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DE1597889A1 - Einrichtung zur Abloesung einer Kopie von einem xerographischen Bildtraeger - Google Patents

Einrichtung zur Abloesung einer Kopie von einem xerographischen Bildtraeger

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Publication number
DE1597889A1
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DE
Germany
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image
xerographic
image carrier
copy sheet
drum
Prior art date
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Pending
Application number
DE19671597889
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English (en)
Inventor
Kaupp Norbett Harold
Manghirmalani Arjan Thakurdas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Ltd
Original Assignee
Rank Xerox Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from US585826A external-priority patent/US3357400A/en
Application filed by Rank Xerox Ltd filed Critical Rank Xerox Ltd
Publication of DE1597889A1 publication Critical patent/DE1597889A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/65Apparatus which relate to the handling of copy material
    • G03G15/6532Removing a copy sheet form a xerographic drum, band or plate
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/14Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for transferring a pattern to a second base
    • G03G15/16Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for transferring a pattern to a second base of a toner pattern, e.g. a powder pattern, e.g. magnetic transfer
    • G03G15/169Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for transferring a pattern to a second base of a toner pattern, e.g. a powder pattern, e.g. magnetic transfer with means for preconditioning the toner image before the transfer

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electrostatic Charge, Transfer And Separation In Electrography (AREA)

Description

HAlJK XEROX LIMITED
Rank Xerox House
338, Euston Road
London, Ii.W. 1
England
Einrichtung zur Ablösung einer Kopie von einem xerographi-
schen Bildträger
Die Erfindung bezieh^ sich auf die Xerographie, insbesondere auf eine Einrichtung zur Ablösung einer Kopie mit dem auf sie übertragenen Pulverbild von einem xerographischen Bildträger.
Beim xerographischen Verfahren, wie es beispielsweise in der US-Patentschrift 2 297 691 beschrieben ist, wird zur Erzeugung latenter elektrostatischer Bilder ein xerographischer Bildträger verwendet, der eine Schicht eines photoleitfähigen Isolierstoffes auf einer leitfähigen Unterlage enthält. Bei der normalen Durchführung dieses Verfahrens wird diese xerographische Platte auf ihrer Oberfläche gleichförmig elektrostatisch
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aufgeladen und dann mit einem Lichtmuster des zu reproduzierenden Bildes belichtet, wodurch die Ladung in den belichteten Flächenteilen abgeleitet wird. Die unbelichteten Flächenteile der Schicht bilden auf diese Weise ein elektrostatisches Ladungsbild, dessen Konfiguration dem Originalbild entspricht.
Das latente elektrostatische Bild kann dann durch Berührung mit einem fein verteilten elektrostatisch anziehbaren Stoff in Form eines Pulvers entwickelt werden. Das Pulver wird in den Bildflächenteilen durch die auf der Schicht vorhandene elektrostatische Ladung gehalten. An den Stellen größter Ladung wird der meiste Entwicklerstoff abgelagert. An den Stellen geringster Ladung befindet sich kein oder nur wenig Entwicklerstoff. Auf diese Weise wird ein Pulverbild erzeugt, dessen Verteilung dem Lichtbild des zu reproduzierenden Bildes entspricht. Das Pulver wird danach auf ein Blatt Papier oder einen anderen Bildträger übertragen und in geeigneter Weise auf diesem fixiert, so daß sich ein dauerhafter Druck ergibt.
Der elektrostatisch anziehbare Entwicklerstoff, der allgemein in der Xerographie angewendet wird, besteht aus einem pigmentierten Kunstharzpulver, im folgenden als Toner bezeichnet sowie einem grobkörnigen Stoff, der als Trä^erstoff bezeichnet wird. Der Trägerstoff ist mit einem Material überzogen, das innerhalb der triboelektrischen Reihe von dem Toner einen Abstand hat, so daß zwischen dem Pulver und dem körnigen Trägerstoff bei gegenseitiger Wechselwirkung »ine reibungselektrische
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Ladung erzeugt wird. Diese verursacht ein Anhaften des Pulvers an den Trägerteilchen. Außer der ladungserzeugenden Wirkung ermöglicht der Trägerstoff auch eine mechanische Steuerung der Tonerbewegung, so daß dieser mit der belichteten xerographischen Fläche zur Entwicklung des latenten Bildes leicht in Berührung gebracht werden kann. Die Pulverteilchen werden von den körnigen Trägerstoff auf das elektrostatische Bild angezogen und erzeugen ein sichtbares Pulverbild auf der xerographischen Bildfläche.
Wird die xerographische Abbildung auf einer zylindrischen, endlosen xerographischen Bildfläche durchgeführt, die als xerographische Trommel in der US-Pa-C ent schrift 3 062 536 und der französischen Patentschrift 1 459 931 beschrieben ist, so wird das Kopiepapier während eines Teiles der Tronmelbewegung mit deren Oberfläche synchron bewegt und in Kontakt gebracht. Während dieser Zeit wird auf die der Trommel abgewandte Seite des Papiers ein Potential mit einer der Ladung des Toners entgegengesetzten Polarität aufgebracht, so
ι daß das Tonerbild elektrostatisch von der Trommel auf das Papier übertragen wird. Dann wird ein Luftstrom zur Trennung des Kopiepapiers von der Trommel verwendet. Das Tonerbild wird dann zur Herstellung der endgültigen xerographischen Kopie in das Papier eingeschmolzen bzw. auf diesem fixiert.
Während der Übertragung des Tonerbildes von der Trommel auf das Papier wird mit dem Übertragungskorotron, dessen Polarität bei negativ geladenem Toner positiv ist, eine gleichförmige positive Laäur,;- auf das Kopiepapier aufgebracht. Dieses ist
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BAD ORIGINAL l[
ein Isolator und induziert eine negative Ladung in den nicht zum Bild gehörenden Flächenteilen auf der xerographischen Trommeloberfläche, so daß eine elektrostatische Bindungskraft zwischen dem Papier und der Trommel erzeugt wird.
Zur Trennung des Papiers von der Trommel muß die elektrostatische Bindungskraft zwischen beiden überwunden werden. Wird eine Luftströmung zur Abtrennung des Papiers verwendet, so muß ein relativ hoher Luftdruck verwendet werden, um die Anziehung des Papiers an die Trommel zu überwinden. Bei hohem Luftdruck besteht jedoch die Möglichkeit, daß das noch nicht auf dem Papier fixierte Tonerbild in seiner Konfiguration gestört und damit beeinträchtigt wird. Dadurch erhält die Kopie ein verschmiertes Aussehen. Das Auseinanderblasen des Tonerpulvers führt auch zur Verschmutzung einzelner Maschinenteile. Außerdem v/ird bei einer Trennung des Kopiepapiers von der xerographischen Trommel mit hohem Luftdruck das mit dem Toner versehene Papier so stark auf die Papierfördereinrichtung geschlagen, daß der Toner durcheinandergerüttelt werden kann, wenn seine elektrostatische Bindung am Papier gering ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend beschriebenen, bei der Ablösung eines Kopieblattes von einem xerographischen Bildträger auftretenden Nachteile zu vermeiden. Für eine xerographische Kopiermaschine zur Erzeugung von Tonerbildern, die von dem xerographischen Bildträger elektrostatisch auf ein mit ihm in Berührung gebrachtes Kopieblatt übertragen werden, das nach der Bildübertragung vom Bildträger abgelöst wird, wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß Einrich-
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BAD CfUQlNAl ■"
tungen zur Verringerung der durch die elektrostatische Bildübertragung zwischen Kopieblatt und Bildträger erzeugten Bindungskraft vorgesehen sind.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Figur beschrieben, die die schematische Darstellung einer automatisch arbeitenden xerographischen Kopiermaschine zeigt, die gemäß der Erfindung ausgebildet ist.
In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung innerhalb einer automatisch arbeitenden Kopiermaschine dargestellt, die mit einem xerographischen Bildträger 10 in Form einer Trommel arbeitet, welche die leitfähige Unterlage für eine photoleitfähige Schicht bildet. Die Trommel ist auf einer Achse im Rahmen der Maschine in Richtung des dargestellten Pfeiles drehbar gelagert. Auf diese Weise wird die Trommeloberfläche nacheinander an einer Anzahl xerographischer Verfahrensstationen vorbeibowegt.
Zum besseren Verständnis der Erfindung werden im folgenden die verschiedenen xerographischen Verfahrerisstationen hinsichtlich ihrer Funktion beschrieben;
An der Ladestation A wird eine gleichförmige elektrostatische Ladung auf die phoboleit,fähige Schicht der xerographischen Trommel aufgebracht.
An der BeIi; htungsstation B wird ein LiehL- oder ßbrahiungsmuster einen zu reproduzierenden Bildes auf die Trommelober-
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fläche projiziert, wodurch die Ladung in den belichteten Flächenteilen abgeleitet und ein elektrostatisches latentes Bild erzeugt wird.
An der EntwicklungssiRtion G wird ein Entwicklerstoff, der Tonerteilchen mit einer elektrostatischen Ladung entgegengesetzt derjenigen des latenten elektrostatischen Bildes enthält, über die Trommeloberfläche kaskadiert, wodurch die Tonerteilchen an dem latenten elektrostatischen Bild anhaften und ein dem zu reproduzierenden Bild entsprechendes xerographisches Pulverbild erzeugen.
An der Bildübertragungsstation D wird das xerographische Pulverbild elektrostatisch von der Trommeloberfläche auf ein Bildblatt übertragen, welches dann durch Druckluft von der Trommel getrennt wird.
An der Trommelreinigungs- und Entladungsstation E wird die Trommeloberlläche zur Entfernung restlicher Tonerteilchen nach der Bildübertragung abgebürstet und mit einer relativ hellen Lichtquelle ausgeleuchtet, um eine praktisch vollständige Entladung von jeglicher elektrostatischer Restladung zu erreichen.
Die vorstehende kurze üeschreibunp,· dez* Verfahrenes tat ionen dürfte zum Verständnis der Betriebsweise der dargestellten xerographisehen Kopiermaschine ausreichen. Weitere Einzelheiten hinsichtlich der Konstruktion und Arbeitsweise einer derartigen Maschine finden sicli in den bereits genannten Patentschriften.
. 009836/1597 bad oh»ginai
Während die Oberfläche der 'trommel an der Bildübertragungsstation D vorbeibewegt wird, wird ein Bildblatt 12, beispielsweise aus Papier, mit der Oberfläche der xerographischen Trommel 10 in Berührung gebracht, wozu der Blattfördermechanismus 14 dient. Das Blatt und die Trommel bewegen sich mit derselben Geschwindigkeit an einem Übertragungskorotron 16 vorbei, welches eine elektrostatische Abtrennung des Tonerbildes von der Trommel sowie dessen Bindung auf dem Papier bewirkt. Gleichzeitig bewirkt die von dem Übertragungskorotron abgegebene elektrostatische Ladung ein elektrostatisches Ankleben des Papiers an der Trommel. Die Trommel wird dann zusammen mit dem Papier an der Ablöseeinrichtung 18 vorbeibewegt, durch die das Papier mit Druckluft angeblasen und von der Trommel abgelöst wird. Dann wird das Papier mit dem zweiten Blattförde rmechanismus 20 zu einer Fixierstation bewegt, mit der die endgültige Kopie hergestellt wird. Die vorstehend beschriebenen Funktionen entsprechen den in den genannten Patentschriften beschriebenen Vorgängen.
Zusätzlich zu dem Übertragungskorotron 16 und der Ablöseeinrichtung 18 ist ein Korotron 22 sowie ein optisches Vorübertragungskorotron 24 vorgesehen. Das zur Verringerung der Klebewirkung dienende Korotron 22 ist in Drehrichtung der Trommel kurz hinter dem Übertragungskorotron 16 angeordnet und sprüht eine Wechselentladung auf die Rückseite des Kopieblattes unmittelbar nach der elektx'ostatischen Bildübertragung auf. Der Zweck dieses Vorganges ist eine Verringerung der elektrostatischen Anziehungskraft zwischen dem Papier und der Trommel, die durch das Übertragun^skorotron 16 verursacht wurde. Das
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Vorubertragungskorotron 24 ist gleichfalls zum Aufsprühen einer Wechselentladung auf die Trommeloberfläche geeignet, jedoch wird dies vorzugsweise nach der Bildentwicklung, jedoch vor der Berührung der Trommel mit dem Kopieblatt durchgeführt. Dieses Vorubertragungskorotron dient zur Verringerung der Spannungsdifferenz zwischen den Bildflächenteilen und den nicht zum Bild gehörenden Flächenteilen des latenten elektrostatischen Bildes, so daß diese Spannungsunterschiede auf der Trommel eine minimale Wirkung auf die Menge der Koronaemission des Korotrons 22 zur Verringerung der Klebewirkung ausüben.
Es sei nun angenommen, daß die anfangs auf die photoleitfähige Fläche aufgebrachte Ladung positiv ist, und daß zur Bildentwicklung negativ geladene Tonerteilchen verwendet werden. In diesem Falle werden die Tonerteilchen mittels des positiven Bildübertragungskorotrons 16 von der xerographischen Trommel auf das Kopieblatt angezogen, wodurch sich die Bildübertragung ergibt. Die mit dem Übertragurigskorotron 16 erzeugten positiven Emissionen erzeugen auch eine gleichförmige positive Ladung pro Flächeneinheit auf dem nichtleitenden Kopiepapier. Die in den über den nicht zum Bild gehörenden Flächenteilen liegenden Teilen des Kopieblattes aufgenommenen Ladungen induzieren eine negative Ladung in der Unterlage der photoleitfähigen Schicht unter den nicht zum Bild gehörenden Flächenteilen. Diese Ladungsverteilung zwischen Trommel und Papier erzeugt eine elektrostatische Anziehungskraft.
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Die Emissionen des Ubertragungslcorotrons bewirken ein Ankleben des Papiers bei konstanter Ladung pro Flächeneinheit. Die gesamte Ladung zwischen verschiedenen Kopieblättern und xerographischen Bildflächen ändert sich entsprechend der Gesamtmenge nicht zum Bild gehörender Flächenteile, die eine Ladung aufnehmen können. Hat beispielsweise eine Kopie relativ kleine Bildflächenteile, so ist eine große Hinta?grundflache vorhanden, wodurch die gesamten elektrostatischen Anziehungskräfte zwischen Papier und Trommel groß sind. Werden jedoch große, durchgehend getönte Flächenteile entwickelt, und übertragen, so ist ein minimaler Hintergrundflächenanteil vorhanden, so daß die geamte Anzfeli ungswirkung zwischen Papier und Trommel entsprechend gerinp; ist. Wie leicht zu verstehen ist, muß eine Ablöseeinrichtung zur Trennung des Kopieblattes von einer Trommel in der Lage sein, zur richtigen Funktion die höchstmögliche Anziehungskraft entsprechend der Gesamtladung zu überwinden. Wird jedoch ein entsprechend großer Luftdruck verwendet, so treten verstärkte Verschmierungen auf dein Bild auf, insbesondere bei geringer elektrostatischer Gesambbindungskraft des Toners am Papier.
Die Ausschaltung oder neutralisation der elektrostatischen Bindung zwischen Papier und Trommel kann durch Unwirksammachung der diese Bindung erzeugenden Kräfte erreicht werden. Wird die Bindung durch im Papier verbleibende positive Übertragungsemissionen erzeugt, so können diese mit gleich großen und entgegengesetzt gepolben Emissionen entfernt werden.
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Die Bindung zwischen Papier und Trommel besteht aus Ladungen, die mit einer konstanten Ladungsdichte pro Flächeneinheit vorhanden sind. Es wurde gefunden, daß die die Bindung verursachende Ladung auf dem Kopieblatt durch Anwendung eines Wechsel spannungskorotrons neutralisiert werden kann, welches größere Emissionen mit zur Ladung des Papiers entgegengesetzter Polairität erzeugt. Eine derartige Wechselemission kann durch richtige Auswahl des Korotrondrahtes und dessen Vorspannung erreicht werden. Eine geeignete Korotroneinrichtung enthält einen ca. 0,1 mm starken Platin-Iridiumdraht sowie eine Wechselspannungsquelle von 4-500 Volt Effekbivwert bei 400 Hz, die mit einer positiven Gleichspannung von 1000 Volt vorgespannt isb. Der Drahtdurchmesser und die Vorspannung ermöglichen die Erzeugung des erforderlichen Überschusses an negativen Emissionen. Obwohl posi Give und negative Ionen emittiert; werden, bewirkt der Überschuß an negativen Ionen den erforderlichen negativen Polarisationseffekt.
Reine Gleichspannungsemissionen, die gleich groß und entgegengesetzt der Ladung des Papiers sind, können auch eine Bindung des Papiers an der Trommel ausschalten. Ein Ionenfluß aus einer Gleichspannungsquelle, der zur Verringerung der Bindung groß genug, ,jedoch etwas geringer als das eine Abstoßung dos Toners auf die Trommel bewirkende Potential ist, wurde gleichfalls miü Erfolg angewendet. Die dafür vorgesehene Emissionsquelle enthielt einen ca. 0,1 mm starken Plabin-Iridium-Korotrondrahfc sowie eine negative Gleichvorspanmmg, so daß ein Strom von
ρ
0,31 Mikroampere pro cm" in einer gemäß der oben genannten
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Patentschrift aufgebauten Kopiermaschine erzeugt wurde. Die kritischen Werte, die bei einem derartigen Gleichspannungskrotron eingehalten werden müssen, lassen jedoch die Verwendung eines Wechselspannungskorotrons günstiger erscheinen. Diese V/erte sind Gleichmäßigkeit des Koi?otrondrahtdurchmessers, Gleichmäßigkeit des Drahtmaterials, Gleichmäßigkeit der Geschwindigkeit zwischen Korotron und Bild sowie Gleichmäßigkeit des Speisestromes für das Korotron. Eine strikte Einhaltung derartiger Werte bei einem Wechselspannungskorotron ist nicht erforderlich.
Die vorstehend beschriebenen, die Klebewirkung verringernden Korotrons, für die Beispielsweise angegeben wurden, erreichen die gewünschte Verringerung der Klebewirkung von selbst, wenn nicht andere variable Größen vorliegen. In der Praxis bewirkt jedoch die Ladungsverteilung auf den Bildflächenteilen der photoleitfähigen Schicht eine Änderung der neutralisierenden negativen Emissionen des Korotrons. Die nicht zus: Bild gehörenden KLächenteile der xerographischen Bildfläche haben ein geringeres Potential als die Bildflächenteile, so daß ihre Wirkung auf die Änderung der negativen Emissionen vernachlässigbar ist.
Da die Wechselsparmungs-Koronaentladungsquelle zwischen positiven und negativen Werten wechselt, überschra.tet sie in beiden Richtungen die zur Erzeugung von Ioneneniissionen gegebene Schv/c IJ.spannungt die entsprechend einen positiven und negativen Wert hot,. Die iichwellspannung eint;ο Korotrons isü diejenige Spannung eines Ko.rotrontlrahtes, b-si -lcven überschreiten in d-e·
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Umgebungsluft des Drahtes Durchschläge auftreten, die Ionenemissionen erzeugen. Sind jedoch ausgedehnte Bildflächenteile mit den entsprechenden Ladungen auf der xerographischen Fläche in der Nähe des die Klebewirkung verringernden Korotrons vorhanden, so werden die positiven Emissionen dieses Korotrons durch das hohe Potential der Ladungen der xerographischen Fläche unterdrückt. Mit der Verringerung der positiven Emissionen tritt ein proportionaler Anstieg der negativen Emissionen auf. Sind andererseits auf der xerographischen Bildfläche in der Nähe des Korotrons Strichzeichnungsbilder mit minimalen Bildflächenladungen vorhanden, so tritt nur eine geringe Unterdrückung der positiven Emissionen auf. Entsprechend ist eine proportionale Verringerung der negativen Emissionen vorhanden. Daher ändern sich durch die Wirkung der sich ändernden Ladungsverteilungen der xerographischen Flache auf die Wechselemissionen die negativen oder neutralisierenden Emissionen in ihrer Menge. Der sich ändernde Grad der Neutralisation durch negative Koronaemissionen ist im allgemeinen zur Verringerung der Klebewirkung des ladungenthaltenden Papiers an der Trommel ungeeignet, und zwar durch die Wirkungen der sich ändernden Größe nicht zum Bild gehörender Flächenteile.
Zur Verringerung dieser Probleme kann ein Vorübertragungskorotron vorgesehen sein, das die Ladungsunterschiede zwj-shen den Bildflächenteilen und den nicht zum Bild gehörenden Flächenteilen der xerographischen Bildfläche verringert. Dadurch unterdrückt die gesamte Fläche der xerographischen Trommel die eine Klebewirkung verringernden Emissionen in gleichmäßiger Weise, so daß die Menge dieser Emissionen stabil bleibt.
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Ist beispielsweise auf eine xerographische Bildplatte ein anfängliches Ladepotential aufgebracht und wird durch eine Belichtung die Spannung in den nichtbelichteten Bildflächenteilen auf 1000 Volt und in den belichteten, nicht zum Bild gehörenden Flächenteilen auf 300 Volt gebracht, so besteht ein Spannungsunterschied von 700 Volt auf der xerographischen Bildfläche. Wird die Bildfläche mit diesem Spannungsunterschied an dem die Klebewirkung verringernden Korotron vorbeibewegt, so wird damit die Menge der Koronaemissionen in schädlicher Weise geändert. Theoretisch kann eine vollständige Ausschaltung der Klebewirkung mit Wechselentladungen nur dann erreicht v/erden, wenn die Spannung über die gesamte xerographische Bildfläche gleichmäßig ist. In der Praxis stellte sich jedoch heraus, daß bei Verringerung des Spannungsunterschiedes auf der xerographischen Bildfläche auf einen bestimmten Wert eine betriebsfähige Einrichtung gegeben ist, die die Abgabe gleichmäßig starker Emissionen ermöglicht, wie sie zur Verringerung der Klebewirkung gemäß der vorliegenden Erfindung erforderlich sind.
Die geeignete Verringerung der Spannungsunterschiede zwischen Bildflächenteilen und nicht zum Bild gehörenden 'Flächenteilen wird gemäß der Erfindung durch Einwirkung von Wechselspannungsemissionen auf die Bildfläche erreicht, die insgesamt einen negativen Effekt haben und vor der Berührung von Trommel und Kopieblatt auf die Trommeloberfläche einwirken. Diese Emissionen werden mit dem Vorübertragungskorotron 24· erzeugt. Ist beispielsweise auf der Bildfläche ein latentes elektrostatisches Bild mit 1000 Volt in den Btldflächenteilen und 300 Volt in
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den nicht zum Bild gehörenden Flächenteilen vorhanden, so werden durch geeignete Koronaemissionen vor der Bilabertragung diese Spannungen auf der xerographischen Bildfläche auf 500 Volt in den Bildflächenteilen und 250 Volt in den nicht zum Bild gehörenden Flächenteilen verringert. Der Spannungsunterschied ist also von 700 Volt auf 250 Volt verringert. Wird die so behandelte xerographische Bildfläche an dem die Klebewirkung verringernden !Corotron 22 vorbeibewegt, und befindet sich an ihr das elektrostatisch gebundene Kopieblatt, so hat der verringerte Spannungsunterschied eine nur geringe ändernde Wirkung auf die Menge der neutralisierenden Emissionen des Korotrons 22.
Die Verringerung der Spannungen in den.Bildfläclienüoilen und den nicht zum Bild gehörenden Flächenteilen ist in jeweils verschiedenem Grade möglich, da eine Koronaquelle derart wirkt, daß sie die behandel-ten Flächen in einen Gleichgewichtszustand mit ihrer eigenen Spannung bringt. Das !Corotron ändert diejenigen Flächenteile, deren Spannungen am meisten von seiner Spannung verschieden sind, abhängig von der Zeit.. Wird das entwickelte xerographische Bild an dem Vorübertragungskorotron vorbeibewegt, so werden die eine höhere Spannung tragenden Bildflächenteile hinsichtlich ihrer Spannung schneller vox'ringert als die nicht zum Bild gehörenden Fläclienteile. Da dan Korotron die Spannung in den beiden Arten von Flächenleilen praktisch gleichzeitig verringert, bewirkt die schnellere Spannungsverringerung in den Bildflächenteilen innerhalb der Einwirkungszeit des Korotrons eine Verringerung des Spanmmgsunüer-
schiedes zwischen Bildflächenteilen und nicht sum Bild gehörenden Flachenbeilen 009836/1B97
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Ein geeignetes Vorübertragungskorotron 24 zur Erzeugung einer Verringerung der Spannung der xerographischen Bildfläche arbeitet in einem AusführungsbeJspiel mit einer Wechselspannungsquelle von 5000 Volt Effelcbivwert bei 60 PIz sowie einer positiven Vorspannung von 270 Volt. Es wurde ein Koronadraht mit Gleichvorspannung verwendet, um einen Überschuß negativer Emissionen zu ermöglichen. Die sich ändernde MengeiiBgativer Emissionen tritt als ]?unktion der Ladung auf der Trommel in derselben Weise wie bei dem die Klebewirkung verringernden Korotron auf.
Wird beim Betrieb der Haschine das entwickelte xerographische Bild auf der Oberfläche der Trommel 10 an der Entwicklungsstation C vorbeigeführt, so gelangt es auch unter das Vorübertragungskorotron 24. Dieses verringert die Spannung in den Bildflächente.ilen und den nicht zum Bild gehörenden Flächenteilen der Trommel und den zwischen beiden herrschenden Spannungsunberschied. Dann wird das Bild an einen Punkt vor dem Übertragungskorotron 16 geführt, an dem ein Blatt Papier an die Trommel herangefühi't und zusammen mit dieser weiterbewegt wird. Die Bewegung beider Teile am Übertragungskorotron 16 vorbei ruft eine elektrostatische Klebewirkung des Papiers an der Trommel sowie eine elektrostatische übertragung des Tonerbildes von der 'l'rommel auf das Papier hervor. Die weitere Bewegung des Papiers zusamme lit der Trommel an einem dritten, die Klebewirkung verringernden Korotron 22 vorbei bewirkt eine Verringerung der olekbrosuatiscfren Anziehungskraft zwischen Papier· und Trommel, so daß die L'i_n;üi,römun[·;, dio durch die Ab-1; 1β erzeugt; wirr], das Papier wirksam von dor
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Trommel trennen kann. Die zweite Blattfördereinrichtung 20 bewegt das Blatt von der Trommel zur Fixiereinrichtung, die die endgültige Kopie fertigstellt.
Bei Verwendung des Vorübertragungskorotrons 24 und des die Klebewirkung verringernden Korotrqns 22 in der beschriebenen Weise kann der zur Trennung des PaxLers von der Trommel erforderliche Luftdruck von 0,9 at auf 0,35 at verringert werden. Der verringerte Luftdruck bringt die Möglichkeit von Tonerverschmierungen infolge zu starker Luftströmung auf einen Minimalwert und verringert ferner die höglichkeit von in die Haschine hineingeblasenen Tonerwolken.
In bestimmten Fällen ist die mit Luftdruck arbeitende Ablöseeinrichtung nicht erforderlich, da die natürliche federnde Eigenschaft des Papiers eine Rückkehr in eine Ebene, tangential zur Trommel, bewirkt. Das Papier löst sich dann selbsttätig von der Trommel ab.
Die Erfindung wurde an Hand eines Ausführungsbeispieles beschrieben, ist jedoch auf dieses nicht beschränkt. Alle im Rahmen der folgenden Ansprüche möglichen Ausführungsformen werden durch den Grundgedanken der Erfindung umfaßt.
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Claims (1)

1. Xerographysehe Kopiermaschine zur Erzeugung von Tonerbildern, die von dem xerographischen Bildträger elektrostatisch auf ein mit ihm in Berührung gebrachtes Kopieblatt übertragen werden, das nach der Bildübertragung vom Bildträger abgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen (22,24) zur Verringerung der durch die elektrostatische Bildübertragung zwischen Kopieblatt (12) und Bildträger (10) erzeugten Bindungskraft vorgesehen sind.
2. Zerographische Kopiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (22,24) zur Verringerung der Bindungskraft eine Koronaentladungsquelle (22) umfassen, die Emissionen mit einer zur Polarität der bei der Bildübertragung auf das Kopieblatt (12) aufgebrachten Ladung entgegengesetzten Polarität erzeugt.
5. Xe ro graphische· Kopiermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Koronaentladungsquelle (22) eine Gleichspannungsentladungsquelle ist.
4. Xerographische Kopiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Transporteinrichtung (14) zur Heranführung des Kopieblattes (12) an den das entwickelte Bild tragenden Bildträger (10) sowie eine Einrichtung zur Aufnahme des mit dem Tonerbild versehenen Kopieblattes (12) nach Abtrennung von dem Bildträger (10) sowie nach Einwirkung der Einrichtungen (22,24) zur Verringerung der Bindungskraft vorgesehen sind.
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5. Xerographische Kopiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Transporteinrichtung (14) zur Heranführung des Kopieblattes (12) an den das entwickelte Bild tragenden Bildträger (10) sowie eine Einrichtung (18) zur Ablösung des das Tonerbild tragenden Kopieblattes (12) vom Bildträger (10) nach Vorbeiführung an den Einrichtungen (22, 24) zur Verringerung der Bindungskraft vorgesehen sind.
6. Xerographische Kopiermaschine nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Ablöseeinrichtung (18) einen Luftstrahl zwischen das Kopieblatt (18) und den Bildträger (10) bläst.
7. Xerographische Kopiermaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (22, 24) zur Verringerung der Bindungskraft ferner eine Vorrichtung (24) umfassen, die eine Verringerung des Ladungsunterschiedes zwischen belichteten und nicht belichteten i'lächenteilen der entwickelten Bildfläche des Bildträgers (10) bewirkt und in Bewegungsrichtung der Bildfläche vor der Bildübertragungsstelle (D) vorgesehen ist.
8. Xerographische Kopiermaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (24) zur Verringerung des Ladungsunterschiedes eine Wechselspannungs-Koronaentladungsquelle ist, die Emissionen erzeugt, deren überwiegender Teil eine Polarität entgegengesetzt der Polarität des latenten elektrostatischen Bildes hat.
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DE19671597889 1966-10-11 1967-10-11 Einrichtung zur Abloesung einer Kopie von einem xerographischen Bildtraeger Pending DE1597889A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US58581666A 1966-10-11 1966-10-11
US585826A US3357400A (en) 1966-10-11 1966-10-11 Electrostatic apparatus for paper detacking

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DE1597889A1 true DE1597889A1 (de) 1970-09-03

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BE (1) BE704920A (de)
DE (1) DE1597889A1 (de)
GB (1) GB1198466A (de)
LU (1) LU54636A1 (de)
NL (1) NL6713410A (de)

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