DE1589468A1 - Regelstab fuer Kernreaktoren - Google Patents
Regelstab fuer KernreaktorenInfo
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- G21C7/06—Control of nuclear reaction by application of neutron-absorbing material, i.e. material with absorption cross-section very much in excess of reflection cross-section
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Description
Die Erfindung betrifft einen Regelstab für Kernreaktoren mit mehreren, von einer Kupplungsstange getragenem Absorberplatten,
die zur Aufnahme des Absorbermaterials mehrere sion im wesentlichen winkelrecht zur längs richtung des Stabes erstreckende
und hermetisch abgeschlossene Hohlräume haben.
Regelstäbe dieser Art haben viele Vorteile verglichen mit Regelstäben, in denen das Absorbermaterial in rohrförmigen Elementen angebracht ist, die in der Längsrichtung des Stabes
angeordnet sind, u.a. den, dass die Absorberelemente verhältnismäßig kurz werden. Da die Hohlräume zudem meist horizontal
liegen, verursacht das Gewicht des gewöhnlich pulverförmigen
Absorbermaterials keine nennenswert ungleichmäßige Packungsdichte.
Bei bekannten Regelstäben, die nach diesem Prinzip ausgeführt
sind, bestehen die Absorberplatten aus einer grossen Zahl .rohrförmiger, winkelrecht zur Längsachse des Regelstabes angeordneter
Absorberelemente. Diese Elemente sind gewöhnlich in führungsnut en einer zentralen Srägersäule und eines, äu-e-
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BAD OBIOIMAL
seren Hahraens befestigt, wobei z.B. jedes zehnte Element an
der Trigersäule· bzw. am Sahmen festgisonweißt ist, wUnrend
die übrigen Elemente lose in den Juten liefen. Diese Konstruktion
erfüllt in der -rfegel nicht die Anforderungen an rfteif-'
heit, die an eine Absorberplatte gestellt werden müssen. Eine
solche Platte ist gewöhnlich verhältnismäßig lang, z.B.
4 m, und sie muß in einen schmalen Spalt mit sehr kleinen i'oleranzen
eingeschoben werden können. In gewissen Fällen, z.B. bei einem dchnellstopperi aes ^eaictors, muß sie außeraei.. sehr
schnell verschoben .,reraen .tonnen und wird dabei großen jeanspruchungen
ausgesetzt, -υie bekannte- Konstruktion </ird außerdem
verhältnismäßig kosxspielig in der verstellung, da sie
eine große Anzahl verschiedener Arbeitsgänge verlange.
der Erfindung werden die !,!angel des genannten Jtabes dadurch
vermieden, daß jede Aosorberplatte aus einer ocer nur
wenigen massiven blatten und iiierin eingeorachten ilohlräumen
zur Aufnahme des ÄDSoroermaterials besteht. x»ie flohlriiurae
sind in erster Linie gebohrte Kanäle. Diese Ausfülirung ergibt
eine sehr steife Konstruktion und ermöglicht gute ner&teUungs
toleranzen und wesentlich niedrigere Herstellungskosten.
Als Absorber wird gewöhnlich ein pulverförmiges x<.aterial, z.B.
Borkarbid, benutzt. Jenn dieses Material einer Bestrahlung
ausgesetzt wird, bildet sich Heliumgas, wobei in den xionlräumen
ein hoher innerer Überdruck entstenen kann-. i3ei der -beschriebenen
bekannten Konstruktion ist jedes Absoroerelement hermetisch verschlossen. Da die Absorberplatterf keiner gleich-
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■"-.· ' ■ . . BAD OSfQfMAL 5
maßi-gen Bestrahlung ausgesetzt werden, werden dabei einige
-1"- derüleiffente einem verhältnismäßig hohen inneren Gasdruck
' ausgesetzt, während der Gasdruck in den anderen Elementen '·' relativ mäßig ist. Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Ausbildung
ermöglicht-jedoch, daß man in einer einfachen v/eise
einen vollsxÄndigen Ausgleich des Heliumdruckes erreichen
kann, indem man die Hohlräume mit Organen verschließt, die eine Gasströmung ^wischen den verschiedenen Hohlräumen in ^
einer Absorberplatte zulassen. Dadurch erhält man einen niedrigeren
maximalen Druck in den Hohlräumen, wodurch die Beanspruchungen
des Stabes abnehmen. *
Das Verschließorgan kann zweckmäßig eine Schiene sein, die
* in einem an der Außenkante der Platte«ausgebildeten Schlitz
angebracht ist. Sin weiterer Ausgleich des Gasdruckes im Regele
tab kann dadurch erhalten werden, daß Druckausgleichkanäle zwischen Hohlräumen angeordnet werden, die zu verschiedenen
. Absorberplatten gehören. Bin zusätzlicher Sxpansioneraum für die
Heliumgase kann übrigens in einer oesonders einfachen Weise nach einer Weiterentwicklung der Erfindung dadurch erhalten
werden, daß die Hohlräume in den Absorberplatten über einen
, - Verbindungskanal iait einem Raum in der Kupplungsstange in
Verbindung stenea, die zu diesen Zweck rohrförmig ausgeführt
■ ist.- . ' ■ ■ '
uttei Ausfüiirungsbelcoiele der irfindunjg sind im folgenden
">.-.-"■■ - ■.
anhand- der Zeichnung beschrieben, in dieser zeigen :
anhand- der Zeichnung beschrieben, in dieser zeigen :
" .^ 0098 15/0992 . - 4 -
ι BAD OKIQlNAL
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt eines '
erfindungsgemäßen Hegelstabes,. . ■
Fig. 2 einen Querschnitt des Stabes und Fig. 3 eine Einzelheit einer zweiten Ausfuhrungsform,
bei der die Absorberhonirauine mit dem Raum in ei- _
ner rohrförmigen .K-upplungse-tange in Verbindung
stehen.
Der in i'ig. 1 und 2 gezeigte jxegelstab ist im wesentlichen
aus.rostfreiem qtahl hergestellt und oestent aus einem Abcorüerteil
2, der von einer ViertiKral angeoruneten Kupplungsstange
1 getragen .virci. J^er Aosorberteix bestent aus vier Absoruerplatten
3 bis b, sie bilden ein rechtv/inkj-iges Kreuz,
deS-Seh ..ittellinie mit 'uer aer ^upplaugsstange 1 zusamiiieni'illt.
Lie Αοε orb er platten 3 una 5 bestehen aus einer einzigen
Platte, an dieser sind die blatten 4- und 6 angeschweißt, üie
blatten naben eine große Zahl gebonrter Kanäle 7>
die sich v/inxcelrecnt :3ur Längsrichtung des Stabes erstrecken. Die Kanäle
sind mit einem pulverförmigen Ausorberma-cerial 8 gefüllt,
2.B. BorJcaroid. Jede blatte hat an ihrem äußeren Rand einen
Schlitz 9» in diesem liegt eine Jcniene 10 mit halbkreisföriuigen
Querschnitt. Die zu beiden Seiten der Schiene liegenden Seitenwände des Schlitzes sind um die Schiene 10 herucigebogen
und zusammengeschweißt. Ide Schiene 10 verscnließt die Kanäle 7 so, daß das durcn Bestrahlung des Absorbermaterials gebildete
Heliumgas zv;ischen verschiedenen Kanälen 7 in der
Platte zirkulieren kann, !lan erhält so einen vollständigen ~ ;' "'.
• · ' BAD ÜRIGsMÄL
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Ausgleich des Gasdrucks in der Platte. Durch, das Zusammenschweißen
der Seitenwände des Schlitzes sind Jedoch die Ab-.'sorberholilräuiiie
gasdicht verschlossen.
-Zur Führung des Regelstabes in den verhältnismäßig schmalen
Spalten zwischen den Brennstoffstaben des Reaktors, tragt der
Stab oben Graphitplatten 11. Außerdem hat er einen Ausschnitt 12 für die Montage des Stabes. An seinem unteren Ende trägt
der Stab einen Kupplungskopf 13, über den der Stab mit einem
Führungsorgan verbunden werden kann.
Fig. 3 zeigt schematiscii, wie die Äbsorberhohlräume 7 in den
verschiedenen Platten durch Druckausgleichskanäle 14 miteinander verbunden .-/erden können. ,Veiter geht aus der Fig. 3
hervor, wie die Hohlräume mit einem Raum in der rohrförmigen
Kupplungsstange 1 durch einen Verbindungskanal 15 verbunden
.sind. Im unteren Teil des Absorberteils 2 ist dabei ein zylindrischer becherförmiger Teil 16 befestigt, an dessen Rand 17
die Kupplungsstange festgeschweißt wird. Durch diese Anordnung
wird in einfacher7/eise ein wesentlich größerer Sxpansionsrauffi
für die durch bestrahlung des Aosorbermaterials gebildeten
xieliumgaae erhalten. Dieses trägt wiederum άθ,ζμ bei,
die mechanisciieü Jeanspruchungen des citabes zu verhindern.
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- ' ■ ■ ■ " : BAD Ql\iCm&L
Claims (7)
1. Regelstab für Kernrealetor en nit mehreren von einer Kupplungsstange
getragenen Absorberplatten, deren Aösorbermaterial
in mehreren sich im v/es entlichen winkelrecht zur Längsrichtung
der otange erstreckenden und hermetisch verschlossenen Hohlräumen angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß .jede Absorberplatte.
(3 bis 6) aus einer oder aus einigen v/enigen massiven
Platten mit hierin eingebrachten Hohlräumen (7) besteht.
2. Begelstab. nacxi Anspruch 1, dadurch gekennzeicnnet, daß
in die Platten Löcher (7) gebohrt sind.
3. Regelstab nach Ansprucn 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlräume (7) mit Organen (10) verschlossen sind, die
eine Gasströmung zwischen den verschiedenen I-Ionlräucer (7)
einer Absorberplatte zulassen,
4. Regelstab naon Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dais die
Bonrungen (7) an der Außenkante jeder Platte durch einen Schlitz (9) verbunden sind und zum Verschließen der bohrungen eine
Schiene (10) dient, die im Schlitz (9) der Platte angebracht ist.
5. Regelstab nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die zu.beiden oeiten der Schiene (10) liegenden öeitenwände
des Schlitzes um die Schiene herumgebogen und gasdicht zusammengeschweißt
ö
ORIGINAL
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6. Hegels -tab. nach einem der vorhergenenden Ansprüche, dadurcn
gekennzeichnet, daJ? Druckausgleichskanile (H) zwischen Hohlriuuen
angeordnet sind, die zu verschiedenen Absorberplatten
gehören. "■♦ .
7. Regelstab nach eiaera der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
^Kennzeichnet, daß die in den Ab.-orO-irjlaiten angeordneten
-lohlräume (7) über einen Verbindun^bkanal (15) mit einem innerhalb
der Kupplungsstange (1) an^eo-ineten und v3rsclilorL-3nen
dxpansioiisrauni in Verbindung stehen.
ö. iiegelsi;ac nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurcn
aeichiie-D, da:i die itupp-.ungcstange (1) roiirförLiig ist.
0098 15/0992 .
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