DE1583115B2 - Sohlkonstruktion fuer einen ausbaubock - Google Patents
Sohlkonstruktion fuer einen ausbaubockInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D23/00—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
- E21D23/04—Structural features of the supporting construction, e.g. linking members between adjacent frames or sets of props; Means for counteracting lateral sliding on inclined floor
- E21D23/0418—Positioning devices and stabilizing means for the props
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sohlkonstruktion für einen Ausbaubock mit mehreren, in Rückrichtung
hintereinander angeordneten Stempelgruppen, die über eine steife Trägerkonstruktion miteinander verbunden
sind, wobei die Stempel der einzelnen Stempelgruppen untereinander verbunden sind und sich
mittels gelenkig angeschlossener Fußplatten auf dem Liegenden abstützen, insbesondere für einen Ausbaubock
mit in Rechteckanordnung versehenen Stempeln.
Die Funktionssicherheit und die Lebensdauer eines Ausbaubockes hängt entscheidend von der
Konstruktion der"" angeschlossenen Fußplatten ab. -. jDie ,Fußplatten ;$ölle]uSsich einerseits dem. unebenen
"Liegenden anpasseniün'dUäuf diese Weise verhindern,
daß Zwangskräfte inicleri Ausbaubock eingeleitet werden,
die seine Funktion beeinträchtigen und zu Verformungen führen können, und andererseits sollen
sie aber auch nicht so locker mit der Trägerkonstruktion verbunden sein, daß sie nach Lösen der Stempel
pendeln und den Rückvorgang behindern. Bei einer
ίο bekannten Konstruktion der eingangs genannten Art
werden die Fußplatten lediglich über Kugelgelenkverbindungen von den unteren Stempelenden' gehalten.
Diese Konstruktion gewährleistet zwar eine optimale Einstellbarkeit ■ auf das unebene Liegende, erfüllt
aber nicht die Forderung nach Pendelfreiheit beim Rücken (deutsche Auslegeschrift 1 155 077).
Bei einer anderen bekannten Konstruktion sind die Sohlplatten einerseits miteinander über ein Gelenk
verbunden und andererseits über weitere Gelenke an dem Verbindungsteil der zugeordneten Stempel angeschlossen.
Getragen werden die Fußplatten von den an ihrer Stützfläche auf den Fußplatten ballig
ausgeführten Stempelenden. Bei dieser Konstruktion sind die Fußplatten wegen ihres Anschlusses an das
Verbindungsteil der beiden Stempel und dem gleichzeitigen Anschluß an den Stempelenden nur beschränkt
anpassungsfähig (deutsche Patentschrift 1 193 910, französische Patentschrift 1 399 886).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sohlkonstruktion der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei größerer Anpassungsfähigkeit der Fußplatten an das Liegende den Rückvorgang durch pendelnde Fußplatten nicht behindert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sohlkonstruktion der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei größerer Anpassungsfähigkeit der Fußplatten an das Liegende den Rückvorgang durch pendelnde Fußplatten nicht behindert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fußplatten der Stempel jeweils einer
Stempelgruppe miteinander durch mindestens eine Schwinge gekoppelt sind, die in einer an der steifen
Trägerkonstruktion befestigten Führung quer zur Längsachse des Bockes verschiebbar gelagert ist, und
daß an der Schwinge mindestens ein mit der Trägerkonstruktion verbundenes Federelement angeschlossen
ist.
Die Erfindung erlaubt eine allseitige Beweglichkeit der Fußplatten und eine parallelogrammartige Einstellung
zwischen den Stempeln und den Fußplatten und damit die größtmögliche Anpassungsfähigkeit an
das Liegende. Die Bewegungsfreiheit des zwischen den Stempeln der vorderen Stempelgruppe geführten
Rückzylinders wird weder von den Schwingen noch von den Fußplatten noch von den mit den Fußplatten
verbundenen Stempeln beeinträchtigt.
Eine besonders robuste Ausführungsform der Er-
. findung besteht darin, daß für jede Stempelgruppe zwei miteinander fest verbundene, parallele Schwingen
vorgesehen sind, die in den Führungen seitlich
an einem Aufbau der Trägerkonstruktion verschiebbar angeordnet sind. Während die quer zur Längsachse
verschiebbar gelagerte Schwinge eine Verschwenkung der Fußplatte um die Längsachse des
Bockes ermöglicht, kann eine Verschwenkung um eine dazu senkrechte Achse auf einfache Weise dadurch
erreicht werden, daß eine für eine Stempelgruppe gemeinsame Fußplatte mittels Verbindungsgelenken an seitlichen, die Schwingen einer Stempel-
gruppe verbindenden Laschen befestigt ist. Im Ergebnis erhält man damit eine robuste Konstruktion
für die allseitige Beweglichkeit der bzw. den Fußplatten.
3 . 4 ί
Es ist sowohl in fertigungstechnischer als auch in gelenkig angeschlossener Fußplatten 5, 6 auf dem \
anwendungstechnischer Hinsicht von Vorteil, wenn Liegenden ab. Die vorderen und hinteren Fußplat- j
als Schwingen aus ringförmigem Flachmaterial gefer- ten 5,6 sind über zwei Abdeckplatten 20 für das Lie-
tigte Bögen vorgesehen werden, die in seitlichen, als gende mittels Gelenkverbindungen 21 gekuppelt. Die
Leisten ausgebildeten Führungen verschiebbar sind. 5 vordere Stempelgruppe 2 α weist eine aus einem
Eine besonders gute Rückstellung der Fußplatte Stück bestehende Fußplatte 6 auf, die mittels seitli-
bzw. Fußplatten wird nach einer weiteren Ausgestal- eher Verbindungsgelenke 12 und Laschen 23 an zwei
tung der Erfindung dadurch erzielt, daß als Federele- miteinander über die Laschen 23 fest verbundenen
ment mehrere, vorzugsweise vier Federzylinder oder parallelen Schwingen 9 befestigt ist. Die bogenförmi-
hydraulische Zylinder vorgesehen sind, die mit einem io gen Schwingen 9 sind in seitlichen Führungsleisten
Ende an der Trägerkonstruktion und mit dem ande- 13, 14 eines Aufbaues 24 der Trägerkonstruktion bis
ren Ende gelenkig an den Schwingen im Bereich ih- zu den Anschlägen 15 verschiebbar und ermöglichen
rer Enden befestigt sind. auf diese Weise eine Verschwenkung der Fußplatte 6
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer etwa um die Längsachse einer Langhaube 3, eines
ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung nä- 15 Teils der Trägerkonstruktion, durch die ein Rückzy-
her erläutert. Im einzelnen zeigt linder 16 geführt ist. Durch die bogenförmige Aus-
F i g. 1 einen Ausbaubock mit Sohlkonstruktion in führung der Schwingen 9 wird die Bewegungsfreiheit
Seitenansicht, des Rückzylinders 16 nicht beeinträchtigt. Mehrere
F i g. 2 die Sohlkonstruktion des Ausbaubockes Federzylinder 8 sind an einem Ende mittels geeigne-
nachFig. 1 in Vorderansicht, 20 ter befestigungselemente 11 an dem Aufbau 24 der
F i g. 3 den Ausbaubock nach F i g. 1 ohne Kappen Trägerkonstruktion und an dem anderen Ende mit-
in Aufsicht. tels Verbindungsaugen 10 gelenkig an den Schwin-
Die erfindungsgemäße Sohlkonstruktion ist der gen 9 im Bereich ihrer Enden befestigt. Nach Lösen
vorderen Stempelgruppe 2 α eines aus Kappen 1 und der Stempel 2 α sorgen sie dafür, daß die Fußplatte 6
den beiden hintereinander angeordneten Stempel- 25 beim Rücken nicht pendelt, geben ihr aber für den
gruppen 2 a, 2 b, die über eine steife Trägerkonstruk- Setzvorgang ausreichend Bewegungsfreiheit, um sich
tion 3, 22, 24 miteinander verbunden sind, zugeord- an das Liegende leicht anpassen zu können. Mittels
net. Die untereinander verbundenen Stempel der ein- Halteringen 4 sind die Stempelgruppen an dem Auf-
zelnen Stempelgruppen 2 a, 2 b stützen sich mittels bau 24 der Trägerkonstruktion beweglich befestigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Sohlkonstruktion für einen Ausbaubock mit
mehreren, in Rückrichtung hintereinander angeordneten Stempelgruppen, die über eine steife
Trägerkonstruktion miteinander verbunden sind, wobei die Stempel der einzelnen Stempelgruppen
untereinander verbunden sind und sich mittels gelenkig angeschlossener Fußplatten auf dem
Liegenden abstützen, insbesondere für einen Ausbaubock mit in Rechteckanordnung versehenen Stempeln, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fußplatten (6 bzw. 5) der Stempel (2 a bzw. 2 b) jeweils einer Stempelgruppe miteinander
durch mindestens eine Schwinge (9) gekoppelt sind, die in einer an der steifen Trägerkonstruktion
(3, 22, 24) befestigten Führung quer zur Längsachse des Bockes verschiebbar gelagert
ist, und daß an der Schwinge (9) mindestens 'ein mit der Trägerkonstruktion (3, 22, 24) verbundenes
Federelement (8) angeschlossen ist.
2. Sohlkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Stempelgruppe (2 a)
zwei miteinander fest verbundene, parallele Schwingen (9) vorgesehen sind, die in den Führungen
(13, 14) seitlich an einem Aufbau (24) der Trägerkonstruktion verschiebbar angeordnet
sind.
3. Sohlkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine für eine Stempelgruppe
(2 a) gemeinsame Fußplatte (6) mittels Verbindungsgelenken (12) an seitlichen, die
Schwingen (9) einer Stempelgruppe (2 a) verbindenden Laschen (23) befestigt ist.
4. Sohlkonstruktion nach Anspruch 1 oder einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß als Schwingen (9) aus ringförmigem Flachmaterial gefertigte Bögen vorgesehen
sind, die in seitlichen, als Leisten ausgebildeten Führungen (13,14) verschiebbar sind.
5. Sohlkonstruktion nach Anspruch 1 oder einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß als Federelement (8) mehrere, vorzugsweise vier Federzylinder oder hydraulische
Zylinder vorgesehen sind, die mit einem Ende an der Trägerkonstruktion (3, 22, 24) und mit dem anderen Ende gelenkig an den
Schwingen (9) im Bereich ihrer Enden befestigt sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP43063104A JPS4812602B1 (de) | 1967-09-22 | 1968-09-04 | |
| US759999A US3474628A (en) | 1967-09-22 | 1968-09-16 | Mobile mine roof support |
| FR1582719D FR1582719A (de) | 1967-09-22 | 1968-09-23 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER0046961 | 1967-09-22 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1583115A1 DE1583115A1 (de) | 1970-04-23 |
| DE1583115B2 true DE1583115B2 (de) | 1973-06-07 |
| DE1583115C3 DE1583115C3 (de) | 1974-01-03 |
Family
ID=7408250
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671583115 Expired DE1583115C3 (de) | 1967-09-22 | 1967-09-22 | Sohlkonstruktion für einen Ausbaubock |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1583115C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2622208C2 (de) * | 1976-05-19 | 1983-10-20 | Bochumer Eisenhütte Heintzmann GmbH & Co, 4630 Bochum | Ausbaubock |
-
1967
- 1967-09-22 DE DE19671583115 patent/DE1583115C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1583115A1 (de) | 1970-04-23 |
| DE1583115C3 (de) | 1974-01-03 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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