DE1589301A1 - Zwergglimmlampe - Google Patents
ZwergglimmlampeInfo
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- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
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- H01K1/46—Means forming part of the lamp for the purpose of providing electrical connection, or support for, the lamp supported by a separate part, e.g. base, cap
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Description
- "Zwergglimmlampe" ") Die Erfindung betrifft elektrische Zwergglimmlampen, wie sie beispiels- weise für Signal- und Kontrollzwecke verwendet werden. Sie sind im all- gemeinen an einem Ende mit einer Linse versehen; am anderen Ende be- findet sich eine Pumpspitze. Die Pumpapitze ergibt sich dadurch, daß Lampen in dieser Kleinheit nur aufwendig bei anderen Verfahren abge- pumpt und abgeschmolzen werden können. Insbesondere bei Lampen, die nach dem DBP 1 043 502 hergestellt werden, treten starke Schwierig- keiten auf. Die beim Vorformen und Quetschen verhältnismäßig langer Glasfiiße bei kleinen Lampen mehrmals erforderlichen Erhitzungen lassen Gase und Dämpfe aus der Wandung des Gefäßes in einer solchen Menge aus- treten, daß ein Zünden der Lampe erschwert wird. Außerdem können die Dämpfe an der Innenwand des Gefäßes Beläge bilden, welche das an und für sich schwache Licht der Glimmentladung um ein Weiteres stark ver- ringern. Es ist daher in der Vergangenheit üblich gewesen, diese Lampen ungesockelt zu verwenden. Sie sind im allgemeinen an ihrem Bestimsungsort fest, eingelötet worden. Beim Auswechseln defekter Lampen bedeu- tet dies aber unzweifelhaft eine umständliche und kostspielige Montage- arbeit. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diesen Mangel zu beheben und ein Auswechseln der Lampen zu ermöglichen, wie es bei anderen Lampentypen üblich ist, nämlich durch Herausziehen der defekten Lampe und Einsetzen einer neuen Lampe. Die äußeren Stromzuführungsdrähte sind zur Erzielung einer ausreichenden Kriechstrecke in einen genügend großen Abstand voneinander festgelegt, wobei noch sichergestellt ist, daß sich die Drähte auch nicht berühren können. Erfindungsgemäß wird daher eine Zwergglimmlampe@mit oder ohne Linse vorgeschlagen, wobei die Lampe bei einem Durchmesser von etwa 5 mm und darunter sowie einer Länge von etwa 20 zu und weni- ger um die Abschmelzspitze und in deren Verlängerung einen als Sockel dienenden Körper aus Isolierstoff aufweist, der angespritzt ist. Der Isolierstoff kann dabei als dünne Hülle das Lampengefäß vollständig umschließen und zweckmäßigerweise ganz oder zum Teil gefärbt sowie durchscheinend bzw. opak sein, wobei insbesondere der Lampenkolben durch einen Sprühvorgang mit einen Belag versehen ist. Insbesondere kann die Hülle auch Erhebungen oder Vertiefungen aufweisen, die beispielsweise linsenartig wirken.
- Die Erfindung ist im einzelnen in der Beschreibung anhand von Aus- führungsbeispielen erläutert, welche in den Zeichnungen (Abb. 1 - 4) dargestellt sind. In den Abbildungen ist eine Zwergglimmlampe mit Linse gezeigt, deren Glaskolben 1 etwa 5 mm im Durchmesser und etwa 10 mm in der Länge ist. Er ist mit Neon bei einem Druck von ungefähr 50 Torr gefüllt und bei. 2 mit einer Pumpspitze abgeschmolzen. An den Glaskolben l 'ist ein Körper 3 aus schwer entflammbarer Isolierstoff angespritzt, der in seiner oberen Teil die Pumpapitze 2 und die äußeren Stromzuführungsdrähte 4, 4' umgibt. Der Isolierstoffkörper 3 verlängert sich in r einen unteren Teil zu einen zweckmäßigerweise rechteckförnigen Sockel an dessen Paßflächen 5, 5' sich die um 180o abgebogenen, an ihren Enden schläfenförmigen Stror:uführungsdrähte 4, 4' anlegen. Zur Halte- rung der Lampe 1 mit ihrer Sockel 3' dienen halbkreisförnige Nuten 6,6', die quer zur Längsachse der Lampe 1 angeordnet sind. Der Zapfen 7 ist rund und in seinen Ausmaßen so gewählt, daß sich eine ausreichen- de Kriechstrecke zwischen den Stromzuführungsdrähten 4, 4' ergibt. Bei dem vorliegenden Beispiel beträgt sein Durchmesser 2 - 3 mm. Anstelle von schlaufenförmigen Stromzuführungsdrähten 4, 4' können diese auch an den Enden zu einer Folie mit einer Dicke von weniger als 0,3 mm, insbesondere 0,18 mm, abgeplattet sein (4''). Desglei- chen kann eine Hälfte der Nuten 6, 6' wegfallen, wenn die verblei- bende scharfkantig und eckig ausgebildet ist (6'1). Wegen der eckigen, nur bei Kunststoff möglichen Gestaltung der Nuten sowie die Abplattung der Stromzuführungen an ihren Enden, ist ein besonders sicherer Halt und gute Kontaktgabe der Lampe gewährleistet. Ferner hat es sich als Zweckmäßig erwiesen, den Lampenkolben 1 nicht nur zum Teil, sondern ganz mit einem evtl. gefärbten@Kunststoff zu umhüllen, der im übrigen durchscheinend oder auch in seinem unteren Teil 3' opak oder reflektierend sein kann. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, durch Erhebnngen oder Vertiefungen in der Kunststoff- umhüllung eine linsenartige Wirkung zu erzielen. In einigen Fällen ist es jedoch vorteilhafter, wenn man Kunststofflinsen etc. dem Lam- penkolben 1 anlegt und durch die Isolierstoffumhüllung befestigt. Vorscfialtwiderstände für die Glimmlampen können dabei ebenfalls mit in den -Isolierstoffkörper eingeschlossen werden.
Claims (1)
- Patentansprüche 1. 2wergglimmlampe mit oder ohne Linse, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampe bei einem Durchmesser von etwa 5 mm und dar- unter sowie einer Länge von etwa 20 mm und weniger um die Ab- schmelzstelle (2) und in deren Verlängerung einen als Sockel dienenden Körper (3') aus-Isolierstoff aufweist, der ange- spritzt ist. 2.- Glimmlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierstoffsockel (3 ') im wesentlichen im Querschnitt rechteckförmig ausgebildet ist und auf zwei gegenüberliegenden Sei- ten parallele Paßflächen (5, 5') aufweist, an welche sich die in Nähe der Pumpspitze (2) austretenden, um 180o zurückgeboge- nen Stromzuführungen (4, 4',) anlegen. 3. Glimmlampe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Sockelpaßflächen (5,5 Nuten.(6, 6') aufweist, die quer zur Längsachse den Lampengefäßes liegen und scharfkantig, halbkreisförmig und/oder eckig ausgebil- det sind. 4. Glimmlampe nach einem. oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführungen (4, 4') außerhalb des Entladungsgefäßes.bzw. des Sockels zweckmäßigerweise zu@eine.r Folie (4") mit einer Dicke von weniger als 0,3 mm, insbesondere 0,18 mm, abgeplattet sind, wobei die Hälfte der Fluten (6, 6') weg- fällt, die-unter der Folie liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP0042961 | 1967-09-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1589301A1 true DE1589301A1 (de) | 1970-03-05 |
Family
ID=7379050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671589301 Pending DE1589301A1 (de) | 1967-09-08 | 1967-09-08 | Zwergglimmlampe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1589301A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4317491A1 (de) * | 1993-05-26 | 1994-12-01 | Abb Patent Gmbh | Glimmlampe zum Einstecken |
| DE4405760A1 (de) * | 1994-02-23 | 1995-08-24 | Marquardt Gmbh | Leuchtmittel sowie beleuchtbarer elektrischer Schalter |
-
1967
- 1967-09-08 DE DE19671589301 patent/DE1589301A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4317491A1 (de) * | 1993-05-26 | 1994-12-01 | Abb Patent Gmbh | Glimmlampe zum Einstecken |
| DE4405760A1 (de) * | 1994-02-23 | 1995-08-24 | Marquardt Gmbh | Leuchtmittel sowie beleuchtbarer elektrischer Schalter |
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