DE1598332A1 - Gasspuergeraet - Google Patents
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Description
D r ä g e r w e r k , Heinro & Bernh. Präger,
Lübeck, Moislinger Allee 53/55
Zum Nachweis und sur Messung von Fremdbestandteilen in
Gasen oder Luft dienen Gas- bzw«, Staubspür- und -meßgeräte.
Eine Gruppe dieser Gasspürgeräte sind so ausgebildet, daß das zu untersuchende Gas bzwo die Luft über eine Reagenzsohicht
geleitet wird, die ein Nachweisreagenz für den jeweils zu bestimmenden Bestandteil enthält, wobei die Nachweisreaktion
meist unter Farbänderung verläuft. Damit ist es bekannt, diese Reagenzschicht in sogenannten Prüfröhrchen
unterzubringen, durch die die zu untersuchende Luft mit Hilfe einer von Hand betätigten Saug- oder Druckpumpe gefördert
wird. Als Pumpen werden"dabei Balg-, Membran- oder Kolbenpumpen
verwandt, die nicht allein zur Luftförderung, sondern auch zur Messung der geförderten Luftmenge dienen, die sich
aus dem Pumpen-volumen und der Anzahl der Pumpenhübe ergibt»
Ea sind auch grundsätzlich gleichartig aufgebaute Staubmeßgeräte bekannt, bei denen der Staub durch Filter zurückgehalten,
und später gemessen wird. (Schweizer Patent 308 314)
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uCUi: Un'^fiifpr. (Art. 7 §1 Abo. 2Nr.1 Satz 3 daaSndeTufigsgcs. ν Λ.
Mit Hilfe der bekannten Pumpen werden je nach der Untersuchungsart
und der verwendeten Prüfröhrchen bis zu etwa 15 Pumpenhübe durchgeführt, wobei die Messung etwa einige
Minuten dauert. Die bekannten Vorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß sie bei anderen Meßarten unhandlich sindo
Wenn beispielsweise größere Prüfluftmengen gefördert werden
müssen, ist dies von Hand praktisch nicht mehr durchführbar. Eine andere Aufgabe kann darin bestehen, eine bestimmte luftmenge
verteilt über einen längeren Zeitraum in Intervallen zu entnehmen und durch die Heaktionsschicht zu saugen bzw«,
zu drücken. Auch für solche Messungen ist eine handbetätigte Pumpe nachteilig, da.sie die Bedienungsperson für längere
Zeit festhält.
Es.ist weiterhin ein von Hand betätigter, insbesondere als
Kolben- oder Membranpumpe ausgebildeter Luftförderer für Gasspürzwecke mit unter Einwirkung von Federkraft stehendem
Förderglied (Kolben oder Membran) bekannt, bei dem zwei gegenläufig wirkende Federn vorgesehen sind, von denen die
eine durch Handbedienung gespannt wird und nach Trennung von der Handbedienung am Ende des Spannvorganges einen Pumpenhub
durchführt und hierbei gleichzeitig die zweite Feder spannt, welche nach Auskuppelung am Ende des Hubes das Förderglied
(Kolben oder Membran) im Bückhub in die Ausgangsstellung zurückführt. Dabei können zwei den Pumpvorgang bewirkende,
zylindrische Schraubenfedern in einem an dem Pumpengehäuse befestigten Hohlzylinder angeordnet sein und als Spannglied
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eine in dem Hohlzylinder gleitende Hülse vorgesehen sein, die senkrecht zur Pumpenachse von einer in Schlitzen des
Hohlzylinders geführten Achse mit Kuppelungsteilen für den Eingriff einer Spannvorrichtung durchsetzt wird, und in der
Schaltelemente an sich "bekannter Art derart vorgesehen sind, daß am Ende der Spann bewegung die Kolbenstange der Pumpe angekuppelt
und gleichzeitig die Spannvorrichtung außerhalb der Hülse entkuppelt wird und daß nach Entspannung am Ende
des Saughubes die Kolbenstange für den Rückhub freigegeben wird. Das Gerät ist so ausgebildet, daß es für Einhandbedienung
vorzugsweise in Pistolenbauart ausgebildet isto Dabei ist
an einem pistolenartigen Griff der Spannhebel angelenkt, der im übrigen hebeiförmig ausgebildet sein kann. Die Vorrichtung
kann weiterhin mit einer Zähleinrichtung ausgestattet sein, mit der die für eine kessung benötigte Hubaahl einstellbar
begrenzt werden kann. Dieses Gerät hat die gleichen Kachteile wie die vorher beschriebene Vorrichtung, da dieses Gerät
praktisch nur als Handgerät verwendbar ist. Außerdem läßt sich mit diesem Gerät nicht in einfacher Weise die AuJgabe
lösen, eine bestimmte Luftmenge verteilt über einen längeren Zeitraum in Intervallen zn untersuchen (BB? 962 207)ο
Ss ist weiterhin ein Luftprobermehmer bekannt, der eine im
Innern eines Gehäuses angeordnete Balgpumpe enthält,, Diese
ist mit einem elektromagnetischen Antrieb versehen, wobei der Elektromagnet wahlweise mit Ketastrom oder mittels eines in
das Gehäuse eingesetzten Akkumulators antreibbar ist. Dabei ist im Wege der eingesaugten Luft eine Meßblende mit Instrument
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BAD ORIGINAL
zur Messung der in der Zeiteinheit eingesaugten Luftmenge
und ein in'der Saugleitung angeordnetes Ventil, vorzugsweise
Nadelventil, zur Einstellung der eingesaugten Luftmenge vorhanden. Dieser Luftprobennehmer dient dazu, Luft aus Räumen
zu entnehmen und in Gefäße einzusaugen, um sie dabei zu
untersuchen. Dabei ist es wesentlich, daß die^ durch die
Gefäße strömende Luftmenge neu bestimmt werden kann. Zu diesem Zweck wird die durch die rhythmisch arbeitende Magnetpumpe
angesaugte Luft mit Hilfe von Saug- und Druckventilen aus den erwähnten Gefäßen angesaugt und dnch ein Ansaugstück
in ein im Innern des Geräts angeordnetes Gefäß gesaugt und gelangt dann zu einer Meßblende. Der durch die Meßblende
hervorgehobene Druckunterschied wird mit Hilf e eines Zeigerinstrumentes bestimmt. Nach dem Verlassen der Meßblende
strömt die Luft zu einem Nadelventil, das eine genaue Einstellung des Luftstroms gestattet, worauf die Luft in einen
Ausgleichsbehälter gedrückt wird, der zum Ausgleich der durch die rhythmischen Bewegungen der Pumpe hervorgerufenen Druckwellen
geeignet ist. Nach dem Verlassen dieses Behälters wird die Luft durch die Luftpumpe entfernte Die bekannte Vorrichtung
ist verhältnismäßig umständlich im Aufbau (DAS 1 088
Es ist weiterhin ein Staubsammelgerät bekannt, das mit einer
membranartigen Pumpe ausgerüstet ist, die aus einem Gummischlauch besteht, der gegen eine kreisbogenförmige Führung
abgedichtet ist„ In dem Innern dieses Schläuche ist ein umlaufender
Antriebsstern angeordnet, der mit drei Druckrollen versehen ist, die beim Umlauf des Antriebssterns das Gummi-
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rohrstück gegen die Kreisbogenführung drückt., wobei die
zwischen dem Gummirohrstück und seiner Führung eingeschlossene
Luft vorwärts gedrückt wird. Der Motor läuft fortlaufend um und ist im übrigen mit einem Zählwerk versehen,» Der Staubsammler
kann über längere Zeit arbeiten und saugt dabei praktisch ununterbrochen Prüfluft an. Eine periodisch unterbrochene Luftprobeentnahme ist mit diesem Gerät nicht
erstrebt und nicht möglich. (laboratory Practice, Pebr. 1963)
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Nachteile des Handantriebs von einer Balgpumpe zu vermeiden und eine
mechanisch angetriebene Gasspür- bzw. Staubspür- und -meßgerät zu schaffen, das mechanisch angetrieben ist, wobei die
Pumpe möglichst robust und einfach ausgebildet sein soll. Eine weitere Aufgabe besteht darin, die Vorrichtung so auszubilden,
daß die Bauteile bisher bekannter, von Hand bedienbarer Gasspürpumpen in Form von Balgpumpen auch für
mechanisch angetriebene Geräte verwendet werden können, wobei weiterhin auch dme für diese von Hand betriebenen
Gasspürpumpen verwendeten Prüfröhrchen ebenfalls verwendet werden können,, Die Erfindung betrifft ein Gasspür- bzw«
Staubspür- und -meßgerät, das mit einer Balgpumpe ausgerüstet ist, deren Arbeitshub durch eine Federkraft und deren
Rückhub durch eine andere Kraft erzeugt wird. Die Erfindung
besteht darin, daß der bewegliche Balgteil im Bewegungsbereich einer von einer Antriebsvorrichtung, wie einem Uhrwerk,
Elektromotor od. dgl. hin- und herbewegten Druckplatte angeordnet ist und daßftd£re^-Gtescihwinjdigkeit größer ist als die
Geschwindigkeit des Arbeitshubs des beweglichen Balgteils
beim Arbeitshub der Balgpumpe und daß die Antriebsvorrichtung so gesteuert ist, daß das Druckglied jeweils über einen
vollen Bewegungshub hin- und herbewegt wird, während das Druckglied beim Ablauf des Arbeitshubs der Balgpumpe in der
einen Endlage stillsteht. Gemäß der Erfindung wird die Pumpe nicht nur mechanisch angetrieben, sondern vor allem auch
erreicht, daß der Arbeitshub der Pumpe den Prüferfordernissen entspricht, d. h. daß die beim Arbeitshub der Pumpe
erreichte Fördergeschwindigkeit der Luftmenge mit den Erfordernissen in der Reaktionsschicht bzwo im Filter übereinstimmt.
Es können insbesondere für das erfindungsgemäße Spürgerät nicht nur die bereits vorhandenen Bauteile der
von Hand betriebenen Gasspürpumpe,- sondern auch die gleichen Prüfröhrchen benutzt werden, die bei handbetätigten Gasspürgeräten verwendet werden.
Eine- einfache Ausführüngsform besteht darin, daß als Luftfördervorrichtung
eine an sich bekannte Gasspür-Handpumpe bzw. deren Luftförderteil dient»
In beiden Fällen wird durch den Antrieb die Luftfördervorrichtung in ihrer Rückhubbewegung betätigt, worauf die Luftfördervorrichtung
unter ihrer eigenen Federspannung und unabhängig vom Antrieb den Arbeitshub selbst ausführt»
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind Gegenstand der unteransprüche
und seien an Hand des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert®
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Es zeigen
Abb, 1 eine Ausführungsform mit einem Antrieb durch
einen Elektromotor,
Abb. 2 eine Ausführungsform mit einem Hubmagneten
als Antrieb,
Abb. 3 eine Ausführungsform mit einem Uhrwerk als
■ Antrieb,
Abb. 4 ein Bewegungsdiagramm.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 dient zum Antrieb ein
Elektrogetribemotor 1, dessen Kurbelstange 2 mit dem Druckglied
2a verbünden ist. Dieses ist in der Führungsschiene 2b geführt und liegt der beweglichen Grundfläche einer Balgpumpe
3 gegenüber. An Stelle der Balgpumpe kann auch eine Membranpumpe , eine Kolbenpumpe oder auch der bewegliche Pumpenteil
eines Handspürgerätes treten. Wesentlich ist nur, daß die Pumpe so eingerichtet ist, daß sie, sobald der Druck durch
die beschriebene Einrichtung aufhört, in ihre Ausgangsstellung zurückgeht (Gummiball, Balgpumpe mit Öffnungsfeder, usw.) Die
Pumpe ist in an sich bekannter Art über die Leitung 3a mit dem
Prüfröhrchen 4 verbunden. Im Ausführungsbeispiel wird von einer Saugpumpe ausgegangen, mit deren Hilfe im Saughub die
zu untersuchende Luft in Richtung des Pfeiles P durch das Prüfröhrchen 4 angesaugt wird.
Die PumpenaBpgängsseite ist mit einem Ausblasventil 5 verbunden.
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An die Ansaugleitung 4 ist eine Druckmeßdose 6 angeschlossen, die einen Kontakt 7 eines* Schalters trägt. Der Gegenkontakt
8 ist mit einem Mehrfachschalter 9 verbunden, mit dessen Hilfe entweder ein Zählwerk mit Vorwahl 10, eine Zeitschaltuhr
11 oder ein Programmschalter 12 eingeschaltet werden kann0
Diese Geräte werden von der Stromquelle 13 gespeist, in deren Stromkreis der Schalter 7, 8 eingeschaltet ist0
Die Speiseleitungen der Geräte 10, 11, 12 zum Antriebsmotor
1 sind im einzelnen nicht dargestellt.
Bei Beginn der Messung wird die Speiseleitung des Elektromotors beispielsweise durch das Zählwerk mit Vorwahl 10
eingeschaltet. Durch den umlaufenden Motor wird das Druckglied 2a auf den Balg 3 verschoben und drückt diesen zusammen*
wobei die in ihm enthaltene Luft über das Ausblaseventil 5 entweicht. Die Rückhubgeschwindigkeit des Motors 1 ist so
eingestellt, daß sie größer ist als die Geschwindigkeit, mit der eich der Balg 3 unter der Wirkung einer nicti^fc dargestellten
Spannfeder in seinem Arbeitshub ausdehnt und nunmher mit der durch die Federkraft und die Balggröß'e bestimmten LuftfÖrder-r
geschwindigkeit die zu untersuchende Luft durch das Prüfröhrchen
4 ansaugt. Dieser Zustand ist dargestellt durch den in der Saugleitung 3a und damit' in der Druckdose 6 herrschenden
Unterdruck. Dadurch ist das Kontaktpaar 7, 8 geöffnet, so daß das Zählwerk mit Vorwahl 10 nicht weiterschalten kann.
Die Getriebewelle des Antriebsmotors 1 ist mit einem nicht dargestellten Haltekontakt ausgerüstet, der so eingestellt ist,
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daß der Antriebsmotor bis zu seiner Ausgangsstellung zurückläuft,
bei der sich das Druckglied 2a links befindet. Da das Zählwerk 10 ausgeschaltet ist, ist auch der Stromkreis des
Antriebsmotors 1 ausgeschaltet. Erst wenn der Balg 3 seinen S'aughub vollendet hat undin der Saugleitung 3a und damit in
der Druckmeßdose 6 sich atmosphärischer Druck einstellt, wird durch die Kontakte 7» 8 der Stromkreis des Zählwerkes mit
Vorwahl 10 geschlossen,.so daß nunmehr der Antriebsmotor erneut eingeschaltet wird. Dieser Vorgang geschieht so oft,
wie es der Vorwahl auf dem Zählwerk 10 entspricht.
Damit läßt sich von vornherein eine beliebige Anzahl von Förderhüben der Förderpumpe einstellen, die in einer bestimmten
Zeit ablaufen kann und wobäi bei jedem Förderhub die Luftgeschwindigkeit in dem Prüfröhrchen 4 genau der
geförderten Menge entspricht.
An Stelle eines Zählwerkes mit Vorwahl 10 kann eine Zeitschaltuhr 11 oder ein Programmschalter 12 treten, mit denen
entweder eine fortlaufende Messung über eine bestimmte Zeit oder mehrere Messungen in bestimmten Zeitintervall'en eingeschaltet
werden.
Das Prüfröhrchen kann sich praktisch in beliebiger Entfernung von der Pumpe 3 befinden, so daß es an den jeweils
gewünschten Ort gebracht werdenaann.-
An Stelle des Prüfröhrchens kann bei einem Staubmeß- und
Prüfgerät ein Staubsammelfilter treten, so daß man mit dem
■Gerät auch den Staubgehalt von Luft oder Gasen feststellen kann«
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- ίο -
Eine andere Ausführungsform besteht darin, daß an Stelle
des ersatzweise eingeschalteten Elektromotors 1 eine fortlaufend umlaufende Antriebsvorrichtung wie ein Elektromotor,
ein Verbrennungsmotor, ein Uhrwerk od. dgl, treten kann, wobei zwischen dem Motor und dem Druckglied eine vorzugsweise
elektrisch betätigte Kupplung derart eingeschaltet ist, daß das Druckglied über einen Antriebshub hin- und herbewegt wird.
Wenn eine elektrisch betätigte Kupplung verwendet wird, kann diese mit einem Haltekontakt versehen sein, so daß die Kupplung
erst nach vollständigem Rücklauf des Druckgliedes ausschaltet..
Wenn ein Vergaser- oder Einspritzmotor als Antrieb verwendet wird, ist es zweckmäßig, den Antriebsmotor fortlaufend umlaufen
zu lassen und zwischen dem Motor und dem Druckglied eine vorzugsweise elektrisch.betätigte Kupplung einzuschalten,
so daß das Druekglied stehts über einen vollen Antriebshub
hin- und herbewegt wird. Das gleiche gilt, wenn ein fortlaufend umlaufender Elektromotor als Antriebsmittel verwendet
wird.
Die Ausführungsform nach Abb. 2 unterscheidet sich von der nach Abb. 1 im wesentlichen nur dadurch, daß an Stelle des
Elektromotors 1 ein Hubmagnet 15 tritt. Dieser Hubmagnet wird ·>
in gleicher Weise durch die Druckdose 6 gesteuert wie beim Ausführungsbeispiel 1 beschrieben. Wenn an den Hubmagneten Spannuig
angelegt wird, drückt er mit seinem Stößel das Druekglied 2a in Richtung auf die Pumpe. An den Stößel des Hubmagneten
kann ein nicht gezeichneter Haltekpntakt angeordnet sein»
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der den Stromkreis nur bis zur Vollendung des Vorwärtshubes
geschlossen hält. Eine im Hubmagnet 15 eingebaute, nicht gezeichnete Feder führt dann den Stößel wieder zurück.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 dient als Antriebsvorrichtung
ein Uhrwerk 16, das die Kurbelscheibe 17 mit der Kurbelstange 2 antreibt0 Dem Haltekontakt bei den Ausführungsbeispielen 1 und 2 entspricht bei der Abb. 3 folgende Sperre.
Die Druckmeßdose 6 ist mit einem Steuerstift 18 versehen, der auf einem Doppelhebel 19 arbeitet. Dieser ist bei 20 gelagert
und steht unter dem Druck der Feder 21, die im Uhrzeigersinn auf ihn einwirkt. Der Hebel 19 rastet in der Normalstellung
mit seinem Ende 22 in das Sperr-Rad 23 ein, das als Zahnrad
ausgebildet sein kann und mit einem Antriebsritzel kämmt.
Solange in der Druckmeßdose 6 Normaldruck herrscht, ist das Ende 22 des Doppelhebels 19 abgehoben, so daß sich das Zahnrad
23 bewegen kann·. Wenn dagegen in der Druckmeßdoee 6 ein
Unterdruck herrscht, rastet das Ende 22 in das Sperr-Rad 23 ein und hält das Uhrwerk an.
Ein U-fÖrmiger, bei 25 gelagerter Doppelhebel wird beim Umlauf
der Kurbelscheibe 17 während eines Teils dieses Umlaufes durch den Lagerzapfen 17a im Uhrzeigersinn verschwenkt. Durch das
Ende 26 wird der Hebel 19 etwa während einer Halbdrehung der Kurbelscheibe 17 entgegen dem Uhrzeigersinn abgedrückt, so daß
er mit seinem Snde 22 nicht in das Sperr-Had 23 einraste* kann»
Auf diese Weise wird erreicht, daß die
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Kurbelscheibe 17 jeweils eine ganze Umdrehung vollführen
kann, und zwar unabhängig von der Zeitspanne, innerhalb der
der Unterdruck in der Druckmeßdose 6 während eines Hubes
aufrechterhalten ist.
Zur ,Steuerung des" Uhrwerks dienen einmal ein mechanisches
Zählwerk mit Vorwahl 10 bzw. eine Schaltuhr 11, die beide auf einen weiteren Sperrhebel 27 einwirken, der bei 28 gelagert
ist und ebenfalls in das Sperr-Rad 23 eingreift.
In der Bereitschaftsstellung herrscht in der Druckmeßdose 6 Normaldruck. Über den Stift 18 wird der Hebel 19 so gehalten,
daß sein Ende 22 das Sperr-Rad 23 freigibt. Andererseits hält der Doppelhebel 27 das Sperr-Rad 23 fest. Wenn
durch das Zählwerk 10 oder die Schaltuhr 11 der Pumpvorgang
eingeschaltet wird, wird der Hebel 27 verschwenkt, das Uhrwerk
beginnt zu laufen und drückt dabei die Pumpe 3 zusammen. Wenn das Druckglied 2a zurückläuft und die Pumpe 3 sich ausdehnen
kann, entsteht in der Membrandose 6 ein Unterdruck»
Das Druckglied 18 gibt den Hebel 19 frei, der nunmehr in das Sperr-Rad 23 einrasten könnte. Er wird jedoch dann durch den
Sperrhebel 24 solange gehindert, bis die Kurbelscheibe 17 in die Ausgangsstellung zurückgekehrt ist. Da der Saughub
der Pumpe 3 länger Dauert als der Rücklauf der Kurbelscheibe 17, rastet nunmehr das Ende 22 in das Sperr-Rad 23 ein und
hält das Uhrwerk bis zfcr Beendigung des Saughubes fest.
In Abb. 4 sind die Hubbewegungen des Druckgliedes 2a in gestrichelter
Linienführung und die der Druckplatte der Pumpe
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in ausgezogener Linienführung inAnhängkeit vom.Zeitablauf
dargestellt. Das Druckglied 2a vollführt die beim Kurbelantrieb üblichen Bewegungen, die durch eine Zeitspanne voneinander
getrennt sind, in der die langsam laufende Druckplatte jeweils in die Ausgangsstellung zurückkehrt. An den^Stellen
des Schaubildes können durch die Steuerung Pausen beliebiger. Länge vorgesehen sein.
Bei der Ausführungsform nach der Abb. 3 ist noch eine Verbindung
zwischen dem Zählwerk 10 und dem Doppelhebel 19 vorgesehen, die dazu dienen soll, die Zähl taste zu drücken,»
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Claims (6)
1. Gasspür- bzw. Staubspür- und -meßgerät, das mit einer Balgpumpe ausgerüstet ist, deren Arbeitshub durch eine
Federkraft und deren Rückhub durch eine andere Kraft erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche
Balgteil im Bewegungsbereich einer von einer Antriebsvorrichtung (1), wie einem Uhrwerk, Elektromotor od. dgl.
hin- und herbewegten Druckplatte (2a) angeordnet ist und daß deren Geschwindigkeit größer ist als die Geschwindigkeit
des Arbeitshubs des beweglichen Balgteils beim Ar-Beitshub
der Balgpumpe und daß die Antriebsvorrichtung (1) so gesteuert ist, daß das Druckglied (2a) jeweils
über einen vollen Bewegungshub hin- und herbewegt wird, während das Druckglied (2a) beim Ablauf des Arbeitshubs
der Balgpumpe (3) in der einen Endlage stillsteht.
Gasspürgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Luftfördervorrichtung eine an sich bekannte federgespannte Gasspürhandpumpe bzw. deren Luftförderteil
dient. .
3· Gasspürgerät mit einer Saugpumpe nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Saugseite (3a) der Balgpumpe (3) ein Druckmeßglied, wie Druckmeßdose (6)
angeschlossen ist, das bei einem Unterdruck an der Pumpensaugseite (3a) die Antriebsvorrichtung (1) ausschaltet,
dagegen bei lormaldruck auf der Pumpenansaugseite
(3a) die Antriebsvorrichtung (1) einschaltet, '
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4. Gasspürgerät mit einer Druckpumpe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Druckseite der Balgpumpe
ein Druckmeßglied, wie eine Druckdose angeschlossen ist, die bei einem Überdruck an der Pumpenabgangsseite
die Antriebsvorrichtung ausschaltet, dagegen bei Normaldruck auf der Pumpenabgangsseite die Antriebsvorrichtung
einschaltet.
5· Gasspürgerät nach Anspruch 1 bis 3# dadurch gekennzeichnet,
daß in den Stromkreis eines elektrischen Antriebs (1) ein von einer an der Saugseite der Balgpumpe (3) angeordneten
Druckmeßdose (6) gesteuerter Unterbrechnungskontakt (7, 8) eingeschaltet ist, der bei einem Unterdruck an der Pumpensaugseite
(3a) geöffnet und bei Normaldruck auf der Pumpensaugseite (3a) geschlossen ist.
6. Gasspürgerät mit einer Saugpumpe nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß ein Uhrwerk (16) als Antrieb
dient, in das eine von einem Druckmeßglied, wie Druckmeßdose (6), gesteuerte Sperre (19) eingebaut ist, die bei
einem Unterdruck an der Pumpensaugseite den Antrieb (16) sperrt undr bei Normaldruck auf der Pumpensaugseite den
Antrieb (16) freigibt.
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