[go: up one dir, main page]

DE1577471C - Steuereinrichtung fur den Antriebs motor der Linsenhalterwelle einer Lin senrandschleifmaschine - Google Patents

Steuereinrichtung fur den Antriebs motor der Linsenhalterwelle einer Lin senrandschleifmaschine

Info

Publication number
DE1577471C
DE1577471C DE1577471C DE 1577471 C DE1577471 C DE 1577471C DE 1577471 C DE1577471 C DE 1577471C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
contact
holder shaft
drive motor
control device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jacques Paris Bardonnet Pierre Villeneuve Saint Georges VaI de Marne Levillain (Frankreich)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe des Lunetiers Cottet Poichet Temkine and Cie
Original Assignee
Societe des Lunetiers Cottet Poichet Temkine and Cie
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für den Antriebsmotor der Linsenhalterwelle einer Linsenrandschleifmaschine, bei der die Kopierschablone und die Linse gleichachsig auf der Halterwelle angeordnet sind, die nach Berührung zwischen der Schablone und einem federnd angeordneten Tastglied, das gegen ein elektrisches Kontaktglied bewegbar ist, um einen bestimmten Winkelbetrag gedreht wird.
Eine derartige Steuereinrichtung ist durch die USA.-Patentschriften 2 749 671 und 2 653 427 bekanntgeworden, bei denen die Linsenhalterwelle in Drehung versetzt wird, sobald die Schablone das Tastglied aus seiner Ruhelage um einen geringen Betrag auslenkt, so daß ein Kontakt geschlossen wird. Die Linsenhalterwelle dreht sich hierbei also um einen gewissen Winkelbetrag, bis der elektrische Kontakt durch das federnd gelagerte Kontaktglied wieder öffnet, weil sich die Linsenhalterwelle durch das jetzt vorliegende größere Übermaß wieder von der Schleifscheibe so weit entfernt hat, daß der Kontakt geöffnet worden ist. Die Linse wird hierbei also unter schrittweiser Drehung auf ihr Endmaß abgeschliffen.
Dabei entsteht jedoch der Nachteil, daß je nach der geometrischen Ausbildung des Übermaßes bei jedem Anfahren des Antriebsmotors auf die Linse in tangentialer Richtung der Halterwelle beträchtliche Kräfte ausgeübt werden. Dies kann so weit gehen, daß die Linse Schaden nimmt. Diese Kräfte hören erst auf, wenn die Schleifmaschine im wesentlichen wieder in radialer Richtung abrändert.
Eine ähnliche Einrichtung zeigt die USA.-Patentschrift 2 651 890, bei der drehbar gelagert ein verstellbarer Anschlag vorgesehen ist, bei dessen Berührung die Halterwelle um einen geringen Winkelbetrag gedreht wird.
Durch die USA.-Patentschrift 2 723 502 ist es ferner· bekannt, die im Bereich des Übermaß-Materials auftretenden Schleifschwingungen zum Steuern des Weiterdrehens zu verwenden.
Die britische Patentschrift 626 373 zeigt ferner eine Einrichtung.zur selbständigen Steuerung einer variablen Winkelgeschwindigkeit der gedrehten Linse, bei der Übermaßstellen langsamer überschliffen werden als in der Nähe der Fertigform befindliche Rohkonturen.
Ausgehend von der eingangs genannten Steuereinrichtung liegt der Erfindung die. Aufgabe zugrunde, diese Steuereinrichtung so auszugestalten, daß die Linse schonend und in möglichst kurzer Zeit auf ihr Endmaß abgeschliffen wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Kontaktgaben zwischen dem Tastglied und dem Kontaktglied den Antriebsmotor jedesmal in seiner Drehrichtung so lange umkehren, bis das Tastglicd unter dauernder reversierfreier Anlage am Kontaktglied an einen Anschlag stößt. Hierbei wird die Linse also zunächst in unveränderter Drehrichtung abgeschliffen, bis die erste Kontaktgabe erfolgt. Hier ergibt sich die erste Drehrichtungsumkehr. Dabei bleibt die Schablone mit dem Tastglied miteinander in Berührung. Auch der Kontakt ist hierbei ständig geschlossen. Dadurch wird eine weitere Reversierung des Antriebsmotors unterbunden.
Die Linse wird also so lange unter gleicher Drchrichtung weiter geschliffen, bis durch eine erneute Kontaktgabe die Drehrichtung abermals umgekehrt wird. Das Ende der Kopierbearbeitung ist erreicht, wenn der Taster am Anschlag endgültig zur Anlage kommt.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines schematischen Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht mit Schleifscheibe, Linse und Schablone zur Erläuterung eines der bekannten Arbeitsverfahren,
F i g. 2 eine Ansicht entsprechend F i g. 1 zur Darstellung des Prinzips der Erfindung,
F i g. 3 eine Ansicht entsprechend F i g. 2, aus der die weitere Bearbeitung der Linse hervorgeht, und
Fig. 4 eine Darstellung der am Tastglied anliegenden Schablone, die auch das Kontaktglied und den Anschlag zeigt.
Bei einer der vorbekannten Einrichtungen bleibt die Halterwelle mit Linse V und Schablone H stehen, bis die Schleifscheibe M am Punkt A der Linse und die Schablone am Taster zur Anlage kommen. Hierauf dreht der Antriebsmotor die Halterwelle um einen gewissen .Winkelbetrag weiter, so daß die Schleifscheibe M auf dem Bogen A-B arbeitet (vgl. Fig.l).
Fig. 4 zeigt die Steuereinrichtung nach der Erfindung. Dabei ist, wie bekannt, ein Tastglied T vorgesehen, dessen Tastfeder R von einem Kontaktglied / einen Abstand b hält. Tastfeder und Kontaktglied sind an einer Halterung J befestigt.
Berührt nun beim fortschreitenden Abtragen der Linse V das Tastglied T die Schablone H, so wird hierdurch der Kontakt /, R geschlossen. Hierdurch wird die Drehrichtung des Antriebsmotors der Linsenhalterwelle umgekehrt. Die Darstellung der F i g. 2 zeigt diese Umkehr, die am Berührungspunkt^ eintritt. Darauf wird ein weiteres Teil des •Übermaßes etwa längs des Bogens A-B nach F i g. 2 abgeschliffen. Während dieses Bearbeitungsweges bleiben die Teile H und RT miteinander in Berührung.
Eine erneute Kontaktgabe soll im Beispiel der F i g. 2 am Berührungspunkt B erzielt werden. Hierauf erfolgt wiederum eine Drehrichtungsumkehr, so daß nunmehr der Bogen BC abgeschliffen wird.
. Die Länge der Bögen wird also dabei fortlaufend kleiner, und auch die Zeitdauer, die zum Abschleifen des Glases, längs eines derartigen Bogens benötigt wird, verringert sich ebenfalls. Von einer gewissen unteren Grenze der Bogenlänge bzw. des Zeitintervalls zwischen zwei Umkehrungen besteht kein Interesse mehr daran, den Antriebsmotor bei. jeder Kontaktgabe reversieren zu lassen. Hier ist es offensichtlich vorteilhafter, die Rotation im gleichen Sinne fortzuführen. Dies kann dadurch erreicht sein, daß die elektrische Schaltung durch ein Verzögerungssystem vervollständigt wird, welches eine Umkehr des Bewegungssinnes der Linsenhalterwelle nur in den Fällen gestattet, . in denen das Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Kontakten zwischen dem Tastglied T, R und der Schablone H einen entsprechend gewählten Mindestwert überschreitet.
Im Beispiel der Fig. 2 wird hierdurch erreicht, daß sich die Linsenhalterwelle ohne Drehrichtungsumkehr von C zum Berührungspunkt D dreht. Von hier aus gelangt man in eine Zone E, in der sich die Umkehrungen der Drehrichtungen wiederholen (vgl.
Fig. 3). Dort werden nacheinander die Berührungspunkte E, F und G erreicht.
Auf diese Weise wird die Arbeit durch ein Abschleifen des Rohlings durchgeführt, ohne daß die Schleifscheibe sich dabei mehrere Male über schon bearbeitete Zonen zurückbewegen muß.
Die Maschine kann durch eine elektrische Vorrichtung vervollständigt werden, welche den Antrieb nach einer vollständigen Umdrehung ohne Drehrichtungsumkehr abschaltet. Die Drehrichtungsumkehr kann bei einem elektrischen Umkehrmotor dadurch erzielt werden, daß die Umkehrung über die Energiezuführungsleitungen erfolgt.
Um nun zu verhindern, daß auch kleine Rest-Übermaße S, wie sie am Ende eines Bearbeitungs-Vorganges auftreten können, eine Drehrichtungsumkehr herbeiführen, ist ein Anschlag K vorgesehen (vgl. F i g. 4), der in einem Abstand α von der Tastfeder R angeordnet ist. Dieser Abstand α wie auch der Abstand b kann nach den jeweiligen Erfordernissen gewählt werden. Wird das Glas an einer Stelle mit einem Übermaß S bearbeitet, das kleiner ist als die Differenz α — b, so ruft dieses Übermaß keine Drehrichtungsumkehr hervor, da hierdurch der Kontakt zwischen den Kontakten / und R nicht geöffnet wird. Das Glas wird also so lange in derselben Dreh
richtung abgerändert, wie die Übermaße in ihrer radialen Erstreckung kleiner bleiben als der Abstand a-b. Auf diese Weise wird das Glas bis zu seinem Endmaß abgerändert, d. h., bis seine Kontur mit der der Schablone H übereinstimmt. Eine Drehrichtungsumkehr wird also bei der dargestellten Anordnung lediglich durch größere Übermaße hervorgerufen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Steuereinrichtung für den Antriebsmotor der Linsenhalterwelle einer Linsenrandschleifmaschine, bei der die Kopierschablone und die Linse gleichachsig auf der Halterwelle angeordnet sind, die nach Berührung zwischen der Schablone und einem federnd angeordneten Tastglied, das gegen ein elektrisches Kontaktglied bewegbar ist, um einen bestimmten Winkelbetrag gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktgaben zwischen dem Tastglied (R, T) und dem Kontaktglied (/) den Antriebsmotor jedesmal in seiner Drehrichtung so lange umkehren, bis das Tastglied (R, T) unter dauernder reversierfreier Anlage am Kontaktglied (/) an einen Anschlag (K) stößt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3435313C2 (de) Vorrichtung zum Außenrundschleifen
DE3438238C2 (de)
DE1187151B (de) Vorrichtung zum Kopierschleifen eines kalottenfoermigen Werkstueckes
DE1752633B2 (de) Abrichtvorrichtung zum gleichzeitigen abrichten von bereichen einer schleifscheibe zum schleifen ringfoermiger planflaechen und zylindrischer flaechen eines werkstueckes
DE383879C (de) Vorrichtung zum Verhindern der Weiterbearbeitung des Werkstueckes nach Erreichung seines Fertigmasses
DE626099C (de) Steuerung fuer Kopierfraesmaschinen mit einer in allen Richtungen schwenkbaren Fuehlerspindel
DE2644890C2 (de) Abrichtgerät für tellerförmige Schleifscheiben an einer Zahnflankenschleifmaschine
DE1577471C (de) Steuereinrichtung fur den Antriebs motor der Linsenhalterwelle einer Lin senrandschleifmaschine
DE1577471B2 (de) Steuereinrichtung für den Antriebsmotor der Linsenhalterwelle einer Linsenrandschleifmaschine
DE1652160C3 (de) Verfahren zum Schleifen der Spitzen von Spiralbohrern und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2712029B2 (de) Nockenschleifmaschine
DE2834149A1 (de) Abrichtvorrichtung fuer eine mit einer topfschleifscheibe arbeitende vorrichtung zum schleifen bogenverzahnter kegelraeder
DE339678C (de) Vorrichtung zum Verhindern einer Weiterbearbeitung des Werkstueckes nach Erreichung seines Fertigmasses an Schleifmaschinen
DE1552421B1 (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Anfasen der Innen- und der Aussenkante von Rohrenden
DE576437C (de) Schleifmaschine mit Einrichtung, durch die das Werkstueck waehrend des Schleifens von dem Antrieb aus um eine zu der Schleifscheibe parallele Achse hin und her geschwenkt wird
DE388750C (de) Feinmahlvorrichtung
DE1577352B2 (de) Vorrichtung zum Einstellen der Schleifscheiben von Schleifmaschinen
DE2048682A1 (de) Einrichtung zum Messen eines Durchmessers an einem sich drehenden zylindrischen Körper
DE814263C (de) Maschine zum Schleifen gekroepfter Wellen, wie Kurbelwellen o. dgl.
DE517149C (de) Vorrichtung zum Abrichten von Schleifscheiben mittels umlaufender Abrichtscheibe
DE879368C (de) Vorrichtung zum Feinstbearbeiten, insbesondere Laeppen oder Honen von zylindrischen Flaechen
DE612574C (de) Maschine zum Schleifen der Mitte von Drahtstaeben fuer die Herstellung von Nadeln mitOEhr
DE810852C (de) Bohrerschleifmaschine
DE544765C (de) Verfahren zum Glaetten der Kaliber an den Walzen fuer Pilgerschrittwalzwerke
DE2142324C3 (de) Kurbelwellenschleifmaschine