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DE1594170A1 - Doppelseitig selbstklebendes Band - Google Patents

Doppelseitig selbstklebendes Band

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DE1594170A1
DE1594170A1 DE19661594170 DE1594170A DE1594170A1 DE 1594170 A1 DE1594170 A1 DE 1594170A1 DE 19661594170 DE19661594170 DE 19661594170 DE 1594170 A DE1594170 A DE 1594170A DE 1594170 A1 DE1594170 A1 DE 1594170A1
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DE19661594170
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Herbert Medla
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09JADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
    • C09J7/00Adhesives in the form of films or foils
    • C09J7/20Adhesives in the form of films or foils characterised by their carriers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
  • Adhesive Tapes (AREA)

Description

  • Doppelseitig selbstklebendes Band Die Erfindung betrifft ein doppelseitig selbstklebendes Band, bestehend aus einer Trägerfolie mit beidseitiger Klebstoffsehicht, wobei die an der Bandaußenseite liegende Klebstoffschicht mit einer sich mindestens über die volle Bandbreite der Trägerfolie erstreckenden Schutzfolie abgedeckt istj insbesondere für eine Wickelhülse zum Aufwickeln von Stoffbahnen oder dgl., bei der ein derartiges Band in Achsrichtung aufgeklebt ist, Bei den bekannten doppelseitig selbstklebenden Bändern ist die äußere Klebstoffschicht durch die Schutzfolie abgedeckt, um einerseits eine Trennung der.in einer Rolle aufeinanderfolgenden Klebstoffschichten herbeizuführen und um andererseits die äußere Klebstoffschicht dann abzudecken, wenn zwar das-Band mit der inneren Klebstoffschicht auf einen Gegenstand z.B. eine Wiokelhülse aufgeklebt ist, die äußere-Klebstoffschie.ht jedoch noch nicht verwendet werden soll.
  • Wenn auch die Schutzfolienfläahen.eine geringere Haftfähigkeit .besitzen, so hatten doch die Klebstoftschichten daran verhältnismäßig fest, während noch das Abziehen eines von seiner Rolle verhältnismäßig leicht ausführbar, so bietet die Abtrennung der noch darauf befindlichen Schutzfolie schon gewisse SchuiArigkeiten. Sofern ein doppelseitig selbstklebendes Band sogleich mit beiden Klebeschichten verwendet werden soll, kann-die Trennung des Schutzbandes noch einfach durch Abziehen des Klebebandes von seiner Rolle über eine Trennleiste zwischen Schutzfolie und der Trägerfolie ausgeführt werden. Falls jedoch ein doppelseitig Aelbstklebendes Band in der Weise verwendet werden soll, daß es mit einer Klebstoffschicht auf irgend einen Gegenstand aufgebracht wird und dieser so vorbereitet einer ande ren späteren Verwendung unter Benutzung der äußeren Klebstoffschicht zugefÜhrt wird, ergeben sich ganz erhebliche Schwierigkeiten. Die Schutzfolie verbleibt auf der aufgeklebten Trägerfolie bzw. muß sie darauf verbleiben, um die äußere Klebstoffschicht in ihrer Klebekraft nicht zu beeinträchtigen und auch um den Tranaport, eine Lagerhaltung usw. zu ermöglichen. Die mit der Trägerfolie zusammen auf der Unterlage glatt aufgekleb,te Schutzfolie läßt sich zum Ablösen nur noch mit erheblichen Schwierigkeiten handhaben. Sel bst mit spitzen Messern läßt sie sich schwer lösen und restlos abziehen,'wohei Beschädigungen des verbleibenden Klebebandes und der freuzulegenden KlebeschiohMzumeist erfolgen. Um das IÄjsen der Schutzfolie zu erleichtern, wurde auch son vorgeschlagen, die Schutzfolie entlang ihrer Längsmittellinie aufzuschneiden. Auch in diesem Fall ist es schwierig, die Schutzfolie zu lösen und es ist gerade nachteilig, daß durch die Aufteilung der Schutzfolie zwei Teile von geringerer Festigkeit entstehen, die getrennt gelöst und entfernt werden müssen-, Weiter sind auch selbstklebende Bänder bekannt, bei denen die Schutzfolie nicht glatt, sondern - mit Noppen oder in Qgerrichtung verlaufende Wellen ausgebildet ist. Solche Schutzfolten lassen sich zwar besser ablösen, haben jedoch den Nachteil,.. daß die Klebstoffsicht nur teilweise und unvollkommen abgedecktist, so daß sie durch Verstaubung oder Austrocknung ihre Klebekraft verliert. Weiterhin sind bei größere Längen des Schutzbandes erforderlich und der Durchmesser der Klebebandrollen wird stark erhöht, so daß nur beringere Bandlängen insgesamt in die Rollenform gebracht werden können. Da sich die Schwieriggeit der Entfernung der Schutzfolie besonders ,bei Aufwickelkörpern fUr Stoffbahnen oder dgl. bemerkbar gemacht hat und da das erfindungsgemäße Band insbesondere zur Verwendung für solche Wickelhülsen bestimmt ist, soll das Problem der Schutzbandentfernung, insbesondere bei dieser Anwendung nachstehend erläutert werden. Bei derartigen bekannten Aufwickelhülsen ist ein doppelseitig selbstklebendes Band in Achsrichtung bei der Herstellung aufgeklebt, wobei die-Schutzfolie auf der Bandaußenseite bis zur weiteren Verwendung verbleibt. Solche vorbereiteten Wickelhülsen werden vom Hersteller vorzugsweise an andere Verbraucher geliefert. Sie werden von diesen unter Verwendung von Aufwickelmaschinen zum Aufwickeln von bancVJrmigen Erzeugnissen verwendete Die vorbereitete Hülse wird jeweilig in die Wickelmaschine eingesetzt., wonach dann' die Schutzfolie abgezogen werden soll, um das autzuwindende Gut mit seiner Anfangskante auf der Hülse zu befestigen. Es hat sich jedoch hierbei ergeben, daß es sehr schwierig ist, den Anfang der Schutzfoiie loszulösen. Durch umständliche Manipulationen mußte der Anfang der Schutzfolie mittels eines Messers oder dgl. zum Abzug gelöst werden, was erhebliche Zeit in Anspruch nahm. Hierbei kam es jedoch noch vor, daß die Schutzfolie während des Abziehens riß und man den verbleibenden Rest in gleich umständlicher Weise wieder lösen mußte. Hierdurch ergaben sicherhebliche Stillstandszeiten der Aufwickelmaschinen, so daß die Verwendung solcher Klebebänder unrationell wurde. Wie es auch beim Abzug von Bändern in anderen Fällen üblich istg erschien es nun naheliegend und selbstverständlich, die Schutzfolie In Acherichtung etwas länger auszubilden als den Klebstoffstrei-£en um somit eine Handhabe zum Anfassen und Abziehen der Schutzfolie zu haben. Hierzu war vorgeschlagen worden, die Schutzfolie über das Ende der Wickelhülse etwas vorstehen zu lassen. Verwendet man jedoch ein doppelseitig selbstklebendes Band, so ist es praktisch unmöglich, die Trägerfolie mit den beiden Klebstoffschichten am Ende der WickelhUlse abzuschneiden und die Schutzfolie nicht um ein mehr oder weniger großen Stück der Schutzfolie vorstehen zu lassen. Selbst wenn dies je- doch möglich wäre, so würde trotzdem die Gefahr bestehen, daß beim Transport und den verschiedenen Handhabungen der WiakelhUlso bis diese zur Wickelmaschine gelangen, der am Ende überstehende Schutzfolienteil hängen bleibt und somit ein Teil der Schutzfolie abgezogen wurde. Im übrigen würde ein derartiger überstehender Teil auch dann nichts1pützen# wenn die Schutzfolie beim Abziehen reißL, üenn dann müßte man das noch auf dem selbstklebenden Band haftende Teil der Schutzfolie in der oben beschriebenen umständlichen Weise lösen. Ferner wurde auch angeregt$ ein doppelseitig selbstklebendes Band um das stirnseitige Ende der Hülse herumzuschlagen3 wodurch sich das Ende der Schutzfolie teilweise lösen soll. Das Umschlagen des selbstklebenden Bandes würde jedoch zusätzliche Arbeitsgänge erfordern, die das Aufbringen des doppelseitig selbstklebenden Bandes auf die WiakelhUlse stark vertuern. Im übrigen hat sich herausgestellt, daß sich das Ende der Schutzfolie nicht in der beabsichtigten Weise löst. Hatte es sich jedoch in der beabsichtigten Weise gelöst, so bestand beim Transport die Gefahr des ungewollten Ablösens eines größeren Teiles der Schutzfolie und außerdem entstand auch beim Reißen ,r Schutzfolie wiederum das gleiche oben beschriebene Problem. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrundes ein doppel seitig selbstklebendes Band der eingangs erwähnten Bauart zu schaffen, bei dem sich die Schutzfolie dann wenn es gewünscht ist» leicht und auch an jeder beliebigen Stelle lösen läßt, im übrigen aber fest genug auf der äußeren Klebstoffschicht haftet, um eine vorzeitige Entfernung der Schutzfolie oder ein Austrocknen der äußeren Klebstoffschicht zu verhindern. Um dies zu erreichen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen., daß die Schutzfolie breiter ist als schicht an der Außenseite des Bandes, so daß die Schutzfolie auf der gesamten Bandlänge seitlich über die Klebstoffschicht in größerer Breite von 1,5 bis 5 mm vorsteht und zum Abziehen erfaßbar ist. Man kann von einer Bandrolle eines derartig doppelseitig selbstklebenden Bandes beliebig langem StUcke abschneiden und hat stets seitlich am Band einen Teil der Schutzfolie.der über die äußere Klebstoffschicht vorsteh', und deshalb nicht an dieser haftet. Man kann mit dem Fingernagel leicht unter diesen nicht an der Klebstoffschicht haftenden Teil der Schutzfolie eindringen, um somit die Schutzfolie etwas abzuheben und je nach Breite des vorstehenden Teiles der Schutzfolie diese'sc)-. fort mit dem Daumen und Zeigefinder erfassen oder vorher noch etwas von der äußeren Klebstoffschicht lösen. Dieses Loslösen und Erfassen der Schutzfolie ist an jeder beliebigen Stelle des doppelseitig selbstklebenden Bandes möglich, so daß es auch bei langen WickelhUlsen keine Rolle spielt, wenn einmal die Schutzfolle beim Abziehen reißen sollte',' In diesem Fall kann sie in gleicher Weisegwie eben besehrieben.an jeder Stelle vom Band lösgelöst werden.
  • In Weiterbildung des Erfindungsgedankens kann das doppelseitig selbstklebende Band so ausgebildet werden, daß das doppelseitig selbstklebende Band an seiner Außenseite eine Klebstoffschicht'aufweist, die schmäler ist als die Trägerfolie und an mindestens einem Längsrand derselben eine klebstoffreie Zone größerer Breite freiläßt, Xährend sich die Klebstoffschicht an der Unterseite der Trägerfolie über die volle Bandbreite der Trägerfolie erstreckt. Ein derartiges Band ist verhältnismäßig billig herstellbar. Die Trägerfolle'wird in einer Breite, die ein vielfaches der fertigen Bandbreite ist, an ihrer Unterseite mit einer durchgehenden Klebstoffschicht versehen. An der Oberseite werden jedoch einzelne Streiten einer Klebstoffschicht in Längsrichtung der Trägerfolie aufgetragen., wobei sich zwischen diesen Streifen jeweils kilebstoffreie Zonen befinden. Über die gesamte Bandbreite wird dann noch die Schutzfolie aufgebracht. Daraufhin wird das gesamte breite Band aufgewickelt. Anschließend kann man diese breite Rolle an den Stellen, wo sich die klebstoffreien Zonen befinden, in die entsprechende Anzahl von schmalen Rollen mit der gewünschten Bandbreite zerschneiden.
  • Man kann dar> erfindungsgemäße doppelseitig selbstklebende Band auch so ausbilden, daß sich die Klebstoffschichten an der Bandaußen. und --innenseite über die volle Breite der Trägerfolie erstreaken und die Schutzfolie breiter ist als die Trägerfolie, derart, daß sie Uber -mindestens einen längsrand der Trägerfolie vorsteht. Ein derartig' .ausgebildetes Band hat dieselben Vorteile wie das oben beschriebene Band., nämlich., daß sich die Schutzfolie an jeder beliebigen Stelle des Bandes leicht lösen läßt, wobei lediglich seine Herstellung auf andere Weise erfolgt. Für diese Herstellung wird auch ein neuartiges Verfahren vorgeschlagen, daß weiter unten stehend anhand der Beschreibung noch eingehend erläutert ist.
  • Weitere Einzelheiten der Bfindung sind anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen im folgenden näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Wickelhülse" die mit dem erfindungsgemäßen Band beklebt ist, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, in vergrößertem Maßstab, Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel im Querschnitt, Fig. 4 ein drittes iiusführungsbeispiel im Querschnitt, Fig. 5 und 6 die schematische Darstellung eines Verfahrens zur Herstellung des in Fig. 4 jargestellten Bandes In der Zeichnung ist mit 1 eine Wickelhülse bezeichnet, die in bekannter Weise aus Pappe, Kunststoff oder dgl. besteht, Diese Wickelhülse 1 ist mit einem sich in Aclwichtung erstreckenden doppelseitig selbstklebenden Band beklebt, dessen genauer Aufbau aus dem in Fig, 2 dargestellten Querschnitt zu entnehmen ist, in welchem jedoch der besseren Übersichtlichkeit he.lber die einzelnen Schichten den doppelseitig selbstklebendeil Bandes vergrößert dargestellt sind. Das doppel. seitig selbstklebende Band 2 besteht aus einer Trägerfolie 3, die aus einer transparenten -unststoffolie, einem Papier oder auch Gewebe bestehen kann. An der.Unterseite der Trägerfolie ist eineKlebstoff- * schicht 4 vorgesehen, die sich über die volle Breite B der Trägerfolie erstreckt. Als Klebstoff hat sich ein Naturkautschuk-Kleber als vorteilhaft erwiesen. An der Außenseite weist die Trägerfolie 3 eine weitere Klebstoffschicht 5 auf, deren Breite b jedoch geringer ist als die Breite B der trägerfolie. Auf diese Weise wird an der Außenseite an dem einen Längsrand 6 des doppelseitig selbstklebenden Bandes 2 eine klebstoffreie Zone 7 auf der Trägerfolie gebildet. Die an der Außenseite liegende schmalere Klebstoffschicht 5 ist mit einer Schutzfolie 8 aus silikongetränktem Papier oder dgl. abgedeckt* Die Schutzfolie 8 erstreckt sich wieder über die volle Breite B der Trägerfoliew, Wie man aus der Zeichnung erkennen kann, haftet, die Schutzfolie 8 aa der klebstoffreien Zone niaht an der Trägerfolie 3, so daß man mit dem Fingernagel leicht zwisehen Schutzfolie 8 und Trägerfolie 3 hineingreifen kann. Hierdurch läßt sich die Schutzfolie 8 etwas anheben und dann bequem zwischen Zeigefinger und Daumen erfassen, so daß man sie nunmehr leicht abziehen kann. Da sich die klebstoffreie Zone über den gesamten Längsrand des Bandes erstreckt, ist ein solchen einfaches Lösen an jeder beliebigen Stelle des Bandes möglich.
  • Selbst wenn die SchutzMie beim-Abziehen reißen sollte, kann sie an der noch auf dem selbstklebenden Band haftenden Bruchstelle be- quem wieder losgelöst werden, Ein ungewolltes Lösen der Schutzfolie ist deshalb nicht zu befürchteng weil diese auch im Bereich der klebotoffreien Zone die dem Querschnitt der WickelhUlse 1 angepaßte Krümmung einnimmt.
  • Um ein solcLen bequemen Loslösen der Schutzfolie zu ermöglialien, genügt es, wenn die Breite f der klebetoffreien Zone 7-etwa 2,5 mm beträgt. Die Breite f der klebstoffreien Zone kai"; -,doch im Bedarfsfall auch zwischen 1,5 und 5 mm liegen. Bei einer größeren Breite der klebstoffreien Zone ist jedoch eine größere Gesamtbreite B des Bandes erforderlich, wodurch dieses teuerer in der Herstellung wird. Die Gesamtbreite des Bandes liegt normalerweise zwischen 8 - 25 mm, je nach dem, welche Stoffqualitäten auf der HUlse befestigt werden sollen. Für leichtere Stoffe genügen die schmalen Bandbreiten, während schwerere Stoffe eine größere Bandbreite erfordern.
  • Damit man gegebenenfalls die Schutzfolie von beiden Längsrändern des Bandes her lösen kann, ist es auch möglich, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, klebstoffreie Zonen 7 und 7a an beiden Längsrändern 6 und 6a der außenliegenden Seite der Trägerfolie 3 vorzusehen.
  • In Fig. 4 ist noch ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Bandes dargestellt. Dieses doppelseitig selbstklebende Band 2t weist an der Bandinnen- und der Bandaußenseite Klebstoffschichten 49 und 5t,auf, die sich über die volle Breite der Trägerfolie 3t erstrecken. Die Schutzfolie 8t ist jedoch breite" ausgebildet als die Trägerfolie, derart, daß sie über mindestens einen Längsrand 6t der Trägerfolie 3t um die Breite f vorsteht, wobei diese Breite wiederum zwischen etwa-1j5 und 5 mm liegen kann. Auch in diesem Fall kann man 1,eicht unter den vorstehenden Teil der Schutzfolie 8t mit dem Fingernagel fassen und diese somIt abziehen.
  • UM das doppelseitig zelbstklebende Band gemäß Fige 4 in wirtschaftlicherweise herstellen zu können, wird folgendes Verfahren vorgeschlagen, welches anhand der Fig. 5 erläutert wird. Die Trägerfolie 3t wird in einer Breite A, die ein vielfaches der Breite C des fertigen Bandes ist, zunächst in an sich bekannter Weise beidseitig, wie es schematisch durch die Düsen 9 angedeutet ist, mit Klebstoff beschichtet. Vor dem Aufwickeln werden mittels der rotierenden Schneidmesser 10 einzelne Streifen 11 in Längsrichtung der Trägerfolie aus dieser herausgeschnitten. Die zwischen diesen Streifen liegenden verbleibenden Teile der Trälzerfolie werden dann zusammen mit der Schutzfolie 8t, die sich über die ursprürigliche Breite A der Trägerfolie erstreckt, aufgewickelt. Hierbei entstellt der in Fig. 6 dargestellte Wickel W. Dieser Wickel wird anschließend an denjenigen Stellen, wo die Streifen herausgeselmitten wurden, nämlich an den Stellen S in einzelne Bandrollen zerschnitten, die dann je nach der Schnittstelle S entweder an einem Längsrand oder beiden Längsrändern eine vorstehende Schutzfolie aufweisen.
  • Dieses Herstellungsverfahren känn auch noch so abgeändert werden, daß man zunächst die Trägerfolie 31 in eine Breite A, die ein vielfaches der Breite C des fertigen Bandes ist, zunächst in an sich bekannter Weise mit Klebstoff beschichtet und zusammen mit einer sich ebenfalls über die Breite A erstreckenden Schutzfolle aufwickelt. Der hierdurch entstehende Wickel wird dann in einzelne Rollen zerteilt# deren Breite jedoch ein vielfaches der ferttgen Bandbreite beträgt. Solche etwa 10 cm breite Rollen werden dann auf eine zweite Maschine gebraf,'#.t, auf der die Trägerfolie zusammen mit der Schutzfolie wieder von der abgewickelt werden, dann die Schutzfolie von der Trägerfolie gelöst wird, anschließend die Streifen aus der Trägerfolie .schnitten werden und schließlich die verbleibenden Teile der Trägerfolie:wieder zusammen mit der unzerschnittenen Schutzfolie aufgewickelt werden. Die nunmehr entstandenen Rollen mit herausgeschniÜtenen' Streifen gleichen dem oben beschriebenen Wickel, nur daß sie eine geringere Breite aufweisen. Sie werden dann in ähnlicher Weise wie der Wickel zu einzelnen Bandrollen in der gewünschten Bandbreite zerschnitten: Es ist selbstverständlich, daß man die herauszuschneidenden Streifen so anordnet, daß sie später entsprechend der Jeweils gewünschten Bandbreite an denjenigen Stellen zu liegen kommen, an denen der Wickel oder die Rollen auf die endgültige Bandbreite zerteilt werden, Die Anwendung des erfindungsgemäßen doppelseitig selbstklebenden Bandes in allen seinen Ausführungsformen soll nicht auf Wickelhülsen beschränkt sein. Das erfindungsgemäße doppelseitig selbstklebende Band kann überall dort mit Vorteil verwendet werden, wo sonst doppelseitig selbstklebende Bänder in Anwendung kommen würden. Es wird hier beispielsweise auf die Befestigung von Plakaten und Anzeigen in Schaufenstern, auf das Befestigen irgendwelcher Schilder an Wänden, das Befestigan von Spannteppichen an Fußböden und dgl* verwiesen* P a t e n t a n s p r U o h e Doppelseitig selbstklebendes Band, bestehend aus einer Trägerfolie mit beidseitiger Klebstoffschicht, wobei die an der Bandaußenseite liegende Klebstoffschicht mit-einer-sich mindestens über die volle Bandbteite der Trägerfolie erstreckenden Schutzfolie abgedeckt ist", insbesondere für eine Wickelhülse zum Aufwickeln von Stoffbahnen oder dgl.0 bei der ein derartiges Band in Achsrichtung aufgeklebt ist, dadurch g e k e.-n n z e i c h n e t, daß die ist als die Klebstoffschicht (5,5a,5t) an der Außenseite des Bandes (2,?1), so daß die Schutzfolie (8,81) auf der-gesamten Bandlänge seitlich über die äußere Klebstoffschicht,(5,5a,5t) in größerer Breite (f) von etwa 1,5 - 5 mm vorsteht und zum Abziehen erfaßbar ist.
  • 2. Band nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t. daß das doppelseitig selbstklebende Band (2) an seiner Außenseite eine Klebstoffschicht (5) aufweist, iie-schmäler ist als die Trägerfolie'(3) und an mindestens einem Längsrand (6) derselben eine klebstoffreie' Zone (7) größerer Breite (f) freiläßt, während sich die Klebstoffschicht (4) an der Unterseite der Trägerfolie (3) über die volle Breite (B) der Trägerfolie (3) erstreckt.
  • 3, Band nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i a h n e t. daß klebotoffreie Zonen (7,7a) an beiden Längsrändern (6,6a) der außenliegenden SeZte der Trägerfolie (3) vorgesehen sind. 4. Band nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i o h n e t, daß sich die Klebstoffschichten (4',5') an der Bandaußer-- d -innenseite über die volle Breite der Trägerfolie (3') erstrecken und die Schutzfolie (8t) breiter ist als die Trägerfolie derart, daß sie Über mindestens einen Längsrand (U) der Trä,erfolie vorsteht, Verfahren zur Herstellung eines Bandes nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n z e i a h n e t, daß die Trägerfolie Ot) in einer Breite. (A), die ein Vielfaches der Breite (C) des fertigen-Bandes (21) ist, zunächst in an sich bekannter Weise beidseitig mit Klebstoff beschichtet wird, vor dem Aufwickeln einzelne Streifen (11) in Längsrichtung der Trägerfolie heraus,-eschnitten werden, dann die zwisehen diesen Streifen liegenden Teile der Trägerfolie zusammen mit der Schutzfolie (8t), die sich über die ursprüngliche Breite (A) der Trägerfolie erstreckt, aufgewickelt werden und anschließend dieser Wickel Stellen, wo die Streifen herausgeschnitten wurden, in einzelne Bandrollen zerschnitten wird.
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DE10160323B4 (de) * 2001-12-08 2021-02-11 Wolf-Dietrich Zander Parallel gewickelte Rolle aus bahnförmigen ein- oder beidseitig klebenden Materialien

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