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Durch einen Behälter teuer bares Abfüllventil Die Erfindung befasst
sich mit einer Ventileinrichtung für eine Behälterfüllmaschine, mit deren Hilfe
Elnlass-und
Auslagsöffnungen wahlweise geöffnet und geschlossen werden können, wobei diese Ventilvorrichtung
ein Schliessteil hat, das in die Einlassöffnung hinein und aus dieser heraus bewegbar
ist. Dabei ist ferner ein Ausgabeauffang vorgesehen, um den Ausfluss aus einem die
Einlass- und. AIlslassöffnungen verbindenden Durchgang zu verhindern, wenn die Auslassöffnung
offen ißt und der Laui der Maschine unterbrochen ist, wobei der Schliessteil eine
federnde abdichtung hat, um ao einen Flüssigkeitsleckfluss aus der Flüssigkeitsvorratsquelle
durch die Einlassöffnung in den durchgang, durch die Auslassöffnung und durch den
Ausgabeauffang in diesem Zustand zu verhindern.
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Gemäss $einem weiteren Merk@al der Erfindung ist ein Ausgabeauffang
fUr die Behälterfüllmaschine vorgesehen, der mit einem beweglichen Ventil derart
zusammenwirkt, dass ein Flüssigkeitsleckfluss aus einem Durchgang illr diesen Ausgabeauffang
verhindert wird, wenn der Auslass oder die Ausgabeöffnung offen ist und die Maschine
ausser Tätigkeit ist.
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Gemäss der Erfindung ist ferner der Kolben-Zylinder-Dosiermechanismus
ao eingerlchtet, dass der Kolbon im Abstand von
einem länglichen
Zylinder durch nichtmetallische Verschleissrings gehalten und durch diese Ringe
geführt ist, die so angeordnet sind, das sie allmählich werden Kolben während der
Einzugs- und Ausgabehube zunehmen, wobei der Kolben zusätzlich noch Abdichtmittel
hat, unn einen Flüssigkeitsleckfluss aus einem Durchgang und einen Luftleckfluss
in diesen Durchgang zu verhindern, dar in Koni'nunikation mit dem Zylinder steht.
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Gemäss einem anderen Merkmal der Erfindung ist fEr eine Behalterfüllmaschine
zum wahlweisen Öffnen und Schlieesen der Einlass- und Auslassteile ein Ventil vorgesehen,
das mit einem Durchgang die Einlass- und Auslassteile und den Dosiermechanismus
verbindet, und das einen Ausgabeverschluss aufweist, der teilweise im Ventil angeordnet
und so ausgebildet ist, dass, wenn der Auslassteil offen ist und der Dosiermechanismus
die PlUss'igkeitsabgabe beendet hat, kein Leckfluss aus dem Durchgang erfolgt.
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Gemäss der Erfindung ist das Ventil senkrecht bewegbar, wobei ein
federnder Schliessteil durch dieses Ventil so betätigt wird, dass die Auslassöffnung
geöffnet und
geschlossen wird, um so bei geschlossener Ausgabeöffnung
ein Austropfen zu verhindern.
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Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung, die Ausführungsbeispiele der Erfindung
enthält. In der Zeichnung zeigen: Wig. 1 eine Vorderansicht einerVentileinrichtung,
die mit einem Tank einer Füllmaschine lösbar verriegelt ist, wobei zugleich ein
auf einem senkrecht beweglichen Träger angeordneter Behälter dargestellt ist, Fig.
2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht zur Darstellung der Einzelteile der
Ventileinrichtung, Fig.3 einen Schnitt nach Linie 5-3 der Fig.2, Fig.4 eine schaubildliche
Teilansicht zur Darstellung der lösbaren Verriegelungsvorrichtung in Verttegelunge-Stellung
mit einem J'iansoh des Tankes und der Ventileinrichtungt Fig.5 eine schaubildliche
Teilensicht zur Darstellung des Flansches, mit dessen Hilfe die Ventileinrichtung
mit dem Tank in einer Lage verriegelbar und lösbar ist, wobei der Flansch teilweise
von dem stationären Ventilelelnent entfernt ist,
Fig.6 eine teilweise
geschnittene Ansicht zur Darstellung von Einzelheiten der Einstellmittel zum Einstellen
der Klemmvorrichtung, Fig.7 eine im wesentlichen geschnittene Seitenansicht zur
Daratellung eines Teiles einer drehbaren Füllmaschine gemäss einem weiteren Ansführungsbeispiel
der Erfindung, Fig.8 eine im wesentlichen geschnittene Seitenansicht gemäss Fig.7,
jedoch in grösserem Maestab als diese, zur Darstellung eines Teiles eine. Kolbens
und eines Verschleissringes und ferner von Luft- und Flüssigkeitsabdichtungen im
Zusammenwirken mit einem Zylinder, Fig.9 eine im wesentlichen geschnittene Seitenansicht
zur Darstellung von Einzelheiten eines Ventils mit einem Ausgabeauffang und ferner
sur Darstellung den Ventils in seiner unteren tage, IPig.lO eine im wesentlichen
geschnittene Seitenansicht ähnlich Fig. 9 zur Darstellung des Ventils in seiner
angehobenen Stellung, Fig.11 eine Teilansicht gemäss den Fig. 9 und 10, jedoch in
grösserom Masstab, zur Darstellung einer Abdichtung in ausgedehnter Lage, wenn das
Ventil in seiner unteren Stellung it,
Fig.12 einen Schnitt nach
Linie 12-12 der Pig.9, Fig.13 einen Schnitt nach Linie 13-13 der Fig.9, Fig.14 einen
Sohnitt nach Linie 14-14 der Fig.9, Sig. 15 einen Teilschnitt zur Darstellung eines
Teils eines Kolbens für eine andere Ausführungsform einer Luft- und Plüssigkeitsabdichtung,
wie sie mit einem Zylinder zusammenwirkt, Fig. 16 eine im wesentlichen gesohnittene
Seitenansicht zur Darstellung einer weiteren Ausführungsform des Ausgabeauffange
zum Untersohied nach der Konstruktion der Fig.7 und 9 bis 14, wobei das Ventil in
seiner unteren Stellung ist, Fig.17 eine Ansicht @hnlich Fig.16, wobei jedoch das
Ventil in der angehobenen Stellung ist Fig.18 einen Schnitt nach Linie 18-18 der
Fig.16, Fig.19 einen Schnitt nach Linie 19-19 der Fig.16, Fig.20 einen Schnitt nach
Linie 20-20 der Fig.16, Fig.21 eine im wesentlichen geschnittene Seitenansicht eines
Teiles einer Füllmaschine entsprechend der in Fig.7 dargestellten Ausführungsform
zur Erläut@@ung einer welteren Ausführungsform eines Au@@@@@auffang@, wobei das
Ventil und ein Verschluss in ihren unturen Stellungen sind,
Fig.22
eine Ansicht entsprechend Fig.21, wobei Jedoch das Ventil und der Verschluss in
ihren angehobenen Stellungen sind, Fig.23 eine schaubildliche Ansicht zur Darstellung
eines napfförmigen Gliedes des Ausgabeauffangs gemäss Fig. 21 und 22, Fig. 24 einen
Schnitt nach Linie 24-24 der Fig.21.
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In dem Ausführungebeispiel nach den Fig. 1-6 ist eine durch Behälter
betätigte Ventileinrichtung als Ganzes mit 10 bezeichnet. Die Ventileinrichtung
10 bildet einen Teil einer Fitllmaschine, wie sie beisiielsweise in dem USA-Patent
Nr. 2 896 676 Fig.21-26 dargestellt und in der zugehörigen Beschreibung beschrieben
ist. Der Einfachheit halber ist nur eine einzige Ventileinrichtung 10 dargestellt,
doch sei darauf hingewiesen, dass eine typische drehbare Füllmaschine viele derartige
Binrichtungen hat.
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Die Ventileinrichtung 10 ist lösbar mit einem Tank 11 verriegelt,
der für alle anderen nicht dargestellten Ventileinrichtungen gemeinsam ist. Die
lösbare Verriegelungsvorrichtung weist gemäss der Zeichnung eine Schnappklemme 12
auf, die die Ventileinrichtung 10 lösbar mit dem Tank 11 verriegelt.
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Die Ventileinrichtung 10 hat eine stationäre Ventilhülse 13, die im
Querschnitt rohrförmig ist und in eine untere Stirnwand 14 übergebt. Die Stirnwand
14 hat einen äusseren, nach außen und unten geneigten Sitz 15. Perner ist ein bewegliches
Ventilglied 16 vorgesehen, das einen rohnflörmigen Querschnitt hat und an seinem
unteren Ende in einen nach unten rund außen geneigten Sitz 17 wendige, Wenn der
Sitz 17 in Berührung mit dem Sitz 15 ist, so ist eine abdichtende Berührung zwischen
der stationären Ventilhülse 13 und dem beweglichen Ventilglied 16 vorhanden. Die
stationäre Ventilhülee 13 hat zwei in Querriohtung angeordnete Auslassöffnungen
18, von denen lediglich eine dargestellt ist, durch die Fliissigkeit infolge ihrer
Schwerkraft in einen Behälter 19 einfliessen kann, wenn das bewegliche Ventilglied
16 in der in Fig.2 dargestellten Lage ist.
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Das obere Ende des beweglichen Venttlgliedes 16 hat eine äussere nach
oben gerichtete Schulter 22 und einen senkrecht sich erstreckenden Halsteil 23.
Das untere Ende 24 einer Druckfeder 25 liegt gegen die Schulter 22 an und Ubt auf
dieee einen naoh unten gerichteten Druck aus, wobei der Halsteil 23 eine Querverschiebung
des unteren Endes 24
der Peder 25 verhindert. Am oberen Ende der
stationären Ventilhülse 13 ist eine ringförmige Nut 26 angeordnet, die einen sich
radial nach bussen erstreckenden Flansch 27 verschiebbar in sich aufnimmt Der flansch
27 ist im wesentlichen U-formig und hat eine nach unten gerichtete Ausnehmung 28
an seiner unteren Fläche. Das obere Ende 29 der Feder25 greift in die Ausnehmung
28 derart ein, so dass eine Querverschiebung des oberen Endes 29 verhindert wird.
Die Feder 25 wird durch die Schulter 22 und den Flansch 27 unter Druck zwischen
diesen gehalten. Die Feder 25 kann zusammengedrückt werden, und der Flansch 27 bleibt
mit der stationären Ventilhülse 13 verbunden, während die Ventileinriohtung 10 von
der Maschine abgenommen ist, 10 dass also die Notwendigkeit, die Feder 25 auf der
Maschine zusammenaudrücken, nicht vorhanden ist. Es ergibt sich auch, dass jede
einzelne Ventileinrichtung 10 als Baueinheit auf der Maschine angebracht und von
der Maschine abgenommen werden kann.
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Das bewegliohe Ventilglied 16, das um die stationäre Ventilhülse 13
herum angeordnet ist, hat ein Aussendewinde 31. Ein@ durch die Behälter betätigbare
Betätigungsvorrichtung, die ala Ganzes mit 32 bezeichnet ist, hat ein Innengewinde
33 das mit dem Aussengewinde 31 verschraubt ist.
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Durch Verschrauben der Betütigungsvorrichtung 32 entlang
dem
bewegliohen Ventilglied 16 wird din Betätigungsvorrichtung sen@recht relativ zu
den beweglichen Ventilglied 16 verstellt. Um die Betätigungsvorrichtung 32 in eingestellter
Lage iu verriegeln, wird auf das Aussengewinde 31 eine Gegenmutter 34 aufgeschrnubt.
Die Betätigungsvorrichtung 32 hat jeweils einen radial nach aussen sich erstreckenden
Flansch 35, der an seinem Umfang mit sich nach unten erstreckenden Teilstücken 3G
versehen ist, die Jeweils in einem sich radial nach innen erstreckenden Vorsprung
37 endigen. Durch die Voreprünge 37 wird ein Abdichtpolster 38 in seiner Lage gehalten,
das eine nach unten geriohtete, mit den Behältern zusammenwirkende Stirnfläche 39
hat.
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Die obere Kante 40 des Behälter 19 liegt, wie in Fig.2 dargestellt,
gegen dieses Abdichtpolster 38 an und übt auf diesen Polster einen Druck aus, so
dass nun das bewegliche Ventilglied nach oben gegen die Wirkung der Beder 25 bewegt
wird. Der Behälter 19 wird in üblicher Weise mit Hilfe eines urvenbetätigten Trägers
41 angehoben und abgesenkt.
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Wenn der Behalter 19 gefüllt wird, so wird die Luft aus diesem Behälter
durch ein Rohr 42 abgelassen, das mit der Stirnwand 14 der stationären Ventilhülse
13 in flüssigkeitsdichter Verbindung ist. Das Rohr 42 erstreckt sich innerhalb der
rohrförmigen stationären Ventilhülse
13 nach oben durch eine Öffnung
45' im Tank 11 hindurch und ferner im Tank 11 bis oberhalb des Pegele der Flüssigkeit
L. Das obere Ende des Rohres 42 ist mit einer Prall, platte oder einer Ablenkvorrichtung
43 versehen, die sich in die Atmosphäre öffnet, Der Tank 11 hat einen nach unten
gerichteten Flansch 44, der in geeigneter Weise mit einem unteren bankteil 45 an
einer Öffnung 45' verbunden ist. Der Flansch 44 kann werner mit dem unteren Tankteil
45 so fest verbunden ein, dass er einen Teil des Tankes 11 bildet, und zwar beispielaweise
durch Schweissen oder durch entsprechende Rearbeitung. Der nach unten gerichtete
Flansch 44 hat einen sich nach aussen radial erstreckenden Flanschteil 46, der eine
nach unten und auasen geneigte Kurvenfläche 47 an seinem Umfang hat. Der Flansch
27 hat eine nach oben und aus sen geneigte Kurvenfläche48.
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Die Schnappklemme 12 hat im wesentlichen bogenfrmige Segmente 50 und
51, die mit einem Gelenk 52 gelenkig miteinander verbunden sind, Das Segment 50
endet entgegengesetzt zum Gelenk 52 in einem Hakenteil 53. Ferner ist ein bewegliches
Klemmelement 54 vorgesehen, das Seitenwände 55 und 56 hat, die. miteinander fluchtende
Schlitze 57 und 58
aufweisen. Entlang den länglichen Schlitzen
57 und 58 kann sich ein rohrförmiges Lager 59 bewegen. In das Lager 59 ist eine
Einsteilsohraube 60 eingeschraubt. Diese Einstellschraube 60 durchgreift mit ihrem
Gewinde auch einen Stegteil 61, der die Seitenwände 55 und 56 verbindet, Das Klemmelement
54 hat ein en durch Finger betätigbaren Handgriff 62, mit dessen Hilfe das bewegliche
Klemmelement 54 von Hand betätigt werden kann. In das rohrförmige Lager 59 erstrecken
sich entgegengesetzt gerichtete Enden 63 und 64 eines rechtwinklig geformten Bügels
65 hinein.
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Der Bügel 65 ist schwenkbar mit dem Segment 51 verbunden.
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Die Segmente 50 und 51 haben geneigte Kurvenflächen 67 und 68, die
eine Kurvenwirkung auf die Kurvenflächen 47 und 48 ausüben, wenn die Schnapp klemme
12 in ihre Klemmlage gedrückt wird, wobei ein oberes Endstück 70 der stationären
Ventilhülse 13 gegen den inneren Sitz 71 anliegt. Vorzugsweise ist ein Spalt zwischen
dem. Flansch 27 und dem Flanschteil 46 vorhanden, um sicherzustellen, dass das obere
Endstück 70 der stationären Ventilhülse 19 in der Lage ist, gegen den Sits-71 angepresst
su werden.
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Der obere Teil der stationären Ventilhülse 13, der in den Flansch
44 eingreift, hat eine Ringnut 72, in der ein O-Hing-Abdichtelement 75 angeordnet
ist. Das untere Ende
der stationären VentilhUlse 13, das an der
Innenwand 20 des beweglichen Ventilgliedes 16 vorbeigleiten kann, hat eine Nut 74,
in der ebenfalls ein O-Ring-Abdichtelement 75 angeordnet ist.
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In der stationären Ventilhülse 13 sind im Abstand angeordnete Nuten
76 und 77 vorgesehen, in denen Verschleissringe 78 und 79 angeordnet sind. Zwischen
der stationären Ventilhülse 13 und dem beweglichen Ventilglied 16 ist etwas Lu£t
vorhanden. Die innere Fläche 20 des beweglichen Ventilgliedes 16 ist in gleitender
Verbindung mit Verschleiß ringen 78 und 79. Diese Ringe haben die gleiche Konstruktion
wie die Versoleissringe 86 und 87, wie sie weiter unten beschrieben werden, und
sind auch aus den gleichen Materlalien zusammengesetzt. Entsprechend einer nicht
dargestellten Konstruktion können die Abnutzringe in Nuten des beweglichen Ventilgliedes
16 anstatt in Nuten der stationären Ventilhülae 13 untergebracht eein, E ist offensichtlich,
dass ein breiter, nicht dargestellter Verschleissring anstatt der zwei dargestellten
Verschleißringe verwendet werden kann.
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Beim Montieren der Ventileinrichtung 10 am Tank 11 wird das Rohr durch
die Öffnung 45' des Tankes eingesteckt, uWd
durch die gleiche Bewegung
erfolgt auch ein Einstecken des oberen Endes der stationären Ventilhülse 13 in eine
Bohrung 44', die an dem nach unten gerichteten Flansch 44 vorgesehen ist. Die Schnappklemme
12, die sich in der Offenstellung befindet, wird nun um den Flansch 27 und den Flanschteil
46 herumgelegt und dann in eine geschlossene Lage derart bewegt, dass der Kurventeil
53 durch die Öffnung 53' @ des beweglichen Verriegelungselementes 44 hindurchgeht.
Der durch Finger betätigbare Handgriff 62 wird dann unter Schnappwirkung in die
in i"ig.l-4 der Zeichnung dargestellte Lage geschnappt, so dass nun die Ventileinrichtung
10 in ihrer verriegelten Stellung relativ zum Tank 11 gehalten ist. Um sicherzustellen,
dass die Schnappklemme 12 die richtige Klemm- und Kurvenwirkung auf den Flansch
27 und den Flanschteil 46 ausübt, kann die Schnappklemme 12 durch Drehen der Einstellsch@aube
60 eingestellt werden, falls dies beim ersten Zusammenbau oder später sich als notwendig
erweisen sollte.
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In dem Ausführungsbeispiel nach Fig.7-14 ist ein Teilstück einer drehbaren
Fültmaschine dargestellt, die als Ganzes mit 80 bezeichnet ist. Diese Maschine ist
beispielsweise in dem US-Patent 2 896 676 in den Fig.1-2
dargestellt
und in der zugehörigen Beschreibung beschrieben, und ist ferner auch in dem USA-Patent
No.
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3 097 672 offenbart Die Füllmaschine 80 hat einen schalenartigen Tank
81, der eine Flüssigkeit L' enthält. Die Füllmaschine 80 hat eine Vielzahl von Kolben-zylinder-Dosieraggregaten,
die jeweils als Ganzes mit 82 bezeichnet sind, von denen jedoch nur ein Aggregat
gezeigt ist. Die einzelnen Kolben-Zylinder-DosieraEgregate weisen einen Kolben 83
auf, der in einem länglichen Zylinder 84 verschiebbar ist. Zwischen dem Kolben 83
und der Innenwand des Zylinders 84 ist ein Spielraum 85 vorgesehen. In Nuten 88
und 89 des Kolbens 83 sind Verschleiseringe 86 und 87 angeordnet.
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Die Verschleissringe 86 und 87 sind auf dem Kolben 83 in einem Abstand
angeordnet, wie er den:betreffenden' VerhAltnissen angepasst ist. Die Verschleiringe
86 und 87 haben jeweils benachbarte Enden 86' und 86" bzw. 87' und 87", so dass
die einzelnen Verschleissringe 86 und 87 als geschlitzt betrachtet werden können.
Die Enden 86' und 86" sind unter einem solchen Winkel geachlitzt, dass der Verschleiesring
86 sich um den Kolben 83 herumbewegt, wenn der Kolben 83 sich während der Einfüll-
und Ausgabehübe bewegt. Der Winkel des Schlitzes ist vorzugsweise, jedoch nicht
notwendigerweise, 450, Der Verschleissring 87
bewegt sich bei Bewegen
des Kolbens ebenfalls um diesen Kolben 83 herum, da die Enden 87' und 87" ähnlich
wie die Enden 86' und 86" des Verschleiß ringes 86 sind. Am oberen Ende des Kolbens
83 ist eine Rolle 90 angebracht, die in einer als Ganzes mit 91 bezeichneten Kurvenbahn
abrollt.
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Die Rolle 90 ist auf einer zapfenartigen Schraube 92 angeordnet, die
im Kolben 83 eingeschraubt ist. Der Zylinder 84 hat einen länglichen Schlitz 93,
aer sich in senkrechter Richtung erstreckt. Wenn nun der Xank 81 und die Kolben-Zylinder-Dosieraggregate
82 mit ihren zugehörigen Teilen sich drehen, 80 bewegt die stationäre Kurvenbahn
91 die einzelnen Kolben abwechselnd nach oben, um so den Einlasshub zu erzeugen
und nach unten, um so den Auslasshub zu erzeugen. Der Kolben 89 wird am Drehen durch
eine Führung in Form eines Führungsblockes 94 gehindert, der in dem länglichen Schlitz
95 gleitet. Da die Verschleissringe 86 und 87 gesohlitst sind, und ferner ein Abstand
85 wie schen dem Kolben 83 und der Innenwand des Zylinders 84 vorbanden ist, und
da schliesslich der Vorschleissring 86 sich oberhalb des unteren' Endes des länglichen
Schlitze@ 93 bewegt, so kann die Luft frei in den Spielraum 85 hinein und aus diesem
Raum heraus strömen. Dicht neben einem durch die Flüssigkeit beaufschlagbaren Ende
95 des Kolbens 83 ist eine A;bdichtvorriohtung angeordnet, die als Ganzes
mit
96 bezeichnet ist und die dasu dient, um den Austritt von Luft in einen Durchgang
97 zu verhindern, der durch ein Ventilauelassgebäuse 98 definiert oder gebildet
wird. und zwar beim Einlasshub des Kolbens 83. Ferner wird hierdurch ein Flüssigkeitsleckfluss
vom Durchgang 97 während des Ausgabehubee des Kolbens 89 verhindert. Die Abdichtvorrichtung
96 hat ein Paar von federnden und napfförmigen Abdichtungen 99 und 100, die aufeinanderzu
geriohtet sind. Die Abdichtungen 99 und 100 werden in Nuten 101 und 102 des Kolbens
83 gehalten. Die Nuten 101 und 102 sind zum Teil durch eine gemeinsame Kante oder
Rippe 103 gebildet, die einen kleineren radialen Umfang als der Kolben 83 hat, so
dass sich ein Durchgang 103' ergibt und Bldssigkeit damit zwichen den Abdichtungen
99 und 100 kommunizieren kann. Die U- bzw. napfförmigen Abdichtungen 99 und 100,
die sich vollständig um den Kolben 89 herum erstrecken, haben ununterbrochene Lippenteile
104 und 105. Bevor nun die Behälter mit einer neuen Oharge gefüllt werden sollen,
wird die Mawohine so betätigt, dass jeder einzelne Kolben 89 mindestens einen Ausgabehub
durchführt. Beim ersten Ausgabehub eines bestimmten Kolbens U3 gestattet der @ippenteil
105 einen Durchgang von Flüssigkeit aus dem Durchgang 97 in den Durchgang 103',
well w@hr@@@ d@@ Ausga@@hub@@ der @ippentell 105 in der Hauptsache
nicht
mehr eine Abdichtfunktion durchführt. Die Anwesenheit von Flüssigkeit in dem Durchgang
103r gewährleistet, dass die ausseren Flächen der Lip@enteile 104 und 105 durch
die einzufüllende Flüssigkeit benässt werden. Nach einer soll ständigen Durchführung
des ersten Außlasshubes wird der Kolben nach oben während seines Einlasshubes so
bewegt, dass der Lippenteil 105 nun den Durchgang Q7 gegen Luftleckfluea von innerhalb
des Zwischenraumes 85 abdichtet.
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Während des Einlasshubes hat der Lippenteil 104 in erster Linie keine
Abdichtfunktion.
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Wenn die Maschine 80 mit einer verhältnismässig geringen .Geschwindigkeit
betätigt wird und/oder das einzufüllende Material eine verhältnismnsaig niedrige
Viskosität hat, so ist die nach unten gerichtete U-förmige Abdichtung 104 allein
ausreichend, um den Durchgang 97 gegen Luft- und Flüssigkeitsleckfluss abzudichten.
Wenn sich nun die Kolben 89 während ihrer Einlass- und Ausgabehübe bewegen, so verursachen
die geneigten oder schrägen Enden 86' und 86" und 87' und 87" der Verschleissringe
86 und 87 eine progressive Bewegung dieser Verschleissringe 86 und 87 um den Kolben
herum, und zwar derart, dass eine gleichmässige Abnutzung erfolgt. Die Verschleissringe
86 und 87 sind voraugsweise aus nichtmetallischem Material, wie beispielsweise
Polytetrafluoräthylen,
das im Handel unter dem Warenzeichen Teflon vertrieben wird.
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Um nun eine rohrförmige Einlassöffnung 111 und eine rohrförmige Auslassöffnung
112 wahlweise zu öffnen, ist eine Ventileinrichtung vorgesehen, die als Ganzes mit
110 bezeichnet ist. Die Ventileinrichtung 110 hat ein senkrecht bewegbares Ventilglied
113 mit einem Schliessteil 114, der in die Einlassöffnung 111 hinein und aus dieser
heraus bewegbar ist. Perner ist ein Schliessteil 115 vorgesehen, der in die Auslassöffnung
112 hinein und aus dieser heraus bewegbar ist. Der obere Teil der Ventileinrichtung
110 ist mit einer drehbar angeordneten Rolle 116 versehen, mit deren Hilfe das Ventilglied
113 in die angehobene Stellung bewegt werden kann. Ferner ist noch ein auf ein Magnetfeld
ansprechendes Element 117 angebracht, mit dessen Hilfe das Ventilglied 113 in seiner
angehobenen Stellung gehalten und in seine untere Stellung abgesenkt werden kann,
wie dies im einzelnen in dem vorerwähnten Patent 3 097 672 beschrieben ist. Es sei
darauf hingewiesen, dass das Ventilglied 113 in seiner angehobenen Stellung auch
durch Mittel gehalten werden kann, die anders sind als in diesem Patent und sich
von diesem unterscheiden, Beispielsweise wird in diesem Zusammenhang auf eine in
dem USA-Patent 2 896 676
dargestellte und beschriebene Kurvenbahn
verwiesen.
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Wie deutlich aus Fig .9-11 hervorgeht, hat der Schliessteil 114 eine
ununterbrochene Umfangsnut 118, in der eine federnde U-förmige Abdichtung angeordnet
ist, die als Ganzes mit 119 bezeichnet ist. Die U-förmige Abdichtung 119 it mit
einem ununterbrochenen Lippenteil 120 versehen, der mindestens an seinem oberen
Ende in der Nut 118, wie bei 121 dargestellt, etwas abgenommen ist. Der Lippenteil
120 erstreckt sich in einer Richtung im wesentlichen auf die Auslassöffnung 112
zu, d.h. im wesentlichen nach unten. Wenn der Schliessteil 114 im Durchgang 97 zwischen
der Einlassöffnung 111 und der Auslassöffnung 112 gemäss den Sig. 9-ll angeordnet
ist, so erstreckt sich der Lippenteil 120 radial etwas über den Umfang des Schliessteile
114 hinaus, Wenn der Schliessteil sich aus der Lage gemäss Fig.9 in die Lage gemäss
Fig.10 bewegt, so wird der Lippenteil 120 bei Berührung mit der Innenfläche nach
innen der Einlassöffnung 111 zu abgebogen.
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Infolge der Tatsache, das das obere Ende des Lippenteils 120 in der
Nut 118, wie bei 121 angedeutet, abgenommen ist, wird eine Beschädigung der Abdichtung
119 verhindert. Die untere Fläche der Nut 118 ist derart abgeschrägt, dass in
der
Abdichtung 119 eingeschlossene Flüssigkeit in den Durchgang 97 gedrückt wird. Die
Abdichtung 119 ist von besonderem Vorteil, wenn der Tank 81 eine Flussigkeit niedrigerer
Viskosität enthält. Wenn ein Leckfluss zwischen der Einlassöffnung 111 und dem Schliessteil
114 bei offener Auslassöffnung 112 und mit dem Kolben 83 am Ende seines Ausgabehubes
eintreten würde, so würde nicht nur die Flüssigkeit vollständig aus dem Durchgang
97 abfliessen, sondern es würde auch die eine niedrigere Viskosität aufweisende
Flüssigkeit aus dem Tank 81 durch den Durchgang 97 und durch die Auslassöffnung
112 abfliessen können. Eine als Ganzes mit 124 bezeichnete Ausgabevorrichtung hat
die Porm einer Ausgabedüse 125, die von dem Ventilöffnungsgehause 98 aus nach unten
gerichtet ist. Das untere Ende des Ventilöffnungsgehäuses 98 hat einen äusseren
Flansch 126, während das obere Ende der Ausgabedüse 125 mit einem a@sseren Flansch
127 versehen ist, der relativ zu dem äusseren Flansch 126 im Abstand, Jedoch auf
diesen zu Gerichtet ist. Der Umfang des Aussenflansohes 126 weist eine nach aussen
und unten geneigte Kurvenfläche 128 auf, während der äussere Flansch 127 eine nach
aussen und oben geneigte Kurvenfläche 129 hat. Ferner drückt eine Schnappklemme
12', die mit der Schnappklemme 12 gemäss dem ersten Ausführungsbespiel
identisch
ist, das obere Ende 131 der Ausgabedüse 125 auf einen mit einer inneren Schulter
versehenen Sitz 132 des Ventilauslassgehüuses 98. Der Sitz 132 hat eine Öfinung
133, durch die das Ventilglied. 113 sich hindurchbewegen kann. In einer Nut 135
im oberen Ende der Ausgabedüse 125 dicht neben dem Ende 131 ist ein federnder 0-Ring
134 angeordnet. Das obere Ende der Ausgabedüse 125 greift in eine senkrechte Ringbohrung
136 hinein, die am Sitz 132 endigt.
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Ein Teil des Ventilgliedes 113 ist so angeordnet, dass sich ein Ausgabeauffang
ergibt, der als Ganzes mit 140 bezeichnet ist. Der Ausgabeauffang 140 ist verschiebbar
in der DUee 125 angeordnet und kann sich aus einer unteren Stellung gemäss Fig.9
in eine angehobene Stellung gemäss Fig. 10 bewegen. Der Schleißteil 114 und der
Ausgabeauffang 140 sind durch einen Sohaft 141 von verhältnismässig kleinem Durchmesser
miteinander verbunden. Der-Ausgabeauffang 140 endigt an seinem unteren Ende in den
@chliessteil 115.
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Der Ausgabeauffang 140 wird durch verschiedene Ausschnitte 1; Ventilglied
113 gebildet, deren Teilstücke wie folgt sind: ein senkrechter Durchgang 142, der
in Flüssigkeitskommunkation mit der Flüssigkeit im Durchgang 97 ist und
der
in ein Paar von horizontalen Durchgängen 143 und 144 miindet, die ihrerseits mit
einem Paar von senkrecht sich erstreckenden Durchgängen 145 und 146 in Verbindung
stehen ; die Durchgänge 145 und 146 kommunizieren mit einem sich senkrecht erstreckenden
Ausgabedurchgang 147, der teilweise durch die Düse 125 gebildet wird, und zwar mit
Hilfe von einem Paar von Durchlässen 143 und 149. Durch die Öffnung 112 erfolgt
selbstverständlich keine Flüssigkeitssausgabe, wenn das Ventilglied 113 in der Lage
gemäss Fig. 9 ist.
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Wenn das Ventilglied 113 in der Lage gemäss Fig.10 ist und wenn der
Kolben 83 sich während seines Ausgabehubes bewegt, so wird Flüssigkeit vom Zylinder
84 durch den Kolben 83 in den Durchgang 97 transportiert, die dann durch den Ausgabeauffang
140 und durch die Auslassöffnung 112 austritt. Der Flüssigkeitsweg durch den Ausgabeauffang
ist nun wie folgt durch den sich senkrecht erstreckenden Durchgang 142 und quer
über die Durchgänge 143 und 144 in die senkrecht sich erstreckenden Durchgänge 145
und 146 und quer durch die Durchgänge 148 und 149 in den Ausgabe durchgang 147 und
durch diesen hindurch. Wenn das Ventilglied 113 in der Stellung gemäss Fig.lO ist
und wenn der Kolben 83 seine Bewegung während des Ausgabehubes beendet hat, so verhindert
der Ausgabeauffang 140 ein Abfliessen
von Flüssigkeit aus dem Durchgang
97. Entsprechend der Viskosität der abzufüllenden Flüssigkeit kann ein Abfluss eines
Teile der Flüssigkeit oder der ganen Flüssigkeit in dem Ausgabedurchgang 147 und
in den Durchgängen 148 und 149 eintreten. Wenn einmal die Flüssigkeit von den Durchgängen
147, 148, 149 abgeflossen ist, so iet. ein weiteres Abfliessen unmöglich, da keine
Luft in die Durchgänge 145 und 146 als Ersatz für die Flüssigkeit eintreten kann.
Die Abdichtung 119 verhindert einen Leckfluss vom Tank 81 in den Durchgang 97 und
durch den Ausgabeauffang 140 und durch die Auslassöffnung 112.
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Wenn angenommen wird, dass mindestens ein Teil der Flüssigkeit aus
den Durchgängen 147, 148 und 149 abgeflossen ist und wenn ferner angenotnmen wird,
dass der Kolben sich@der Endstellung seines Ausgabehubes zu, bewegt, so wi,,rd irgendwelche
Luft zuerst aus den Durchgängen 147, 148 und 149 ausgetrieben und enteprechend der
noch verhleibenden Grösse der nicht durchgeführten Ausgabebewegung des Kolbens wird
Flüssigkeit durch die Ausl@@@öffnung 117 endge@@ben.
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Wenn der Schliessteil 115 in die auslassöffnung 112 eintritt, um einen
weiteren Flüssigkeitsfluss durch den Ausgabeauffang 140 zu verhindern, so beginnt
eine innere Aushahmung 150 eine Kommunkation zwischen den senkrechten Durchgang
142
und den Durchgängen 148 und 149 in der Weise herzustellen,
äass irgendeine in den Ausgabedurchgängen 147, 148, 149 vorhandene Luft nun unmittelbar
in den senkrechten Durchgang 142 des Nebenflusses abgeleitet wird. Mit der Innenfläche
152 der Düse 125 wirkt ein nach unten, und innen geneigter Teil 151 susammen, der,
sich unmittelbar oberhalb des Schliessteils 115 befindet, um so irgandwelche Luft
zurück in den Durchgang 97 zu pumpen. Wenn das Ventilglied 113 in seiner untersten
Lage gemäss Fig.9 ist, so kann mindestens ein Teil der sich in dem Durchgang 97
befindlichen Luft einen Weg zum Tank und zu der Oberfläche der Flüssigkeit 11' finden.
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In Fig.15 ist eine Abdichtvorrichtung dergestellt, die als Ganses
mit 155 beseichnet ist. Die Abdichtvorrichtung 155 unterscheidet sich von der Abdichtvorrichtung
96 insofern, als anstelle eines Paares von U-förmigen Abdichtungen eine fesernde,
G-förmige Abdichtung vorgesehen ist. Die Abdichtvorrichtung 155 hat ein Paar von
ununterbroohenen Lippen teilen 104' und 105', die aufeinanderzu garichtet sind,
Der Lippenteil 104' ergibt eine Flüssigkeitsabdichtung, wahrend des Ausgabehubes
des Kalbens 83', während der Lippenteil 105' eine Luftabdichtung beim Einlasshub
des
Kolbens 832 ergibt. Der Kolben 83' hat nur eine Nut 156 zur
Aufnahme der Abdichtvorrichtung 155. In übrigen ist der Kolben 83' identisch mit
dem Kolben 83 und hat im Abstand angeordnete Verschleissringe, die in ihrer Konstruktion
gleich den Versohleiesringen 86 und 87 sind.
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Dargestellt ist dabei ein Teilstück eines Versohleiesringes 157,
der dem Verschleissring 87 entspricht.
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In dem Ausführungsbeispiel nach den Pig. 16-20 sind die Einzelteile
mit der im wesentlichen gleichen Konstruktion, Funktion und Lage wie in dem Ausführungsbeispiel
nach Fig.7-14 mit den gleichen Bezugssiffern unter Hinzufügung des Buchstabene "a"
bezeichnet. Die Ausgabevorrichtung 124a hat eine Ausgabedüse 160, die mtt einem
Ventilauslassgehüuse 97a löshar verriegelt ist, und zwar durch eine Schneppkl@@@@
12a'. Das Ventilauslassgehänse 98a hat einen sich nach @@@sen erstreckenden, ununterbrochenen
Ringflansch 161, der in einer sich nach aussen und unten erstreckenden Lurventläche
162 endet. Das Ventilauslassgehä 98a hat ein rohrförmiges Teil 163, en dessen unterem
Ende sich eine Anschlagflüche 164 befindet, die unterhalb des Flansches 161 angeordnet
ist. Die Ausgebedüse 160 het einen äusseren Ringflansch 163 an ihrem oberen Ende,
und
der-Flansch 165 endigt in seinem Umfang in eine naob aussen und oben geneigte Kurvenfläche
166. Die Düse 160 hat ferner ei"je innere nach oben weisende Schulter 167, die in
Berührung mit der Anschlagfläche, 164 kommt, wenn die Schnappklemme 12a' in ihre
Verrisgelungsstellung gebracht wird. In einer Ringnut 169 der Ausgabedüse 16D eine
federnde Abdichtung 168 an einer Stelle eingesetzt werden, die zwischen der oberen
Fläche des Flansches 65 und der Schulter 167 ist. Die Abdichtung 168 könnte ebenfalls
in einer nicht dargestellten Ring-nut in dem Rohrteil 163 des Ventilauslassgehöuses
98a untergebracht werden. Eine Einlassöffnung l71 und ein Teil eines Ausgabeauffanges,
der als Ganzes mit l4Oa bezeichnet ist, wird durch ein rohrförmiges Glied gebildet,
das als Ganses mit 170 bezeichnet ist. Zum Schliessen der Einlsesöffnung 171 und
zum Schlieasen der auslassöffnung 112a hat ein als Ganzes mit 113 a bezeichnetes
Ventilgliet eine Schlieseteil 114a bzw. einen Schliessteil 115a, Das Ventil glied
113a hat einen Durchgang 172, der sich quer über Ventilglied 113a erstreckt und
mit einem senkreset sich erstreckenden Durchgang 173 kommunisiert, Das Rohrglied
170 ist an seinem oberen Ende mit einer Öffnung 174
die eine Verbindung
zwischen dem Durchgang 173 uad dem Durchgang 175 herstellt, wenn das Ventilglied
115a in seiner angehobenen Lage gemäss Fig.17 ist. In dieser Stellung ist der Ausgabedurchgang
175 in Kommunikation mit der Öffnung 112a. Der Durchgang 175 wird teilweise durch
einen Teil des Ventilauslassgehäuses 98a und einen Teil der Ausalssdüse 160 gebildet
und ist ferner teilweise durch ein Teilstück der äusseren Fläche des rohrförmigen
Gliedes 170 definiert. Wenn der Schliessteil 115a die Auslassöffnung l12a zu schliessen
beginnt, wird über den Durchgang 174 eine Verbindung zwischen dem Durchgang 175
und des Durchgang 97a hergestellt. Wenn der Schliessteil ll4a ich soweit nach unten
bewegt hat, dass die Einlassöffnung 171 gedffhet wird, so kann Flüssigkeit und irgendwelche
in dem Durchgang 175 vorhandene Luft durch den Durchgang 174 durch dt,e Einlassöffnung
171 in den Tank 81a einströmen. Entsprechend der Viskosität der Flüssigkeit kann
ein Teil der Luft aus dem Durchgang 175 in den Durchgang 97a beim Binlasshub des
Kolbens eingesaugt werden.
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In dem Ausführungsbeispiel nach den Fig.21-24 werden die gleichen
Bezugezeichen verwendet, um Teile zu bezei@@@en, die in ihrer Konetruktion, Funktion
und Lage den Teilen
des Ausführungsbeispiels nach den Fig.7-14
ähnlich oder gleich sind, wobei noch ein Buchstabe "b" beigefügt ist.
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Das Ventilauslassgehäuse 97b unterscheidet sich von dem Ventiläuslaasgehäuse
97 insofern, als ein nach unten hängender Flanschteil 180 Innengewinde 181 hat.
Fine zweiteilige ausgebevorrichtung, die alB Ganzes mit 182 bezeichnet ist, hat
ein nach unten hängendes Rohrglied 183, das eine Auslassöffnung 184 aufweist und
einen Teil eines Auslassauffangs bildet, der ale Ganzes mit 185 bezeichnet ist.
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Das rohrförmige Glied 189 hat ein Aussengewinde 186 an seinem oberen
Ende. Die Auslassvorrichtung 182 weist ferner eine Ausgabedüse 187 auf, die lösbar
dadurch eine Schnappklemme 12b' mit dem Rohrglied 183 verriegelt ist. Daß untere
Ende des Rohrgliedes 183 ist mit einem ringförmigen Aussenflansch 188 versehen,
der eine nach unten und aussen sich erstreckende Kurvenfläche 189 hat, während das
obere Ede der Ausgebedüse 187 einen äusseren Flansch 190 besitzt, der eine nach
aussen und oben geneigte Kurvenfläche 191 hat. Mit Hilfe eihes Werkzeuges können
flache Flächen 188' de Flansches 188 erfasst werden, um so, das Glied 183 leicht
ansiehen oder es von dem Ventilauslassgehäuse 98b entfernen zu können. Ein nach
unten gerichteter rohrförmiger
Teil 192 des Gliedes 183 hat eine
Anschlagfläche 193, die in Berührung mit einer nach oben gerichteten Innenschulter
194 der Düse 187 ist. Ein Flüssigkeitslsckfluss zwischen dem Rohrglied 183 und der
Düse 184 wird durch eine federnde Abdichtung 195 verhindert.
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Das untere Ende der Düse 187 hat eine nach innen und unten geneigte
Ringinnenfläche 196, die in eine scharfe ringförmige Auslassöffnung 197 endigt.
Im Abstand vom Boden der Innenfläche der Düse 187 und einem nach unten gerichteten,
rohrförmigen Teilstück 199 des Gliedes 183 und zwischen diesen ist ein Napfglied
198 angeordnet, das einen senkrecht sich nach unten erstreckenden Durohgang 200
definiert, der mit einea senkrecht sich eratreckenden Ausgabedurchgang 201 über
die Durchgänge 202 des rohrförmigen Gliedes l98 kommuniziert. Das Napfglied 198
hat eine horizontal sich erstreckende Unterwand 203, ao dass Flüssigkeit durch die
Auslassöffnung 184 durch den Durch gang 200, durch die Durchgänge 202, durch den
Durchgang 201 und durch die Auslassöffnung 197 hindurchströmen muss.
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Die Durchgänge 202 sind zwischen den sich nach oben erstreckenden
Vorsprüngen. 204 angeordnet, die vorzugsweise etwas vor dem Glied 183 endigen Das
Napfglied 198 hat eine Vielzahl von radial sich nach aussen erstreckenden
Vorsprüngen
205 (im vorliegenden Fall vorzugsweise 3), durch die das Napfglied 198 innerhalb
der Düse zentriert wird und die das Napfglied 198 am oberen Ende der geneigten Flächen
196 halten.
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Zum Öffnen und Schliessen der ausgabeöffnung 197 ist ein, Verschluss
vorgesehen, der als Ganzes mit 206 bezeioh'net ist und einen flexiblen, federnden
Schliegstell 206' aufweist.
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Der Schliessteil 206' hat eine nach oben und aussen geneigte; Fläche
207, die im wesentlichen unter dem gleichen Winkel. wie die Flache 196 geneigt ist
und die bei Berührung mit der geneigten Fläche 196 eine Abdichtung ergeben kann.
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Die Schliessteil 206' ist vorzugsweise aus einem flexiblen, federnden
Material, wie beispielsweise Gummi, hergestellt, das mit der auszugebenden Flüssigkeit
verträglich ist, so dass er sich an kleinere Unregelmässigkeiten der Ringinnenfläche
196 anpassen kann und damit eine wirksame Abdichtung gegen Flüssigkeitsabtropfen
hat. Am Verschlussteil 206' ist ein sich senkrecht erstreckender Schaft 208 angebracht,
und zwar beispielsweise dadurch, dass eine perforierte Platte 209 am unteren Znd,ö
des 208 befestigt ist und durch Anformen des Schlieseteiles 206' am unteren Ende
des Schaftem 208 ud der Platte 209. Der Schaft 208 kann sich in einer senkrechten
Öffnung 210 in
der Unterwand 203 des Näpfgliedee 198 verschieben
und ist dort geführt. Das Spiel zwischen dem Schaft 208 und der Öffnung 210 reicht
nur aus, um eine Schiebebewegung des Schaftes 208 zuzulassen. Die Bodenwand 203
des Napfgliedss 198 hat eine Ausnehmung 211 an der Stelle der Öffnung 210. In der
Nähe des oberen Endes des Schaftes 208 ist einehakenförmige Ausnehmung 212 vorgesehen.
Das eine Ende einer Druckfeder 213 ist in der hakenförmigen Ausnehmung 212 eingehakt,
und das andere Ende der Druckfeder 213 greift in die Ausnehmung 211 ein. Das Ventilglied
113b hat eine mittlere nach unten sich öffnende konueförmige Auanehmung 214, in
die sich das obere Ende les Schaftes 208 hineinbewegen kann. Das Ventilglied 113b
kann den Verschluss 206 in Abwärterichtung gegen die Wirkung einer nach oben gerichteten
kraft der Druckfeder 213 bewegen.
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Das Ventilglied 113b ist mit dem Verechluss 206 über eine Schleppverbindung
verbunden, die als Ganzes mit 215 bezeichnet ist. Wenn sich das Ventilglled 113b
so nach bewegt, dass der Schaft 208 die Berührung mit dem Ventilglied 113b verliert,
so kann nun die Druckfeder 2l die Abdichtung nach oben gegen die Bodenwand 203 des
Napfgliedes 198 drücken, so dass nun die Ausgabeöffnung 197 volletändig geöffnet
wird. Wenn das Ventilglied 113b in der in Fig.22 dargestellten Lage ist, so kann
Flüssigkeit durch den
Durchgang 97b, durch den Ausgabeauffang 185
und durch die Ausgabeöffnung 197 austreten, unter der Annahme natürlich, dass das
in Fig.22 nicht dargestellte Kolben-Zylinder-Dosieraggregat sich auf seinem Austgabehub
befindet.
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In dieser Lage ergibt der Schlieseteil 206' ebenfalls eine Hilfsabdichtung
gegen einen Flüssigkeitsleckfluss zwischen dem Schaft 208 und der Öffnung 219. Wenn
der Schliessteil ll5b des Ventilgliedes 113b die Auslassöffnung 184 zu schliessen
beginnt, so fängt der Schaft 208 an, das Ventilglied 113b in der Ausnehmung 214
zu berühren.
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Wenn das Ventilglied 113b sich in der Abwärtsrichtung weiterbewegt,
so bewegen das Ventilglied 113b und der Verschluss 206 sich zusammen ale eine Einheit.
Wenn das Ventilglied 113b sich nach unten in seine unterste Stellung gemäss Fig.21
bewegt hat, so hat der Schliessteil 206' die Ausgabeöffnung 197 geschlossen.