DE1589072A1 - Bildwandler mit Bildspeicherroehre - Google Patents
Bildwandler mit BildspeicherroehreInfo
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- H01J29/39—Charge-storage screens
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Description
Westinghouse Electric Corpoi^ation in iast Pittsburgh,
V.ot.A.
Bildwandler mit ^ilds^eicherruhre ■ .
Die Erfindung- bezieht sich ?.uf einen Bildwandler für energiereiche
iClektronenstrnhluiif: zur Jrzeuo-ung einer graphischen
Darstellung der Verteilung und konzentration von Jtrahlungsquellen.
dtrahlungsgeräte für die Diagnostik und Therapie gehören
heutzutage zur Ausrüstung von Kliniken und unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung, in der Diagnostik und Behandlung
von Krankheiten hat sich die-ßenutzung von Radioisotopen als
billiger und zweckmäßiger erwiesen als die Anwendung von Röntgenstrahlen und Radiumbestrahlung. Die Behandlung durch intravenöse
Einbringung radioaktiver stoffe kann leichter und genauer erfo.lgen
als die Behandlung mit tluiBeren otrahlungsquellen.
Bis vor kurzem bestand die einzige praktische Möglichkeit zur Aufspürung und räumlichen Verteilung von Radioisotopen im
menschlichen Körper in der Anwendung von mechanisch bewegten Szintillationszählern. Hierbei wird ein richtungsempfindlicher
Gammastrahlendetektor in parallelen Tastschwingungen über den
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zu untersuchenden Gegenstand bewegt und die in dieser Vorrichtung
erzeugte elektrische Ausgangsleistung zur Urzeugung einer
Abbildung der radioaktiven Verteilung auf einem xiegistriergerät
verwendet, ain nie cn-mischer Jzir.tillationszähler weist üblicherweise
einen Kristall -aus natriumiodid auf, der mit einer Pnotovervielf
scherröhre gekuppelt ist. Jerozintillationszähler
■ sitzt dabei auf einem Träger, z.£. einem Ausleger, der längs
einer Anzahl von parallelen, geradlinigen mahnen hin-und herwandert,
um eine vorbestiramto Fläche -abzutasten, jjie in dem Kristall
erzeugten ^zintiHationen (Lichtblitze), die auftreten,
wenn gammastrahlen auf den Kristall fallen, werden, durch die
Photozelle in elektrische Impulse umgewandelt, die ihrerseits benutzt werden, um e.ine graphische Abbildung der Verteilung der
radioaktiven otoffe zu erzeugen. Mechanische .szintillationszähler benötigen 2u bis 6u iiinuten, um eine solche Abbildung herzustellen,
uieser Zeitaufwand ist natürlich für den Patienten, der während dieser Zeit völlig bewegungslos bleiben muß, recht
lästig, "überdies benötigen solche Geräte oft dosierte Strahlungen
von hoher Intensität, die für den Patienten schädlich sein können. Hierdurch bleibt der Anwendungsbereich dieser Geräte
meist auf wenig empfindliche Organe beschränkt.
In den letzten Jahren sind üzintillationskameras entwickelt
worden, mit denen ein Strahlungsbild eines ganzen Organs in
einem Behandlungsgang aufgenommen werden kann. In einer letzthin
von H.O. Anger entwickelten Aufriähmekamera werden die Gammastrahlen
mittels eines Röhrchenkollimators auf einen geeigneten
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Bilddetektor, s.u. auf einen Kristall, gerichtet. Jline Reihe
von Photovervielfacherrohren ist hinter dem Kristalldetektor
angeordnet, um sich überlappende- Flüchen des kristalldetektors
au erfassen. Tritt eine Scintillation auf, so wird das hierdurch
erzeugte ijicht auf die Photoverviclfacher aufgeteilt, wobei die
nüchstiiegende Vervielfacherröhre ü?.s meiste Licht aufnimmt.
Die in den Rohren erzeugten Impulse werden zunächst einem oignalmischgerät
zugeleitet und kommen von dort zu einem Lageberechnungsgerät, das ein Ausgangssignal als Funktion der Lage des
LichtblitEes auf dem Bildkristall und seiner Intensität erzeugt.
Die von dem Computer kommenden uignale werden dann durch einen
Pulshohendiskrimiiiator einer kathodenstrahlröhre zugeleitet,
die sie zur sichtbaren Darstellung bringt. _..-■"
Ein wesentlicher liachteil dieses Aufnahmesystems für die
Anger-Kamera besteht darin, daß die Größe der die Lage bestimmenden Signale und demgemäß die örtliche Lage des sichtbaren
Aufleuchtens auf dem Bildschirm von der absoluten Höhe des Impulses
der Photozelle abhängt. Die Genauigkeit des die Lage bestimmenden Signals ist daher von der Große und Breite der
Aufnahmeöffnung des Pulshöhendiskriminators unmittelbar abhängig. Es ist daher erwünscht, eine Vorrichtung zu schaffen, die
diese Abhängigkeit nicht aufweist.
Eine verbesserte Szintillationskamera ist von H.A. 3ender
und Mo Blau vorgeschlagen worden. Bei diesem Gerät weist der
Szintillationszähler eine von Kristallen auf. von denen jeder Kristall durch zwei optisch leitende Faserstäbe mit zwei
Photozellen optisch gekoppelt ist. Jede-.Photozelle weist einen
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■ ·■■ ■ ' - .'■'■. BAD ORIGINAL
zugeordneten Pulshühendiskriminator auf, und das Ausgangssignal
des uiskrlrain^tors ist von der Höhe dos ^ingangsimpulaes unab- hängig,
wenn er oberhalb des Störpegels liegt, der von dem Pulshöhendiskrirainatcr
eingestellt ist. xiincr der beiden Faser st übe ist optisch mit einer rho.tozelle verbunden, die die X-Koordinate
des-Impulses auf den kristall aufnimmt,-während, der andere 1'1Ctserstab
mit einer Photozelle verbunden ist, die die !"-Koordinate
des Impulses aufnimmt. Jeöer der X- und !-Verstärker hat
eine feste getastete Ausgangsspannung, die unmittelbar an eine
geeignete Abbildungsvorrichtung angelegt ist, z.L. nn eine Kathodenstrahlröhre
.
öle vorerwähnten Ozintinations.3er.?te von Anger sowie von
!Sender und Blau haben die verbesserte Fähigkeit, eine gegenüber
den sonstigen Geräten wesentlich beschleunigte, bis zehnmal schnellere wiedergabe zu ermü^-'-ichcn. jjie erhöhte Jeschvjindigkeit
bei o.er Herstellun;;' der -ibbildunr; erraörjlicht es, die dynamischen
Vorraln;y3 im Körper und in den ^rganen eines Patienten
in ihrer räumlichen juare sichtbar zu machen und iiadioisotope
mit vjesentlich verminderter ο t rah lungs stärke zu verwenden. Las
räumliche Auflösungsvermögen bei diesen Aufnahmesystemen liegt
jedoch nur in der Größenordnung von Iu mm.
Obwohl in gewissen Jonderfällen eine höhere räumliche Auflösung
durch Einspritzung von strahlenundurchlässigen Jtoffen
und Benutzung äußerer Röntgenstrahlenquellen erzielt werden kann, ist dieses Verfahren im wesentlichen auf die Sichtbarmachung
von Gefäßen begrenzt, "äs xiäre daher von hohem Wert, eine
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• höhere räumliche "Auflösung- zu erreichen, als mit diesen radioaktiven
Isotopen-Abbildungssystemcn möglich ist und ein -,·;leder-.
. gabesystem zu schaffen, dr.s für alle urgansysteme und urganteile
verwendet werden'"könnte, uine weitere ^rhühung der ^mpflndlichkeit
über die bisherigen özintillationskameras hinaus würde es
ermöglichen,. schnellere dynamische und homöostatische Vorgänge, die sich innerhalb weniger bekunden abspielen, zu beobachten,
beispielsweise könnte die Blutströmung im Gehirn mit genaueren
Einzelheiten beobachtet werden, wenn das Aufnahmegerät mit
einer zeitlichen Auflösung in der Größenordnung· von Iu oekunden
und mit einer räumlichen Auflösung von 1 bis 2 ram arbeiten würde,
j/unkti one lie Veränderungen der Gehirndurchblutung an bestimmten
stellen des Gehirns viie auch andere Phasen der .Blutströmung im
Körper könnten unmittelbar beobachtet werden,, Ein solches o-erTt
könnte besonders nützlich sein bei der i3eiiertun2 der inneren
Beziehungen zwischen .-.nderunjen des lilutkreisLaufs und funktionellen
Sustanäen im Allgemeinen. Anomalien und Abnorraalität3P^
in den Ilerzgefäßen, funktionelle Vorgänge in der Lunge und in
der Leber und organische utörungen sowie viele sonstige Bedingungen,
die Störungen der homöostatisch-dynamischen Vorgänge
verursachen, würden zur unmittelbaren Beobachtung zugtinglich
werden.
Eine-schnellere räumliche und zeitliche Auflösung könnte
durch Verwendung elektronischer Aboildungssysterne erreicht werden, durch die ein dem aufgenommenen Strahlungsbild der Röntgenstrahlen-
oder Gammastrahlen-Szintillationen entsprechendes Elektronenbild erheblich vervielfacht und ablesbar nach der übli-
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chen Fernsehaufnahmetechnik auf einen Bildschirm gebracht v;erden
könnt3ο Mn solches Aufnahmesy3tem würde einen elektronischen
Kontrast und eine Steuerung, dos aufgezeichneten .ildes
ermöglichen und würde es auch erlauopn, kleinere i'uiaore und
andere räumlich merkbare körperliche ochi'.den der inneren ur;nne
aufzuspüren und zu orten, die gegenwärtig mit Hilfe der dünnschicht
i^jen Leuchtschirme für uöntfionstrahlen beobachtet werden
können, die. bei solchen Cildverstrlrkern benutzt werden. Mit
einem solchen Aufnahnesystem würde ein~ ,-jenrvuere "Lootir.nuiv; der
üröiae, üc-stalt und Kontur eines Organs nögj-icn soir^ als mit den
bisher üblichen mechanischen '^stgerilton oder riit _.zintiilv.tionskameras,
die einen dicken Kristalldetektor verv/enden, der uie
Auflösung des aufgezeichneten siloes infoige seiner 2i£enschaften
beschrt.lnl:to Weiterhin könnten infol-je üer hohen i£ner,"jieumwandlungsleistung,
die mit solchen ilektronenbildsystemen erreichbar sind, Abbildungen mit hoher Auflösung und mit vielen unterscheidbaren
wirkbereichen bei Verwendung von niedrig dosierten Radioisotopen erlangt werden. Da die Verwendung von vielen, erst
in neuester Zeit verfügbaren Hadioisotopen mit niedriger ütrahlungsenergie
durch solche Slektronenbildsysteme erleichtert werden
würde, würden solche Geräte für die Beobachtung dynamischer
und homöostatischer Funktionen wie auch für morphologische Beobachtungen viertvoll sein. Ferner wird die Behandlung des Patienten
mit einer niedrig dosierten strahlung bei einem zeitlich schnell ansprechenden Abbildungssystem erheblich erleichtert,
weil hierdurch die Benutzung von sehr kurzlebigen Isotopen ermöglicht wird. Mit diesen kurzlebigen Isotopen kann wiederum
eine größere-augenblickliche Strahlungsaktivität angewendet
werden, um die erforderliche kroße Anzahl von statistisch unabhängigen
Photoäuslösungen zu erzielen, die für eine hohe ,Bildauflösung
-erforderlich sind.
Gegenwärtig sind /ersuche gemacht worden, eine elektronische
Abbildungvorrichtuni;, z.-z-.. einen Bildverstärker, zu benutzen,
um ein Röntgenbild in ein Lichtbild umzuwandeln, -das-.
vielmals vervielfältigt wird, öolche Anordnungen sind in Verbindung
mit -photographischen Kameras und auch in Verbindung mit
Fernsehkameras verwendet worden. Derzeit sind jedoch die mit
einem Bildverstärker und einer Aufnahmekamera für Höntgenbilder arbeitenden Anordnungen in ihrer Empfindlichkeit und in ihrem
dynamischen Bereich so begrenzt, daß eine Integration und opei-"
ehe rung γοη extrem schwachen liöntgenbilüern praktisch nicht
möglich ist. »vie bereits weiter oben dargelegt wurde, sind FuIsliühendiskriminatoren
in Verbindung mit den Jzintillationszilhlern
von Blau und Sender sowie von-Anger benutzt worden, um Störstrahlungsquellen,
z.B. kosmische Strahlung des Hintergrundes und οtreustrahlungen sowie innerhalb des Bildwandlers entstehende
Störgeräusche, zu unterdrücken. Die Verwendung von. ruls-hohenänalysatoren
ist jedoch bei den bekannten Pernsehkameraausfüh-
-rungen wegen, ihres niedrigen dynamischen Bereiches nicht ohne
weiteres möglich. Insbesondere sind die Bildschirme dieser Kameras
nicht in der i-age, eine hinreichend große Zahl von Elektronen
zu speichern, ehe sie~auf ihren Sättigungspunkt kommen,
überdies ist es-schwierig, wenn nicht unmöglich, die auf diesen
Bi Ids chi riiien gespeicherten Ladungen in so kurzer Zeit zu loschen,
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BAD
daß nur ein Bildelement des aufgenommenen Objekts zu jeder Zeit
analysiert wird. Schließlich sind manche ,iysteme bekannter Art
mit einer Bildspeicherröhre ausgerüstet worden. Der Einbau solcher Speichervorrichtungen hat aber eine nachteilige Äflauschbildung
in den zugeordneten zwischengeschalteten Verstärkerkreisen zur Folge.
Die Vorliegende Erfindung ist vornehmlich darauf gerichtet, eine neue und verbesserte Schaltungsanordnung zur Darbietung
eines graphischen Bildes in AbhEtngigkeit von einer Strahlungsquelle
zu schaffen. In Verbindung damit ist die Erfindung auf eine verbesserte Szintillationskamera gerichtet, die eine wesentlich
höhere räumliche Auflösung und eine bessere Kontrastdiskriminationsfähiffkeit
aufweist.
■-ο1
Dabei soll das Ausgangssignal der Szintillationskamera auf
Pulshöhendiskrimination ansprechen, um Hintergrundstrahlung und Streustrahlung zu unterdrücken. Die Szintillationskamera soll
überdies die Fähigkeit haben, ständig und gleichzeitig ein visuelles Bild von unterschiedlicher Helligkeit und Kontraststärke
wiederzugeben. Die aufgenommenen Szintillationen sollen durch Impulszählung oder Abtastung einen wesentlichen Teil des aufgenommenen Bildes analysieren. Die aufgenommenen Strahlungsimpulse
sollen rasch zur Wiedergabe kommen. Weiterhin soll die Kamera
auch in der. Lage sein, die Strahlung aufzuzeichnen, die von den
erst in neuester Zeit entwickelten, kurzlebigen Radioisotopen mit geringer Strahlungsenergie erzeugt wird.
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Diese Aufgabe wird crfindungsgemäß durch eine verbesserte
Szintillationskamera gelöst, die mi* eineiv Eingangsschirm zur
- Abstrahlung eines ßlektronenbildes in Abhängigkeit von einer
Eingangsstrahlung sowie Vorrichtungen zur Verstärkung und Abstrahlung
der ü'lektronen auf einen Speicherschirm mit großein
dynamischen Bereich aufweist. Der Speicherschirm hat die eigenschaft,
eine große Anzahl von iilektrcnen je Jildelement zu speichern,
ehe sein Sättigungszustand erreicht ist.
In einer besonderen Ausführung der arfjiidung ist ein Bildverstärker mit einem: Aufnahme schirm vorgesehen, der die Eingangs
strahlung in ein Elektronenbild umwandelt und das Elektronenbild
verstärkt; dabei ist weiterhin eine Fernsehaufnahmerohre
optisch mit dem Ausgangsschirm des Bildverstärkers verbunden,
um das darauf befindliche Bild aufzuzeichnen und zu speichern. Die Fernsehauf nahmerohre vrei st einen Bildschirm auf, der mehr
als 10 Elektronen je Bildelement speichern kann, ehe sein Sättigungszustand
erreicht ist.
Die Erfindung ist weiterhin auf Kitverwendung eines zweiten
Hilfsmittels zum Speichern, z.B. ein Tonbandgerät oder eine elektronische Speicherröhre, gerichtet, die mit dem Bildschirm
der Szintillationskamera elektrisch verbunden ist. Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, wie bei einer Kathodenstrahlröhre ein visuelles Bild ständig zu speichern und wiederzugeben
während der Zeit, in welcher das Slektronenbild, das der Eingangs
-Bönt gen- und Gammastrahlung· entspricht, auf dem Bildschirm integriert wird.
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Kin wesentliches Herknial der lirfjndung besteht auch in der
Mitverwendung eines PulshöhenanalysatorG, der an das Aus.-ringε-signal
der tilektronenkamera angelegt v;ird, ura von tier Kamera
aufgenommene Geräusche und btörstrahlungen zu unterdrücken, uurch
Abtasten der auf dem Bildschirm gespeicherton Ladungen mit
einer Geschwindigkeit, bei der nur ein 0trahlungsimpuls je oildelement
gesehen wird, kann der Pulshohenanalysator das jedem
Jildelement der aufgenommenen otelle zugeordnete .j torsional'
ausfiltern.
iiach einem weiteren i-ierkmal der Erfindung liefert aie Kamera
eine visuelle »Wiedergabe des Südes, bei aer das betrachtete
objekt als eine Vielzahl von Leuchtsouren gleicher Intensität
wiedergegeben wird. Dies wird dadurch erreicht, daß die auf dem .Bildschirm befindliche Ladung in aufeinanderfolgenclsn stufen
abgetastet wird, wobei in jeder Stufe ein Teil der Ladung abgetastet
wird, der eine bestimmte Strahlungsintensität auf v/eist. überdies ist vorgesehen, die in den aufeinanderfolgenden Stufen
abgetasteten Signale aufzuzeichnen und zu speichern und ein atis
diesen öignalen zusammengesetztes rsild zu liefern.
Sonstige Merkmale der Erfindung und die damit veroundenen
Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung und den anschließenden Patentansprüchen. Zum leichteren Verständnis
der Erfindung wird auf die Zeichnungen Bezug genommen. Darin
zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Szintillationskamera
nach der Erfindung zusammen mit dem Schema eines ihr zugeordneten Schaltkreises,
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BAD ORIGINAL
- li - ; ■-■■■■
Fig. 2 einen Schnitt durch den Speicherschirm der Kamera . in größerem Maßstab,.
Fig. 3 und k abgewandelte Ausführungen der zugeordneten
Schaltkreise,
Fig. 5*eine graphische Darstellung der auf einer Linie
. des Speicherschirms der Kamera nach Fig. k gespeicherten Ladung, P, *„
Fig. b eine Darstellung einer/gTeichejr Strahlungsdichte*
e des Strahlungsbildes, wie §B auf der
Abbildungsvorrichtung nach Fig. b erscheint^.und
Fig. 7 ein Diagramm mit Auf ζ ei chntmgs linien, die die mit
einer Kamera nach der Erfindung erzielbare maximale theoretische Auflösung als Funktion des Kontrastes
und der Anzahl ve£ in dem Bild aufgezeichneten uudti$u~
Szintillationen darstellen.
Die in Fig. 1 dargestellte (szintillationskamera weist eine
Bildverstärkerröhre 12 und eine Bildspeicherröhre lil·'auf. Der
Kolben 16 der Bildverstärkerröhre 12 geht aus einem erweiterten
Teil 18 in einen eingezogenen Hals 20 über. Der Kolben 16 besteht
aus Glas oder sonstigem Isolierstoff. Der erweiterte zylindrische
Teil 18 weist am geschlossenen Ende eine Stirnwand 22 auf, die aus dem Werkstoff des Kolbens bestehen kann, während der eingezogene
Hals 20 am geschlossenen Ende mit einer Faseroptik 52
hermetisch verschlossen ist.
Neben der Stirnwand 22 und im wesentlichen parallel zu ihr ist ein Röntgenschirm 26 angeordnet. Dieser Schirm weist eine
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für Röntgenstrahlen empfindliche schicht 28 auf, die z.L.
Zinklridmiunisulfid besteht. Ein Höntgenbild oder sonstiges ütrahlungsbild,
das auf eine überfläche der ochlcht 23 auftrifft,
verursacht die Abstrahlung eines Leuchtbildes, das dem Röntgenbild
auf der anderen Oberfläche der'Schicht 23 entspricht, uer
Röntgenschirm 2b weist auch eine rhotolothodenschicht 3^ aus
geeignetem Werkstoff, z.-i. aus Zesiumantimon, auf, die "in dichter
optischer Berührung mit der für Röntgenstrahlen empfindlichen
schicht 28 steht. Jie Hiotokathodenschicht 3Ü empfängt das von
der Schicht 23 abgestrahlte Leuchtbild und erzeugt .ihrerseits
ein ülektronenbild, das dem auftreffenden Leuchtbild "entspricht.
Zwischen den ochichten 25 und 2>9 befindet sich- eine jperrschicht
32, z.B. aus ü-las, die eine unmittelbare rserührung der Schichten
23 und 3^ verhindert.
liebe:·.! der ,vtirnviana 22 der oildverst^rkerrühre 12 ist eine
üamrael- oder Fokus sie rungs vor richtunp; angeordnet, damit die
iiöntgen- und Gammastrahlungen, die von dsm betrachteten Aufnahme»
objekt abgestrahlt werden,, sämtlich auf den Röntgenschirm 2ό
fallen. Gemäß Fig. 1 ist hierfür ein l-iönrchenkollimator 3^" vor-,gesehen,
der außen auf der otirnwand 22 sitzt. Solche Kollimatoren
sind bekannt und z.a0 näher in einem Aufsatz "Multichannel
Collimators for Gamma-üay scanning »Vith scintillation Counters"·
von Newell, ώanders und I-äller beschrieben, der in "Ilucleonics",
Juli 1952, erschienen ist.
In abgeänderter Ausführung des Röntgenschirmes könnte die Stirnwand 22 auf ihrer1 Außenfläche eine für Röntgenstrahlen emp-
9 0 9 8 8 Λ / 1 0 1 3
BAD
•flndliche Schicht, z.B. aus KaIz iunvtungs tat (wolframsaures
Kai2ium) j Zinksulfid oder natriumiodid, und auf ihrer Innenfläche die Photokathode^schicht aufweisen, wobei die Stirnwand
aus einer etwa 2 mm dicken ülaav/ana besteht, jjie für iiönt<~en-■
strahlen- empfindliche''Schicht könnte weiterhin auch durch sin
Kosalk von Szintillationskristallen, z„B. aus i;.itrium|.odid odor
Kalziunifluorid, ersetzt sein, wobei diese kristalle auf der
stirnwand 22 der Bildverstärkerröhre 12 sitzen. Der Hauptvorteil
dieser Ausführung würde darin bestehen, daß man für unterschiedliche
Bereiche der vom Aufnahmeobjekt abgestrahlten -Röntgenstrahlen" unterschiedliche''Leuchtstoff e verwenden könnte« Beispiels.
weise-würde-ein- Hosaik von Szintillationskristallen In einer
Stärke von Qr5 bis 2 cm eine optimale Brauchbarkeit zum Lessen
von Röntgenstrahlen aufweisen, deren Energie im Bereich von 150 bis 5üU-kV liegt, während ein Hosaik aus Kristallen mit
einer Stärke von 2 bis "4 cm für Röntgenstrahlen benutzt werden könnte, deren Intensität im Bereich von 5^0 bis lOOu kV liegt.
Schließlich könnte die Stirnwand 22 auch aus einer besonders lichtdurchlässigen Platte aus optischen Fasern bestehen, die
vakuumdicht präpariert sein müßte. Solche Faseroptiken aus Fiber- ♦
glas, auch als Schirmträger od.dergl., sind bekannt und werden z.B. von der Firma Mosaic Fabrications, Inc. vertrieben,,
Ein Leuchtschirm 36 zum Abstrahlen eines Leuchtbildes, das
dem auf dem Röntgenschirm 26 befindlichen Strahlungsbild entspricht,
ist in dem Hals 20 des Glaskolbens Io auf der Faseroptik 52 angeordnete Der Leuchtschirm 36 kann eine elektrisch
leitende, lichtdurchlässige Elektrode 38 aus geeignetem Werk—
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- ik -
stoff j z.B. aus Zinnoxyd, und eine Leuchtstoffschicht -1Iw aus
geeignetem fluoreszierenden Werkstoff, z.B0 IJinkkaumiur.oulfid,.
'-.ufvieisen, die auf die lichtdurchlässige elektrode 3r.>
aufgebracht vjird. Zvjischen dem xiüntrenschirm 2o und dem iieuchtschirm
36 ist eine Vorrichtung zum Fokussieren und ...eschieunigun aer
vom riuntgenschirm 26 auf den leuchtschirm abgestrahlten-Elektronen
vorgesehen, jjie ii'okussierunrsvorrichtung ist auf der
*Jeich'nun\- als Elektronenoptik k2 dargestellt, die eine Iiehrzahi
von elektrostatischen Linsen Λ4,4-ΰ,;ί·ϋ und 5~ '-us elektrisch leitendem Werkstoff aufvieist. wie Linsen kk - 5υ sind mit einer
nicht dargestellten .jpannungsquelle verbunden, die auioerhalb
des Kolbens Io lierct, v/obei die zugeführt en positiven .Jpannurigen
von 4^· nach 5^ zunehmen, die Linse 5^ -Also das höchste Potential
aufweist.
Beim Betrieb der Bildverstärkerröhre 12 werden Röntgen- '
und/oder Gammastrahlen auf den nöhrchenkollimator 3^ geleitet,
der die strahlen bündelt und auf den iiöhrchenschirm 26 leitet.
Die für die ütrahleivompfinaliche schicht 28 sendet Lichtphotonen
durch die operrsehicht 32 auf die Photokathodenschicht 3J. Diese Schicht strahlt einen 21ektronenfiuß ab, der ein Slektronenbild
ergibt, das dem auf den Röntgenschirm auftreffenden Strahlungsbild
entspricht. Bei einer der dargestellten Ausführungen der Bildverstärkerröhre 12 wurde ein totales opannungspotential
von etwa 25 kV zwischen dem Röntgenschirm 26 und dem Leuchtschirm 36 zugeführt. Das von dem xiöntgenschirm abgestrahlte
Elektronenbild würde unter dem Einfluß dieser Spannungsdifferenz
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und der progressiv zunehmend abgestuften, den Linsen 44 - 5υ
angelegten positiven ,Spannungen beschleunigt und fokussiert auf
cien Leuchtschirm Jo geleitet, urs ouf die Leuchtstoff schicht 4u
des Leuchtschirmes 36 'Auffallende iilektronenbild strahlt ein
Leuchtbild Cb, Gas a em -Auffallenden fielet ronenbi ld entspricht.
Bezüglich näherer Hinweise auf die Ausführung und Arbeitsweise
der Bildverstärkerröhre 12 v;ird auf die amerikanische Patents.ehrift
2 5υό 299 Sesug genommen.
.: Zwischen <ier Bildverstilrkerröiire 12 und. der Eildspeicherrohre
IA-- 3ind_ Lichtleitvorrichtun^eii angeordnet, damit das vom
Leuchtschirm abgestrahlte, verctv.rkte ^iId .wirksam in die Bildspeicherröhre
kommt. In einer beispielsweisen Ausführung der Erfindung bildet die faseroptik 52", die aus einem ."iünael von
Oj)tis-ch durchlässigen Fasern besteht, einen Teil äes Kolbens
der l-iildverstivrkerrohre. 12, so ö.?wß das aarin erzeugte Leuchtbild
wirksam auf die Bildspeicherröhre l4 übertragen werden kann. In
c.bge".Jiderter Ausführung könnte eine lichtstarke optische Linse
zwischen diesen beiden Vorrichtungen angeordnet sein0 Die besten
herkömmlichen Linsensysteme haben jedoch eine Abgabeleistung von etwa 5 "bis 10 tO des einfallenden Lichtes, während
eine faseroptik ein Leistungsvermögen bis nahezu 5Ü /« des aufgefangenen
Lichtes aufweisti. , -
jjie in -U1Ig. 1 dargestellte Bildspeicherröhre 14 weist einen
Kolben 5^ auf, dessen erweiterter zylindrischer Teil 56 mit
einer Stirnwand 58 versehen ist. Diese Stirnwand ist teilweise
durch die Faseroptik 52 gebildet, die an dem Kolben 5^hermetisch
909884/1013
BAD
- ιό -.
dicht angebracht ist, damit das Leuchtbild möglichst wirksam
auf die Bildspeicherröhre übertragen wird. Eine Photokathode 6υ •ist mit einer lichtelektrischen schicht 62 aus lichtempfindlichem
Stoff, z.B. Zftsiumantimon, versehen, die in bekannter Weise auf die Faseroptik 52 aufgedampft sein kann. Die lichtelektrische
schicht 62 kann mit einem elektrisch leitenden Kontakt
in Gestalt eines Hinges 64- versehen sein. An diesen Hing ist
eine den Kolben 5^ durchragende- Zuführungsleitung angeschlossen,
die der Photokathode 60 eine geeignete Spannung zuführt.
Am anderen Ende des Kolbens 5^ ist ein Elektronenstrahler
66 zur Erzeugung eines a-ίβ- - een Elektronenstrahls
angeordnet, der auf einen Speicherschirm 68 gerichtet ist. Der Speicherschirm 63 1st zwischen dem-Elektronenstrahler
und der Photokathode 60 im erweiterten Teil 56 des Kolbens 5^
angeordnet. Zwischen dem Speicherschirm 68 und der Photokathode
"60 befinden sich mehrere elektrostatische Linsen 70» 72 und, 7^j
an die geeignete Spannungen zur Beschleunigung und Fokussierung
der von der Photokathode 60 auf«den Speicherschirm 68 abgestrahlten
Photoelektronen angelegt sind. Zwischen dem Speicherschirm 68 und dem ülektronenstrahler 66 liegt ein Gitter 76 aus
elektrisch leitendem Werkstoff, z.B„ Kiekel, das zur Oberfläche
des Speieherschirms einen Abstand von-etwa 3 mm aufweist.
Der Speicherschirm 68 weist gemäß Fig. 2 einen Tragring 78 ,
auf, der z.B. aus einer Uickel-Eisen-Kobaltlegierung hergestellt
ist und eine Folie 8u aus Isolierstoff, z.B. Aluminiumoxyd, in.
einer Stärke von etwa 5üu Angström trägt. Auf diese Folie" diä-t-""'*'
BAD ORiQiNAL
• eine Schicht 82 aus elektrisch leitendem Metall, z.B. Aluminium,
aufgebracht, z.B. durch Verdampfung im Vakuum. Die Stärke der .Leitschicht 82 beträgt gleichfalls etwa 5Ou Angstrom,, Auf der
Leitschicht 82 befindet sich eine poröse Deckschicht oder Folie 8^4- aus Isolierstoff oder halbleitendem werkstoff, der die Eigenschaft
aufweist, in Abhängigkeit- von den auf die eine überfläche
auftreffenden Elektronen gleichfalls .elektronen zu erzeugen.
Diese Sekundärelektronen werden durch die Hohlräume der porösen Schicht 84- geleitet und von üirfer anderen Oberfläche
der Schicht 8^ abgestrahlt, vie Führung der rllektronen
durch die Hohlräume der Beschichtungen erfolgt unter dem Einfluß
eines starken elektrischen Feldes von 10 Volt-cm, das durch
eine Spannungsdifferenz zwischen den Oberflächen der porösen
Schicht 8^.und der Leitschicht 82 gebildet ist. Die poröse
Schicht B^ kann z.B. aus einer Alkali- oder Srdaikalimetallverbindung,
z.B0 Kaliumchlorid, Magnesiumchlorid oder Kagnesiumoxyd,
bestehen. Kennzeichnend für diese Schicht des Speicherschirms
68 ist ihre poröse Struktur, deren Dichte weniger als 10 # der Dichte der unporösen Stoffmasse beträgt, damit die
Hindurchleitung der Elektronen durch die Hohlräume der ochicht
stattfindet. Die poröse Schicht soll überdies einen hohen Wider-
1*5 17 stand aufweisen, der mehr als lü J bis 1υ ' Ohm/cm beträgt. Ein
Hauptmerkmal der porösen Schicht 8^ besteht schließlich darin,
h,
daß sie die Fähigkeit haben soll, wenigstens 10 Elektronen je
Bildelement zu speichern, ehe die Schicht ihren Sättigungszustand
erreicht.
9098 84/1013 - BAD original
- 13 -
In einer bevorzugten Ausführung des Jpeicherschirms kann
die poröse Schicht 84 durch Aufdampfen von Kaliumchlorid in
einem inerten üas, z.3. Helium oder Argon, bei einem Druck von 1 oder 2 ram Hg-S hergestellt werden» Die Dichte der porösen
Schicht <34 beträgt in diesem besonderen Fall nur etwa 2 ,j der
Dichte von unporösem Kaliumchlorid. Die Dicke der ochicht beträgt
25 Mikron, v/as einer hasse je Flächeneinheit von Iu^
hikrogramm je cm" entspricht. Die Hassendichte von Kaliumchlorid
ct 1,934 g- je cm^.
Der alektronensti^ahler 06 ist so ausgebildet, daß er einen
elektronenstrahl vonniedriger ueschwindigkeit erzeugt, der die uberflache des .Reicherschirms
abtastet. Der Elektronenstrahler 06 kann aus einer Kathode 36,
einem Steuergitter 38 und einem Beschleunigungsgitter 9^ bestehen.
Auf die Innenfläche des Kolbens $k kann zwischen dem £lektronenstrahler
66 und dem .Speicherschirm 08 eine Leitschicht
aufgebracht sein, die ein elektrostatisches.Feld erzeugt. Das Steuergitter 86 und das Beschleunigungsgitter 9^des Elektronen-Strahlers
όό bewirken zusammen mit dem leitenden wandbelag 92
die Fokussierung des elektronenstrahls auf dem Speicherschirm
tfilt au luiituj $ψ
68. Der p e t ist von einer ablenkspule 9^ umgeben, die aytevon dem Elektronenstrahler 66 erzeugten iilektronenstrahl**: ablenkt und aw*.oei Zuführung eines geeigneten Stromes in üblieher Weise^Öber die überfläche des Speicherschirms leitet« Der Kolben 5^ ist weiterhin von einer Kagnetspule 97.umschlossen, die zur Fokussierung des Elektronenstrahls auf dem Speicherschirm
68. Der p e t ist von einer ablenkspule 9^ umgeben, die aytevon dem Elektronenstrahler 66 erzeugten iilektronenstrahl**: ablenkt und aw*.oei Zuführung eines geeigneten Stromes in üblieher Weise^Öber die überfläche des Speicherschirms leitet« Der Kolben 5^ ist weiterhin von einer Kagnetspule 97.umschlossen, die zur Fokussierung des Elektronenstrahls auf dem Speicherschirm
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BADORiGlNAL
■sowie·.zur Fokussierung der von der Photokathöcle 6ü auf den
Speieherschirm 68 geleiteten Elektronen diente
Bei:'Betrieb der bildspeicherröhre l4 werden die durch die
Faseroptik 52 zugeführten. Strahlungen in Gestalt eines Leucht- ■
bildes auf der Photokathode ou fokussiert und von jedem Teil
der Photokathode■ 6u Photoelektronen nach Maßgabe des auf treffenden
Lichtes ausgestrahlt. Uie Photoelektronen werden durch die
elektrostatischen iiinsen 7Ü» 7<- und -7^ auf den Speicherschirm
fokussierte oeauf eine Energie von
etwa 8OUÜ ilektronenvolt beschleunigt, so daß sie die Leitschicht
82 und die Trägerfolie 3w durchdringen und in die poröse
Schicht S4 eindringen. Die Beschleunigungsspannung ist so
einzuregeln, daß im wesentlichem alle von der Photokathode 6u
abgestrahlten Primärelektronen in den ganzen Speicherschirm 68 eindringen, aber nicht durch ihn hindurchtreten. Die von der
Photokathode 6o ausgestrahlten Primärelektronen erzeugen in der porösen Schicht 84 eine Anzahl von Elektronen niedriger Energie,
und zwar in einer Menge, die'wesentlich größer als die der auftreffenden
Primärelektronen ist. Infolge der Porösität und des hohen Aufnahmevermögens der Schicht 84 beträgt die Zahl der erzeggten Sekundärelektronen etwa luu bis 2Ou je auftreffendes
Primärelektron.
Die Leitöfchicht 82 des Speicherschirms .68 ist über einen Vor.
widerstand- 96 und eine Spannungsquelle 98 geerdet. Der Speicherschirm-
-68 kann vor dem Auftreffen der Photoelektronen durch Anlegen
einer po si ti ven Spannung von etwa 5 Volt von der Spamiungs-
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.- 20 -
üb ' " ·
quelle/an die Leitschicht 82 und durch Stabilisierung der Austrittsfläche
der porösen schicht 84 am Erdpotential polarisiert werden. Dies kann durch Abtasten des von dem Elektronenstrahler
66 erzeugten Elektronenstrahls auf der porösen schicht des
Speicherschirms 63 erreicht werden. Die beim Auftreffen der
von der Photokathode 6u abgestrahlten Photoelektronen in der porösen Schicht 34 erzeugten Sekundärelektronen niedriger Energie
verursachen eine örtliche Veränderung des Potentials der Austrittsfläche infolge der Hindurchleitung der Elektronen durch
die Hohlräume der poröscen ,Schicht 84. Das zwischen der positiven
Leitschicht 82 und der unbedeckten Oberfläche der porösen
Schicht 84 erzeugte Feld zieht die meisten in der Schicht erzeugten Sekundärelektronen in Richtung der positiven Leitschicht
82 an. Infolge des Elektronenverlustes wird eine positivere Laüung
auf der unbedeckten Oberfläche der Leitschicht 8^ hergestellt. Dies bringt es mit sich, daß auf der Oberfläche der porösen
Schicht 8*f ein Ladungsmuster entsteht, das dem Küster des
durch die Faseroptik 52 zugeführfcen Lichtes und der in die Bildverstärkerröhre
12 einfallenden Strahlung entspricht.
Ein Signal, das dem auf dem Speicherschirm 68 befindlichen
Ladungsmuster entspricht, kann dadurch abgeleitet werden, daß
der ·?οη dem Elektronenstrahler 66 erzeugte Elektronenstrahl die
unbedeckte Oberfläche der porösen Schicht 84 weiterhin abtastet. Bei dieser Abtastung kommt die -uberflache der porösen Schicht
wieder auf das Erdungspotential, d.h. auf das Potential der Kathode 86, wodurch eine kapazitive Entladung der porösen Schicht
84 erfolgt und ein Stromimpuls entsteht, der der Ladung des ab-
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' . BAD ORIGINAL
getasteten Bildelementes auf der Leitschicht 82 entspricht. Durch
das fortlaufende Abtasten mit dem Elektronenstrahl wird somit eine fortlaufende Reihe von Spannungsimpulen über den Vorwiderstand
96 erzeugt, die dem Strahlungsbild entspricht.
In abgeänderter Ausführung der szintillationskamera Iu
nach Fig. 1 kann die Bildspeicherröhre so modifiziert werden,
daß sie eine vorgespeicherte Verstärkung des von der Fhotokathode
ύυ abgestrahlten Lilektronenbildes bewirkt. Dies kann beispielsweise
dadurch erreicht werden, daß in Abhängigkeit von der
ο gewünschten Verstärkung oder Vervielfachung eine oder mehrere
Dynoden zwischen der Photokathode 6ü und dem·Speicherschirm 68
angeordnet werden. Stattdessen kann auch ein gesonderter Bildverstärker vorgesehen oder der Bildverstärkerröhre eine gesonderte
Verstärkungsstufe hinzugeschaltet werden. In einer beson- . "~
deren Weiterbildung dieser abgeänderten Bildspeicherröhre könnte die Dynode eine Leitschicht, ζ.3..aus Aluminium,- aufweisen,' auf
die eine Schicht aus unporosem Kaliumchlorid aufgelagert ist.
Durch aufeinanderfolgendes Anlegen von zunehmend erhöhten positiven Spannungen an,jede der Dynoden.würde' das von der Photokathode
60 abgestrahlte Slektronenbild in entsprechender Folge
auf die Dynoden geleitet werden, so daß eine entsprechende Abbildung aus Sekundärelektronen erzeugt wird, di* von jeder Dynode
vervielfacht wird, um einen höheren Grad der Vervielfachung zu
erhalten. Das verstärkte oder vervielfachte oSlektronenblld wird
dann auf den Speicherschirm fokussiert und von ihm ein Signal in der beschriebenen Weise abgeleitet.
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BAD
Die vorgespeicherte Verstärkung des Slektronenbild.cs, das
dem otrahlungsmuster entspricht, könnte in abgeänderter Weise
dadurch erreicht werden, daß eine Jurchlaßdynode zwischen die
Photokathode Jü der Bildverstärkerröhre 12 und ihrem Leuchtschirm
36 angeordnet wird. Eine soSLche Bildverstärkerröhre ist
in ihren Einzelheiten In der amerikanischen Patentschrift 3 25^252
beschrieben« v
In dieser Patentschrift ist eine Jzintillutionskamera dargestellt,
mit dor ein ßildausgnngssignal über den Vorwiäerstand
9o erzeugt werden kann, das dem vom betrachteten Objekt aufgenommenen
otrahlungsbild entspricht. Zusätzlich wird eine Kopplung,
z.B. ein Kondensator Iju, elektrisch an den Vorwiderstand
9o angeschlossen, um das -Jildausgangssignal einem Verstärker 1υ2
zuzuführen, Der Verstärker 102 kann irgend eine der bekannten
Ausführungen aufweisen und ist vorgesehen, um das Ausgangssignal
einem elektrischen Zwischenspeicher 12u anzupressen und zuzuführen.
Bei Betrieb der Szintillationskamera lu wird die Strahlung
von dem Kollimator 3^ gesammelt und von der Bildverstärkerröhre
12 verstärkt und vervielfacht. Das vervielfachte visuelle Bild
wird dann von der Faseroptik 52 auf die lichtelektrische Schicht
62 der Bildspeicherröhre I^ geleitet. Das von der lichtelektrischen
Schicht 62 abgestrahlte Slektronenbild kann dann, auf dem
Speicherschirm 68 für eine Dauer vom Bruchteil einer Sekunde
bis zu mehreren Minuten integriert werden, damit 'auf der porösen
Schicht 8^ des Speicherschirms 68 ein Ladungsmuster gespeichert
wird. Hier sei bemerkt, daß während der Integration
. 90988471013 BAD
des Elektronenbildes auf dem .Speicherschirm 68 der von dem
Elektronenstrahler abgestrahlte elektronenstrahl zeitweilig
ausgeschaltet wird-, damit die fortgesetzte Integration und
Speicherung der Ladungsmuster auf dem Speicherschirm stattfinden
kann. Zum «diesen der gespeicherten Information-auf dem Spei-■■
eher schirm υ-8 wird der Elektronenstrahler 66 eingeschaltet und
erzeugt dann in der beschriebenen Weise über den Vorwiderstand 9-6
ein Aus gaiv;sbi Id signal«, Dieses Signal vilrd dann dem Zwischenspeicher
120 zugeführt.
In einer abgewandelten.Ausführung konnte das von der bildspeicherröhre
lA- abgeleitete Ausgangssignal unmittelbar über
einen Schalter 12b gemäß der gestrichelten Linie in Pig. I einer
Wiedergabevorrichtung, z„B. einer Kathodenstrahlröhre lu4, zugeleitet
werden. Bei dieser Ausführung kann das auf der Kathodenstrahlröhre Id1+ erzeugte visuelle Bild von einer photographischen
Kamera 106 aufgenommen und ständig aufbewahrt.werden. Die photographische Kamera 106 wird mit der Erregung des Elektronenstrahlers 66 und der Schließbewegung des schalters 126 derart synchronisiert, daß sie das auf der Kathodenstrahlröhre 104 wiedergegebene
optische Bild aufnimmt, wenn es von dem Speicherschirm
68 abgetastet bzw. abgelesen wird. Da das gespeicherte. ·
Ladungsmuster beim Ablesen des Slektronenbildes vom Speicherschirm,
68 zerstört wird, würde es notwendig sein, den Ablesevorgang mit 'der Belichtung des.Films in der Kamera 106 zu synchronisieren.
Um schließlich die Integration und Speicherung des
Elektronenbildes zu vollenden, das viele Quanten je Bildelement des Strahlungsbildes aufnimmt, muß die Bildspeicherröhre und
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- 2k -
insbesondere der fjärg-schirm 68 einen großen dynamischen Bereich,
entsprechend einer groiSen Speicherfähigkeit der porösen ,Jchicht
des Speicherschirms 68 ,auf v/ei sen. In der beispielsweisen Ausführungaer
Szintlllationskameraschaltung nach Pie· 1 wird das, ;
vom Speicherschirm 68 abgeleitete Ausgangssignal über den Verstärker
102 dem Zwischene*' 120 zugeleitet. Die^^peichervorrichtung
kann aus einer Elektronenbiluspeicherröhre mit einem
Speicherschirm bestehen, auf dem ein Ladungsbild gespeichert und
von dem ein dem Ladungsbild entsprechendes Ausgangssignal abgeleitet
wird. In weiterer Ausgestaltung kann der speicherschirm
mit einem ectrahl abgetastet werden, um
das Ausgangssignal ohne Löschung des auf dem Speicherschirm
befindlichen Ladungsmusters zu er. Die besondere Ausführung und Arbeitsweise einer solchen Bildspeicherröhre ist in
der amerikanischen Patentschrift 2 859 376 beschrieben.
Gemäß Fig. 1 ist nun der Ausgang des Verstärkers über einen
Schalter 122 mit dem xiingang des elektrischen Zwischenspeichers 120 verbunden. Der Ausgang des Zwischenspeichers ist über einen
Schalter 12^- an einen Verstärker 1,28 angeschlossen, der das Ausgangssignal
einem geeigneten Sichtgerät, z.B. einer Kathodenstrahlröhre 10^, zuführte iVle bereits oben dargelegt wurde, kann
das optische Bild laufend aufgezeichnet werden, z.B. mit einer photographischen Kamera Iu6. Die Schalter 122 und. 12^- können in
der angedeuteten weise so verbunden sein, daß jeweils der eine Schalter geschlossen, der andere geöffnet ist.
Bei Betrieb der Fernsehkamera nach Fig. 1 werden die Hönt-
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BAD
'gen- und/oder Gammastrahlen von dem Kollimator 3^ aufgefangen und
von· der--Bildverstärkerröhre 12 verstärkt oder vervielfacht, wis
- in der Köhre 12 verstärkte Bild wird von uer Faseroptik $2 der
Bildspeicherröhre 14 zugeführt, ^as optische Leuchtbild wird
von der lichtelektrischen .schicht υ2 in ein fielet ronenbi Id umgewandelt,
das auf den Speicherschirm 68 übertragen wird. Von Speicherschirm 63 wird ein Ausgangs signal abgeleitet, verstärkt
und über den Schalter 122 dem Zwischenspeicher 120 zugeführt. Dieser Zwischenspeicher hat die Aufgabe, eine fortlaufende Wiedergabe
des betrachteten Bildes zu ermöglichen, während die Bildspeicherröhre
l4 das nächste, von der Bildverstärkerröhre 12
aufgenommene Bild integriert. Ist es erwünscht oder notwendig, flache oder kontrastschwache Bilder zu betrachten, so kann das
von der lichtelektrischen ochicht 6.-2 abgestrahlte Elektronenbild
während einer zeitlichen Periode Integriert werden, deren u&uev
zwischen Bruchteilen einer bekunde und mehreren Minuten liegen kann, um hierdurch die Kontraststärke des abgetasteten Bildes
zu erhöhen. Am Ende jeder Integration wird der Schalter 122 geschlossen,
damit die Bildspeicherröhre I^ das Bildsignal auf den
Zwischenspeicher 120 übertragen kann. Da der Zwischenspeicher 120 wiederholte-, nicht-lösehende Ablesungen minutenlang aufnehmen
kann·, ist es möglich, das aufgenommene Bild auf der Kathodenstrahlröhre Iu^ laufend zu betrachten, während das nächste
Bild auf dem Speicherschirm 68 integriert wird. Während der Integrationsperiode
werden die Schalter 122 und 12^ in ihre andere
Stellung umgelegt, damit das auf dem Speicherschirm des*Zwischen-*
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BAD OR:S!NAL
Speichers 12ü gespeicherte Bild wiederholt abgelesen und auf
dem Wiedergabegerät IiA erscheinen kunn. din weiterer Vorteil
des Zwischenspeichers 120 ist dadurch bedingt, dai3 er eine abgewandelte
Betriebsweise in denjenigen r'-'-.llen zulc'iit, in Jenen
die Speicherfähigkeit der Bildspeicherröhre lh überfordert woruen
würde, Dies konnte eintreten, vrenn die oetrachteten Bilder
kontrastschwach oder wenn längere j-nt3grationsdauern erwünscht
sind. In diesen fällen könnte die thermische ,.;.lrrie-ibstrahiung
des Ho ntgenbildver stärkers dazu führer., daß uie ^ycicaerschirme
der rildspeicherrohren überfüllt werden. Weiterhin würde es
diese Ausführung auch erlauben, unterschiedliche Herkmale des
zu prüfenden Organs ohne Verlust irgendeiner Information und
ohne zusätzliche ^onderbestrahiung des Patienten aufzuzeichnen
und das gespeicherte 3ild z.ü. nit der photοgraphischen Kamera
106 mit verschiedenen Kontrasten und Verstärkungen aufzunehmen und zu ßrüfen.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 könnte die Zwischenspeicherröhre
120 durch ein magnetisches Platten- oder Bandspeicherwerk
ersetzt werden, das dazu benutzt werden könnte, das vom Speicherschirm
68 abgelesene Signal aufzuzeichnen und wiederholt und ohne Löschwirkung ein Ausgangssignal zu erzeugen, das auf
der Kathodenstrahlröhre lOty sichtbar gemacht werden kann.
Fig. 3 zeigt eine der wichtigsten Ausführungen des Bildwandlers
nach der Erfindung. In dieser Ausführung weist der Bildwandler eine Bildverstärkerröhre 12 auf, die durch eine
Faseroptik 52 mit einer Bildspeicherröhre Ζ** verbunden ist. Das
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Ausgangs, signal wird in; der beschriebenen Weise von einem Speicher schirm 68 abgeleitet» der über einen Pulshöhendiskriminator
l?w. mit einem schalter 132 verbunden ist. In der dargestellten
öch:- Its -teilung über den Kontakt 1 vorbindet der Schalter 132
den Pulshöhendiskriminator l?u mit einer Abtastwandlerröhre 13^,
die mit einem ochreibstrahlelektronenstrahler ein Laciungsmuster
auf einen Speicherschirm aufzeichnet, ^in gesonderter Ablesestrahlor
tastet laufend den speicherschirm ab, um ein üusgangss-ijnpu?;!
abzuleiten, das über einen Verstärker Ιΰυ auf einer. Kathodenstrahlröhre
IQk- zur Darstelliing kommt. Eine für diese
•Schaltung geeignete Abtastwandlerrühre ist in der amerikanischen
Patentschrift 3 12^ 715 beschrieben.
vlίνα der Schalter 132 in Fig. 3 auf den Kontakt 2 umgelegt,
so verbindet er den Pulshühendiskriminator 17^ mit einem Pulehöhenmesser
17O, dessen Ausgangssignal einem Spannungsanzeiger,
ζ„3. einem Hegistriergerät 178, zugeleitet wird. Das Ausgangssignal
des Pulshöhendiskriminators I70 erzeugt über einen widerstand 17^ eine Spannung, die auf den Pulshöhenmesser,176 einwirkt.
.-Bei ,„der Betrachtung von Isotopen, die in den menschlichen
Körper injiziert sind, gibt es viele andere Fremd.strah lungs quellen»
■■■ .-so* machen .sich z.B. die- kosmischen Strahlen und Gamma-,
strahlen, die in der-Nachbarschaft der zu untersuchenden Stelle
vorhanden sind, in einem leisen Geräusch bemerkbar. Ferner werden
Gammastrahlen und Röntgenstrahlen» die,als Streustrahlen von anderen-Körperteilen stammen, als Zufallssignale wahrgenommen,
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BAD OBSOiNAL
die natürlich kein genaues Bild des betrachteten Organs ergeben. Bei mechanischen o'zintillationsabtasterri früherer Ausführung
war es. bekannt, Vorrichtungen zürn ijiskriminieren dieser Zufallsstrahlungen vorzusehen, um nur Szintillationen höherer Intensität
des oder der zu betrachtenden organe zu reflektieren, dei
Ausführung der Pulshöhenäiskrimination mit Fernsehkameras früherer
Bauart hat sich jedoch herausgestellt, daß der dynamische Bereich dieser Vorrichtungen zu klein war, um- eine genaue und
wirksame Diskrimination unter Ausfilterung von Fremdsignalen zu
erreichen. Es ist daher eine wichtige Auswirkung der vorliegenden
Erfindung, daß sie es ermöglicht", eine Biluspelcherrühre '3Λ
zu schaffen, die die besondere Eigenschaft eines vielten dynami-'
sehen Bereiches aufweist, -.oei den üblichen Ausführungen der
bisher bekannten Bildspeicherröhren würde der Speicherschirm schon bei einem niedrigen öpannungsbereich von einigen Volt'
gesättigt werden. 2s war daher sehr schwierig, wenn nicht unmöglich, solche Signale auszufiltern, die nur eine ,Spannung von
einigen Zehntel Volt haben, und hur diejenigen Signale aufzunehmen,
deren Aufnahme erwünscht ist. Einer der besonderen Vorteile des Speicherschirms 68 nach der vorliegenden Erfindung
besteht darin, daß sein oättigungsspiegel wesentlich höher liegt, etwa im Bereich von 15 bis 25 Volt. Mt einem Speicherschirm
dieses dynamischen Bereiches ist die Pulshohendiskrimination leicht durchführbar, so daß die Unterdrückung von Störsignalen
möglich ist, die mit 3ildspeicherröhren früherer Ausführung nicht erreicht werden konnte0 weiterhin ist es zur Durchführung
der Pulshohendiskrimination notwendig, das Ladungsmuster schnell
9 09884/1013 ,
' BAD
•zu entladen, damit das bei einer einzigen Abtastung des Speichers
chi mis erhaltene Ausgangssignal nur ein ötrahlungsquantum
. je I3ildelement darstellt. Der Speicherschirm 68 hat infolge seiner
Porösität die Fähigkeit, daß er sieh schnell entladen kann.
Die Speieherschirme früherer Bildspeicherröhren benötigten zum Löschen" des Ladungsbildes erheblich mehr Zeit. Mn weiterer
Vorteil der schnellen Löschmöglichkeit während einer einzigen Abtastung des Speicherschirms 68 ist die hierdurch erreichbare
Vergrößerung der Signalamplitude. Das Ausgangssignal ist eine
Punktion der auf dem Speicherschirm gespeicherten Ladung. Dadurch,
daß im wesentlichen die ganze Ladung auf der Rückwand des Speicherschirms gesammelt werden kann, wird eine Vergrößerung
der Amplitude des Ausgangssignals erreicht.
Bei der Fernsehkamera nach Fig. 3 wird das Ausgangssignal
"von dem Speicherschirm 68 abgeleitet und über den Kondensator
lOü dem Pulshöhendiskriminator 170 zugeführt. Pulshöhen- oder
Amplitudendiskriminatoren sind an sich bekannt. Sine Ausführung, die bei der !Fernsehkamera nach Fig. 3 verwendet werden könnte,
ist in dem Buch '"'Millimicrosecond Pulse Techniques" von Lewis
und Wells j 195^,"Seiten 232 - 239, beschrieben. Beim Betrieb
der Fernsehkamera nach Fig. 3 wird zur Durchführung der PuIshöhendiskrimination
die Zeit, in der die Bildspeicherröhre I^
das verstärkte optische Bild aufnimmt, so eingestellt, daß nur ein Strahlungsquantum je Bildelement aufgenommen und zwischen
den Ablesetastungen von der Bildspeicherröhre gespeichert wird. Zur Durchführung einer Pulshöhendiskrimination ist es somit
90 9 8 84 /1013
158Ö072
nötig, nur eine ^zintillation oder einen i-uls je Bildelement
der zu betrachtenden Körperstelle aufzunehmen, würde es zugelassen
werden, eine hehrzahl von Pulsen auf dem Jpelcherschirm
Ger Bildspeicherröhre I^ zu speichern oder zu integrieren, so
könnte nicht die individuelle otrahlunrsintensität jedes -Jilrielementes
wahrgenommen, sondern nur eine statistische _umnlerung
der özintillationen aufgezeichnet werden. z>ei Betrieb der
bildspeicherröhre lA- tastet der Ablecestrahl daher die oberfläche
des Jpeieherschirms 68 mit einer hinreichend hohen geschwindigkeit
ab, um sicherzustellen, cia.O die Ueit zwischen den
Abtastungen so kurz ist, daß nur" ein Photon oder nur eine ozintillation
je Bildelement wahrgenommen wird. L>ei einer beispielsvieisen
Durchführung der Pulshöhendiskriminatlon wurde die Abtastgeschvrindigkeit
der Bildspeicherröhre I^ auf 1/30 oder l/ou
Sekunde eingestellt bei Bestrahlung mit schwachen Gammastrahlen, wie sie bei medizinischen Untersuchungen verwendet werden. Lei
höherer otrahlendichte k:mn mit höheren Abtastgeschviindigkeiten
gearbeitet werden. Der Pulshöhendiskriminator 170 läßt sich so
einstellen, daß er nur Pulse oberhalb einer bestimmten Amplitude oder bei Bedarf innerhalb eines bestimmten AmpllfLudenbereiches
aufnimmt. Er kann.demgemäß auch so eingestellt werden, daß er
nicht nur störende Aufnahraegeräusche, sondern auch störende
Nebengeräusche unterdrückt t die aus der otreustrahlung von kosmischen
Strahlen stammen.
Die richtig gewählten Pulse können nun benutzt werden, um
über die Abtastwandler röhre 13 0 und die Kathodenstrahlröhre
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ein Bild zu erzeugen oder auf dem rulshohenrnesser I76 unmittel-•bar
zu registrieren. Bistabile Rultivibratoren, die an sich bekannt
und in einer geeigneten Ausführung in dem bereits genannten
Buch "Millimicrosecond Pulse Techniques" von Lewis und V-ells,
195^> oeiteli 239 - 2.kk, beschrieben sind, könnten bei der i-'ernsehkamera
nach Fig. 3 in den bchaltkreis eingebaut werden.
Bei einer ersten Betriebsweise kann der Pulshöhenmesser 176
in den Ausgangskreis des Pulshöhendiskriminators 17u eingeschaltet
.sein, um die quantitative Aktivität einer Anzahl ausgevrählter
ot-ellen des jiildes als Funktion der Zeit aufzuzeichnen.
Der- Ausgang des Pulshöhendiskriminators 17^ ist über den
Schalter 132 und einen Vorwi der stand 17^- an den Pulshöhenmesser
17O angeschlossen. Der Vorwiderstand 17^- muß so eingeregelt werden,
daiä er der Ilo-chleuchtdauer der Leuchtstoff schicht ^o der
Bildverstärkerrohre 12 angepaßt ist. Die über den Vorviiderstand
17^ angepaßten Impulse werden dem Pulshöhenmesser 176 zugeführt,
der seinerseits ein Potential liefert, dessen Höhe von der Anzahl
'der dem Registriergerät 178 zugeführten Impulse abhängig ist. üas liegistriergerät 178 kann aus einem Tintenschreiber bestehen,der
eine Aufzeichnungskurve liefert, die die Anzahl der aufgenommenen Impulse in Abhängigkeit von der Zeit darstellt.
Bei einer abgewandelten Betriebsweise könnte der Pulshöhendiskriminätor
170 in der'beschriebenen Weise an den Abtastwandler
I3U angeschlossen sein und die Kathodenstrahlröhre luty ein
vlsuelleiS Bild liefern. Der Abtastwandler 130 schreibt das von
der Bildspeicherröhre 14 erhaltene Signal mit einer durch die
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Abtastgeschwindigkeit des Elektronenstrahlers 66 bestimmten
Abtastgeschwindigkeit auf den Speicherschirm der Abtastwandlerröhre 13^o Sin Ablesestrahler1 leitet dann von diesem Speicherschirm
ständig- mit geeigneter Geschwindigkeit ein oignal ab, das auf der Kathodenstrahlröhre Iu^ zur Darstellung kommt. Kit einer
geeigneten Schaltvorrichtung könnte eine ständige sichtbare Wiedergabe
auf der Kathodenstrahlröhre erfolgen, während eine quantitative Kessung auf dem liegistriergerät 173 vorgesehen werden
könnte.
Bei einer weiteren Abwandlung der Pulshühendiskrimination
könnte die Abtastung des Speicherschirms 68 der Bildspeicher-"... röhre 1Λ nur auf einem kleinen Teil des orjeicherschirms 68 vorgenommen
werden, um hierdurch einen kleinen Bereich der mit der Bildverstärkerröhre 12 betrachteten Körperstelle sehr genau zu
prüfen. Die Abtastbreite kann von dem ,jtromsignal gesteuert' werden,
das der Ablenkspule S^ zugeführt wird. Stattdessen könnte
der von-dem illektronenstrahler 66 erzeugte Ablesestrahl einfach
auf einen besonderen Teil des Speicherschirms 63 pulsiert werden,
statt zum Abtasten über die ganze oberfläche des ^peicherschirms beilegt zu werden. Auf diese V/eise kann die Anzahl der von einem
einzelnen Element der betrachteten ötelle ausgestrahlten Impulse
oder Szintiliationen gezählt werden. Hiermit sind ein Verfahren
und eine Vorrichtung offenbart worden, mit denen eine quantitative
Kessung des Photonenstrahlungsflusses in irgend einem ausgewählten Bildelement erfolgen kann, die durch Einregelung der
Abtastkreise der Bildverstärkerröhre 12 oder durch Ausblendung aller anderen Stellen des abzubildenden Aufnahmefeldes erfolgen
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U - J BAD ORIGIWAL
kann. Die Fernsehkimera ist dann ein 3zintillutioiiszühler, der
eine quantitative Information über die lsotouenaufnihmeges"ehwindir;keit
oder -verweilzeit liefert, die für die ärztliche Diagnose vital wichtig ist.
nie bereits erwähnt wurde, kann eine zusätzliche Verstärkung durch Einschaltung sekundär strahlender Dynoden entweder
in die Bildverstärkerröhre 12 oder in die .Bildspeicherröhre Ik
..erlangt werden. Diese zusätzliche Verstärkung findet eine besondere
Anwendung bei der ?ulsh:5hendiskriminution nach der vorliegenden
Erfindung, bei der es erwünscht ist, die Amplitude
jedes einzelnen Impulses auf eine Größe zu bringen, die über dem Geräuschpegel der zugeordneten Verstärkerkreise liegt, in dieser
Weise können die Grenzwerte für den Jrulshohendiskriminator 17U
unabhängig von dem Geräusch eingestellt werden, das von der szintillationskamera
10 und ihren zugeordneten schaltkreisen verursacht
wird. .
In Fig. k ist eine Fernsehkamera dargestellt, mit der die
Aufzeichnung einer Strahlung von gleicher otrahlendichte, z.3. Röntgenstrahlen oder Gammastrahlen, bewirkt werden kann, die
von dem betraohteten Aufnahmebild empfangen wird. Das Strahlungsbild
wird durch den Kollimator 2k auf die Bildverstärkerröhre
.fokussiert. Der Lichtaustritt dieser fiöhre 1st auch hier durch
die Faseroptik 52 mit der Bildspeicherröhre I^ verbunden. In der
beschriebenen Weise wird das Leuchtbild von der Photokathode 60
in ein Elektronenbild umgewandelt, das eine entsprechende Ladungsverteilung auf dem Speicherschirm 68 ergibt. Weiterhin wird
909884/1013 .
von der kathode Oo ein !elektronenstrahl erzeugt, der die Oberflüche
der porösen Schicht ό'Λ des ^nelcherschirms t>8 rr-.ch einem
Laster r.ntastet, .infolge acr kapazitiven ko-oylun-· über die porüse
•J chi oht 8^k wird von der Leitschicht 82 ein Ausgangs signal abgeleitet.
Die Leitschicht 32 ist rerni'.fe x-"ig. 4- über einen .^charter
2i6 entweder über einen VorwIderstand 212 mit einer Mehrzahl
von in Abstand liegenden Anzapfungen A, A', _, -^*, ü, cj*, u, *j',
S, £',. ί-, FA.«O'dfer über eine opannüngsquelle 211 geerdet, kiu dem
Vo -rw id erstand. 212 ist eine ^pannun^squelle 21J parallel^eschaltet,
ale die gewünschten spannungen für den u^oicliorüchirm C-)
liefert, uas über den Vörwiderstanu 21Γί orhz.ltene Aus ran^sßlenal
viird über einen Schalter 213 und einen kondensator 21Λ der K-athodenstrahlröhre
1Λ zugeführt. i>as jildaus gangs sign al der
.-jildspeicherriJhre l4, das auf der kathodenstrahlröhre IvA zur
sichtbaren -Abbildung kommt, kann in der noch zu beschreibenden
weise von der Photokamera Iü6 aufgenommen werden.·
Zur Vorbereitung der Aufschreibung eines Ladungsmusters auf den Speicherschirm 68 ist es erwünscht, den Speicherschirm
durch eine Vorspannung zu sensibilisieren. Zur Ausführung dieses ersten Schrittes wird der Schalter 216 mit der opannungsquelle
211 verbunden, um eine positive Spannung von etwa lü Volt an die
Leitschicht 32 anzulegen. Infolge der kapazitiven Wirkung der
nicht leitenden Schicht 8^ wird auch dia überfläche dieser
Schicht entsprechend positiv aufgeladen. Der von der Kathode 86
erzeugte Elektronenstrahl wird dann angezogen und.als Taststrahl
über die Oberfläche der Schicht 84 bewegts wordurch die überfläche negativ gemacht wird'und auf das Srdungspotential kommt.
909804/1013
: ■■■ ■" -; V .V BAD
Infolge des Potentialgefälles zwischen der Ausgangsfläche der
Schicht 34 und dem leitenden überzug 32 entsteht ein elektrisches
Feld auf der Schicht 84« Ist der öcirilter 2l6 noch mit der
öp-innuiigsquelle 211 verbunden, so vi.erden die von der rhotokathoüe
60 erzeugten ,Photoelektronen mit ausreichender energie
1 beschleunigt, ur, den Trägarfllm und die leitschicht 32 zu durchdringen,
wobei sie im wesentlichen von der porösen Uchlcht 84
absorbiert werden, unter dem Einfluß des in der Schicht 04 befindlichen
elektrischen Feldes werden die oekundärelektronen
auf den leitenden überzug 'ZZ geleitet und von Ihm gesammelt. infolge
eines iJesamtverlustes on Elektronen wird auf der freigelegten
Oberfläche des tberzuges 84 eine positive Ladungsverteilung
bewirkt, ,die die anfänglich gleichnv'isige negative Ladung, die
bei der oeiisibilisierung aufgebracht wurde, vermindert. Ein Teil
der Ladungsverteilung auf.der oberfläche der porösen ochicht
Ist in i-'ig. 5 dargestallt* Daraus ergibt sich,- daß Teile der
Oberfläche der porösen .Schicht 84 das Potential J aufweisen,
während andere Teile unterschiedliche Potentialwerte bis zu
einer maximalen Ladung von etvra 10 Volt aufweisen.
Eine wesentliche Auswirkung hat das in Fig. 5 dargestellte
Diagramm auf die besondere Art der Ablesung des auf dem .speicherschirm 68 gespeicherten .Signals und auf seine Aufzeichnung,
um die gewünschte Dtrahlspur gleicher Dichte der von der betrachteten Körperstelle ausgehenden strahlung zu erhalten. Im
allgemeinen setzt sich die Ablesung aus einer.Vielzahl von Ablesevorgängen
zusammen, bei denen jeder Vorgang die Gestalt der
Ladungsverteilung auf dem opeicherschirm über einem bestimmten
909884/1013
Ladungsniveau aufzeichnet. Im einzelnen wird der erste
sungsschritt mit dem schalter 21 ό durchgeführt, der mit.der Anzapfung
A des Vorwiderstandes und der Spannungsquelle 21Ü -verbunden viird, wobei die Leitschicht 32 des .Bildschirms eine —negative
Spannung von etwa 9|5 Volt erhellt. Infolge der kapazitiven
Auswirkung der porösen Schicht 34 wird der Pegel des Ladungsmusters
auf einen entsprechenden Betrag, also auf 9,5 Volt,
vermindert. L/aher liegt mit Bezug auf .fig. 5 ein Teil der Ladungskürve
oberhalb der Linie A, und dieser Teil ist positiv, während die unterhalb der .Linie λ befindlichen Teile bezüglich
der Erdung negativ sind» Wenn der von der geerdeten Kathode 68 erzeugte Ablese-Eiektronenstrahl die Oberfläche der porösen
Schicht 84 abtastet, wird er nur von den Teilen der Oberfläche der porösen Schicht 34 angezogen, die bezüglich der Erdung positiv
sind. Dies besagt aber mit anderen Worten, daß der Elektronenstrahl
auf demjenigen Teil des opeicherschirms auftreffen ·
wird, der positiv aufgeladen ist (d.h. auf den oberhalb der Linie A in Fig. 5 liegenden Teil), und= die Ladungsabgabe des Ablesestrahls
an die überfläche der Schicht 84 erzeugt ein kapazitiv gekoppeltes Signal, das durch die Leitschicht 82 zum Vorwiderstand
212 gelangt. Ein Bildsignal, das dem durch den Vorwiderstand fließenden Strom entspricht, wird über den Kondensator
der Kathodenstrahlröhre Iu4 zugeführt, auf der ein entsprechendes
Bild sichtbar wird. Ausdrücklich wird bemerkt, daß der-Ablesestrahl
wä~hrend des ersten Ableseschritts die freigelegte Oberfläche
der porösen Schicht 84 auf das Potential der geerdeten Kathode 86 in einer einzelnen Abtastung zurückbringt. Somit wird
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•derjenige Teil der in Fig. 5 durch die Kurve kenntlichgemachten
Spannungsverteilung, der eine positive spannung aufweist, also
.der oberhalb der Linie A liegende Teil, während des ersten Ableseschrittes
geloscht. Hur der unter negativer spannung befindliche
Teil der Kurve, der sich unterhalb der Linie A befindet, bleibt nach dem ersten Ableseschritt erhalten.
Fig. 6 zeigt eine photographische oder sonstige .vtoäergabe
der Linien gleicher utrahldichte der auf die JUidspeicherröhre
nach Fig. Ψ fallenden Strahlung, üei der ersten Ablesung wird
das Bildsignal, das dem oberhalb der Linie A (Fig«, 5) befindlichen
Teil der Kurve entspricht, über den Schalter 213 der Kathodenstrahlröhre 104- zugeführt und dort als Umriß der in und oberhalb
dieses Pegels liegenden strahlung sichtbar gemacht. Dieser Umriß
kann mit der Photokamera iü6 photographiert werden und entspricht dann der Spur A der bildlichen Wiedergabe in Fig. 6V
Um eine deutliche Unterscheidung zwischen den nacheinander
abzuleitenden Spuren zu"erhalten, ist es notwendig, als zweiten Schritt eine Löschung vorzunehmen, ehe die nächste Spur aufgezeichnet
wird. Bei diesem Schritt ,wird der ο cha lter ,213' geöffnet,
so daß er die Verbindung zwischen der Kathodenröhre 1^4 und dem
. Speicherschirm 68 unterbricht, während der Schalter 2l6 mit der
Anzapfung A1 des Vorwiderstandes 212 verbunden wird, wodurch
eine Spannung von etwa 9,0 Volt auf den Speicherschirm 68 kommt.
•Der Ablesestrahl wird dann über die Oberfläche der Schicht 8^ ,
bewegt, wobei er den zwischen den Linien A und A',befindlichen
Teil des Ladungsmusters löscht. Da der Schalter 213 während dieser
Löschung geöffnet ist, wird kein Bild auf der Kathodenstrahl-
9 09 884/1013 BAD OR.G.NAL
- 33 - ■ - ·
rohre 1υ4 sichtbar, und demgemäß erscheint zwischen der ersten
und zweiten Spur nur ein weißer Ring. Dieser weiße Zwischenraum ermöglicht eine klare Unterscheidung"zwischen den aufeinanderfolgenden
Spuren.
Sei dem nächsten Schritt wird der Schalter 2lu mit der Anzapfung
d> verbunden und hierdurch eine niedrigere negative
Spannung an die Leitschicht ;)2 des -peicherachirms 68 ..-.ng e legt.
wührend des zweiten Able se Vorganges wird der positive i'eil der
Spannungsverteilung auf der oberfläche der porösen Schicht 64 kapazitiv mit der Leitschicht o2 gekuppelt und durch die negative
spannung vermindert, die über den Vorwiderotand 212 mit
etv/a 3,5 Volt zugeführt v;ird.
JQV von der Kathode 86 erzeugte Ablesestrahl vjird nur von
demjenigen Teil der Spannungsverteilung angezogen, der eine positive Ladung aufweist, d.h. von demjenigen Teil, der in i-ig.5
oberhalb der Linie B liegt, uer Ablesestrahl, der nur auf diesen
Teil der Oberfläche der porösen Schicht 84 auftrifft, verursacht
daher die Bildung eines kapazitiv gekoppelten signals, das durch
den Vorwiderstand 212 gelangt und ein entsprechendes Bildsignal auf der Kathodenstrahlröhre IC^ hervorruft. Wie weiter oben
bei der Beschreibung des ersten Ableseschrittes erwähnt wurde, bringt der Ablesestrahl auch diesen Teil der Ladungsverteilung
auf das Erdungspotential der Kathode 86 zurück. Sodann wird von
der ,Photokamera 106'eine zweite Aufnahme gemacht und eine zweite
Spur auf den photographischen Film aufgenommen, die dem Umriß
der Potentialverteilung auf dem Speicherschirm gemäß der Spur B
BAD ORIGINAL, 90988A/1013
-.39 -
entspricht. Der Schalter 213 v?lrd dann wieder geöffnet und eine
-zweite Löschung durchgeführt, um den zwischen den Linien .3 und B'
befindlichen Teil der .uadungsverteilung zu entladen. Mf die&e
weise wird ein weißes Feld geschaffen, das die B-opur umgibt und ihre klare Unterscheidung von der Α-Spur und den weiteren
noliii'herzustellenden Spuren ermöglicht.
In gleicher Weise wird der Schalter 216 nacheinander mit
jeuer der weiteren Anzapfungen C - j?1' des Vorwiderstandes verbunden
und von der leitschicht 82 jeweils ein kapazitiv gekoppeltes Jignal abgeleitet, das der abgelesenen cipannungsverteilung
in den unterschiedlichen Höhen entspricht, die durch die an die
Leitschicht 82 angelegte Spannung bestimmt sind. Demgemäß werden
zunehmend verminderte negative Spannungen an den Speicherschirm 63 angelegt, up auf der Kathodenstrahlröhre Iu^ LadungsVerteilungen und demgemäß Strahlungsintensitäten von abnehmender stärke
zur Abbildung zu bringen. Dabei wird bei jeder neu auf der Kathodenstrahlröhre erscheinenden Abbildung eine Aufnahme mit der
Phdtokamerä Iü6 gemacht, die das jeweilige Bild auf einen photograph
i sehen i?'i Im bringt, ü-emäß Pig. 6 können diese Aufnahmen
nach dem jintwiekeln des Films überlagert werden und ergeben dann
ein Schaubild derjenigen Stellen des betrachteten Objekts, die
die gleiche Strahlungsdichte aufweisen.
Die Zwischenzeitliehen Löschschritte der vorstehend beschriebenen
Verfahrensweise können gegebenenfalls auch entfallen.
In manchen Fällen reicht es aus, wenn man eine Anzahl photographlscher
Aufnahmen erhält, die jeweils einen Bereich gleicher
9098iU/1013 IADOR151NAL
otrahlungsdichte erkennen lassen. In solchen Füllen kann eine
gesonderte photographisehe Aufnahme gemacht werden, wenn die
Spur vom Speicherschirm 68 abgeben und auf der kathodenstrahlröhre104
abgebildet wird.
liit dem beschriebenen Gerät und der beschriebenen Verfahrensweise
ist es somit möglich, eine Wiedergabe von Stellen
gleicher Strahlung ε dichte eines Aufnahmeobjekts zu erhalten, zeiJ.
eines organs des menschlichen Körpers, in das radioaktive isotopen
injiziert ,worden sind. Eine solche photographische wiedergabe
ermöglicht es dem Arzt, genauer als bisher zwischen Stellen
unterschiedlicher Isotopenkonzentrationen innerhalb des untersuchten Organs zu unterscheiden. Bisher konnten solche stellen
gleicher Strahlungsdichte nur durch verwickelte Auswertungen auf Computern oder mit Hilfe sehr kostspieliger mechanischer
Geräte zum -Aufzeichnen kurvengleicher Strahlungsdichte ausgemacht
werden, uxe Fernsehkamera nach Fig. 4 und die für sie
beschriebene Betriebsweise ermöglicht es, diese wertvollen Aufzeichnungen wesentlich schneller* und billiger als bisher zu erhalten.
Ein Merkmal der vorliegenden Erfindung ist darauf gerichtet, 'einen Bildwandler zu schaffen, der in der Lage ist, die
aufzunehmende Strahlung, z.B. !röntgenstrahlen oder Gammastrahlen,
so zu verstärken, daß jedes Strahlungsquantum mit einem hinreichend
breiten dynamischen Bereich abgetastet und jedes einfallende Photoelektron auf den Speicherschirm aufgezeichnet werden
kann.
9 0 9 8 8 4/1013,,, BAD ORIGINAL
AIs unmittelbares .irgebnis diener Kombination erh-jlt man
die Hügrichkeit, kleine hontrastunterschiede in liüntgenbildern
- festzustellen, was mit Bildwandlern früherer Ausführung nicht
möglich war, und mit einer Auflösung zu arbeiten, öle mit den
mechanischen Abtastgeraton bisheriger Ausführung nicht erreicht
worden konnte, infolge seines breiten dynamischen Bereiches 1st
man mit dem Bildwandler' nach der Erfindung auch in der Lage,
eine Pulshohendlskrimination durchzuführen und stellen gleicher
Strahlungsdichte des zu prüfenden liüntgenbildes zu ermitteln.
Bei dem mit Bezug auf Fig. 2 beschriebenen Speicherschirm ergibt
jedes von der rhotokathode όυ ausgestrahlte rhotoelektron eine
Ablagerung von etwa lüu bis 2üu Ladungseinheiten auf einer hoch
isolierten üpeicherschlcht geringer Dichte, die diese Ladungen
sammeln und ohne wesentlichen Auflösungsverlust und viele Stunden lang speichern kann, jjabei arbeitet der Speicherschirm 84·
im wesentlichen störungsfrei, so daß er die Eigenschaften einer
hohen Empfindlichkeit und einer störungsfreien Ablesung verbindet.
um verständlich zu machen, wie nahe der Bildwandler nach
der vorliegenden Erfindung dem idealen Bereich kommt, jedes von
dem Eingangsschirm 26 der Bildverstärkerröhre 12 absorbierte
4L·
Strahlungsquantum aufzuzeichnen, mag sich/aus den folgenden Ausführungen ergeben. Zunächst sei festgestellt, daß Isotopen, die
Gammastrahlen in der Stärke toon ^O bis 150 keV abstrahlen, sich
.gegenüber Isotopen höherer Strahlungsenergie als vorteilhaft
erwiesen haben. Beispielsweise können solche Isotopen wie
'Ilc;-99M oder Hg-197 eine größere Aktivität aufweisen, um die er-
909884/1013
BAD ORIGINAL
forderliche große Zahl unabhängiger Photonen für ein rsild hoher
Auflösung zu erhalten, wobei zugleich eine bessere Sicherheit
für den Patienten gegen Strahlungsschaden dadurch erzielt wird,
daß mit einer niedrigeren Totaldosierung der isotopen g-j'-Arbeitet
werden l:unn. i-'ür den Zweck dieser beispielhaften Berechnungen
wird angenommen, dau die von einem isotop·» r.us ge sandte strahlung
mit einer Energie von low KeV von dem Schirm 2o der Bi luver rstürkerrJhre
12 absorbiert wird-. ..elterhin kann geschätzt werden,
daß der röntgenschirm 2ό ein umwandlungsvermögen von ungefähr
U to hat. Daraus ergibt sich, daß Iw ο7 (xJlektronenvolt) zur
Bildung von Photonen verfügbar sind, wobei jedes Photon üblicherweise 3 eV trägt, was insgesamt 33^ sichtbare Lichtphotonen
für jeden absorbierten Gammastrahi ergibt. Lei einer üblichen iiuantenausbeute von Iu /3 für die Schicht der Photokithode 3J
des Röntgenschirms 26 werden 33° Photoelektronen von dem !röntgenschirm
26 abgestrahlt. Diese Photoelektronen werden auf ungefähr 25 keV beschleunigt und treffen auf den Leuchtschirm 36,
der seinerseits eine übliche Umwsndlungsleistung von 8 >.hat*
Somit ist eine Gesamtenergie von 33^ x 25 x IU x ö,u8 eV - 6,5 x
10·^ eV zur Bildung von Photonen auf dem Leuchtschirm J6 verfügbar,
was einen Lichtausgang von 2,2 χ ICK Photonen für jeden absorbierten Gammastrahi ergibt. Diese Photonen werden nun gesammelt
und durch die Faseroptik 52 optisch auf die Bildspeicherröhre
Ik fokussiert. Mit solcher Faseroptik kann eine Übertragungsleistung
bis nahezu 50 CA erreicht werden, un,d demgemäß würden
ungefähr 1,1 χ ICK Photonen auf die Photokathode 6ü der
09884/1 0 13 BAD
31 Iuspeieherrühre I^ für joden .Vbsorbierteil G?.mimstrahl auftreffen.
Die Photokathode όυ kann eine luantenleistung. von 10 ,j
haben, so daß 1,1 x.Iu rhotoelektronen je absorbiertem Gammastrail
1 abgestrahlt werden, ui die poröse Schicht des ,jpoicherschirms
6ß dle Eigenschaft einer hohen Ausbeute in der urüße
von IOC oder, mehr hit, können ungefähr 1,1 xlo° elektronische
Ladungen auf~der porüsen öchicht 'öH- des ^eitschirms ό·3 für jeden
absorbierten ilontfcenstrahl aufgenommen werden. Demgemäß wurde
gefimden, daß der Verstärkungs^rad und. die Ausbeute des 3peieherschirms
dieser liildspeicherrühre mehr als ausreichend ist, um iiauscherscheinungen der zugeordneten Jysterae zu überdecken
und auch in den Bereich der theoretischen Grenzleistung zu kommen,
jeden absorbierten Gammastrahl auszunutzen und gleichzeitig eine Pulshohendiskrimination gegenüber Eauscherscheinungen des ilintergrundes
durchzuführen. Ferner wird bemerkt, daß bei Verwendung eines üblichen Linsensystems anstelle der Faseroptik 52 oder
bei Abbildung von Quanten niedriger Energie eine zusätzliche
.Verstärkung notwendig lierden kann, um jeden Impuls für den
Zweck, der Pulshohendiskrimination über den Rauschpegel der züge-
ordneten Schaltkreise zu verstärken.
, , :Grund:Sätza.ich-,muß:ein Bildwandler für Gammastrahlen bei der
niedrigstmögllchen ^trahlungsiärke betrieben werden, um dtrahlungsschaden
bei der ärztlichen Behandlung von Patienten zu vermeiden, was an sich auch der Bedingung entspricht, bei der die
Kon.tr.aste und^ die Auflösung durch die Quantenart der aufzunehmenden
Strahlung begrenzt sind. Die fundamentale Beziehung ist
909884/1013 . u w^
BAD ORIGINAL
eine statistische Beziehung zwischen.der Anzahl'der aufgezeichneten Einzelimpulse oder ^trahluna-semißnionen je Bildelement .
der zu betrachtenden ubjektstelle und den Schwan]mngen: dieser .,.■
Zahl, die ihrerseits den erreichbaren Kontrast bedingt» üei,. dieser
Erörterung stellt ein Bildelement dasjenige Teilchen öder .
Punktepaar dar, das von der .-Bildspeicherröhre aufgelöst;, werden
kann. Bei Geräten zur Aufzeichnung von Alpha- und üöntgenstrahlenemissionen
ist der Grenzfaktor durch die mit den verfügbaren Kollimatoren erhaltene Auflösung bestimmt. Die verfügbare Kontraststärke
bestimmt den Auflösungsgrad zwischen benachbarten Elementen und das Ausmaß, in dem die abstrahlende Stelle untersucht
und studiert werden kann. Die· Schwankung in der Anzahl
von Pulsen ist gleich der llormalabweichung ΤΠ für ein zufälliges
Auftreten von Photonen, wobei II die Durchschnittszahl von
Impulsen darfjtellt', die je Integrationsperiode aufgezeichnet
werden. Jird der Kontrast C zv/ischen benachbarten Bildelementen
IL und lip durch die Formel
bestimmt, dann muß die mittlere Abweichung Ju größer als
(IL - li_) durch einen Sicherheitsfaktor k sein, damit dieser
Unterschied real vorhanden.ist und nicht nur auf einer zufälligen
Schwankung beruht. Hit anderen Worten: üie iinission von
Gammastrahlen oder Röntgenstrahlen von einer Strahlungsquelle,
wie sie ein in den menschlichen Körper injiziertes Isotop, darstellt,
ist keine regelmäßige, sondern eine zufällige Ürscheillung.
Der Schwankungsgrad von Gammastrahlen kann für eine be-
909884/1013 BAD ORIGINAL
frronzte ZoIt großer' sein als die Anzahl von Emissionen von
benachbarten Elementen infolge ihres "intensitätsunterschiedes.
um einen Kontrast zwischen benachbarten ..al α element en herzustellen,
der größer als aie natürliche Schv/ankun;.; in der Anzahl
von emittierten Gammastrahlen ist, muß der Kontrast der fol-;eiiden
.:ledingung. entsprechen:
— ά — K
-Yf
K JI
Ausgedrückt durch die Gesamtzahl von j-ammastrahlemissionen je
Bildelement P und die lineare Auflösung (oder Anzahl von aufgelösten
.Einheiten, Linienpaaren) längs einer Kante des betrachteten
Bildes ist dann
IJ = ?/R2 - (2).
Liurch oubstltuierung der Gleichung (2) in die Gleichung (1) ercibt
sich dann ·
G = k
Experimentelle Untersuchungen haben ergeben, daß ein Strichgitter durch einen geschulten Beobachter erkannt werden kann, isrenn
k = "3»-l6 ist. Es ist daher möglich abzuschätzen, wie viele Szintillatlonenoder
Gammastrahleneniissionen je Bildelement P erforderlich sind, uin eine gewünschte räumliche Auflösung R mit einem
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spezifischen Kontrast C zu sehen, jie «jleichung (3) ist für η
als Funktion vor. C und P gelöst und in i'ig. 7 -als Diagramm ausgewertet
worden, um das Problem der ^rreiohun^ hoher räumlicher
Auflösungen in ^annastrahlen-ASotopen-.ibbilüungs.syatenicn. anschaulich zu machen, uas Diagramm nach ι'Ί^. 7 vmrde für einen
öildverstt.rker aufgezeichnet, aer ein Bildfeld von 18 cm ijurchnesser
auf v/eist, unter besonderen Lo dingung on erforderte eine
Auflösung in der Größenordnung von 0,5 Linienpaaren je mm für
einen hohen Einheitskontrast, daß der opeiüh er schirm 63 ίο-3
aufgezeichnete ^sintill'-'-tionen absorbiert. Im allgemeinen kann
aus Fig. 7 entnommen werden, "daß eine •oildspeicherrührc von hoher
Auflösung bei schwachen Kontrasten einen Speicherschirmbenötigt,
der eine sehr große Zahl von Ladungen je Bildelement speichern
kann, ehe eine Jüttigung eintritt. Für die Bildspeicherröhre nach
der Erfindung hat sich ergeben, daß 10 elektronische Ladungen
je loC kV Gammastrahlen auf einem opeicherschirm je einfallenden Gammastrahl aufgezeichnet v/erden können. Für einen rlinheits«
kontrast (d.h. für einen Kontrast mit C= 1) werden IU Gammastrahlenquanten
je Bildelement benötigt, während für einen Kontrast von o,3 lüö Quanten erforderlich wären, was erfordern würde,
7 8
daß 10Y bis lü Photoelektronen je Bildelement in einer Integrationsperiode gespeichert werden. Der in Fig· 2 dargestellte
Speicherschirm hat die erforderliche hohe Speicherfähigkeit von
7 8 *
etwa 10' bis 10 Elektronen je Bildelement, während die Orthikonopeicherröhre
bisheriger Ausführung nur maximal etwa ICK Elektronenladungen
je Bildeiement speichern--kann« Schließlich ist
berechnet worden, daß zur Abbildung eines Aufnahmefeldes mit
909884/1013 3AD0—.
einer &<§n/\ulgke;i1i von^ etwa 1 _,<>
mindestens 10 Ladungen je BiIdt rr^uf; daji, speicherschirm 68 gebracht werden müssen.
nach der ^rfindung für Hont genstrahl en oder
Gammastrahlen' ist- somit den bekannten Wandlern weit überlegen, ·
Die bish'ör bühutzten iircnnstrah3-en-lsotopencer:"te wie diejenigen
von*''Migctr''sowie Von iienüer und IJlau hr.bon einen geometrischen
iVuflö'SÜnrrsüereich von etwa y bis Io nmi (oder angenähert 0,1
Linieiipaar/mmji Andere Fernsehlcameraabbildun'gssysteme bisheriger
Ausführung haben sv/ar eine räumliche Auflösung, die derjenigen*
des;"bi-Idviandlers nach der vorliegenden Erfindung nahekommt,
sarid' jedoch dadurch in-ihrer Anwendbarkeit beschränkt, de ihr
opeicherschirm nicht die jiigenschaft hat, auf längere Liauer zu
speichern, und überdies' haben sie einen wesentlich kleineren djTiamischen Bereich und können nur weniger als lüJ lilektronen.
je Bildelement speicheriie Als iirgebnis der Verstärkung des Gammastrahlenblldes"und
der Vergrößerung des dynamischen Bereiches und
der -Ausbeute-des Speichers chirms nach der vorliegenden Erfindung
ist nicht nur eine' hohe Auflösung und Empfindlichkeit für schwache
"Kontraste, s'ondern auch die Durchführung der Pulshöhendis-.kruaninaiCion·,
· o'er oUbträktion ■von aufeinanderfolgenden Bildern
auf dem SpeiuhersGhirni ündder Erzeugung von Diagrammen mit
kurvengleicher btrahlungsdichte erreicht worden, was mit Fernsehkamerasystemen, oder Sz inti Hat ionskameras bisheriger Ausführung:-nicht möglich war.
09 88^/10 13
- . - ' BAD ORiGiMAL
Claims (1)
- tat entans prücheill Bildiill Bildwandler für energiereiche otrahlung mit einer Bildspeicherröhre, in der ein dem aufgenommenen Strahlungsbild ent- ' sprechendes Elektronenbild auf einen Speicherschirm geleitet\ .\ und das hierdurch erzeugte Ladungsbild punktweise abgetastet v und gelöscht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher- "-,-' schirm (όο) eine hohe Speicherzeitkonstante und eine, kurze üntladungszeit aufweist. . _ . . ,:12.'Bildviandler nach Anspruch 1, dadurch; gekennzeichnet, ^ daß der Speicherschirm einen leitenden"Träger (82) und eine darauf befindliche dielektrische Speicherschicht (84) aus einem . . porösen Werkstoff aufweist, dessen Dichte geringer als 10 ,ο \ des Speichervierkstof f s . in kompakter Form ist, wobei die Speicherschicht mehr als Io . Elektronen für jedes Blldelement speichern kann. .; ; ■ ; ~ ~ ;3. Bildwandler nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das wiederzugebende Objekt aus räumlich verteilten Elementen besteht, die je Strahlungsquanten in bestimmten zeitlichen Abständen abgeben, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastvorrichtung (66) für den Speicherschirm das auf letzterem gebildete Ladungsbild in kür« ζeren Zeitabständen als diejenigen zwischen den Strahlungsquanten löscht, so daß gewährleistet ist, daß stets nur ein Strahlungsquantum von jedem Bildelement gespeichert wird, und daß ferner am Ausgang des Bildwandlers Mittel (i?0) vorgesehen sind,909884/1013BADORiGaMALum ätörsignale zu.unterdrücken. .' ^.:'Bildwandler nach Anspruch 3> dadurch-gekennzeichnet, daß die hittel zur unterdrückung der'ötörsignale aus einem .coils höhend!skriminator (1?^) bestehen. .\ .--".;■ 5· ■■-,Bildwandler nach Anspruch ^, dadurch gekennzeichnet, daß- der Pulshühendiskrirainator mit einem Impulszähler (178) verbunden ist.6. Bildwandler nach Anspruch k oder 5» dadurch gekennzeich-- net, daß der Pulshöhendiskriminator mit einer Jpeicherrühre (13O) mit Schreibstrahl und Lesestrahl verbunden ist, deren Lesestraäl eine andere Abtastgeschviindigkeit als die Abtastvorrichtung für den Speicherschirm (68) im Bildwandler hat und deren Ausgang■■", - mit -einer Bet rachtungs vorrichtung (10^) verbunden ist.7. Bildwandler nach einem der Ansprüche"2 bis 6, dadurch gekeimzeichnet, daß die Äbtastvorrichtung (66) einen Elektronen-■ strahl erzeugt j der ds& Speicherschirm (63) mit einer größeren Geschwindigkeit bestreicht, als es der Quantenaussendegeschwindigkeit der Öbjektelemente entspricht, und hierbei das Ausgangssignal erzeugt und, das Ladungsmuster löscht.8. BildwandleiE' nach, Anspruch 7, gekennzeichnet durch Mittel (9k)zur selektivea Ablenkung des Elektronenstrahls über einen^TeIl des Speicherscbirras (60)zwecks Ausblendung eines entsprechenden Teils des Strahlungsbildes.9. Bildwandler nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Spannungswähler (212), mit dessen Hilfe dem leitenden Träger (82)BAD QRiGiNftdes Jpeicherschiriris nacheinander verschiedene Potentiale zugeführt werden künnen, um so stufenweise absteigende Potentiale an den Speicherschirm anlegen und dadurch jeweils" Ausgangssignale erzeugen zu können, die der Aufladung oberhalb der jeweiligen Potentialstufe entsprechen, und gleichzeitig diese Ladungen zu löschen.10. Bildwandler nach Anspruch 9» gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (Iu^-, 106) zur aufeinanderfolgenden Aufzeichnung und Speicherung der den einzelnen Potentialstufen entsprechenden Ausgangs signale. ".'■ .11. Bildwandler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,; daß an der porösen ochicht (3*0 des Speicherschirms ein elektrisches Feld liegt und daß der auf die freie Oberfläche der porösen Schicht gerichtete Elektronenstrahl so gewählt ist," daß er die freie Oberfläche bei der Abtastung und Bildung des Ausgangssignals auf ein Gleiehgewiahtspotential zurückführt, sowie daß die an der porösen Schicht liegende Feldstärke so gewählt ist, daß sie zwar ausreicht, um die in der porösen Schicht gebildeten Sekundärelektronen ira wesentlichen in den Poren aufzufangenι nicht aber um innerhalb des festen Materials befindliche Ladongaträger zu sammeln, -12» Bildwandler naoh einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet** daS surErzeugung des Elektronenbildes ein© dl© energierelshe Strahlung auffangende Pnotokathode (26) mit nachgeschalteter Elektronenoptik (^2) und einem Elektronen-90 B'$ 14/ 1 OtS r/:-.: ;..;■"■■ '■;■"_■ . .. ' BAD OR(QiNALblldverstc-rker (3ΰ,52,oO) dient." 13-β Bildwandler nacn Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der ßlektroneiibildverstärker aus einem Leuchtschirm (^u), .-einen). u^rcnanGchließendeii Lichtleiter (52), der von einer zweiten Ehotokathode (üOl) äbgeGchlossen wird, und einer weiteren Elcktroneiiaptik (?0,?2,7^), die des ^lektroneiibild auf dem. speicherschirm (68) entwirft, besteht.14. Bildwandler nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die erste.Phötokathode mit der nachgeschalteten Elektronenoptik und die sweite Phötokathode mit der nachgeschalteten Elektronenoptik und dem Speicherschirm ίχι getrennten Vakuumkolben (12,5^) untergefcracht sind und daß der Leuchtschirm (1K)) des im ersten Vakuumkolben (12) untergebrachten Elektronenbild-Verstärkers und die Photökathode..(6?.) des im zweiten Valiuumkolben untergebrachten Slektronenbiidverstärkers mittels einer Paseroptik (52) verbunden sind.15. Bildwandler-'nach einem der .Ansprüche 12 - 1^, dadurch gekeniizeiclinet, daß der Kollimator (3^) zwischen dem Objekt und der ersten Photokathode (26) vorhanden ist.Iu. Verfahren zur Abbildung einer Strahlungsverteilung mit Teilen verschiedener Intensität auf Gebiete einer Bildflache, die diesen Teilenentsprechen, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungsverteilung in ein entsprechendes Elektronenbild umgewandelt wird, daß das Elektronenbild auf einen. Speicherschirm (68)C gerichtet wird,, der die Eigenschaft nat, das Slektronenbildbad originalals entsprechendes 'Ladungsbild zu speichern und bei iilektronenbecchuß die entsprechenden Jtellen des Ladungsbildes rasch zu entladen, dafc die Oberfläche des opeicherschirms mit einem ^lolibrünenstr.uil von einer iilektronenstrahlquelle abgetastet wird, um so ein erstes Ausgangssignal zu erhalten, das dem Teil dec .Ladungsbildes oberhalb dieses „ertes entspricht, und gleichzeitig diesen Teil des .ladungsbildes lüscht, daß dieses Ausgangssignal gespeichert wird, daß dann die Abtastung uer Speicherschirraoberflüche mit fortlaufend stufenweise niedrigeren rotenticlen der Jlektronenstrahlquelle wiederholt wird., wobei jedoch nur jedes zweite Ausgangssignal gespeichert wird, und daß die gespeicherten "nerte in der gegebenen örtlichen Verteilung einander überlagert vrerden, so daß sich eine Bilddarstellung ergibt, die einzelnen Intensitatsstufen der Jtrahlungsverteilung mit zviischenliegend.cn Intensitätslücken entspricht.9 0 9 8 8 U /Ί 0 13BAD OR/GiWAL
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