DE1591084C - Halbleiterbauelement mit Gunn Effekt und dessen Verwendung zum Verstarken und Impulskodieren - Google Patents
Halbleiterbauelement mit Gunn Effekt und dessen Verwendung zum Verstarken und ImpulskodierenInfo
- Publication number
- DE1591084C DE1591084C DE19661591084 DE1591084A DE1591084C DE 1591084 C DE1591084 C DE 1591084C DE 19661591084 DE19661591084 DE 19661591084 DE 1591084 A DE1591084 A DE 1591084A DE 1591084 C DE1591084 C DE 1591084C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- semiconductor
- semiconductor component
- voltage
- electrodes
- component according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000004065 semiconductor Substances 0.000 title claims description 44
- 230000000694 effects Effects 0.000 title claims description 10
- 230000003321 amplification Effects 0.000 title 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 title 1
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 11
- JBRZTFJDHDCESZ-UHFFFAOYSA-N AsGa Chemical compound [As]#[Ga] JBRZTFJDHDCESZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 229910001218 Gallium arsenide Inorganic materials 0.000 claims description 6
- GPXJNWSHGFTCBW-UHFFFAOYSA-N Indium phosphide Chemical compound [In]#P GPXJNWSHGFTCBW-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 239000010453 quartz Substances 0.000 claims description 2
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N silicon dioxide Inorganic materials O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 239000013078 crystal Substances 0.000 description 16
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 7
- 230000005684 electric field Effects 0.000 description 5
- 101100400378 Mus musculus Marveld2 gene Proteins 0.000 description 2
- 230000005535 acoustic phonon Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 2
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- 238000005562 fading Methods 0.000 description 1
- 229910052732 germanium Inorganic materials 0.000 description 1
- GNPVGFCGXDBREM-UHFFFAOYSA-N germanium atom Chemical compound [Ge] GNPVGFCGXDBREM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052738 indium Inorganic materials 0.000 description 1
- APFVFJFRJDLVQX-UHFFFAOYSA-N indium atom Chemical compound [In] APFVFJFRJDLVQX-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000003252 repetitive effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000002269 spontaneous effect Effects 0.000 description 1
- 239000002344 surface layer Substances 0.000 description 1
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Halbleiterbauelemente
mit einem Halbleitermaterial, das beihqhen elektrischen Feldstärken Unstabilitätseffekte aufweist,
welche" bewegliche Ünstabilitätsbereiche im
Halbleitermaterial bewirken.
Wird ein Kristall von bestimmten Halbleitermaterialien einem stationären elektrischen Feld oberhalb
eines kritischen Wertes ausgesetzt, dann enthält der durch den Kristall fließende Gesamtstrom einen
Schwingungsanteil, dessen Frequenz durch die Ausbreitung der Raumladungsverteilung zwischen den
Kontaktflächen des Kristalls bestimmt wird. Es gibt verschiedene Erscheinungsformen, von denen drei
wie folgt sich äußern:
a) Es wurde zuerst von J. B. G u η η für III-V-Halbleiter
.berichtet (Solid State Communications, Bd. 1, Seitg 38^1963), daß bei diesen Materialien die Erscheinung auf idem Elektronenübergang
von einem hohen zu einem niedrigen Zustand der Beweglichkeit beruht. ;
b) Bei CdS ist die Erscheinung auf die Wechselwirkung
zwischen driftenden Elektronen und akustischen Phononen zurückzuführen.
c) Es wurde ebenfalls nachgewiesen, daß unter geeigneten' Bedingungen in Germanium sehr
langsam bewegliche Unstabilitätsbereiche erhalten werden können, was feldabhängigen Be-
„ weglichkeiteri mit Einfangseffekten zugeschrieben
wird.
Die Schwingungsfrequenz ist hauptsächlich durch die Länge des Strompfades durch den Kristall gegeben.
Die Erscheinung wurde, wie oben dargelegt, sowohl in III-V-Halbleitern, wie Gallium-Arsenid
und Indium-Phosphid vom n-Leitfähigkeitstyp, als auch in piezoelektrischen Halbleitern entdeckt.
Bei piezoelektrischen Halbleitern wird angenommen, daß die Erscheinung der Unstabilitätsbereiche
(engl.: domain) der Kopplung zwischen Elektronen und akustischen Phononen zuzuordnen ist. Das
Phonon wird definiert als Quant der Gitterschwingungsenergie in einem Kristallgitter.
Unter der Bezeichnung »Halbleitermaterial, das bei hohen elektrischen Feldstärken Unstabilitätseffekte
aufweist« wird hier zumindest ein jedes Material verstanden, welches einen im vorstehenden
Abschnitt beschriebenen Effekt oder eine ähnliche funktionell damit im Zusammenhang stehende Erscheinung
aufweist, die auf einem etwas unterschiedlichen innern Mechanismus beruhen kann.
Der Wert des angelegten Feldes, unterhalb dem ein spontanes Selbstschwingen nicht auftritt, wird
als Schwellwert bezeichnet.
Wird der Wert des stationären elektrischen Feldes an irgendeinem Punkt innerhalb des Körpers auf
Grund der Wirkung eines Eingangssignals über den Schwell wert während einer kleineren Zeit als die
Übergangszeit der Unstabilität zwischen den beiden an das Feld angelegten Kontaktflächen angehoben,
so wird der durch den Körper von der äußeren Quelle der Potentialdifferenz fließende Strom einen
einzelnen Ausschlag über seinen stationären Wert erleiden, wodurch ein leistungsverstärkter Ausgangsimpuls
erzielt wird.
Um die im vorhergehenden Abschnitt beschriebene Arbeitsweise der Herstellung eines einzelnen
Impulses zu erhalten, muß der Wert des stationären Feldes einen niederen Schwellwert übersteigen, der
experimentell bei gegebenem Material als typisch zwischen 50 und 75% des Schwellwertes liegend
ermittelt wurde.. Das. stationäre Feld kann gleichförmig
oder zur Verminderung der Gesamtverlustleistung im Bauelement in Form von Impulsen angelegtwerden.
* ·
Aus der österreichischen Patentschrift 209377 ist ein Halbleiterbauelement bekannt, das einen Halbleiterkörper
mit zwei Kontakten aufweist, an die eine Spannung angelegt wird, welche zur Erregung einer
Plasmaschwingung ausreicht.
Die Erfindung betrifft dagegen ein Halbleiterbauelement, das einen Halbleiterkörper mit zwei Kontakten
aufweist, an die eine Spannung oberhalb einer Schwellspannung angelegt wird, welche im Halbleiterkörper
eine Hochfelddomäne auslöst. Ein solches Halbleiterbauelement, welches auch noch ein-
3 4
gangsseitig mit einer gegen den Halbleiterkörper denen die Spannung des Unstabilitätsbereiches durch
isolierten Elektrode zur Beeinflussung des Auslöse- eine oder mehrere Elektroden entlang des Bauele-
vorgangs der Hochfelddomäne versehen werden ments abgetastet werden:
kann, war aus den Unterlagen zum belgischen Patent Das wirksame Halbleiterelement der Figi 1, bei-
665 303 bekannt. 5 spielsweise aus η-leitendem Gallium-Arsenid oder
Bei einem derartigen Halbleiterbauelement kön- piezoelektrischem Halbleitermaterial, besteht aus
nen die Verwendungsmöglichkeiten erfindungsgemäß einer Scheibe 1 mit planparallelen Oberflächen und
dadurch vermehrt werden, daß am Halbleiterkörper mit ohmschen Flächenkontakten 2, die an ihren
zwischen den Kontakten zumindest eine Serie elek- Randflächen befestigt sind. Mittels einer einseitig
trisch parallelgeschaiteter Elektroden angebracht ist, io gerichteten Stromquelle wird eine Potentialdifferenz
welche gegen den Halbleiterkörper elektrisch isoliert von einstellbarem Wert zwischen die Fläehenkon-
sindi takte 2 angelegt; Zum Ableiten jeder Schwingungs-
Die Verwendung des Halbleiterbauelementes nach komponente des im Kristall fließenden Stromes
der Erfindung in einer Schaltungsanordnung zum würde ein Ausgangskreis angeordnet werden.
Verstärken eines Mikrowellensignals erfolgt derart, 15 Die in obigen Abschnitten beschriebene Erschein daß an die Kontakte eine Gleichspannung oder nung äußert sich durch das Auftreten einer Schwin-Gleichspannungsimpulse angelegt werden, deren gungskomponente in dem durch den Kristall 1 fliedurch den Gunn-Effekt bewirkter Mikrowellenanteil ßenden Strom in dem nicht dargestellten Ausgangsan den Elektroden abgegriffen wird. Liegt die Höhe kreis, sobald die über den Kristall von der einseitig der Gleichspannung bzw. die Amplitude der Gleich- 20 gerichteten Stromquelle angelegte Potentialdifferenz Spannungsimpulse oberhalb des bereits erwähnten einen kritischen Wert überschreitet; bei einem Kri-Schwellwertes, dann wandern die bei höheren FeI- stall aus Gallium-Arsenid mit einer Länge von zweidern entstehenden Unstabilitätsbereiche zwischen mal 10~2cm liegt die zum Erzeugen einer Schwinden Kontakten durch den Körper und können an der gung erforderliche kritische Potentialdifferenz in der Elektrode bzw. den Elektroden nachgewiesen wer- 25 Größenordnung von 40 Volt, was einer Feldstärke den. innerhalb des Kristalls in der Größenordnung von
Verstärken eines Mikrowellensignals erfolgt derart, 15 Die in obigen Abschnitten beschriebene Erschein daß an die Kontakte eine Gleichspannung oder nung äußert sich durch das Auftreten einer Schwin-Gleichspannungsimpulse angelegt werden, deren gungskomponente in dem durch den Kristall 1 fliedurch den Gunn-Effekt bewirkter Mikrowellenanteil ßenden Strom in dem nicht dargestellten Ausgangsan den Elektroden abgegriffen wird. Liegt die Höhe kreis, sobald die über den Kristall von der einseitig der Gleichspannung bzw. die Amplitude der Gleich- 20 gerichteten Stromquelle angelegte Potentialdifferenz Spannungsimpulse oberhalb des bereits erwähnten einen kritischen Wert überschreitet; bei einem Kri-Schwellwertes, dann wandern die bei höheren FeI- stall aus Gallium-Arsenid mit einer Länge von zweidern entstehenden Unstabilitätsbereiche zwischen mal 10~2cm liegt die zum Erzeugen einer Schwinden Kontakten durch den Körper und können an der gung erforderliche kritische Potentialdifferenz in der Elektrode bzw. den Elektroden nachgewiesen wer- 25 Größenordnung von 40 Volt, was einer Feldstärke den. innerhalb des Kristalls in der Größenordnung von
Das verwendete Halbleitermaterial muß die ein- 2000 Volt pro cm entspricht. Die Eigenschwingungsgangs erwähnten Eigenschaften, d. h. bei hohen elek- frequenz, welche unmittelbar mit der Länge L des
irischen Feldern die erwähnten Unstabilitätseffekte, Kristalls in Beziehung steht, liegt in der Größenaufweisen.
Vorzugsweise besteht der Halbleiterkör- 30 Ordnung von 109 Hz.
per aus η-leitendem Gallium-Arsenid oder Indium- Die zwischen die Flächenkontakte 2 angelegte
Phosphid; andere III-V-Halbleiter und piezoelek- Potentialdifferenz ist ein experimentell ermittelter
trische Halbleiter können ebenfalls verwendet wer- Bruchteil des zum Hervorrufen einer Selbstschwinden,
gung erforderlichen und wird derartig gewählt, daß
Offensichtlich ist eine Schaltungsanordnung mit 35 eine oszillierende Schwingungsform oder ein mittels
einem Halbleiterelement nach der Erfindung ein einer äußeren Quelle überlagerter Steuerimpuls den
durch einen Eingangsimpulszug tastbarer Impuls- Kristall 1 kurzzeitig während jeder Periode der Eingenerator,
der Leistung aus einer Gleichstromquelle gangsfrequenz zum Selbstschwingen bringt; der Spitin
einen entsprechenden Impulszug von Ausgangsim- zenwert der oszillierenden Signalspannung hebt, mit
pulsen umwandelt. Die Eingangsimpulsleistung kann 4° anderen Worten ausgedrückt, das elektrische Feld
sehr gering sein, während die mittlere Leistung des innerhalb des Kristalls gerade ausreichend über den
Ausgangsimpulszugs einige Watt betragen kann. Da Schwellwert an. Unter diesen Bedingungen wurde
die Arbeitsweise der Anordnung unabhängig von ermittelt, daß jede Anregung des Kristalls 1, durch
der Impulswiederholungsfrequenz ist — unter der die Spitze des Steuerimpulses 3 beispielsweise, einen
Voraussetzung, daß diese niedriger als die Eigen- 45 scharfen Stromimpuls 4 bewirkt, welcher der Poschwingungsfrequenz
des Materials liegt —, ist die tentialquelle Leistung entzieht, die im Ausgangskreis
Anordnung als aperiodischer Impulsverstärker auf- erscheint. Somit wird eine an das Bauelement angezufassen,
der bei Anstiegszeiten von einem Bruch- legte oszillierende Schwingungsform einen entspreteil
einer Sekunde über einen großen Bereich von chenden Zug von am Ausgang auftretenden scharfen
Impulswiederholungsfrequenzen, d. h. von 0 bis 50 Stromimpulsen verursachen. Unter der Vorausset-109Hz,
betrieben werden kann. Nach einer Weiter- zung, daß die Eigenschwingungsfrequenz niemals
bildung der Erfindung wird eine oben beschriebene überschritten wird, ist die Wirkungsweise des Bau-Schaltungsanordnung
als ein Verstärker für ein fre- elementes im wesentlichen frequenzunabhängig. Die
quenzveränderliches Eingangsschwingungssignal ver- verfügbare Ausgangsleistung vom Bauelement hängt
wendet, das ein Überschreiten des elektrischen 55 von der zulässigen Verlustleistung innerhalb des
Feldes über den Schwellwert innerhalb des Halb- Kristalls ab. Die Ausgangsleistung kann einige Watt
leiterkörpers während des Teiles einer jeden Periode betragen. Da der Wirkungsgrad aber relativ niedrig
des Eingangssignals bewirkt. Dabei erscheint am ist, wird damit eine relativ hohe Verlustleistung im
Ausgang der Schaltungsanordnung ein nicht sinusför- Kristall verbunden sein. Das Steuerpotential kann
miges sich wiederholendes Signal mit der Frequenz- 60 zur Verminderung der Dauerverlustleistung impulsmodulation
des Eingangsschwingungssignals. förmig zugeführt werden.
Die obenerwähnten und weitere Merkmale der Die Fig. 2 bis 4 der Zeichnung veranschaulichen
Erfindung sollen im folgenden an Hand der Zeich- schematisch andere Impulsgeneratoren, bei denen
nung beschrieben werden, in der die F i g. 1 schema- das Halbleiterbauelement im Hinblick auf die Hertisch
einen Impulsgenerator zeigt, bei der die Span- 65 stellung zusammengesetzter Schwingungsformen und
nung der Unstabilitätsbereiche an der Anode abge- Phasendifferenzen bei Frequenzen in der Größentastet
wird, und die Fig. 2 bis 4 schematisch andere Ordnung von 109Hz abgewandelt ist. Bei diesen An-Impulsgeneratoranordnungen
veranschaulichen, bei Ordnungen weist der Halbleiterkristall 5, beispiels-
5 6
weise Gallium-Arsenid, an seinen Endflächen Flä- schicht 7 kapazitiv mit dem Ausgang verbunden, so
chenkontakte6 auf, an die die Potentialdifferenz daß Serien von Ausgangsimpulsen9 gemäß Fig. 2
sowie die Eingangsschwingung oder der Steuer- erzeugt werden. Bei geeigneter Anordnung der Elek-
impuls 3 in gleicher Weise angelegt wird, wie in der troden 8 könnte der Ausgang des Bauelementes mit
Anordnung gemäß der Fig. 1. Der Ausgang des 5 geeigneter Verzögerung gemäß den Schwingungsfor-
Bauelementes ist jedoch bei diesen Anordnungen men 10 und 11 der F i g. 3 getrennten Schaltkreisen
verändert. Eine Reihe weiterer flächenförmiger Elek- zugeführt werden. Es könnte auch eine Mannigfal-
troden8 sind auf einer Oberflächenseite des Halb- tigkeit von Kodierungen in die Impulse eingebaut
leiterknstalls5 angeordnet und gegen diesen durch werden, wie in Fig. 4 der Zeichnung veranschau-
eine dünne Isolierschicht 7, beispielsweise aus io licht ist.
Quarz, isoliert. Die Mehrfach-Elektroden sind somit Die im einzelnen oben beschriebenen Anordnunnahe
dem Unstabilitätsbereich bei hoher Feldstärke gen könnten betrieben werden, indem über die Konim
Bauelement angeordnet. Pflanzt sich die hohe takte 6 eine größer als der Schwellwert betragende
Feldstärke eines dem angelegten Feld überlagerten Potentialdifferenz angelegt wird, womit Selbstschwin-Schaltimpulses
3 oder einer jeden einzelnen Halb- 15 gen verursacht wird. Bei dieser Arbeitsweise würde
welle eines sinusförmigen Eingangssignals in Längs- das Bauelement ohne das Erfordernis einer weiteren
richtung des Bauelementes fort, wobei der Schwell- äußeren Steuerung fortlaufend Reihen von Auswert
über den kritischen Wert des Bauelementes an- gangsimpulsen abgeben.
gehoben wird, was sich in Form eines scharfen Die Anwendung der vorliegenden Erfindung ist
Stromimpulses im Ausgangskreis äußert, dann wird 20 selbstverständlich nicht auf obige Ausführungsbei-
jede einzelne der Elektroden 8 über die Isolier- spiele beschränkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Halbleiterbauelement, das einen Halbleiterkörper mit zwei Kontakten aufweist, an die eine
Spannung oberhalb einer Schwellspannung angelegt wird, welche im Halbleiterkörper eine Hochfelddomäne
auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß am Halbleiterkörper (5) zwisehen
den Kontakten(6). zumindest eine Serie
elektrisch pärallelgeschalteter Elektroden (8) angebracht ist, welche gegen den Halbleiterkörper
(5) elektrisch isoliert sind.
2. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen
den Elektroden (8) konstant ist.
3. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen
den Elektroden (8) variiert.
4. Halbleiterbauelement nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden
(8) gegen den Halbleiterkörper (5) durch eine Isolierschicht (7), insbesondere aus Quarz,
elektrisch isoliert sind.
5. Halbleiterbauelement nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiterkörper
(5) aus Gallium-Arsenid, Indiumphosphid oder einem piezoelektrischen Halbleitermaterial
besteht.
6. Schaltungsanordnung zum Verstärken eines Mikrowellensignäls unter Verwendung eines
,Halbleiterbauelementes nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an die kontakte
eine Gleichspannung oder Gleichspannungsimpulse angelegt werden, deren durch den Gunn-Effekt
bewirkter Mikrowellenanteil an den Elektroden abgegriffen wird.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsimpulse
einer konstanten Gleichspannung überlagert werden, die eine Feldstärke unterhalb der kritischen
Schwellfeldstärke ergibt.
8. Verwendung eines Halbleiterbauelementes nach Anspruch 3, zur Kodierung von Impulsen.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB45459/65A GB1129149A (en) | 1965-10-27 | 1965-10-27 | Improvements in or relating to pulse generators |
| GB4545965 | 1965-10-27 | ||
| GB45458/65A GB1092320A (en) | 1965-10-27 | 1965-10-27 | Improvements in or relating to microwaves generators |
| DED0051348 | 1966-10-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1591084A1 DE1591084A1 (de) | 1969-08-21 |
| DE1591084B2 DE1591084B2 (de) | 1972-11-23 |
| DE1591084C true DE1591084C (de) | 1973-06-07 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE916328C (de) | Wanderfeldroehre | |
| DE1541409B2 (de) | Frequenzmodulierter Gunn-Oszillator | |
| DE4124741C2 (de) | Laseroszillatorschaltung mit Speicherschaltung und Magnetimpulskompressionskreis | |
| DE102015113362A1 (de) | Ozongenerator | |
| DE69008835T2 (de) | Laser mit freien Elektronen. | |
| DE1591084C (de) | Halbleiterbauelement mit Gunn Effekt und dessen Verwendung zum Verstarken und Impulskodieren | |
| DE1591083A1 (de) | Elektrisches Abtastsystem mit Festkoerperelementen | |
| DE1591084B2 (de) | Halbleiterbauelement mit Gunn-Effekt und dessen Verwendung zum Verstärken und Impulskodieren | |
| DE1537159B2 (de) | Impulserzeuger bestehend aus zwei aktiven Halbleiterbauelementen | |
| DE1273691B (de) | Tastbare Festkoerperlichtzeile | |
| DE1040594B (de) | Elektronische Impulszaehlvorrichtung | |
| DE1298152C2 (de) | Halbleiterbauelemente mit gesteuerter erzeugung und ausbreitung von elektrischen stosswellen innerhalb des halbleiterkoerpers | |
| DE19850447A1 (de) | Nicht-linearer Dispersions-Impulsgenerator | |
| DE1810097B1 (de) | Gunn-Effekt-Halbleiterbauelement mit negativem Widerstand | |
| DE1591314C3 (de) | Vorrichtung zum Erzeugen und Verstärken elektrischer Hochfrequenzsignale | |
| DE1466147C3 (de) | Gunn-Effekt-Verstärkungsverfahren | |
| DE1541409C3 (de) | Frequenzmodulierter Gunn-Oszillator | |
| DE102019135497A1 (de) | Verfahren zum Betrieb eines piezoelektrischen Plasmagenerators | |
| DE1929297A1 (de) | Unipolar-Bipolarimpulswandler | |
| DE1591090C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Erzeugen von hohen Spitzenleistungen | |
| AT143467B (de) | Verfahren zur Beeinflussung von kurzen und sehr kurzen Wellen. | |
| DE3411712A1 (de) | Schaltung zur erzeugung von sehr kurzen leistungsimpulsen | |
| DE2149931A1 (de) | Hochfrequenz-Energiekonverter | |
| DE1466147B2 (de) | Gunn-effekt-verstaerkungsverfahren | |
| DE2134347C3 (de) | Vorrichtung zur Umwandlung einer elektrischen Wechselgroße in eine mechani sehe Große |