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DE1590749C - Kabelendhulse - Google Patents

Kabelendhulse

Info

Publication number
DE1590749C
DE1590749C DE1590749C DE 1590749 C DE1590749 C DE 1590749C DE 1590749 C DE1590749 C DE 1590749C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable end
sleeve
cable
ring
end sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Louis Andre Houilles Ivelmes JoIy (Frankreich)
Original Assignee
La Telemecanique Electnque, Nan terre, Hauts de Seine (Frankreich)

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Kabelendhülse zum doch ausschließlich an den federnd nachgebenden Anschließen einer isolierten elektrischen Leitung mit Rippen an. Demgegenüber wird bei der besonders einem mehrdrähtigen Leiter an eine zuspannbare bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemä-Klemme, mit einem das abisolierte Leiterende auf- ßen Kabelendhülse die Leitungsisolation im wesentnehmenden Rohrstück aus Metall, dessen Innen- 5 liehen von der zylindrischen Innenbohrung der Hülse durchmesser gerade zum Einschieben des abisolierten gehalten, während die längsverlaufenden Rippen Leiterendes ausreicht und das derart nachgiebig ist, einer zusätzlichen Verklemmung und Halterung der daß es beim Zuspannen der Klemme zusammen- Kabelendhülse auf der Leitungsisolation dienen,
gedrückt und so mit dem abisolierten Leiterende ver- Das Aufschieben der erfindungsgemäßen Kabelbunden wird. ίο endhülse wird dadurch begünstigt, daß die Rippen
Es ist bereits eine Kabelendhülse bekannt (britische am Einführungsende der Bohrung spitz zulaufen und
Patentschrift 422 731), welche einen im wesentlichen sich zum Rohrstück hin konisch nach innen erweitern,
zylindrischen Teil, in den das abisolierte Drahtende Bevorzugt weist der Ring außen einen henkelför-
eingeführt wird, und einen sich konisch erweiternden migen Ansatz zur Anbringung von Leitungskennzeich-
Teil aufweist, der auf die Leitungsisolation klemmend 15 nungen auf, welche leicht in einem Arbeitsgang mit
aufgeschoben wird. Gegebenenfalls kann das sich der Herstellung des Ringes vorgesehen werden
konisch erweiternde Ende der bekannten Kabelend- können.
hülse mit einer Isolierung versehen werden. Der Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise an
Nachteil der bekannten Kabelendhülse besteht darin, Hand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
daß sie im wesentlichen von den aus der Isolation 20 F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer Klemm-
vorstehenderi Leiterdrähten getragen wird und selbst vorrichtung, in die zwei mit erfindungsgemäßen
beim Anordnen der Isolation an dem sich konisch Kabelendhülsen ausgestattete Leiter eingespannt sind,
erweiternden Teil keinen sicheren Schutz gegen elek- F i g. 2 einen Längsschnitt einer bevorzugten Aus-
trische Schläge bietet. führungsform der erfindungsgemäßen Kabelendhülse,
Auch eine weitere bekannte Kabelendhülse (fran- 25 Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2,
zösische Patentschrift 561 078) wird durch Einsetzen Fig. 4 eine Seitenansicht einer weiteren Ausfüh-
in eine Klemmvorrichtung nach Einbringen des ab- rungsform der erfindungsgemäßen Kabelendhülse und
isolierten Leitungsendes auf den Leitungsdrähten F i g. 5 eine Stirnansicht des Gegenstandes der
festgeklemmt. Diese bekannte Kabelendhülse wird F i g. 4.
allein von den abisolierten elektrischen Leitern ge- 30 In F i g. 1 sind zwei Leitungen dargestellt, die an
tragen. ihren Enden mit den erfindungsgemäßen Kabelend-
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Kabelend- hülsen 10 versehen sind, von denen die in Fig. 1 hülse der eingangs genannten Gattung zu schaffen, linke mit einem henkeiförmigen Ansatz 20 zur Aufweiche bei absoluter Sicherheit gegen elektrische nähme von Leiterkennzeichnungen 16 versehen ist. Schläge eine feste und knickfreie Halterung des 35 Die Kabelendhülsen sind mittels einer Schraube 2 Kabelendes in der Klemmvorrichtung gewährleistet, und einer Klemmplatte 3 gegen eine leitende Schiene 1 ohne daß eine aufwendige Bearbeitung oder Vor- gedrückt. Die Klemmvorrichtung weist außerdem bereitung des Kabelendes bzw. der Hülse vor dem Isolierwände 4, 4 α auf, wobei die Wand Aa zur bes-Gebrauch erforderlich ist. seren Darstellung weggebrochen ist. Außerdem weist
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht 'die Erfindung 40 die Klemmvorrichtung vorstehende Wandteile 4 b auf, vor, daß das Rohrstück an seiner Basis zu einem welche über die Stirnwand 5 vorstehen. Aus Fig. 1 Flansch aufgeweitet ist, welcher in einem Isolierring ist ersichtlich, daß die Isolierhülse der noch im eineingeschlossen ist, der sich in eine auf das Endteil zelnen zu beschreibenden Kabelendhülse am Ende der Leitungsisolation klemmend aufschiebbare Isolier- der Klemmplatte 3 beginnt und die Leitungsisolierung hülse mit zylindrischer Bohrung fortsetzt. Bei der 45 abstützt. Die Isolierhülse verhindert elektrische erfindungsgemäßen Ausbildung schließt sich also an Schläge beim Einsetzen der Kabelendhülse in die das zur Aufnahme des Drahtendes vorgesehene Klemmvorrichtung.
metallische Rohrstück eine Isolierhülse an, welche In Fig. 2 ist eine bevorzugte Ausführungsform auf Grund ihrer zylindrischen Innenbohrung fest auf der erfindungsgemäßen Kabelendhülse dargestellt. Sie der Isolierung des Kabels aufsitzt, so daß die Leiter- 50 weist ein beispielsweise aus Kupfer hergestelltes drahte selbst von der Aufgabe einer Halterung des Rohrstück 6 auf, an dessen einem Ende sich ein aufKabels in der Klemmvorrichtung weitgehend befreit geweiteter Flansch 6 a befindet. Die Basis des Rohrist. Gleichwohl ist die Kabelendhülse gemäß der Stückes 6 und der Flansch 6 a sind von einem vorErfindung nicht nur in Massenfertigung wirtschaftlich zugsweise aus Kunststoff bestehenden Isolierring 7 herstellbar, sondern sie kann auch ohne Verwendung 55 fest umgeben. Bei Verwendung von Kunststoff erfolgt eines Werkzeuges auf das abisolierte Kabelende auf- die Verbindung des Flansches 6 a mit dem Isoliergeschoben sowie mittels der Klemmvorrichtung, in ring 7 gemäß der Formmanteltechnik. Dabei wird das die sie eingeführt wird, fest mit dem Kabelende ver- Rohrstück 6 in einer Form angeordnet, in die der bunden werden. flüssige Kunststoff unter Druck eingebracht wird.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist der 60 Beim Abkühlen wird der Flansch 6 a fest in den
Flansch in dem Ring durch Formgießen von plasti- Isolierring 7 eingeschlossen,
schem Material verankert. Nach hinten ist der Isolierring 7 durch eine Hülse
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform sieht la verlängert, die eine zylindrische Bohrung 9 auf-
vor, daß die innen zylindrische Hülse rundum mit weist, deren Durchmesser dem Durchmesser der Lei-
längsverlaufenden Rippen versehen ist. Zwar sind 65 tungsisolation entspricht, so daß beim Aufschieben
längsverlaufende Rippen bei elektrischen Steckern an der Hülse la auf die Leitungsisolation ein fester Sitz
sich bekannt (LJSA.-Patentschrift 3 204 215); bei der erzielt wird,
bekannten Anordnung liegt die Kabelisolierung je- Zur Verbesserung der Verklemmung sind auf der
Innenseite der Hülse Ta sich in Längsrichtung erstreckende Rippen 8 vorgesehen. Bei der dargestellten Ausführungsform sind drei Rippen 8 über den Umfang der Bohrung 9 verteilt. Die Rippen besitzen die Form eines sich vom Ende der Bohrung 9 zum Rohrstück 6 hin erweiternden Keils. Die keilförmigen Rippen 8 laufen zum Ende der Bohrung 9 spitz zu. Auf Grund dieser Ausbildung wird die Verklemmung der Hülse Ta auf der Leitungsisolierung verbessert.
Die äußere Form der Hülse Ib ist ebenfalls konisch, um das Gießen zu erleichtern und einen gefälligen Eindruck zu vermitteln.
Der praktische Gebrauch der erfindungsgemäßen Kabelendhülse ist sehr einfach. Das Kabelende wird zunächst so weit abisoliert, bis eine etwas größere Länge als die Befestigungslänge L gemäß F i g. 1 von Leiterdrähten über die Isolierung vorsteht. Dann wird die Kabelendhülse so weit über die Adern des Kabels geschoben, bis die Hülse 7 α fest auf die Leitungsisolation aufgeschoben ist. Die Rippen 8 bedingen beim Einschieben der Leitungsisolation in die Bohrung 9 einen · geringen Kraftaufwand. Nunmehr sitzt die Kabelendhülse fest an dem abisolierten Kabelende, und das metallische Rohrstück 6 kann unter die Klemmplatte 3 gebracht werden. Wird die Schraube 2 angezogen, so erfolgt ein geringes Zusammendrücken des Rohrstückes 6, wodurch dieses fest mit den Leiterdrähten verklemmt wird.
Wie insbesondere aus F i g. 2 ersichtlich ist, schützt der Ring 7 den Flansch 6 a des Rohres gegen eine Berührung durch die Bedienungsperson, so daß keine Gefahr elektrischer Schläge besteht. Durch das Aufsitzen der zylindrischen Innenfläche der Hülse la auf der zylindrischen Isolation des Kabels in Verbindung mit der durch die Rippen 8 bewirkten Klemmung ist weiterhin eine gute Verbindung zwischen der Kabelendhülse und dem Kabel geschaffen, so daß die in dem Rohrstück 6 eingeklemmten Leiterdrähte weitgehend von Beanspruchungen befreit sind, da diese von dem Kabel über die Hülse 7 α, den Ring 7 und das Rohrstück 6 direkt auf die Klemmvorrichtung übertragen werden.
Bei der in den F i g. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform ist der Ring 7 der erfindungsgemäßen Kabelendhülse dahingehend weitergebildet, daß ein henkeiförmiger Ansatz mit angegossen ist, an dem Leitungskennzeichnungen angebracht werden können.
Auf Grund der erfindungsgemäßen Ausbildung erübrigt es sich also, daß die die Verdrahtung ausführenden Arbeiter die Kabelenden in geeigneter Weise zuschneiden und mit Kennzeichnungen und Kabelschuhen versehen sein müssen. Das einfache Abisolieren und Aufschieben der erfindungsgemäßen Kabelendhülse ersetzt diese bisher erforderlichen zeitraubenden Arbeiten.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Kabelendhülse zum Anschließen einer isolierten elektrischen Leitung mit einem mehrdrähtigen Leiter an eine zuspannbare Klemme, mit einem das abisolierte Leiterende aufnehmenden Rohrstück aus Metall, dessen Innendurchmesser gerade zum Einschieben des abisolierten Leiterendes ausreicht und das derart nachgiebig ist, daß es beim Zuspannen der Klemme zusammengedrückt und so mit dem abisolierten Leiterende verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrstück (6) an seiner Basis zu einem Flansch (6 a) aufgeweitet ist, welcher in einem Isolierring (7) eingeschlossen ist, der sich in eine auf das Endteil der Leitungsisolation klemmend aufschiebbare Isolierhülse (7 a, 7 b) mit zylindrischer Bohrung (9) fortsetzt.
2. Kabelendhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (6 a) in dem Ring (7) durch Formgießen von plastischem Material verankert ist.
3. Kabelendhülse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innen zylindrische Hülse (7 a, 7 b) rundum mit längsverlaufenden Rippen (8) versehen ist.
4. Kabelendhülse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (8) am Einführungsende der Bohrung (9) spitz zulaufen und sich zum Rohrstück (6) hin konisch nach innen erweitern.
5. Kabelendhülse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (7) außen einen henkeiförmigen Ansatz (20) zur Anbringung von Leitungskennzeichnungen (16) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2941770A1 (de) * 1979-10-16 1981-04-30 C.A. Weidmüller KG, 4930 Detmold Verfahren und vorrichtung zur herstellung von kontakten mit crimpanschluss
DE3121235A1 (de) * 1981-05-27 1982-12-23 Albert Steinmeier GmbH + Co KG, 7988 Wangen Quetsch-maschine zum quetschverbinden

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2941770A1 (de) * 1979-10-16 1981-04-30 C.A. Weidmüller KG, 4930 Detmold Verfahren und vorrichtung zur herstellung von kontakten mit crimpanschluss
DE3121235A1 (de) * 1981-05-27 1982-12-23 Albert Steinmeier GmbH + Co KG, 7988 Wangen Quetsch-maschine zum quetschverbinden

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