DE158504C - - Google Patents
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- DE158504C DE158504C DENDAT158504D DE158504DA DE158504C DE 158504 C DE158504 C DE 158504C DE NDAT158504 D DENDAT158504 D DE NDAT158504D DE 158504D A DE158504D A DE 158504DA DE 158504 C DE158504 C DE 158504C
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- Germany
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- arm
- microphone
- joint
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- parallelogram
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
- H04M1/11—Supports for sets, e.g. incorporating armrests
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
- Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ifi 158504 KLASSE 21 a.
HANS BOAS in BERLIN.
Wird ein Fernsprechapparat an der Wand angebracht, so ist es für den Benutzer bequem
, das Mikrophon seiner Kopfhöhe entsprechend in der Höhenrichtung verstellen zu können. Zu diesem Zwecke sind nun
bereits seit längerer Zeit in Amerika Arme in Gebrauch, die gewöhnlich in der Nähe
von der Rückwand ein Gelenk besitzen. Den Kopf des Armes bildet das Mikrophon, das
ίο zu besserer Sprachwirkung noch mit einem
Schalltrichter versehen ist. Diese Arme sind gewöhnlich hohl ausgeführt; die Stromleitungen
gehen durch das Innere des Armes hindurch. Solche Arme haben aber den Nachteil, daß
bei ihrem Verschieben aus der Mittellage das Mikrophon Neigungslagen annimmt, die
die Sprechwirkung beeinträchtigen und die Sprachtrichter in unbequeme Stellungen zum
Kopf des Sprechenden bringen. Man hat daher auch Mikrophonarme konstruiert, die Parallelogrammgelenke besitzen, derart, daß
beim Verstellen des Armes das Mikrophon sich in Parallellage zur Rückwand bewegt.
Alle diese Arme letzter Art besitzen aber offenes Führungsgestänge, so daß man die
Leitungen entweder frei und ungeschützt hin-
■ durchführen oder auch durch eine einzelne Gelenkstange hindurchbringen müßte. Liegen
die Leitungen frei, so haben sie den Nachteil, daß sie allen Beschädigungen ausgesetzt
sind; werden die Leitungen durch die Gelenkstange hindurchgeführt, so sind sie wegen
des sehr beschränkten Raumes mechanischen Verletzungen auch wieder ganz besonders
ausgesetzt.
Der Erfinder hat nun durch geeignete Formgebung der Parallelogrammgestänge einen
Arm konstruiert, der einen vollkommen geschlossenen Hohlkörper bildet. Praktisch wird
eine solche Ausführungsform den Vorteil großer Einfachheit und Festigkeit besitzen.
Durch die Vereinigung beider Gelenkglieder zu einem einzigen Hohlraum wird der Vorteil
erreicht, daß ein weiter Innenraum geschaffen wird, der selbst starken Stromzuführungsleitungen
genügenden Raum und Schutz gewährt.
Das Neue der oben genannten Erfindung besteht darin, daß die eine oder beide der
Gelenkstangen zu einem U-förmigen Körper ausgebildet und ihre Abstände voneinander
derart bemessen sind, daß das eine Gelenkglied das andere übergreift bezw. in das
andere eingreift. Die Vereinigung zweier solcher Gelenkkörper in passender Entfernung
bildet somit einen Hohlraum von veränderlicher Weite. Steht nämlich der Arm vertikal
von der Wand ab, d< h. also in mittlerer Höhenstellung, so bilden die vier Drehpunkte
des Parallelogramms ein Rechteck, in dem die Höhe gleich dem Abstande voneinander
ist. Wird der Arm aus der Mittellage nach oben oder unten hin verschoben, so wird das
Parallelogramm schiefwinklig, dadurch ziehen sich die Gelenkstangen zusammen und verengern
den Hohlraum. Infolge dieser Breitenveränderung bei der Verstellung bilden sich an den Seiten Scherflächen. Wird nur eine
der Kuppelstangen als U-Körper ausgebildet, während die andere als Stange bestehen bleibt,
die in den U-Körper eingreift, so wird bei der Bewegung diese Stange den Abschluß des
U-Körpers bilden und je nach der Neigungslage mehr oder minder tief in den U-Körper
eindringen. Aus Schönheitsgründen wird es zweckmäßiger sein, beide Gelenkkörper U-förmig
zu gestalten und ihren Querschnitt so zu formen, daß die Scherfläche genau in der
Mitte zwischen den Gelenken liegt. Der Arm
ίο erhält dadurch bei jeder Lage gleiches symmetrisches
Äußere. Die Lagerung der beiden U-Körper führt man am besten derartig aus, daß man die beiden Achsen des einen U-Körpers,
der die Scherflächen hat, als durchgehende Bolzen einrichtet, während man die Achsen
des anderen U-Körpers von jeder Seite nur flach in die Wandung eindringen läßt. Man
erreicht hierdurch, daß die Scherflächen nicht beim Neigen durch die Bolzen behindert
werden.
In der Fig. 1 ist ein solcher Mikrophonarm der erstbeschriebenen Art mit einem U-Körpcr
und einer vollen Gelenkstange dargestellt. Das Gelenkstück A wird an der Rückwand
des Telephonapparates angeschraubt. Die vier Bolzen abcd bilden die Drehpunkte des Parallelogramms.
Die obere Gelenkstange B ist als U-Körper ausgeführt, der untere Gelenkkörper
C als Stange. Vorn sitzt ein Abschlußstück D, an das die Mikrophonkapsel
angeschraubt wird.
In Fig. 2 ist derselbe Arm mit angesetztem Mikrophon in geneigter Lage gezeichnet.
Fig. 3 zeigt einen Mikrophonarm, bei dem beide Gelenkglieder als U-Körper ausgebildet
sind. Der eingezeichnete Querschnitt läßt die Form deutlich erkennen, die es ermöglicht,
die Scherfläche in die Mitte zu legen.
Fig. 4 zeigt denselben Arm in Seitenansicht in geneigter Lage und Fig. 5 endlich den
Arm in geneigter Lage von vorn gesehen mit abgenommenem Mikrophon.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Hohler rohrförmiger Mikrophonarm mit Parallelogrammführung, gekennzeichnet durch die Ausbildung eines oder beider Gelenkglieder zu U-förmigen Körpern, die sich derartig übergreifen, daß beide Glieder zusammen einen allseits geschlossenen Hohlkörper bilden, dessen Inneres die Stromleitungen aufnehmen kann.Hierzu 1 Blatt. Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE158504C true DE158504C (de) |
Family
ID=424678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT158504D Active DE158504C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE158504C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1270618B (de) * | 1964-04-01 | 1968-06-20 | Arthur Hoffmann | Schwenkarm mit Tragarm fuer einen Tisch-Telefonapparat |
| WO1998056153A1 (en) * | 1997-06-04 | 1998-12-10 | Raphael Sebby Kamau | Telephone protected against vandalism |
-
0
- DE DENDAT158504D patent/DE158504C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1270618B (de) * | 1964-04-01 | 1968-06-20 | Arthur Hoffmann | Schwenkarm mit Tragarm fuer einen Tisch-Telefonapparat |
| WO1998056153A1 (en) * | 1997-06-04 | 1998-12-10 | Raphael Sebby Kamau | Telephone protected against vandalism |
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