DE1588331A1 - Anlage zur automatischen Fuehrung von Transportfahrzeugen,Fuehrungsschiene und Transportfahrzeug fuer eine solche Anlage - Google Patents
Anlage zur automatischen Fuehrung von Transportfahrzeugen,Fuehrungsschiene und Transportfahrzeug fuer eine solche AnlageInfo
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- DE1588331A1 DE1588331A1 DE1967J0033283 DEJ0033283A DE1588331A1 DE 1588331 A1 DE1588331 A1 DE 1588331A1 DE 1967J0033283 DE1967J0033283 DE 1967J0033283 DE J0033283 A DEJ0033283 A DE J0033283A DE 1588331 A1 DE1588331 A1 DE 1588331A1
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Description
Κ/Β
H. Jungheinrich & Co.
Hamburg
Anwaltsaktes 2805
Anlage zur automatischen Führung von Transportfahrzeugen, Führungsschiene und Transportfahrzeug
für eine solche Anlage
v Die Erfindung betrifft eine Anlage zur automatischen
rung von Transportfahrzeugen mit einem die Fahrstrecke bestimmenden
Führungselement. Dieses Führungselement ist in einer besonders zweckmässigen Ausführung als Schiene ausgeführt, auf die sich die Erfindung auch erstreckt. Der Ausdruck
Führungselement bezieht aber auch andere Mittel als Schienen ein.
Beispielsweise ist es bekannt, zur automatischen Führung
eine induktive oder optische Führung vorzusehen, wobei im ersten Falle längs.der Fahrstrecke ein elektrisches Leitersystem
entweder im oder über dem Boden und in zweiten Falle
beispielsweise ein farbiges Band auf dem Boden angeordnet 1ISt. Bei der induktiven Führung steht die Fahrzeugsteuerung
und Lenkung mit einem Empfänger in Verbindung, der die
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elektromagnetischen Signale von dem Leitersystem aufnimmt.
Bei der optischen Führung wird wenigstens ein Rand des Bandes mit Fotozellen abgetastet,oder, sofern das Band aus besonders reflektierendem Material besteht, wird das Band mit
vom Fahrzeug aus gesendeten Lichtstrahlen abgetastet, deren Reflektion zur Steuerung des Fahrantriebs verwendet wird.
Sie Erfindung bezieht alle diese Ausführungen ein, wobei jedoch die bevorzugte Ausführung darin liegt, dass die Führungsschiene beispielsweise U-förmig gestaltet und nach oben
offen in den Boden eingelassen ist und am Fahrzeug ein Tastrad angeordnet ist, welches in dieser Schiene läuft.
Eine derartige mechanische Zwangsführung kann jedoch auch durch eine über der Fahrstrecke und über dem Boden angeordnete Schiene gebildet werden. Auch das wird einbezogen.
Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf ·±η Transportfahrzeug für eine solche Anlage. Dieses Transportfahrzeug 1st
im Rahmen der vorstehend beschriebenen Ausführungsform mit entsprechenden Abtastrollen oder Sendern und Empfängern für
optische Strahlen oder elektrische Energie ausgestattet, um das Fahrzeug an dem Führungselement au führen.
Ein solches Führungselement kann zur Kennzeichnung einer Fahrstrecke in mehreren Kurven ausgelegt sein. Vielfach ist
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es in Lagern in Form einer geschloB8enen Strecke angeordnet,
an welcher mehrere Stationen vorgeaehen aind, an denen die Fahrzeuge beiepielaweiae be- oder entladen werden.
Anlagen zum zwangsläufigen Führen von Fahrzeugen sind beispielsweise
in der älteren Patentanmeldung J 25 531 Il/63c, in der deutschen Patentschrift 312 193, in aer DAS 1 116 Oöl,
in der französischen Patentschrift 806 464, in der amerikanischen
Patentschrift 2 718 194 beschrieben.
Bei derartigen Anlagen ergibt sich das Problem, dass die
Fahrzeuge mit verschiedenen Geschwindigkeiten fahren, da selbst bei einem gleichmäeeig eingestellten Antrieb an allen
Fahrzeugen Geschwindigkeitsänderungen in Abhängigkeit von dem Ladungsgewicht auftreten können. In anderen Anlagen,
die beispielsweise mit Weichen arbeiten und in denen verschiedene Programme für die Fahrzeugführung erfüllt werden,
lassen sich die jeweiligen Fahrzeuge bei unterschiedlichen Zeiten für die Abwicklung einzelner Programme nicht immer
vollständig übersehen.
Daher ist es erforderlich, eine Beschädigung von Fahrzeugen durch Aneinanderfahren oder vorteilhaft aber auch das Aneinanderfahren
selbst zu verhindern. Für den ersteren Fall können pufferartige Fühler vorgesehen sein, die bei Berührung
eines Widerstands den Fahrantrieb ausschalten. Für den
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zweiten Pall ist vorgeschlagen worden, die Fahrzeuge an
einem Ende mit einer Lichtquelle und am anderen Ende mit einem Lichtempfänger auszustatten. In diesem Pail ist aber
die Entfernungeabschätzung auf gerader Strecke problematisch,
während andererseits die Zuverlässigkeit der wechselseitigen Einwirkung von Lichtquelle und Empfänger an verschiedenen
Fahrzeugen bei Kurvenfahrten nicht mit Sicherheit gewährleistet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anlage zu schaffen, die bei vorteilhaft durchgehendem Führungselement
in einfacher leise ein Aneinanderfahren von Fahrzeugen mit Sicherheit ausschliesst und keine sich zwischen verschiedene
Fahrzeuge erstreckende und die Unfallgefahr erhöhende Mittel aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäsa dadurch gelöst, dass zur
Blockitellensteuerung parallel zum Führungselement mehrere
langgestreckte, elektrisch leitende Elemente jeweils abschnittsweise an verschiedenen Seiten des Führungselements mit
wechselseitiger Überlappung der an verschiedenen Seiten ange- °rdneten Abschnitte vorgesehen sind, ein mittlerer Abschnitt
der Elemente das Führungselement kreuzt und die Abschnitte der leitenden Elemente jeweils langer sind als einem Fahrzeug
oder einem Fahrzug entspricht, und dass an den Fahrzeugen
seitlich der Längsmittellinie im wesentlichen mit einem
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Abstand gleich dem zwischen parallelen Abschnitten der leitenden
Elemente an einer Seite ein Sender und an der anderen Seite ein Empfänger, jeweils den leitenden Elemente
zugekehrt, angeordnet ist und dass der Empfänger in Abhängigkeit von einem Signal den Antrieb des Fahrzeugs stillsetzt
oder steuert. Denkbar ist auch eine Geschwindigkeitsregelung durch wechselweise Beeinflussung.
Diese Ausführungsform bezieht ein, dass das Führungselement
als Leitschiene über dem Boden und die leitenden Elemente im Boden angeordnet sein können, wobei in diesem Fall die
Anordnung der leitenden Elemente an verschiedene!Seiten
des Führungsei ement es durch dessen senkrechte Projektion auf
den Boden bestimmt wird· Wesentlich ist, dass die elektrisch leitenden Elemente bezüglich des Fahrweges des Fahrzeugs
mit einem Abschnitt unter eine Seite des Fahrzeugs und mit dem anderen Abschnitt unter die andere Seite des Fahrzeugs
kommen, so dass ein Abschnitt dem Sender und ein anderer Abschnitt dem Empfänger zugeordnet ist und eki von einem
Sender eines Fahrzeugs eingegebenes Signal von einem Empfänger eines anderen Fahrzeugs aufgenommen wird.
Vorteilhaft liegt in Fahrtrichtung der Abschnitt, welcher dem Sender bzw. der Senderseite des Fahrzeugs zugeordnet
ist.
Damit ist das Problem einer Auffahrtsverhinderung in über-
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raechender Weise gelöst, weil ein Fahrzeug, das sich bereits
über dem dem Sender zugeordneten Abschnitt des leitenden Elements bewegt, die hinter ihm liegende Strecke
entsprechend der Länge des anderen, einem Empfänger zugeordneten Abschnitts des leitenden Elements mit einem Signal
belegt, das ein Fahrzeug, welches auf letzteren Absohnitt auffährt, stillsetzt.
In der besonders bevorzugten Ausführungsform ist eine berührungsfreie
Übertragung von Hochfrequenzsignalen zwischen Sender und leitendem Element einerseits und leitendem Element
und Empfänger andererseits sowie eine abwechselnde Einschaltung des Senders und Empfängers eines Fahrzeugs
vorgesehen, wobei die Sender aller Fahrzeuge Signale gleicher Charakteristik senden. Der Ausdruck Charakteristik bezieht
sich dabei insbesondere auf die Frequenz. Die abwechselnde Einschaltung hat den Zweck zu verhindern, dass sich ein
Fahrzeug, insbesondere bei geringem Abstand, zwischen Sender und Empfänger entsprechend der Fahrzeugbreite oder auch
im Bereich einer Kreuzung des leitenden Elemente bezüglich
des Führungselements,selbst stillsetzt.
Weiterhin sieht eine vorteilhafte Ausführungsform vor, dass an verschiedenen Fahrzeugen die Taktdauer der abwechselnden
Sende- und Empfangsseiten der auf ihnen angeordneten Sender und Empfänger verschieden lang ist. Dieses Merkmal
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wird als Sicherheitsaasenahme getroffen, um zu vermeiden,
dass die abwechselnden Sende- und Empfangsseiten aufeinanderfolgender Fahrzeuge völlig synchron sind. Durch die verschiedene Taktdauer ergibt eich zwischen aufeinanderfolgenden Fahrzeugen immer eine Überlappung von Sende- und Empfangazeiten.
In der besondere bevorzugten Auaführungsform der erfindungegemäseen Anlage sind die leitenden Elemente jeweils als geschlossene Leiterechleifen ausgeführt, in die ein Signal
induktiv übertragen wird. Diese Leiterschleifen können gleich gestaltete Abschnitte beiderseits dee Führungselements haben. Gemäss einer bevorzugten Aueführungeform iet
die Leiterschleife in dem entgegen der Fahrtrichtung liegenden Abschnitt, welcher auf der Seite angeordnet ist, an
der die Fahrzeuge den Empfänger tragen, vor dem Kreuzungepunkt schmaler, mit enger zusammenliegenden Leitern ausgeführt.
Zweckmässig ist in jeder Leiterschleife zu ihrer Abstimmung auf Signalfrequenzen ein vorteilhaft einstellbarer Kondensator angeordnet. Da es erforderlich ist, alle Sender auf
gleiche Frequenz einzustellen, ist eine Anpassung der Leiterschleifen an die Resonanzfrequenz vorzunehmen, um mit
möglichst kleiner Leistung auszukommen. Gewisse Abweichungen
::;r|iiäli
in den Leiterschleifen können sich durch Einbauungenauigkeiten oder ausβere Einflüsse, die auf die bauliche Umgebung
zurückzuführen sind, ergeben. In einer einfach auszuführenden Anordnung sind benachbarte leiter verschiedener Schleifen,
die abschnittsweise nebeneinander angeordnet sind, in der gleichen Bodennut untergebracht.
Gemäss einer anderen erfinderischen Ausgestaltung für eine
berührungsfreie Übertragung von Hoehfrequenzsignalen ist
das leitende Element als Band ausgeführt und eine kapazitive Kopplung zwischen Sender und Band einerseits und Empfänger
und Band andererseits vorgesehen. Bei dieser Ausführungsform kann es sich je nach Ausgestaltung des Senders
und Empfängers empfehlen, zwischen den Fahrzeugen einen drahtlosen Rückschluss mittels einer mit Sender und Empfänger
angeordneten Antenne zu bilden.
Gemäss einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind
die leitfähigen Elemente als unmittelbar neben dem aus leitfähigem Material bestehenden Führungselement angeordnete
SchJaien ausgeführt, und Sender und Empfänger besitzen je
ein elektrisch leitendes Tastenpaar, dessen Tasten jeweils die Schiene und das Führungselement abtasten, wobei der
Sender eine Spannungseinspeisung und der Empfänger eine Spannungsentnahme vorsieht. Das Führungselement kann dabei
als Massenpol ausgeführt sein.
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Die besonders bevorzugte Ausführungsform der erfindungsge- j
massen Anlage besteht darin, dass die leitenden Elemente
vorteilhaft im oder wenigstens auf dea und das Führungselement ebenfalls am Boden angeordnet sind und die leitfähigen
Elemente an der Kreuzungsstelle vom Führungselement isoliert sind. Dadurch wird insbesondere bei der Ausführung der leitenden
Elemente als Schleife eine berührungsfreie Anordnung geschaffen, bei der ausser den geschlossenen Leiterschleifen
im Boden oder im Bereich der im Boden installierten Anlage keine Schalt- und tibertragungseinriohtungen erforderlich
sind. Ferner kommt diese Anlage alt einer ausserordentlich
geringen Leistung aus, weil der Übertragungsabstand
von Sender und Empfänger zur Leiterschleife gering iet und
die Leiterschleife wenigstens abschnittsweise zwischen ihren Leitern einen genügend grossen Abstand haben kann, um im
Hinblick auf die gerichtete Ausaendung von Signalen erhebliche Energie aufzunehmen.
Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann an
den leitenden Elementen eine Anzapfung angeordnet «ein und mit einer Signaleinrichtung verbunden werden. Bine solch·
Signaleinrichtung kann ein Strecktnplan sein, auf dem dann Lampen die Stellungen von Fahrzeugen anzeigen. Weiterhin
kann die Signaleinrichtung aber in unmittelbarer räumlicher
Nähe eine Warneinrichtung sein, wtnn die Fahrstrecke beispielsweise
einen Gang kreuzt. Die Warnvorrichtung kann in
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üblicher Weise mit einer automatisch eingeschalteten Sperre verbunden sein. Ferner lassen sich Türöffnungsanlagen als
Signaleinrichtung in dieser Weise durch die Anzapfung einer Leiterschleife betätigen, wenn sich ein Fahrzeug nähert. Es
versteht sich, dass zwischen der Leiterschleife und einer Betätigungseinrichtung ein Verstärker angeordnet sein kann.
Gemäss einer anderen Ausgestaltung ist die Anzapfung als
Sender ausgeführt, der bei Anwesenheit elektrischer Energie an oder in dem leitenden Element ausgelöst wird.
Für die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, bei welcher das Führungselement als am Boden angeordnete Schiene
für eine Tastrolle ausgeführt ist und auch die leitenden Elemente im Boden verlegt sind, sieht die Erfindung vor,
dass die Führungsschiene mit einem langgestreckten, leitfähigen Element verbunden ist, das mit einem Abschnitt seiner
Länge an einer Seite und mit einem anderen Abschnitt seiner Länge an der anderen Seite der Führungsschiene isoliert befestigt
ist und zwischen diesen Abschnitten die Führungsschiene isoliert kreuzt. Hierdurch lässt sich eine Anlage
verhältnismässig leicht erstellen, weil derartige Schienenteile in einem Arbeitsgang in den Boden eingebettet werden
können.
Das Transportfahrzeug, das die einleitend angegebenen Ein-
- 10 - i/u
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richtungen zur Führung an einem Element besitzt, ist in der bevorzugten Aueführungsform dadurch gekennzeichnet, dass ββ
am Fahrzeugboden mit Abstand quer zur Längsachse an einer Seite einen Sender und an der anderen Seite einen Empfänger
aufweist und eine automatische Steuerung bei Einschaltung des Fahrantriebs zum abwechselnd intermittierenden Betrieb
des Senders und Empfängers vorgesehen ist, und dass der Empfänger mit Betätigungsmitteln für eine Schalteinrichtung
im Fahrantrieb verbunden ist, welche Betätigungeaittel in
Abhängigkeit von einem rom Empfänger empfangenen Signal auslösbar sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungebeispielen erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind.
Die Ausführungsbeispiele erläutern nur bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung in schematischer Weise unter Darstellung
der für die Erfindung wesentlichen Merkmale. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 : das Prinzip der wechselseitigen Steuerung unter Verwendung einer Leiterschleife als
leitendes Element,
ig- 2 : eine Draufsicht auf einen Streckenabschnitt,
in der einige leitende Elemente als Leiterschleif
e dargestellt sind, wcbei zufleich Anzapfungen eingezeichnet sind,
BAD ORIG1NAL
O O 9 8 S 5 LC^S
Fig. 3 : eine Draufsicht auf eine besondere Ausführungsform
der Leiterschleife,
Fig. 4 ι einen Streckenabschnitt mit einer Leiterschleife,
auf der zwei Fahrzeuge angeordnet sind,
Fig. 5 : eine Draufsicht auf einen Streckenabschnitt mit einem Band zur kapazitiven Kopplung,
Fig. 6 : eine Draufsicht auf eine Anordnung mit mechanischer Abtastung,
Fig. 7 t eine schematische Seitenansicht eines Fahrzeugs,
Fig. 8 : eine Stirnansicht des Fahrzeugs nach Fig. 7.
In Fig. 1 ist eine nicht in der erfindungsgemässen Weise,
sondern gradlinig gestreckte Leiterschleife 1 aus einem endlosen elektrischen Leiter gezeigt. An einem Ende ist
ein Sender 2 und am anderen ein Empfänger 3 angeordnet. Sender und Empfänger beziehen Antennen nach Art, einer Ferritantenne
ein, wobei die Antenne im wesentlichen nahe an der Leiterschleife liegt und so gerichtet ist, dass sie
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Lichtsignale in die Leitersohleife induzieren oder aus ihr
auf induktivem Wege Signale entnehmen kann. Wenn der Sender 2 Hochfrequenzsignale aussendet, werden entsprechende
Signale im Empfänger 3 aufgenommen. Für die erfindungsgemässe Anlage wird darauf hingewiesen, dass Sender 2 und
Empfänger 3 in verschiedenen Fahrzeugen angeordnet sind, die sich in Richtung der Leiterschleife bewegen. Für die
Hochfrequenzsignale eignen sich Frequenzen in der Grössenordnung von 500 Hz "bis etwa 40 kHz. Es versteht sioh fer-.
ner, dass die Leiterschleife 1 als Kopplungsglied zwischen Sender 2 und Empfänger 3 in bestimmter Weise abgestimmt
werden kann, um einen Resonanzfall für eine jeweils gewählte Frequenz herzustellen. Aus diesem Grunde wird bevorzugt»
wenn sich entsprechende Werte nicht aus der Auslegung der Leiterschleife an sioh ergeben, Abstimmungemittel in der
Leiterschleife unterzubringen.
Der auf einem Fahrzeug angeordnete Empfänger 3 steht über Verbindungsmittel 4 mit einem Betätigungsglied 5 in Verbindung,
das eine Schaltanordnung 6 betätigt, die zur Stillsetzung des Antriebsmotors 7 des Fahrzeugs ausgelöst werden
kann. Wenn der Antriebsmotor Y ein Elektromotor ist, kann die Schaltanordnung 6 ein Schalter im Motorstromkreis sein.
In Fig. 2 ist die erfindungsgemässe Ausgestaltung der Leiterschleifen
an einer Fahrstrecke gezeigt. Sie Fahrstrecke
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wird beispielsweise durch eine in den Boden verlegte, nach oben offene U-Schiene 8 bestimmt, in der ein Tastrad zum
Lenken des Fahrzeugs läuft. Die Leiterschleife, die im ganzen mit 9 bezeichnet ist, hat einen Abschnitt 10 an einer
Seite der Führungsschiene und einen zweiten Abschnitt 11 an der anderen Seite der Führungsschiene. Beide Abschnitte verlaufen
jeweils parallel zu der Führungsschiene, die bei 12 von den beiden Leitern 13, 14 der Leiterschleife gekreuzt
wird. Sofern die Führungsschiene 8 aus leitendem Material besteht, ist an der Kreuzungsstelle eine einwandfreie Isolierung
wichtig.
Die beiden Leiter 13 und 14 liegen in den Abschnitten 10 und 11 mit einem gewissen Abstand voneinander. Der Abstand
kann beispielsweise etwa 30 - 40 cm betragen. Beispielsweise liegt der unmittelbar neben der Führungsschiene 8 angeordnete
Leiter auch mit einem geringen Abstand von der Führungsschiene. Der Abstand sowie die Breite der Leiterschleifen
sind so bemessen, dass eine gute Kopplung mit einem Sender und einem Empfänger möglich ist, wie noch anhand der
Fig. 4 beschrieben wird. Wenn in der Leiterschleife 9 bei 15 ein Sender eines in Richtung des Pfeils 16 fahrenden Fahrzeugs
angeordnet ist, wird durch die Leiterschleife 9 ein Signal übermittelt, das von einem bei 17 angeordneten Empfänger
eines nachfahrenden Fahrzeugs aufgenommen wird, wenn
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ΑΪ
in Abhängigkeit von der Signalaufnahme das nachfahrende Fahrzeug stillgesetzt wird. Dann wird jedenfalls ein Zusammenstoss
verhindert.
Pig. 2 lässt erkennen, dass die Fahrstrecke durch die leiterschleifen
9, 18, 19, die abschnittsweise unter Überlappung an verschiedenen Seiten der Führungsschiene 8 angeordnet
sind, in einzelne Streckenabschnitte unterteilt wird, in denen jeweils die" Überwachung zwischen sich einander
nähernden Fahrzeugen ausgeführt wird· Durch die jjemeaeung
der leitenden Elemente 9, 18, 19 wird dabei verhindert, dass sich der Steuereinfluss eines Fahrzeugs unbeschränkt
über die Fahrstrecke ausbreitet. Andererseits ist durch die wechselseitige Überlappung aber gewährleistet, dass der
Auffahrschutz praktisch nahtlos in der gesamten Fahrstrecke verteilt ist. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die
Energien für die Steuerung nur gering sein müssen, da sie zur Signalübermittlung lediglich über einen beschränkten
Streckenabschnitt entsprechend der Länge einer Leiterschleife 9 dienen.
Da ein Fahrzeug quer zur Fahrtrichtung mit Abstand voneinander
einen Sender und einen Empfänger besitzt, wird zur Vermeidung der Beeinflussung des Smpfängers vom Sender des
gleichen Fahrzeugs die bereits erwähnte, abwechselnd inter-
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mittierende Steuerung durchgeführt, to'dass auch gewisse
Streuungen, beispielsweise vom Abschnitt 10 der Leiterschleife 9 auf den Abschnitt 20 der leiterschleife 19, unerheblich
sind.
Pig. 3 zeigt eine Anordnung, die weniger Kopplungsenergie benötigt. Wenn entsprechend der Auslegung der Fig. 2 die
oberen Abschnitte der Leiterschleifen dem Sender zugeordnet sind, dann ist beispielsweise an der Leiterechleife 21 erkennbar, dass der Schleifenabschnitt 22 über seine Länge
mit gleichmässiger Breite ausgeführt ist, während der Abschnitt 23 vor der Kreuzungsetelle bei 24- enger, d.h. mit
geringerem Abstand der Leiter 25, 26 zueinander, ausgelegt ist. Am Ende bei 27 hat der Abschnitt 23 wieder grössere
Breite, um eine gute induktive Kopplung mit einem Empfänger eines eventuell auffahrenden Fahrzeuge herzustellen, da
nämliKh die Leiterschleife 21 Signale führt. Sowie das Fahrzeug die Kreuzungsetelle bei 2| {!!erfährt, wurde ein nachts
folgendes Fahrzeug bereits fälligesetzt werden, wenn es das
& ■ '
linke Ende des Abschnitts €3 der Leiterechleife erreicht.
Aus vorstehendem ist auch ersichtlich, dass die Leiterschleifenabechnitte wenigstens die Länge eines Fahrzeugs
oder «ines Fahrzugs haben müssen. Befindet sich das vorauffahrende Fahrzeug noch vor der Kreuzungsetelle bei 24, würde ein nachfolgendes Fahrzeug durch Signalübermittlung über
die Leiterschleife 28 gestoppt.
Beispielsweise eine Fahrzeuganordnung über einer leiterschleife entsprechend der Leiterschleife 9 in Pig. 2 ist
in Fig. 4 gezeigt. Es ist erkennbar, dass ein vorausfahrendes Fahrzeug 29 an der linken Seite einen Sender 30 und an
der rechten Seite einen Empfänger 31 hat. Das nachfahrende Fahrzeug 32 hat an der linken Seite den Empfänger 33 und
an der rechten Seite den Empfänger 34. In der gezeigten Anordnung ist die Leiterschleife mehrfach so lang wie ein
Fahrzeug. Die grössere Länge ist zu bevorzugen, weil dann unter Einhaltung obiger Angaben noch beliebige Anhänger angehängt
werden können. Die Fahrzeuge fahren mit ihren Rädern auf dem Boden, in dem die Führungsschiene 8 verlegt ist,
in der eine Tastrolle, wie noch anhand der Fig. 7 erläutert wird, läuft. Das vordere Fahrzeug 29 bewegt sich mit
dem Sender 30 über dem Abschnitt 10 der Leitersohleife 9 und induziert in dieser ein Signal. Wenn das Fahrzeug 32 in
den Bereich des Abschnitts 11 der Leiterschleife gelangt, nimmt der Empfänger 34, der auf die gleiche Frequenz abgestimmt
ist, das Signal auf und setzt das Fahrzeug 32 still.
Es wird an dieser Stelle hervorgehoben, dass eine Leiterschleife
nicht auf die Verwindung lediglich einer Windung beschränkt ist. Es können mit Vorteil mehrere Windungen vorgesehen
sein, die dann entsprechend den Leitern 13, 14 geführt sind· In Fig. 4 ist ferner in der Leitersohleife 9
ein Anpassungskondensator 35 eingezeichnet, mit dem die er-
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wähnte Resonanz mit den gesendeten Signalen eingestellt werden kann.
In Pig. 5 sind beiderseits einer in den Boden versenkten Führungsschiene 36 Bänder 37 aus leitendem Material verlegt.
Diese Bänder haben eine Gestalt in bezug zur Führungsschiene 36, wie durch die Fläche der Leiterschleife 9 in Fig. 2
gezeigt ist. Die Verwendung von Bändern empfiehlt sich bei einer kapazitiven Übertragung der Signale.
Fig. 6 zeigt einen Abschnitt einer Fahrstrecke entsprechend Fig. 4. Einer in den Boden verlegten Führungsschiene 38,
beispielsweise für ein Tastrad, ist ein leitendes Element 39 ebenfalls in schienenartiger Ausgestaltung zugeordnet. Die
Führungsschiene 38 besteht aus leitendem Material.
In der gezeigten Anordnung wird unter Beibehaltung des Prinzips der Kreuzung des leitenden Elements 39 bezüglich der
Führungsschiene 38 eine Abtastung mit einem Tastenpaar am
Sender und Empfänger vorgesehen. Beispielsweise das Fahrzeug 40 hat drei Tasten 41, 42, 43, von denen die Taste 42
sowohl dem Sender 44 als auch dem Empfänger 45 zugeordnet ist. Diese Taste 42, beispielsweise als Bürste ausgeführt,
streift an der Führungsschiene 38 entlang, während die anderen Tasten 41 und 43 entweder mit dem Abschnitt 46 an
einer Seite der Führungsschiene 38 oder mit dem Abschnitt 47 am anderen Abschnitt der Führungsschiene in Eingriff kommen.
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Der Sender 44 dee Fahrzeugs 40 gibt ein Spannungssignal auf
das Leitersystem, das aus dta Führungsschienenabschnitt
und dem leitenden Element 39 gebildet ist. Wenn nun ein nachfahrendes Fahrzeug 48 mit einer entsprechenden Anordnung aus Sender 49 und Empfänger 50 und den Tasten 51, 52,
das leitende Element 39 erreicht, nehmen die Bürsten 52, das Signal auf und leiten es dem Empfänger 50 zu, der das
Fahrzeug 48 aufgrund der Signalaufnahme stillsetzt.
Die Fig. b zeigt zugleich ein Sohienenstüok für eine erfindungsgemässe Anlage. Dieses Schienenstück besteht einteilig aus dem gezeigten Abschnitt der Führungsschiene
und dem leitenden Element 39» das an der Kreusungssteile
bei 54 isoliert an der Führungsschiene 38 befestigt ist und im übrigen durch isolierte Abstandshalter 55, 56, 57
an weiteren Abschnitten an der Führungsschiene 3ö befestigt sein kann. Bas so geschaffene Gl eis element jcann in einem
Arbeitsgang am Boden verlegt werden.
Das Fahrzeug nach den Fig. 7 und 8 hat am vorderen Ende einen nach vorn gerichteten, deiohselartigen Arm 59, an dem
die Tastrolle 60 angeordnet ist, die in den erwähnten U-förmigen Führungsschienen läuft* Im Inneren des Fahrzeuge wird
die Bewegung des deicheelartigen Arm· über eine Lenkmechanik 61 auf die vorderen Räder 62, 63 in einer an sich bekannten Weise übertragen. Weiterhin hat das Fahrzeug an
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seinen Seiten beispielsweise bei 64 einen Sender und bei einen Empfänger. Die Antennen dieser Geräte sind zum Fahrzeugboden
gerichtet, der beispielsweise 5 - 8 cm über der Fahrfläche liegt, so dass eine verhältnismässig enge Kopplung
zu dem im Boden angeordneten leitfähigen Element,beispielsweise nach den Fig. 2-4, vorhanden ist. Würde eine
Ausführungsform nach Fig. 6 verwendet, dann würden die Tastenanordnungen nach unten ragen und auf dem Boden bzw. den
Schienen schleifen.
Sender und Empfänger sind durch eine Schaltbaugruppe 66 verbunden.
In dieser befindet sich beispielsweise ein Multivibrator, der die abwechselnde Einschaltung des Senders
und Empfängers steuert und auch die Schaltmittel enthält, um bei Empfang eines Signals durch den Empfänger den Antriebsmotor
67 des Fahrzeugs stillzusetzen.
In Fig. 2 ist eine weitere Ausgestaltung gezeigt. Beispielsweise sind die Leiterschleifen 9» 18 und 19 mit Anzapfungen
68, 69, 70 versehen. Diese Anzapfungen können beispielsweise mit leitungen 71, 72 mit einem Streckenplan bei 73
verbunden sein, der für jeden Streckenabschnitt mit einer Leiterschleife eine Signallsunpe hat, so dass die Stellung
einee Fahrzeugs ablesbar ist. In den Leitungen 71, 72 können
Verstärker oder dergleichen angeordnet sein bzw. können die Anzapfungen 68, 69 auch als Sender ausgeführt sein.
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Am Beispiel der Anzapfung 70, die auch als Sender ausgeführt sein kann, ist gezeigt, dass die von der Anzapfung ausgehenden
Verbindungsmittel 74 zu einer Signaleinrichtung oder Betätigungsvorrichtung 75 für eine Warnanordnung oder eine
Tür geführt sind, um diese bei Ankunft eines Fahrzeugs an der Schleife 19 dann zu betätigen, wenn der Sender ein Signal
an diese Schleife bringt.
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Claims (18)
1. Anlage zur automatischen Führung von Transportfahrzeugen mit einem die Fahrstrecke bestimmenden Führungselement,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Blockstellensteuerung parallel zum Führungselement (8, 36, 38) mehrere langgestreckte,
elektrisch leitende Elemente (9, 18, 19) jeweils abschnittsweise an verschiedenen Seiten des Führungselements
mit wechselseitiger Überlappung der an verschiedenen Seiten angeordneten Abschnitte vorgesehen
sind, ein mittlerer Abschnitt der Elemente das Führungselement kreuzt und die Abschnitte (10, 11, 22, 23, 46, 47)
der leitenden Elemente jeweils langer sind als einem Fahrzeug oder einem Fahrzug entspricht, und dass an den
Fahrzeugen seitlich der Längsmittellinie im wesentlichen mit einem Abstand gleich dem zwischen parallelen Abschnitten
der leitenden Elemente an einer Seite ein Sender und an der anderen Seite ein Empfänger, jeweils den leiten-
den Elementen zugekehrt, angeordnet ist und dass der Empfänger in Abhängigkeit von einem Signal den Antrieb
aes Fahrzeugs stillsetzt.
2. Anlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine berührungsfreie
übertragung von Hochfrequenzsignalen zwischen Sender .30) und leitendem Element (y) einerseits und
leitendem Element und Empfänger (34) andererseits und eine abwechselnde Einschaltung des Senders und Empfängers
eines Fahrzeugs, wobei die Sender (30, 33) aller Fahrzeuge (29, 32) Signale gleicher Charakteristik senden.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an
verschiedenen Fahrzeugen die Taktdauer der abwechselnden Sende- und Empfangszeiten der auf ihnen angeordneten
Sender und Empfänger verschieden lang ist.
Ar Anlage nach einem der Ansprüche 1-2, gekennzeichnet
durch die'Ausführung der leitenden Elemente (9, 18, 19) jeweils als geschlossene Leiterschleifen, in die ein
Signal induktiv übertragen wird. *
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine
Leiterschleife (9) gleich gestaltete Abschnitte (10, 11) beiderseits des Führungselements hat.
η π η η η γ /
6. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,, dass die
leitersohleife (21) in dem entgegen der Fahrtrichtung
liegenden Abschnitt (23), welcher auf der Seite angeordnet ist, an der die Fahrzeuge den Empfänger tragen, vor
dem Kreuzungspunkt (24) schmaler, mit enger zusammenliegenden
Leitern (25, 26) ausgeführt ist.
7. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine leiterschleife (9) aus mehreren Windungen besteht.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 4-7, gekennzeichnet durch die Anordnung eines vorteilhaft einstellbaren Kondensators
(35) in der Leiterschleife (9) zu ihrer Abstimmung auf Signalfrequenzen.
9· Anlage nach Anspruch 4-8, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Leiter verschiedener Schleifen, die abschnittsweise
nebeneinander angeordnet sind, in der gleichen Nut im -^oden angeordnet sind. >
10. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das leitende Element (37) als Band ausgeführt ist und eine
kapazitive Kopplung zwischen Sender und Band einerseits und Empfänger und Band andererseits vorgesehen ist.
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11. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen den Fahrzeugen ein drahtloser Rückschluss mittels einer am Sender und Empfänger angeordneten Antenne
vorgesehen ist.
12. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die leitenden Elemente (39) als unmittelbar neben dem aus
leitfähigem Material bestehenden Führungselement (38) angeordnete Schienen ausgeführt sind und dass Sender (45)
und Empfänger (44) ein elektrisch leitendes Tastenpaar (41, 42, 43) besitzen, die jeweils die Schiene (39) und
das Führungselement (38) abtasten, wobei der Sender (45) eine Signaleinspeisung und der Empfänger (44) eine Signalentnahme
vorsieht.
13. Anlage nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, dass die leitenden Elemente (9, 18, 19$ 21, 28,
37, 39) vorteilhaft im und das Führungselement (8, 36, 38)
am Boden angeordnet sind und die leitenden Elemente an der Kreuzungsetelle vom Führungselement isoliert sind.
14. Anlage nach Anspruch 12, dadureh gekennzeichnet, dass
das Führungselement (38) als Massepöl ausgeführt ist.
15. Anlage nach einem der Ansprüche 1-13, gekennzeichnet durch eine Anzapfung (68, 69, 70) an den leitenden EIe-
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menten (9» 18, 19) und die Verbindung dieser Anzapfung
mit einer Signaleinrichtung (73, 75).
16. Anlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass
die Anzapfung (68, 69, 70) als Sender ausgeführt ist, der bei Anwesenheit elektrischer Energie an oder in dem
leitenden Element ausgelöst wird.
17· Schiene für eine Anlage nach einem der Ansprüche 1-16,
dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem langgestreckten leitenden Element (39) verbunden ist, das mit einem
Abschnitt (46) seiner Länge an einer Seite und mit einem anderen Abschnitt (47) seiner länge an der anderen Seite
der Führungsschiene (3ö) isoliert befestigt ist und zwischen diesen Abschnitten die Führungsschiene isoliert
kreuzt.
18. transportfahrzeug für eine Anlage nach einem der Ansprüche 1-16, dadurch gekennzeichnet, dass es am Fahrzeugboden
mit Abstand quer zur Längsachse an einer Seite einen Sender (64) und an der anderen Seite einen Empfänger
(3, 65) aufweist und eine automatische Steuerung (66) bei Einschaltung des Fahrantriebs zum abwechselnd
intermittierenden Betrieb des Senders und Empfängers vorgesehen ist, und dass der Empfänger mit Betätigungsaitteln
(5) für eine Schalteinrichtung (6) im Fahran-
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trieb (7, 67) verbunden ist, welche Betätigungsmittel in Abhängigkeit von einem vom Empfänger empfangenen Signal
auslösbar sind.
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Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1588331A DE1588331C3 (de) | 1967-03-23 | 1967-03-23 | Anordnung zur automatischen Abstandssicherung von gleislosen Transportfahrzeugen |
| GB03300/68A GB1215232A (en) | 1967-03-23 | 1968-03-19 | Improvements in or relating to installations for automatically guided transportation vehicles |
| US714927A US3594570A (en) | 1967-03-23 | 1968-03-21 | Vehicular guidance system with collision prevention |
| FR144941A FR1573967A (de) | 1967-03-23 | 1968-03-22 | |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1588331A DE1588331C3 (de) | 1967-03-23 | 1967-03-23 | Anordnung zur automatischen Abstandssicherung von gleislosen Transportfahrzeugen |
Publications (3)
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| DE1588331A1 true DE1588331A1 (de) | 1971-01-28 |
| DE1588331B2 DE1588331B2 (de) | 1977-12-15 |
| DE1588331C3 DE1588331C3 (de) | 1978-08-03 |
Family
ID=7204715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1588331A Expired DE1588331C3 (de) | 1967-03-23 | 1967-03-23 | Anordnung zur automatischen Abstandssicherung von gleislosen Transportfahrzeugen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3594570A (de) |
| DE (1) | DE1588331C3 (de) |
| FR (1) | FR1573967A (de) |
| GB (1) | GB1215232A (de) |
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- 1968-03-19 GB GB03300/68A patent/GB1215232A/en not_active Expired
- 1968-03-21 US US714927A patent/US3594570A/en not_active Expired - Lifetime
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| GB1215232A (en) | 1970-12-09 |
| FR1573967A (de) | 1969-07-11 |
| DE1588331C3 (de) | 1978-08-03 |
| US3594570A (en) | 1971-07-20 |
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