpe gefördert wird. Als Pumpen werden"dabei Balg-, Membran- oder Kolbenpumpen verwandt, die nicht allein zur Luftförderung, sondern auch zur Messung der geförderten Luftmenge dienen, die sich aus dem Pumpen-volumen und der Anzahl der Pumpenhübe ergibt» Ea sind auch grundsätzlich gleichartig aufgebaute Staubmeßgeräte bekannt, bei denen der Staub durch Filter zurückgehalten, und später gemessen wird. (Schweizer Patent 308 314)
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uCUi: Un'^fiifpr. (Art. 7 §1 Abo. 2Nr.1 Satz 3 daaSndeTufigsgcs. ν Λ.
Mit Hilfe der bekannten Pumpen werden je nach der Untersuchungsart und der verwendeten Prüfröhrchen bis zu etwa 15 Pumpenhübe durchgeführt, wobei die Messung etwa einige Minuten dauert. Die bekannten Vorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß sie bei anderen Meßarten unhandlich sindo Wenn beispielsweise größere Prüfluftmengen gefördert werden müssen, ist dies von Hand praktisch nicht mehr durchführbar. Eine andere Aufgabe kann darin bestehen, eine bestimmte luftmenge verteilt über einen längeren Zeitraum in Intervallen zu entnehmen und durch die Heaktionsschicht zu saugen bzw«, zu drücken. Auch für solche Messungen ist eine handbetätigte Pumpe nachteilig, da.sie die Bedienungsperson für längere Zeit festhält.
Es.ist weiterhin ein von Hand betätigter, insbesondere als Kolben- oder Membranpumpe ausgebildeter Luftförderer für Gasspürzwecke mit unter Einwirkung von Federkraft stehendem Förderglied (Kolben oder Membran) bekannt, bei dem zwei gegenläufig wirkende Federn vorgesehen sind, von denen die eine durch Handbedienung gespannt wird und nach Trennung von der Handbedienung am Ende des Spannvorganges einen Pumpenhub durchführt und hierbei gleichzeitig die zweite Feder spannt, welche nach Auskuppelung am Ende des Hubes das Förderglied (Kolben oder Membran) im Bückhub in die Ausgangsstellung zurückführt. Dabei können zwei den Pumpvorgang bewirkende, zylindrische Schraubenfedern in einem an dem Pumpengehäuse befestigten Hohlzylinder angeordnet sein und als Spannglied
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eine in dem Hohlzylinder gleitende Hülse vorgesehen sein, die senkrecht zur Pumpenachse von einer in Schlitzen des Hohlzylinders geführten Achse mit Kuppelungsteilen für den Eingriff einer Spannvorrichtung durchsetzt wird, und in der Schaltelemente an sich "bekannter Art derart vorgesehen sind, daß am Ende der Spann bewegung die Kolbenstange der Pumpe angekuppelt und gleichzeitig die Spannvorrichtung außerhalb der Hülse entkuppelt wird und daß nach Entspannung am Ende des Saughubes die Kolbenstange für den Rückhub freigegeben wird. Das Gerät ist so ausgebildet, daß es für Einhandbedienung vorzugsweise in Pistolenbauart ausgebildet isto Dabei ist an einem pistolenartigen Griff der Spannhebel angelenkt, der im übrigen hebeiförmig ausgebildet sein kann. Die Vorrichtung kann weiterhin mit einer Zähleinrichtung ausgestattet sein, mit der die für eine kessung benötigte Hubaahl einstellbar begrenzt werden kann. Dieses Gerät hat die gleichen Kachteile wie die vorher beschriebene Vorrichtung, da dieses Gerät praktisch nur als Handgerät verwendbar ist. Außerdem läßt sich mit diesem Gerät nicht in einfacher Weise die AuJgabe lösen, eine bestimmte Luftmenge verteilt über einen längeren Zeitraum in Intervallen zn untersuchen (BB? 962 207)ο
Ss ist weiterhin ein Luftprobermehmer bekannt, der eine im Innern eines Gehäuses angeordnete Balgpumpe enthält,, Diese ist mit einem elektromagnetischen Antrieb versehen, wobei der Elektromagnet wahlweise mit Ketastrom oder mittels eines in das Gehäuse eingesetzten Akkumulators antreibbar ist. Dabei ist im Wege der eingesaugten Luft eine Meßblende mit Instrument
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BAD ORIGINAL
zur Messung der in der Zeiteinheit eingesaugten Luftmenge und ein in'der Saugleitung angeordnetes Ventil, vorzugsweise Nadelventil, zur Einstellung der eingesaugten Luftmenge vorhanden. Dieser Luftprobennehmer dient dazu, Luft aus Räumen zu entnehmen und in Gefäße einzusaugen, um sie dabei zu untersuchen. Dabei ist es wesentlich, daß die^ durch die Gefäße strömende Luftmenge neu bestimmt werden kann. Zu diesem Zweck wird die durch die rhythmisch arbeitende Magnetpumpe angesaugte Luft mit Hilfe von Saug- und Druckventilen aus den erwähnten Gefäßen angesaugt und dnch ein Ansaugstück in ein im Innern des Geräts angeordnetes Gefäß gesaugt und gelangt dann zu einer Meßblende. Der durch die Meßblende hervorgehobene Druckunterschied wird mit Hilf e eines Zeigerinstrumentes bestimmt. Nach dem Verlassen der Meßblende strömt die Luft zu einem Nadelventil, das eine genaue Einstellung des Luftstroms gestattet, worauf die Luft in einen Ausgleichsbehälter gedrückt wird, der zum Ausgleich der durch die rhythmischen Bewegungen der Pumpe hervorgerufenen Druckwellen geeignet ist. Nach dem Verlassen dieses Behälters wird die Luft durch die Luftpumpe entfernte Die bekannte Vorrichtung ist verhältnismäßig umständlich im Aufbau (DAS 1 088
Es ist weiterhin ein Staubsammelgerät bekannt, das mit einer membranartigen Pumpe ausgerüstet ist, die aus einem Gummischlauch besteht, der gegen eine kreisbogenförmige Führung abgedichtet ist„ In dem Innern dieses Schläuche ist ein umlaufender Antriebsstern angeordnet, der mit drei Druckrollen versehen ist, die beim Umlauf des Antriebssterns das Gummi-
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rohrstück gegen die Kreisbogenführung drückt., wobei die zwischen dem Gummirohrstück und seiner Führung eingeschlossene Luft vorwärts gedrückt wird. Der Motor läuft fortlaufend um und ist im übrigen mit einem Zählwerk versehen,» Der Staubsammler kann über längere Zeit arbeiten und saugt dabei praktisch ununterbrochen Prüfluft an. Eine periodisch unterbrochene Luftprobeentnahme ist mit diesem Gerät nicht erstrebt und nicht möglich. (laboratory Practice, Pebr. 1963)
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Nachteile des Handantriebs von einer Balgpumpe zu vermeiden und eine mechanisch angetriebene Gasspür- bzw. Staubspür- und -meßgerät zu schaffen, das mechanisch angetrieben ist, wobei die Pumpe möglichst robust und einfach ausgebildet sein soll. Eine weitere Aufgabe besteht darin, die Vorrichtung so auszubilden, daß die Bauteile bisher bekannter, von Hand bedienbarer Gasspürpumpen in Form von Balgpumpen auch für mechanisch angetriebene Geräte verwendet werden können, wobei weiterhin auch dme für diese von Hand betriebenen Gasspürpumpen verwendeten Prüfröhrchen ebenfalls verwendet werden können,, Die Erfindung betrifft ein Gasspür- bzw« Staubspür- und -meßgerät, das mit einer Balgpumpe ausgerüstet ist, deren Arbeitshub durch eine Federkraft und deren Rückhub durch eine andere Kraft erzeugt wird. Die Erfindung besteht darin, daß der bewegliche Balgteil im Bewegungsbereich einer von einer Antriebsvorrichtung, wie einem Uhrwerk, Elektromotor od. dgl. hin- und herbewegten Druckplatte angeordnet ist und daßftd£re^-Gtescihwinjdigkeit größer ist als die
Geschwindigkeit des Arbeitshubs des beweglichen Balgteils beim Arbeitshub der Balgpumpe und daß die Antriebsvorrichtung so gesteuert ist, daß das Druckglied jeweils über einen vollen Bewegungshub hin- und herbewegt wird, während das Druckglied beim Ablauf des Arbeitshubs der Balgpumpe in der einen Endlage stillsteht. Gemäß der Erfindung wird die Pumpe nicht nur mechanisch angetrieben, sondern vor allem auch erreicht, daß der Arbeitshub der Pumpe den Prüferfordernissen entspricht, d. h. daß die beim Arbeitshub der Pumpe erreichte Fördergeschwindigkeit der Luftmenge mit den Erfordernissen in der Reaktionsschicht bzwo im Filter übereinstimmt. Es können insbesondere für das erfindungsgemäße Spürgerät nicht nur die bereits vorhandenen Bauteile der von Hand betriebenen Gasspürpumpe,- sondern auch die gleichen Prüfröhrchen benutzt werden, die bei handbetätigten Gasspürgeräten verwendet werden.
Eine- einfache Ausführüngsform besteht darin, daß als Luftfördervorrichtung eine an sich bekannte Gasspür-Handpumpe bzw. deren Luftförderteil dient»
In beiden Fällen wird durch den Antrieb die Luftfördervorrichtung in ihrer Rückhubbewegung betätigt, worauf die Luftfördervorrichtung unter ihrer eigenen Federspannung und unabhängig vom Antrieb den Arbeitshub selbst ausführt»
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind Gegenstand der unteransprüche und seien an Hand des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert®
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Es zeigen
Abb, 1 eine Ausführungsform mit einem Antrieb durch einen Elektromotor,
Abb. 2 eine Ausführungsform mit einem Hubmagneten als Antrieb,
Abb. 3 eine Ausführungsform mit einem Uhrwerk als ■ Antrieb,
Abb. 4 ein Bewegungsdiagramm.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 dient zum Antrieb ein Elektrogetribemotor 1, dessen Kurbelstange 2 mit dem Druckglied 2a verbünden ist. Dieses ist in der Führungsschiene 2b geführt und liegt der beweglichen Grundfläche einer Balgpumpe 3 gegenüber. An Stelle der Balgpumpe kann auch eine Membranpumpe , eine Kolbenpumpe oder auch der bewegliche Pumpenteil eines Handspürgerätes treten. Wesentlich ist nur, daß die Pumpe so eingerichtet ist, daß sie, sobald der Druck durch die beschriebene Einrichtung aufhört, in ihre Ausgangsstellung zurückgeht (Gummiball, Balgpumpe mit Öffnungsfeder, usw.) Die Pumpe ist in an sich bekannter Art über die Leitung 3a mit dem Prüfröhrchen 4 verbunden. Im Ausführungsbeispiel wird von einer Saugpumpe ausgegangen, mit deren Hilfe im Saughub die zu untersuchende Luft in Richtung des Pfeiles P durch das Prüfröhrchen 4 angesaugt wird.
Die PumpenaBpgängsseite ist mit einem Ausblasventil 5 verbunden.
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An die Ansaugleitung 4 ist eine Druckmeßdose 6 angeschlossen, die einen Kontakt 7 eines* Schalters trägt. Der Gegenkontakt 8 ist mit einem Mehrfachschalter 9 verbunden, mit dessen Hilfe entweder ein Zählwerk mit Vorwahl 10, eine Zeitschaltuhr 11 oder ein Programmschalter 12 eingeschaltet werden kann0 Diese Geräte werden von der Stromquelle 13 gespeist, in deren Stromkreis der Schalter 7, 8 eingeschaltet ist0
Die Speiseleitungen der Geräte 10, 11, 12 zum Antriebsmotor 1 sind im einzelnen nicht dargestellt.
Bei Beginn der Messung wird die Speiseleitung des Elektromotors beispielsweise durch das Zählwerk mit Vorwahl 10 eingeschaltet. Durch den umlaufenden Motor wird das Druckglied 2a auf den Balg 3 verschoben und drückt diesen zusammen* wobei die in ihm enthaltene Luft über das Ausblaseventil 5 entweicht. Die Rückhubgeschwindigkeit des Motors 1 ist so eingestellt, daß sie größer ist als die Geschwindigkeit, mit der eich der Balg 3 unter der Wirkung einer nicti^fc dargestellten Spannfeder in seinem Arbeitshub ausdehnt und nunmher mit der durch die Federkraft und die Balggröß'e bestimmten LuftfÖrder-r geschwindigkeit die zu untersuchende Luft durch das Prüfröhrchen 4 ansaugt. Dieser Zustand ist dargestellt durch den in der Saugleitung 3a und damit' in der Druckdose 6 herrschenden Unterdruck. Dadurch ist das Kontaktpaar 7, 8 geöffnet, so daß das Zählwerk mit Vorwahl 10 nicht weiterschalten kann.
Die Getriebewelle des Antriebsmotors 1 ist mit einem nicht dargestellten Haltekontakt ausgerüstet, der so eingestellt ist,
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daß der Antriebsmotor bis zu seiner Ausgangsstellung zurückläuft, bei der sich das Druckglied 2a links befindet. Da das Zählwerk 10 ausgeschaltet ist, ist auch der Stromkreis des Antriebsmotors 1 ausgeschaltet. Erst wenn der Balg 3 seinen S'aughub vollendet hat undin der Saugleitung 3a und damit in der Druckmeßdose 6 sich atmosphärischer Druck einstellt, wird durch die Kontakte 7» 8 der Stromkreis des Zählwerkes mit Vorwahl 10 geschlossen,.so daß nunmehr der Antriebsmotor erneut eingeschaltet wird. Dieser Vorgang geschieht so oft, wie es der Vorwahl auf dem Zählwerk 10 entspricht.
Damit läßt sich von vornherein eine beliebige Anzahl von Förderhüben der Förderpumpe einstellen, die in einer bestimmten Zeit ablaufen kann und wobäi bei jedem Förderhub die Luftgeschwindigkeit in dem Prüfröhrchen 4 genau der geförderten Menge entspricht.
An Stelle eines Zählwerkes mit Vorwahl 10 kann eine Zeitschaltuhr 11 oder ein Programmschalter 12 treten, mit denen entweder eine fortlaufende Messung über eine bestimmte Zeit oder mehrere Messungen in bestimmten Zeitintervall'en eingeschaltet werden.
Das Prüfröhrchen kann sich praktisch in beliebiger Entfernung von der Pumpe 3 befinden, so daß es an den jeweils gewünschten Ort gebracht werdenaann.-
An Stelle des Prüfröhrchens kann bei einem Staubmeß- und Prüfgerät ein Staubsammelfilter treten, so daß man mit dem ■Gerät auch den Staubgehalt von Luft oder Gasen feststellen kann«
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Eine andere Ausführungsform besteht darin, daß an Stelle des ersatzweise eingeschalteten Elektromotors 1 eine fortlaufend umlaufende Antriebsvorrichtung wie ein Elektromotor, ein Verbrennungsmotor, ein Uhrwerk od. dgl, treten kann, wobei zwischen dem Motor und dem Druckglied eine vorzugsweise elektrisch betätigte Kupplung derart eingeschaltet ist, daß das Druckglied über einen Antriebshub hin- und herbewegt wird. Wenn eine elektrisch betätigte Kupplung verwendet wird, kann diese mit einem Haltekontakt versehen sein, so daß die Kupplung erst nach vollständigem Rücklauf des Druckgliedes ausschaltet..
Wenn ein Vergaser- oder Einspritzmotor als Antrieb verwendet wird, ist es zweckmäßig, den Antriebsmotor fortlaufend umlaufen zu lassen und zwischen dem Motor und dem Druckglied eine vorzugsweise elektrisch.betätigte Kupplung einzuschalten, so daß das Druekglied stehts über einen vollen Antriebshub hin- und herbewegt wird. Das gleiche gilt, wenn ein fortlaufend umlaufender Elektromotor als Antriebsmittel verwendet wird.
Die Ausführungsform nach Abb. 2 unterscheidet sich von der nach Abb. 1 im wesentlichen nur dadurch, daß an Stelle des Elektromotors 1 ein Hubmagnet 15 tritt. Dieser Hubmagnet wird ·> in gleicher Weise durch die Druckdose 6 gesteuert wie beim Ausführungsbeispiel 1 beschrieben. Wenn an den Hubmagneten Spannuig angelegt wird, drückt er mit seinem Stößel das Druekglied 2a in Richtung auf die Pumpe. An den Stößel des Hubmagneten kann ein nicht gezeichneter Haltekpntakt angeordnet sein»
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der den Stromkreis nur bis zur Vollendung des Vorwärtshubes geschlossen hält. Eine im Hubmagnet 15 eingebaute, nicht gezeichnete Feder führt dann den Stößel wieder zurück.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 dient als Antriebsvorrichtung ein Uhrwerk 16, das die Kurbelscheibe 17 mit der Kurbelstange 2 antreibt0 Dem Haltekontakt bei den Ausführungsbeispielen 1 und 2 entspricht bei der Abb. 3 folgende Sperre.
Die Druckmeßdose 6 ist mit einem Steuerstift 18 versehen, der auf einem Doppelhebel 19 arbeitet. Dieser ist bei 20 gelagert und steht unter dem Druck der Feder 21, die im Uhrzeigersinn auf ihn einwirkt. Der Hebel 19 rastet in der Normalstellung mit seinem Ende 22 in das Sperr-Rad 23 ein, das als Zahnrad ausgebildet sein kann und mit einem Antriebsritzel kämmt. Solange in der Druckmeßdose 6 Normaldruck herrscht, ist das Ende 22 des Doppelhebels 19 abgehoben, so daß sich das Zahnrad 23 bewegen kann·. Wenn dagegen in der Druckmeßdoee 6 ein Unterdruck herrscht, rastet das Ende 22 in das Sperr-Rad 23 ein und hält das Uhrwerk an.
Ein U-fÖrmiger, bei 25 gelagerter Doppelhebel wird beim Umlauf der Kurbelscheibe 17 während eines Teils dieses Umlaufes durch den Lagerzapfen 17a im Uhrzeigersinn verschwenkt. Durch das Ende 26 wird der Hebel 19 etwa während einer Halbdrehung der Kurbelscheibe 17 entgegen dem Uhrzeigersinn abgedrückt, so daß er mit seinem Snde 22 nicht in das Sperr-Had 23 einraste* kann» Auf diese Weise wird erreicht, daß die
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Kurbelscheibe 17 jeweils eine ganze Umdrehung vollführen kann, und zwar unabhängig von der Zeitspanne, innerhalb der der Unterdruck in der Druckmeßdose 6 während eines Hubes aufrechterhalten ist.
Zur ,Steuerung des" Uhrwerks dienen einmal ein mechanisches Zählwerk mit Vorwahl 10 bzw. eine Schaltuhr 11, die beide auf einen weiteren Sperrhebel 27 einwirken, der bei 28 gelagert ist und ebenfalls in das Sperr-Rad 23 eingreift.
In der Bereitschaftsstellung herrscht in der Druckmeßdose 6 Normaldruck. Über den Stift 18 wird der Hebel 19 so gehalten, daß sein Ende 22 das Sperr-Rad 23 freigibt. Andererseits hält der Doppelhebel 27 das Sperr-Rad 23 fest. Wenn durch das Zählwerk 10 oder die Schaltuhr 11 der Pumpvorgang eingeschaltet wird, wird der Hebel 27 verschwenkt, das Uhrwerk beginnt zu laufen und drückt dabei die Pumpe 3 zusammen. Wenn das Druckglied 2a zurückläuft und die Pumpe 3 sich ausdehnen kann, entsteht in der Membrandose 6 ein Unterdruck» Das Druckglied 18 gibt den Hebel 19 frei, der nunmehr in das Sperr-Rad 23 einrasten könnte. Er wird jedoch dann durch den Sperrhebel 24 solange gehindert, bis die Kurbelscheibe 17 in die Ausgangsstellung zurückgekehrt ist. Da der Saughub der Pumpe 3 länger Dauert als der Rücklauf der Kurbelscheibe 17, rastet nunmehr das Ende 22 in das Sperr-Rad 23 ein und hält das Uhrwerk bis zfcr Beendigung des Saughubes fest.
In Abb. 4 sind die Hubbewegungen des Druckgliedes 2a in gestrichelter Linienführung und die der Druckplatte der Pumpe
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in ausgezogener Linienführung inAnhängkeit vom.Zeitablauf dargestellt. Das Druckglied 2a vollführt die beim Kurbelantrieb üblichen Bewegungen, die durch eine Zeitspanne voneinander getrennt sind, in der die langsam laufende Druckplatte jeweils in die Ausgangsstellung zurückkehrt. An den^Stellen des Schaubildes können durch die Steuerung Pausen beliebiger. Länge vorgesehen sein.
Bei der Ausführungsform nach der Abb. 3 ist noch eine Verbindung zwischen dem Zählwerk 10 und dem Doppelhebel 19 vorgesehen, die dazu dienen soll, die Zähl taste zu drücken,»
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Claims (6)

Patentansprüche
1. Gasspür- bzw. Staubspür- und -meßgerät, das mit einer Balgpumpe ausgerüstet ist, deren Arbeitshub durch eine Federkraft und deren Rückhub durch eine andere Kraft erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Balgteil im Bewegungsbereich einer von einer Antriebsvorrichtung (1), wie einem Uhrwerk, Elektromotor od. dgl. hin- und herbewegten Druckplatte (2a) angeordnet ist und daß deren Geschwindigkeit größer ist als die Geschwindigkeit des Arbeitshubs des beweglichen Balgteils beim Ar-Beitshub der Balgpumpe und daß die Antriebsvorrichtung (1) so gesteuert ist, daß das Druckglied (2a) jeweils über einen vollen Bewegungshub hin- und herbewegt wird, während das Druckglied (2a) beim Ablauf des Arbeitshubs der Balgpumpe (3) in der einen Endlage stillsteht.
Gasspürgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Luftfördervorrichtung eine an sich bekannte federgespannte Gasspürhandpumpe bzw. deren Luftförderteil dient. .
3· Gasspürgerät mit einer Saugpumpe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Saugseite (3a) der Balgpumpe (3) ein Druckmeßglied, wie Druckmeßdose (6) angeschlossen ist, das bei einem Unterdruck an der Pumpensaugseite (3a) die Antriebsvorrichtung (1) ausschaltet, dagegen bei lormaldruck auf der Pumpenansaugseite (3a) die Antriebsvorrichtung (1) einschaltet, '
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4. Gasspürgerät mit einer Druckpumpe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Druckseite der Balgpumpe ein Druckmeßglied, wie eine Druckdose angeschlossen ist, die bei einem Überdruck an der Pumpenabgangsseite die Antriebsvorrichtung ausschaltet, dagegen bei Normaldruck auf der Pumpenabgangsseite die Antriebsvorrichtung einschaltet.
5· Gasspürgerät nach Anspruch 1 bis 3# dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis eines elektrischen Antriebs (1) ein von einer an der Saugseite der Balgpumpe (3) angeordneten Druckmeßdose (6) gesteuerter Unterbrechnungskontakt (7, 8) eingeschaltet ist, der bei einem Unterdruck an der Pumpensaugseite (3a) geöffnet und bei Normaldruck auf der Pumpensaugseite (3a) geschlossen ist.
6. Gasspürgerät mit einer Saugpumpe nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß ein Uhrwerk (16) als Antrieb dient, in das eine von einem Druckmeßglied, wie Druckmeßdose (6), gesteuerte Sperre (19) eingebaut ist, die bei einem Unterdruck an der Pumpensaugseite den Antrieb (16) sperrt undr bei Normaldruck auf der Pumpensaugseite den Antrieb (16) freigibt.
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DE1598332A 1965-08-11 1965-08-11 Gasspürgerät Expired DE1598332C3 (de)

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DED0047941 1965-08-11

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DE1598332B2 DE1598332B2 (de) 1973-07-12
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FR (1) FR1487765A (de)
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