DE1579296C - Reifenaufbautrommel - Google Patents
ReifenaufbautrommelInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Rcifenaufbautrommel Reifenaufbautrommel anzugeben, mit deren Hilfe es
mit zwei relativ zueinander zwischen einer inneren während des kontinuierlichen Arbeitsprozesses mög-
und einer äußeren Endlage bewegbaren äußeren lieh ist, beim Aufbringen einer undehnbaren Lauf-Trommelbereichen
mit zylindrischen Umfangsflächen Streifen-Einlage insbesondere bei Radialreifen und
und einem zwischen diesen angeordneten radial aus- 5 beim Anrollen der Laufstreifen-Einlage die Karkasse
rückbaren Mittelbereich mit zylindrischer Umfangs- vollständig und unnachgiebig zu unterstützen,
fläche, bei der die zylindrischen Umfangsflächen der Ausgehend von einer Reifenaufbautrommel der äußeren Bereiche in ihrer äußeren Endlage und die eingangs bezeichneten Art, ist gemäß der Erfindung zylindrische Umfangsflache des Mittelbereichs eine zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagen, daß die gemeinsame, feste und zylindrische Arbeitsfläche io Umfangsfläche des Mittelbereichs aus in Axialbilden, richtung festgelegten, in Umfangsrichtung zueinander
fläche, bei der die zylindrischen Umfangsflächen der Ausgehend von einer Reifenaufbautrommel der äußeren Bereiche in ihrer äußeren Endlage und die eingangs bezeichneten Art, ist gemäß der Erfindung zylindrische Umfangsflache des Mittelbereichs eine zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagen, daß die gemeinsame, feste und zylindrische Arbeitsfläche io Umfangsfläche des Mittelbereichs aus in Axialbilden, richtung festgelegten, in Umfangsrichtung zueinander
Derartige Reifcnaufbautrommeln werden vor allem verschiebbaren Trägergliedern besteht, die bei Befür
das Aufbauen von Reifen mit undchnbaren Lauf- wegen der äußeren Bereiche in die innere Endlage
Streifen-Einlagen verwendet, die im Reifenrohling radial nach außen ausrückbar sind und eine gegenzwischen
der Krone der Karkasse und der inneren 15 über den Umfangsflächen der äußeren Bereiche
Fläche des Laufstreifens liegt. Die undehnbare Lauf- radial vorstehende, radial und axial unnachgiebige
Streifen-Einlage kann nur in sehr begrenztem Aus- zylindrische Arbeitsfläche bilden, deren Durchmesser
mafi beim Vulkanisieren des Reifenrohlings gedehnt etwa gleich dem Soildurchmesser einer auf die Karwerden
und hat beim fertiggestellten Reifen tatsäch- kasse aufzubringenden undehnbaren Laufstreif enlich
keinerlei Nachgiebigkeit oder Verlagerungs- 20 Einlage ist.
möglichkeit in Umfangsrichtung. Sie ist für Radial- Da der Mittelbereich der Reifenaufbautrommel
reifen wichtig und notwendig, weil bei diesen Reifen stets radial und axial genau geführt und aus festen
die Karkasse mit Kordverstärkungen ausgerüstet ist, Trägerglied aufgebaut ist, bildet er ein unnach-
welche in radial zur Drehachse des Reifens nach giebiges Widerlager, das für das Aufbringen und
außen verlaufenden Ebenen liegen. 25 Anrollen der Laufstreifen-Einlage die besten Vor-
Da das Aufbringen der Laufstreifen-Einlage aiii aussetzungen bietet.
die Karkasse während des Aufbauens derartiger Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der
Radialreifen dann erfolgen soll, wenn der Karkassen- Reifenaufbautrommel ist vorgesehen, daß zur axialen
durchmesser etwa dem Durchmesser nach dem Festlegung den die zylindrische Arbeitsfläche des
Vulkanisieren entspricht, wird bei bekannten Reifen- 30 Mittelbereiches bildenden Trägergliedern von der
aufbautrommeln ein aufblasbarer Schlauch zur Unter- Trommelachse nach außen weisende Teleskopvorstülzung
der Karkasseninnenseite verwendet. Wird richtungen zugeordnet sind, deren in Radialrichtung
der Schlauch, auf dem·das Karkassenmaterial aufge- frei verschiebbare Führungsstangen innen mit den
wickelt ist, unter Druckbeaufschlagung radial ausge- Trägerglicdern verbunden sind,
dehnt, so wird die Karkasse bei Erreichen ihres 35 Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Solldurchmessers von innen gegen die vorgeformte Reifenaufbautrommel wird ferner vorgeschlagen, daß undehnbare Laufstreifen-Einlage gedrückt. Die durch den äußeren Bereichen ein aus Schläuchen bestehenden aufgeblasenen Schlauch gebildete Unterstützung der Antrieb zur Verschiebung der gemeinsamen zyder Karkasse ist jedoch nicht in allen Fällen geeignet, iindrischen Arbeitsfläche in eine radiale Stellung mit eine feste Anlage zwischen der ausgedehnten Kar- 40 größerem Durchmesser zugeordnet ist. Von dieser kasse und der undehnbaren Laufstrcifen-Einlage und radialen Stellung aus wird der Mittelbereich unter dem Laufstreifen selbst zu gewährleisten. Vor allem Einfluß der beim Rotieren der Reifenaufbautrommel aber ist das Anrollen der Laufstreifen-Einlage an die auftretenden Zentrifugalkräfte und bei Verstellung Karkasse sowohl maschinell als auch von Hand sehr der äußeren Bereiche in die innere Endlage radial schwer durchzuführen, weil der aufblasbare und 45 nach außen gerückt, wobei der Durchmesser der nachgiebige Schlauch kein definiertes Widerlager zur äußeren Arbeitsfläche des Mittelbereiches, gleich dem Aufnahme der beim Anrollen auftretenden Reaktions- Solldurchmesser einer Laufstreifen-Einlage ist.
kräfte bietet. . Zur Übertragung des durch die Schläuche ge-
dehnt, so wird die Karkasse bei Erreichen ihres 35 Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Solldurchmessers von innen gegen die vorgeformte Reifenaufbautrommel wird ferner vorgeschlagen, daß undehnbare Laufstreifen-Einlage gedrückt. Die durch den äußeren Bereichen ein aus Schläuchen bestehenden aufgeblasenen Schlauch gebildete Unterstützung der Antrieb zur Verschiebung der gemeinsamen zyder Karkasse ist jedoch nicht in allen Fällen geeignet, iindrischen Arbeitsfläche in eine radiale Stellung mit eine feste Anlage zwischen der ausgedehnten Kar- 40 größerem Durchmesser zugeordnet ist. Von dieser kasse und der undehnbaren Laufstrcifen-Einlage und radialen Stellung aus wird der Mittelbereich unter dem Laufstreifen selbst zu gewährleisten. Vor allem Einfluß der beim Rotieren der Reifenaufbautrommel aber ist das Anrollen der Laufstreifen-Einlage an die auftretenden Zentrifugalkräfte und bei Verstellung Karkasse sowohl maschinell als auch von Hand sehr der äußeren Bereiche in die innere Endlage radial schwer durchzuführen, weil der aufblasbare und 45 nach außen gerückt, wobei der Durchmesser der nachgiebige Schlauch kein definiertes Widerlager zur äußeren Arbeitsfläche des Mittelbereiches, gleich dem Aufnahme der beim Anrollen auftretenden Reaktions- Solldurchmesser einer Laufstreifen-Einlage ist.
kräfte bietet. . Zur Übertragung des durch die Schläuche ge-
Zur Herstellung ven Reifenlaufmänteln mit Kord- ' bildeten Radiaiantriebs von den äußeren Bereichen
einlagen ist bereits eine aus parallel zur Drehachse 5° auf den Mittelbcreich ist vorzugsweise vorgesehen,
gchalterten Stahliamellen aufgebaute Trommel be- daß die Segmente der äußeren Bereiche und der
kannt. Die Stahllamellen werden an ihren Enden Mittelbereich der Reifenaufbautrommel durch Plebel
durch zwei axial auf einer Spindel verstellbare Ringe verbunden sind. Dabei sind die Hebel an ihrem einen
gehaltert. In der inneren Endstellung der beiden Ende schwenkbar mit den.Segmenten verbunden und
Haltenmgsringe nehmen die elastisch biegsamen 55 an ihren anderen Enden über eine Freüaufverbindung
Stahllumeilen eine radial ausgewölbte Form ent- an den Trägergliederri des Mittelberciches ange-
sprechend der Sollform des aufzubauenden Lauf- lenkt.
mantels an. In dieser Stellung liegen die Lamellen Gemäß einer zweck mäßigen Ausführungsform der
ohne gegenseitige Abstützung mit ihren Rändern so Reifenaufbautrommel besteht der Mittclbercich aus
nebeneinander, daß .sie eine LorusähnÜche glatte fio zwei Gruppen von Trägergliedern, von denen die
Oberfläche bilden. Bei Einwirkung von äußeren Trägcrglicdcr jeder Gruppe mit gegenseitigem AbKräften,
/. B. beim Anrollen -einor Laufstreifen- stand nebeneinander iinc! versetzt angeordnet sind.
F.inku'e. inüs.seii die ausgewölblen Lamellen bei der Gemäß einer bevoi/üg!'jn Ausgestaltung sind :hvbet
hckannicn Trommel zwangliiufii; nach innen oder die beiden Gruppen acc Trügeruüeder durch ;ichs-/ur
.Seile bzw. a\ial nachgeben, so-daß sic keine 65 parallel /11 r Tremind vorlaufende Stifte miteinander
.!!cidiluldiiuülig feste und unnachgiebige Abstützung verbunden, dk die a-lulive ·'ininnLslvwcmitv..! der
liir lü>.; Xiirku.s.'ioniiincnseiie bilden können. Triiijerglieder /ud:i.;näer in ,Lt radi.il alliieren
i >::r iinindtuiii üeyt die Aufgabe /.ugruiuh.·, eine Stellung des Miltdivrddiu·-, K-^rcnven.
Im folgenden wird die Reifenaiifbaulrommel an
Hand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1. einen Vertikalschnitt durch die Reifenaufbautrommel,
deren Arbeitsfläche in ihrer zylindrischen Grundstellung steht,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Trommel gemäß Fig. 1 mit aufgelegtem Karkassenmaterial und aufgelegten
Wulstringen,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch die Trommel gemäß Fig. 3, deren Arbeitsfläche einen größeren
Durchmesser hat,
• F i g. 4 eine Seitenansicht der Trommel gemäß Fig. 3 mit aufgelegtem Karkassenmaterial und
Wulstringen,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Trommel gemäß Fig. 3, wobei die freien Enden des Karkassenmaterials
um die Wulstringe herum zurückgeschlagen sind und die Seitenwände aufgebracht sind,
Fig. 6 einen Vertikalschnitt durch die Trommel gemäß F i g. 3, in der die Arbeitsfläche ihre Stellung
zum Aufsetzen der Laufstreifen-Einlage und/oder des Laufstreifens aufweist,
Fig. 7 eine Seitenansicht der Trommel gemäß F i g. 6 zur Darstellung des Aufbringens der Laufstreifen-Einlage
und des Laufstreifens,
Fig. 8 in vergrößertem Maßstab'einen Teilschnitt
durch die Verbindungsstelle der Laufstreifenkanten mit den Kanten der Seitenwände,
Fig. 9 in schematischer Darstellung die Aufbautrommel in den verschiedenen Stellungen, wobei die
erste Stellung in ausgezogenen, die zweite Stellung in gestrichelten und die dritte Stellung in strichpunktierten
Linien gezeigt ist,
Fig. lü eine Teildraufsicht auf den mittleren Bereich
der Trommelarbeitsfläche in der eingefahrenen Stellung und .
Fig. 11 eine Teüdraufsicht auf den mittleren Bereich-
der Trommelarbeitsfläche gemäß Fig. 10, jedoch im ausgefahrenen Zustand der Arbeitsfläche.
Die Reifenaufbuutrommel 12 hat zwei äußere Bereiche 14, 16 sowie einen zwischen, diesen liegenden
Mittelbereich 18. Die äußeren Bereiche !4, 16 sind drehbar und relativ zueinander axial verschiebbar auf
Hohlwellen 19, 20 gelagert. Durch die Hohlwellen i9, 20 ist eine Gewindestange 22 hindurchgeführt, die
zwei Gewindeberciche 24, 25 mit Links- bzw. Rechtsgewinde
hat. Auf den Gewindebereich 24 ist eine. Mitnehmermutter 25 angeordnet, die mit dem äußeren
Bereich 14 der ■ Aufbautrommel 12 verbunden ist. Entsprechend ist eine Mitnehmermutter 27 auf dem
Gewindebereich 25 vorgesehen, die dem äußeren Bereich 16 der Aufbautrommel zugeordnei ist, so daß
durch eh Verdrehen der Gewindestange 22 in beiden Richtungen eine axiale Verschiebung eier beiden
äußeren Bereiche 14, 16 zwischen ihren inneren und äußeren Stellungen möglich ist. Der äußere Bereich
14 der Aufbautrommel 12 weist zwei axial mit Absland voneinander angeordnete Scheiben .30, 32 auf,
an deren äußeren Umfangen eine Vielzahl von radial tv.ich innen und außen verschiebbaren Segmenten 33
befestigt ist.' Als Antrieb für die Segmente'33 dient
im dargestellten Ausführungsbeispiel ein aufblasbarer
Schlauch 33, der unterhalb der Segmente zwischen den Scheiben angeordnet und durch Zufuhr eines
Druckmediums, ein radiales Herausdrücken der
Sv-'jueiiic ;O.bewirkt. Mit Hilfe von Stiften 42 ist ein·,?
Vielzahl Von-'Hebeln 40 au den Seinneiilen 33 so befestigt,
daß sic vcn den Segmenten in Axialrichtung der Aufbautrommel nach innen abstehen.
Der äußere Bereich 16 der Aufbautrommel 12 ist dem anderen äußeren Bereich 14 ähnlich aufgebaut
und weist zwei mit Abstand voneinander angeordnete Scheiben 43, 44 auf, zwischen deren äußeren Umfang
eine Vielzahl von Segmenten 45 befestigt ist, die entsprechend den Segmenten 33 zwischen den Scheiben
radial nach innen und außen bewegbar sind. Als Antrieb für die Segmente ist ebenfalls ein Schlauch 46
zwischen den Scheiben 43,44 vorgesehen, der entsprechend dem Schlauch 35 eine radiale Verlagerung
der Segmente 45 bewirkt. An den Segmenten 45 sind mit Hilfe von Stiften 48 Hebel 47 vorgesehen, die von
den Segmenten in Axialrichtung der Aufbautrommel in Richtung der Hebel 40 vorstehen.
Auf der Hohlwelle 20 ist eine drehbare . Luftkammer 50 angeordnet, in die über eine Leitung 52
ein Druckmedium, wie z. B. Luft, hineingelangt. Die Leitung 52 durchsetzt ein Gehäuseteil 53, das drehbar
auf der Hohlwelle 20 angeordnet ist. Zusammen mit einem zweiten Gehäuseteil 54 umschließt das
Gehäuseteil 53 einen Luftraum 55, der über Leitungen 60 mit dem Schlauch 46 des äußeren Bereichs 16
der Aufbautrommel 12 verbunden ist. Von dem Schlauch 46 führen flexible Leitungen 61 und 65 zum
Schlauch 35 im äußeren Bereich 14 der Aufbautrommel. Die Leitungen 60 sind über Gelenke 65 miteinander
verbunden, um das Druckmedium auch bei einer Axialbewegung der beiden äußeren Bereiche
relativ zueinander und auch bei deren Drehbewegung um die Hohlwelle 19 und 20 zuführen zu können.
Jeder Hebel 40 besteht aus zwei axial verstellbaren Hebelarmen 69 und 70, von denen das äußere Ende
des Hebelarms 69 am Stift 42 befestigt ist. Das innere Ende des Hebelarms 70 trägt einen Stift 72, der nach
Art einer Freilaufverbindung in einem Schlitz 73 eines
Stützrahmens 74 des Mittelbereiches der Aufbautrommel geführt ist. In gleicher Weise hat jeder
Hebel 47 des äußeren Bereiches 16 der Aufbautrommel einen Hebelarm 75, der an seinem äußeren
Ende mit Hilfe des Stiftes 48 fesigelegt ist, sowie einen axial verstellbaren Hebelarm 76, der einen Stift 77
trägt, welcher nach Art einer Freilaufverbindung in einem Schlitz 78 d -s 'uützrahmens 74 geführt ist. Die
beiden Hbeiarmeb9,70 des Hebels 40 und die,
beiden Hebelarme 75,76 des Hebels 47 sind axial zueinander in bestimmten Stellungen verstellbar, um
die Reifenaufb-nittommel in die gewünschte axiale
Lii.ige zu brii; :;n, die für.das Aufbauen von Karkä.-'-.sen
bestimmter Abmessungen erforderlich ist.
De: iViittelbereich 18 der Aufbautrommel 12 ist
von einer Teleskonvorrichtung 80 abgestützt. Hierzu sind am Stützrahmen 74 des Mittclbereiches 18 radial
nach !nrun vorstehende Füimingsstangen 81 befestigt,
tue in Teleskoprohren 82 gleiten, welche ihrerseits teleskopartig in äußeren Stützen 83 geführt sind. Die
äußeren Stützen 83 sind rings mn die Gewindestangc Tl verteilt und dc rf gehalten.
Wie sich um besten aus den F i g. 10 und 11 ergibt, weist der Mittelbereich. 18 der Aufbautrommel 12
eine Vielzahl von in Umfungsrichtumj relativ bewegbaren
länglichen Trägergliedern 84 auf, durch welche Stifte !15 hinduräiL'efiihrt sind, so daß die Tnii;er-Sj;
glieder 84 relativ zueinander aus ihrer einüL-fahrenen
Stellung κΐιιηΠ Fig. H) in ihre ..'i;i-jn mifieren Umfang
u'if weisende ausgefahren·.; "ildiuii;; ivm;iß
Fig. 11 verschiebbar sind, wodurch der eifekhve
Claims (8)
- Durchmesser des Mittelbereiches 18 verändert wird. radial nach außen versetzt ist und zwischen den Die Trägerglieder 84 haben konvexe Außenkanten, äußeren Bereichen 14,16 liegt. Zum Einleiten des so daß sie «ine nahezu zylindrische Arbeitsfläche radialen Ausfahrens des Mittelbereiches 18 kann die sowohl in der eingefahrenen als auch in der aus- Aufbautrommel 12 gedreht werden, um auf Grund gefahrenen Stellung der Aufbautrommel bilden. An 5 der dann wirkenden Zentrifugalkräfte den Freilauf dem vorstehend schon erwähnten Hebeln 40 und 47 zwischen den Stiften 72, 77 und den zugeordneten sind gemäß Fig. 1 dünne Abdeckbleche 86 vorge- Schlitzen73, 78 zu überwinden. Die vorstehend be-· sehen,. die eine glatte äußere zylindrische Arbeits- schriebene Verbindung zwischen dem Mittelbereich fläche zum Aufbauen des Reifens gemäß der nach- 18 und den Hebeln 40, 47 ergibt eine steife Abstütfolgenden Beschreibung bilden. Es ergibt sich somit, io zung des radial verlagerten Mittel bereiches sowie der daß die Hebel 40 und 47 der beiden äußeren Bereiche vielen in Umfangsrichtung bewegbaren Trägerglieder 14, 16 zusammen mit den Trägergliedern 84 des 84, so daß auf diese Weise eine im wesentlichen Mittelbereiches 18 der Aufbautrommel im wesent- zylindrische und feste Arbeitsfläche für das Auflichen zylindrische Arbeitsflächen am Trommelum- bringen der undehnbaren Laufstreifen-Einlage und/ fang darstellen. 15 oder des Laufstreifens auf den radial ausgedehntenIn der Stellung der Aufbautrommel 12 gemäß Bereich der Karkasse gebildet ist. Die Trägerglieder F i g. 1 wird ein Aufbaumaterial für die Karkasse um 84 des Mittelbereiches 18 werden vorzugsweise nach die zylindrische und feste Arbeitsfläche der Arbeits- der Axialverschiebung der beiden äußeren Bereiche trommel gewickelt bzw. aufgelegt, wobei die Arbeits- 14, 16 in deren in Fig. 6 dargestellte innere Stellung fläche von den Hebeln 40 und 47 sowie von den 20 so weit verlagert, daß sie das auf ihnen liegende Trägergliedern 84 gebildet ist. Auf Grund dieses Karkassenmaterial etwa auf den gewünschten Durch-Arbeitsganges entsteht gemäß F i g. 2 ein Hohlzylin- messer der Karkassenkrone bringen, der 100, dessen freie Enden 102 und 104 axial übei In den F i g. 7 und 8 ist die in dieser Stellungdie Stirnseiten der äußeren Bereiche 14,16 der Trom- stehende Trommel gezeigt, auf die eine Laufstreifenmel hervorstehen. Weiterhin ist inFig. 2 gezeigt, daß 25 Einlage 115 sowie ein Lufstreifen 116 auf den radial zwei Wulstringe 105 und 106 innerhalb der freien nach außen verlagerten Bereich der Karkasse 117 Enden 102, 104 im Bereich der Trommelenden auf aufgebracht sind. Der Innendurchmesser der Laufdem Hohlzylinder 100 aufgebracht sind. Streifen-Einlage 115 ist im wesentlichen gleich demNachdem das Karkassenmaterial um die Trommel Außendurchmesser des radial außenliegenden Teils in deren Stellung gemäß F i g. 1 aufgewickelt ist, und 30 der Karkasse 117. Bei der Reifenaufbautrommel nachdem die Wulstringe 105, 106 aufgebracht sind, bilden die Trägerglieder 84 eine feste und im wesentwerden die äußeren Bereiche 14,16 und der Mittel- liehen zylindrische Arbeitsfläche, so daß die Laufbereich 18 der Aufbautrommel 12 durch Zuführung Streifen-Einlage und der Laufstreifen mit Hilfe der in eines Druckmediums zu den Schläuchen 35, 46 unter F i g. 8 angedeuteten Rollen 102,121 sicher auf die der Wirkung der Segmente 33, 45 radial nach außen 35 Krone der Karkasse aufgerollt werden können. Geverlagert, wobei die Trägerglieder 84 unter der maß dieser Darstellung liegt die seitliche Kante des Wirkung der Hebel 40, 47 in die Stellung gelangen, Laufstreifens dicht benachbart zum äußeren Umfang in der eine im wesentlichen zylindrische und feste der Seitenkante einer Seitenwand 122 des Reifen-Arbeitsfläche von größerem Durchmesser als in der rohlings, so daß eine feste und sichere Verbindung ersten Trommelstellung gebildet ist. 40 zwischen den aneinandergrenzenden Kanten vonIn den F i g. 3 und 4 steht die Aufbautrommel 12 Seitenwand und Laufstreifen herstellbar ist. Nach in ihrer soeben beschriebenen Stellung, in der der die dem Aufbringen der Laufstreifen-Einlage und des Karkasse bildende Hohlzylinder 100 geringfügig Lauf streif ens auf die Karkasse wird die Trommel in radial gedehnt ist, und in der die Wulstringe 105,106 ihre Ausgangsstellung zusammengefahren und der an Schultern sitzen, die an den äußeren Enden der 45 fertige Reifenrohling abgenommen. Der Reifenrohbeiden äußeren Bereiche 14,16 gebildet sind. Die ling kann danach in einer üblichen Heizform vulaxial vorstehenden Teile 109 und 110 der Karkasse kanisiert werden, werden dann über die Wulstringe 105,106 umge- Patentansprüche-schlagen, um diese mit dem Karkassenmaterial zu , ' .umhüllen. Darauf werden gemäß Fig. 5 Seitenwände 50 1. Reifenaufbautrommel mit zwei relativ zu-112,114 auf die beiden Endbereiche der Karkasse — einander zwischen einer inneren und einerund zwar weiterhin in dieser Stellung der Aufbau- , äußeren Endlage bewegbaren äußeren Trommeltrommel — aufgesetzt. Wie bereits erwähnt, ist auch bereichen mit zylindrischen Umfangsflächen und diese zylindrische Arbeitsfläche der Trommel fest einem zwischen diesen angeordneten radial aus- und steif, so daß die Seitenwände 112,114 und ge- 55 rückbaren Mittelbereich mit zylindrischer Umgebenenfalls weitere gewünschte Teile ohne Schwie- fangsfläche, bei der die zylindrischen Umfangsrigkeiten aufgebracht werden können. flächen der äußeren Bereiche in ihrer äußeren Nach dem Aufbringen der verschiedenen Teile in, Endlage und die zylindrische Umfangsfläche des der vorstehend erläuterten Weise werden die äußeren Mittelbereichs eine gemeinsame, feste und zylin-Bereiche 14,16 durch Verdrehen der Gewindestange. 60 drische Arbeitsfläche bilden, dadurch ge-22 axial aufeinander zu bewegt und nehmen die in kennzeichnet, daß die Umfangsfläche des F i g. 6 gezeigte innere Stellung ein. Die Axialbewe- Mittelbereichs (18) aus in Axialrichtung festgegung der äußeren Bereiche 14,16 verlagert über die legten, in Umfangsrichtung zueinander verschieb-Hebel 40,47 der Mittelbereich 18 radial nach außen, baren Trägergliedern (84) besteht, die bei Bewegen wobei auf Grund der Radialbewegung des Mittel- 65 der äußeren Bereiche (14,16) in die innere Endbereiches eine relative Umfangsverschiebung der lage radial nach außen ausrückbar sind und eine Trägerglieder 84 folgt, die wiederum eine im wesent- gegenüber den Umfangsflächen der äußeren Belichen zylindrische und feste Arbeitsfläche bilden, die reiche radial vorstehende, radial und axial un-nachgiebige zylindrische Arbeitsfläche bilden, deren Durchmesser etwa gleich dem Solldurchmesser einer auf die Karkasse aufzubringenden undehnbaren Laufstreifen-Einlage (115) ist.
- 2. Reifenaufbautrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur axialen Festlegung den die zylindrische Arbeitsfläche des Mittclbereiches (18) bildenden Trägergliedern (84) von der Trommelachse nach außen weisende Teleskopvorrichtungen (80) zugeordnet . sind, deren in Radialrichtung frei verschiebbare Führungsstangen (81) innen mit den Trägergliedern (84) verbunden sind.
- 3. Reifenaufbautrommel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß den äußeren Bereichen (14,16) ein aus Schläuchen (35, 46) bestehender Antrieb zur Verschiebung der gemeinsamen zylindrischen Arbeitsfläche in eine radiale Stellung mit größerem Durchmesser zugeordnet ist.
- 4. Reifenaufbautrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (33, 45) der äußeren Bereiche (14,16) und der Mittelbereich (18) der Reifenaufbautrommel (12) durch Hebel (40,47) verbunden sind.
- 5. Reifenaufbautrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (40, 47) an ihrem einen Ende schwenkbar mit den Segmenten (33,45) verbunden und an ihren anderen Enden über eine Freilaufverbindung an den Trägergliedern (84) des Mittelbereiches (18) angelenkt sind.
- 6. Reifenaufbautrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelbereich (18) aus zwei Gruppen von Trägergliedern (84) besteht, von denen die Trägerglieder jeder Gruppe, mit gegenseitigem Abstand nebeneinander und versetzt angeordnet sind.
- 7. Reifenaufbautrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerglieder (84) des Mittelbereiches (18) einen konvexen Außenumfang . zur Bildung einer in jeder radialen Stellung des Mittelbereichs im wesentlichen zylindrischen Arbeitsfläche aufweisen.
- 8. Reifenaufbautrommel nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gruppen der Trägerglieder (84) durch achsparallel zur Trommel verlaufende Stifte (85) miteinander verbunden sind, die die relative Umfangsbewegung der Trägerglieder (84) zueinander in der radial äußeren Stellung des Mittelbereichs (18) begrenzen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 109 631/190
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