DE1589508C - Kurzschlußnnganordnung fur U oder E förmige lamellierte Magnetkerne - Google Patents
Kurzschlußnnganordnung fur U oder E förmige lamellierte MagnetkerneInfo
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Description
gungstechnische Maßnahmen bei der Herstellung der Kernbleche nicht zu treffen sind, da die Herstellung
der Nuten gleich bei der Stanzung der Kernbleche erfolgt. Auch kann der Kurzschlußring in nur einem
Arbeitsgang gefertigt und ausgestanzt werden. Darüber hinaus ist die Montage des Kurzschlußringes einfach
durchführbar. Wegen seiner Auflagerung an der oberen Schrägflanke der seitlichen Nuten kann der
Kurzschlußring selbst bei Erschütterungen nicht abfallen.
An Hand der Zeichnung soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines dreischenkligen Wechselstrommagneten und
F i g. 2 eine Draufsicht eines Kurzschlußringes.
Die beiden äußeren Schenkel 1,2 eines Magnetkernes 3 mit Ε-Schnitt besitzen je zwei quer zur
Lamellenschichtung verlaufende Quernuten 4,5. Die an der Polfläche 6 angeordnete Quernut 4 verläuft
senkrecht zur Schichtung der Bleche des Magnetkerns 3, bildet jedoch mit der Polfläche 6 einen Winkel,
der nicht 90° ist, und mit der äußeren Seitenfläche eines jeden Schenkels einen spitzen Winkel.
Die an der äußeren Seitenfläche jedes Schenkels 1 bzw. 2 befindliche Quernut 5 ist schwalbenschwanzförmig
ausgebildet.
Ein aus Blech gestanzter Kurzschlußring 7 für den Magnetkern 3 ist im wesentlichen rechteckig mit einem
oberen und unteren Steg 9 und 12 ausgebildet. Der obere Steg 9 besitzt an der Innenkante 8 zwei
Kröpfungen 10,11, während der untere Steg 12 an seiner Innenkante eine leicht gewölbte Zunge 13 aufweist
(F i g. 2).
Zur Befestigung des Kurzschlußringes 7 an dem Schenkel 2 des Magnetkerns 3 wird dieser in die Nuten
4,5 gedrückt. Sein oberer Steg 9 erhält dann mit seinen beiden Kröpfungen 10,11 in der an der PoI-flache
befindlichen Quernut 4 eine Zweipunktauflage. Der Kurzschlußring 7 stützt sich ferner mit seiner
Zunge 13 an der oberen Schrägfläche 14 der schwalbenschwanzförmigen Quernut 5 ab. Auf diese
Weise wird eine Dreipunktauflage des Kurzschlußringes 7 in den Quernuten 4,5 erzielt.
Durch die Federkraft der Zunge 13 bei der Abstützung des Kurzschlußringes 7 in den beiden Quer-
ao nuten 4,5 des Magnetkernes 3 wird dieser festgehalten,
so daß eine Lockerung des Kurzschlußringes 7 durch mechanische Stöße des Ankers während der
Betätigung des Magnetkerns verhindert wird. Weiterhin werden die Stöße von der Zunge 13 aufgefangen,
so daß ein Bruch des Kurzschlußringes 7 außerordentlich erschwert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Kurzschlußringanordnung für U- oder E-för- Arbeit bei der Montage anzusehen.
mige lameliierte Magnetkerne, bei welcher der 5 Eine der österreichischen Patentschrift 245 089
Kurzschlußring mit seinem oberen Längssteg in ähnliche Ausführung stellt das Gebrauchsmuster
einer quer zur Lamellenschichtung verlaufenden 1920454 dar. Allerdings ist hier der Kurzschluß-Nut
in der Polfläche eines Außenschenkels und ring nicht gebogen und auch nicht mittels eines Stifmit
dem unteren Längssteg in einer entsprechend . tes verspannt. Die Verspannung soll dadurch geverlaufenden
Nut in einer äußeren Seitenfläche io währleistet sein, daß der innere Abstand der Stege
des Außenschenkels liegt, dadurch gekenn- um ein geringes kleiner ist als der Abstand der Ringzeichnet,
daß die Nut (5) mit der äußeren auflageflächen in beiden Nuten. Da ein Absatz, der
Seitenfläche einen schwalbenschwanzförmigen den Ring sichern könnte, nirgendwo an der Fläche
Querschnitt von größerer Breite als die Stegbreite zu erkennen ist, ist ein Lockern oder gar ein Herausdes
Kurzschlußringes (7) hat und daß an dem in 15 fallen des Ringes auf Grund eines Nachgebens und
dieser Nut in der Nähe der unteren Schrägflanke durch Rütteln bei einer Schalthandlung möglich,
der Nut verlaufenden Steg (12) des Kurzschluß- Die oben behandelten Kurzschlußringe sind alle ringes eine leicht gewölbte federnde Zunge (13) nach etwa dem gleichen Prinzip gefertigt und aufgeangeformt ist, die sich mit ihrem freien Ende in schnappt, nämlich ein rechteckig geformter Ring ist der gegenüberliegenden Schrägflanke (14) der 20 mit seinen beiden Schenkeln in Nuten am Schenkel Nut (5) abstützt. eines Wechselstrommagneten eingesetzt; die Ver-
der Nut verlaufenden Steg (12) des Kurzschluß- Die oben behandelten Kurzschlußringe sind alle ringes eine leicht gewölbte federnde Zunge (13) nach etwa dem gleichen Prinzip gefertigt und aufgeangeformt ist, die sich mit ihrem freien Ende in schnappt, nämlich ein rechteckig geformter Ring ist der gegenüberliegenden Schrägflanke (14) der 20 mit seinen beiden Schenkeln in Nuten am Schenkel Nut (5) abstützt. eines Wechselstrommagneten eingesetzt; die Ver-
2. Kurzschlußringanordnung nach Anspruch 1, spannung geschieht einmal mittels eines Zusatzeledadurch
gekennzeichnet, daß der Kurzschlußring mentes, eines Stiftes und zum anderen duch innere
(7) an der Innenkante (8) seines oberen Quer- Federkraft innerhalb der Verbindungsstege der in die
Steges (9) zwei Kröpfungen (10,11) besitzt, die 25 Nuten eingreifenden Schenkel.
mit dem Zungenende in den Nuten (4, 5) eine Weiterhin sind Kurzschlußringe bekanntgewor-
Dreipunktauflage bilden. den (deutsches Gebrauchsmuster 1771632 und
1 771 633), bei welchen zwar federnde Lappen vorgesehen sind; die Kurzschlußringe sitzen aber in Nu-
30 ten, die sich nur auf der Polfläche befinden. Die
federnden Lappen sind bei dem Gebrauchsmuster 1771633 nach unten, d. h. in Richtung Steg des
Magnetkerns gebogen und mit einem Zusatzelement,
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kurzschluß- mit einem Niet oder einem ähnlichen Element beringanordnung
für U- oder E-förmige lamellierte 35 festigt. Auch hier sind mehrere zusätzliche Arbeits-Magnetkerne,
bei welcher der Kurzschlußring mit sei- gänge vorzunehmen: das Bohren der Kernbleche zur
nem oberen Längssteg in einer quer zur Lamellen- Aufnahme des Niets, das Einführen des Niets und
schichtung verlaufenden Nut in der Polfläche eines das anschließende Vernieten.
Außenschenkels und mit dem unteren Längssteg in Das deutsche Gebrauchsmuster 1 771 632 zeigt ei-
einer entsprechend verlaufenden Nut in einer äußeren 4° nen Kurzschlußring, welcher mittels eines federnden
Seitenfläche des Außenschenkels liegt. Riegels am Schenkel eines Magnetkerns befestigt ist.
Die Kurzschlußringe von Wechselstrommagneten Die Riegel können einmal mittels Schweißung oder
sind bekanntlich durch die bei Einschaltung des Nietung oder mittels Laschen am Magnetkern be-Wechselstrommagneten
auftretenden Stöße einer er- festigt sein. Der Riegel ist also hier ein von dem
heblichen mechanischen Beansprcuhung ausgesetzt, 45 Kurzschlußring getrenntes Element,
die zu Bruchbeschädigungen der Kurzschlußringe Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Kurzführen kann. Zur Beseitigung von Bruchbeschädigun- schlußringanordnung der eingangs genannten Art zu gen der an Wechselstrommagneten befestigten Kurz- schaffen, bei welcher die Nachteile der bekannten schlußringe sind bereits eine Vielzahl von Ausfüh- Anordnungen vermieden sind und bei welcher der rungsformen bekannt. 5° Kurzschlußring ohne zusätzliche Teile und Arbeits-
die zu Bruchbeschädigungen der Kurzschlußringe Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Kurzführen kann. Zur Beseitigung von Bruchbeschädigun- schlußringanordnung der eingangs genannten Art zu gen der an Wechselstrommagneten befestigten Kurz- schaffen, bei welcher die Nachteile der bekannten schlußringe sind bereits eine Vielzahl von Ausfüh- Anordnungen vermieden sind und bei welcher der rungsformen bekannt. 5° Kurzschlußring ohne zusätzliche Teile und Arbeits-
So beschreibt die österreichische Patentschrift gänge einfach und schnell auf den lamellierten Ma-245
089 einen Wechselstrommagneten mit Kurz- gnetkern aufschnappbar ist.
schlußring, welcher in Nuten auf der Pdlfläche und Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
auf der Seitenfläche des Magnetschenkels eingesetzt löst, daß die Nut mit der äußeren Seitenfläche einen
ist. Der rechteckige Kurzschlußring ist derart gebo- 55 schwalbenschwanzförmigen Querschnitt von größerer
gen, daß die Profile der parallelen Schenkel, die in Breite als die Stegbreite des Kurzschlußringes hat und
die Nuten eingreifen, senkrecht stehen. Innerhalb des daß an dem in dieser Nut in der Nähe der unteren
Magnetkernschenkels ist parallel zu den Nuten ver- Schrägfläche der Nut verlaufenden Steg des Kurzlaufend eine Bohrung angeordnet, in welchen nach schlußringes eine leicht gewölbte federnde Zunge andern
Einsetzen des Kurzschlußringes in die Nuten zur 60 geformt ist, die sich mit ihrem freien Ende in der
Querspannung desselben ein Sperrstift eingeschoben gegenüberliegenden Schrägflanke der Nut abstützt,
wird. Eine weitere Ausführungsform geht dahin, daß der
wird. Eine weitere Ausführungsform geht dahin, daß der
Dieser Kurzschlußring ist nur als rechteckförmiger Kurzschlußring an der Innenkante seines oberen
Ring ausgebildet, zum anderen ist eine selbsttätige Quersteges zwei Kröpfungen besitzt, die mit dem
Verspannung oder anders ausgedrückt eine Selbst- 65 Zungenende in den Nuten eine Dreipunktauflage
spannung des Ringes nicht erzielbar, so daß noch ein bilden.
zusätzliches Spannglied, nämlich der Sperrstift, vor- Die Vorteile der erfindungsgemäßen Kurzschlußgesehen
werden muß. Dies erfordert bei der Ferti- ringanordnung bestehen darin, daß besondere ferti-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB0091811 | 1967-03-29 | ||
| DEB0091811 | 1967-03-29 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1589508A1 DE1589508A1 (de) | 1970-04-09 |
| DE1589508B2 DE1589508B2 (de) | 1973-01-18 |
| DE1589508C true DE1589508C (de) | 1973-08-02 |
Family
ID=
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