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DE1590081C - Verfahren zur Herstellung eines Flachbahn-Kabelbaumes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Flachbahn-Kabelbaumes

Info

Publication number
DE1590081C
DE1590081C DE1590081C DE 1590081 C DE1590081 C DE 1590081C DE 1590081 C DE1590081 C DE 1590081C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lugs
flat track
flat
conductor
angled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred 6930 Eberbach Stopp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC Brown Boveri AG Germany
Publication date

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Description

Gegenstand des Hauptpatents ist ein Verfahren; zur Herstellung eines Flachbahn-Kabelbaumes, das darin besteht, daß zunächst sämtliche Flachbahn-Leiter völlig gleichartig mit Anschlußfahnen ausgestanzt werden, deren Anzahl größer ist und die langer sind, als sie am fertigen Kabelbaum benötigt werden, daß anschließend die am jeweiligen Leiter überzähligen Anschlußfahnen entfernt, daß bei Bedarf die Flachbahnleiter abgewinkelt und dann sämtliche Flachbahnleiter zu einem Kabelbaum paketiert und in bekannter Weise verbacken werden und daß schließlich am verbackenen Kabelbaum die Anschlußfahnen je nach Erfordernis abgewinkelt, gelocht und auf Länge geschnitten werden.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, dieses Verfahren zu vereinfachen.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsgänge des Ausstanzens der Flachbahnleiter und des Entfernens der überzähligen Anschlußfahneii in der Weise zusammengefaßt sind, daß jeder Flachbahnleiter unter Anwendung des Folgeschrittverfahrens aus einem Kupferband gestanzt ist, wobei die Arbeitshübe der Folgeschritte in ihrer Größe so abgestimmt sind, daß jeweils eine rechtwinklig abstehende Anschlußfahne (2) und/oder eine oder mehrere rechtwinklig abstehende Lötanschlußfahnen (3), und zwar für jeden Leiter entsprechend lagenversetzt, stehenbleiben.
Die Anschlußfahnen des gemäß des erfindungsgemäßen Verfahrens hergestellten Kabelbaumes sind zunächst von einer einheitlichen Größe. Erst nach dem Verbacken des Kabelbaumes werden die Anschlußfahnen je nach den Erfordernissen abgewinkelt, gelocht und auf die richtige Länge zugeschnitten.
Mit besonderem Vorteil können die Flachbahnleiter je nach Bedarf abgewinkelt werden. Dabei sind die kaschierten, noch nicht verklebten und verbackenen Flachbahnleiter in der richtigen Weise paketiert, an einem Ende flach eingespannt und entsprechend in einem Arbeitsgang abgewinkelt. In bekannter Weise müssen die Flachbahnleiter nach außen hin jeweils um die Dicke eines isolierten Flachbahnleiters langer als das Sollmaß sein, damit der abgewinkelte fertige Kabelbaum überall die vorgeschriebene Länge hat. Das Stanzwerkzeug ist entsprechend eingerichtet.
Schließlich wird der Kabelbaum in der vorpaketierten Weise gepreßt und verbacken. Damit sind die einzelnen Flachbahnleiter fest miteinander verklebt. Nach dem Biegen, Lochen und Ablängen der Anschlußfahnen erfolgt der Überzug bzw. die Versiegelung aller Kanten mit Gießharz.
In den F i g. I bis 4 der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Kabelbaumes nach der Erfindung dargestellt.
F i g. 1 zeigt einen Flachbahnleiter 1 mit einer Anschlußfahne 2 für spätere Schraubverbindungen, und eine Gruppe Lötanschlußfahnen 3 für spätere Lötoder Schweißanschlüsse. Die Anschlußfahne 2 ist wiederum so ausgebildet, daß die längste der vorkommenden Anschlußfahneii berücksichtigt ist.
Die Anschlußfahnen 2 und die Lötanschlußfahnen 3 werden aus der vollen Materialbreite mit Hilfe eines Universalwerkzeugcs ausgeschnitten. Auf einer Vorschubschiene und einer Schablone, die nach dem gewünschten Flachbahnleiter gefertigt ist, wird die Arbeitsfolge festgelegt. Nach der Darstellung der f·'i u. I ist die Anschlußfahiie 2 in mehreren Arbeitshüben freigeschnitten. Gleichzeitig ist die Lötanschlußfahnengruppe 3 mit einem weiteren Werkzeug freigestanzt. Beide Werkzeuge sind zu einem vereinigt.
Durch eine sinnvolle Einrichtung ist es möglich, den Rhythmus der Arbeitshübe zu bestimmen. Durch eine entsprechende Verriegelung arbeitet jeweils nur immer das eine oder das andere Werkzeug. Der Stempel zum Freischneiden der Anschlußfahnen 2 ist
ίο so gewählt, daß der kleinstzulässige Abstand zwischen zwei lagenversetzten Anschlußfahnen 2 eingehalten wird. Soll dagegen ein größerer Abstand zwischen den lagenversetzten Anschlußfahnen vorgesehen werden, sind mehrere Arbeitshübe erforderlieh.
Das Werkzeug für die Lötanschlußfahnen 3 ist genauso wie vorbeschrieben ausgebildet. Es ist jedoch in mehreren Varianten vorhanden, so daß die Möglichkeit, Einzellötanschlüsse oder Gruppenlötan-Schlüsse herzustellen, besteht.
In den F i g. 2 und 3 sind noch zwei weitere Flachbahnleiterlagen 1 eines Kabelbaumes dargestellt. Hierbei ist jeweils die nächste Anschlußfahne 2 sowie die nächste Lötanschlußgruppe 3 freigeschnitten.
Die F i g. 4 zeigt noch einmal einen Flachbahn-Kabelbaum 4 mit fünf paketierten und verbackenen Flachbahnleitern. 1. Der Kabelbaum 4 ist vor dem Verkleben und Verbacken im rechten Winkel 5 abgekröpft worden. Die Schraubenanschlußfahnen 2 sind noch unbearbeitet und haben noch die maximale Länge, entweder der vorderen oder der hinteren Fahne. Dagegen sind die Lötanschlußfahnen 3 fertig ausgebildet, da hierfür keine weitere Bearbeitung erforderlich ist. Zum Unterschied zu den F i g. 1 bis 3 sind an Stelle von Lötanschlußgruppen Einzellötanschlüsse vorgesehen.
Die erfindungsgemäße Ausführung eignet sich vor allem dort, wo es auf selbsttragende, niederinduktive oder hochkapazitive Leiter ankommt. Die Flachbahn-Kabelbäume sind besonders flach und platzsparend ausgeführt und weisen mit ihrer relativ guten Raumausnutzung gegenüber den bisher verwendeten Einzelleitern viele Vorteile auf.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines Flachbahnkabelbaumes, das darin besteht, daß zunächst sämtliche Flachbahn-Leiter (1) völlig gleichartig mit Anschlußfahnen ausgestanzt werden, deren Anzahl größer ist und die langer sind, als sie am fertigen Kabelbaum benötigt werden, daß anschließend die am jeweiligen Leiter überzähligen Anschlußfahnen entfernt, daß bei Bedarf die Flachbahnleiter abgewinkelt und dann sämtliche Flachbahnleiter zu einem Kabelbaum paketiert und in bekannter Weise verbacken werden und daß schließlich am verbackenen Kabelbaum die Anschlußfahnen je nach Erfordernis abgewinkelt,
gelocht und auf Länge geschnitten werden, nach Patent 1515478, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsgänge des Ausstanzens der Flachbahnleiter und des Entfernens der überzähligen Anschlußfahnen in der Weise zusammengefaßt sind, daß jeder Flachbahnleiter unter Anwendung des Folgeschrittverfahrens aus einem Kupferband gestanzt ist, wobei die Arbeitshübe der Folceschritte in ihrer Größe so abgestimmt
sind, daß jeweils eine rechtwinklig abstehende Anschlußfahne (2) und/oder eine oder mehrere rechtwinklig abstehende Lötanschlußfahnen (3), und zwar für jeden Leiter entsprechend lagenversetzt, stehenbleiben.
2. Verfahren nach Anspruch .1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Arbeitshübe so eingestellt sind, daß sich ein Kabelbaum ergibt, bei dem der Abstand der Anschlußfahnen (2) und derjenige der Lötanschlußfahnen (3) untereinander größer ist als der Abstand der Überschlagsspannungen.
3 Kabelbaum, hergestellt gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußfahne (2) an jedem Flachbahnleiter (1) von einheitlicher Größe ist.
4. Kabelbaum, hergestellt gemäß dein Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötanschlußfahnen (3) an jedem der Flachbahnleiter (1) gleich groß sind.
.
5. Kabelbaum, hergestellt gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kaschierten noch nicht verklebten und verbackenen Flachbahnleiter (1) in Paketform, flach aufgelegt, einseitig eingespannt und abgewinkelt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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