DE1585385A1 - Mustereinrichtung fuer Rundstrickmaschine - Google Patents
Mustereinrichtung fuer RundstrickmaschineInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/66—Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements
- D04B15/68—Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements characterised by the knitting instruments used
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Description
- Mustereinrichtung für Rundstrickmaschine Die Erfindung betrifft eine Mustereinrichtung für Rundstrickmaschinen, bei der durch eine Fadenlegplatine zur Ausbildung eines Musters einer Nadel ein Buntfaden zugeführt wird, welcher allein verarbeitet und senkrecht im Gestrick verlaufend zu liegen kommt. Derartige Rundstrickmaschinen finden insbesondere zur Herstellung von Strümpfen Verwendung.
- Bei bekannten Doppelzylinder-Strickmaschinen ist am oberen Zylinder eine Aufplattiermustereinrichtung vorhanden. Das Aufplattiermusterstricken erfolgt dabei so, daß ein Auswahlsystem für die Fadailegplatinen bestimmt, welche Nadeln des unteren Zylinders mit Buntfäden mittels der Fadenlegplatinen umlegt werden. Die im unteren Zylinder in gleicher Höhe anlaufenden Nadeln kommen dabei in den Bereich des Auswahlsystems. Dabei werden durch das Auswahlsystem entsprechend dem gewünschten Musterbild die Fadenlegpiatinen so in Bewegung gebracht, da13 sie ihren Buntfaden in die Nadeln einlegen. Deshalb sind die von dem Auswahlsystem ausgesuchtere Narlr;in des unterem Zylinders mit einer alten Masche beleirt, die hinter der @adr:lzunge liegt, sowie; mit dem neu eLngelegt@-r_i liuntl'aderr, der, irr derr Nildellrlngerrbereich gelangte. Bei der Wc:iterdrc:lrirrrg der @aac;hinc; c@rrc,ictron dieso Hudeln In der vorher eingenommenen Höhe die Abstrickstelle. Dann werden«die alten Maschen der Nadeln über die vorher eingelegten Buntfäden . und den an dieser Stelle zugeführten Grundfaden abgeschlagen, so daß die alten Maschen die neu eingelegten Fäden zur Masche eingebunden haben. Dabei sollten die $üher eingelegten Buntfäden über dem an dieser Stelle zugeführten Grundfaden so liegen, daß sie auf der rechten Warenseite ganz außen liegen.
- Bei dieser Mustermethode ergibt sich jedoch die Schwierigkeit, daß die Buntfäden oftmals unter dem Grundfaden liegen, so daß sie auf der rechten Warenseite nicht .zu sehen sind. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, daß der Grundfaden und der Buntfaden nicht immer in gleichmäßiger Fadenspannung von den Spulen laufen, daß die Maschenfestigkeit für Aufplattiermuster ungünstig gewählt ist, oder daß eine Rippart gewählt wurde, die den Plattiervorgang an der Abstrickstelle so beeinflusst, daß der Buntfaden fast völlig verschwindet. Gründe dieser Art können deshalb dazu führen, daß das Musterbild im Gestrick so unvollkommen erscheint, daß die Ware nur als zweite Wahl anzusehen ist. Ein weiterer Nachteil bei derartigen Aufplattiermustern ist selbst bei einwandfreier Verarbeitung beider Fäden darin zu sehen, daß der unten liegende Grundfaden immer bei einer Buntfadenmasche mit enthalten ist, so daß viele Aufplattiermuster in ihren Konturen unerwünscht unscharf oder undeutlich erscheinen.
- Die erwähnten Nachteile und Schwierigkeiten werden durch eine Mustereinrichtung für Rundstrickmaschinen gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der senkrecht im Gestrick verlaufende Buntfuden allein verarbeitet wiid, indem durch ein Auswahlsystem am unteren Zylinder eine Nadel so weit hochgeschoben wird, daß die alte Masche-hinter die Nadelzunge gleitet, und der Buntfaden, der durch die Fadenlegplatine zugeführt wird, alleine in den Nadelzungenbereich zu liegen kommt, der dann einem Nadelsenkerteil so zugeführt wird, daß es zu einer alleinigen Maschenbildung des Buntfadens kommt. Eine derartige Mustereinrichtung einer Doppelzylinder-Strickmaschine-hat ein am unteren Zylinder befindliches Auswahlsystem nach Art und Arbeitsweise der bekannten Hinterleg-Jacquard-Maschinen und eine am oberen Zylinder für die Fadenlegplatinen vorhandene Austriebatelle, wodurch die Fadenlegplatinen-beim Musterstricken ständig in Arbeitsstellung gebracht werden. Es braucht also am oberen Zylinder keine Auswahl getroffen zu werden. Die ausgewählten und mit Buntfaden umlegten Nadeln des unteren Zylinders werden dann in Schloßkanälen bis an eine ihnen zugedachte Abstrickstelle weitergeführt, wo dann vom Buntfaden eine Masche gebildet wird. Ein auf diese Weise hergestelltes Warenstück behält trotzdem den an sich beliebten Charakter der Aufplattierware. Es hat also keine flottliegenden Fäden auf der inneren Warenseite und keine-Buntfäden in den linken Maschen, wie dies bei den bekannten Hinterleg-Jacquard-Maschinen der Fall ist.
- Anhand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Die einzige Figur dient zur Erläuterung des grundsätzlichen Arbeitsablaufs einer Mustereinrichtung gemäß der Erfindung, die beispielsweise an einer zweisystemigen Rundstrickmaschine vorgesehen ist. In der Zeichnung sind zwei Nadeln 1,2 dargestellt, die sich im Lauie einer '7ylinderunidreliurig in den jeweils zum Musterstricken e>i-iordE:iliclien Positionen ljei iiiden.
- 1)ie entsprechend vorgelagerte Auswahlstelle 5 mit deni da-'Lll@reli@l'I/ren Niv(:ll i(#rteil. 12 l)estiinuiL, ivelclie Nadel Grundfaden und welch: Nadel liinil.laden stricken soll. 1)i(; Nadel 1, die hei diesem Beispiel Buntfaden bekommen soll, läuft den Übernahmeteil 4
and wird dadurch so weit ausgetrieben, daß die alte Masche hier die Nadelzunge gleitet. Aus dem höchsten Punkt des Uber- nahmeteils 4 ist die Nadel 1 bereits in die ausgetriebene Faden- legplatine 5 eingelaufen und erhält in dieser Höhe durch die jetzt wieder zurückkehrende Fadenlegplatine ihren Buntfaden. Bei der Weiterdrehung des Zylinders erreicht die Nadel 1 den Nadelsenkerteil 6 und wird von diesem abgezogen, bis der vorher eingelegte Bunt- faden zu einer fertigen Masche ausgebildet ist. Während dieser Zeit befindet sich die Nadel 2 im Hinterlegkanal. Damit ist die erste Phase, die zur alleinigen Verarbeitung des Buntfadens führt, be- endet. Die Auswahlstelle 7 mit dem Nivellierteil 13 arbeitet in Ergänzung zur Auswahlstelle 3, so daß die durch die Auswahlstellen 5 und 7 zur Maschenbildung hochgehenden Nadeln eine Mustervollreilie bilden. Aus der Figur ist ersichtlich, daß jetzt die 'Tadel -2 zur Maschenbildung gelangt, während die Nadel 1 im Hinterlegkanal verbl=-ibt. Der Nadelsenkerteil 9 strickt nun den zugefü;irten Grund- `' n der Nadel 2. ab. Da nach der Auswahlstelle 7 keine Xlivellierung erfolgt, geht die Nadel 2 am Übernalinicteil 10 wieder liocli und kann somit am Nadelsenkcrteil 11, also der Strickstelle des rtaeii.en Systems, abgestricki; werden. In dieser Zeit läuft die Nadel 1 Hinterlegt. Obwohl das besrliriebene Ausführungsbeispiel eine zweisysteniige itundstrickmaschine betrifft, kann die Erfindung allgemein aiii' ein- oder iiielirs3Tsteinigc; ltiiudstaicliiii;ischinen angewandt wcrdeii.
Claims (1)
- Patentanspruch Mustereinrichtung für Rundstrickmaschinen, bei der durch eine Fadenlegplatine zur Ausbildung eines Musters einer Nadel ein Buntfaden zugeführt wird, d a d u r c h g e k e n n z e i oh -n et , d a ß der senkrecht im Gestrick verlaufende Buntfaden allein verarbeitet wird, indem durch ein Auswahlsystem am unteren Zylinder eine Nadel soweit hochgeschoben wird, daß die alte Masche hinter die Nadelzunge gleitet und der Buntfaden, der durch die Fadenlegplatine zugeführt wird, alleine in den Nadelzungenbereich zu liegen kommt, der dann einem Nadelsenkerteil so zugeführt wird, daß es zu einer alleinigen Maschenbildung des Buntfadens kommt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST024879 | 1966-01-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1585385A1 true DE1585385A1 (de) | 1970-11-12 |
Family
ID=7460304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661585385 Pending DE1585385A1 (de) | 1966-01-20 | 1966-01-20 | Mustereinrichtung fuer Rundstrickmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1585385A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2752270A1 (de) * | 1976-12-01 | 1978-06-08 | Lonati Cost Mecc | Verfahren zur herstellung von gemusterten strickwaren und doppelzylinder-rundstrickmaschine zur durchfuehrung des verfahrens |
-
1966
- 1966-01-20 DE DE19661585385 patent/DE1585385A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2752270A1 (de) * | 1976-12-01 | 1978-06-08 | Lonati Cost Mecc | Verfahren zur herstellung von gemusterten strickwaren und doppelzylinder-rundstrickmaschine zur durchfuehrung des verfahrens |
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