DE1582553C - Vorrichtung zum Zerschneiden von Kirschen und zum Trennen des Kerns vom Fruchtfleisch - Google Patents
Vorrichtung zum Zerschneiden von Kirschen und zum Trennen des Kerns vom FruchtfleischInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung angeordnet sein, wobei die Platte in derselben Ebene
zum Zerschneiden von Kirschen und zum Trennen einem der Schneideioriahtung Platz gebenden Spalt
des Kerns vom Fruchtfleisch, die aus einer Matrize besitzt. Bei dieser Anordnung wird jede Kirsche etwa
mit einer dem Kirschendurchmesser entsprechenden gleichmäßig geachtelt.
Bohrung und einem koaxial in die Bohrung beweg- 5 Die Platte ist vorteilhaft ringförmig geschlossen
baren Stempel besteht. gestaltet und absatzweise im Takt des Stempelantriebs
Es sind Vorrichtungen zum Kirschenentsteinen bewegbar, wobei unter ihr ein Tisch vorgesehen ist,
bekannt, bei denen die Kirsche in eine kugelförmige der die Öffnungen wenigstens in einer oder mehreren
Ausnehmung der Matrize zu legen ist, an deren Grand Zuführungsstationen und von diesen bis zur Stempeleine
der Kerngröße angepaßte Bohrung angeordnet io station unten versahließt.
ist. Durch einen die Kirsche durchdringenden Stempel Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bewird
der Kern in die Bohrung eingedrückt, während zugnahme auf das in der Zeichnung dargestellte Ausdas
Fruchtfleisch in der Matrizenhöhlung liegen- führungsbeispiel beschrieben. Darin zeigt
bleiben soll. Da bei diesem Verfahren nicht zu ver- Fig. 1 eine kugelförmig idealisierte Kirsche mit meiden ist, daß erhebliche Teile des Fruchtfleisches 15 den angestrebten Schnittebenen,
mit in die Bohrung gedrückt werden, ist es mit erheb- F i g. 2 und 3 vertikale Längsschnitte durch die liehen Verlusten verbunden. Ein Zerteilen der Kirsche Schneidstation,
ist nicht vorgesehen. F i g. 4 eine Draufsicht,
bleiben soll. Da bei diesem Verfahren nicht zu ver- Fig. 1 eine kugelförmig idealisierte Kirsche mit meiden ist, daß erhebliche Teile des Fruchtfleisches 15 den angestrebten Schnittebenen,
mit in die Bohrung gedrückt werden, ist es mit erheb- F i g. 2 und 3 vertikale Längsschnitte durch die liehen Verlusten verbunden. Ein Zerteilen der Kirsche Schneidstation,
ist nicht vorgesehen. F i g. 4 eine Draufsicht,
Dar Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine F i g. 5 eine perspektivische Schnittansicht und
Vorrichtung zum Zerschneiden von Kirschen und 20 F i g. 6 eine schematische Draufsicht auf die Ge-
zum Trennen des Kerns vom Fruchtfleisch zu schaf- samtanordnung.
fen, bei der gleichzeitig das Zerschneiden der Kirsche Die Schneidstation besteht aus einer Matrize 1 mit
und die Trennung des Kerns vom Fruchtfleisch statt- Bohrung 2 und diametral kreuzweise gespannten
finden kann. Schneiddrähten 3 und 4 sowie aus dem Stempel 5 mit
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß 25 dem zum Kraftantrieb gehörenden Teil 6 und Feder?.
sich quer durch die Bohrung wenigstens eine flexible Der Stempel besitzt auf der Stempelfläche eine kugel-
Schneide erstreckt und daß der Stempel an der der förmige Aushöhlung 8 und kreuzweise, achsparallele
flexiblen Schneide entsprechenden Stelle geschlitzt Einschnitte 9 in Durchmesserrichtung, deren Rich-
ist und einen Durchmesser besitzt, der nicht wesent- tung mit der der Drähte 3 und 4 übereinstimmt.
Hch kleiner als der der Bohrung ist. Bei dem Zer- 30 Seitlich neben der Matrize sind Teile 10 und 11 eines
teilen trennt sich der Kern selbsttätig vom Frucht- Tisches angeordnet, dessen geschlossene Oberfläche
fleisch. Es wird dabei darauf verzichtet, den Kern mindestens so hoch liegt wie die höchsten Teile der
schon in demselben Arbeitsgang gänzlich aus der Matrize. Darauf ist eine ringförmig gestaltete Platte
Masse des Fruchfleisches zu entfernen, um auch die verschiebbar, die aus zwei mit Abstand überemander-
letzten am Kern haftenden Reste des Fruchtfleisches 35 liegenden, fest miteinander verbundenen Ringen 12
verwerten zu können. Es ist nämlich leichter, die und 13 gebildet ist. In den Ringen sind in konstanten
Kerne später aus der weiterverarbeiteten Masse des Abständen Öffnungen 14 vorgesehen, die auf der
Fruchtfleisches herauszubringen. Unterseite durch das Teil 11 des Tisches abgeschlos-
Die Schneideinrichtung wird vorteilhaft von einem sen sind und in fluchtende Übereinstimmung mit der
oder mehreren gespannten Drähten gebildet, die 40 Bohrung 2 der Matrize gebracht werden können. Der
zweckmäßig kreuzweise angeordnet sind. Nach Ring 12, 13 ist mit Antriebseinrichtungen ausgerüstet,
einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der in die ihn im Takt mit der Bewegung des Stempels 5
die Bohrung eindringende Stempel eine konkave jeweils um einen öffnungsabstand weiterbewegen und
Stempelfläche und der Schneideinrichtung entspre- stillsetzen, sobald diese fluchtende Übereinstimmung
chende Ausnehmungen auf. Die Höhlung der 45 der Bohrungen vorhanden ist.
Stempelfläche ist zweckmäßig kugelförmig dem In dem zwischen den Ringen 12 und 13 gebildeten
Kirschenumriß entsprechend gestaltet. Die Ausneh- Spalt 15 ist ein in Richtung einer Sekante gespannter
mungen für die Schneideinrichtung besitzen die Form Draht 16 angeordnet. Während der Bewegung der
von achsparallelen Schlitzen. Ringe 12, 13 durchquert dieser Draht 16 die die
Vorteilhaft ist zwischen dem Stempel und seinem 50 Sohneidstation durchwandernden Öffnungen 14.
Kraftantrieb eine Feder eingeschaltet, die eine Zer- Die Matrize 1 ist auf einer Halteplatte 17 befestigt,
störung der Vorrichtung vermeidet, wenn an Stelle die auch die Befestigungsstifte 18 für die Drähte 3
einer Kirsche zufällig ein unnachgiebiger Gegenstand und 4 trägt,
in die Vorrichtung gelangen sollte. Die Gesamtanordnung der Maschine ergibt sich
Erfindungsgemäß kann zwischen der Bohrung und 55 aus F i g. 6, aus der ersichtlich ist, daß die ringför-
dem von der Bohrung abgehobenen Stempel eine mige Platte 12, 13 vor der Schneide- und Entkern-
Einrichtung zur Zuführung und zum Halten der Kir- station 20 eine Füllstation 21 durchläuft, die mit
sehen vorgesehen sein, die aus einer Platte mit wenig- einem Schablonenblech versehen sein kann,
stens einer Öffnung zur Aufnahme je einer Kirsche Die Vorrichtung arbeitet in folgender Weise:
versehen ist, die derart seitlich verschiebbar ist, daß 60 Kirschen 22 werden über das Schablonenblech der
je eine Öffnung über die Bohrung bringbar ist. Diese Füllstation 21 in die Öffnungen 14 der Ringe 12, 13
Platte dient zur Zuführung der Kirschen und hält sie eingelegt und wandern in diesen Öffnungen auf dem
auch anfänglich über die Bohrung bzw. der Schneid- Tisch 11 liegend nacheinander in die Schneidstation,
einrichtung. Dabei durchlaufen sie auch den Winkelbereich, der
Erfindungsgemäß kann eine weitere Schneidvor- 65 von dem Draht 16 durchspannt wird und werden
richtung in der Verschiebungsbahn der Platte in dabei horizontal, gegebenenfalls unter Verdrängung
Kirschennuttenhöhe in einer Ebene quer zur Stempel- des Kerns, durchschnitten. Die beiden noch aufein-
richtung und in Richtung der Plattenverschiebung anderliegenden Hälften gelangen (F i g. 1) in dite
Schneidstatirin 20, in der sie auf den kreuzweise gespannten Drähten 3 und 4 liegen. Der sich senkende
Stempel (Fig. 3) drückt sie über die Drähte3 und 4
durch die Bohrung 2, wobei die vorher in der Ebene .schon geschnittene Kirsche auch noch in den
Ebenen 24 und 25 geschnitten wird und der Kirschstein herausgedrückt wird. Die Feder 7 sorgt dafür,
daß die Drähte durch den Kolben nicht zerstört werden können.
IO
Claims (6)
1. Vorridhtung zum Zerschneiden von Kirschen und zum Trennen des Kerns vom Fruchtfleisch,
die aus einer Matrize mit einer dem Kirschendurchmessar entsprechenden Bohrung und einem
koaxial in die Bohrung bewegbaren Stempel besteht, dadurchgekennzeichnet, daß sich
quer durch die Bohrung (2) wenigstens eine flexible Schneide (3, 4) erstreckt und daß der
Stempel an der der flexiblen Schneide entsprechenden Stelle geschlitzt ist und einen Durahmesser
besitzt, der nicht wesentlich kleiner als der der Bohrung ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide von wenigstens
einem gespannten Draht (3, 4) gebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Drähte (3, 4) kreuzweise
gespannt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel
■ (5) eine konkave Stempelfläche (8) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Stempel (5) und seinem Kraftantrieb (6) eine Feder (7) eingeschaltet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Bohrung (2) und
dem von der Bohrung abgehobenen Stempel (5) eine Einrichtung zur Zuführung und zum Halten
der Kirschen vorgesehen ist, die aus einer Platte (12, 13) mit wenigstens einer öffnung (14) zur
Aufnahme je einer Kirsche (22) versehen ist, die derart seitlich verschiebbar ist, daß je eine öffnung
über die Bohrung (2) bringbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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