DE1588595C - Selbstabgleichende Kompensations Schaltung - Google Patents
Selbstabgleichende Kompensations SchaltungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbstabgleichende Kompensationsschaltung mit einem im Eingangskreis
eines Regel-Verstärkers liegenden Kompensationswiderstand, der von · einem Hilfsstrom
durchflossen wird, welchen ein am Verstärkerausgang angeschlossenes Stellglied bei gestörtem Abgleich
verändert, bis die Spannung am Kompensationswiderstand die Spannung am Schaltungseingang voll kompensiert
und die Verstärkereingangsspannung wieder zu Null wird, und ferner mit einem vom Verstärkerausgang
zum Kompensationseingang geführten Gegenkopplungspfad.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Kompensators der einleitend genannten Art, der mit
mehreren Meßbereichen arbeiten kann und schaltungsmäßig so ausgebildet ist, daß in allen Meßbereichen
durch die beim Umschalten zwangläufig erfolgende Veränderung des Gegenkopplungsgrades
die relative Ansprechempfindlichkeit der Servoschaltung konstant gehalten wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäßc Kompensationsschaltung dadurch gekennzeichnet,
daß eine Meßbereichsumschaltung am Kompensationswiderstand
vorgesehen ist, dessen sämtliche, wahlweise einschaltbaren Widerstandselemente an
ihren vom Verstärkereingang abgelegenen Klemmen zusammengeschaltct und an den vom Verstärkerausgang
kommenden Gegenkoppiungspfad angeschlossen sind. ■
Es ist bereits bekannt, bei selbstabgleichenden Kompensationsschaltungen eine Spannungsgegenkopplung
zu verwenden, um den Eingangswidcrstand des Verstärkers zu steigern. Hierbei kann man die
Spannungsgcgenkopplung auch so groß wählen, daß der Eingangswiderstand des Verstärkers wesentlich
größer wird als der größtmögliche Innenwiderstand der Signak]uelle. In diesem Falle beeinflussen
Schwankungen de:; Innenwiderstandes der Signalquelle die Empfindlichkeit der Schaltung nicht mehr.
Für die vorliegende Erfindung braucht aber keineswegs eine außerordentlich starke Gegenkopplung
verwendet zu werden, und auch braucht die Spannungsgegenkopplung nicht so stark zu sein, daß der
Eingangswiderstand des Verstärkers viel größer als der größtmögliche Widerstand der Sigiialquelle
wird.
Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um folgendes:
Da die Gegenkopplungsspannung am Kompensationswiderstand
genauso wie die von der Spannungsquelle kommende Eingangsspannung über den Innenwiderstand der Spannungscjuclle dem ■ Verslärkereingang
zugeführt wird, wirken Schwankungen des Innenwiderstandes der Quelle im gleichen Sinne
und im gleichen Ausmaß auf die Quellenspannung uiid die Gcgenkopplungsspannung ein. Wenn also
die Quellenspannung von einem hohen Innenwidersland stark geschwächt wird, kommt es auch zu einer
stark geschwächten Gegenkopplimgsspaiinung. Somit ergibt sich eine große wirksame Verstärkung des
Verstärkers, so daß cl'c stark geschwächte Quellenspannung
dennoch ungefähr zur normalen Ausgangs-'.p;ii)iui!ig
vLTsliirkt wird. Im Endeffekt ergibt sich für die i-ifiii(liiMi'sgfm;>(ii: Kompensationsschaltung,
(laf'i (lic AiisprcclK'nipIinilüchkcit in allen Meßbereichen
iiiij'diilir gleich j'.roij bleibt. Hätte man enlspiedicnd
dein Stande der Technik auf einen cn kiiUAaiuisWidcrstand des Verstärkers
abgestellt, bestünde überhaupt kein Anlaß, den Gegenkopplungsgrad bei einer Meßbereichsveränderung
ebenfalls zu verändern.
In der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung wird an Hand der Zeichnung als bevorzugte
Ausführungsform ein Schaltbild einer erfindungsgemäßen selbstabglcichenden Kompensationsschaltung
näher erläutert.
Die Eingangsklemmen 1 und 2 der Schaltung sind
ίο über einen Kompensationswiderstand 3 mit den Eingangskleminen
4 und 5 eines Regel-Verstärkers 6 verbunden, der einen Eingangswiderstand 7 enthält. Ein
Stellglied 8, hier als Regel-Motor dargestellt, ist an dem Ausgang des Regel-Verstärkers 6 angeschlossen
und mit einem Bezugswertpotentiometer 9 gekoppelt, welches aus einer Bezugsspannungsquelle 10 gespeist
wird. Die Bezugsspannung an den Abgriffen des Potentiometers 9 gelangt über einen Widerstandll
an den Kompensationswiderstand 3, wodurch die Schaltung immer dann einen stationären Zustand erreicht,
wenn das Potentiometer 9 so eingestellt ist, daß über den Widerstand 11 am Kompensationswiderstand
3 eine Spannung abfällt, die genau die Spannung zwischen den Eingangsklemmen I und 2
der Schaltung kompensiert. In einem solchen Falle liegt keine Spannung an den Eingangsklemmen 4 und 5 des Regel-Verstärkers, so daß
das Stellglied 8 nicht mehr erregt wird. Der Kompen-
■ sationswiderstand 3 ist stets klein im Vergleich mit
dem Eingangswiderstand 7 des Regel-Verstärkers 6 und auch im Vergleich mit dem Widerstand
11.
Wenn der Innenwiderstand der Spannungsquelle, die an den Eingangsklemmen 1 und 2 der Schaltung
liegt, groß ist im Vergleich mit dem Eingangswiderstand 7 des Regel-Verstärkers 6, stellt die Schaltung
im stationären Zustand keine Belastung für die Eingangsspannungsquelle dar. Solange jedoch die Schaltung
den stationären Zustand nicht erreicht hat, belastet der Eingangswiderstand 7 die Eingangsspannungsquelle
erheblich, so daß Änderungen der EMK der Eingangsspannungsquelle nur in geringem Maße
an den Eingangsklemmen 4 und S des Regel-Verstärkers 6 spürbar werden, wodurch die Ansprcch-
■45 empfindlichkeit der Kompensationsschaltung klein wird. Damit die Ansprechempfindlichkeit nicht so
stark von der Größe des Innenwiderstandes der Eingangsspannungsquelle im Vergleich mit dem Eingangswiderstand
7 des Regel-Verstärkers 6 abhängig wird, liegt in an sich bekannter Weise zwischen der
nicht an Masse liegenden Ausgangsklemme 12 des Regel-Verstärkers 6 und der Eingangsklemme 2 der
Kompensationsschaltung ein Gegenkopplungswiderstand 13. Der Regel-Verstärker 6 ist so ausgebildet,
daß sein Ausgangssignal zum Eingangssignal gegenphasig wird. Die Gegenkopplung über den Gegenkopplungswiderstand
13 wird um so schwächer, je größer der Innenwiderstand der Spannungsquelle an den Eingangsklemmen 1 und 2 der Kompensationsschaltung
wird, so daß die effektive Verstärkung des Regel-Verstärkers 6 ansteigt, wenn der Innenwiderstand
der Eingangsspannungsquelle an den Eingangskleminen I und 2 größer wird. Somit ergibt sich
eine konstante Ansprechempfiiidlichkeit über einen
sehr weiten Bereich von Innenwiderstandswerten der Spanmmgsquelle an den Eingangsklemmen 1
und 2.
Der Meßbereich der Kompensationsschaltung läßt
sich ändern durch Änderung der Größe des Kompensationswiderstandes
im Eingangskreis. Zu diesem Zweck sind im Eingangskreis weitere Kompensationswiderstände 14 und 15 und ein Umschalter 16 vorgesehen.
Durch Einschaltung eines Kompensations-Widerstandes 14 mit einem geringeren Widerstand als
der Kompensationswiderstand 3 wird der Meßbereich verkleinert. Dieser Vorgang ist begleitet von einer
Dämpfung der Gegenkopplung über den Widerstand 13, so daß die effektive Verstärkung in dem den
Regel-Verstärker enthaltenden Kreis vergrößert wird. In diesem Falle wird trotz der geringeren Spannungen
im Eingangskreis des Regel-Verstärkers 6 bei der
Verkleinerung des Meßbereiches eine konstante Ansprechempfindlichkeit aufrechterhalten. Es ist
in diesem Falle dann nicht mehr — wie bisher — erforderlich, die Verstärkung des Regel-Verstärkers
6 mit einem besonderen Umschalter zu beeinflussen, den man mit dem Umschalter 16 für
die Kompensationswiderstände 3 und 14 koppeln müßte.
Claims (1)
- Patentanspruch:Sclbstabgleichcnde Kompensationsschaltung mit einem im Eingangskreis eines Regel-Verstärkers Hegenden Kompensationswiderstand, der von einem Hilfsstrom durchflossen wird, welchen ein am Verstärkerausgang angeschlossenes Stellglied bei gestörtem Abgleich verändert, bis die Spannung am Kompensationswiderstand die Spannung am Schaltungseingang voll kompensiert und die Verstärkereingangsspannung wieder zu Null wird, und ferner mit einem vom Verstärkerausgang zum Kompcnsalionseingang geführten Gegcnkcpplungspfad, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mcßbcrcichsumschaltung (16) am Kompensationswiderstand vorgesehen ist, dessen sämtliche, wahlweise einschaltbarcn Widerstandselemcnte (3,14,15) an ihren vom Verslärkcreingang (5) abgelegenen Klemmen zusammcngeschaltct und an den vom Vcrslärkerausgang (12) kommenden Gegenkopplungspfad (13) angegeschlosscn sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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