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DE1591852A1 - Verfahren zum Messen der Differenzfrequenz zwischen Staenderdrehfeldfrequenz und Rotorfrequenz einer Asynchronmaschine - Google Patents

Verfahren zum Messen der Differenzfrequenz zwischen Staenderdrehfeldfrequenz und Rotorfrequenz einer Asynchronmaschine

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DE1591852A1
DE1591852A1 DE1967B0094744 DEB0094744A DE1591852A1 DE 1591852 A1 DE1591852 A1 DE 1591852A1 DE 1967B0094744 DE1967B0094744 DE 1967B0094744 DE B0094744 A DEB0094744 A DE B0094744A DE 1591852 A1 DE1591852 A1 DE 1591852A1
Authority
DE
Germany
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frequency
input
inputs
rotor
flip
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DE1967B0094744
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English (en)
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DE1591852C3 (de
DE1591852B2 (de
Inventor
Dipl-Ing Edmund Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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Publication date
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Priority to US754851A priority patent/US3544870A/en
Priority to NL6813842A priority patent/NL6813842A/xx
Priority to CH1458968A priority patent/CH474768A/de
Publication of DE1591852A1 publication Critical patent/DE1591852A1/de
Publication of DE1591852B2 publication Critical patent/DE1591852B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1591852C3 publication Critical patent/DE1591852C3/de
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/34Testing dynamo-electric machines
    • G01R31/343Testing dynamo-electric machines in operation
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
    • G01R23/02Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Tests Of Circuit Breakers, Generators, And Electric Motors (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)
  • Measuring Frequencies, Analyzing Spectra (AREA)

Description

  • Verfahren zum Messen der Differenzfrequenz zwischen Stänuerdrehfeldfrequenz und Rotorfrequenz einer Asynchronmaschine Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Messen der Differenzfrequenz zwischen Ständerdrehfeldfrequenz und Rotorfrequenz einer Asynchronmaschine.
  • Bei Drehstromkurzschlußläufermotoren hoher Regelgüte wird oft die Differenzfrequenz zwischen Ständerdrehfeldfrequenz und Rotorfrequenz, auch Schlupffrequenz genannt, zu Regeizwecken benötigt.
  • Es sind verschiedene Verfahren und Einrichtungen bekannt, die dazu bestimmt sind, die Schlupffrequenz oder den Schlupf von Asynchronmaschinen zu messen.
  • Bei einer bekannten Einrichtung bildet man die Differenz einer Gleichspannung, die der synchronen Drehzahl der Asynchronmaschine proportional ist und einer der wirklichen Drehzahl der Maschine proportionalen Gleichspannung. Hierbei Kann zur Darstellung ein als Gleichstroimnaschine wirkender, mit den als Permanentmagnet ausgebildeten Ständer versehener Tachodynamo, der mit der Welle der Asynchronmaschine gekuppelt ist, verwendet werden, wie er beispielsweise in der Deutschen Patentschrift 1 o93 893 beschrieben ist. Die der synchronen Drehzahl proportionale Gleichspannung kann mit Hilfe einer geeigneten Schaltung durch eine frequenzproportionale Umr-etztmg der Speisewechzelspannung der Maschine in eine Gleichspannung gebildet werden, -wobei die Proportionalitätsfaktoren der beiden Gleichspannungsdarstellungen aufeinctnder abgeglichen sei müssen.
  • Diese miteiner solchen Einrichtung durchgeführte Methode der Schlupfmessung hat jedoch den Nachtell, daß als Schlupfwert eine relativ kleine Größe aus der Differenz zweier wenig verschiedener Gleichspannungen abgeleitet werden muß. Die Meßmethode ist daher ungenau.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Mangel der bisherigen Schlupffrequenzmeßgeräte zu beheben und die Schlupffrequenz auch dann richtig zu erfassen, wenn die Scnlupffrequenz größer ist als die Synchronfrequenz oder die Drehzahl der Asynchronmaschine.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemä3 dadurch gelöst, daß zwei hauptechselspannungen U1 und U2, deren Frequenzen f1 und f2 gleich oder proportional der Ständerdrehfeldfrequenz st bzw. der rotorfrequenz frot sInd, zusammen mit Hilfswecnselspannungen U1h und U2h auf Vorrichtungen gegeben werden, wobei U1h gegenüber U1 und U2h gegenüber U2 um 900 el phasenverschoben ist und das eine Vorzeichen der Phasenverschiebung dem gleichsinnigen und das andere Vorzeichen dem gegensinnigen Umlauf von Ständerfeld bzw. Rotor zugeordnet ist, daß in den Vorrichtungen die Vorzeichen der Phasenlagen zwischen Haupt- und Hilfewechseispannungen alle 1800 el geprüft und die Spannungen U1 und U2 in Impulse mit den doppelten Frequenzen 2£i und 2f2 umgeformt werden, daß ferner diese Impulse auf Umschal ter gegeben werden, die mittels von den Vorrichtungen gelieferten Hilfssignalen in der leise gesteuert sind, daß bei gleichsinnigem Umlauf von Ständerdrehfeld und Rotor die Impulse auf verschiedene Eingänge und bei gegensinnigem Umlauf auf nur einen Eingang eines Frequenzdifferenzbildners gegeben werden, der so eingerichtet ist, daß er bei gleichsinnigem Um. lauf die Differenz der Impulsfrequenzen bildet und diese, Je nachdem ob f1>f2 oder f2>f1 ist, auf den einen oder den anderen Eingang eines Frequenz-Spannungswandlers gibt, der ein der Impulsfrequenz proportionales und entsprechend den Drehsinn posItives oder negatives Gleichspannungssignal abgibt, im Falle des gegensinnigen Umlaufes nedoWh die nur an einem Eingang anstehenden Impulse direXt an den Frequenz-Spannungs-Wandler weitergibt.
  • Die Bildung der Differenzfrequenz geschieht mittels einer Einrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß zwei bistabile Kippsenaltungen und zwei Auswerteeinrichtungen vo-rgeseherl sind, wovon die eine bistabile Kippschaltung zwei dynamische Eingänge und zwei Ausgänge und die andere bistabile Kippschaltung zwei Vorwahleingänge, zwei dynamische Eingänge und zwei Ausgänge aufweist, während die Auswerteeinheiten mit je zwei Vorwahleingängen, einem dynamischen Eingang und einem Ausgang versehen sind, daß der eine Eingang der ersten Kippstufe sowohl an den dynamischen Eingang der ersten Auswerteeinrichtung als auch an den einen dynamischen eingang der zweiten Kippschaltung angeschlossen ist, während der andere dynamische Eingang der ersten Kippschaltung mit dem zweiten dynamischen Eingang der zweiten Kippschaltung und dem dynamischen Eingang der zweiten Auswerteeinheit verbunden ist, daß ferner die Ausgänge der ersten Kippstufe auf die Vorwahleingänge der zweiten Kippstufe und je einem der Vorwahleingänge der Auswerteeinheiten zugeführt und die anderen Vorwahleingänge der Auswerteeinheiten mit den Ausgängen der zweiten Kippschaltung verbunden sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen: Fig. 1 das Prinzipschaltbild eines nacn dein beschriebenen Verfahren arbeitenden Schlupffrequenzmeßgerätes; Fig. 2 das Schaltbild des Frequenzdifferenzbildners.
  • Die beiden Vorrichtungen 1 und 2 sind mit je zwei Eingängen 3,4 bzw. 5,6 und zwei Ausgangsleitwigen 7,8 bzw. 9,10 versehen.
  • Außerdem sind beide Vorrichtungen über ale Leitungen 11 und ;2 miteinanaer verbunden. Die Leitungen 8 bzw. 9 sind den Eingängen der Umschalter 13 bzw. 14 zugeführt, während die Leitungen 7 bzw.
  • 10 an die Steurereingänge dieser Umschalter angeschlossen sind. Die Ausgänge der Umschalter 13, 14 sInd ebenfalls über zwei Leitungen 15, 16 miteinander verbunden, von denen die Leitung 16 an en Eingang 17 und die Leitung 15 an den Eingang 18 des Frequenzdifferenzbildners 19 angeschlossen ist. Der Frequenzdifferenzbildner 19 besitzt zwei Ausgänge 20, 21, die mit den Eingängen 22, 23 eines Frequenz-Spannungs-bsetzers 24 verbunden sir.
  • Der Vorrichtung 1 werden die Snnunger. U1 und Uih zugeführt. uie frequenzen aleser Spannung sind entweder gleich der Frequenz f st der Ständerspannung des Asynchronmotors bzw. der Ständerdrehfeldfrequenz oder gleich einer Frequenz die um einen konstanten, ganzzahligen Faktor K von der Ständerfrequenz abweicht. Zwischen den beiden Spannungen U1 und Uih, von denen U1 als "Hauptspannung" und U1h als "Hilfsspannung" bezeichnet werden soll, besteht eine Phasenverschiebung von t 90°el. Das Vorzeichen der Phasenverschiebung hängt von der Drehrichtung des Ständerfeldes ab, beispielsweise ist bei einem sich relativ zum Ständer im Uhrzeigersinn drehenden Feld das Vorzeichen +90°el, während es bei einem sich im Gegenuhrzeigersinn drehenden Feld -90°el. $+90°el, Analog werden der Vorrichtung 2 die Spannungen U2 und U2h zugeführt, deren Prequenz entweder gleich der Frequenz fn des Läufers oder gleich einem ganzzahligen Vielfachen K davon ist.
  • Zwischen den Spannungen U2 und U2h besteht ebenfalls, je nachdem ob sich der Läufer relativ zum Ständer im Uhr- oder im Gegenuhrzeigersinn bewegt, eine Phasenverschiebung von # 90°el. In den Vorrichtungen 1 und 2 wird sowohl festgestellt, ob positive oder negative Phasenverschiebung der Hilfsspannungen gegenüber den Hauptspannungen vorliegt, als auch die Hauptspannungen U1 und U2 in Impulse mit der doppelten Frequenz verwandelt. Diese Impulse mit den Frequenzen 2 ' Kfst bzw. 2 K # fn (K = 1,2 .n) können über die Leitungen 11, 12 in ihrer zeitlichen Folge verschonen werden. Drehen sich das Drehfeld der Ständerspeisung und er läufer der Asynchronmaschine beide gleichsinnig, ent-@eder im Uhr- oder im Gegenuhrzeigersinn, so senden die Vorrichtungen 1 und 2 über die Leitungen 7 und 10 Signale aus, die die Umschalter 13 und 14 entweder in dem Sinne bestätigen, wie er in der Zeichnung dargestellt ist, oder in die entgegengesetzte Lage bringen. Dadurch wird erreicht, daß die Impulse mit der doppelten Frequenz der Spannungen u1 bzw, U2 auf die verschiedenen Eingwnge 17 bzw. 18 des Frequenzdifferenzbildners 19 gegeben werden. StI::t dagegen die Drehfeldrichtung der Standerspannung nicht mit der Rotordrehrichtung überein, so wird entweder der Umschalter 13 oder der Umschalter 14 umgeschaltet, so da;3 beide Impulsfrequenzen auf nur einen der Eingänge 17 bzw.
  • 18 des Frequenzdifferenzbildners 19 gegeben werden. Die Verdoppelung der Frequenzen X f t bzw. X fn dient zur Vermeidung von Fehlanzeigen. Wird nämlich nur alle 3600el die Phasenverschiebung zwischen U1 und U1h geprüft, so kann es vorkommen, daß bei der Prequenz Null der beiden Spannungen die in der Spannung U1 enthaltenen Oberwellen so verarbeitet werden, als seien sie die Grundwelle der Hauptspannung. Der Umschalter 13 bleibt in diesem Falle z. B. in der eingezeichneten Stellung und gibt die Oberwellenfrequenz auf den Eingang 18 des Frequenzdifferenzbildners 19. Findet dagegen die Überprüfung der Phasenlagen alle 180°el statt, so werden bei aus Oberwellen gebildeten Zusatzimpulsen in den Vorrichtungen 1 und 2 im Augenblick des Abfragens Signale auf die Leitungen 7 bzw. 1o gegeben, die bewirken, daß die Umschalter 13 und 14 im Rythmus der Abfragefrequenz umgeschaltet werden. Damit erscheinen aber die durch die Oberwellen erzeugten Impulsfrequenzen einmal am Eingang 17 und einmal am Eingang 18 des Frequenzdifferenzbildners. Da beide Eingänge mit derselben Frequenz beaufschlagt werden, hebt sich als der Fehler auf.
  • Die Vorrichtungen 1 und 2 sind so miteinander gekoppelt, daß ihre Ausgangs impulse nicht zusammenfallen, sondern nur zeitlich verschoben die beiden Ausgänge verlassen. Dies ist deshalb erforderlich, weil sonst die gleichzeitig die beiden Vorrichtungen 1 und 2 verlassenden Impulse zu einem Impuls verschmelzen könnten.
  • Dadurch entstünden dann Meßfehler, wenn die Impulse über die Uschalter 13 und 14 auf den gleichen Eingang des Impulsdifferenzmeßgerätes gegeben würden. Nimmt man nun an, die Drehrichtungen von Ständerfeld und Rotor stimmten überein, so werden die Impulsfrequenzen 2 Kf st und 2 Kfn auf verschiedene Eingänge des Frequenzdifferenzbildners 19 gegeben, voneinander subtrahiert und anschließend auf den Frequenz-Spannungs-Umsetzer 24 gegeben. Diesen gibt am Ausgang 25 eine der Impulsfrequenz proportionale Spannung ab, und zwar je nachdem ob die Impulse an dem einen oder anderen seiner Eingänge erscheinen eine positive oder negative Gleichspannung. Da die Impulsfrequenz f = 2 Kf - 2 Kfn = 3 ~ f4 der Relativfrequenz, mit der das Ständerdrehfeld über den Läufer hinwegläuft, proportional ist, erhält man am Ausgang des Frequenz-Spannungs-Umsetzers die wichtige Größe f = C ist t fn) als Gleichspannung dargestellt. Stimmt die Drehrichtung des Stl;nderfeldes mit der des Rotors nicht überein, so gelangen die Impulse von den Vorrichtungen 1 und 2 iiber die Umscnalter 13 und 14 zu nur einem Eingang des Frequenzdifferenzbildners 19, passieren diesen ungehindert und erreichen einen der beiden Eingänge 22, 23 des Frequenz-Spannungs-Umsetzars 24. Es gelangen also auf einen Eingang des requenzdifferenzbildners und damit zum Eingang des Frequenz-Spannungs-Wandles die Frequenzen 2 Kfst = f3 und 2 Kfn = f4, also 2 K (fst + fn) bzw. f3 Diese Größe entspricht der Relativfrequenz zwischen Ständerdrehfeld und Läufer. Im Frequenz-Spannungs-Umsetzer werden die Impulse in negative oder positive Gleichspannungen umgewandelt.
  • Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Zusammenhänge zwischen den Drehrichtungen und Frequenzen von Rotor und Ständerfeld sowie der Polarität der Ausgangsgleichspannung.
  • Richtung des Richtung des Verhältn.der Polarität Ständerdrehfeldes Läufers Frequenzen d. der Ausbeiden Haupt- gangsspannungen gleichspannung Rechtsdrehfeld Linkslauf fst # fn positiv Rechtsdrehfeld Rechtslauf f > f positiv Rechtsdrehfeld Rechtslauf fst < fn negativ Linksdrehfeld Linkslauf st > > fn negativ Linksdrehfeld Linkslauf £st < fn positiv Linksdrehfeld Rechtslauf fst#fn negativ In der Zeichnung ist dargestellt, daß für f3> f4 bzw. f4>,f3 jeweils auf einen anderen Eingang geschaltet wird.
  • Der yrequenzdifferenzbildner 19 der Fig. 1 besteht nach Fig. 2 aus zwei bistabilen Kippschaltungen 26, 27 und zwei Auswerteeinheiten 28, 29. Die bistabile Kippschaltung 26 besitzt zwei dynamische Eingänge 3O, 31 und zwei Ausgänge 32, 33, während die bistabile Kippschaltung 27 vier Eingänge 34, 35, 36, 37 von denen 34 und 36 dynamisch sind und zwei Ausgänge 7, 39 aufweist. Die Auswerteeinheiten 28, 29 sind gleichartig aufgebaut. Sie besitzen je drei Eingänge 4o, 41, 42 bzw.43, 44, 45 und je einen Ausgang 46 bzw. 47. Der eine Eingang 3O der bistabilen Kippstufe 26 ist mit dem Eingang 34 der bistabilen Kippstufe 27 und mit dem Eingang 4O der Auswerteeinheit 28 verbunden, während der andere Eingang 31 zu dem Eingang 36 der Stufe 27 und dem Eingang 45 der Einheit 29 führt. Der Ausgang 32 der Kippstufe 26 ist an den Eingang 35 der Kippstufe 27 und an den Eingang 41 der Auswerteeinheit 28, der Ausgang 33 der Kippstufe 26 an den Eingang 37 der Kippstufe 27 und an den Eingang 44 der Auswerteeinheit 29 angeschlossen. Die Ausgänge 38, 39 der Kippstufe 27 sind den Eingängen 42 bzw. 44 der Auswerteeinheiten 28, 29 zugeleitet.
  • Geht man von den Tatsachen aus, daß bei unterschiedlichen Frequenzen f3 und f4, beispielsweise f3>f4, innerhalb eines bestimmten Zeitabschnittes am Eingang 30 ein Impuls mehr auftritt als am Eingang 31 und daß die Auswerteeinheiten 28, 29 nur dann einen Impuls an ihren Ausgängen 46 bzw. 47 abgeben, wenn vor Erscheinen eines Impulses an dem Eingang 30 bzw. 31 an beiden Vorwahleingängen 41, 42 bzw. 43, 44 ein O-Signal stand, so geschieht die Differenzfrequenzbildung auf folgende Weise. Bevor der zusätzliche Impuls auf den Eingang 30 der bistabilen Kippstufe auftrifft wechseln die Signale an den Ausgängen 32, 33 fortwährend von L auf 0 und umgekehrt, da immer an dem Ausgang ein O-Signal ansteht, an dessen zugehörigen Eingang ein Impuls erscheint. Dadurch wird erreicht, daß immer derjenige der Vorwahleitgänge 41 bzw. 45 mit einem L-Signal beaufschlagt ist, an aessen Setzeingang Lo bzw. 45 bei abwechselnd an den Eingängen 3o und 31 erscheinenden Impulsen der nächste Impuls auftritt. 3ei auf den Eingängen 30 und 31 abwechselnd erscheinenden Impulsen werden also von keinem der Ausgänge 46 bzw. 47 der Auswerteeinheiten 28 und 29 Impulse abgegeben. Es werde vorausgesetzt, daß an dem Ausgang 38 ein O-Signal und an 39 ein L-Signal anstehe. Kommt nun der zusätzlichte Impuls auf den Eingang, so kar£n er die Auswerteein. weit 28 passieren, da durch den letzten Impuls der Ausgang 32 auf O-Signal gestellt wurde und an dem Ausgang 28, wie oben angenommen, ebenfalls ein O-Signal abgegeben wird.
  • Die bistabile Kippstufe 27 speichert, an welchem der beiden eingänge 3o, 31 die größere Impulsfrequenz ansteht. Wird nun beispielsweise 4>f3, so unterdrückt die Kippstufe 27 aen ersten überzähligen Impuls am Ringang 31, der normalerweise die zugehörige Auswerteeinrichtung 29 passieren könnte. Damit werden hochfrequente Pendelungen der Eingangsimpulsfrequenzen des Frequenzbildners 19 unterdrückt, die von Oberwellen in den Hauptspannungen U1 und U2 oder durch ungleiche Rasterabstände in einem mit der Maschinenwelle der Asynchronmaschine gekuppelten Impulsgeber hervorgerufenen jarequenzpendelungen stammen. Durch diese Maßhahme gibt der Frequenzdifferenzbildner nur die Differenz der beiden Eingangsfrequenzen an seien Ausgang ab und nicht noch zusätzlich diese Prequenzpendelungen.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Differenzfrequenz zwischen Ständerdrehfeld und Rotor einer Asynchronmaschine bei allen möglichen Drehrichtungen richtig erfaßt werden kann, der Einfluß der Oberwellen, die in den die Ständerdrehfeldfrequenz bzw. Rotorfrequenz abbildenden Hauptspannungen auftreten können, auf die Meßgenauigkeit ausgeschaltet ist und die Differenzfrequenz auch dann noch richtig geessen wird, wenn entweder die Ständerdrehfeldfrequenz oder die Rotorfrequenz oder beide kleiner als die Differenzfrequenz sind.

Claims (2)

  1. Patentansprüche Verfahren zum Messen der Differenzfrequenz zwischen Ständerdrehfeldfrequenz und Rotorfrequenz einer Asynchronmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Hauptwechselspannungen U1 und U2, deren Frequenzen f1 und 12 gleich oder proportional der Ständerdrehfeldfrequenz f st bzw. der Rotorfrequenz frot sind, zusammen mit Hilfswechselspannungen U1h und U2h auf Vorrichtungen (1, 2) gegeben werden, wobei U1h gegenüber U1 und U2h gegenüber U2 um 900el phasenverschoben ist und das eine Vorzeichen der Phasenverschiebung dem gleichsinnigen und das andere Vorzeichen dem gegensinnigen Umlauf von Ständerfeld bzw. Rotor zugeordnet ist, daß in den Vorrichtungen (1) und (2) die Vorzeichen der Phasenlagen zwischen Haupt- und Hilfswechselspannungen alle 1800el geprüft und die Spannungen U1 und U2 in Impulse mit den doppelten Frequenzen 2 f1 und 2 2 umgeformt werden, daß ferner diese Impulse auf Umschalter (13, 14) gegeben werden, die mittels von den Vorrichtungen gelieferten Hilfssignalen (7, 10) in der Weise gesteuert sind, daß bei gleichsinnigem Umlauf von Ständerdrehfeld und Rotor die Impulse auf verschiedene Eingänge (17, -18) und bei gegensinnigem Umlauf auf nur einen Eingang (17 oder 18) eines Frequenzdifferenzbildners (19) gegeben werden, der so eingerichtet ist, daß er bei gleichsinnigeI.
    Umlauf die Differenz der Impulsfrequenzen bildet und diese, je nachdem ob f1 > > f2@@@@ @@@ ist, auf den einen (22) oder den anderen (23) Eingang eines Frequenz-Spannungs-Wandlers (24) gibt, der ein der Impulsfrequenz proportionales und entsprechend dem Drehsinn positives oder negatives Gleichspannungssignal abgibt, im Palle des gegensinnigen Umlaufes jedoch die nur an einem Eingang anstehenden Impulse direkt an den frequenz Spannungs-Wandler (24) weitergibt.
  2. 2. Differenzfrequenzbildner zu dem Verfahren nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß zwei bistabile Kippschaltungen (26, 27) und zwei Auswerteeinrichtungen (28, 29) vorgesehen sind, wovon die eine bistabile Kippschaltung (26) zwei dynamische Eingänge (30, 31) und zwei Ausgänge (32, D5) und die andere bistabile Kippschaltung (27) zwei Vorwahleingänge (35, 37), zwei dynamische Eingänge (34, D6) und zwei Ausgänge (38, 39) aufweist, während die Auswerteeinheiten (28, 29) mit je zwei Vorwahleingangen (41, 42); (43, 44) einem dynamischen Eingang (40); (45) und einem Ausgang (46); (47) versehen sind, daß der eine Eingang (30) der ersten Kippstufe (26) sowohl an den dynamischen Eingang (40) der ersten Auswerteeinrichtung (28) als auch an den einen dynamischen eingang (34) der zweiten Kippschaltung (27) angeschlossen ist, während der andere dynamische Eingang (31) der ersten Xippsenaltung (26) mit dem zweiten dynamischen Eingang (36) der zweiten Kippschaltung (27) und dem dynamischen Eingang (45) der zweiten Auswerteeinheit (29) verbunden ist, daß ferner die Ausgänge (32, 33) der ersten Kippstufe (20) auf die Vorwahleingänge (35, 37) der zweiten Kippstufe (27) und je einem der Vorwahleingänge (41, 44) der Auswerteeinheiten (28, 29) zugefünrt und die anderen Vorwahleingänge (42, 43) der Auswerteeinheiten (28, 29) mit uen Ausgängen (38, 39) der zweiten Kippschaltung (27) verbunden sind.
    Keerseite
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