DE1585249A1 - Fadenfuehrung an Rundstrickmaschinen,insbesondere an mehrsystemigen Rundraenderstrickmaschinen - Google Patents
Fadenfuehrung an Rundstrickmaschinen,insbesondere an mehrsystemigen RundraenderstrickmaschinenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
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Description
- Fadenführung an Rundstrickmaschinen, insbesondere an mehrsystemigen Runäränderstrickmasähinen. Die Erfindung bezieht sich auf die Fadenführung an Rundstrickmaschinen, insbesondere Bundränderstrickmaschinea. l Bei den bekannten Maschinen dieser Axt, wie sie beispielsweise durch die USA-Patentschrift 2.537.000 bekannt geworden ist, wird jeder der ver- schiedenen Fäden an den Stellen, wo er auf seinem Weg von der Spule zur Strickstelle seine Laufrichtung ändern muss, über Fadenführer geleitet,
Strickstelle, die bei den Maschinen mit den herkömmlichen Fadenführern etwa 6 - 12 Gramm beträgt.die stationäre Haken oder.Ösen oder Stäbe sind. Der daraus sich ergebende Reibungswiderstand erhöht die ZU-Ipannung im Faden zwischen Spule und - Durch die Reibung wird insbesondere bei Woll- und Baumwollfäden oder bei Fäden aus Mischgarnen Abrieb erzeugt, der sich als Staub auf die Maschine absetzt. Bei Fäden aus vollsynthetischem Material hat sich ergeben, dass derartige relativ hohe Zugbeanspruchungen bei den Fäden von den Feinheiten, wie sie bei den in Rede stehenden Rundstrickmaschinen üblich sind, Molekül-Verlagerungen in den einzelnen Fasern entstehen, die die'Oberfläehenbeschaffenheit und die Färbeigenschaften des Fadens nachteilig beeinflussen. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist, die Fadenspannung, die durch die Umleitstellen in'der Fadenführung jedes Fadens entsteht, so zu verringern, dass praktisch nur die Zugkraft notwendig ist, die den Faden vom Wickelkörper der Spule abzieht.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass alle Umleitstellen der Fäden zwischen den Spulen und den Strickstellen Rollen sind. Fadenleitrollen sind an sich bekannt; sie Werden aber nur zum Zwecke des Messeas dar Fadengeschwindigkeit oder zum Messen der Fadenspannung verwendet (vergl. Prospekt Tensionmeter der Firma Hans Schmidt & Co., 8964_Waldkraiburg/Inn" Schichtstrasse 16).
- Bei mehrsyatemtgeu Rund$trickmaschinen wirkt sich die Reibung der Fäden an ihren Fadenführern dadurch zusätzlich nachteilig aus, dass die Peibung an-den verschiedenen Umleitstellen der verschiedenen Fadenführungen uatarachieäUehe Fadenspannungen und dadurch unterschiedliche Maschengrössen verursacht, die eia ungleiches Maschenbild, insbesondere bei glatter Ware ergeben (vergl. Wirkerei- und Strickerei-Technik, Sonderdruck aus Dezember-Ausgabe Nr. 61 Nr. 12, Verfasser: Isac Rosgn und Horst Paepke). Dieser Nachteil wird, wie der vorerwähnte Artikel er- läutert, durch eine positive Fadenliefervorrichtung beseitigt, die aber die nachteilige Beeinflussung der zwischen Spule und Faden7.iefervorrichtung durch die auf die Fäden, insbesondere auf synthetische Fäden
Die erfindungsgemässe, nur aus Rollen bestehende Fadenführung, mit der eine Spannung von höchstens 2 - 4 Gramm erzielbar ist, ergibt bei mehrsystemigen Rundstrickmaschinen so geringe Spannungsdifferenz-Möglichkeiten an den einzelnen Strickstellen, dass das Abziehen der Fäden von den Spulen von den Nadeln selbst oder - um jede kleinste Spannungsdifferenz-Möglichkeit auszuschalten - durch non-positive Fadenliefervorrichtungen, wie siewirkenden, durch Reibung erzeugten hohen Spannung nicht elliminiert. Dadurch wird der zur Zeit übliche, aber sehr aufwendige und ohne Schaltgetriebe nur für eine Fadengeschwindigkeit Bandfournisseur (Wirkerei- und Strickerei-Teehriik, Sonderdruck aus Dezember Ausgabe Nr. 61 Nr. 12) als positive Liefervorrichtung überflüssig. Auch die Abstellvorrichtungen, von denen je eine in jedem Fadenweg von der Spule zur Strickstelle vor und hinter jeder Fadenliefervorrichtung vorgesehen ist, sind mit Fadenleitrollen ausgerüstet.beispielsweise durch die deutsche Patentschrift 1.147.705 bekannt geworden erfolgt. - - Auch die Fadenbremse ist erfindungsgemäss als Rolle ausgebildet, die vom Faden schlupffrei mitgenommen wird, indem die Auflage des Fadens auf der Rolle beispielsweise mit Silikonkautachuk belegt ist. Das Bremsen erfolgt nach der Art der Scheibenbremse dadurch, dass eine verstellbare Feder eine axial an der einen Stirnseite der Rolle anliegende Scheibe . belastet.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 die Fadenführung von einer Spule zu_einer Stricksteile, Fig. 2 die vor der Fadenliefervorrichtung angeordnete Padenabstellvorrichtung von vorn-gesehen" Fig. 3 die Fadenbremse von vorn gesehen, Fig. 4 eine Fadenumleitrolle im Längsschnitt. -Die Zeichnung zeigt den Verlauf eines Fadens 1 von der Spule 2 zur Strickstelle 3. Oberhalb der Spule ist die bekannte,- den Fadenballon regulierende Öse 4 angeordnet, .die gleichzeitig FZusenfänger ist. Der Fadenverlauf er- streckt sich senkrecht nach oben zum Fadenabsteller 5, der im wesentlichen auf Faden-Überspannung reagiert und in solchem Falle die beiden Fadenleitrollen 6 und 7, die nebeneinander an einem Halter 8 gelagert sind, nach unten in die in_Fig. 2 gestrichelt dargestellte Stellung schwenken, wodurch die Maschine in an sich bekannter Weise elektrisch abgestellt wird. Über die beiden Rollen 6 und 7 wird.der Faden nach unten umgeleitet, wo er über die Fadenbremsrolle 9 läuft, um die er mindestens 1 x herumgeschlungen ist und die in Fig, 3 von vorn-gesehen dargestellt ist. Die Bremsrolle 9 ist an ihrer Fadenauflage mit einem Material belegt, das eine schlupffreie Drehung der Rolle durch den Faden ermöglicht. Dieser Belag kann z.8. Silikonkautschuk sein. Die Rolle 9 sitzt auf einer Achse 10 und ist gegen axiale Verschiebung nach links (Fig. 3) durch den Bund 11 gesichert. An der rechten Stirnseite der Rolle liegt eine Scheibe 12 an, die von einer Feder 13 belastet ist» deren Spannung durch die auf der Achse 10 sitzende Schraubenmutter 14 regu- lierbar ist. Von der Bremse 9 läuft der Faden auf die Fadenliefervorrichtung 15, die eine mit Schlupf fördernde Liefervorrichtung ist in Form einer mit hohen Drehzahlen umlaufenden Walze mit harter, glatter Oberfläche, um die der Faden teilweise oder mehrfach herumge- schlungen ist und von da aus nach unten zur Abstellvorrichtung 16 läuft, die in an sich bekannter Weise aus drei Rollen 17, 18 und 19 besteht. Die Rollen 17 und 18 sind stationär gelagert; die Rolle 19 ist in Richtung der Pfeile hin und her bewegbar. Bei Fadenbruch be- wegt sich die Rolle 19 nach links und stellt die Maschine auf elektri- schem Wege ab. Nach der Abstellvorrichtung 19 verläuft-der Faden weiter nach unten über die Leitrolle 20 zur Strickstelle 3. Fig. 4 zeigt die Leitrolle im Ungsschnitt.
Claims (3)
- Patentansprüche 1). Fadenführung an Rundstrickmaschinen, insbesondere an mehrsystemigen Rundränderstrickmaschinen dadurch gekennzeichnet, dass alle Umleitstellen der Fäden (1) zwischen den Spulen (2) und den Strickstellen (3) Rollen (6, 7, 17, 18, 19, 20) sind.
- 2) Fadenführung an Rundstrickmaschinen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass. die auf Überspannung reagierende Abstellvorrichtung (5) zwei auf ihrem schwenkbaren Hebel (8) gelagerte Fadenleitrollen (6 und 7) hat.
- 3) FadenfÜhrung an Rundstrickmaschinen dadurch gekennzeichnet, dass die auf Fadenbruch reagierende Abstellvorrichtung (16) in an sich bekannter Weise aus drei Fadenleitrollen (17, 18, 19) besteht, zwischen 'denen der Faden (1) geführt wird. -Fadenführung an Rundstrickmaschinen nach Anspruch 1 dadurch Bekennzeichnet, dass die Fadenl?remse eine Rolle (9) ist, die vom Faden (1) schlupffrei-gedreht wird und die mit an sich bekannten Mitteln bremsbar ist. 5) Fadenführung an Rundstrickmaschinen dadurch gekennzeichnet, dass im Fadenlauf zwischen der Spule (2) und der Strickstelle (3) eine mit Schlupf fördernde Fadenliefervorrichtung (15) eingeschaltet ist. 6) Fadenführung an Rundstrickmaschinen nach Anspruch 1 dadurch Bekennzeichnet, dass im Fadenlauf zwischen der Spule (2) und der Strickstelle (3) keine Fadenliefervorrichtung eingeschaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19661585249 Pending DE1585249A1 (de) | 1966-10-26 | 1966-10-26 | Fadenfuehrung an Rundstrickmaschinen,insbesondere an mehrsystemigen Rundraenderstrickmaschinen |
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