DE1588193C3 - Vorrichtung zum pneumatischen Beschicken von Aufnahmestationen mit einer gemeinsamen Zufuhrleitung - Google Patents
Vorrichtung zum pneumatischen Beschicken von Aufnahmestationen mit einer gemeinsamen ZufuhrleitungInfo
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- DE1588193C3 DE1588193C3 DE1967F0051714 DEF0051714A DE1588193C3 DE 1588193 C3 DE1588193 C3 DE 1588193C3 DE 1967F0051714 DE1967F0051714 DE 1967F0051714 DE F0051714 A DEF0051714 A DE F0051714A DE 1588193 C3 DE1588193 C3 DE 1588193C3
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum pneumatischen
Beschicken einer Anzahl von jeweils mit einer Bedarfsanzeige-Einrichtung versehenen Aufnahmestationen
mit einer gemeinsamen Zufuhrleitung, an die die einzelnen Aufnahmestationen über Austragsschleusen
angeschaltet sind, und mit einer selbsttätigen Steuervorrichtung, welche in Abhängigkeit der Bedarfsanzeige
die Beschickung der einzelnen Aufnahmestationen durch öffnen der zugeordneten Austragsschleusen
steuert
In Textilwerken gibt es beispielsweise häufig Fälle, in denen es als nötig erachtet wird, Fasern von einem
Verarbeitungssystem zu einem anderen zu fördern, was für gewöhnlich durch Mischen der Fasern in einem
Luftstrom erfolgt. Um die Fasern am Austragspunkt vom Luftstrom zu trennen, wird üblicherweise eine als
Faser-Abscheider bezeichnete Austragsschleuse verwendet, wie sie beispielsweise in der US-PS 30 39 149
beschrieben ist Abscheider dieser Art oder andere Stoff-Trenn- oder -Verteilereinrichtungen können an
den einzelnen Aufnahmestationen angeordnet sein, auf welche die Fasern in Abhängigkeit von dem Materialbedarf
der betreffenden Station verteilt werden sollen. Ein solcher Abscheider bzw. Austragsschleuse weist einen
Lufteinlaß- und einen Luftaustrittskanal in Verbindung mit einem Faserauslaß zu einem an der betreffenden
Station vorgesehenen Fülltrichter od. dgl. auf sowie einen steuerbaren Abnehmer, beispielsweise in Form
ίο eines Ventils, zum Abzweigen der Luft und der mit ihr
gemischten Stoffe aus dem Einlaßkanal und zum Aufteilen derselben auf den Luftaustrittskanal bzw. den
Faserauslaß, wenn die betreffende Aufnahmestation einen Materialbedarf hat Die Einlaß- und Austrittskais
näle aller Verteiler sind in ein Luft-Kreislaufsystem eingeschaltet, wobei die Anordnung derart getroffen ist,
daß der im Luftstrom verteilte Stoff, wenn der Abnehmer einer Aufnahmestation nicht betätigt ist,
beim Ankommen an dieser Station an dem betreffenden Abnehmer vorbeistreicht und zur nächsten Station
weitergefördert wird. Jede Aufnahmestation weist eine Einrichtung zur Feststellung ihres Materialbedarfs auf
und die einzelnen Aufnahmestationen sind der Reihe nach an ein elektrisches System angeschlossen, welches
das Abnehmerventil der betreffenden Station in Abhängigkeit von der augenblicklichen Bedarfsmeldung
der an dieser Station vorgesehenen Feststelleinrichtung betätigt oder nicht betätigt.
Bei anderen aus der DE-PS 12 01 247 und der US-PS 30 99 492 bekannten Zufuhreinrichtungen für Tabak zu
verschiedenen Zigarrettenherstellungsmaschinen mit vorgeschalteten Tabak-Aufnahmebehältern ist eine
Förderleitungs- und ein an ein Gebläse angeschlossenes
Saugleitungssystem vorgesehen, die je durch Stichlei-
•35 tungen mit den einzelnen Aufnahmebehältern verbunden
sind. In den Aufnahmebehältern ist je ein Füllstandsfühler vorgesehen, der über einen elektrischen
Kontakt eine zugeordnete Austragsschleuse in Abhängigkeit vom Tabak-Füllstand im Aufnahmebehälter
betätigt, wobei die Beschickung der Aufnahmebehälter aufeinanderfolgend durchgeführt wird.
Bei diesen bekannten Anlagen ist stets nur eine einzige Vorratsquelle für das zu verteilende Gut
vorhanden, von der aus die einzelnen Aufnahmestationen beschickt werden. Die Anwendung nur einer
einzigen Vorratsquelle stellt jedoch eine für viele Anwendungsfälle unerwünschte Einschränkung dar.
Aus der DE-PS 12 09 498 ist zwar schon ein Verfahren zur Steuerung der Förderwege einer
so Förderanlage von einer zentralen Schaltstelle aus bekannt, bei dem einzelne Aufnahmestationen über
parallele und umsteuerbare Förderwege ggf. auch gleichzeitig von einzelnen Vorratsstellen aus wahlweise
beschickt werden können. Eine solche Förderanlage mit einem aus der Telefonvermittlungstechnik bekannten
Auswahl- und Steuersystem für optimale Förderwegsteuerung ist jedoch für viele Anwendungsfälle zu
aufwendig, in denen es, wie etwa in der textilfaserverarbeitenden Industrie, darum geht, mehrere Aufnahmestationen
im Bedarfsfall über möglichst nur einen Förderweg von verschiedenen Vorratsquellen aus zu
bedienen, wobei jede einzelne Aufnahmestation jeweils nur von einer Vorratsquelle beschickt werden soll.
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, die
·>' Verteilung der von verschiedenen Vorratsquellen
gelieferten, insbesondere faserförmigen Stoffen auf eine auswählbare Anzahl verschiedener Aufnahmestationen
auf möglichst einfache Weise zu erreichen. Dabei soll
auch die gleichzeitige Förderung etwa des von zwei verschiedenen Vorratsquellen gelieferten Guts Ober
einen Hauptförderweg auf unterschiedliche Aufnahmestationen möglich sein.
Ausgehend von der Vorrichtung zum pneumatischen Beschicken der eingangs definierten Art, wird diese
Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an die gemeinsame Zufuhrleitung zwei oder mehrere Vorratsquellen angeschlossen sind und die Aufnahmestationen
durch in die Zufuhrleitung eingeschaltete Absperrventile
den Vorratsquellen zugeordnet werden können und daß weitere Steuermittel vorgesehen sind, weiche das
Beschicken entsprechend der ausgewählten Zuordnung der Aufnahmestationen zu den Vorratsquellen festlegen.
Die Erfindung kann vor allem auf die Verteilung von Stoffen angewandt werden, wie sie in Textilwerken
verarbeitet werden, also auf die Verteilung von faserigen oder faserhaltigen Stoffen, wie Baumwolle,
Rayon oder Dacron. Auch jeder beliebige andere Stoff, der sich durch einen Fluidstrom, etwa einen Luftstrom,
fördern läßt, kann ohne weiteres mittels einer solchen
Anlage verteilt werden. Die Erfindung ist dabei nicht auf ein Unterdruckfördersystem beschränkt
Die Erfindung ermöglicht die Anwendung von zwei oder mehr Vorratsquellen für das zu verteilende Gut,
und zwar unabhängig davon, ob diese Vorratsquellen dicht beieinander liegen oder ziemlich weit voneinander
entfernt sind. In jedem Fall kann das von den Vorratsquellen gelieferte Gut an eine Anzahl von
vorausgewählten, an die Verteilerleitung angeschlossenen Aufnahmestationen verteilt werden. Die Vorratsquellen sind derart angeschlossen, daß alle Vorratsquellen
ihr Gut gleichzeitig und/oder in sequentieller Folge an die vorbestimmten Aufnahmestationen zu liefern
vermögen, bei welchen ein Bedarf an von den einzelnen Vorratsquellen geliefertem Gut festgestellt wird, wobei
zu jedem Zeitpunkt jeweils mindestens eine Aufnahmestation von einer Vorratsquelle her beschickt wird. Die
Anlage ist damit in einer Vielseitigkeit verwendbar, wie sie bisher insbesondere für die Textilindustrie nicht zur
Verfügungstand __
Im einzelnen kann die Erfindung dadurch noch eine vorteilhafte Weiterbildung erfahren, daß die Gutzufuhr
über die Zufuhrleitung mit Hilfe eines zeitverzögerten
Schaltelements in Form eines pneumatischen Zeitgeberrelais steuerbar ist, wobei dieses Zeitgeberrelais jeweils
die Aufnahmestationen, welche einer Vorratsquelle zugeordnet sind, gemeinsam mit der Zufuhrleitung
verbindet
Weitere besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen 3 und 4.
Aus der folgenden Beschreibung ist auch ersichtlich, daß sich mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
automatisch die Auswahl einer vorbestimmten Anzahl von Aufnahmestationen vornehmen läßt, die von einer
ausgewählten Vorratsquelle aus beschickt werden sollen, und zwar insbesondere auch so, daß jeweils eine
Vorratsquelle für die Beschickung irgendeiner vorgegebenen Aufnahmestation ausgewählt wird.
Die Erfindung ist im folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1, bestehend aus Fig. IA, IB und IC, eine
schematische Darstellung einer Ausführungsform, bei welcher das von zwei Vorratsquellen gelieferte Gut auf
eine Anzahl von Aufnahmestationen verteilt wird, und
F ig. 2, bestehend aus Fig.2A und 2B, eine
schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform einer elektrischen Steuerung mit den Merkmalen
der Erfindung zur Verteilung von von zwei Vorratsquellen geliefertem Gut auf eine Anzahl von Aufnahmestationen.
»
Die Fig. IA, IB und IC bilden zusammen auf die in
Fig. 1 angedeutete Weise ein vollständiges Schaltbild
einer Verteileranlage mit zwei voneinander entfernten Vorratsquellen 100 und 102, die je nach den gegebenen
Umständen unterschiedliche oder praktisch gleiche
ίο Materialarten bzw. -Sorten enthalten können, beispielsweise
unterschiedliche Ballen ähnlicher Baumwolle. Dieses Gut kann mit Hilfe der in F i g. 1 dargestellten
Anlage auf fünf Aufnahmestationen verteilt werden, die an Abnehmerventile Vi, V2, V3, VA bzw. V5
angeschlossen sind.
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird das von der Vorratsquelle 100 zur Verfugung
gestellte Gut an die Aufnahmestationen entsprechend Vz, V4 und Vs verteilt, während das von der Vorratsquel-Ie
102 stammende Gut an die Aufnahmestationen entsprechend Vi und Vz abgegeben wird. Die in der
Mitte der Verteileranlage befindliche Aufnahmestation entsprechend V3 ist eine Wechselstation, die sowohl von
der Vorratsquelle 100 als auch von der Vorratsquelle 102 aus, jedoch nicht von beiden gleichzeitig beschickt
werden kann.
Eine Anschlußleiste 115 enthält die Anschlüsse für den Haupt-Steuerkreis für die Verteilung von Gut von
der Vorratsquelle 100 aus. An die Klemme L\ dieser Anschlußleiste ist der positive und an die Klemme la ist
der negative Pol einer Spannungsquelle angeschlossen. In ähnlicher Weise enthält eine Anschlußleiste 238 die
Anschlüsse für den Haupt-Steuerkreis, welcher die Verteilung des von der Vorratsquelle 102 stammenden
Guts steuert, wobei jedoch die Klemmen L\ und Li dieser Anschlußleiste nicht an eine Stromquelle
angeschlossen sind. Diese Klemmen sind vielmehr nur vorgesehen, damit die Stromzuführung wahlweise am
einen oder anderen Ende der Anlage vorgenommen werden kann.
Beim Schließen des Hauptschalters 116 der Anlage vermag dieses Gut von den Vorratsquellen an eine der
Aufnahmestationen zu fördern, sofern eine solche Station einen Materialbedarf hat Die entsprechenden
Bedarfsignale werden durch Füllstand-Steuerschalter 118,120,122,124 und 126 erzeugt welche in geöffnetem
Zustand einen Bedarf anzeigen. Vor Einleitung des Verteilungsvorgangs wird eine Auswahl der Aufnahmestationen
getroffen, welche von der Vorratsquelle 100 und welche von der Vorratsquelle 102 aus beliefert
werden sollen. Diese Auswahl erfolgt durch mehrere in den Leitungen zur Aufnahmestation entsprechend V3
liegende Kontakte zweier Auswahlrelais 128 bzw. 130. Bei der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform ist die
Aufnahmestation entsprechend Vs zur Aufnahme von
Gut aus der Vorratsquelle 100 geschaltet, indem die Arbeitskontakte a, b, c, d und e des Auswahlrelais 130
geschlossen und die Arbeitskontakte a, b, c, t/und edes
Auswahlrelais 128 geöffnet sind, was durch Erregen der
ho Zugspule 131 des Relais 130 und gleichzeitiges Entregen
der Zugspule 129 des Auswahlrelais 128 erzielt wird. Umgekehrt würde beim Erregen der Zugspule 129 die
Aufnahmestation entsprechend V% an die Vorratsquelle
102 angeschlossen werden. Anstelle der Auswahlrelais
hl 128 und 130 könnte auch ein bei 132 angedeuteter
mehrpoliger Verbindungsstecker verwendet werden, der von Hand in entsprechend angeordneten Buchsen
einzustecken ist.
Beim Einleiten des Verteilungsvorgangs wird zunächst der Haupt-Schalter 116 geschlossen, wodurch die
an die Klemme Nr. 9 angeschlossene Leitung 134 an Spannung gelegt wird, die über Leitungen 136,138,140,
142, 144, 146 und 148 mit den Klemmen Nr. 9 aller Anschlußleisten der Anlage in Verbindung steht Ein
Zeitgeberrelais 163 mit Zugspule 162 und Ruhekontakt 164 steuert das Durchblasen der das zu verteilende Gut
verteilenden Förderleitungen 150, 152, 154 und 156. Dieses Durchblasen erfolgt nach Beendigung des
Verteilungsvorgangs für jeden Satz der Aufnahmestationen unabhängig unter der von der Arbeitsweise der
anderen Hauptsteuerung unabhängigen Steuerung des jeweils zugeordneten Haupt-Steuersystems. Die Arbeitsweise
der Zeitgeberrelais und ihre Beziehung zu den Durchblasvorgängen sind nachstehend noch näher
beschrieben. Der Ruhekontakt 164 ist normalerweise geschlossen. Da die den Abnehmerventilen Vj bis Vs
zugeordneten Aufnahmestationen mit dem durch die Vorratsquelle 100 gelieferten Material beschickt werden
sollen, ist das Abnehmerventil V3 am weitesten von der Vorratsquelle entfernt Es wird als erstes beschickt,
wobei zunächst angenommen wird, daß die anderen Stationen in diesem Leitungsabschnitt, d. h. die Aufnahmestationen
entsprechend V» und V5 nicht beschickt werden. In diesem Fall sind die Füllstand-Steuerschalter
122, 120 und 118 sämtlich geöffnet und zeigen einen Materialbedarf an jeder Aufnahmestation an. In der
Förderleitung 150 sind zwei Absperrventile 166 und 168 vorgesehen, die je nach dem, von welcher Vorratsquelle
aus die Aufnahmestation entsprechend V3 beschickt werden soll, von Hand in die Förderleitung 150
eingeschaltet werden können. Wenn die Aufnahmestation entsprechend V3, wie in F i g. 1 dargestellt, durch die
Vorratsquelle 100 versorgt werden soll, wird das Absperrventil 166 in die Förderleitung 150 eingeschaltet
Wenn dagegen die durch das Abnehmerventil V3 dargestellte Aufnahmestation durch die Vorratsquelle
102 beschickt werden soll, wird das Absperrventil 168 in die Förderleitung 150 eingeschaltet, während das
Absperrventil 166 geöffnet wird. Die Absperrventile 166 und 168 können auch über eine Solenoidanordnung
durch die Auswahlrelais 128 und 130 gesteuert werden.
Wenn der Haupt-Schalter 116 geschlossen und der Füllstand-Steuer-Schalter 122 offen ist, wird das
Abnehmerventil V3 über einen Stromkreis geöffnet, der
über eine Leitung 135, den Ruhekontakt 164 des Zeitgeberrelais 163, Leitungen 137, 139, 141, den
Kontakt cdes Auswahlrelais 130, Leitungen 143,172, die Anschlußklemme Nr. 4 eines Verteilerrelais 108, eine
Leitung 174, den Ruhekontakt B des Verteilerrelais 108, eine Leitung 176, die Anschlußklemme Nr. 7 des
Verteilerrelais 108, und eine Leitung 178 zur Magnetspule 180 des Ventils V3 verläuft, das sich daraufhin
öffnet und in einen Zustand versetzt wird, in welchem die Aufnahmestation von der Vorratsquelle 100
zugeführtes Gut aufzunehmen vermag. Gleichzeitig wird die Anschlußklemme Nr. 4 des Verteilerrelais 108,
über dessen Ruhekontakt D, eine Leitung 184, die Anschlußklemme Nr. 5 des Verteilerrelais 108, Leitungen
186 und 188, den geschlossenen Arbeitskontakt d des Auswahlrelais 130, Leitungen 190 und 192, die
Klemme Nr. 5 der Anschlußleiste 115, eine Leitung 194 und einen normalerweise geschlossenen Sicherheitsschalter
196 mit der Zugspule 198 eines neben dem Zeitgeberrelais 163 eingezeichneten Förderrelais 182
verbunden. Das andere Ende der Zugspule 198 steht über eine Leitung 200 mit der negativen Klemme Li der
Anschlußleiste 115 in Verbindung. Beim Erregen des Förderrelais 182 schließt sich dessen Arbeitskontakt
202, der über Leitungen 204 und 206 sowie die Klemmen Nr. 10 bzw. 11 der Anschlußleiste 115 den Steuerkreis
für die Vorratsquelle 100 schließt, welcher aus einer nicht dargestellten Motor- und Schalteranordnung
besteht
Wenn dieser Motor läuft, strömt das von der Vorratsquelle 100 gelieferte Gut über die Förderleitung
150 zum offenen Abnehmerventil V3, wird an diesem durch das Absperrventil 166 angehalten und setzt seine
Bewegung in die Aufnahmestation, über welcher das Ventil V3 angeordnet ist, fort, bis der Füllstand-Steuerschalter
122 anzeigt, daß diese Aufnahmestation gefüllt und ihr Bedarf gedeckt ist. Die Förderung des Guts
durch die Leitungen erfolgt unter dem Einfluß des durch ein Gebläse 310 erzeugten Unterdrucks.
Das Gebläse 310 wird bei der dargestellten Ausführungsform durch eine unabhängige Stromquelle
gespeist, doch ist es ohne weiteres möglich, das Gebläse 310 so zu schalten, daß es betrieblich von der
Verteileranlage abhängig ist.
Durch das Schließen des Füllstand-Steuerschalters 122 wird die Zugspule 208 des Verteilerrelais 108 über
Leitungen 207 und 209 an Spannung gelegt, wodurch sich die Ruhekontakte Bund Ddieses Relais öffnen und
sich dessen Arbeitskontakte A und C schließen. Durch das öffnen des Kontakts B wird die Magnetspule 180
des Abnehmerventils Vs stromlos, so daß dieses Ventil schließt, und durch das öffnen des Kontakts D wird die
Zugspule 198 des Förderrelais 182 stromlos, wodurch der Fördervorgang beendet wird. Die Zugspule 208 des
Verteilerrelais 108 bleibt so lange erregt, wie der Füllstand-Steuerschalter 122 und der Kontakt A
geschlossen bleiben. Der Kontakt A dient als Haltekontakt für die Zugspule 208 des Verteilerrelais 108.
Nach Deckung des Materialbedarfs der durch das Abnehmerventil V3 gespeisten Aufnahmestation öffnet
sich das Abnehmerventil V4, falls der Füllstand-Steuer-
4ü schalter 120 für die durch das Abnehmerventil V4
gspeiste Aufnahmestation offen ist und hierbei einen Materialbedarf anzeigt. Die Erregung der Magnetspule
224 des Abnehmerventils V4 erfolgt über einen Stromkreis, der von der Anschlußklemme Nr. 3 des
Verteilerrelais 108 über eine Leitung 212, den Kontakt e des Auswahlrelais 130, Leitungen 214,216 und 218 über
den Ruhekontakt B des dem Abnehmerventil Vt
zugeordneten Verteilerrelais 106, eine Leitung 220, die Anschlußklemme Nr. 7 dieses Relais und eine Leitung
222 verläuft und andererseits über eine Leitung 226 zur Anschlußklemme Nr. 8 des Verteilerrelais 106 vervollständigt
wird, die mit der negativen Anschlußklemme Nr. 2 dieses Relais kurzgeschlossen ist. Hierdurch öffnet
sich das Abnehmerventil Vt, und vermag von der
Vorratsquelle 100 zugeführtes Gut aufzunehmen. Zur Deckung dieses Materialbedarfs wird die Zugspule 198
des Förderrelais 182 über einen Stromkreis an Spannung gelegt, der von der Anschlußklemme Nr. 4
des Verteilerrelais 106 über dessen Ruhekontakt D, eine
w) Leitung 228, die Anschlußklemme Nr. 5 dieses Relais,
Leitungen 230,232,190 und 192 verläuft. Beim Anziehen
des Förderrelais 182 schließt sich dessen Arbeitskontakt 202 und legt den nicht dargestellten Motor der
Vorratsquelle 100 an Spannung.
i-s Das von der Vorratsquelle 100 zugeführte Gut wird
über die Förderleitungen 150 und 154 dem Abnehmerventil V4 zugeführt, welches es in die darunter
befindliche Aufnahmestation hineinfallen läßt. Dieser
Vorgang geht so lange vor sich, bis sich der den Bedarf anzeigende Füllstand-Steuerschalter 120 schließt, woraufhin
die Zugspule 234 des Verteilerrelais 106 über die Leitung 219 an Spannung gelegt wird und dieses Relais
anzieht, wobei sich seine Arbeitskontakte A und C schließen und sich seine Ruhekontakte B und D öffnen.
Ähnlich wie beim Erregen des Verteilerrelais 108 wird daraufhin die Magnetspule 224 des Abnehmerventils Va
sowie die Zugspule 198 des Förderrelais 182 stromlos.
Wenn der Füllstand-Steuerschalter 118 für die dem Abnehmerventil Vs zugeordnete Aufnahmestation offen
ist und somit anzeigt, daß der zugeordneten Station Material zugeführt werden soll, läuft der gleiche
Verteilungsvorgang wie beim Beschicken der jeweils zugeordneten Aufnahmestationen durch die Abnehmerventile
V3 und Va ab. Das Abnehmerventil V$ steht unter
der Steuerung eines Verteilerrelais 104, das nur in Blockform dargestellt ist, da es in jeder Hinsicht wie die
Verteilerrelais 106 und 108 geschaltet ist Wenn der Bedarf der dem Abnehmerventil V5 zugeordneten
Aufnahmestation gedeckt ist, macht das Verteilerrelais
104 die Magnetspule 236 des Abnehmerventils Vs
stromlos, so daß sich dieses schließt, und schaltet gleichzeitig die Gutzufuhr von der Vorratsquelle 100 ab.
Nach Beendigung der Beschickung der dem Abnehmerventil Vs zugeordneten Aufnahmestation stehen die
Kontakte A, B, C und D des Verteilerrelais 104 in derselben Stellung wie die entsprechenden Kontakte
der Verteilerrelais 106 und 108, d. h. die Arbeitskontakte A und C sind geschlossen, während die Ruhekontakte B
und D offen sind. Infolge der Schaltung ihrer Arbeitskontakte A halten sich die Verteilerrelais 104,
106 und 108 selbst Hierdurch wird gewährleistet daß die Aufnahmestationen der Reihe nach gefüllt werden,
ohne daß etwa der Füllvorgang einer näher an der Vorratsquelle gelegenen Aufnahmestation durch eine
weiter von der Vorratsquelle entfernten Aufnahmestation, deren Bedarfschalter ein Bedarfsignal erzeugt,
unterbrochen wird.
Es war eingangs vorausgesetzt worden, daß die Kontakte a bis e des Auswahlrelais 128 offen sein
sollten, so daß nur die den Abnehmerventilen Vl und Vz
zugeordneten Aufnahmestationen von der Vorratsquel-Ie 102 aus beschickt werden. Bei Beibehaltung derselben
Reihenfolge der Beschickung, bei welcher die am weitesten von der Vorratsquelle 102 entfernte Aufnahmestation
zuerst gefüllt wird, wird das Gut zunächst der unter dem Abnehmerventil V2 befindlichen Aufnahmestation
zugeführt Wie erwähnt entspricht die Anschlußleiste 238 für den der Vorratsquelle 102
zugeordneten Hauptsteuerkreis der Anschlußleiste 115 für den der Vorratsquelle 100 zugeordneten Hauptsteuerkreis,
nur daß die beiden Anschlüsse L\ und L2 nicht an eine Stromquelle angeschlossen sind. Dies ist
jedoch lediglich eine Frage der Auswahl und beeinflußt die Arbeitsweise der Anlage in keiner Weise. Ersichtlicherweise
kann die Stromquelle je nach den Betriebs- ' Installationserfordernissen an die Anschlußleiste 115
oder die Anschlußleiste 238 angeschlossen werden. Wenn der den Haupt-Schalter für die Gutverteilung von
der Vorratsquelle 102 aus darstellende Schalter 240 geschlossen ist liegen die ihm zugeordneten Stromkreise
an Spannung. Die Spannung zum Aktivieren dieses Abschnitts der Verteileranlage wird der Anschlußklemme
Nr. 9 der Anschlußleiste 238 über Leitungen 136, 170, 242 und 148 von der Anschlußklemme Nr. 9 der
Anschlußleiste 115 zugeführt
Der Hauptschalter 240 verbindet die Anschlußklemme Nr. 9 der Anschlußleiste 238 über eine Leitung 244,
den Ruhekontakt 248 eines Zeitgeberrelais 246, dessen Zugspule mit 250 bezeichnet ist und eine Leitung 252
mit der Anschlußklemme Nr. 3 der Anschlußleiste 238. Wenn wiederum angenommen wird, daß der Füllstand-Steuerschalter
124 der dem Abnehmerventil V2 zugeordneten Aufnahmestation offen ist und einen
Materialbedarf anzeigt und der Füllstand-Steuerschalter 126 der dem Abnehmerventil V\ zugeordneten
Aufnahmestation ebenfalls offen ist und einen Materialbedarf anzeigt so beschickt die Anlage zuerst die am
weitesten von der Vorratsquelle 102 entfernte Aufnahmestation.
Dieser Verteilungsvorgang geht wie folgt vor sich: Die Anschlußklemme Nr. 3 der Anschlußleiste 238 ist
über Leitungen 254,256,258 und 260, den Kontakt a des
Auswahlrelais 130 sowie Leitungen 262, 264, 266 und 268 mit der Anschlußklemme Nr. 4 des Verteilerrelais
110 verbunden, an welche die Magnetspule 270 für das
Abnehmerventil V2 über eine Leitung 272, den
Ruhekontakt B des Verteilerrelais 110, eine Leitung 274,
die Anschlußklemme Nr. 7 des Verteilerrelais 110, und eine Leitung 276 angeschlossen ist Die andere Seite der
Magnetspule 270 ist über eine Rückleitung 278 an die Anschlußklemme Nr. 8 des Verteilerrelais 110 angeschlossen,
die durch eine Leitung 279 mit der geerdeten Anschlußklemme Nr. 2 kurzgeschlossen ist Das
Abnehmerventil V2 ist nunmehr offen, so daß der zugeordneten Aufnahmestation von der Vorratsquelle
102 geliefertes Gut zugeführt werden kann. - ~
Die Zugspule 286 des Förderrelais 294 für die Vorratsquelle 102 wird über einen Stromkreis erregt,
der von der Anschlußklemme Nr. 4 des Verteilerrelais HO über dessen Ruhekontakt D, eine Leitung 280, die
Anschlußklemme Nr. 5 des Verteilerrelais 110, Leitungen 282 und 284, die Anschlußklemme Nr. 5 der der
Anschlußleiste 283, eine Leitung 288 und einen normalerweise geschlossenen, einen Sicherheitsschalter
bildenden Schalter 290 verläuft Wenn das Förderrelais 294 anzieht schließt sich sein Arbeitskontakt 292 und
verbindet die Anschlußklemmen Nr. 10 und 11 der Anschlußleiste 238, die mit einem Fördermotor
verbunden sind. Wenn das Förderrelais erregt ist wird das von der Vorratsquelle 102 gelieferte Gut über die
Förderleitungen 150 und 158 der dem Abnehmerventil V2 zugeordneten Aufnahmestation zugeführt
Wenn der Materialbedarf dieser Aufnahmestation gedeckt ist, schließt sich der zugeordnete Füllstand-Steuerschalter
124 und erregt die Zugspule 296 des dem Abnehmerventil V2 zugeordneten Verteilerrelais 110,
indem er die Anschlußklemme Nr. 3 des Verteilerrelais HO über Leitungen 298 und 300 mit der Spannung
führenden Anschlußklemme Nr. 4 dieses Relais verbindet Die Zugspule 296 ist über Leitungen 302 und
304 an die Anschlußklemme Nr. 3 bzw. die geerdete Anschlußklemme Nr. 2 des Verteilerrelais HO angeschlossen.
Wenn das Verteilerrelais HO anzieht öffnen sich seine Ruhekontakte B und D, wodurch entsprechend
der Arbeitsweise der den Äbnehmerventilen V3, Va und V5 zugeordneten Verteilerrelais 108, 106 bzw.
104 das Abnehmerventil V2 geschlossen und der Fördervorgang durch Stromlosmachen der Zugspule
286 des Förderrelais 294 beendet wird.
Die durch das Abnehmerventil Vi gespeiste Aufnahmestation,
deren Materialbedarf durch den Füllstand-Steuerschalter 126 angezeigt wird, wird nunmehr auf
ähnliche Weise beschickt wie die dem Abnehmerventil V2 zugeordnete Aufnahmestation. Dieser Fördervor-
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gang wird durch die unter der Steuerung eines Verteilerrelais 112 stehende Magnetspule 306 des
Abnehmerventils V\ eingeleitet Die Anschlußklemme Nr. 4 des Verteilerrelais 112 wird über Leitungen 305
und 307 an Spannung gelegt, wenn sich der Füllstand-Steuerschalter
126 schließt
Wenn der Materialbedarf aller Aufnahmestationen durch die Vorratsquellen 100 und 102 gedeckt worden
ist, werden die Förderleitungen 150, 154,156, 158 und
160 zur Entfernung von etwa vorhandenem Gut durchgeblasen, das als Rückstand während des Verteilungsvorgangs
in ihnen zurückgeblieben sein kann. Das Durchblasen der durch die Abnehmerventile Vz, Va und
Vs gespeisten Aufnahmestationen kann an sich schon
stattfinden, bevor die Beschickung der durch die Abnehmerventile \\ und V2 gespeisten Stationen
beendet worden ist Ähnlich wie das Beschicken jeder Aufnahmestation kann auch das Durchblasen unabhängig
von der anderen Gruppe der Aufnahmestationen erfolgen. So kann das Durchblasen der Förderleitungen
150, 158 und 160 eingeleitet werden, wenn der Verteilungsvorgang zu den Aufnahmestationen an den
Abnehmerventilen V\ und Vz beendet ist und die
Verteilerrelais 110 und 112 angezogen haben. Durch das
Schließen des Arbeitskontakts A beim Ansprechen des Verteilerrelais 110, wenn der Materialbedarf der dem
Abnehmerventil V2 zugeordneten Aufnahmestation gedeckt worden ist, wird gewährleistet daß die nächste
Aufnahmestation, d.h. die dem Abnehmerventil Vj
zugeordnete Station, versorgt wird, selbst wenn gleichzeitig der Füllstand-Steuerschalter 124 des Abnehmerventils
Vi offen ist Mit anderen Worten hält der Kontakt A des Verteilerrelais 110 dessen Zugspule 296
an Spannung, um zu gewährleisten, daß der Materialbedarf der dem Abnehmerventil Vi zugeordneten Aufnahmestation
gedeckt wird und daß die dem Abnehmerventil Vz zugeordnete Aufnahmestation noch abwarten
muß, bevor sie gefüllt wird.
Wenn der Arbeitskontakt C des Verteilerrelais 110 geschlossen ist, kann die Magnetspule 270 des
Abnehmerventils V2 an Spannung gelegt werden, so daß
das Abnehmerventil V2 geöffnet wird. Bevor jedoch
diese Erregung stattfinden kann, muß der Materialbedarf der durch das Abnehmerventil Vi gespeisten
Aufnahmestation, deren Materialbedarf durch den Füllstand-Steuerschalter 126 angezeigt wird, gedeckt
sein. Wenn der Bedarf dieser Aufnahmestation erfüllt worden ist schließt sich der Füllstand-Steuerschalter
126 und läßt das Verteilerrelais 112 anziehen, wodurch sich die Kontakte A, B, C und D umlegen und und die
Erregung der Magnetspule 306 des Abnehmerventils V\ möglich gemacht wird. Bei geschlossenem Füllstand-Steuerschalter
126 werden die Magnetspulen 270 und von der Anschlußklemme Nr. 4 des Verteilerrelais
112 über Leitungen 305,307 und 308, die Anschlußklemme
Nr. 6 des Verteilerrelais 112 bzw. zusätzlich über Leitungen 311, 313 und 315 und die Anschlußklemme
Nr. 6 des Verteilerrelais 110 an Spannung gelegt da diese Anschlußklemmen über die geschlossenen Arbeitskontakte
Cder jeweils zugehörigen Verteilerrelais HO bzw. 112 mit den Magnetspulen 270 bzw. 306 der
Abnehmerventile V2 bzw. V\ in Verbindung stehen.
Hierdurch werden diese Abnehmerventile geöffnet und die Rückstände in den Förderleitungen 150,158 und 160
können ausgeblasen werden. Die Zeitdauer des Durchblasens wird durch das pneumatische Zeitgeberrelais
246 gesteuert und kann in Abhängigkeit von den vorschriftsmäßigen Betriebserfordernissen der Verteileranlage
ausgewählt werden, dessen verzögert ansprechende Zugspule 250 über Leitungen 311, 317,
319 und 321 erregt wird. Der Durchblas-Vorgang wird beendet wenn die durch das Zeitgeberrelais 246
festgelegte Verzögerungszeitspanne abgelaufen ist und dieses Relais anzieht wobei sich dessen Ruhekontakt
248 öffnet und hierdurch die Stromzufuhr zu allen Steuerkreisen unterbricht welche sich in Steuerstellung
für die durch die Abnehmerventile V\ und V2 gespeiste
to Aufnahmestationengruppe befinden. Diese Gruppe vermag nunmehr erneut die Verteilung von der
Vorratsquelle 102 entstammendem Gut aufzunehmen.
Die zu den Abnehmerventilen Vz, V* und Vs
führenden Leitungen 150, 154 und 156 werden in <5 ähnlicher Weise durchgeblasen, sooft der Materialbedarf
der durch das Abnehmerventil Vs gespeisten Aufnahmestation erfüllt ist und sich der Füllstand-Steuerschalter
118 schließt Wie erwähnt entspricht das Verteilerrelais 104 in jeder Hinsicht den anderen
Verteilerrelais 106, 108, 110 und 112. Wenn sich der Füllstand-Steuerschalter 118 schließt zieht daher das
Verteilerrelais 104 an und legt dessen Kontakte A, B, C und Dum, wodurch das Abnehmerventil Vs geschlossen
und die Stromzufuhr zur Zugspule des Förderrelais 182 unterbrochen wird.
Durch das Schließen des Füllstand-Steuerschalters 118 werden die Anschlußklemmen Nr. 6 aller Verteilerrelais
104,106 und 108 über Leitungen 327,329 und 331 sowie Leitungen 333, 335, 337, 339 und 341 mit der
Anschlußklemme Nr. 4 des Verteilerrelais 104 verbunden und somit an Spannung gelegt Gleichzeitig wird
auch die Anschlußklemme Nr. 6 der Anschlußleiste 115
an Spannung gelegt
Hierdurch werden die Magnetspulen 180,224 und 236 der Abnehmerventile V3, Va bzw. Vs erregt da alle Kontakte Cgeschlossen sind, so daß die Abnehmerventile Vz, Va und Vs geöffnet werden. Das ständig in Betrieb befindliche Gebläse 310 saugt nunmehr jegliches in den Förderleitungen 150, 154 und 156 befindliche Restmaterial in die nächste Aufnahmestation hinein.
Hierdurch werden die Magnetspulen 180,224 und 236 der Abnehmerventile V3, Va bzw. Vs erregt da alle Kontakte Cgeschlossen sind, so daß die Abnehmerventile Vz, Va und Vs geöffnet werden. Das ständig in Betrieb befindliche Gebläse 310 saugt nunmehr jegliches in den Förderleitungen 150, 154 und 156 befindliche Restmaterial in die nächste Aufnahmestation hinein.
Die Zeitdauer des Durchblasvorgangs wird durch das pneumatische Zeitgeberrelais 163 gesteuert dessen
verzögert ansprechende Zugspule 162 über Leitungen 343, 345 und 347 an Spannung gelegt wird. Wenn das
Relais 163 anzieht öffnet sich sein Ruhekontakt 164 und unterbricht hierbei den Durchblasvorgang. Nach Ablauf
einer vorbestimmten Zeitspanne schließt sich der Kontakt 164 wieder, so daß die Verteilung von Gut auf
die den Abnehmerventilen Vz, Va und Vs zugeordneten
Aufnahmestationen wieder aufgenommen werden kann. Die Auswahlrelais 128 und 130 können zu jedem
beliebigen Zeitpunkt nach dem Durchblasen umgeschaltet werden, so daß die durch das Abnehmerventil Vz
gespeiste Aufnahmestation statt von der Vorratsquelle 100 von der Vorratsquelle 102 aus beschickt wird.
Ersichtlicherweise kann also mit Hilfe der erfindungsgemäßen Anlage ein Verteilungsvorgang durchgeführt
werden, bei welchem zwei unterschiedliche Stoffe von zwei entfernten, verschiedenartigen, unabhängig voneinander
gesteuerten Vorratsquellen aus verteilt werden.
Um das Gut durch die Förderleitungen zu fördern, werden diese Leitungen mit Hilfe des Gebläses 310
einem Unterdruck unterworfen. Das Gebläse 310 kann beispielsweise magnetisch durch die Hauptsteuerungen
ein- und ausgeschaltet werden; zur Vereinfachung der Beschreibung und der Verdeutlichung der Erfindung ist
das Gebläse jedoch unabhängig von den Steuerkreisen der Verteileranlage dargestellt
In der aus den F i g. 2A und 2B bestehenden F i g. 2 ist
eine abgewandelte Verteileranlage dargestellt, bei welcher die Auswahl der Aufnahmestationen automa- *
tisch erfolgt und welche deshalb äußerst vielseitig bzw. anpaßbar ist, weil alle Aufnahmestationen entweder
gemeinsam von der einen Vorratsquelle aus oder gemeinsam von der anderen Vorratsquelle aus beschickt
werden können; wahlweise kann auch gleichzei- >° tig eine vorbestimmte Anzahl von Aufnahmestationen
von der einen Vorratsquelle aus und eine vorbestimmte Anzahl der verbleibenden Aufnahmestationen von der
anderen Vorratsquelle aus beschickt werden. Die speziell dargestellte Anlage dient zur Versorgung von
vier Aufnahmestationen. In Fig.2 ist die Beschickung
aus zwei Vorratsquellen A, B vorgesehen, von denen jede alle vier Aufnahmestationen oder-die beiden
nächstgelegenen oder die nächstgelegene einzelne Aufnahmestation beschicken kann, indem automatisch
eine Auswahl getroffen wird, welche Aufnahmestationen von welcher Vorratsquelle zu beschicken sind,
\ bevor der Verteilungsvorgang eingeleitet wird.
' Wie im Fall der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind bei der Ausführungsform
gemäß F i g. 2 zwei Haupt-Steuerkreise 400,402 und für jede Aufnahmestation ein Verteilerrelais 404, 406,408
und 410 vorgesehen. Die Auswahlmittel sind als gekoppelte Fünfstellungsschalter 412,414,416,418 mit
je fünf Schalterpaketen a bis e dargestellt Die beim Paket a des Fünfstellungsschalters 414 der einfacheren
Beschreibung halber durch die Ziffern 1, 2, 3, 4 bzw. 5 gekennzeichneten Stellung der einzelnen Schalterpakete
a bis e bestimmen, welche Aufnahmestationen von welcher Vorratsquelle aus beschickt werden sollen. Die
zur Verfügung stehenden fünf Stellungen bedeuten die fünf möglichen Verteilungskombinationen, welche bei
der in Fig.2 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage vorgenommen werden
können.
In der Stellung 1 werden alle vier Aufnahmestationen von der rechten Vorratsquelle B aus beschickt In der
Stellung 2 beschickt die Verteileranlage die Aufnahmestationen entsprechend Vu V2 und V3 von der rechten
Vorratsquelle B aus und die Aufnahmestation entspre- <5
chend V4 von der linken Vorratsquelle A aus. In Stellung
3 versorgt die Verteileranlage gleichmäßig zwei Aufnahmestationen, nämlich die Stationen entsprechend
Vi und V2 von der rechten Vorratsquelle B aus
und zwei Aufnahmestationen, nämlich die Stationen 5^
entsprechend V3 und V4, von der linken Vorratsquelle A
aus. In Stellung 4 wird die Aufnahmestation entsprechend Vi von der rechten Vorratsquelle B und werden
die drei Aufnahmestationen entsprechend V2, V3 und Va,
von der linken Vorratsquelle A aus versorgt In der &
Stellung 5 werden alle vier den Abnehmerventilen Vi bis V4 zugeordneten Aufnahmestationen von der linken
Vorratsquelle A aus versorgt
Bei der in Fig.2 dargestellten Ausführungsform der
Erfindung sind ähnlich wie bei der Verteileranlage gemäß Fig. 1 Absperrventile erforderlich, um die
Aufnahmestationen voneinander zu trennen, wenn eine Anzahl dieser Stationen für die Beschickung mit einem
bestimmten Gut ausgewählt worden ist Diese in die Förderleitungen eingeschalteten Absperrventile 624, **
626, 628, 630, 632, 634, 636 und 638 werden in Abhängigkeit von der Vorauswahl der Anzahl von
Aufnahmestationen in die Förderleitung 488 eingeschaltet Wenn die Verteileranlage beispielsweise die beiden
Stationen entsprechend Vi und V2 von der rechten
Vorratsquelle B und die beiden Stationen entsprechend V3 und V4 von der linken Vorratsquelle A aus versorgt,
sind die Absperrventile 628 und 634 in die Förderleitung 488 eingeschaltet Bei Beschickung aller vier Stationen
entsprechend Vi bis V4 von der rechten Vorratsquelle B
aus ist nur das Absperrventil 626 in der Förderleitung 488 erforderlich, während bei Beschickung aller vier
Stationen entsprechend Vi bis V4 von der linken
Vorratsquelle A aus nur das Absperrventil 636 in die Förderleitung 488 eingeschaltet zu werden braucht Die
Absperrventile werden von Hand in die Förderleitung 488 eingeschaltet, doch ist es dem Durchschnittsfachmann
ohne weiteres möglich, ihre Arbeitsweise mit den Auswahl-Schaltern zu koordinieren. -·-··"
Der" als einfacher Ein-Aus-Schalter dargestellte Hauptschalter 420 ist der. Einfachheit halber im
Haupt-Steuerkreis 400 angeordnet, könnte jedoch auch im Haupt-Steuerkreis 402 liegen. Beim Schließen des
Schalters 420 wird die ganze Verteileranlage an Spannung gelegt Die Anschlußklemmen Nr. 9 der
Anschlußleiste 424 bzw. 428 der Hauptsteuerkreise 400 und 402 sind untereinander durch eine Leitung 426
verbunden und stehen über eine Leitung 422 mit der Haupt-Stromversorgung 421 der Anlage in Verbindung.
Wenn sich die Auswahl-Schalter 412,414,416,418, wie
in F i g. 2 eingezeichnet in Stellung 5 befinden, sind der Haupt-Steuerkreis 402 und die durch diesen gesteuerte
Vorratsquelle B vollständig ausgeschlossen, da die zur Anschlußklemme Nr. 1 der Anschlußleiste 428 führende
Leitung 430 an allen Schaltern in Stellung 5 unterbrochen ist
Im folgenden ist die aktive Arbeitsweise der in F i g. 2 dargestellten Verteileranlage in Verbindung mit dem
Haupt-Steuerkreis 400 erläutert Der Hauptschalter 420 ist über eine Leitung 432, den Ruhekontakt 434 eines
Zeitgeberrelais 440 mit verzögert ansprechender Zugspule 438 und eine Leitung 436 mit der Anschlußklemme
Nr. 1 der Anschlußleiste 424 verbunden. Das Zeitgeberrelais 440 steuert auf noch näher zu beschreibende
Weise die in Verbindung mit der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bereits beschriebene Durchblas-Zeitspanne.
Die Anschlußklemme Nr. 1 der Anschlußleiste. 424 ist über Leitungen 442 und 452 mit der
Anschlußklemme Nr. 1 der Anschlußleiste 462 der am weitesten entfernten Aufnahmestation entsprechend Vi
verbunden. Wie in Verbindung mit Fig. 1 erwähnt, versorgt die Anlage jeweils die am weitesten von der
Vorratsquelle entfernte Aufnahmestation zuerst Dieses besondere Merkmal der Verteileranlage ermöglicht die
wirksame Durchführung des Durchblasvorgangs am Ende jedes Verteilurigsvorgangs sowie ein automatisches
Beschicken jeder Aufnahmestation bei Bedarf ohne Überladung der Förderleitungen mit dem zu
verteilenden Gut Der Materialbedarf jeder Aufnahmestation wird durch Füllstand-Steuerschalter 444, 446,
448 bzw. 450 angezeigt, die mit den den einzelnen' Aufnahmestationen zugeordneten Verteilerrelais 404,
406, 408 bzw. 410 verbunden sind. Zum Zweck der Beschreibung sei zunächst angenommen, daß alle
Aufnahmestationen einen Materialbedarf haben, d.h. daß die Füllstand-Steuerschalter 444 bis 450 sämtlich ν
offen sind.
Wenn sich die Auswahlschalter 412 bis 418 in der Stellung 5 befinden, wird die dem Abnehmerventil Vi
zugeordnete Aufnahmestation zuerst beschickt. Dieses Abnehmjjrvgntil Vj wird über einen Stromkreis geöff-
net, der von der Leitung 442 über die Leitung 452, den
Kontakt 5 des Pakets a des Auswahl-Schalters 418, Leitungen 456 und 460, die Anschlußklemme Nr. 4 der
Anschlußleiste 462 des Verteilerrelais 410, Leitungen 464 und 466, den Ruhekontakt B\ des Verteilerrelais 410,
eine Leitung 468 und die Anschlußklemme Nr. 7 der Anschlußleiste 462 zur Magnetspule 470 des Abnehmerventils
Vj führt Die Gutförderung wird dadurch eingeleitet, daß das Förderrelaäs 484 zum Ansprechen
gebracht wird, indem die Anschlußklemme Nr. 4 der Anschlußleiste 462 über- eine Leitung 472, den
Ruhekontakt D\ des Verteilerrelais 410, eine Leitung 474, die Anschlußklemme Nr. 5 der Anschlußleiste 462,
eine Leitung 476, den Kontakt 5 des Pakets d des Auswahl-Schalters 418, Leitungen 478 und 480, die
Anschlußklemme Nr. 5 der Anschlußleiste 424 des Haupt-Steuerkreises 400 mit der Zugspule 482 des
Förderrelais 484 verbunden wird, so daß sich der Arbeitskontakt 486 dieses Relais schließt und die
Anschlußklemmen Nr. 10 und 11 der Anschlußleiste 424 miteinander verbunden werden. Diese Anschlußklemmen
Nr. 10 und 11 sind an eine Dreiphasenmotor-Förderanordnung
angeschlossen. Wenn das Förderrelais 484 angezogen hat, kann also Gut von der Vorratsquelle
A über die Förderleitung 488 zur Förderleitung 490 geleitet werden, in welcher das Abnehmerventil Vi
angeordnet ist, welches das empfangene Gut an die zugeordnete Aufnahmestation weitergibt
Die Gutförderung erfolgt mittels Unterdruck, der durch ein Gebläse 492 in der Förderleitung 488 und
einer Absaugleitung 494 erzeugt wird. Das Gebläse 492 kann durch beide Haupt-Steuerkreise 400 und 402
gesteuert werden; der Einfachheit halber ist es jedoch als unabhängig gesteuert und durch eine Stromquelle
496 gespeist dargestellt
Wenn der Materialbedarf der dem Abnehmerventil Vi zugeordneten Aufnahmestation gedeckt ist schließt
sich der Füllstand-Steuerschalter 444 und erregt die Zugspule 498 des Verteilerrelais 410, so daß sich die
Arbeitskontakte A\ und Q dieses Relais schließen und sich seine Ruhekontakte B\ und D\ öffnen. Beim öffnen
des Ruhekontakts B\ wird die Magnetspule 470 des Abnehmerventils Vi stromlos, so daß sich dieses Ventil
schließt und beim öffnen des Ruhekontakts A wird die Zugspule 482 des Förderrelais 484 stromlos, so daß sich
dessen Arbeitskontakt 486 öffnet und die Zufuhr von Gut von der Vorratsquelle A unterbricht
Nunmehr wird, falls der Füllstand-Steuerschalter 446
offen ist die dem Abnehmerventil Vz zugeordnete
Aufnahmestation von der Vorratsquelle A aus beschickt Durch das Schließen des das Verteilerrelais 410
steuernden Füllstand-Steuerschalters 444 wird das unter der Steuerung des Verteiler-Relais 408 stehende
Abnehmerventil V2 geöffnet da durch das Anziehen des
Verteilerrelais 410 die Anschlußklemme Nr. 3 der Anschlußleiste 462 über eine Leitung 500 an Spannung
gelegt wird, die ihrerseits über eine Leitung 502, den
Kontakt 5 des Pakets b des Auswahl-Schalters 418, eine Leitung 504, den Kontakt 5 des Pakets c des
Auswahl-Schalters 416, eine Leitung 508, die Anschlußklemme Nr. 4 der Anschlußleiste 506, eine leitung 510,
den Ruhekontakt B2 des Verteilerrelais 408, eine
Leitung 512 und die Anschlußklemme Nr. 7 der Anschlußleiste 506 mit der Magnetspule 514 des
Abnehmerventils V2 in Verbindung steht ·
Sobald sich das Abnehmerventil V2 geöffnet hat kann
Gut von der Vorratsquelle A zur betreffenden Aufnahmestation gefördert werden, wenn das Förderrelais
484 zum Ansprechen gebracht worden ist Di> Zugspule 482 dieses Relais wird von der Anschlußklem
me Nr. 4 der Anschlußleiste 506 aus über die Leitung 510, den Ruhekontakt D2 des Verteilerrelais 408, eint
Leitung 516, die Anschlußklemme Nr. 5 der Anschlußleiste 506, eine Leitung 518, den Kontakt 5 des Pakets </de;
Auswahl-Schalters 416, eine Leitung 520, die Leitung 480 und die Anschlußklemme Nr. 5 der Anschlußleiste
424 an Spannung gelegt Hierdurch wird das Förderrelais 484 auf die gleiche Weise, wie vorher in Verbindung
mit der Förderung über ■ das Abnehmerventil V beschrieben, zum Ansprechen gebracht
Nunmehr wird Gut von der Vorratsquelle A über die Förderleitungen 488 und 522 und das offene Abnehmerventil
Vi in die zugeordnete Aufnahmestation gefördert.
Wenn der Bedarf dieser Station gedeckt ist, schließt sich der Füllstand-Steuerschalter 446 und erregt die
Zugspule 524 des Verteilerrelais 408, wodurch sich dessen Ruhekontakte Bi und Dz öffnen und sich dessen
Arbeitskontakte A2 und Ci schließen. Durch das öffnen
des Ruhekontakts Bi wird die Magnetspule 514 des
Abnehmerventils V2 stromlos, und durch das öffnen des
Ruhekontakts D2 wird die Zugspule 482 des Förderrelais
484 stromlos.
Nunmehr kann die dem Abnehmerventil V3 zugeordnete Aufnahmestation beschickt werden, falls der
Füllstand-Steuerschalter 448 offen steht und einen Materialbedarf an dieser Station anzeigt Das Abnehmerventil
Vz öffnet sich, wenn durch das Schließen des Füllstand-Steuerschalters 446 die Anschlußklemme Nr.
3 der Anschlußleiste 506 über eine Leitung 526 an Spannung gelegt wird, da diese Anschlußklemme über
eine Leitung 528, den Kontakt 5 des Pakets b des Auswahl-Schalters 416, eine Leitung 530, den Kontakt 5
des Pakets c des Auswahl-Schalters 414, eine Leitung 534, die Anschlußklemme Nr. 4 der Anschlußleiste 532
des Verteilerrelais 406, Leitungen 542 und 538, den Ruhekontakt B3 des Verteilerrelais 406, eine Leitung 540
und die Anschlußklemme Nr. 7 der Anschlußleiste 532 mit der Magnetspule 536 des Abnehmerventils V3 in
Verbindung steht Gleichzeitig wird die Zugspule 482 des Förderrelais 484 erregt, die über die Leitung 542,
über den Ruhekontakt D3 des Verteilerrelais 406, eine
Leitung 544, die Anschlußklemme Nr. 5 der Anschlußleiste 532, eine Leitung 546, den Kontakt 5 des Pakets ddes
Auswahl-Schalters 414, eine Leitung 548 und die Leitung 480 mit der Anschlußklemme Nr. 5 der
Anschlußleiste 424 in Verbindung steht Wenn das Förderrelais 484 angezogen hat wird Gut von der
Vorratsquelle A über die Förderleitungen 488 und 550 zu der dem Abnehmerventil V3 zugeordneten Aufnahmestation
gefördert
Wenn sich der Füllstand-Steuerschalter 448 schließt und hierbei eine Deckung des Materialbedarfs seiner
zugeordneten Aufnahmestation anzeigt wird die Zugspule 552 des Verteilerrelais 406 erregt so daß sich
dessen Ruhekontakte B3 und D3 öffnen und sich dessen
Arbeitskontakte A3 und C3 schließen. Durch das öffnen
des Ruhekontakts B3 wird die Magnetspule 536 des
Abnehmerventils V3 stromlos und schließt sich dieses
Ventil, während durch das öffnen des Ruhekontakts D3
die Zugspule 482 des Förderrelais 484 stromlos und damit die Gutzufuhr von der Vorratsquelle A unterbrochen
wird.
Bei geschlossenem Füllstand-Steuerschalter 448 öffnet sich nunmehr das Abnehmerventil Vin da seine
Magnetspule 565 über eine Leitung 554, die Anschlußklemme Nr. 3 der Anschlußleiste 532, eine Leitung 556,
den Kontakt 5 des Pakets b des Auswahl-Schalters 414, eine Leitung 558, den Kontakt 5 des Pakets c des
Auswahl-Schalters 412, eine Leitung 560, die Anschlußklemme
Nr. 4 der Anschlußleiste 562 des Verteilerrelais 404, die Leitungen 568 und 564, den Ruhekontakt Ba,
dieses Relais, eine Leitung 566 und die Anschlußklemme Nr. 7 der Anschlußleiste 562 an Spannung gelangt und
erregt wird. Die Zugspule 482 des Förderrelais 484 wird über die Leitung 568, den Ruhekontakt Da, des
Verteilerrelais 404, eine Leitung 570, die Anschlußklemme Nr. 5 der Anschlußleiste 562, eine Leitung 572, den
Kontakt 5 des Pakets t/des Auswahl-Schalters 412, eine
Leitung 574, die Leitung 480 und die Anschlußklemme Nr. 5 der Anschlußleiste 424 an Spannung gelegt, so daß
das Förderrelais 484 anspricht und Gut von der i>
Vorratsquelle A über die Förderleitungen 488 und 576 und das Abnehmerventil Va, in diesem Ventil zugeordnete
Aufnahmestation gefördert wird.
Wenn der Materialbedarf dieser Aufnahmestation gedeckt ist, schließt sich der Füllstand-Steuerschalter >o
450 und erregt die Zugspule 578 des Verteilerrelais 404, so daß sich dessen Ruhekontakte ß» und A öffnen und
)) sich dessen Arbeitskontakte A» und Q schließen. Durch
das öffnen der Ruhekontakte werden die Magnetspule 565 des Abnehmerventils V\ und die Zugspule 482 des
Förderrelais 484 stromlos, was eine Unterbrechung der Gutförderung von der Vorratsquelle A zu der dem
Abnehmerventil Va zugeordneten Aufnahmestation zur
Folge hat
Das Schließen des Füllstand-Steuerschalters 450 hat 3i>
nicht nur die Beendigung des Verteilungsvorgangs zur Folge, sondern zeigt auch an, daß das System für das
Durchblasen bereit ist, da die dem Abnehmerventil Va, zugeordnete Aufnahmestation die letzte Station der
Reihe ist Wenn sich der Füllstand-Steuerschalter 450 schließt, wird das Zeitgeberrelais 440 zum Ansprechen
gebracht und werden alle Abnehmerventile geöffnet, so daß ein etwa in den Förderleitungen 488,490,522,550
und 576 verbliebener Rückstand an gefördertem Gut über die Abnehmerventile V\ bis Va, in die nächstgelege- -ίο
ne Aufnahmestation eingesaugt wird. Dieser Vorgang läuft wie folgt ab: Wenn sich der Füllstand-Steuerschalter
450 schließt, wird die Anschlußklemme Nr. 3 der
\) Anschlußleiste 562 über die Leitung 580 an Spannung
gelegt. Diese Anschlußklemme ist über eine Leitung582, 4>
den Kontakt 5 des Pakets b des Auswahl-Schalters 412, eine Leitung 584, den Kontakt 5 des Pakets e des
Auswahl-Schalters 412, die Anschlußklemme Nr. 6 der Anschlußleiste 562, eine Leitung 586, den Arbeitskontakt
C des Verteilerrelais 404, der nunmehr infolge der Erregung der Zugspule 578 geschlossen ist, und über
eine Leitung 566 mit der Anschlußklemme Nr. 7 der Anschlußleiste 562 verbunden, so daß die Magnetspule
565 des Abnehmerventils Va, erregt und dieses Ventil geöffnet wird. Die anderen Abnehmerventile werden
vom Kontakt 5 des Pakets e des Auswahl-Schalters 412 aus über Leitungen 586 und 588 an Spannung gelegt,
wobei das Abnehmerventil V3 über Leitungen 590 und
592, die Anschlußklemme 6 der Anschlußleiste 532, eine Leitung 620, den Arbeitskontakt Cz des Verteilerrelais
406 und die Leitung 540, das Abnehmerventil V2 über
Leitungen 594 und 596, die Anschlußklemme Nr. 6 der Anschlußleiste 506, den Arbeitskontakt C2 des Verteilerrelais
408 und die Leitung 512 und das Abnehmerventil Vi über Leitungen 588, 598, 600 und 602, den
Arbeitskontakt Q des Verteilerrelais 410 und die Leitung 468 aktiviert wird. Gleichzeitig wird von der
Leitung 588 aus über die Anschlußklemme Nr. 6 der. Anschlußleiste 424 und eine Leitung 604 die Zugspule
438 des Zeitgeberrelais 440 an Spannung gelegt
Die Zugspule 438 des Zeitgeberrelais 440 ist ein pneumatisches Verzögerungsrelais, das bei Erregung
den Schalter 434 schließt und ihn nach einer bestimmten endlichen Zeitspanne wieder öffnet, welche funktionell
durch die Größe der Anlage bestimmt wird. Nach Ablauf der Verzögerungszeit wird die Zugspule 438
vollständig stromlos gemacht und der Schalter 434 wiederum geschlossen, so daß der Verteilungsvorgang
erneut eingeleitet wird.
Der Haupt-Steuerkreis 402 weist ebenfalls die beiden grundsätzlichen Schaltelemente wie der Haupt-Steuerkreis
400 auf, nämlich ein Förderrelais 606 mit Arbeitskontakt 608 und Zugspule 610 und ein
Zeitgeberrelais 612 mit verzögert arbeitender Zugspule 614 und einem Kontakt 616. Der Haupt-Steuerkreis 402
steuert den Verteilungsvorgang auf genau dieselbe Weise wie der Steuerkreis 400, wenn sich die
Auswahl-Schalter 412—416 in den vorher erwähnten richtigen Stellungen 1 —5 befinden.
Die Auswahl-Schalter sind aus Vereinfachungsgründen als geradlinige Schalter dargestellt; in der Praxis
sind sie jedoch für gewöhnlich Drehschalter, welche nach Wahl der das System bedienenden Person fünf
verschiedene Stellungen einzunehmen vermögen.
Die Anzahl der Aufnahmestationen kann um jede gewünschte Anzahl an jedem Ende der Anlage
vergrößert oder verkleinert werden. Die Hinzufügung oder Entfernung von Aufnahmestationen kann durch
Einfügung eines Steuerkreises für die Verteilung und eines Auswahlkreises für die Selektivität erfolgen,
indem diese Kreise parallel zu den vorhandenen Aufnahmestationen eingeschaltet werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen 809 516/15
Claims (4)
1. Vorrichtung zum pneumatischen Beschicken einer Anzahl von jeweils mit einer Bedarfsanzeige-Einrichtung
versehenen Aufnahmestationen mit einer gemeinsamen Zufuhrleitung, an die die
einzelnen Aufnahmestationen über Austragsschleusen angeschaltet sind, und mit einer selbsttätigen
Steuervorrichtung, welche die Abhängigkeit der Bedarfsanzeige die Beschickung der einzelnen
Aufnahmestationen durch öffnen der zugeordneten Austragsschleusen steuert, dadurch gekennzeichnet,
daß an die gemeinsame Zufuhrleitung (150, 488) zwei oder mehrere Vorratsquellen (100,
102) angeschlossen sind und die Aufnahmestationen (VX bis VS) durch in die Zufuhrleitung eingeschaltete
Absperrventile (166 und 168 bzw. 624, 626, 628, 630, 632, 634, 636, 638) den Vorratsquellen
zugeordnet werden können und daß weitere Steuermittel (128, 130 bzw. 412, 414, 416, 418)
vorgesehen sind, welche das Beschicken entsprechend der ausgewählten Zuordnung der Aufnahmestationen
zu den Vorratsquellen festlegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gutzufuhr über die Zufuhrleitung (150,488) mit Hilfe eines pneumatischen Zeitgeberrelais
(163) steuerbar ist, welches die der jeweiligen Vorratsquelle (100 oder 102) zugeordneten Aufnahmestationen
gemeinsam mit der Zufuhrleitung verbindet
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrventile (166,168 bzw. 624,
626,628,630,632,634,636,638) so angeordnet und
ausgebildet sind, daß sie aus einer gegebenen Anzahl von Aufnahmestationen eine bestimmte Anzahl von
Aufnahmestationen auswählen, die von den Vorratsquellen (100, 102) unter gegenseitigem Ausschluß
gespeist werden, so daß zu einem Zeitpunkt nur eine Vorratsquelle (100 oder 102) zum Versorgen einer
gegebenen Aufnahmestation verwendet werden kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Steuermittel (182, 130
bzw. 412,414,416,418) elektrische Schaltmittel sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US56157966A | 1966-06-29 | 1966-06-29 |
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|---|---|
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| DE1588193B2 DE1588193B2 (de) | 1978-04-20 |
| DE1588193C3 true DE1588193C3 (de) | 1978-12-14 |
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
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| DE (1) | DE1588193C3 (de) |
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Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
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1967
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| GB1178484A (en) | 1970-01-21 |
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| DE1588193A1 (de) | 1970-04-09 |
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