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DE1589508C - Kurzschlußnnganordnung fur U oder E förmige lamellierte Magnetkerne - Google Patents

Kurzschlußnnganordnung fur U oder E förmige lamellierte Magnetkerne

Info

Publication number
DE1589508C
DE1589508C DE19671589508 DE1589508A DE1589508C DE 1589508 C DE1589508 C DE 1589508C DE 19671589508 DE19671589508 DE 19671589508 DE 1589508 A DE1589508 A DE 1589508A DE 1589508 C DE1589508 C DE 1589508C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
short
ring
circuit
groove
grooves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671589508
Other languages
English (en)
Other versions
DE1589508B2 (de
DE1589508A1 (de
Inventor
Roland 6900 Heidelberg Reusch Hans P 6903 Neckargemund Gerhardt Klaus 6831 Plankstadt Klempp
Original Assignee
Brown, Boven & Cie AG, 6800 Mann heim
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brown, Boven & Cie AG, 6800 Mann heim filed Critical Brown, Boven & Cie AG, 6800 Mann heim
Publication of DE1589508A1 publication Critical patent/DE1589508A1/de
Publication of DE1589508B2 publication Critical patent/DE1589508B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1589508C publication Critical patent/DE1589508C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

gungstechnische Maßnahmen bei der Herstellung der Kernbleche nicht zu treffen sind, da die Herstellung der Nuten gleich bei der Stanzung der Kernbleche erfolgt. Auch kann der Kurzschlußring in nur einem Arbeitsgang gefertigt und ausgestanzt werden. Darüber hinaus ist die Montage des Kurzschlußringes einfach durchführbar. Wegen seiner Auflagerung an der oberen Schrägflanke der seitlichen Nuten kann der Kurzschlußring selbst bei Erschütterungen nicht abfallen.
An Hand der Zeichnung soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines dreischenkligen Wechselstrommagneten und
F i g. 2 eine Draufsicht eines Kurzschlußringes.
Die beiden äußeren Schenkel 1,2 eines Magnetkernes 3 mit Ε-Schnitt besitzen je zwei quer zur Lamellenschichtung verlaufende Quernuten 4,5. Die an der Polfläche 6 angeordnete Quernut 4 verläuft senkrecht zur Schichtung der Bleche des Magnetkerns 3, bildet jedoch mit der Polfläche 6 einen Winkel, der nicht 90° ist, und mit der äußeren Seitenfläche eines jeden Schenkels einen spitzen Winkel. Die an der äußeren Seitenfläche jedes Schenkels 1 bzw. 2 befindliche Quernut 5 ist schwalbenschwanzförmig ausgebildet.
Ein aus Blech gestanzter Kurzschlußring 7 für den Magnetkern 3 ist im wesentlichen rechteckig mit einem oberen und unteren Steg 9 und 12 ausgebildet. Der obere Steg 9 besitzt an der Innenkante 8 zwei Kröpfungen 10,11, während der untere Steg 12 an seiner Innenkante eine leicht gewölbte Zunge 13 aufweist (F i g. 2).
Zur Befestigung des Kurzschlußringes 7 an dem Schenkel 2 des Magnetkerns 3 wird dieser in die Nuten 4,5 gedrückt. Sein oberer Steg 9 erhält dann mit seinen beiden Kröpfungen 10,11 in der an der PoI-flache befindlichen Quernut 4 eine Zweipunktauflage. Der Kurzschlußring 7 stützt sich ferner mit seiner Zunge 13 an der oberen Schrägfläche 14 der schwalbenschwanzförmigen Quernut 5 ab. Auf diese Weise wird eine Dreipunktauflage des Kurzschlußringes 7 in den Quernuten 4,5 erzielt.
Durch die Federkraft der Zunge 13 bei der Abstützung des Kurzschlußringes 7 in den beiden Quer-
ao nuten 4,5 des Magnetkernes 3 wird dieser festgehalten, so daß eine Lockerung des Kurzschlußringes 7 durch mechanische Stöße des Ankers während der Betätigung des Magnetkerns verhindert wird. Weiterhin werden die Stöße von der Zunge 13 aufgefangen, so daß ein Bruch des Kurzschlußringes 7 außerordentlich erschwert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 2 gung des Kurzschlußringes einen zusätzlichen Ar-Patentansprüche: beitsgang, nämlich das Bohren des Normblechpaketes; das Einschieben des Sperrstiftes ist als zusätzliche
1. Kurzschlußringanordnung für U- oder E-för- Arbeit bei der Montage anzusehen.
mige lameliierte Magnetkerne, bei welcher der 5 Eine der österreichischen Patentschrift 245 089 Kurzschlußring mit seinem oberen Längssteg in ähnliche Ausführung stellt das Gebrauchsmuster einer quer zur Lamellenschichtung verlaufenden 1920454 dar. Allerdings ist hier der Kurzschluß-Nut in der Polfläche eines Außenschenkels und ring nicht gebogen und auch nicht mittels eines Stifmit dem unteren Längssteg in einer entsprechend . tes verspannt. Die Verspannung soll dadurch geverlaufenden Nut in einer äußeren Seitenfläche io währleistet sein, daß der innere Abstand der Stege des Außenschenkels liegt, dadurch gekenn- um ein geringes kleiner ist als der Abstand der Ringzeichnet, daß die Nut (5) mit der äußeren auflageflächen in beiden Nuten. Da ein Absatz, der Seitenfläche einen schwalbenschwanzförmigen den Ring sichern könnte, nirgendwo an der Fläche Querschnitt von größerer Breite als die Stegbreite zu erkennen ist, ist ein Lockern oder gar ein Herausdes Kurzschlußringes (7) hat und daß an dem in 15 fallen des Ringes auf Grund eines Nachgebens und dieser Nut in der Nähe der unteren Schrägflanke durch Rütteln bei einer Schalthandlung möglich,
der Nut verlaufenden Steg (12) des Kurzschluß- Die oben behandelten Kurzschlußringe sind alle ringes eine leicht gewölbte federnde Zunge (13) nach etwa dem gleichen Prinzip gefertigt und aufgeangeformt ist, die sich mit ihrem freien Ende in schnappt, nämlich ein rechteckig geformter Ring ist der gegenüberliegenden Schrägflanke (14) der 20 mit seinen beiden Schenkeln in Nuten am Schenkel Nut (5) abstützt. eines Wechselstrommagneten eingesetzt; die Ver-
2. Kurzschlußringanordnung nach Anspruch 1, spannung geschieht einmal mittels eines Zusatzeledadurch gekennzeichnet, daß der Kurzschlußring mentes, eines Stiftes und zum anderen duch innere (7) an der Innenkante (8) seines oberen Quer- Federkraft innerhalb der Verbindungsstege der in die Steges (9) zwei Kröpfungen (10,11) besitzt, die 25 Nuten eingreifenden Schenkel.
mit dem Zungenende in den Nuten (4, 5) eine Weiterhin sind Kurzschlußringe bekanntgewor-
Dreipunktauflage bilden. den (deutsches Gebrauchsmuster 1771632 und
1 771 633), bei welchen zwar federnde Lappen vorgesehen sind; die Kurzschlußringe sitzen aber in Nu-
30 ten, die sich nur auf der Polfläche befinden. Die
federnden Lappen sind bei dem Gebrauchsmuster 1771633 nach unten, d. h. in Richtung Steg des Magnetkerns gebogen und mit einem Zusatzelement,
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kurzschluß- mit einem Niet oder einem ähnlichen Element beringanordnung für U- oder E-förmige lamellierte 35 festigt. Auch hier sind mehrere zusätzliche Arbeits-Magnetkerne, bei welcher der Kurzschlußring mit sei- gänge vorzunehmen: das Bohren der Kernbleche zur nem oberen Längssteg in einer quer zur Lamellen- Aufnahme des Niets, das Einführen des Niets und schichtung verlaufenden Nut in der Polfläche eines das anschließende Vernieten.
Außenschenkels und mit dem unteren Längssteg in Das deutsche Gebrauchsmuster 1 771 632 zeigt ei-
einer entsprechend verlaufenden Nut in einer äußeren 4° nen Kurzschlußring, welcher mittels eines federnden Seitenfläche des Außenschenkels liegt. Riegels am Schenkel eines Magnetkerns befestigt ist.
Die Kurzschlußringe von Wechselstrommagneten Die Riegel können einmal mittels Schweißung oder sind bekanntlich durch die bei Einschaltung des Nietung oder mittels Laschen am Magnetkern be-Wechselstrommagneten auftretenden Stöße einer er- festigt sein. Der Riegel ist also hier ein von dem heblichen mechanischen Beansprcuhung ausgesetzt, 45 Kurzschlußring getrenntes Element,
die zu Bruchbeschädigungen der Kurzschlußringe Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Kurzführen kann. Zur Beseitigung von Bruchbeschädigun- schlußringanordnung der eingangs genannten Art zu gen der an Wechselstrommagneten befestigten Kurz- schaffen, bei welcher die Nachteile der bekannten schlußringe sind bereits eine Vielzahl von Ausfüh- Anordnungen vermieden sind und bei welcher der rungsformen bekannt. 5° Kurzschlußring ohne zusätzliche Teile und Arbeits-
So beschreibt die österreichische Patentschrift gänge einfach und schnell auf den lamellierten Ma-245 089 einen Wechselstrommagneten mit Kurz- gnetkern aufschnappbar ist.
schlußring, welcher in Nuten auf der Pdlfläche und Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
auf der Seitenfläche des Magnetschenkels eingesetzt löst, daß die Nut mit der äußeren Seitenfläche einen ist. Der rechteckige Kurzschlußring ist derart gebo- 55 schwalbenschwanzförmigen Querschnitt von größerer gen, daß die Profile der parallelen Schenkel, die in Breite als die Stegbreite des Kurzschlußringes hat und die Nuten eingreifen, senkrecht stehen. Innerhalb des daß an dem in dieser Nut in der Nähe der unteren Magnetkernschenkels ist parallel zu den Nuten ver- Schrägfläche der Nut verlaufenden Steg des Kurzlaufend eine Bohrung angeordnet, in welchen nach schlußringes eine leicht gewölbte federnde Zunge andern Einsetzen des Kurzschlußringes in die Nuten zur 60 geformt ist, die sich mit ihrem freien Ende in der Querspannung desselben ein Sperrstift eingeschoben gegenüberliegenden Schrägflanke der Nut abstützt,
wird. Eine weitere Ausführungsform geht dahin, daß der
Dieser Kurzschlußring ist nur als rechteckförmiger Kurzschlußring an der Innenkante seines oberen Ring ausgebildet, zum anderen ist eine selbsttätige Quersteges zwei Kröpfungen besitzt, die mit dem Verspannung oder anders ausgedrückt eine Selbst- 65 Zungenende in den Nuten eine Dreipunktauflage spannung des Ringes nicht erzielbar, so daß noch ein bilden.
zusätzliches Spannglied, nämlich der Sperrstift, vor- Die Vorteile der erfindungsgemäßen Kurzschlußgesehen werden muß. Dies erfordert bei der Ferti- ringanordnung bestehen darin, daß besondere ferti-
DE19671589508 1967-03-29 1967-03-29 Kurzschlußnnganordnung fur U oder E förmige lamellierte Magnetkerne Expired DE1589508C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB0091811 1967-03-29
DEB0091811 1967-03-29

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1589508A1 DE1589508A1 (de) 1970-04-09
DE1589508B2 DE1589508B2 (de) 1973-01-18
DE1589508C true DE1589508C (de) 1973-08-02

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