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DE1597221C - Rollfilmhalter der Kassetteneinlege- - Google Patents

Rollfilmhalter der Kassetteneinlege-

Info

Publication number
DE1597221C
DE1597221C DE1597221C DE 1597221 C DE1597221 C DE 1597221C DE 1597221 C DE1597221 C DE 1597221C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
housing
plate
roll
roll film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
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English (en)
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rollfilmhalter ein Belichtungsfenster 3 und an der. Außenseite des
■der Kassetteneinlegeart zum Einlegen eines Doppel- Fensters 3 ein Rahmen 4 mit einer Öffnung 4' mit
magazins, bestehend aus einem Gehäuse mit einem den gleichen Abmessungen wie das Fenster 3 vo'r-ge-
Belichtungsfenster, einem Deckel und einer die Film- sehen. An dem Rahmen 4 ist ein Schubdeckel 5 gle'it-
schleife stützenden Platte. 5 bar angebracht. An den Seitenwänden 1' des Gehäu-
Ein bekannter Rollfilmhalter der vorstehend be- ses 1 sind Lagerungen für Tragachsen 6, 6' angeord-
schriebenen Art ist mit einem Deckel an der Schmal- net, von denen wenigstens eine von außen als Achse
sehe des Gehäuses versehen, so daß der Film in einer für die Filmaufnahmespule drehbar ist.
parallel zu der Filmebene verlaufenden Richtung in Gemäß Fig. 2 sind Rollen 8, 8' frei drehbar an
das Gehäuse eingelegt werden muß. Der so eingelegte io den sich gegenüberliegenden Enden einer Filman-
FiIm verläuft dann beirn Passieren des Belichtungs- drückplatte 7 angebracht. Die Platte 7 ist in Befesti-
fensters in einem engen-Kanal, der den Filmabgabe- gungsmittel in der Nähe des Belichtungsfensters 3 auf
und den Filmaufnahmezylinder verbindend den Film der Innenoberfläche des Gehäuses 1 einsetzbar. Beim
dreimal umlenkt und nur von der Gehäuse-Schmal- Einlegen eines Doppelmagazins 9 wird, wie in F i g. 4
seite zugänglich ist. Dabei umschließt der Kanal 15 mit einem Rollfilm 10 gezeigt, das Endteil 11 der
U-förmig die einseitig fest mit dem Gehäuse verbun- Filmaufnahmespule des Doppelmagazins 9 mit der
dene, die Filmschleife stützende Platte (belgische Pa- von außen drehbaren Tragachse 6 in Eingriff ge-
tentschrift 680 285). , . . bracht. Die Filmabgabespule 12 wird zur Befestigung
Diese bekannte einstückige Gehäuse-Ausbildung ist des Doppelmagazins 9 in dem Gehäuse 1 mit der an-
vielleicht in der Herstellung billig, aber sie hat meh- 20 deren Tragachse 6' in Eingriff gebracht, und der Film
rere schwerwiegende Nachteile, weil die Handhabung 10 wird aus dem Filmauslaß 13 des Doppelmagazins 9
des Films besonders beim Einlegen schwierig, die Ge- herausgezogen. Die Filmandrückplatte 7 wird in die
fahr der Kratzerbildung durch die Kanalumlenkungen U-förmig gebogene Filmschleife 10 eingesetzt und
groß und die Zugänglichkeit des Kanals zwecks Sau- dann an dem Gehäuse 1, wie in Fig. 3 gezeigt, be-
berung schlecht ist. 25 festigt. Die Filmandrückplatte 7 kann an dem Ge-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Ein- häuse 1 verschiedenartig. befestigt werden, beispielslegen des Films zu vereinfachen, Kratzer auf dem weise in der Weise, das das Gehäuse 1 mit einer Nut Film beim Filmtransport auszuschließen und unzu- 15 in der Innenoberfläche versehen ist und die Filmgängliche Stellen innerhalb des Gehäuses zu ver- andrückplatte 7 einen länglichen Vorsprung 16 aufmeiden. 30 weist, der mit der Nut 15 an deren Ende so in Ein-
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß der griff gebracht werden kann, daß die Lage der Platte 7 Deckel die dem Fenster "gegenüberliegende Gehäuse- genau ausgerichtet und fixiert ist. Die Filmandrückwand bildet und die Platte, als eine den Film am platte 7 kann an dem Gehäuse 1 auch dadurch beFenster dichtende Filmandrückplatte ausgebildet, an festigt werden, daß man einen Vorsprung an der Enddem von der Filmschleife umfaßten und an dem 35 fläche der Druckplatte 7 und eine Ausnehmung auf gegenüberliegenden Ende mit je einer Rolle versehen der Innenoberfläche der Seitenwand des Gehäuses und in Befestigungsmittel des Gehäuses einsetzbar ist. vorsieht, so daß die Platte an dem Gehäuse, 1 ein-
Die erfindungsgemäße Lösung erbringt den Vorteil, rastet.
daß die Deckelausbildung das Gehäuse in der gesam- Eine Rolle 8 der beiden Rollen 8, 8', die an den ten Längen- und Breitenausdehnung der Filmschleife 40 sich gegenüberliegenden Enden · der Filmandrückzugänglich macht und das fixierte und ausgerichtete platte 7 angebracht sind, steht mit der Innenober-Einsetzen einer von der Filmschleife vorher umgebe- fläche der U-förmig gebogenen Filmschleife 10 in Benen Filmandrückplatte in einer etwa rechtwinklig zur rührung, wodurch ein glattes Aufnehmen des Films Filmebene verlaufenden Richtung ermöglicht. Da- ermöglicht wird. Die andere Rolle 8' ist zwischen durch wird das Einlegen des Films wesentlich verein- 45 dem Doppelmagazin 9 und der Filmandrückplatte 7 facht und die Gefahr einer Knickung des Films beim angeordnet und steht mit dem aus dem Magazin 9 zu Einlegen vermieden. Außerdem macht die Heraus- der Platte 7 geführten Film in Berührung, wodurch nehmbarkeit der Filmandrückplatte alle Stellen des ein glattes Zuführen des Films ermöglicht und die Gehäuses gut zugänglich. Schließlich wird beim Film- Bildung von Kratzern auf dem Film vermieden wird, transport der Film praktisch nur einmal umgelenkt 50 Das Doppelmagazin 9 besitzt nur eine Aufnahme- und kommt dabei nur mit seiner Rückseite mit mit- spule für einen Film und erleichtert die Handhabung laufenden Rollen in Berührung, so daß keine Kratzer des Films, weil nicht zwei Spulen oder zwei Magazine entstehen können. in dem Gehäuse benötigt werden, wodurch das in
Die Erfindung wird .nachstehend an. Hand. der. . dem Gehäuse von den Magazinen eingenommene Vo-
Zeichnung näher erläutert. 55 lumen verringert wird. Die Abgabespule 12 ist in dem
F i g. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung den Doppelmagazin 9 nicht immer ι erforderlich, sondern
Rollfilmhalter mit geöffnetem Deckel und entfernter die Aufnahmespule, die mit ihrem Endteil 11 aus der
Filmandrückplatte; Wand des Magazins vorsteht, kann ausreichend
Fig. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung die sein.
Filmandrückplatte; 60 Der Zwischenraum zwischen dem Filmauslaß 13
F i g. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt des Roll- und dem Einlaß 14 muß nicht kleiner als der Durch-
filmhalters mit eingelegtem Film, und messer der Rolle 8' sein. Wenn er jedoch geringer,
F i g. 4 zeigt in perspektivischer Darstellung eine wie in F i g. 3 gezeigt, als dieser Durchmesser ist, so
der Ausführungsformen eines Doppelmagazins. ist die Rolle 8' mit dem Film 10 auf den beiden Sei-
In Fig. 1 ist ein Gehäuse 1 und ein an dem Ge- 65 ten in Berührung, und es wird ein glattes Zuführen
häuse 1 drehbar angelenkter Deckel 2 gezeigt, der an des Films erzielt.
einem Ende des Gehäuses einen den Rollfilm enthal- Der Rollfilmhalter gemäß der Erfindung ist für ein
tenden Raum bildet. In der Mitte des Gehäuses 1 ist einfaches Magazin und eine Spule oder für zwei Spu-
len an Stelle des vorstehend beschriebenen Doppelmagazins 9 herstellbar.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Rollfilmhalter der Kassetteneinlegeart zum Einlegen eines Doppelmagazins, bestehend aus einem Gehäuse mit einem Belichtungsfenster, einem Deckel und einer die Filmschleife stützenden Platte, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte, als eine den Film (10) am Fenster dichtende Filmandrückplatte (7) ausgebildet, an dem von der Filmschleife umfaßten und an dem gegenüberliegenden Ende mit je einer Rolle (8,8') versehen und in Befestigungsmittel des Gehäuses (1) einsetzbar ist.
2. Rollfilmhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Fenster (3) gegenüberliegende Gehäusewandung als Deckel (2) gebildet ist.
3. Rollfilmhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) als Befestigungsmittel für die Filmandrückplatte (7) eine Ausnehmung (15) an seiner Innenoberfläche und die Filmandrückplatte (7) einen Vorsprung (16) aufweist, der mit den Ausnehmungen in Eingriff bringbar ist.
4. Rollfilmhalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (15) eine Nut ist und daß der Vorsprung (16) ein länglicher Vorsprung ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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