DE1588068C - Einrichtung zur Drehzahlregelung eines konstant erregten Gleichstrommotors - Google Patents
Einrichtung zur Drehzahlregelung eines konstant erregten GleichstrommotorsInfo
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Description
I 588
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Drehzahlregelung eines über einen Leistungstransistor als veränderbaren Widerstand aus einer
Gleichspannungsquelle gespeisten, konstant erregten Gleichstrommotors, der mit einem mit dem Leistungstransistor
über eine Diode verbundenen Wechselspannungs-Hilfsgenerator gekuppelt ist, mit Hilfe
einer in Reihenschaltung mit einem ohmschen Widerstand mit der Gleichspannungsquelle und" mit dem
Wechselspannungs-Hilfsgenerator verbundenen Zener- ίο diode. ■■- ■ "
Es ist bereits bekannt, einen Gleichstrom-Kleinmotor mit einem Hilfsgenerator zu kuppeln und den
Hilfsgenerator auf eineßReihenschaltung eines Widerstandes mit einer Zenerdiode arbeiten zu lassen, deren
Durchbruchsspannung eier bei der Solldrehzahl des Gleichstrommotors erzeugten Hilfsgeneratorspannung
entspricht, und die Teilspannung am Widerstand auf einen Transistorverstärker zur Steuerung des
Motorankerstroms zu geben (deutsche Patentschrift 1166 904). Bei einer solchen Schalteinrichtung wird
mit Hilfe der Zenerdiode zwar eine bestimmte und auf die Solldrehzahl abgestimmte Bezugsspannung
erzielt. Die Schalteinrichtung hat jedoch den Nachteil, daß die Spannungsschwankungen der Batterie,
die als Betriebsstromquelle für den Gleichstrommotor
verwendet wird, auch den Regelteil der Schalteinrichtung beeinflussen.
Es ist bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art bekannt, durch die Verwendung einer zweiten
Zenerdiode die Stabilisierung einer von der Betriebsstromquelle abgenommenen Teilspannung zu erreichen
(radio mentor electronic, 1967, Heft 8, S. 585). Zenerdioden sind jedoch relativ teuer, so daß eine
Stabilisierung einer zur Regelung herangezogenen Teilspannung mittels einer zusätzlichen Zenerdiode
einen nicht vernachlässigbaren zusätzlichen Aufwand bedeutet.
Bei einer weiteren bekannten Schalteinrichtung zur Drehzahlregelung eines über einen steuerbaren
Gleichrichter aus einer Wechselspannungsquelle gespeisten Gleichstrommotors (französische Patentschrift
1298 120 [Fig. 4]), bei welcher ebenfalls eine Reihenschaltung einer Zenerdiode mit einem ohmschen
Widerstand vorgesehen ist, wird der Emitter-Kollektor-Strom eines Transistors über diesen Widerstand
geleitet. Diese Schalteinrichtung hat -"den ' Nachteil, daß durch diesen Strom, der relativ große
Werte annehmen kann,, wegen des nicht vernachlässigbaren inneren Widerstandes der mit dem ohmschen
Widerstand in Reihe liegenden Zenerdiode auch die an einem Potentiometer abgegriffene Bezugsspannung
beeinflußt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Drehzahlregelung eines konstant
erregten Gleichstrommotors der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher die Nachteile der bekannten
Einrichtungen vermieden werden und ohne großen Aufwand an Schalrungselementen und mit
einer einzigen Zenerdiode eine spannungsstabile Drehzahlregelung erzielt wird. Diese Aufgabe wird
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Wechsel spannungs-Hilfsgenerator in Reihe mit der Diode
zwischen der Basis des Leistungstransistors oder der Basis eines Vortransistors und dem Verbindungspunkt
der Zenerdiode und des ohmschen Widerstandes angeordnet ist. Diese Einrichtung hat den
Vorteil, daß sie insgesamt mit einem geringen Aufwand an Schaltungselementen auskommt und daß mit
einre einzigen Zenerdiode eine Unabhängigkeit von Batteriespannungsänderungen praktisch für die gesamte
Schalteinrichtung erreicht wird, so daß die gewünschte Solldrehzahl des Motors auch tatsächlich
festliegt und Batteriespannungsschwankungen auch den Regelteil der Schalteinrichtung nicht beeinflussen.
An den Wechselspannungs-Hilfsgenerator ist zweckmäßigerweise ein Potentiometer gelegt, das mit
der Basis des Leistungstransistors oder der Basis des Vortransistors und dem Verbindungspunkt der Zenerdiode
und des ohmschen Widerstandes verbunden ist. Die zwischen dem Wechselspannungs-Hilfsgenerator
und dem Leistungstransistor vorgesehene Diode kann zwischen dem Wechselspannungs-Hilfsgenerator und
dem Potentiometer oder aber auch zwischen dem Potentiometer und der Basis des Leistungstransistors
oder der Basis des Vortransistors angeordnet sein.
Bei einer erfindungsgemäß ausgebildeten Einrichtung läßt sich die Reihenschaltung aus dem ohmschen
Widerstand und der Zenerdiode ohne Rücksicht auf die im eigentlichen Verstärkerteil der Schalteinrichtung
fließenden Ströme so auslegen, daß über diesen Querzweig nur ein minimaler Querstrom fließt, der
die Spannungsverhältnisse im Regelteil nicht beeinflussen kann. Außerdem hat die Einrichtung den
weiteren Vorteil, daß in ihr auch der innere Widerstand der Zenerdiode dadurch kompensiert werden
kann, daß die Zenerdiode mit dem in Reihe geschalteten ohmschen Widerstand als ein Zweig einer
Widerstandsbrücke an die Gleichstromquelle gelegt ist :und die Emitter-Basis-Spannung des Leistungsoder eines Vortransistors im Querzweig dieser Widerstandsbrücke
abgegriffen wird.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung ergibt bei einem geringstmöglichen Aufwand an Schaltungsteilen
eine einwandfreie Drehzahlkonstanz eines konstant erregten Gleichstrommotors über einen sehr
breiten Toleranzbereich der Versorgungsgleichspannung und eignet sich daher insbesondere zur Verwendung
in batteriebetriebenen Tonbandgeräten, bei denen auch noch bei stark geleerter Batterie eine
konstante Bandgeschwindigkeit gefordert wird.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung in elektrischen Schaltbildern dargestellt.
Im einzelnen zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel mit einer
Diode im Hilfsgeneratorkreis vor dem Potentiometer,
Fig.2 ein zweites Ausführungsbeispiel mit einer
Diode zwischen dem Potentiometerabgriff und dem Transistorverstärker.
Die beiden Figuren zeigen den Anker 1 eines konstant erregten Gleichstrommotors, auf dessen mit
gestrichelten Linien dargestellter Welle 2 ein Wechselspannungs-Hilfsgenerator 3 angeordnet ist. Dieser
Hilfsgenerator 3 kann beispielsweise aus einem mit der Welle umlaufenden, vorzugsweise mehrpolpaarigen
Permanentmagneten und einer stationären Wicklung bestehen, in welcher eine Wechselspannung erzeugt
wird. Der Anker 1 des Gleichstrommotors wird von einer nicht dargestellten Gleichspannungsquelle
gespeist, beispielsweise von einer Batterie mit der Minusklemme 5 und der Plusklemme 4. Dabei wird
sein Ankerstrom über die Kollektor-Emitter-Strecke eines Leistungstransistors 6 geleitet, der mit einem als
Treiberstufe geschalteten Vortransistor 7 gekoppelt ist und als veränderbarer Widerstand wirkt.
Zwischen die Klemmen 4, 5 der Gleichspannungs-
quelle ist eine Zenerdiode 8 in Reihe mit einem ohmschen Widerstand 9 geschaltet. Der Wechselspannungs-Hilfsgenerator
3 speist einen Stromkreis, in welchen ein Potentiometer 11 in Reihe mit einer Diode 10 gelegt ist. Dabei sind die eine Klemme des
Wechselspannungs-Hilfsgenerators 3 und die eine Seite des Potentiometers 11 mit einem gemeinsamen
Verbindungspunkt 12 der Zenerdiode 8 und des ohmschen Widerstandes 9 verbunden, während das andere
Ende des Potentiometres 11 und die Diode 10 über einen Kondensator 13 an die Plusklemme 4 der
Gleichspannungsquelle gelegt sind. Der Abgriff 110 des Potentiometers 11 ist mit der Basis des Vortransistors
7 verbunden. Der Leistungstransistor 6 und der Vortransistor 7 sind entgegengesetzt gepolt, und der
Kollektor des Vortransistors 7 ist in bekannter Weise mit der Basis des Leistungstransistors 6 verbunden.
Von der Zenerdiode 8 wird über den Verbindungspunkt 12 eine stabilisierte Teilspannung abgenommen.
Dieser Teilspannung überlagert sich am Potentiometer 11 die gleichgerichtete, istdrehzahlabhängige
Spannung des Wechselspannungs-Hilfsgenerators 3. Am Potentiometerabgriff 110 läßt sich somit' eine
genau definierte, stabilisierte Spannung zur Steuerung der Basis des Vortransistors 7 und damit zur Beeinflussung
des über die Emitter-Kollektor-Strecke des Leistungstransistors 6 fließenden Ankerstroms für den
konstant erregten Gleichstrommotor einstellen. Die Zenerdiode 8 bewirkt also die Stabilisierung einer von
der Gleichspannungsquelle abgeleiteten Teilspannung und gleichzeitig auch die Unabhängigkeit einer durch
die Differenzbildung mit dieser stabilisierten Teilspannung gebildeten Regelspannung für den Leistungstransistor
des Motors von der Istspannung der Gleichspannungsquelle.
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 unterscheidet
sich von demjenigen der Fig. 1 durch eine andere Anordnung der Diode, die hier als Diode 100 zwischen
den Potentiometerabgriff 110 und die Basis des Vortransistors 7 gelegt ist. Der Verbindungspunkt
14 zwischen der Diode 100 und dem Vortransistor 7 ist über einen Kondensator 15 mit dem Pluspol 4 der
Gleichspannungsquelle und über einen Widerstand 16 mit dem stabilisierten Verbindungspunkt 12 zwischen
der Zenerdiode 8 und dem ohmschen Widerstand 9 verbunden. Mit Hufe des Potentiometers 11 läßt sich
auch bei dieser Ausführungsform die gewünschte Solldrehzahl sehr genau einstellen.
Claims (4)
1. Einrichtung zur Drehzahlregelung eines über einen Leistungstransistor als veränderbaren Widerstand
aus einer Gleichspannungsquelle gespeisten, konstant erregten Gleichstrommotors, der mit
einem mit dem Leistungstransistor über eine Diode verbundenen Wechselspannungs-Hilfsgenerator
gekuppelt ist, mit Hilfe einer in Reihenschaltung mit einem ohmschen Widerstand mit
der Gleichspannungsquelle und mit dem Wechselspannungs-Hilfsgenerator verbundenen Zenerdiode,
dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselspannungs-Hilfsgenerator (3) in Reihe mit
der Diode (10; 100) zwischen der Basis des Leistungstransistors (6) oder der Basis eines Vortransistors
(7) und dem Verbindungspunkt (12) der Zenerdiode (8) und des ohmschen Widerstandes
(9) angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Wechselspannungs-Hilfsgenerator
(3) ein Potentiometer (11) liegt, das mit der Basis des Leistungstransistors (6) oder der
Basis des Vortransistors (7) und dem Verbindungspunkt (12) der Zenerdiode (8) und des ohmschen
Widerstandes (9) verbunden ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2,- dadurch gekennzeichnet,
daß die Diode (10) zwischen dem Wechselspannungs-Hilfsgenerator (3) und dem
Potentiometer (11) angeordnet ist (Fig. 1).
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Diode (100) zwischen dem
Potentiometer (11) und der Basis des Leistungstransistors (6) oder der Basis des Vortransistors
(7) angeordnet ist (Fig.2).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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