DE1588840C - Thermischer Überstromauslöser - Google Patents
Thermischer ÜberstromauslöserInfo
- Publication number
- DE1588840C DE1588840C DE1588840C DE 1588840 C DE1588840 C DE 1588840C DE 1588840 C DE1588840 C DE 1588840C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- contact
- overcurrent release
- contact housing
- hook
- heating
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 16
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 4
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 3
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims 4
- 101100127891 Caenorhabditis elegans let-4 gene Proteins 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 claims 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 claims 1
- 230000007420 reactivation Effects 0.000 claims 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 claims 1
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000009849 deactivation Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
Description
ßere Kurzschlußstromstärke zugelassen werden, da die Heizelemente mit einer stärkeren Wicklung versehen
werden können.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung wird dadurch erzielt, daß die Schieber, das Kontaktgehäuse,
die Haarnadelfeder und die zweiten Haken derart ausgebildet und einander zugeordnet sind, daß
die Bewegung der Bimetallstreifen bei symmetrischer Belastung auf Kontaktgehäuse und Haarnadelfeder,
bei unsymmetrischer Belastung nur auf die Haarnadelfeder übertragen .wird.
Weiterhin ist es von Vorteil, daß an dem Kontaktgehäuse ein Haken befestigt ist, welcher mit einem
Raumtemperaturkompensationsstreifen zusammenwirkt, und daß der Raumtemperaturkompensationsstreifen
derart angeordnet ist, daß das Kontaktgehäuse nach Verschiebung aus der Ruhelage an ihm zur
Anlage kommt und gehalten wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich dadurch, daß der erste Haken jedes ao
Schiebers an einem Ansatz des Kontaktgehäuses angreift, und daß dieser Ansatz zur Beseitigung eines
Differentialschutzes bei unsymmetrischer Belastung abnehmbar gestaltet ist. Auf diese Weise ist es möglich,
wahlweise Differentialschutz an dem Überstromauslöser vorzusehen oder diesen je nach den Gegebenheiten
fortzulassen, nämlich dann, wenn es in der Praxis auf Differentialschutz nicht ankommt.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, daß die im Innern des Kontaktgehäuses
gelagerte Haarnadelfeder mit einem Schenkel mit einer einseitig gelagerten Wippe derart zusammenwirkt,
daß bei Ausübung einer Kraftwirkung auf diese.. ein Kontakt betätigt wird, und daß eine zweite Wippe
zu der ersten so angeordnet ist, daß bei Freigabe der ersten Wippe der Schenkel auf einen Hebelarm der
Wippe schlägt und ein anderer Hebelann der Wippe auf die erste Wippe derart einwirkt, daß schlagartig
der Kontakt öffnet und ein anderer Kontakt schließt.
In diesem Zusammenhang kann ferner eine Verbesserung dadurch erzielt werden, daß die Wippen je
einen V-förmigen Ausschnitt aufweisen.
Weiterhin ist es vorteilhaft, daß die Haamadelfeder mit einem Schenkel in einer Führung längsverschieblich
und schwenkbar gehalten ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen thermischen Überstromauslöser mit Raumtemperaturkompensation,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Überstromauslösers gemäß Fig. 1,
Fig.3 bis 6 verschiedene Schaltstellungen des vereinfacht dargestellten Oberstromauslösers,
Fig. 7 das Kontaktgehäuse des Überstromauslösers im Schnitt und
Fig. 8 eine Einzelheit aus dem Kontaktgehäuse in
perspektivischer Darstellung.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2 sind entsprechend den Phasen drei Bimetallstreifen
1 bis 3 vorgesehen, die in üblicher Weise mit Heizwicklungen 4 bis 6 ausgestattet sind. Die Bimetallstreifen
wirken mit je einem Schieber 7 bis 9 zusammen, und zwar sind die Schieber so in einer
schematisch angedeuteten Führung 10 gehalten, daß sie unabhängig voneinander verschiebbar sind. Gemäß
Fig. 2 weist jeder Schieber, und zwar in dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Schieber 7, je
einen Haken 11 und 12 auf. An diese Schieber 7 bis 9 schließt sich eine Haamadelfeder 13 an, die in einem
Kontaktgehäuse 14 gelagert ist, welches seinerseits in Führungen 15 bis 17 verschiebbar gehalten ist. Das
Kontaktgehäuse 14 steht mittels eines weiteren Hakens 18 in loser Verbindung mit einem Raumtemperaturkompensationsstreifen
19. .
Die Schieber 7 bis 9, die von den Bimetallstreifen. 1 bis 3 einzeln und unabhängig voneinander verschoben
werden, sind so ausgebildet, daß sie beim Auslösen auf die Haarnadelfeder 13 drücken. Ferner
kann sich der leicht bewegliche Haken 11 der Schieber 7, 8 oder 9 in die verschobene Haamadelfeder 13
nach entsprechendre Drehung derselben in dem Kontaktgehäuse 14 einlegen. Der zweite, Haken 12 des
Schiebers greift hinter einem Vorsprung 20 des Kontaktgehäuses 14 an. . . . .
An Hand der Fig. 3 bis 6 sei die Wirkungsweise
der zuvor erläuterten Vorrichtung näher erläutert. Wie schon dargelegt wurde, befindet sich das Kontaktgehäuse
14 verschiebbar in den; Führungen 15 bis 17. Die Haken .12, greifen-an dem Ansatz 20
(Fig. 2) des Kontaktgehäuses an und verschieben dieses, wenn alle Bimetallstreifen. 1 bis 3 kalt sind, in
die Ruhestellung.- In dieser Stellung hält der Raunvtemperaturkompensationsstreifen
19, das . Kontaktgehäuse 14 an einem Haken 18 fest.-Erfolgt nun; eine
Belastung der Bimetallstreifen!,bis'3 durch einen
Strom, insbesondere durch, einen;Motorstrom, so biegen sich die Bimetallstreifen.!.- bis 3,, die durch die
Heizwicklungen 4 bis 6 erwärmt werden, aus, und zwar etwa entsprechend F i g. 4. Das Kontaktgehäuse
14 liegt nun an dem Raumtemperaturkompensationsstreifen 19 an und wird dort festgehalten. Fließt ein
unzulässig hoher Strom, so biegen sich die Bimetallstreifen in die Stellung gemäß F i g. 5 durch. Dadurch
wird die Haamadelfeder 13 nach links verschoben, wodurch eine Abschaltung erfolgt. Die Heizwicklungen
führen nun keinen Strom mehr, so daß die Bimetallstreifen in ihre Ruhelage zurückgehen. Da die
Haamadelfeder 13 sich in dem Kontaktgehäuse 14 gedreht hat, liegt sie hinter dem Hakenil. Beim
Erkalten der Bimetallstreifen 1 bis 3 nehmen nun die entsprechenden Haken 11 mittels der Haamadelfeder
13 das Kontaktgehäuse 14 so lange mit, d. h., sie verschieben dieses, bis der Raumtemperaturkompensationsstreifen
19 das Kontaktgehäuse 14 an dem Haken
18 festhält. Die Bimetallstreifen 1 bis 3 erkalten weiter und schieben die Haarnadelfeder 13 weiter nach
rechts, bis sie sich wieder in die Ursprungslage verdrehen kann. Dabei kann sie sich aus dem Haken 11
befreien und gleichzeitig die Einschaltung des Öffnungskontaktes und die Ausschaltung eines Schließkontaktes
bewirken. Nun ist der Ursprungszustand wieder vorhanden.
Bleibt ein Bimetallstreifen kalt oder wird nur über eine oder zwei Heizwicklungen der Strom des Motors
geführt, z. B. bei Ausfall einer Phase des Netzes, so hält der Haken 12 das Kontaktgehäuse 14 fest. Das
Kontaktgehäuse 14 kann sich nun nicht bis zum Anschlag an den Raumtemperaturkompensationsstreifen
19 bewegen, wodurch eine raschere Ausschaltung auch bereit bei geringem Strom möglich ist.
Auch in dieser Ausschaltstellung fällt die Haarnadelfeder 13 durch ihre Drehung in den Haken 11
und durch Erkalten der erwärmten Bimetallstreifen geht der thermische Überstromauslöser wieder in
seine Ausgangsstellung zurück.
Der Raumtemperaturkompensationsstreifen 19 bewirkt bei unterschiedlicher Temperatur, daß er das
Kontaktgehäuse 14 nach links oder rechts verschiebt und entsprechend bewegen sich auch die Bimetallstreifen,
ohne daß die Heizwicklung Strom führt, in gleicher Weise. Dadurch, daß die erkaltenden Bimetallstreifen
die Wiedereinschaltung bewirken, brauchen sie bei ihrer Erwärmung nur die Kraft aufzubringen',
um die Kraft der Haarnadelfeder und deren Reibung zu überwinden.
F i g. 7 zeigt einen Querschnitt durch das vereinfacht dargestellte Kontaktgehäuse 14, welches in
Führungen 15 bis 17 verschiebbar gelagert ist. In dem Kontaktgehäuse 14 befindet sich die Haarnadelfeder
13, die längsverschieblich und um ihren Schenkel 13 α gehalten ist. Ihr anderer Schenkel 13 b arbeitet
mit zwei Wippen 21 und 22 zusammen, die in Drehgelenken 23 bzw. 24 schwenkbar gehalten sind.
Die Wippe 22 trägt, an ihrem freien Ende 22 a doppelseitig wirkende Kontakte 22b, 22c. Diese wirken
wiederum mit Festkontakten 25 bzw. 26 zusammen. Die beiden Wippen21 und 22 weisen gemäß Fig. 8
auf ihrer Oberseite V-förmige Ausschnitte 27 bzw. 28 oder Schrägflächen auf. Außerdem erhält die Wippe
22 vorteilhafterweise noch eine Leitkante 29.
.Die Wirkungsweise des Kontaktgehäuses 14 ist folgendeTln
normalem Betriebszustand befindet sich das freie Ende des Schenkels 13 b der Haarnadelfeder 13
derart au'f- einer Flache 22rf (Fig. 8) der Wippe 22,
daß deren Kontakt 22* mit dem Festkontakt 25 gemäß Fi g. 7 in Berührung steht. Wenn nun die Auslösung
infolge Ausbiegung eines Bimetallstreifens erfolgt, so wird die Haarnadelfeder 13 in Richtung
des Pfeiles 30 (F i g. 8) gegenüber dem Kontaktgehäuse 14 verschoben, so daß das freie Ende des
Schenkels 13 b der Haarnadelfeder 13 auf eine Fläche 21a der Wippe 21 aufschlägt, so daß diese um ihr
Drehgelenk 23 gemäß F i g. 8 entgegen dem Ohrzeigersinn bzw. gemäß Fi g. 7 im Uhrzeigersinn gedreht
ίο wird und mit ihrem Wippenende 21 δ auf die Unterseite
der Wippe 22 im Bereich ihres Endes 22 a auftrifft und dieses um das Drehgelenk 24 dreht. Dabei
werden die Kontakte 22 b, 25 geöffnet und die Kontakte 22c, 26 geschlossen, wodurch das Ausschalten
eines vor Überstrom zu schützenden elektrischen Gerätes und das Einschalten von Signaleinrichtungen
od. dgl. erfolgt. Wenn nun die Bimetallstreifen abkühlen, so wird die Haarnadelfeder 13 wieder entgegen
der Pfeilrichtung 30 zurückgezogen. Das freie Ende des Schenkels 13 b der Haarnadelfeder 13 ist
zuvor in den V-förmigen Ausschnitt 27 gelangt, so daß das Ende des Schenkels 136 im Bereich dieses
V-förmigen Ausschnittes wieder angehoben wird. Bei weiterem Vorrücken gelangt das Ende in den Aus-
a5 schnitt 28 der Wippe 22 und wird durch Wirkung der
Leitkante 29 wieder so weit in Richtung des in Fi g. 8 eingezeichneten Pfeiles verschwenkt, daß es wieder
auf der Fläche 22 a* der Wippe 22 zu liegen kommt, wodurch die ursprüngliche Schaltstellung wieder erreicht
wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Thermischer Überstromauslöser zum Schutz schieblich und schwenkbar gehalten ist.
von mehrphasigen Verbrauchern gegen sym- 5' .
metrische und unsymmetrische Überbelastung
von mehrphasigen Verbrauchern gegen sym- 5' .
metrische und unsymmetrische Überbelastung
mit von Heizwicklungen .beheizten Bimetallstrei- "
fen, dadurch gekennzeichnet, daß
jedem Bimetallstreifen (1, 2, 3) ein Schieber (7,
jedem Bimetallstreifen (1, 2, 3) ein Schieber (7,
8, 9) zugeordnet ist, der die Bewegung des Bi- io Die Erfindung bezieht sich' auf einen thermischen
metallstreifens (1, 2, 3) beim Erwärmen und Er- Überstromauslöser zum Schutz von mehrphasigen
kalten desselben überträgt, daß der Schieber (7, Verbrauchern gegen symmetrische und unsymmetri-8,
9) mit Haken (11, 12) versehen ist, von denen sehe Überbelastung mit von Heizwicklungen beheizein
erster Haken (12) ein verschiebbares Kontakt- ten Bimetallstreifen.
gehäuse (14) bei erkalteten Bimetallstreifen (1, iS . Es sind in der Praxis bereits verschiedenartige
2, 3) in Ruhestellung hält und ein zweiter Haken Konstruktionen von thermischen Überstromauslösem
(11) nach erfolgter Auslösung mit einer in dem bekanntgeworden, weiche sowohl mit Differential-Kontaktgehäuse
(14) angeordneten und in ihm schutz- als auch mit Raumkompensationseinrichtunverschiebbaren
Haarnadelfeder (13) derart im gen ausgestattet sind. Aus der deutschen Auslege-Eingriff
steht, daß beim Erkalten der Bimetall- 20 schrift 1207 994 ist beispielsweise ein solcher Überstreifen
(1, 2, 3) die Haarnadelfeder (13) teilweise Stromauslöser bekanntgeworden,
aus dem Kontaktgehäuse (14) herausziehbar ist. Bei allen diesen bekannten Überstromauslösem ist
aus dem Kontaktgehäuse (14) herausziehbar ist. Bei allen diesen bekannten Überstromauslösem ist
2. Thermischer Überstromauslöser nach An- die Kontaktanordnung so gestaltet, daß nach deni
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schie- ' Auslösen die Wiedereinschaltung der Kontakteinrichber
(7, 8, 9), das Kontaktgehäuse (14), die Haar- 25 tung durch Federkraft durchgeführt werden muß.
nadelfeder (13) und die zweiten Haken (11) derart Von' Nachteil ist jedoch, daß diese Federkraft beim
ausgebildet und einander zugeordnet sind, daß die Auslösevorgang überwunden werden muß, und zwar
Bewegung der Bimetallstreifen (1, 2, 3) bei sym- zuzüglich der Öffnungskraft des Öffnerkontaktes bzw.
metrischer Belastung auf Kontaktgehäuse (14) ' der Schließkraft des Schließkontaktes, wenn außer
und Haarnadelfeder (13), bei unsymmetrischer 30 dem Öffnungskontakt gleichzeitig noch ein Schließ-Belastung
nur auf die Haarriadelfeder (13) über- ' kontakt für Signalzwecke oder sonstige Maßnahmen
tragen wird. . . notwendig ist. Die Bimetallstreifen müssen also mehr
3. Thermischer Überstromauslöser/ nach An- ■ als das doppelte der notwendigen Kontaktkraft bei
spruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Auslösung aufbringen. Dadurch muß die Heizdem
Kontaktgehäuse (14) ein Haken (18) befestigt 35 wirkung, z. B. eines Bimetallstreifens, verhältnisist,
welcher mit einem Raumtemperaturkompen- mäßig groß werden. Hierin ist ein großer Nachteil der
sationsstreifen (19) zusammenwirkt, und daß der bekannten Überstromauslöser zu sehen, da die Ge-Raumtemperaturkompensationsstreifen
(19) der- nauigkeit der Auslösung infolge des großen Kraftart angeordnet ist, daß das Kontaktgehäuse (14) bedarf es sehr darunter leidet.
nach Verschiebung aus der Ruhelage an ihm zur 40 Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe
Anlage kommt und gehalten wird. . zugrunde, einen Überstromauslöser derart zu gestal-
4. Thermischer Überstromauslöser nach einem ten, daß die Heizwirkung sehr klein gehalten werden
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- kann, um eine größere Genauigkeit beim Auslösen zu
zeichnet, daß der erste Haken (12) jedes Schiebers erreichen.
(7, 8, 9) an einem Ansatz (20) des Kontaktgehäu- 45 Diese Aufgabe' wird erfindungsgemäß bei einem
ses (14) angreift, und daß dieser Ansatz (20) zur thermischen Überstromauslöser der eingangs genann-Beseitigung
eines Differentialschutzes bei unsym- ten Art dadurch gelöst, daß jedem Bimetallstreifen
metrischer Belastung abnehmbar gestaltet ist. ein Schieber zugeordnet ist, der die Bewegung des
5. Thermischer Überstromauslöser nach-einem Bimetallstreifens-beim Erwärmen und Erkalten desder
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- 50 selben überträgt, daß der Schieber mit Haken verzeichnet,
daß die im Innern des Kontaktgehäuses sehen ist, von denen ein erster Haken ein verschieb-(14)
gelagerte Haarnadelfeder (13) mit einem bares Kontaktgehäuse bei erkalteten Bimetallstreifen
Schenkel (136) mit einer einseitig gelagerten in Ruhestellung hält und ein zweiter Haken nach
Wippe (22) derart zusammenwirkt, daß bei Aus- erfolgter Auslösung mit einer in dem Kontaktgehäuse
übung einer Kraftwirkung auf diese ein Kontakt 55 angeordneten und in ihm verschiebbaren Haarnadel-(226,
25) betätigt wird, und daß eine zweite feder derart in Eingriff steht, 'daß beim Erkalten der
•Wippe (21) zu der ersten so angeordnet ist, daß Bimetallstreifen die Haarnadelfeder teilweise aus
bei Freigabe der ersten Wippe (22) der Schenkel . dem Kontaktgehäuse herausziehbar ist.
(136) auf einen Hebelarm (21a) der Wippe (21) Zur Erläuterung dieses Grundgedankens der Erfin-
schlägt und ein anderer Hebelarm (216) der 60 ,dung wird folgendes ausgeführt: Die Heizwirkung soll
Wippe (21) auf die erste Wippe (22) derart ein- möglichst klein gehalten werden, um dadurch eine
wirkt, daß schlagartig der Kontakt (226, 25) öff- größere Genauigkeit beim Auslösen zu erreichen. Zu
net und ein anderer Kontakt (22 c, 26) schließt. diesem Zweck ist es günstig, wenn die Heizelemente
6. Thermischer Überstromauslöser nach An- die Kraft, die sie beim Aufheizen erhalten haben, für
spruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wip- 65 die Wiedereinschaltung des Kontaktes beim Abküh-
' pen (21, 22) je einen V-förmigen Ausschnitt (27, len hervorbringen. Bei gleichen Heizelementen be-28)
aufweisen. kannter Ausführung gegenüber der erfindungsgemäßen
7. Thermischer Überstromauslöser nach einem Anordnung kann dann für die Heizelemente eine grö-
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2353415C2 (de) | Uberstromschalter mit thermischer Auslösung - | |
| DE706374C (de) | Temperaturabhaengige elektrische Schalteinrichtung | |
| DE616133C (de) | Elektrischer Schalter mit elektromagnetischer und elektrothermischer Ausloesung und Momentein- und -ausschaltung mittels eines Schnappfedermechanismus | |
| DE729567C (de) | UEberstromschalter | |
| DE1588840C (de) | Thermischer Überstromauslöser | |
| DE1538398A1 (de) | Thermisches UEberlastrelais | |
| DE1588840B2 (de) | Thermischer ueberstromausloeser | |
| DE839965C (de) | UEberstromschalter mit Kniegelenkmechanismus | |
| DE1061418B (de) | Elektrischer, mit Kippbetaetigungsgriff versehener Schalter, insbesondere Leitungsschutzschalter | |
| DE1194960B (de) | Leitungsschutzschalter | |
| DE2117150C3 (de) | Elektrothermischer Verriegelungsschalter für Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen o.dgl | |
| DE102007010943B4 (de) | Thermischer Überlastauslöser für ein mehrpoliges elektrisches Schaltgerät | |
| DE2302039A1 (de) | Elektrischer schalter mit handbetaetigungsglied und stromabhaengig wirkender ausloeseeinheit | |
| DE1155184B (de) | Durch Druck und Zug betaetigbarer, thermisch ausloesbarer elektrischer Schalter | |
| DE830974C (de) | Schalteinrichtung fuer Selbstschalter mit Nulleiterkontakten | |
| DE1463086C3 (de) | Thermisches Überstrom- und Phasenausfall-Schutzrelais | |
| DE1083413B (de) | Thermischer UEberstromausloeser | |
| DE1614743B1 (de) | Thermisches Relais | |
| DE102014003421A1 (de) | Elektrisches Überstromrelais | |
| DE722817C (de) | Installations-Selbstschalter | |
| DE1513180B2 (de) | Elektrischer schalter, insbesondere ueberstromschalter | |
| DE858712C (de) | Motorschutzschalter mit Schnellausloesung | |
| DE1801014C (de) | Leitungsschutzschalter | |
| DE1003327B (de) | Installationsselbstschalter in Schmalbauform mit magnetischer und thermischer Ausloesung und einem oder mehreren abschaltbaren Hilfskontakten fuer allgemeine Leitungsschutz- oder Spezialzwecke | |
| DE739894C (de) | Bimetallausloesevorrichtung fuer elektrische Schalter |