DE1584049A1 - Hydraulischer Tuerschliesser - Google Patents
Hydraulischer TuerschliesserInfo
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Description
- Hydraulischer Türschliesser Die Erfindung betrifft einen hydraulischen rechte-links Türschliesser, bestehend aus einem Längskörper, einem Kolben samt Verzahnung die in eine Zahnwelle eingreift und weiter aus Schraubenverachlüssen, der durch seine einfache Ausführung, der Bedingung eines rechts-linken, der modernen Formgestaltung und den heutigen architektonischen Anforderungen entsprechendem Türschliesser, nachkommt.
- Es sind einseitige hydraulische Türschliesser mit einer Zahnwelle bekannt, die mit einem, am Kolben ausgebildeten Zahnkamm in Eingriff steht und auf den dann der Druck der einseitig angeordneten Schraubenfeder einwirkt. Diese werden sowohl in Rechts- als auch in Linksausführung hergestellt. Wenn diese sowohl für linke als auch für rechte Türen verwendet werden sollen, so werden sie mit einer durchgehenden Welle versehen und der Arm des Türschliessers wird an die eine oder die andere Seite montiert. Dadurch kommt es vor, dass der in Linksausführung zusammengebaute Türschliesser, an die rechte Tür oder umgekehrt befestigt wird, so dass man diesen abmontieren und von neuem richtig befestigen muss. Weiter sind. hydraulische rechte-linke Türschliesser bekannt, bei welchen die Zahnwelle in einer Ausnehmung der Kolbenachse gelagert ist, welche an beiden Seiten mit einer Verzahnung versehen ist, wobei der Kolben wiederum durch eine einseitig gelagerte zylindrische Schraubenfeder betätigt wird. Die maximale Verdrehung der Welle ist stets kleiner als 1800 , so dass in solchem Falle, lange Arme notwendig sind; ausserdem müssen diese Türschliesser möglichst nahe den Scharnieren befestigt werden, um die nötige Türöffnung erzielen zu können. Beide Ausführungsarten werden in der Regel mit einer komplizierten Regelung der Dämpfung der Türen-Schliessgeschwindigkeit versehen.
- Die angeführten Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt, deren Wesen darin besteht, dass im mittleren Teil des Türschliesser-Hohlkörpers ein Anguss ausgebildet ist, welcher den erwähnten Hohlkörper in drei Teile teilt, wobei der Anguss in ringförmige Stirnseiten übergeht. Diese Stirnseiten laufen in Randräume über, die durch einen Kanal verbunden sind, in welchen das kegelförmige Ende einer Regelschraube eingreift, die zum Drosseln der durchfliessenden Flüssigkeitsmenge bestimmt ist. Der Anguss, welcher in die genannten Stirnseiten übergeht, ist derart angeordnet, dass er einen Zylinder bildet, in welchem ein, mit einer Verzahnung versehener, doppeltwirkender Kolben gelagert ist. An dessen Seiten sind Druckteller und die, die ringförmigen Stirnwände umschliessenden Schraubenfedern angeordnet. In dtn Stirnwänden des doppeltwirkenden Kolbens sind die, die teleskopischen Teller tragenden Ankerschrauben befestigt, welche in die Aussenenden der Schraubenfedern eingreifen, wobei auf die Teller an den Verschlusspfropfen des Türschliesser-Hohlkörpers aufliegen. In dem doppeltwirkenden Kolben sind dann abgewinkelte, mit einem Kugelventil versehene Überströmkanäle ausgebildet.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung dargestellt, wobei Fig. 1 den Längsschnitt durch den Türschliesser, Fig. 2 einen Schnitt durch das Ritzel und die Regelschraube, Fig. 3 eine Detailausführung der Überströmkanäle, und Fig. 4 einen Schnitt durch den Körper des Türschliessers in der Ebene des Verbindungskanals, darstellt. Der rechtslinke hydraulische Türschliesser besteht aus dem länglichen Hohlkörper 1, welcher in seinem mittleren Teil mit einem Anguss 2 versehen ist, der den Körper 1 in drei Räume 3, 4, 4', teilt. Der Anguss 2 läuft in Stirnwänden 5, 5' über, die mit ihm einen Zylinder bilden, in welchem der doppeltwirkende Kolben 8 gelagert ist. Zn den beiden Randräumen 4, 4' sind die Schraubenfedern 11, 11' gelagert, welche die Stirnwände 5, 5' umschliessen. Die beiden Randräume 4, 4' sind weiter durch den Kanal 6 miteinander verbunden, in welchen das kegelförmige Ende der Regelschraube 7 eingreift. An der gegenüberliegenden Seite des Kanals 6 ist eine zylindrische Öffnung 17 ausgebildet, in welcher die, durch eine Stopfbuchse 18 abgedichtete Zahnwelle 16 eingreift. Der doppeltwirkende Kolben 8, der sich in dem Zylinder bewegt, ist mit einer Verzahnung versehen, die zugleich den Zahnkamm bildet. In die Stirnwände 9, 9' des Kolbens 8 sind zwei gegenläufige abgewinkelte Überströmkanäle 19, 19' eingebohrt und mit einem Kugelventil 20, 20' versehen. Die abgewinkelten Kanäle 19, 19' münden an der zylindrischen Oberfläche des doppeltwirkenden Kolbens 8 derart, dass sie entweder durch den Zylinder völlig überdeckt werden und die DäMpfung während des ganzen Türschliessvorganges verläuft, oder sie werden nur zum Teil verdeckt und die Dämpfung wird in einer bestimmten Phase vor dem Schliessen ausser Wirkung gebracht.
- Durch seine Stirnwände 9, 9' stützt sich der doppeltwirkende Kolben 8 an den tiefen Tellern 10, 10' ab, Welche die Schraubenfedern 11, 11' zusammendrücken. Weiter sind in den beiden Stirnwänden 9, 9' die Schrauben 12, 12' befestigt, deren Köpfe die teleskopischen Teller 13, 14, 13', 14' tragen, die die Schraubenfedern 11, 11' in der zweiten Richtung zusammendrücken.
- Beide Randräume 4, 4' sind durch die Pfropfen 15, 15' verschlossen, von denen der eine mit einer Entlüftungsöffnung versehen ist, die nach Auffüllung des Türschliessers mit der Flüssigkeit mittels der Füllschraube 21, verschlossen wird.
- Die Bewegung des Kolbens 8 wird auf die Zahnwelle 16 übertragen, auf welcher mittels eines Kopfes der Arm 22 aufgesetzt ist. Der Arm 22 ist dann auf übliche Art mit einer verstellbaren Zugstange versehen, die mittels eines Gelenkes an dem Türrahmen befestigt ist. Die Regelschraube 7 zum Drosseln der durchfliessenden Flüssigkeitsmenge greift mit ihrem kegelförmigen Ende in den Kanal 6 derart ein, dass dieser versperrt werden kann und den Durchfluss der Flüssigkeit regelt. Über diesem Kegel ist die Schraube 7 mit einem Gewinde versehen, welches in einen glatten zylindrischen Teil mit einer Nut übergeht, in welcher ein Gummi-Dichtungsring 23 eingeschoben wird, der ein Durchsickern der Flüssigkeit verhindert.
- Beim Öffnen der Tür, wenn der Türschliesser als ein rechter montiert ist, bewegt sich der Kolben 8 in Pfeilrichtung in die Kammer 4 und drückt vor sich mittels des Tellers 10 die zylindrische Feder 11 in dieser Kammer zusammen. Die teleskopischen Teller 13, 14 und die Schraube 12 werden ineinandergesch oben. An der zweiten Seite zieht der Kolben mittels der Schraube 12', die teleskopischen Teller 13', 14' nach, welche die Feder 11' in der Kammer 4' zusammendrücken, so dass die beiden zylindrischen Federn jeweils in Tätigkeit sind. Bei dieser Bewegungsrichtung des Kolbens, strömt die Flüssigkeit aus der Kammer 4 durch den abgewinkelten Verbindungskanal 19' und das Kugelventil 20' in die Kammer 4'. Beim Schliessen der Tür, bewegt sich der doppeltwirkende Kolben 8 zurück und die Kugel 20 schliesst den Kanal 19' ab. Die Flüssigkeit strömt aus der Kammer 4' durch den Verbindungskanal 6, in welchem sie durch die Regelschraube 7 gedrosselt wird, zurück in die Kammer 4. Wenn der Türschliesser
als ein linker montiert ist, so ist der vorgang aereuyum, doch in umgekehrter Richtung.
Claims (5)
- P a t e n t a s s p r ü c h e 1. Hydraulischer rechts-links Türschliesser, bestehend aus einem Längskörper, einem Kolben samt Verzahnung, die in eine Zahnwelle eingreift und weiter aus Schraubenversehlüssen, dadurch gekennzeichnet, dass in dem mittleren Teildes Hohlkörpers (1) ein Anguss (2) ausgebildet ist, welcher den erwähnten Körper in drei Räume (3, 4, 4') teilt, wobei der Anguss (2) in ringförmige Stirnwände (5, 5') übergeht, welche in die Randräume (4, 4') auslaufen.
- 2. Hydraulischer Türschliesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Randräume (4, 4') mittels eines Kanals (6) verbunden sind, welcher parallel mit der Achse des Körpers (1) in dem Anguss (2) ausgebildet ist.
- 3. Hydraulischer Türschliesser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der, in die Stirnwände (5, 5') übergehende Anguss (2) derart angeordnet ist, dass er einen Zylinder bildet, in dem ein doppeltwirkender Kolben (8) mit einer Verzahnung angeordnet ist, an dessen Seiten die Druckteller (10, 10') und die Schraubenfedern (11, 11°), welche die ringförmigen Stirnwände (5, 5') umschliessen, vorgesehen sind.
- 4. Hydraulischer Türschliesser nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Stirnwänden (9, 9') des doppeltwirkenden Kolbens (8) die Ankerschrauben (12, 12') befestigt sind, welche die teleskopischen Teller (13, 14, 13', 14') tragen, die in die Aussenenden der Schraubenfedern (11, 11') eingeschoben sind, wobei die Verschlusspropfen (15, 15')_des Hohlkörpers (1) auf den Tellern (14, 14') aufsitzen.
- 5. Hydraulischer Türschliesser nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem doppeltwirkenden Kolben abgewinkelte Überströmkanäle (19, 19') mit einem Kugelventil, vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
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