DE1588271B2 - Stromunterbrecher - Google Patents
StromunterbrecherInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H73/00—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
- H01H73/02—Details
- H01H73/18—Means for extinguishing or suppressing arc
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/30—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
- H01H9/34—Stationary parts for restricting or subdividing the arc, e.g. barrier plate
- H01H9/342—Venting arrangements for arc chutes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stromunterbrecher mit zusammenarbeitenden festen und beweglichen
Kontaktstücken und mehreren innerhalb eines aus zwei Gehäusehälflen bestehenden Gehäuses aus
Isoliermaterial in einer Lichtbogenkammer angeordneten Löschblechen sowie mit in der Endwand des
Gehäuses vorgesehenen Entlüftungsöffnungen für die Lichtbogenkammer.
Bei einem derartigen aus der britischen Patentschrift 905 639 bekannten Stromunterbrecher sind
die Löschbleche mit ihren äußeren Rändern in Nuten gelagert, die sich in der Lichtbogenkammer von den
ίο Seitenwänden bis zur Endwand des Gehäuses erstrekken.
Die während des öffnens der Kontaktstücke entstehenden Lichtbogengase können daher nur über
den engen Zwischenraum zwischen den Löschblechen und dem beweglichen Kontaktstück abziehen.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 189 635 ist ein Stromunterbrecher mit einem Gehäuse aus Isoliermaterial
bekannt. Die Innenwandung dieses Gehäuses ist mit Rippen und Ausnehmungen versehen. Die
Rippen sollen die Bildung einer zusammenhängenden Niederschlagbrücke aus Metallteilchen, die aus den
Lichtbogengasen abgelagert werden, verhindern und dadurch die Kriechstromfertigkeil des Schalters erhöhen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Löschbleche in einem aus zwei Hälften bestehenden Gehäuse
eines Stromunterbrechers in einer kompakten Anordnung so zu befestigen, daß mehrere versetzte
Entlüftungsöffnungen und Längsdurchlässe an den Seiten der Löschbleche entstehen und eine Stützan-Ordnung
für das feste Kontaktstück gebildet wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Stromunterbrecher der eingangs beschriebenen Art
dadurch gelöst, daß die Lichtbogenkammer zwischen Seitenwänden sowie der Endwand des Gehäuses und
Vorsprüngen an den Seitenwänden gebildet ist, daß die Vorsprünge von der Endwand im Abstand angeordnete
Schlitze zur Halterung einer Stütze für das feste Kontaktstück und der Löschbleche aufweisen
und daß jedes Löschblech in diesen Schlitzen und einem weiteren Schlitz in der Endwand derart gelagert
ist, daß zwischen den Löschblechen, der Stütze, den Vorsprüngen und den Wänden der Gehäuschälften
Längsdurchlässe entstehen.
Mit den erfindungsgemäß zwischen den Löschblechen und der Gehäusewandung gebildeten Längsdurchlässen
werden gegenüber den bekannten Stromunterbrechern zusätzliche Abzugsmöglichkeiten für
die Lichtbogengasc erhalten, wodurch Stauungen vermieden werden.
In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist jedes Löschblech U-förmig ausgebildet, und
seine Schenkelcnden sind in den Schlitzen angeordnet. Dabei weist die Endwand sich überlappende
Wandabschnitte auf, deren Schlitze zur Lagerung eines Ansatzes am Steg der Löschbleche dienen.
Weiter ist es von Vorteil, daß die sich überlappenden Wandabschnitte eine Entlüftungsöffnung bilden,
die mit den Schlitzen in der Endwand und mit dem Inneren des Gehäuses in Verbindung steht. Durch
diese Ausbildung der Entlüftungsöffnung, die einen im wesentlichen Z-förmigen Querschnitt hat, wird
bei guter Entlüftung des Gehäuses gleichzeitig das Eindringen von Staub od. dgl. durch die Entlüftungsöffnung
in das Gehäuseinnere erheblich erschwert.
Ferner hat es sich bewährt, daß die Schlitze von den Vorsprüngen der Gehäuschälften vorspringen
und die Innenseite der sich überlappenden Wandabschnitte im Abstand von dem Steg der Löschbleche
angeordnet ist und daß die Gehäusehälften Entlüftungsöffnungen haben, welche mit den entgegengesetzten
Enden der Längsdurchlässe verbunden sind.
Vorzugsweise hat die Stütze einen dritten Ansatz, welcher in einem Schlitz in der Endwand gehalten
ist. Dieser in der Nähe einer unteren Entlüftungsöffnung im Gehäuse gelagerte Ansatz trägt ebenfalls
zur Verminderung des Staubeintrittes in das Gehäuse bei.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen
Stromunterbrechers mit geöffneten Kontaklstükken,
Fig. 2 eine Ansicht einer vom Stromunterbrecher entfernten Gehäusehälfte,
Fig. 3 eine Ansicht auf die rechte Seite des in Fig. 1 dargestellten Stromunterbrechers mit zusammengefügten
Gehäusehälften,
Fig. 4 einen Teilschnitt entlang der Linie4-4 in
Fig. 1 mit einer Draufsicht auf eines der Löschbleche und einen Teil der Stütze für das feste Kontaktstück,
Fig. 5 einen Teilschnitt entlang der Linie5-5 in Fig. 1 mit einer Draufsicht auf das feste Kontaktstück
und seine Stütze,
F i g. 6 eine teilweise perspektivische Ansicht der rechten Seite der in Fig. 1 dargestellten Gehäusehälfte,
F i g. 7 eine teilweise perspektivische Ansicht der linken Seite der in F i g. 2 dargestellten Gehäusehälfte,
F i g. 8 eine Seitenansicht der Stütze des festen Kontaktstückes vor dem Einbau in das Stromunterbrechergehäuse.
Das vorzugsweise aus plastischem Isoliermaterial gepreßte oder gespritzte Gehäuse 12 des erfindungsgemäßen
Stromunterbrechers 10 besteht aus nebeneinander angeordneten Gehäusehälften 14 und 16.
Der Stromunterbrecher 10 enthält einen bis auf den Schaltgriff 19 vom Gehäuse 12 umschlossenen Mechanismus
18. Der Schaltgriff 19 erstreckt sich aus dem Gehäuse 12 heraus. Der Mechanismus 18 weist
ein bewegliches Kontaktstück 20 auf, das an einem bewegbaren Arm 21 befestigt ist und mit einem festen
Kontaktstück 22 zusammenwirkt, das an einer Stütze 23 angeordnet ist, welche einen Teil einer Anschlußklemme
24 bildet. Der Arm 21 ist mittels eines flexiblen Leiters 26 an das eine Ende einer Spule 30
eines elektromagnetischen Auslösers 32 angeschlossen. Das andere Ende der Spule 30 liegt an einer Anschlußklemme
36.
Eine Feder 38 übt eine Kraft in Richtung der Offenstellung der Kontaktstücke 20 und 22 auf den
Arm 21 aus. Der Arm 21 ist auf einem Stift 39 schwenkbar gelagert.
Der Stift 39 ist an seinen Enden in zwei im Abstand voneinander angeordneten, einen Rahmen 40
bildenden Platten 34 gelagert. Der Arm 21 ist außerdem mittels eines Zapfens 42 an ein Kipphebelsystem
44 angeschlossen, das seinerseits mit dem Schaltgriff 19 über einen Zapfen 45 verbunden ist. Der Schaltgriff
19 ist um einen Zapfen 46 schwenkbar, dessen Enden ebenfalls in den beiden im Abstand voneinander
liegenden Platten 34 gelagert sind.
Die Platten 34 sind fest mit einem L-förmigen magnetischen Träger 41 verbunden, der einen Teil des
elektromagnetischen Auslösers 32 bildet und an dem ein Verzögerungsrohr 43 befestigt ist, in dem ein unter
Federspannung stehender magnetisierbarer Kern untergebracht ist, der gegen die Bremswirkung eines
S geeigneten Mediums bewegbar ist, um eine zeitliche Verzögerung zu erzeugen, bevor bei bestimmten
Überlastungen der Mechanismus 18 ausgelöst wird. Der Träger 41 trägt auch die Spule 30.
Bei Auftreten einer bestimmten Überlast und unter
ίο der Voraussetzung, daß die Kontaktstücke 20 und 22
des Schalters sich in nichtdargestellter Schließstellung befinden, wird ein um einen Zapfen 54 schwenkbarer
Anker 50 von einem Polstück 52 angezogen, wobei ein sich in entgegengesetzter Richtung erstreckendes
Auslöseorgan 56, welches fest mit dem Anker 50 verbunden ist, nach rechts bewegt wird. Dadurch wird
ein Arm 58 einer Sperre 60 ausgeklinkt, wodurch der Kipphebelmechanismus 44 unter der Wirkung der
Feder 38 die Kontaktstücke 20, 22 trennt.
Zur Löschung des Lichtbogens sind drei magnetisierbare Löschbleche 70, 71 und 72 vorgesehen, die
von den beiden Gehäusehälften 14 und 16 innerhalb des Gehäuses 12 festgehalten werden, und zwar oberhalb
der Stütze 23 und des festen Kontaktstükkes22.
Die Gehäusehälften 14 und 16 besitzen Seitenwände 80 und 81, Außenwände 82, 83, 84 und 85, den
Löschblcchen 70, 71 und 72 benachbarte Endwände 86 und 87 und der Spule 30 benachbarte Stirnwände
88 und 89. Die einzelnen Wände stoßen derart aneinander, daß ein Raum 90 gebildet wird, in dem der
Mechanismus 18 und der elektromagnetische Auslöser 32 untergebracht sind. Die Seitenwände 80 und
81 haben außerdem in das Innere des Gehäuses 12 ragende Vorsprünge 94 bzw. 95, durch die der Raum
90 in einen Hauptraum 96 und eine Lichtbogenkammer 97 unterteilt wird.
Gemäß den F i g. 1 und 4 haben alle Löschbleche 70, 71 und 72 die gleiche Größe und Form, wobei
jedoch zur Verkürzung der Beschreibung nur auf das Löschblech 70 Bezug genommen wird, das im wesentlichen
U-förmig ist und an seinem Steg in der Mitte mit einem Ansatz 100 versehen ist und dessen
Schenkelenden 101 und 102 in seitlichen Schlitzen 103, 104 in den Vorsprüngen 94 und 95 gelagert
sind. Der Ansatz 100 wird von einem rückwärtigen Schlitz 105 in der Endwand 86 aufgenommen.
Wie in den Fig. 4, 6 und 7 dargestellt, sind die Schlitze 103 und 104 an zwei aneinandergrenzenden
Seiten völlig offen. Der rückwärtige Schlitz 105 ist, soweit es die Gehäusehälfte betrifft, auf zwei aneinander
angrenzenden Seiten völlig offen. Wie in F i g. 4 gezeigt, ist der Schlitz 105 auf einer Seite
durch einen Teil einer Fläche 109, die einen Teil der Gehäusehälfte 16 bildet, geschlossen.
Die Schlitze 103 und 104 weisen außerdem sich gegenüberliegende obere und untere Flächen 110 auf,
während der rückwärtige Schlitz 105 sich gegenüberliegende obere und untere Flächen 111 hat. Es ist
darauf hinzuweisen, daß in F i g. 4 die sich gegenüberliegenden Flächen 111 des rückwärtigen Schlitzes
105 sich nicht über die gesamte Breite des Schlitzes 105 erstrecken und nicht bis zu der Fläche 109 reichen.
Wie in F i g. 4 gezeigt,- liegen die Schenkel und der
Steg des U-förmigen Löschbleches 70 im Abstand von der benachbarten Wand der Gehäusehälften 14
und 16, so daß an den drei Seiten des Löschbleches
70 parallel zur Bewegungsebene des Armes 21 ver- vertikale und horizontale Abschnitte 140 bzw. 141.
laufende Längsdurchlässe 120 und 121 gebildet wer- Der horizontale Abschnitt 141 liegt oberhalb von
den, wobei der Längsdurchlaß 120 in der Gehäuse- Flächen 142 der Gehäusehälften 14 und 16 (F i g. 6
hälfte 14 an dem einen Schenkel und an der einen und 7), und der vertikale Abschnitt 140 verläuft
Hälfte des Stegs des Löschbleches 70 gebildet ist, S durch einen Vertikalschlitz 143 und ist mit seitlichen
während der Längsdurchlaß 121 in der Gehäusehälf- Ansätzen 145 (F i g. 8) versehen, die gegen das Ge-
te 16 an dem anderen Schenkel und der anderen häuse anliegen und dazu beitragen, eine Aufwärtsbe-
Hälfte des Steges liegt. wegung der Anschlußklemme 24 zu verhindern. Wie
Der Abstand zwischen den gegenüberliegenden dargestellt, sind die Stütze 23 und der horizontale
oberen und unteren Flächen 110 oder 111 ist, bezo- io Abschnitt 141 im wesentlichen V-förmig zueinander
gen auf die Dicke des Löschbleches, so groß, daß das angeordnet.
Löschblech von den Schlitzen 103, 104 und 105 mit Es ist somit zu erkennen, daß unterhalb der Stütze
Gleitsitz aufgenommen wird. Wie in F i g. 4 darge- 23 eine dreieckige Kammer 150 verbunden ist, die
stellt, liegen dabei die Randflächen des Löschbleches entsprechend den Fig. 1,6 und 7 durch die Unter-
mit an den Wandflächen der Schlitze an, um Herstel- 15 scite der Stütze 23, die Flächen 142, 151 und 152,
lungstoleranzen und jede seitliche Ausdehnung des die unteren Innenflächen der Endwände 86 und 87,
Löschbleches, die ' relativ zu den Gehäusehälften die unteren Flächen der vergrößerten Abschnitte der
stattfinden kann, aufzunehmen bzw. auszugleichen. sich gegenüberliegenden Vorsprünge 94 und 95 und
Das Löschblech 70 und der einstückig damit ausge- die unteren Innenflächen der Seitenwände 80 und 81
bildete hintere Ansatz 100 haben die gleiche Stärke. 20 zwischen den sich gegenüberliegenden Vorsprüngen
Die Stütze 23 wird von den Gehäusehälften 14 und 94 und 95 und den Endwänden 86, 87 gebildet wird.
16 mittels einer Anordnung getragen bzw. festgehal- Mit der dreieckigen Kammer 150 steht eine untere
ten, die ähnlich der für die Löschbleche 70, 71 und seitliche Entlüftungsöffnung 160 in Verbindung, die
72 ist. Wie in F i g. 5 gezeigt, weist die Stütze 23 seit- sich in den Endwänden 86 und 87 befindet, wobei in
liehe Ansätze 130 und 131 auf, die einstückig damit 25 etwa die Hälfte der öffnung 160 in jeder der beiden
ausgebildet und so stark wie die Stütze sind. Die An- Endwände 86, 87 liegt.
Sätze 130, 131 sind in Schlitzen 132 und 133 gela- Wie in F i g. 3 gezeigt, ist außerdem eine vertikale,
gert. Die Schlitze 132 und 133 sind nur an der Vor- sich in Längsrichtung erstreckende Entlüftungsöff-
derseite offen, da die Vorsprünge 94 und 95 auf die nung 161 dadurch gebildet, daß die gegenüberliegen-
Endwände 86 und 87 zu verlängert sind, wobei je- 30 den Flächen 162 und 163 der Endwände 86 und 87
doch die Vorsprünge 94 und 95 kurz vor den End- im Abstand voneinander angeordnet sind. Die Flä-
wändcn 86 und 87" aufhören, so daß die unterhalb chen 162 und 163 haben entsprechend den Fig. 4
der Stütze 23 gebildete Kammer 150 eine größere und 5 in etwa eine Z-Form und bilden eine zick-
Seitenausdehnung hat. zack-förmige Entlüftungsöffnung. Die Fläche 163
Die Stütze 23 hat noch einen rückwärtigen Ansatz 35 wird entsprechend den F i g. 4 und 5 durch horizon-
138, der einstückig damit ausgebildet sowie so stark tale Flächen 109 und 166 und eine diese beiden Flä-
wie der Rest der Stütze ist und in einem hinteren chen verbindende Schrägfläche 165 gebildet. Es ist
Schlitz 139 liegt, welcher in den Wänden 86 und 87 zu erkennen, daß der sich zum Inneren des Gehäuses
gebildet ist und der im wesentlichen den gleichen öffnende Teil der Entlüftungsöffnung 161 nach innen
Umriß und die gleiche Form wie der hintere Schlitz 40 zu verbreitert ist, so daß eine größere öffnung an der
105 für das Löschblech 70 hat. Innenseite gebildet wird, deren Breite fortschreitend
Wie bei den Schlitzen für die Löschbleche ist der nach außen, wie in F i g. 4 dargestellt, kleiner wird,
Abstand zwischen den sich gegenüberliegenden obe- um das Eindringen der Lichtbogengase in die öffren
und unteren Flächen der Schlitze 132, 133 und nung zu erleichtern. Die Schrägfläche 165 erstreckt
139 (F i g. 6 und 7), bezogen auf die Stärke der An- 45 sich in vertikaler Richtung über die Breite des
sätze 130, 131 und 138 (F i g. 5) so groß, daß die Durchlasses zwischen den beiden Flächen 166 und
Ansätze von den Schlitzen mit Gleitsitz aufgcnom- 174 hinaus, wodurch das Eindringen eines Gegenmen
werden. Zwischen den Schlitzen 132, 133 und Standes in das Innere des Stromunterbrechers durch
139 und den Ansätzen 130, 131 und 138 besteht die Schrägfläche 165 gehemmt wird,
ebenfalls ein gewisser freier Raum, um Herstellungs- 50 Die Entlüftungsöffnung 161 steht mit der Lichtbotoleranzen und jede seitliche Ausdehnung der Stütze genkammer 97 über und unter der Ebene der Kon-23, die relativ zu den Gehäusehälften auftreten kön- taktstelle des beweglichen und festen Kontaktstückes nen, auszugleichen bzw. aufzunehmen. in Verbindung und kreuzt diese Ebene. Die Entlüf-
ebenfalls ein gewisser freier Raum, um Herstellungs- 50 Die Entlüftungsöffnung 161 steht mit der Lichtbotoleranzen und jede seitliche Ausdehnung der Stütze genkammer 97 über und unter der Ebene der Kon-23, die relativ zu den Gehäusehälften auftreten kön- taktstelle des beweglichen und festen Kontaktstückes nen, auszugleichen bzw. aufzunehmen. in Verbindung und kreuzt diese Ebene. Die Entlüf-
Es ist zu erkennen (F i g. 5), daß die Stütze 23 zwi- tungsöffnung 161 steht, wie in den F i g. 4 und 5 dar-
schen den Ansätzen 130, 131 und 138 Randabschnit- 55 gestellt, mit den rückwärtigen Schlitzen 105 und 139
te hat, die von den benachbarten Flächen der Gehäu- in Verbindung, wobei die Entlüftungsöffnung 161
sehälften 14 und 16 im Abstand liegen, um dadurch außerdem auch mit der unteren Entlüftungsöffnung
eine Verlängerung der Längsdurchlässe 120 und 121 160, wie in F i g. 3 dargestellt, in Verbindung
zu bilden. steht.
Obwohl die Stütze 23, wie in den F i g. 4 und 5 60 Abschnitte der Entlüftungsöffnung 161 sind wei-
gezeigt, breiter ist als der Durchmesser des festen terhin zwischen den hinteren Ansätzen 100 und 138
Kontaktstückes 22, das an ihr befestigt ist, und sich der benachbarten Löschbleche 70, 71 und 72 und der
über ihre Oberfläche (F i g. 1) erhebt, ist die Breite Stütze 3 angeordnet, um einen direkten Entlüftungs-
der Stütze 23 weiterhin klein genug, um mit den In- durchlaß zu dem Raum zwischen den Löschblechen
nenflächen der Schenkel des Löschbleches 70 Längs- 65 oder zwischen dem untersten Löschblech 70 und der
durchlässe 146 und 147 zu bilden. Stütze 23 zu bilden.
Die Anschlußklemme 24 ist gebogen und umfaßt Die Entlüftungsöffnung 161 wird an ihrem oberen
die Stütze 23 und aus einem Stück damit bestehende Ende von einem Verzahnungsvorsprung 168 (F i g. 3
und 7) begrenzt, der an der Endwand 87 angeformt ist und von einem Raum in der Endwand 86 aufgenommen
wird.
Die Lichtbogenkammer 97 ist außerdem an ihrem Kopf über eine obere, querliegende Entlüftungsöffnung
170 entlüftet, die nach unten nahezu unter einem rechten Winkel abgebogen ist, so daß das Eindringen
irgendeines Gegenstandes in das Stromunterbrechergehäuse durch die Entlüftungsöffnung 170
hindurch von Flächen 171 verhindert wird, die sich nach unten erstrecken und an Wände 172 anstoßen.
Wie in den F i g. 4, 5 und 7 dargestellt, sind die Eingangsabschnitte bzw. öffnungen der Schlitze 104
und 133 gut abgerundet, um das Aufsetzen der Gehäusehälfte 16 auf die Löschbleche 70, 71 und 72
und die Stütze 23 zu erleichtern, nachdem alle diese verschiedenen Teile, wie in F i g. 1 dargestellt, innerhalb
der Gehäusehälfte 14 angeordnet sind.
Die Anschlußklemme 36 ist in einem Schlitz 180 (Fig. 1 und 2) untergebracht, der durch die beiden
Gehäusehälften gebildet ist.
Die Enden des Stiftes 39 und des Zapfens 46, die sich durch die Platten 34 nach außen erstrecken, sind
in öffnungen 183 und 184 (Fig.2) gelagert, wobei die Öffnungen 183 und 184 in Vorsprüngen 185 bzw.
186 angeordnet sind, die sich von den Seitenwänden 80 und 81 in das Gehäuse erstrecken. Die Platten 34
liegen gegen die gegenüberliegenden Vorsprünge 185 und 186 an und halten den Mechanismus 18 und den
elektromagnetischen Auslöser 32 von den Seitenwänden 80 und 81 entfernt.
Auf diese Weise werden durch genaues Ausrichten der öffnungen 183 und 184 und des Schlitzes 132 in
der Gehäusehälfte 14 sowie der öffnungen 183 und 184 und des Schlitzes 133 in der Gehäusehälfte 16
(F i g. 2) der Mechanismus 18 und das bewegliche Kontaktstück 20, bezogen auf das feste Kontaktstück
22, genau ausgerichtet.
Da mit dem rückwärtigen Ansatz 138 an der Stütze 23 der Kontaktschließkraft Widerstand entgegengesetzt
und ein Biegen der Stütze 23 während des Schließens der Kontaktstücke verhindert werden soll,
muß der rückwärtige Schlitz 139, bezogen auf die Schlitze 132 und 133, für das feste Kontaktstück 22
genau ausgerichtet sein, um mit dem beweglichen Kontaktstück 20 genau zusammenarbeiten zu können.
Der elektromagnetische Auslöser 32 und der Mechanismus 18 können somit vollständig außerhalb
des Gehäuses 12 zusammengesetzt werden, einschließlich der Anschlußklemme 36, die an die Spule
30 angelötet ist, woran anschließend die verschiedenen Teile als Montage-Untergruppe in die Gehäusehälfte
14 eingesetzt werden können, nachdem die Löschbleche 70, 71 und 72 und die Anschlußklemme
24 in der Gehäusehälfte 14 untergebracht worden sind. In geeignete öffnungen der Gehäusehälfte 14
werden Einsteckbolzen 200 (Fig. 1) eingesetzt, woran
anschließend die Gehäusehälfte 16 über die verschiedenen Teile gesetzt werden kann. Um den Zusammenbau
des Stromunterbrechers zu Ende zu führen, werden Bodenbolzen 201 (F i g. 3) hinzugefügt;
anschließend werden die Bolzen 200 und 201 verstemmt bzw. verstaucht.
Wie in F i g. 4 dargestellt, weisen die seitlichen Schlitze 103 vorzugsweise ein ausreichendes Tiefen-
und Breitenspiel auf, so daß die Löschbleche nach dem Einsetzen in die Schlitze 103 und die rückwärtigen
Schlitze 105 eine geringfügig geneigte oder gespannte Stellung einnehmen, wobei der rückwärtige
Ansatz 100, wie in F i g. 4 dargestellt, geringfügig
nach unten gespannt ist. Die Löschbleche sind so dick, daß sie bündig in den Schlitzen 100 und 103
liegen. Die gegenüberliegenden Flächen 110 der Schlitze 104 sind außerdem an dem Eingangsteil der
Schlitze 104 abgeschrägt, um das Aufsetzen der Gehäusehälfte 16 auf die Löschbleche zu erleichtern,
nachdem diese in die Gehäusehälfte 14 eingesetzt worden sind. Wenn die Gehäusehälfte 16 über die
Löschbleche gestülpt wird, kommt die Fläche 109 gegen den rückwärtigen Ansatz 100 zur Anlage und
bringt die Löschbleche in die in F i g. 4 dargestellte Position, d. h. in Ausrichtung mit dem Kontaktstück
22, so daß die Schenkel und die Schenkelenden 101 und 102 der Löschbleche die in F i g. 4 gezeigte Mittelstellung
einnehmen.
Da die kreisförmige öffnung 184 abgenutzt wird und dazu neigt, sich zu verlängern, sind die Platten
34 mit halbkreisförmigen Randabschnitten 220 und im wesentlichen horizontalen Abschnitten 222 auf
gegenüberliegenden Seiten davon versehen, von denen der eine oder der andere oder alle Abschnitte mit
entsprechend geformten Anschlägen 224 und 226 (F i g. 2) im Eingriff stehen, die an den Gehäusehälften
angeformt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 209514/180
Claims (6)
1. Stromunterbrecher mit zusammenarbeitenden festen und beweglichen Kontaktstücken und
mehreren innerhalb eines aus zwei Gehäusehälften bestehenden Gehäuses aus Isoliermaterial in
einer Lichtbogenkammer angeordneten Löschblechen sowie mit in der Endwand des Gehäuses
vorgesehenen Entlüftungsöffnungen für die Lichtbogenkammer, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtbogenkammer (97) zwischen
Seitenwänden (80, 81) sowie der Endwand (86, 87) des Gehäuses (12) und Vorsprüngen (94, 95)
an den Seitenwänden (80, 81) gebildet ist, daß die Vorsprünge (94, 95) von der Endwand (86,
87) im Abstand angeordnete Schlitze (103, 104, 132, 133) zur Halterung einer Stütze (23) für das
feste Kontaktstück (22) und der Löschbleche (70, 71, 72) aufweisen und daß jedes Löschblech (70,
71, 72) in diesen Schlitzen (103, 104) und einem
weiteren Schlitz (105) in der Endwand (86, 87) derart gelagert ist, daß zwischen den Löschblechen
(70, 71, 72), der Stütze (23), den Vorsprüngen (94, 95) und den Wänden (Seitenwände 80.
81; Endwand 86, 87) der Gehäusehälften (14, 15) Längsdurchlässe (120, 121) entstehen.
2. Stromunterbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Löschblech (70,
71,72) U-förmig ausgebildet und seine Schenkelenden (101,102) in den Schlitzen (103,104) angeordnet
sind und daß die Endwand (86, 87) sich überlappende Wandabschnitte (Flächen 162,
163) aufweist, deren Schlitze (15) zur Lagerung eines Ansatzes (100) am Stee der Löschblcche
(70, 71,72) dienen.
3. Stromunterbrecher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sich überlappenden
Wandabschnitte (Flächen 162, 163) eine Entlüftungsöffnung (161) bilden, die mit den
Schlitzen (105) in"der Endwand (86, 87) und mit dem Inneren des Gehäuses (12) in Verbindung
steht.
4. Stromunterbrecher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftungsöffnung
(161) einen im wesentlichen Z-förmigen Querschnitt hat.
5. Stromunterbrecher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (103, 104)
von den Vorsprüngen (94, 95) der Gehäusehälften (14, 16) vorspringen und die Innenseite der
sich überlappenden Wandabschnitte (162, 163) im Absland von dem Steg der Löschbleche (70,
71, 72) angeordnet ist und daß die Gehäusehälften (14, 16) Entlüftungsöffnungen (160, 170) haben,
welche mit den entgegengesetzten Enden der Längsdurchlässe (120,121) verbunden sind.
6. Stromunterbrecher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stütze (23) einen dritten Ansatz (138) hat, welcher in einem Schlitz (139) in der Endwand (86,
87) gehalten ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US53527166A | 1966-01-28 | 1966-01-28 | |
| US53527166 | 1966-01-28 | ||
| DEH0061638 | 1967-01-24 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1588271A1 DE1588271A1 (de) | 1970-05-14 |
| DE1588271B2 true DE1588271B2 (de) | 1972-03-30 |
| DE1588271C DE1588271C (de) | 1973-05-17 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3514390A1 (de) * | 1985-04-20 | 1986-10-23 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Leitungsschutzschalter |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3514390A1 (de) * | 1985-04-20 | 1986-10-23 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Leitungsschutzschalter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1145173A (en) | 1969-03-12 |
| US3422235A (en) | 1969-01-14 |
| FR1508019A (fr) | 1967-12-29 |
| DE1588271A1 (de) | 1970-05-14 |
| JPS5416022B1 (de) | 1979-06-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |