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DE1586471C - Verpackungsschachtel - Google Patents

Verpackungsschachtel

Info

Publication number
DE1586471C
DE1586471C DE19681586471 DE1586471A DE1586471C DE 1586471 C DE1586471 C DE 1586471C DE 19681586471 DE19681586471 DE 19681586471 DE 1586471 A DE1586471 A DE 1586471A DE 1586471 C DE1586471 C DE 1586471C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
corners
edge parts
packaging box
folded
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681586471
Other languages
English (en)
Other versions
DE1586471A1 (de
Inventor
Peter Ellice Caversham Reading Elford (Großbritannien)
Original Assignee
Allen Davies & Co. Ltd., St. George, Bristol (Grossbritannien)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB4088967A external-priority patent/GB1221928A/en
Application filed by Allen Davies & Co. Ltd., St. George, Bristol (Grossbritannien) filed Critical Allen Davies & Co. Ltd., St. George, Bristol (Grossbritannien)
Publication of DE1586471A1 publication Critical patent/DE1586471A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1586471C publication Critical patent/DE1586471C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Verpackungsschachtel aus einem im wesentlichen rechteckförmigen Faltbogen aus Pappe, dessen im wesentlichen rechteckförmiger Boden an seinen Seiten von über Knickkanten hochgeklappten " Randteilen umgeben ist, wobei die Randteile aus einem geschlossenen, einstückigen Rand bestehen, der im Bereich der Ecken durch zwei Faltlinien gefaltet ist.
Bei einer bekannten Verpackungsschachtel dieser Art (USA.-Patentschrift 3 140 037) schneiden sich die Faltlinien in den Ecken des' rechteckförmigen Bodens. Auf Grund dieser besonderen Faltung weisen die Randteile im Bereich der Ecken immer eine Spitze auf. Aus diesem Grunde können sich die Randteile im Bereich der Ecken nur an zu verpackendes Gut mit rechtwinkligen Ecken vollständig anlegen.
Bei einer anderen bekannten Verpackungsschachtel (französische Patentschrift I 449 427) sind die Randteile des im wesentlichen rechteckförmigen Bogens über Knickkanten hochgeklappt. Im Bereich der Ecken ist jeweils ein Stück des Randteiles ausgestanzt. Die an einer Ecke benachbarten Randteile werden in der Weise miteinander verbunden, daß ein freies Ende des einen Randteils zwischen dem parallel zur Knickkante nach innen gefalteten anderen Randteil gesteckt wird oder daß eine Lasche am freien Ende des einen Randteils in einen Schlitz des anderen Randteils gesteckt wird. Wegen der freien Enden der Randteile ist die Herstellung der Ecken schwieriger als beim Falten. Da bei der Verpackungsschachtel der ersten Art das eine Randteil nach innen gefaltet wird, ist es nicht möglich, beim Verpacken das zu verpackende Gut zunächst auf den Boden der Verpackungsschachtel zu stellen und dann die Randteile hochzuklappen und im Bereich der Ecken an das zu verpackende Gut anzupassen. Auch bei der Verpackungsschachtel mit den Laschen und Schlitzen ist eine Anpassung an zu verpackendes Gut im Bereich der Hcken nicht möglich, weil durch die I aschen und Schlil'/e die Länge der Ecken vorbestiiiimt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verpackungsschachtel der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß deren Eckradien sich bei stets gleichem Zuschnitt den verschiedenen Radien des zu verpackenden Gutes auf der ganzen Randteilhöhe anpassen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Boden im Bereich der Ecken von den Randteilen getrennt ist und daß die zwei Faltlinien über die
ίο gesamte Höhe der Randteile einen Abstand voneinander haben.
Bei der erfindungsgemäßen Verpackungsschachtel lassen sich die Ecken ohne Schwierigkeiten an das zu verpackende Gut mit verschiedenen Radien anpassen, weil durch die Wahl der Lage der Faltlinien die Eckradien auf der ganzen Randteilhöhe dem zu verpackenden Gut angepaßt werden können. Es ist sogar möglich, daß zur formschlüssigen Verpackung von konischem Gut die Eckradien an einer Ecke verschieden gewählt werden. Da die Ecken durch Faltung gebildet werden, eignet sich
' die erfindungsgemäße Verpackungsschachtel gut
zum maschinellen Verpacken. Die Eckradien lassen (' sich leicht an das zu verpackende Gut anpassen, wenn vor der Faltung das zu verpackende Gut auf den Boden der Verpackungsschachtel gestellt wird. Hier dient das zu verpackende Gut — was an sich bekannt ist (USA.-Patentschrift 3 016 670) — als Formkörper für die Verpackungsschachtel. In der erfindungsgemäßen Verpackungsschachtel lassen sich ohne Änderungen des Zuschnittes Güter mit unterschiedlichen Krümmungsradien derart verpacken, daß sie im Bereich der Ecken auf ihrer ganzen Randteilhöhe von den Rändern erfaßt werden.
Vorzugsweise sind aus dem Boden etwa dreieckförmige Ausschnitte ausgeschnitten, wobei die verbleibenden Schnittkanten des Bodens abgerundet sind. Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung stehen auch dann keine Ecken des Bodens über, wenn das zu verpackende Gut in diesem Bereich Rundungen aufweist.
Im folgenden wird die Erfindung an Fland einer Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigt |
" Fig. 1 einen Faltbogen für eine Verpackungsschachtel,
F i g. 2 eine mit zu verpackendem Gut gefüllte Verpackungsschachtel in perspektivischer Darstellung und - ■
F ί g. 3 und 4 Ecken von zwei verschiedenen Faltbögen, auf denen die Lage der Faltlinien dargestellt ist.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Verpackungsschachtel. besitzt einen Boden 1, der im wesentlichen :
eben und rechteckig ist. An zwei gegenüberliegenden i Seiten des Bodens 1 sind zwei Randteile 2 vor- | gesehen, die über Knickkanten 3 mit dem Boden 1 I verbunden sind. An den beiden anderen gegenüber- j liegenden Seiten des Bodens J sind über Knick-
So kanten 5 zwei Randteile 4 befestigt. Die Randteile 2, 4 sind im Bereich der Ecken des Faltbogens durch dreieckförmige Ausschnitte 9 von dem Boden 1 getrennt. Die verbleibenden Schnittkanten 7 des Bodens I. sind abgerundet. Diagonal verlaufende FaItlinien 13 erstrecken sich von den Spitzen der Ausschnitte 9 zu den Hcken der Randteile 2, Λ. Weitere Falllinien 20 verlaufen von den Ausschnitten 9 /u den Kanten der Randteile 2. Diese I-'iiltliuii-u 20 vor-
laufen senkrecht zu den Knickkanten 3 des Bodens. Die Faltlinien 13,20 sind, so angeordnet, daß der Rand Z-förmig gefaltet werden kann.
An der Außenkante der Randteile 4 ist im Bereich der Ecken ein Teil 21 abgeschnitten, damit die FaItlinie 13 nicht in einer scharfen Ecke ausläuft. Dies kann selbstverständlich auch noch auf andere Art und Weise erreicht werden.
Wenn die Randteile 2, 4 um die Knickkanten 3, 5 umgeknickt werden, dann wird durch Faltung um die Faltlinien 13, 20 der Rand 2, 4 um den Abschnitt 6 des Randteils 2 verkürzt, der, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, an dem Randteil2 festgeklebt wird. In F i g. 2 ist das zu verpackende Gut vor dem Hochklappen der Randteile 2, 4 zusammengestellt worden, so daß die jeweils an den Ecken angeordneten Teile des zu verpackenden Gutes als Formkörper bei der Faltung der Randteile 2, 4 im Bereich der Ecken herangezogen werden können.
In den F i g. 3 und 4 ist dargestellt, wie die FaItlinien 13, 20 liegen müssen, um unterschiedliche Ergebnisse zu erhalten. Mit den in Fig. 3 dargestellten Faltlinien 13,20 erhält man eine Verpackungsschachtel mit zum Boden senkrechtem Rand. Die Lage der Linie für die Faltlinie 13 erhält man dadurch, daß man von dem Mittelpunkt 24 der abgerundeten Schnittkante 7 zu der imaginären Ecke 25 des rechteckförmigen Faltbogens eine Linie zieht. Die Lage der Linie für die Faltlinie 20 erhält man dadurch, daß man zuerst die Knickkante 5 bis zu der Kante des Randteils 2 verlängert und dann in einem Abstand α links von dieser Linie eine Linie für die Faltlinie 20 markiert. Der Abstand α errechnet sich aus der Formel
2R-
a =
Bei der Verpackung unregelmäßig geformter Teile, z. B. einer Flasche mit zwei zueinander parallelen vertikalen Seitenwänden und zwei anderen gebogenen Seitenwänden, können die Randteile 2 senkrecht und die Randteile 4 geneigt in bezug auf den Boden 1 der Verpackungsschachtel angeordnet werden, in dem die Lage der Faltlinie 13 verändert wird. Dies ist in Fig. 3 durch die FaWiniel3A dargestellt. Senkrecht zum Boden 1 stehende Randteile 2, 4 erhält man mit den Faltlinien 13, 20. Die Lage der Faltlinien 132, 202 für eine Verpackungsschachtel, bei der die Randteile 2,4 geneigt zum Boden 1 angeordnet sind, ist in Fig.4 dargestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verpackungsschachtel" aus einem im wesentlichen rechteckförmigen Faltbogen aus Pappe, dessen im wesentlichen rechteckförmiger Boden an .seinen Seiten von über Knickkanten hochgeklappten Randteilen umgeben ist, wobei die Randteile aus einem geschlossenen, einstückigen Rand bestehen, der im Bereich der Ecken durch zwei Faltlinien gefaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (1) im Bereich der Ecken von den Randteilen (2, 4) getrennt ist und daß die zwei Faltlinien (13, 20) über die gesamte Höhe der .Randteile (2,4) einen Abstand voneinander haben.
2. Verpackungsschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Boden (1) etwa dreieckförmige Ausschnitte (9) ausgeschnitten sind, wobei die verbleibenden Schnittkanten (7) des Bodens (1) abgerundet sind.
DE19681586471 1967-02-24 1968-02-24 Verpackungsschachtel Expired DE1586471C (de)

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB4088967A GB1221928A (en) 1967-02-24 1967-02-24 Tray for and method of packaging articles
GB900367 1967-02-24
GB900367 1967-02-24
GB4088967 1967-09-07
DEA0058276 1968-02-24

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1586471A1 DE1586471A1 (de) 1970-06-25
DE1586471C true DE1586471C (de) 1973-01-25

Family

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