[go: up one dir, main page]

DE1596145B1 - Galvanisches element mit einem wasserfreien organischen loesungsmittel fuer das elektrolytsalz - Google Patents

Galvanisches element mit einem wasserfreien organischen loesungsmittel fuer das elektrolytsalz

Info

Publication number
DE1596145B1
DE1596145B1 DE19651596145 DE1596145A DE1596145B1 DE 1596145 B1 DE1596145 B1 DE 1596145B1 DE 19651596145 DE19651596145 DE 19651596145 DE 1596145 A DE1596145 A DE 1596145A DE 1596145 B1 DE1596145 B1 DE 1596145B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
organic solvent
galvanic element
element according
ligand compound
electrolyte salt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651596145
Other languages
English (en)
Inventor
Meyers William F
Simmons John W
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell Inc
Original Assignee
Honeywell Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honeywell Inc filed Critical Honeywell Inc
Publication of DE1596145B1 publication Critical patent/DE1596145B1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/14Cells with non-aqueous electrolyte
    • H01M6/145Cells with non-aqueous electrolyte containing ammonia

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Primary Cells (AREA)
  • Polyoxymethylene Polymers And Polymers With Carbon-To-Carbon Bonds (AREA)

Description

Da galvanische Elemente mit einem wäßrigen Lösungsmittel für das Elektrolytsalz verschiedene Nachteile besitzen, wie beispielsweise, daß sie nur in einem engen Temperaturbereich zuverlässig arbeiten, ist man in der Vergangenheit dazu übergegangen, nichtwäßrige Lösungsmittel für die Elektrolytsalze zu verwenden. Beispielsweise die USA.-Patentschriften 2 937 219, 2 992 289, 2 996 562 und 3 083 252 beschreiben galvanische Elemente, in denen das Lösungsmittel für das Elektrolytsalz wasserfreier Ammoniak ist. Auch wurden für diesen Zweck bereits wasserfreie organische Lösungsmittel verwendet, wie beispielsweise in den USA.-Patentschriften 2 597 451, 2 597 452, 2 597 453, 2 597 454, 2 597 455 und 2 597 456 beschrieben ist. »New Cathode—Anode Couples Using Nonaqueous Electrolytes«, Technical Documentary Report No. ASD-TDR-62-1 für April, 1962 (Flight Accessories Laboratory, Aeronautical Systems Division, Air Force Systems Command, Wright Patterson Air Force Base), beschreibt ebenfalls die Verwendung wasserfreier organischer Flüssigkeiten, wie Acetonitril, Butyrolacton, N,N'-Dimethylformamid, Äthylendiamin, Pyridin und Propylencarbonat als Lösungsmittel für die Elektrolytsalze. Als Elektrolytsalze werden dabei bekanntermaßen besonders Ammoniumsalze, Alkalisalze, Erdalkalisalze, Aluminiumsalze, Zinksalze, Berylliumsalze oder Borsalze benützt.
Wasserfreie organische Lösungsmittel haben aber den Nachteil, daß sie im allgemeinen Salze schlecht lösen und daher Elektrolytlösungen mit geringer Leitfähigkeit ergeben. Außerdem besitzen verschiedene organische Lösungsmittel ein niedriges Zersetzungspotential und zersetzen sich bereits bei elektrischen Spannungen, die 1 Volt überschreiten. Beide Faktoren führen einzeln oder gemeinsam zu einer relativ schlechten Leistung von galvanischen Elementen mit einem wasserfreien organischen Lösungsmittel für das Elektrolytsalz.
Aufgabe der Erfindung war es daher, galvanische Elemente dieses Typs, jedoch mit erhöhter elektrischer Leitfähigkeit und höherem Zersetzungspotential und damit verbesserter Leistung zu erhalten.
Die galvanischen Elemente nach der Erfindung mit einem wasserfreien organischen Lösungsmittel für das Elektrolytsalz sind durch eine Atmosphäre einer gasförmigen Ligandenverbindung gekennzeichnet, die von dem organischen Lösungsmittel verschieden ist und mit ihm in Kontakt steht, wobei die Ligandenverbindung mit dem gelösten Elektrolytsalz einen Koordinationskomplex bildet.
Als organische Lösungsmittel können in den galvanischen Elementen nach der Erfindung verschiedene, für diesen Zweck an sich bekannte Flüssigkeiten verwendet werden, wie beispielsweise Acetonitril, Butyrolacton, Dimethylsulfoxyd, Isopropylamin, N-Methyl-2-pyrrolidon, Ν,Ν-Dimethylformamid, Propylencarbonat, Pyridin sowie hochmolekulare, wasserunlösliche sekundäre Aminhalogenide, und diese Lösungsmittel sollen zweckmäßig eine niedrige Dielektrizitätskonstante, im allgemeinen kleiner als 10, besitzen.
Die bei der Erfindung verwendeten Elektrolytsalze sollen sich bei der Bildung des Koordinationskomplexes mit der Ligandenverbindung in dem wasserfreien organischen Lösungsmittel lösen und dabei ionisieren. Besonders brauchbar sind dabei Ammonium- oder substituierte Ammoniumsalze oder Salze eines Metalls oberhalb von Zink in der elektrochemischen Spannungsreihe. Dies sind beispielsweise die Alkalisalze, vor allem Natrium-, Kalium- und Lithiumsalze, die Erdalkalisalze, besonders Calcium- und Magnesiumsalze, die Aluminiumsalze, Zinksalze, Berylliumsalze und Borsalze. Die Elektrolytsalze können beispielsweise Halogenide, Thiocyanate, Perchlorate, Fluoborate und Trichloracetate sein. Typische Beispiele brauchbarer Elektrolytsalze sind Lithiumchlorid, Lithiumfluorid, Kaliumbromid, Kaliumjodid, Natriumiodid, Natriumchlorid, Magnesiumbromid, Calciumchlorid, Aluminiumchlorid, Aluminiumfluorid, Tetramethylammoniumchlorid, Äthylpyridiniumbromid, Kaliumthiocyanat, Lithiumperchlorat, Magnesiumperchlorat, Natriumtrichloracetat und Kaliumfluoborat.
Die negativen Elektroden können aus einem Metall oberhalb von Zink in der elektrochemischen Spannungsreihe bestehen, wobei Lithium bevorzugt ist. Die Elektroden können ganz aus einem solchen Metall oder aus einer Legierung eines solchen Metalls mit einem weniger aktiven Metall bestehen. Beispiele für letztere sind Silber, Nickel und Eisen.
Als Material für die positive Elektrode sind bei- , spielsweise die Elemente der Gruppen Va, VIa und VIIa der Perioden 1 und 2 des Periodensystems der Elemente zu nennen, besonders Sauerstoff, Schwefel, Fluor und Chlor sowie Verbindungen dieser Elemente,.. wie Sulfate, besonders von Schwermetallen, wie Quecksilber(I)-sulfat, Quecksilber(II)-sulfat, Bleisulfat, Halogenide, wie Kupfer(II)-chlorid, Kupfer(II)-fiuorid oder Nickelfluorid, halogenierte organische Verbindungen, wie Natriumdichlorisocyanurat, Sulfide, wie Kupfer(II)-suIfid, und Oxide, wie Mangandioxid, Nickeldioxid, Bleidioxid, Silberoxid, Vanadinpentoxid oder Zinn(IV)-oxid. Da diese Materialien normalerweise selbst nicht elektrisch leitfähig sind, kann man sie in der positiven Elektrode mit einem elektrisch leitfähigen Material, wie Kohlenstoff, Silber, Nickel oder Platin vereinigen, das gegenüber dem Elektrolyten inert ist.
Die bevorzugten Ligandenverbindungen sind Ammoniak, Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Schwefelwasserstoff, Fluorwasserstoff und Phosphin. Besonders bevorzugt sind hierbei Ammoniak, Kohlendioxid und Schwefeldioxid. |
Die Ligandenverbindungen besitzen freie Elektronenpaare, mit Hilfe derer sie um das Kation des Elektrolytsalzes herum eine dem Zentralion und den Addenden gemeinsam angehörende Elektronenschale bilden und die sekundären oder nichtionisierbaren Valenzen des Kations sättigen können. Beispielsweise bei Verwendung von Aluminiumchlorid als Elektrolytsalz und von Ammoniak als Ligandenverbindung bildet sich ein Koordinationskomplex der Formel
NH3
NH3
Al
NH3
NH, 3 Cl
in dem das Aluminium die Koordinationszahl 4 besitzt.
Die so gebildeten Koordinationskomplexe sind in dem wasserfreien organischen Lösungsmittel wesentlich besser löslich als die Elektrolytsalze selbst.
Die Ligandenverbindung Ammoniak wird zweckmäßigerweise zusammen mit einer stickstoffhaltigen organischen Flüssigkeit als organisches Lösungsmittel, wie mit Pyridin, Ν,Ν-Dimethylformamid, Isopropyl-
3 4
amin, Acetonitril, oder einem wasserunlöslichen sekun- von 10 Milliampere betrug die anfängliche Spannung dären Aminhalogenid mit hohem Molekulargewicht des Stromkreises 1,5VoIt, und das galvanische EIe-
eingesetzt. Die Ligandenverbindung Kohlendioxid be- ment arbeitete 16 Stunden bis zu einem Spannungsnützt man am zweckmäßigsten in Verbindung mit abfall auf 0, wobei die Durchschnittsspannung 1 Volt
einer Carbonylverbindung als organisches Lösungs- 5 betrug.
mittel, wie mit Butyrolacton, N-Methyl-2-pyrrolidon Ein anderes galvanisches Element, das dem oben oder Propylencarbonat und die Ligandenverbindung beschriebenen gleich war, in dessen Elektrolyten jedoch Schwefeldioxyd in Verbindung mit einer schwefel- kein Ammoniak eingeleitet worden war, arbeitete nur haltigen Verbindung, wie Dimethylsulfoxyd, oder mit 3,8 Stunden unter den gleichen Bedingungen (Anfangs-Propylencarbonat oder Isopropylamin als organisches io spannung des Stromkreises 1,5 Volt, konstante Strom-Lösungsmittel. Dimethylsulfoxyd ist allgemein ein belastung von 10 Milliampere und Spannungsabfall bevorzugtes organisches Lösungsmittel. auf 0) mit einer Durchschnittsspannung von 0,9 Volt.
Der Druck der Atmosphäre der gasförmigen Li- . .
gandenverbindung liegt unter dem Dampfdruck der B e ι s ρ ι e 1 2
reinen Ligandenverbindung bei der Betriebstempe- 15 Ein galvanisches Element wurde wie im Beispiel 1 ratur, d. h., die Ligandenverbindung sollte nicht kon- (mit Ammoniak als Ligandenverbindung) hergestellt, densieren. Der optimale Druck für die Gasatmosphäre doch wurde Zinn(IV)-oxid an Stelle von Vanadinpenthängt von der speziellen Ligandenverbindung, dem oxid in der positiven Elektrode verwendet. Bei der Elektrolytsalz und dem Lösungsmittel, ab. Sehr in- Entladung mit einer konstanten Strombelastung von stabile Koordinationskomplexe erfordern hohe Par- 20 10 Milliampere besaß das galvanische Element eine tialdrücke, um den Komplex zu bilden und zu erhalten, Anfangsspannung von 1,5 Volt und arbeitete 14,6 Stunwährend man bei sehr stabilen Koordinationskom- den bis zu einem Spannungsabfall auf 0, wobei die plexen mit sehr niedrigen Partialdrücken auskommt. Durchschnittsspannung 0,7 Volt betrug.
In jedem Fall sollte der Partialdruck der Gasatmo- . .
Sphäre der Ligandenverbindung ausreichen, um den 25 Beispiele
Koordinationskomplex zu bilden und zu erhalten. Der Ein galvanisches Element wurde wie im Beispiel 1 erforderliche Partialdruck kann jeweils leicht bestimmt (mit Ammoniak als Ligandenverbindung) hergestellt, werden, indem man das galvanische Element ohne die in dem jedoch Cuprioxid an Stelle von Vanadinpentbetreffende Ligandenverbindung herstellt, dann die oxid in der positiven Elektrode verwendet wurde. Bei Luft in dem galvanischen Element durch die Liganden- 30 der Entladung mit einer konstanten Strombelastung verbindung ersetzt, und während des allmählichen von 10 Milliampere besaß die Zelle eine Anfangsspan-Austausches die Energieleistung und andere elektrische nung von 2,4 Volt und arbeitete 19,4 Stunden bis zu Eigenschaften mißt, bis ein optimaler Bereich er- einem Spannungsabfall auf 0,8 Volt, wobei die Durchreicht ist. Schnittsspannung 1 Volt betrug.
Mit den galvanischen Elementen nach der Erfindung 35 P ■ ■ 1 4 κ 1?
erreicht man eine erhöhte Leistung, verminderte Ver- Beispiele 4 bis 51
luste durch inneren Widerstand, da der Elektrolyt eine Der Bequemlichkeit halber nahm man die folgenden erhöhte elektrische Leitfähigkeit besitzt, verminderte Werte, die die Nützlichkeit verschiedener Liganden-Korrosionsverluste durch ein erhöhtes Zersetzungs- verbindungen mit verschiedenen Lösungsmitteln und potential des Lösungsmittels sowie verlängerte Lebens- 4° gelösten Elektrolytsalzen zeigen, unter Verwendung dauer, geringeres Gasen und die Möglichkeit einer einer herkömmlichen Glas-Leitfähigkeitszelle auf. Verwendung aktiverer Elektroden. Glatte Platinelektroden wurden vom Boden in die Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Er- Zelle eingeführt, so daß die Berührung der Elektrolytläuterung der Erfindung. oberfläche mit der Ligandenatmosphäre nicht unter-. 45 brochen war. Die Elektrolyten wurden in der Weise Beispiel 1 bereitet, daß man das jeweilige Elektrolytsalz in dem In einem Polyäthylenbeutel befindet sich ein Schicht- angegebenen Lösungsmittel in einer 2molaren Konzenkörper (3,8 · 3,8 cm) aus den folgenden Schichten in tration löste. Wenn das Elektrolytsalz anfänglich der angegebenen Reihenfolge: nichtlöslich war, wurde es in dem Lösungsmittel auf (1.) negative Elektrode — Ig Lithiummetall, in ein 50 ein feines Platinsieb aufgelegt. Die Zelle wurde dann
feines Nickelsieb gepreßt, in einen Druckkessel gegeben. Nach Bestimmung des
(2.) ein Blatt gewöhnliches Löschpapier als Separator, anfänglichen spezifischen Widerstandes und des Zer-
(3.) positive Elektrode — 2 g eines Gemisches von Setzungspotentials wurde die Luftatmosphäre durch
Vanadinpentoxid, Kohlenstoff und Papierfasern die angegebene Ligandengasverbindung verdrängt.
in einem Verhältnis von 6:1:1, das trocken in 55 Diese wurde langsam während etwa 16 Stunden zuge-
ein Nickelsieb gepreßt wurde, führt, und während dieser Zeit wurden der spezifische
(4.) ein Blatt Löschpapier und Widerstand und das Zersetzungspotential bestimmt
(5.) negative Elektrode, wie oben. Bleidrähte sind mit und aufgezeichnet. Dabei wurde bei Raumtemperatur
den Elektroden verbunden. gearbeitet. Aus den Meßergebnissen wurde der Faktor In das galvanische Element gab man 5 cm3 N,N-Di- 60 des Anwachsens der theoretischen Energiedichte in methylformamid, das anfangs einen Überschuß an Wattstunden je 454 g der benutzten Elektrodenreakungelöstem Lithiumperchlorat enthielt, durch das tionspartner zwischen dem Zustand ohne Ligand und jedoch Ammoniakgas durchgeperlt wurde, bis ein dem Maximalzustand mit Ligandenverbindung bestarker Ammoniakgeruch festzustellen war. Der Beutel rechnet. Mit anderen Worten, wenn der Wachstumswurde dann versiegelt, und das galvanische Element 65 faktor beispielsweise 2 war, bedeutete dies, daß die wurde zu einem Stromkreis geschlossen, der Meß- berechnete Energiedichte mit der betreffenden Liinstrumente mit Aufzeicheneinrichtungen enthielt. Bei gandenverbindung bei dem gegebenen Druck zweimal der Entladung mit einer konstanten Strombelastung so groß war, wie wenn kein Ligand verwendet wurde.
Tabelle I
Lösungsmittel Elektrolytsalz LiCl Liganden
verbindung
Druck Faktor des
Beispiel TMAC** Anwachsens
der Energie
Acetonitril KBr NH3 * dichte
4 Acetonitril AlCl3 NH3 * 2
5 Acetonitril LiCl NH3 9,3 20
6 Butyrolacton KI CO2 6,3 2
7 Butyrolacton KSCN CO2 * 3,9
8 Butyrolacton NaI CO2 6,3 4,2
9 Butyrolacton TMAC* CO2 24,4 27,3
10 Butyrolacton AlCl3 CO2 4,3 61
11 Butyrolacton Natriumtrichloracetat CO2 11,2 3,7
12 Dimethylsulfoxyd AlCl3 SO2 3,8 6,1
13 Dimethylsulfoxyd LiCl SO2 * 3,5
14 Isopropylamin AlCl3 SO2 3,3 3,4
15 Isopropylamin LiCl SO2 3 170
16 N-Methyl-2-pyrrolidon KBr CO2 1,5 50
17 N-Methyl-2-pyrrolidon KI CO2 20 21
18 N-Methyl-2-pyrrolidon KSCN CO2 5,2 10
19 N-Methyl-2-pyrrolidon TMAC** CO8 5,8 20
20 N-Methyl-2-pyrrolidon AlCl3 CO2 5,5 27
21 N-Methyl-2-pyrrolidon KBr CO2 24 19
22 N,N-Dimethylformamid AIF3 NH3 * 33
23 N,N-Dimethylformamid AlCl3 NH3 * 5
24 Propylencarbonat LiF CO2 21,6 11
25 Propylencarbonat KSCN CO2 * 1,2
26 Propylencarbonat NaCl CO2 * 2,5
27 Propylencarbonat MgBr2 CO2 9,7 1,05
28 Propylencarbonat LiCl CO2 10,4 12,5
29 Propylencarbonat CO2 * 5
30 Pyridin NH3 * 1,2
31 1,3
* Nicht aufgezeichnet, aber über 1 atm.
** Tetramethylammoniumchlorid.
Außer der verbesserten Energiedichte wurden auch eine Verminderung der Verluste durch den inneren Widerstand in den Beispielen 1, 3, 23, 24 und 27, eine Verminderung der Korrosionsverluste in den Beispielen 2, 4 bis 8, 10 bis 14, 16 bis 18, 20, 21, 25, 26 und 28 sowie eine Verminderung beider Faktoren in den Beispielen 9, 15, 19 und 22 erreicht.
In den folgenden Systemen gaben die galvanischen Elemente ohne Ligandenverbindung im wesentlichen keine Leistung, so daß die Leistung mit Ligandenverbindung als schätzungsweise maximale praktische Leistung in Wattstunden je 454 g für das System anzusehen ist, bei dem die Messungen und theoretischen Berechnungen durchgeführt wurden:
Tabelle II
Lösungsmittel Elektrolytsalz Liganden
verbindung
Druck Geschätzte
Beispiel Leistung
(Wattstd.
Dimethylsulfoxyd NaI SO2 3,7 je 454 g)
32 Isopropylamin LiF SO2 2,9 516
33 N,N-Dimethylformamid TMAC** NH3 * 853
34 Propylencarbonat AlCl3 SO2 1,4 278
35 Propylencarbonat LiCl SO2 3,5 795
36 Propylencarbonat NaI SO2 2,9 731
37 flüssiges sekundäres Aminchlorid** LiCl NH3 * 789
38 8,3
* Nicht aufgezeichnet, aber über 1 atm.
** Tetramethylammoniumchlorid.
*** Molekulargewicht 351 bis 393 (»Amberlite LA-1« von Rohm & Haas Company, in der Chloridform).
In den Beispielen 32 und 34 bemerkt man zusätzlich zu der verbesserten Energieleistung eine Verminderung der Korrosionsverluste und in den Beispielen 29 bis und 33 eine Verminderung der Verluste durch inneren Widerstand und Korrosion.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Galvanisches Element mit einem wasserfreien organischen Lösungsmittel für das Elektrolytsalz, gekennzeichnet durch eine Atmosphäre einer gasförmigen Ligandenverbindung, die von dem organischen Lösungsmittel verschieden ist und mit ihm in Kontakt steht, wobei die Ligandenverbindung mit dem gelösten Elektrolytsalz einen Koordinationskomplex bildet.
2. Galvanisches Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ligandenverbindung aus Ammoniak, Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Schwefelwasserstoff, Fluorwasserstoff oder Phosphin besteht.
3. Galvanisches Element nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Lösungsmittel Dimethylsulfoxyd ist.
4. Galvanisches Element nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ligandenverbindung Ammoniak ist und das organische LösungSr mittel eine stickstoffhaltige organische Flüssigkeit ist.
5. Galvanisches Element nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Lösungsmittel Pyridin, Ν,Ν-Dimethylformamid, Isopropylamin, Acetonitril oder ein wasserunlösliches, sekundäres Aminhalogenid mit hohem Molekulargewicht ist.
6. Galvanisches Element nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ligandenverbindung Kohlendioxid und das organische Lösungsmittel eine Carbonylverbindung ist.
7. Galvanisches Element nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Lösungsmittel Butyrolacton, N-Methyl-2-pyrrolidon oder Propylencarbonat ist.
8. Galvanisches Element nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ligandenverbindung Schwefeldioxid und das organische Lösungsmittel eine schwefelhaltige Verbindung, Propylencarbonat oder Isopropylamin ist.
109516/175
DE19651596145 1964-10-28 1965-07-23 Galvanisches element mit einem wasserfreien organischen loesungsmittel fuer das elektrolytsalz Pending DE1596145B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US40722864A 1964-10-28 1964-10-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1596145B1 true DE1596145B1 (de) 1971-04-15

Family

ID=23611173

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19651596145 Pending DE1596145B1 (de) 1964-10-28 1965-07-23 Galvanisches element mit einem wasserfreien organischen loesungsmittel fuer das elektrolytsalz

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3423242A (de)
DE (1) DE1596145B1 (de)
FR (1) FR1455253A (de)
GB (1) GB1107243A (de)

Families Citing this family (36)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1490726A (fr) * 1966-06-23 1967-08-04 Accumulateurs Fixes électrolyte non aqueux à grand pouvoir solvatant
FR1516899A (fr) * 1966-12-30 1968-02-05 Accumulateurs Fixes Générateurs électrochimiques secondaires perfectionnés
FR1527783A (fr) * 1966-12-30 1968-06-07 Accumulateurs Fixes Procédé de préparation d'un électrolyte non aqueux ionisé, en particulier pour des générateurs électrochimiques primaires et électrolytes et générateurs ainsi obtenus
US3532543A (en) * 1968-02-21 1970-10-06 Aerojet General Co Battery employing lithium - sulphur electrodes with non-aqueous electrolyte
US3653966A (en) * 1969-05-08 1972-04-04 Mallory & Co Inc P R Separator and high energy cell having an organic charge transfer complex cathode
US3532546A (en) * 1969-07-01 1970-10-06 Us Navy Nonaqueous liquid ammonia current producing cells using insoluble acid and neutral electrolyte
US3518121A (en) * 1969-07-16 1970-06-30 Us Navy Nonaqueous ammonia primary cell utilizing nitrated polystyrene cathode oxidant
US3639174A (en) * 1970-04-22 1972-02-01 Du Pont Voltaic cells with lithium-aluminum alloy anode and nonaqueous solvent electrolyte system
US3945848A (en) * 1970-07-15 1976-03-23 P. R. Mallory & Co. Inc. Lithium-metal oxide organic electrolyte systems
US3892589A (en) * 1971-12-02 1975-07-01 Power Conversion Inc Sealed battery construction
US3844837A (en) * 1972-07-07 1974-10-29 Us Navy Nonaqueous battery
US3923543A (en) * 1972-11-13 1975-12-02 Gte Laboratories Inc Electrochemical cell
US4476204A (en) * 1972-11-13 1984-10-09 Gte Laboratories Incorporated Electrochemical cell utilizing a mixture of phosphorus oxychloride and a low freezing solvent as the electrolyte
US3897264A (en) * 1972-11-13 1975-07-29 Gte Laboratories Inc Electrochemical cells with inorganic oxyhalide or thiohalide solvent
US3939011A (en) * 1973-01-05 1976-02-17 P. R. Mallory & Co. Inc. Lithium cell with internal automatic safety controls
US3922174A (en) * 1973-01-22 1975-11-25 Gte Laboratories Inc Electrochemical cell
DE2334660A1 (de) * 1973-07-07 1975-01-23 Varta Batterie Elektrischer akkumulator mit negativer lithiumelektrode
US3897265A (en) * 1974-01-30 1975-07-29 Gte Laboratories Inc Electrochemical cells
US3963516A (en) * 1974-02-26 1976-06-15 Westinghouse Electric Corporation High energy density fused salt battery and cathode for use therein
US4122245A (en) * 1977-08-19 1978-10-24 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Air Force AlCl3 /1-alkyl pyridinium chloride room temperature electrolytes
US4210706A (en) * 1979-04-30 1980-07-01 Medtronic, Inc. Cathode materials for electrochemical cells
US4215188A (en) * 1979-08-13 1980-07-29 Honeywell Inc. Rechargeable electrochemical cell
US4391729A (en) * 1979-12-17 1983-07-05 Wilson Greatbatch Ltd. Metal oxide composite cathode material for high energy density batteries
US4310609A (en) * 1979-12-17 1982-01-12 Wilson Greatbatch Ltd. Metal oxide composite cathode material for high energy density batteries
US4321314A (en) * 1980-09-02 1982-03-23 Duracell International Inc. Non-aqueous cell safety
EP0085649A1 (de) * 1982-01-28 1983-08-10 Diamond Shamrock Corporation Unterdrückung der Bronzebildung mittels Aminen zur Verbesserung der Membranlebensdauer in Alkali-Metall-Schwefel-Systemen
CA1210056A (en) * 1982-08-09 1986-08-19 Donald L. Foster Electrochemical cells having low vapor pressure complexed so.sub.2 electrolytes
DE3511703A1 (de) * 1985-03-29 1986-10-02 Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., 3400 Göttingen Lithiumionenleiter
FR2596204A1 (fr) * 1986-03-21 1987-09-25 Accumulateurs Fixes Batterie de piles susceptible de delivrer des puissances elevees
US4752541A (en) * 1987-03-09 1988-06-21 Amoco Corporation Electrolyte for lithium-sulfur dioxide electrochemical cell
CA2072488C (en) 1991-08-13 2002-10-01 Andrew Webber Nonaqueous electrolytes
US5432030A (en) * 1993-12-02 1995-07-11 Eveready Battery Company, Inc. Li/FeS2 cell employing a solvent mixture of diox, DME and 3ME20X with a lithium-based solute
US5514491A (en) * 1993-12-02 1996-05-07 Eveready Battery Company, Inc. Nonaqueous cell having a lithium iodide-ether electrolyte
US7807300B2 (en) * 2006-01-31 2010-10-05 Medtronic, Inc. Resistance-stabilizing additives for electrolyte
US20040161671A1 (en) * 2003-02-13 2004-08-19 Medtronic, Inc. Liquid electrolyte for an electrochemical cell
US20070176151A1 (en) * 2006-01-31 2007-08-02 Kaimin Chen Electrolyte additive for performance stability of batteries

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2937219A (en) * 1955-11-14 1960-05-17 G And W H Corson Inc Electric current producing cell and method of generating current with same
US2992289A (en) * 1957-05-10 1961-07-11 Corson G & W H Current-producing cell device and method of generating current
US2996562A (en) * 1959-04-17 1961-08-15 Corson G & W H Electric-current producing cell and generation of current with same
US3083253A (en) * 1961-12-26 1963-03-26 Tudor Ab Method and apparatus for electrolyte circulation

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1189268A (fr) * 1957-11-26 1959-10-01 Perfectionnements apportés aux piles et accumulateurs électriques
NL130849C (de) * 1959-08-21
US3185590A (en) * 1961-01-06 1965-05-25 North American Aviation Inc Lightweight secondary battery
US3235408A (en) * 1963-10-18 1966-02-15 Corson G & W H Ammonia electric current-producing cell

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2937219A (en) * 1955-11-14 1960-05-17 G And W H Corson Inc Electric current producing cell and method of generating current with same
US2992289A (en) * 1957-05-10 1961-07-11 Corson G & W H Current-producing cell device and method of generating current
US2996562A (en) * 1959-04-17 1961-08-15 Corson G & W H Electric-current producing cell and generation of current with same
US3083253A (en) * 1961-12-26 1963-03-26 Tudor Ab Method and apparatus for electrolyte circulation

Also Published As

Publication number Publication date
FR1455253A (fr) 1966-04-01
GB1107243A (en) 1968-03-27
US3423242A (en) 1969-01-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1596145B1 (de) Galvanisches element mit einem wasserfreien organischen loesungsmittel fuer das elektrolytsalz
DE69801319T2 (de) Speicherbatterie auf basis von eisen
DE2713780C2 (de) Elektrochemische stromerzeugende Zelle mit positiver Bromelektrode
DE3518859C2 (de) Wiederaufladbare elektrochemische Hochtemperaturzelle und ein Verfahren zum Betrieb derselben
EP2399317B1 (de) Methode zur speicherung von elektrischer energie in ionischen flüssigkeiten
DE69603532T2 (de) Sekundärzelle mit nichtwässrigem Elektrolyten und elektrochemischem Pendel
DE1917907A1 (de) Batterie
DE3424097C2 (de) Anorganische, nicht wässrige Zelle
DE2455124A1 (de) Elektrolyt fuer ein galvanisches element und galvanisches element mit einem derartigen elektrolyten
DE2943646C2 (de)
DE102017108650A1 (de) Flüssiger elektrolyt für fluorid-ionenbatterie und fluorid-ionenbatterie
DE2262660C3 (de) Nichtwäßriges galvanisches Element
DE3023913C2 (de)
DE2713016C2 (de) Elektrochemische stromerzeugende Zelle mit positiver Bromelektrode
DE3023970C2 (de) Nichtwäßriges galvanisches Element
DE1571943B2 (de) Galvanisches primaerelement mit einer loesung aus elektrolyt und depolarisator in die eine negative elektrode und eine positive elektrode ohne separation eintauchen
DE2756926C3 (de) Galvanische Bleioxidzelle mit einer negativen Elektrode aus einem sehr aktiven Metall, einer positiven Elektrode und einem organischen Lösungsmittel für das Elektrolytsalz
DE1596145C (de) Galvanisches Element mit einem wasserfreien organischen Lösungsmittel für das Elektrolytsalz
DE2756927C3 (de) Galvanische Bleioxidzelle mit organischem Lösungsmittel für das Elektrolytsalz
CH642778A5 (de) Stromliefernde zellen.
DE2258731C3 (de) Nicht-wäßriges, nachladbares, elektrischen Strom erzeugendes galvanisches Element
DE2633382A1 (de) Elektrischen strom liefernde zellen
DE2263115A1 (de) Elektrochemische zelle
EP1230707A1 (de) Elektrochemische energiespeichernde zelle
DE2951169A1 (de) Elektrochemische primaerzelle

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977