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DE1583440A1 - Rostanordnung fuer Schaftoefen - Google Patents

Rostanordnung fuer Schaftoefen

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Publication number
DE1583440A1
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DE
Germany
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opening
height
arrangement
openings
push rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671583440
Other languages
English (en)
Inventor
Jones Jun John B
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Battelle Development Corp
Original Assignee
Battelle Development Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Battelle Development Corp filed Critical Battelle Development Corp
Publication of DE1583440A1 publication Critical patent/DE1583440A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/21Arrangements of devices for discharging
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/18Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles
    • B01J8/24Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles according to "fluidised-bed" technique
    • B01J8/44Fluidisation grids
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/08Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces heated otherwise than by solid fuel mixed with charge

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
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  • Furnace Details (AREA)

Description

RostaoOrdnung für Schaftöfen
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an'Schaftöfen und insbesondere bezüglich, des Auslaßrostes für derartige Einheiten«
Eine Ausrüstung, die man allgemein in verschiedenen Industrien findet, ist ein Behälter, in dem unter Schwerkrafteinwirkung ein Produkt fließt und der eine obere Beschickung und unteres Auslaß aufweist. Derartige Behälter können eine größere senkrechte Abmessung als deren Querschnitteabmessungen entspricht» besitzen« Ueblicherweise werden derartige Behälter Schacht- oderSenkrechtöfen, Schaftgeneratoren und dgl. in Abhängigkeit von der Behandlungsart und dem zu behandelnden material genannt« Derartige Torrichtungen sind für das Brennen oder Calcinieren von Kalk, ZUB Verkoken von Kohle, Brennen von Magnesit, Dolomit, Retortenbehandlung von Oelachiefer usw· geeignet. Die Ausrüstung ist allgemein der Art, wie sie für verschiedene '*. Behandlungsart en allgemein bekannt ist, und Üblicherweise gehört hierzu «in senkrechter Behälter, der eine Anordnung für das einheitliche Beschicken eines körniges oder pulverförmiges Materials Über di« seitliohe Abmessung des Behälters, eine untere Auelaßanordnung für das Ausbilde» eiser einheitlichen Abgab· Über di* längsseitige Afcmessusg des Ofsse und eint Anordnung besitrt, die dasu dient einen Strom des sur Bshsudkuig koBeenden StröBiiogsmittels duroh das pulverfbr-
mige
ein*ufuhr«ts. 009 8 3 3
luf uhr es. M$r Eauptteil tier bekaisten Anordnung· €0983^/0311 - . !ΒΑΛ Λ« 4~t-r" - a-
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stellte rechtwinklige Oefen mit relativ kleinen Querschnittsabmessungen dar. Mac hat ebenfalls mit einigen kreisförmigen Schaftöfen gearbeitet, bedingt jedoch durch deren begrenzte Durchmesser und Nichtvorliegen einer Steuerung der einheitlichen Bewegung des teilchenförmigen Materials durch den Ofen, haben sich dieselben nicht in der Industrie durchgesetzt. Ein Hauptproblem tritt sit derartigen Ausrüstungen bei sich erhöhenden Querschnittsabmessungen auf» das darin besteht, daß eine einheitliche nach unten gerichtete Bewegung des Materials aber die Querschnittsabmessung des Ofens von dem oberen zu dem unteren Abschnitt benachbart zu dem Auslaßende so erzielt wird, daß eine einheitliche Behandlung des gesamten durch den Ofen hindurchtretenden Materials erreicht wird.
Eine der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht somit darin, eine Vorrichtung zu schaffen,vermittels derer in einheitlicher Weise Feststoffe von den Böden der Schaftöfen entfernt wird, and eine einheitliche η«oh oben gerichtete Bewegung der Feststoffe über die Querschnitteabmessung einiger derartiger Oefen an dem oberen Ende bis benachbart zu dem Boden desselben erreicht wird.
Eine weitere der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin» eine Auslaßvorrichtung für Schaftöfen dergestalt su s&affea, daß der Behandlung dienende Strömungsmittel einheitlich durch das sich durch den Ofen bewegende Material verteilt werden·
Die Erfindung wird ie folgenden beispielsweise unter Bezugnahet auf die beigefügten Zeichnungen erläutert* Pig. 1 ist eine -teilweise weggeschnitteas ptrepektivieoht Aneiaht «Ines AuslaßrostesV d*r in srfinduagsgeaftfit? f*ia* ist «Inen Senkreohtofan angeordiet ist«
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Fig. 2 ist eine Querschnittsansieht des in der Fig, I gezeigten Auslaßroste(s.
Mg. 3 ist eine Draufsicht auf den Rostabschnitt der Vorrichtung nach der Pig. I.
Pig. 4 zeigt vergrößert Einzelheiten bezüglich einer Seangenaeordnung zum Drücken des Materials, die dem in der Fig. 1 gezeigten Host zugeordnet sind.
Fig. 5 ist eine Draufsicht von oben und zeigt schematisch eine weitere erfindungsgemäße Ausfuhrungsform des Rostes.
Fig. 6 ist eine vergrößerte Ansicht undzeigt Einzelheiten bezüglich eines Seils des Rostes längs der linie 6-6 nach der Fig. 5. Fig. 7 ist eine diagrammförmige Draufsicht auf elaen Teil des Ofenrostee, der in Auslaßzonen unterteilt ist und erläutert eine Feststellung der Konfiguration der Schubstange»
I5Ig0 8 ist ein senkrechter Schnitt dswch einen Teil des Ofens uad erläutert die Auelaßfläche caeJa der fig« 7»
Fig* 9 zeigt vergrößert Einzelheiten bezüglich eines Schubstangenabschnittes und erläutert die Konfiguration ©ine» Segmentes der Stange eise® Seile der Äüfölaßflächej nie in den Fig. 7 und 8 wiedergegeben«
In, allgemeinen neigt die er£iöduBgsgemäß©¥orriehtung einen Rost oder AuslaßanordnuBg ffe da» Ent fers esa de® Materials aus einem senkrechten -Schaf ΐ*ο£βη auf, und di® Eoetanordnung schließt Fließelo> * die- beaachbart zu. des Boö.®h dee Schaftof ena angeord· Die Pli©po,Efe©lirer sin4 in eines liae^x-^w Muster sngeord* Aaebild-©o allgeEeia lisesrer AiaslHeae iss ©ia©m aym»euster "üb "dsa "liittslg.^.rs.fcrt ©d®r Aches das Be-icälters herum, Di@ FliepaÄshrer siaa bü & ugeordBei;, ;..ip Is© oder mehrere allgemein roeht-wiaklige AK3lr:^r;-;:£«ünge*; .'ι.:; :«ώ 3od@o df.
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BAD ORIGlNAl
Ofens ausgebildet werden, deren jeder sich linear von einer Seite zu der anderen Seite über den Boden des Ofens erstreckt. Die Fließumkehrer bzw. Fixeβumlenker führen zu Oeffnungen, durch die die Feststoffe frei ohne Brückenbildung zwischen benachbarten Umlenkerplatten fließen können. Die Umlenkerplatten können aus flachen Platten zusammengesetzt sein, die allgemein waagerecht im Verhältnis zu der Achse eines Ofens angeordnet sind, oder dieselben können aus zwei Platten bestehen, die miteinander über einen Winkel mit weniger als 180° verbunden sind» Der Winkel jeder Platte wird vorzugsweise so gegenüber der Waagerechten vorgesehen, daß derselbe wenigstens so groß und vorzugsweise größer als der Schüttwinkel des zur Behandlung kommenden Maxerials ist. Es sind den Materialfteß verzögernde Bauelemente unter und zwischen den Oeffnungen angeordnet, so daß dieselben jedoch in einen: ausreichenden Abstand unter der Oeffnung vorliegen, wobei ein direkter Fluß der Feststoffe durch die Oeffnung verzögert und das pulverförmig© Material in dem Ofen gehalten wird. Ee sind Schub-elemente in dem Baum zwischen Verzägererplatten und den Umlenkplatten für ein mechanisches Lösen der auf des Verzögererplatteo ruhenden Feststoffe angeordnet, wodurch sich eine Bewegung fee Materials durch den Ofen ergibt. Die Schubelemente erstrecken eich vollständig über die Verzögererplatten und sind so angeordnet,daß eine Betätigung in einer allgemein hin- und hergehenden Weise über die Platten erfolgt, woduroh «ich ein· gesteuert« Abgabe des Materials au« dem Ofen ergibt. Die Geometrie der Sohubelemente ist ·ο vorgesehen, daß «ich eint Abgabe de« Materials dergestalt ergibt, daß die nach unten gerichtete Bewegung der Materialeäuie, die über den Auslaßöffaungen und den benachbarten Umlenkplatten ruht, in einheitlicher Weise über die seitliche Abmessung des Ofens erfolgt.
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BAD ORiQSNAL
Die Auslage des Rostes ist dergestalt, daß sich ein volumetrischea Auslaßraechanismus ergibt und die Schuoelemente steuern den Fluß der Feststoffe dergestalt, daß ei ob.- eine einheitliche und nach unten gerichtete Bewegung der in dem Behälter vorliegenden Materialien über die seitliche Abmessung desselben ergibt. Hierdurch ergibt sich eine einheitliche Bewegung der Feststoffe im Verhältnis der Masse derselben zu den Querschnittsabmessungen des Behälters* Um einen einheitlichen Fluß der Feststoffe über die seitliche Abmessung des Behälters zu erzielen, ist die Konfiguration der Schubelemente so angeordnet, daß das Verhältnis der. Entfernung der getragenen Materialsäule, die durch die Auslaßöffnung hindurchtritt an jeder Stelle geteilt durch die Höhe des Schubelementes an diewer Stelle lcnstent ist*
Die in den Fig. 1 bis 4 gezeigte Vorrichtung stellt einen Rost für vier Oeffnungen in einem kreisförmigen Behälter dar. Der Erfindungegegenatand jedoch aaoh auf Boate »it einer oder mehreren Oeffnuogen anwendbar, wobei die Anzahl der Oeffnungen in dam Boat durch zahlreiche Ueberlegungen einschließlich der Teilchengröße sowie der Größe des Ofens bestiaat wird. Wie in den Fig. 1 bia 4 gezeigt iat ein Schaftofen ait aenfcreehteo Wänden 10, der Torzugaweise kreieförmig auageftthrt ist, jedoch auch elliptiache oder ähnliche lonfiguration besitzen kana, nit der in illgeaeiner ieiae durch daa Besugaxeiclaen 12 wiedergegebenen loataaordnangvergehen. Die Ofenwand 10 erstreckt eich moh oben bie »u einer Torherbeatiaaten Höhe, wie eie durch die angestrebte Beaandluag beatiaat wird, wobei als Seil deraelben «ur Srlautevosg dea Irfiadaagagegeoatandea wiedergegeben let. Dar Ofes kaaa fjit eiaer kegeligea oder äquiiraleatea lonfiguratioa dea Sodeaa 14 Teraehea aeia, wodurch aioh ein einielaer aittlerer Aoalap 16
die Abgabe dar feetatoffa ergibt, die duroh den Boat 12 009833/0311 bad original - 6 -
hindurchtreten. In denjenigen Fallen, wo man ein der Behandlung dienendes S"crömungs mittel nach, oben durch die Mierialmasse in den Ofen leiten will, ist ein Einlaßrohr 18 durch die Wand des Bodens 14 für das Eintreten eines Sxrömungsmittels in den innenraum vorgesehen, und zwar für eine eich anschließende Bewegung nach oben durch den Rost und durch das Material in dem Ofen. Dort wo ein Strömungsmittel in den kegelförmigen Boden 14 eingedrückt wird, muß eine Anordnung für das Entfernen des Feststoffes durch eine einzige Oeffnung mit einer Dichtung vorgesehen sein, um so einen Austritt des Strömungsmittels zu verhindern. Für derartige Zwecke kann ein Sternrad oder dgl. angewandt warden. In vielen Fällen sind Oefen für die Behandlung des Materials bei erhöhten !Temperaturen vorgesehen und derartige Oefen besitzen eine Wand, die Bit einen feuerfesten Material, usw. ausgekleiiet ist.
Der hier gezeigt· Eost »it Tier Oeffnungen weist fünf Ablenk- odtr Uftleakplattea 20,21,22,23 and 24 auf, wodurch aiob vier allgemein lineare oder rechtwinklige Oeffnungen «wischen den Usleakplatttn ergeben. Die endständigen Ualeakplatten 20 and 24 sind benachbart zu der Wand des Ofens angeordnet and jade dersel ben sup eine kreisbogenföraige Konfiguration an deren Außenseiteckante aufweisen, wo dieselbe die Wand schneidet, \xm so »It dar Geοsetrie der Wand übereinsuetiseen. Biese swei Ualeakflatttn sisd ebenfalls alt geradlinigen Ianenseitenkantea, dar lehne eines Kreises, versehen, am so eine Seite der linearen Oeffaung auasubildea« Sa sind winkelförmige Uslenkplattee 21,22 «ad 23 i» Abstand aneinander Über die restliche Strecke de· Ofesa aator Aus tildes dar vier Oeffnunfen angeordnet. Jada dar üalaekpla-st·« 21,22 and 23 «retreokt sioh vollstejidif Über das Of·* oad Ur Raüb iwisohen jedes Paar benachbarter Ualeakflattea valet liaaare
Seiten und gekrUaate Sadaa auf, dia Mit dar Wand iaa Ofens
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zusammenfaIlen * Die ümlkenkplatten stellen zwei plane Bauteile dar» die miteinander verschweißt und winkelförmig angeordnet sind» wobei der Winkel in den zwei Platten wesentlich, kleiner als 180° sein sollte. Der Winkel zwischen den zwei Platten wird normalerweise durch den Schüttwinkel des zur Behandlung kommenden Materials bestimmt, d.h. dieser Winkel der Platte gegenüber der Waagerechten, auf der das pulverförmige Material nicht ruht, sondern von der Platte heruntergleitet. Dort wo eine flache Platte als Umlenkplatte angewandt wird, wird ein dreieckiges statisches Bett des Materials über der Platte verbleiben und die Querschnittsfläche dee statischen Bettes ist gleich der Hälfte der Breite der Umlenkplatte multipliziert mit deren Höhe. Die Höhe des Materials wird durch den Schüttwinkel des pulverförmiger Materials bestimmt und kann größer als der 60° Winkel sein· Die bevorzugte Ausfuhrungsform besteht in den winkelförmigen Umlenkplatten unter Ausbilden eines glatten Materialflusses in die Oeffluting hinein.
Der Host ist so angeordnet, daß eine Materialsäule mit größeren QuerschnittaabBieesungen als die Abmessungen der Aus la β öffnungen abgegeben wird. Jede Oeffnung gibt Material au» einer Säule ab, die durch die Wand in jedem Ende und imaginären Ebenen getrennt wird, die sich senkrecht von de« höchsten Punkt der Umlenkplatten aus erstreckt. Um einen einheitlichen Materialfluß in der Säule zu erhalten, die durch die Ebenes vod den höchsten Punkten der zwei Umlenkplatten und der Wand zwischen den Schnittpunkten dieser höchsten Stelle der zwei Umlenkplatten und der Wand begrenzt wird, muß das Material Über die seitliche Abmessung sich nach unten bezüglich der Säule ait einheitlicher Geschwindigkeit bewegen· So muß z.B. aus der Oeffnung 26 das gesamte Material in der Säule abgegeben werden, die durch die Ebenen von den höchsten
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Punkten der Ablenkplatten 21,22 und der Wand an jedem Ende derselben begrenzt. In ähnlicher Weise müssen die Oeffnungen 25»27· und 28 zwischen den anderen Ablenkplatten das gesamte Material in der darüberstehenden Säule abgeben. Das Material in der Säule wird an einem Herausfließen aus den Oeffnungen 25 und 28 vermittels einer Halteplatte gehindert, die im Abstand unter jeder der Oeffnungen vorliegt. Es ist eine Platte 30 unter der Oeffnung 25 angeordnet und verhindert einen Durchtritt des Materials durch dieselbe. Die Entfernung, mit der die.Platte unter der Oeffnung vorliegt, wird allgemein durch die Größe des Materials in der Säule bestimmt, um so eine Brückenbildung des Material szwischen der Bodenplatte der Ablenkplatte und der Verzögererplatte zu verhindern. Weiterhin müssen sich die Kanten der Verzögerungsplatte unter den Ablenkplatten erstrecken, um so einen freien Materialfluß über dessen Kante in den kegelförmigen Boden 14 zu verhindern. Die Entfernung der Kante der Verzögererplatte unter der Ablenkplatte wird durch den Schüttwinkel des Materials bestimmt.
ist .
Die Verzögererplatte 3l/unter der Oeffnung 26 angeordnet und die
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Verzögerungsplatte 32 ist unter der Öffnung 27 angeordnet und die Verzögerungsplatte 33 ist unter der Oeffnung 28 angeordnet.
Um einen Materialfluß nach unt&n durch den Ofen zu erzielen, sind Schubstangen an jeder Oeffnung für die gesteuerte Bewegung dee Materials vorgesehen, 4uu auf den Verzögeruageplatten ruht, und zwar mit einer derartigen Geschwindigkeit, daß die über jedem Punkt der Schubstange ruhende Säule sich nach unten einheitlich Über die Abmessung des Ofens bewegt. Wie in der Fig. 3 gezeigt, wird eine durch die Verzögerungsplatte 31 zwischen den Ablenkplatten 21 und 22 getragene Materialsäule über die Kanten der Platte 31 vermittele einer Schubstange 41 abgegeben· Da« zwischen den imaginären Ebenen, die axial zu dem Ofen von den
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höchsten Stellen der zwei Ablenkplatten 21 und 22 durchgehen, - getragene Material muß durch die Oeffnuagea über den Kanten der Platte 31 hindurchtreten» In dem Mittelabschnitt der Säule ist die Entfernung wbM zwischen den hcöhsten Punkten der zwei Ablenkplatten einheitlich bis die höchste Stelle der Ablenkplatte 21 die Ofenwand schneidet, und die Höhe des Schubelementes ist einheitlich. An der Schubstelle der höhesten Stelle der Ablenkplatte odt der Wand nimmt die Breite der Materialsäule ab, bis zu der Schnittstelle der höchsten Stelle der Ablenkplatte 22 und der Wand. Wo die Breite der Säule einheitlich ist» ist auch die Höhe der Schubstange einheitlich· Wo die Breite der Säule abnimmt, nie z.B. an der Stelle HaH muß auch die Höhe der Schubstange abnehmen, um so das Verhältnis der Breite der Säule geteilt durch die Höhe der Schubstange konstant zu halten. Da die Wand an dea Enden kreisbogenförmig ist und die Schubstange sich bis au der Wand an allen Bewegungastellen erstrecken muß, um so eine Bewegung dee Materials benachbart zu der Waad zu erzielen, »uß eich die Schubstange weiterhin in eine Ausnehmung 63 aß einem Ende und eine Ausdehnung 64 as dem gegenüberliegendes Ende, siehe Hg* 4rerstrecken. Indem somit die Enden der Jtahubstange in der Aueaehmuug vorliegen, liegt das Schubelement eng btaachbart zu der Wand bei allen Beweguagelagea Tor» und das Material längs usd benachbart zu der Waad wird durch die Oeffaoag iß der Weis« bewegt, wi© e® bei de».Material in der Mittt der Schabstang· der fall ist. Wens eich so^it die Breite der Vtterialsäult Über irgesdeiaer Stelle gut ^er Schubetaiige T<jräad«rt, wird die Höhe d®2? Staage T©räaderts um ®o die Mf f tr «as la den isu bewegenden des Materials su.
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Me Schubstangen «erde» in der Oeffnusg zwischen den Ablenkplatten an den Verzögerungsplatten Mn- und hergehend bewegt. Bei dem in den Pig. 1 bis 4 gezeigten Host mit vier Deffnungen ist z.B. die Schubstange 41 mit der Schubstange 40 vermittele Kolbenstangen 42 und 43 verbunden.. Die Kolbenstangen werden durch Motoren 44 und 45 zum Aueführen einer Bewegung der Schub» stangen in den Oeffnungen betätigt. An de? gegenüberliegenden Seite der Schubstangen 46 und 47 sind dieselben vermittels Stangen 51 und 52 verbaudens die durch Motoren 48 und 49 betätigt werden. Bei einer Ausführungsform können die Motoren hydraulische Motoren sein, die den Schubstangen die hin- und hergehende Bewegung vermitteln· Bei anderen Ausführusgsformen können Luftmotoren für das Vermitteln der Bewegung der Stangen Torgesehen sein. In gleicher Weise können auch mit Exzentern arbeitende Drehmotoren vorgesehen sein» Es ist jedoch ein sich hin- und hergehend bewegender Motor Torgesehen, da hier iß leichter Weise eine Steuerung und Veränderung des Arbeitshubes dir Stangen erzielt werden kann, um so eine BewegUEgsveränderung die Materialflusse» durch den Ofen zu erzielen» Di« Betätigungsmotoreo können natürlich in den Ofen an jeder geeigneten Stelle angeordnet werden, •ie Höhe der Schubstange an einer spezielle® Stelle multipliziert mit der Fläche auf der Verzögerungsplatte, übet die sich dieselbe bewegt, stellt das Volumen des an dieser Stelle bewegten Materials dar. Da die Fläche, übe? die «ich die Stange 41 bewegt einheitlich über derea Abmessung la't» führt die Veränderung der Höhe der Stange zu @iner Volai&eOT®rän<lerULng de» bewegten Materiell
Ss können geringfügige Einstellungen is der Höhe des 8ohubeleaeates του Stellt sm Stelle durchgeführt werden, u» so entsprechende Kompensation für die Art der abzugebende» Feststoffe su erzielen, und zwar vermittels Halterungen oder dgl., die ebenfalls
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erforderlich sein können, um dea sich beifegenden Mechanismus eine ausreichende mechanische Festigkeit zu vermitteln. Die Verzögerungsplatten können so angeordnet sein, daß sich einstellbare Entfernungen von den Umlenkplatten aus ergeben, so daß Einstellungen des Eostes an Ort und Stelle dadurch ausgeführt werden können, daß die Lage der Verzögerungsplatten abgeändert wird. In der gezeigten Weise ruhen die Schubelemente auf den flatten und aus wirtschaftlichen Gründen sollten dieselben gehärtete Führungen aufweisen,- die in de» Verzögerungsplatten gleiten. Die Schubelemente können jedoch auch auf Bollen oder dgl» angeordnet aein, um so die Bewegung derselben über die Verzögerungeplatten zu unterstützen· Der in den Fig. 1 bis 4 gezeigte Host mit vi©r Oeffnungen ist für Oefen mit großem Durchmesser geeignet« Die zwei mittleren Schubelemente weisen eine lange, einheitliche Höhe und einen Mittelabschnitt mit verjungt zulaufenden Enden auf« Die zwei äußersten Schubelemente müssen jedoch von der Mitte zu den Enden verjüngt zulaufen bedingt durch die Krümmung der Wand, die sich mit der Breite der getragenen Materialsäule verändert und hier beginnt die Krümmung von dem Mittelpunkt der Oeffnung aus., Somit ergibt eich bezüglich, der Entfernung zwischen dem obersten Punkt der inneren Umlenkteile 21 und 23 und der Wand von dem,Mittelpunkt um den Schnitt dieses höchsten Punktes mit ier Wand eine progressive Verringerung. Somit erstreckt sich die obere Kante der Schubstange in allgemeiner Kreisbogenform und folgt der formel, nach, der die Entfernung zwischen der Wand und dem höchsten Punkt des inneren Umlenkteile durch die Höhe des Schubelementes geteilt ein konstantes Verhältnis ergibt. Bei Anwenden von zusätzlichen Rostöffnungen folgt die Konfiguration des zusätzlichen Schubelemente allgemein den Konfigurationen derjenigen, wie sie für die zwei inneren Oeffnungen des Rostes gezeigt
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sind. Somit würde bei einem Eost mit fünf Oeffnungen ein mittleres Schubefement angewandt werden, das eine einheitliche Höhe praktisch vollständig über dessen Abmessung aufweist, wobei nur geringfügig verjüngt zulaufende Enden vorliegen. Bei Verringern der Anzahl der Oeffnungen jedoch ergibt sich eine wesentliche Veränderung der Konfiguration der Schubstangen oder Flügel.
Wie in den Pig. 5 bis 9 gezeigt, ist ein Rost mit zwei Oeffnungen für einen Ofen vorgesehen und die Höhe der Schubstange muß sich von der Mitte aus zu den Enden hin in lieber ein Stimmung mit dieser Formel verändern. In dem schematischen Diagramm nach der Fig. 5 ist ein Ofen 70 mit einem Heat versehen, der zwei Oeffnungen 71 und 72 aufweist, in denen eine Schubstange angeordnet ist. Eine Ablenkplatte, allgemein durch das Bezugszeichen 73 wiedergegeben, ist mittig bezüglich des Ofens angeordnet und an jeder Seite derselben sind gegenüberliegende Seitenablenkplatten 74L und 74R angeordnet. Die Form der Ablenkplatte 73 ist winkelförmig, jedoch ist ein oberes Stück vorgesehen, das das Eindrücken eines Strömungsmittels, wie eines Grases, in das körnige Material ermöglicht In diesem Fall weist das Ablenkteil Platten 75 und 76 auf, die miteinander winkelförmig unter Ausbilden einer höhesten Stelle verbunden sind. Die höchste Stelle wird d^roh Platten 78 und 79 abgedeckt, die miteinander unter Ausbilden winkelförmiger Platten mit angenäherter Konfiguration der Platten 75 und 76 mit einer höchsten Stelle 77 verbunden sind. Bs ist eine Mehrzahl an Abstandsplatten 80 und 81, die im Abstand zueinander längs der oberen Seite der Platten 75 und 76 angeordnet sind, vorgesehen für das Tragen der oberen Platten. Der Winkel zwischen beiden Plattensätzen, d.h.« 75-76 und 78-79 ist dergestalt, daß der Winkel jeder Platte von der Waagerechten au« wenigstens genauso groß und vorzugsweise größer ale der Schuttwinkel dee Materials
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igt, so daß kein Material in dem Ofen aufgrund der Ablenkplatten hängen bleibt. Die seitlichen Ablenkplatten 741» und 74R sind in ihrer Lage angeordnet und werden in derselben durch, träger 82 getragen, und zwar in der ansonsten üblichen Weise. Is ist eine Verzögerungsplatte 85 unter der Qeffnung 72 (zwischen den Kanten 74a und 76a der zwei Ablenkplatten 741· und 74S) und eine Verzögerungsplatte 86 unter der anderen Auslaßöffnung 71 angeordnet. Es sind Schubstangen 88 bzw. 89 in den Oeffnungen 72 und 71 angeordnet, um so das auf den Verzögerungsplatten ruhende Material in den Boden des Ofens in der weiter erläuterten Weise zu bewegen. Die Diagramme nach den Pig. 7,8 und 9 zeigen die Veränderung in der form der Schubstange im Verhälntis zu der zu bewegenden Materiaitaenge, um so einen einheitlichen Materialfluß in der Säule zu erzkelen, die sich über die Auslaßöffnung erstreckt. Wie in der Fig. 7 gezeigt, sind imaginäre Säulen gleicher Breite in einem Teil des Ofens gezeigt, um so die sich verändernden Dimensionen zu erläutern, die bei der Konfiguration der Schubstange berücksichtigt werden müssen. So weist die Säule "G" ihr eines Ende längs der Wand 70 und das andere auf der höchsten Stelle 77 der Ablenkplatte 73 angeordnet auf. Diese fläche ist größer als die benachbarte Fläche H, aufgrund der Eandkrümmung und "H" ist größer als "1", usw. bis herunter zu der Fläche "Β*· Die Fläehenverringerung und somit das Volumen der Säule» die sich nach oben länge Ebenen rechtwinklig zu den Begrenzungen der Fläche erstrecken, nimmt längs der Krümmung der Wand 70 ab. Somit verringert eich die Materialmenge in jeder Säule (jedoch bleibt die Ho*töffnung bis zu der Fläche 11O1* konstant) und die durch die Schubstange Mu bewegende Materialmenge au« der Säule nimmt ebenfalls von der Mitte zu der Kante hin ab. Die oben wiedergegebene Formel, wonach die Breite der Säule an einer beliebigen Stelle
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längs der Schubstange geteilt durch die Höhe der Schubstange an dieser Stelle eine Konstante ist, wird angewandt, um die Konfiguration des Schubelementes zu bestimmen«, Me größte Breite der grßßten Säule (an der seitlichen Mitte des Ofens) bestimmt diese Konstante und da die Entfernung der greite der Säule an irgendeiner Stelle bekannt ist, läßt sich die Höhe der Schubstange an dieser Stelle leicht bestimmen. Nach der Pig. 9 stellt die Stelle '1H'1 den wirksamen Mittelpunkt der Säulenfläche des Materials dar, auf das das Schubelement einwirkt, und die Höhe "H" der wirksamen Höhe in der Mitte der Fläche unter Wiedergabe des Durchschnittswertes zwischen den Kanten wird anhand der Konstante und der durchschnittlichen Breite der fläche MW" nach fig. 9 bestimmt. Die Breite NWM jeder fläche ist in dem Diagramm für die Zwecke der Berechnung einheitlich· Is dem fall der Schubstangen benachbart zu einer Ablenkplatte angeordnet an der Ofenwand ist die Konfiguration allgemein kreisbogenförmig von Ende zu Ende, und bezüglich des in der fig. 5 gezeigten Rostes mit zwei Oeffnungen weisen beide Schubstangen kreiebogenförmige obere Oeffnungen auf. Bezüglich eines Rostes mit einer einzigen Oeffnung ist die Schubstange ebenfalls kreiebogenförnig roa der hohen Stelle in der Mitte bis zu den niedriges Stellen ic den Endes ausgeführt. Wie in den fig. 1 bis 4 gezeigt, weist bei mehr als swei Oeffnungen das Schubelement ein mittlere* Teil mit einheitlicher Höhe und verjüngt zulaufenden Soden auf· Io alle» fällen erstrecken sich die Enden des Schubelementes in eine Ausnehmung in der Ofenwand, wodurch aioh eine Materielbewegucg benachbart zu der Wand ergibt.
Die in der fig. 6 gezeigte Ablenkplatte einschließlich dee oberen Teils ist mit einer Reihe Oeffnungen 90 und 91 versehen, die im Abstand Über die Abmessung der unteren winkelförmigen Platte ausgeführt sind, so daß da« Strömungsmittel nach oben in das
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oDere Teil oder Haube um die unteren Kanten herum und in das Materialbett in dem Ofen strömen kann. Dies stellt natürlich eine zweckmäßige Anordnung für das Eindrücken eines Strömungsmittels in das Materialbett an deseen Bodenteil dar, im Gegensatz zu der Einführung des Sxrömizngsmittels durch die Oeffnungen in dem Rest. Das Strömungsmittel kann unter der Ablenkplatte vermittels Rohren eingedrückt werden, die durch die Wand zu der Unterseite der Ablenkplatten geführt sind. Dort wo flache Platten alsAbienkplatten anstelle der winkelförmigen Platten angewandt werden, sowie man Strömungsmittel in die Betten eindrücken will, stellen durchlöcherte Rohre oder dgl., die unter den Platten -vorliegen» eine Anordnung für das Eindrücken des Strömungemittels in das Bett dar. Auch die Höhe der benachbarten Ablenkteile kann verändert werden und die Ablenkplatten und Halteplatten können in dem Ofen versetzt angeordnet sein, um so bestimmten Arbeitsbedingungen zu entsprechen.
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Claims (13)

Patentansprüche
1. Rostanordnung für Schsfttöfen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe im Abstand zueinander angeordneter Ablenkplatten vorgesehen ist, die sich von einer Seite zu der gegenüberliegenden Seite der Wand des Schachtofens oder zylinderförmigen Bauteils erstrecken und wenigstens eine im wesentlichen rechtwinklige Oeffnung über das untere Ende dieses Bauteils ergeben, die rechtwinklige Oeffnung durch geradljn ige Kanten der Ablenkplatten begrenzt sind, die sich allgemein längs der Sehnen des zylinderförmigen Bauteils und der Wand desselben erstrecken, eine das Material tragende Platte unter und im Abstand von jeder dieser Oeffnungen, von der wenistens eine vorgesehen ist, vorliegt und die Kanten derselben sich unter der Kante jeder Ablenkplatte erstrecken, um so einen Raum zwischen denselben längs senkrechter Linien zu verhindern, eine SchubanOrdnung in dem Raum zwischen den Ablenkplatten und der (tragplatte «»geordnet ist, die Schubanordnung die Wand an beiden Enden und an Beweguagsateilen in der rechtwinkligen Oeffnung schneidet, die SchubanOrdnung so angeordnet ist, daß dieselbe eine einheitliche Materialraenge in Inkrementen veränderlich über ihre Länge im Verhältnis zu dem Volumenmaterial in jedem Bauteil an jeder Inkrement verändernden Lage an der Schubanordnung bewegt und eine Anordnung für die hin- und. . hergehende Bewegung der Schubanordnung Über jede Tragplatte vorgesehen ist.
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2. Eos tau Ordnung nach Anspruch 1, dad arch gekennzeichnet, daß .die Enden der Schubanordnung in Ausnehmungen in der Wand dieses Bauteils sich erstrecken.
3. Eostanordnung nach Ansprächen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich Schubstangen in dem Eaum zwischen benachbarten Ablenkplatten und jeder Tragplatten erstrecken» die Enden der Schubstangen eine sich progressiv verringernde Höhe aufweisen und in die Ausnehmungen sich heineinerstrecken, so daß dieselben in vollständiger Berührung mit dem zu tragenden Material in dem röhrenförmigen Bauteil bei einer hin- und hergehenden Bewegung der Schubstangen stehen und dazu dienen, eine einheitliche, sich in Inkrementen verändernde Menge an Material längs der Schubstangen im Verhältnis zu der Menge des getragenen Materials für die Abgabe an jedem sich inkrementartig verr-ändernden Längenteil der Schubstange abzugeben, sowie eine Anordnung für die hin-und hergehende Bewegung der Schubstangen Über die !Tragplatte vorgesehen ist.
4. Eoetanordnung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß fünf Ablenkplatten vorgesehen sind, die vier Oeffnungen zwischen sich aufweisen.
5. EostanOrdnung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß drei Ablenkplatten vorgesehen sind» die zwei Oeffnungen zwischen sich aufweisen.
6. Eostanordnung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstangen fUr zwei Oeffnungen miteinander vereinigt sind und die anderen zwei Schubstangen miteinander vereinigt sind.
7. Röhrenförmiges Bauteil «it einer senkrechten Wand und eiser senkrechten Achse und einer Rostanordnung benachbart zu der unteren Kante denselben, dadurch gekennzeichnet/ daß wenigstens eine
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Oeffnung und eine Vefzögerungsplatte benachbart zu und unter dieser Oeffnung vorliegt, über deren Xanten das Material für die Abgabe aus dem röhrenförmigen Bauteil gedrückt wird, wobei eine Schubstangenanordnung in wenigstens dieser einen Oeffnung in dem Rost und über der Verzögerungsplatte vorliegt, die Stange eine senkrechte Konfiguration besitzt, deren jeder Punkt durch das konstante Verhältnis des Materials in der Säule bestimmt wird, das an dieser Stelle abgegeben wird, geteilt durch die Höhe der Schubstangenanordnung, und eine Anordnung für die hin- und hergehende Bewegung der SchubstangenanOrdnung in der Oeffnung vorgesehen ist.
8. Bauteil nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil jeder der Enden der Schubstangenanordnung eine sich verringernde Höhe von der Mitte aus zu den Enden hin besitzt.
9. Bauteil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil jedes der Enden der Schubstangenanordnung kreisbogenförmig zu den Enden hin mit einer geringeren Höhe als die Mitte der Stange verläuft.
10. Bauteil nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstangen winkelförmig längs ihrer oberen Kante tfoa der Mitte aus zu deren Enden vorliegen, die Enden eine geringere Höhe als :& die Mitte besitzea. \
11. Zylinderförmige, senkrechte Schaftvorrichtung zur Behandlung
ttlichenföreigen Materials Bit eine» Host, der ia de· Schaftofen > beaaohbart zu dessen untere» Sade vorliegt, die Rostaaordnung dadurch gekennzeichnet ist, daß dieselbe aus den folgendes Bauelementen besteht!
(a) querseitig i* Abstsad voneinander, praktisch paralleles Materialablenkteilen, die wenigstens eise praktisch rechtwinklige
Materialabgabeöffnuag zwischen sich bilden»
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Cb) einem Materialträger, d er im Abstanesvefahältnis zu und
jeder der Materialabgabeöffnungen vorliegt, der Träger sich an jeder Seite jeder Oeffnung über einen senkrechten nach unten gerichteten Vorsprung der Kanten der Ablenkteile erstreckt,
Cc) Schubelementen, die in jeder Abgabeöffnung angeordnet sind und sich längsseitig hierzu, erstrecken, und
Cd) einer Anordnung zur hin- und hergehenden Bewegung der Schubelemente querseitig zu der Abgabeöffnung, um so von dem Träger eine Materialmenge zu entfernen, die gleich der Summe des Inkrementvolumens des Materials ist, das durch die Schubelemente während jedes Schubes bewegt wird, jedes Inkrementvolumen gleich der Länge des querseitigen Schubes der Schubelemente mal der Inkrementlänge längs der Schubteile mal der Höhe der Anordnung der Schubelemente an jeder Inkrementlänge ist, wobei die Höhe der Schubelemente ein konstantes Verhältnis zu der Breite der Materialsäule darstellt, gemessen querseitig zu der Abgabeöffnung, die für die Abgabe durch diese Oeffnung abgestützt wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubsiemente in jeder Abgabeöffnung Über dem Träger für die Abgabe des Materials von diesem Träger vorgesehen sind, jedes Schubelenent eine Stange wenigstens der maximalen Breite der Oeffnung aufweist, in der sie befestigt ist und längsseitig zu der Abgabeöffnung und querseitig beweglich zu der Oeffnung vorliegt, die Höhe der Schubstange an jeden funkt längs ihrer Länge ein konstantes Verhältnis zu der Breite der Säule des Materials an der Stelle aufweist, die quereeitig zu der Oeffnung gemessen wird, die Säule durch die Ablenkteile zwecks Abgabe des Materials durch die Oeffnung getragen wird.
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13. Eo stauordu ung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet» daß jede Schubstange hin- und hergehend beweglich über jede Stiitzplatte parallel zu den Kanten der Ablenkplatten angeordnet ist·
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Leers e i t e
DE19671583440 1966-10-24 1967-10-16 Rostanordnung fuer Schaftoefen Pending DE1583440A1 (de)

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