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DE1576373A1 - Schmiereinrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Schmiereinrichtung fuer Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1576373A1
DE1576373A1 DE19671576373 DE1576373A DE1576373A1 DE 1576373 A1 DE1576373 A1 DE 1576373A1 DE 19671576373 DE19671576373 DE 19671576373 DE 1576373 A DE1576373 A DE 1576373A DE 1576373 A1 DE1576373 A1 DE 1576373A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
oil
dad
gek
lubricating device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671576373
Other languages
English (en)
Inventor
Otterbach Dipl-Ing Gerd
Elmar Hoffmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
Fichtel and Sachs AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fichtel and Sachs AG filed Critical Fichtel and Sachs AG
Publication of DE1576373A1 publication Critical patent/DE1576373A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M1/00Pressure lubrication
    • F01M1/16Controlling lubricant pressure or quantity

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Schmiereinrichtung für Brennkraftmasch-'znen Die Erfindung betrifft eine Schmiereinrichtung für Brennkraftmaschinen mit Frischölschmierung, bei der die Förderung des Schmiermittels durch eine Pumpe und die Dosierung über eine drehzahlabhängige Regeleinrichtung erfolgt und diese Regeleinrichtung eine in einer Bohrung eines Nadelträgers axial verschiebbar gelagerte Nadel umi faßt, die zusammen mit diesem Nadelträger beidendig je einen Raum zur Schmiermittelaufnahme abgrenzt, wobei diese Räume abwechselnd mit einem Ölzulauf von der Ölpumpe und einem Ölablauf zu-der jeweiligen Schmierstelle über einen von der Brennkraftmaschine angetriebenen Steuerteil zur drehzahlabhängigen Dosierung verbindbar sind, derart, daß der Raum an einem Ende der Nadel mit dem Zulauf und der andere mit dem Ablauf verbunden ist bzw. umgekehrt.
  • Drehzahlabhängige Regeleinrichtungen dieser Art sind bekannt, wurden allerdings bisher bei Brennkraftmaschinen nicht angewendet, da dort bei Verwendung einer Frischölschmierung, bei der das Ö1 nicht dem Kraftstoff zugesetzt wird, auch eine lastabhängige Regelung der Ölzufuhr erforderlich ist.
  • Lastabhängige Regeleinrichtungen, die beispielsweise aus einem Steuerschieber bestehen, der mit der Drosselklappe verbunden ist, sind aus der deutschen Patentschrift 949 855 zu entnehmen. Bei dieser Einrichtung wird der Durchflußquerschnitt für das Ö1 durch die Verstellung des Schiebers geregelt, wobei bei entsprechender Verengung gleichzeitig eine überströmöffnung freigegeben wird. Diese Ausführung hat den Nachteil,-daß die für kleine Motoren notwendigen kleinen Querschnitte eine genaue Dosierung nicht gewährleisten und die Dosierung dann sehr stark viskositätsabhängig wird. Für eine einwandfreie Schmierstoffversorgung des Motors ist daher eine solche Konstruktion nicht brauchbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Mängel der bekannten Einrichtungen zu vermeiden und eine drehzahl- und lastabhängige Dosiereinrichtung zu schaffen, die allen Anforderungen des Motorbetriebes genügt.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Schmiereinrichtung gemäß dem Gattungsbegriff dadurch gelöst, daß neben der drehzahlabhängigen Regeleinrichtung für die Dosierung zusätzlich eine lastabhängig gesteuerte Dosiereinrichtung vorgesehen ist, die durch Beeinflussung der drehzahlabhängigen Regeleinrichtung mittels einer entsprechenden Regelgröße die von dieser Regeleinrichtung an die Schmierstellen gelieferte Fördermenge verändert. Der Erfindungsgedanke besteht also darin, die durch eine Nadel gebildete drehzahlabhängige Regeleinrichtung zu beeinflussen und nicht, wie bei den bekannten Ausführungen, anschließend an die drehzahlabhängige Fördereinrichtung einen Schieber zur Verengung oder Erweiterung des zum Motor führenden Zulaufquerschnittes vorzusehen. Dadurch wird eine sehr genaue Regulierung möglich, die auch den großen Vorteil.hat, viskositätsunabhängig zu sein.
  • Ein Erfindungsmerkmal besteht darin, daß die Dosiereinrichtung zur lastabhängigen Anpassung des je Hub von der Nadel zugeteilten Volumens vorgesehen ist. Die damit verbundene lastabhängige Nadelhubverstellung wird entsprechend der Erfindung besonders einfach dadurch realisiert, daß die Dosiereinrichtung aus Anschlägen im Nadelträger besteht, die den Hubweg der Nadel lastabhängig verstellbar begrenzen.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die verstellbaren Anschläge von Stiften gebildet werden, an denen die Nadel mit ihren Stirnseiten anschlägt. Mit dieser Ausführung ist ein großer Verstellbereich mühelos zu beherrschen. Andererseits wird der Baudurchmesser dieser Ausführung relativ groß.
  • Die Stifte können sich dabei etwa in Richtung der Nadelächse erstrecken. -Strebt man einen kleineren Baudurchmesser an und legt nicht so großen -Wert auf einen großen Verstellbereich, ist es entsprechend der Erfindung vorteilhaft,'die Achse der Stifte etwa senkrecht zur Nadelachse ,*zu legen und die Stifte mit konischen Spitzen zu versehen, so daß
    sie abhängig von ihrem Einschubzustand zur Begrenzung des Nadelhubes
    dienen. In weiterer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes kann auch
    eine andere Art der Beeinflussung der drehzahlgbhängigen Regeleinrichtung vorgesehen wgrden. Diese andere Ausführungsvariante der Erfindung geht aus von einer sehr weitgehenden Aufteilung des dem Motor zugeführten ölstromes durch eine große Anzahl von Nadelhüben je Versorgungszyklus. Für jeden je Nadelhub geförderten Teilstrom ist dabei eine eigene Versorgungsleitung vorgesehen, die später insgesamt oder auch nur gruppenweise zusammengefaßt werden können. Hierbei besteht der Erfindungsgedanke darin, dar in der der Nadel zugeordneten Steuerteil eine ganze Anzahl Ölzu- und i;lablau-le@.tr.;@cn angeordnet sind, wobei die Ölzulaufleitungen alle zur Ulpunpe und die Ölablaufleitungen den Schmierstellen zugeführt werden und mehrere Ölablaufleitungen zur Versorgung einer Schmierstelle bzw. einer Motorbaugruppe zusammengefaßt sind, von denen ein Teil zur Regelung der Ölmenge lastabhängig von den Schmierstellen abschaltbar ausgeführt ist und dadurch die Dosiereinrichtung bildet. Dieser Erfindungsgedanke beruht nicht wie die bekannten Ausführungen auf einer Querschnittsregelung, sondern auf dem Gedanken, lastabhängig nur einen Teil der während eines Zyklus ausgeführten Nadelhübe zur Förderung von Schmierstoff für die Brennkraftmaschine heranzuziehen.
  • Dabei ist es erfindungsgemäß von Vorteil, zur lastabhängigen Abschaltung der Ölablaufleitungen einen Steuerschieber vorzusehen, der gleichzeitig die jeweils abgeschaltete Leitung mit der Saugleitung der Ölpumpe verbindet und somit das überschüssig geförderte Ö1 dem Frischölteil wieder zuführt.
  • Für diese beiden Hauptvarianten der Erfindung ergeben sich Weitereine Reihe von vorteilhaften Ausführungsformen.
  • Zur Betätigung können gemäß der Erfindung Teile der Dosiereinrichtungen, nämlich Stifte oder-Steuerschieber, mechanisch mit dem Betätigungssystem der Kraftstoffzufuhranlage der Brennkraftmaschine verbunden werden. Das gibt eine besonders einfache Ausführungsform.
  • Bei Anwendung der Hubbeschrankung der Nadel für die lastabhängige Schmierstoffzufuhrregelung ist vorgesehen, den Nadelträger feststehend auszubilden und die Stifte zur Begrenzung des Nadelhubes in dem Nadelträger verschiebbar zu lagern und neben diesem Nadelträger die zur Komplettierung des von der Brennkraftmaschine angetriebenen Steuerteiles vorgesehene Verteilerplatte als mit Öffnungen versehenen Drehschieber auszubilden.
  • Für die zweite Ausführungsvariante mit dem Steuerschieber ist erfindungsgemäß zur Erzielung einer besonders einfachen Konstruktion die Nadel in einem umlaufenden,von der Brennkraftmaschine angetriebenen Nadelträger angeordnet und der Nadelträger mit Öffnungen versehen, die mit den Ölzulauf- bzw. Ölablaufleitungen durch die Drehung des Nadelträgers verbindbar sind, wobei diese Leitungen in dem feststehenden, den Nadelträger umgebenden Gehäuse vorgesehen werden und ein Teil davon vom Steuerschieber abschaltbar ausgeführt wird.
  • Erfindungsgemäß kann dabei der Nadelträger als Trommel mit etwa parallel zur Trommelachse liegender Bohrung zur Aufnahme der Nadel ausgeführt werden und die Zu- und Ablaufleitungen in den den Stirnseiten der Trommel gegenüberliegenden Gehäusewänden angeordnet werden.
  • Bei der Ausführung im Zusammenhang mit der Hubbegrenzung der Nadel sind für den Drehschieber verschiedene Ausführungsformen vorgeschlagen. Einmal kann nach der Erfindung der Drehschieber so ausgebildet werden, daß er eine ebene Scheibe darstellt mit parallel zur Drehachse liegenden Öffnungen, wobei die Stifte zur Begrenzung des Nadelhubes wie bereits ausgeführt etwa in der Verlängerung der Nadelachse liegen. Der Drehschieber kann aber auch topfförmig mit öffnungen etwa senkrecht zur Drehachse ausgeführt sein, wobei. dann die Stifte zur Begrenzung des Nadelhubes beiderseits der Nadel etwa senkrecht zu dieser liegen.
  • In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 2 eine schematische Gesamtansicht der erfindungsgemäßen Schmiereinrichtung, Fig. 2 einen Querschnitt durch die einen Drehschieber und eine Dosiernadel aufweisende Regeleinrichtung, Fig. 3 eine Ausführungsvariante zur Regeleinrichtung mit anders ausgeführtem Drehschieber und anders ausgeführter Vadelbegrenzung, Fig. 4 die Ansicht der Regeleinrichtung gemäß Fig. 3 in Richtung des Pfeiles 3 beb abgenommenen Deckel, Fig. 5 die gleiche Ansicht wie Fig. 4, nur in einer anderen Stellung des Drehschiebers, Fig. 6-eine weitere Ausführungsvariante der Regeleinrichtun;l mit trommelförmigem umlaufendem Nadelträger und Fig. 7 eine schematische Darstellung des Anschlusses der Ulzulauf-und ölablaufieitungen im Zusammenhang mit der @usf:hrurig der Regeleinrichtung gemäß Fig. 6.
  • In der Fig. 1 ist mit 1 der Öltank zur Aufnahme des rrischölvorrates, mit 2 die ölleitung-zur Saugseite der Zahnradpumpe, mit 3 die Zahnradförderpumpe und mit 4 die Ölleitung von der Druckseite der Zahnradpumpe zum Überdruckventil bezeichnet. Das Überdrucl_ver!ti.7. j #, ist zur Freigabe einer Umgehungsleitung 6 vorgesehen, die in die tillei= tung 2 zur Zahnradpumpe 3 mündet. Das Überdruckventil 5 hat die Auf-gabe, in dem Ölzulauf 7 zur Regeleinrichtung 8 den Druck Flur #lin#3n bestimmten Höchstwert zu beschränken.
  • Dia gegeleinriehtung 0 weist einen Nadelträger 11 auf, der in einer Bohrung 13 eine verschiebbar gelagerte Nadel 12 enthält. Die Stifte 16@sind dabei zur Begrenzung des Nadelhubes vorgesehen. Durch die Nadel 12 und die Bohrung 13 werden beiderseits der Nadel im Nadel-träger 11 durch Verschiebung der Nadel volumenveränderliche-Räume 15 gebildet. Diese Räume werden nach außen abgeschlossen durch den Drehschieber 17, der mit der Antriebswelle 18 in Verbindung steht, und vom Deckel 21 des Nadelträgers mit geringem Spiel umschlossen wird. Nadelträger 11 und Deckel 21 sind ortsfest, während die An- triebswelle 18 mit dem Drehschieber 17 während des Betriebes umläuft und vorzugsweise von der Brennkraftmaschine,die geschmiert werdsoll, angetrieben wird. In den Deckel 21 mundet die ölzulaufleitung 7 und die ölablaufleitung 9 von der Regeleinrichtung 8 zum Motor 10. Bei dem Motor 10 soll es-sich um eine Brennkraftmaschine handeln. Der Drehschieber 17 weist Öffnungen 19 und 20 auf, die wechselweise die volumenveränderlichen Räume 14 und 15 mit der Ölzulaufleitung 7 bzw. der ölablaufleitung 9 verbinden.
  • 'An Hand der Wirkungsbeschreibung wird nunmehr die Funktion der Regel- einrichtung 8 im Zusammenhang mit den übrigen Teilen der Schmiere in-,richtung erläutert. Zur Erläuterung der Funktion der Regeleinrich- tung 8 wird neben der Fig. 1 auch die Fig. 2 herangezogen, die einen Querschnitt II-II durch die Regeleinrichtung 8 der Fig. 1 beinhaltet. Dabei ist zu beachten, daß der in Fig. 1 schematisch dargestellte Längsschnitt durch die Regeleinrichtung 8 entlang einer geknickten Ebene (siehe I-I in Fig. 2) dargestellt ist.
  • Das Öl wird aus dem Öltank 1 über die Zahnradpumpe 3, die Ölleitung 4 und die ölzulaufleitung 7 zur Regeleinrichtung 8 gefördert. ÜbersehUssige ölmsngen fliehen dabei über das Überdruckventil 5 und@die Umgehungsleitung 6 zur Ölleitung 2 zwischen Zahnradpumpe 3 und öl- tank 1 zurück. Die über die ölzulaufleitung 7 zur Regeleinrichtung 8 geförderte Ölmenge wird-von dieser entsprechend den Betriebsanforderungen auf die Schmierstellen verteilt. Der Vorgang ist dabei folgender: Im Nadelträger 11 erstrecken sich an den Enden der Bohrung.13 senkrecht zu dieser zwei Kanäle 22 und 23. Die Enden dieser Kanäle münden an der Umfangsfläche des Nadelträgers 11 nach außen und liegen jeweils einer Ölzulaufleityng 7 bzw. Ölablaufleitung 9 gegenüber. Die Anordnung ist so getroffen, daß jeweils ein Ende des Kanals 22 und des Kanals 23 den zwei Ölzulaufleitungen 7 zugeordnet ist, die durch Gabelung der einen Zufuhrleitung vom Überdruckventil 5 zur Regeleinrichtung 8 entstehen und jeweils das andere Ende der Kanäle 22 und 23 Ölablaufleitungen 9 zugeordnet sind, die entweder durch Gabelung der gemeinsamen Ölzufuhrleitung 9 zum Motor 10 entstehen oder aber auch zu jeweils verschiedenen Schmierstellen des Motors 10 führen. (Beispielsweise eine Leitung 9 zum Kurbelgehäuse und eine Leitung 9 zum Zylinder der Brennkraftmaschine). Der Drehschieber 17 ist als Topfschieber ausgebildet und weist Öffnungen 19 und 20 auf, die sich diametral gegenüberliegen. Wird nun in der gezeichneten Stellung der Fig. 2 der Regeleinrichtung 8 über die Ölzufuhrleitungen 7 Schmiermittel in Pfeilrichtung zugeleitet, so strömt dieses über die Öffnung 19 in den Kanal 22 und den durch Verschiebung der Nadel 12 volumenveränderlichen Raum 14, wobei durch den Förderdruck die Nadel nach links bis zum Anschlag an den Stift 16 verschoben wird. Dabei wird durch diese Verschiebung der Nadel Schmiermittel aus dem Raum 15 über den Kanal 23 verdrängt und über die Öffnung 20 im Drehschieber 17 an eine der Ölabfuhrleitungen 9 abgeleitet. Dreht sich der Drehschieber 17 in Richtung des Pfeiles A um 90o weiter, so i verbindet er über die Öffnung 19 den Ölzufuhrkanal 7 mit dem Kanal 23, während gleichzeitig über die Öffnung 20 der Kanal 22 mit der Ölabfuhrleitung 9 verbunden wird. In dieser nicht dargestellten Stellung wird dann die Nadel 12 von links nach rechts verschoben unter gleichzeitiger Förderung einer Schmiermittelmenge entsprechend dem Nadelhub über den Kanal 22 in die Ölabfuhrleitung 9 und der Zufuhr einer entsprechenden Ölmenge aus der Ölzufuhrleitung 7 über den Kanal 23 in den Raum 15. Bei der in den Figuren -1 und 2 dargestellten Bauform wird somit Schmiermittel von der ölzufuhrleitung 7 zur Ölabfuhrleitung 9 drehzahlabhängig gefördert, und zwar bei einer Umdrehung des Drehschiebers 17 viermal das Volumen des Nadelhubes.
  • Dadurch ergibt sich eine sehr genaue Dosierung der Schmiermittelmenge; die mittels der verstellbaren Stifte 16 beispielsweise in Abhängigkeit von der Belastung der Brennkraftmaschine veränderbar ist. Dazu können die Stifte 16 beispielsweise mechanisch direkt mit der Regeleinrichtung der Brennkraftmaschine verbunden werden, in der Weise, daß bei größter Maschinenbelastung, d. h., voll durchgetretenem Gaspedal bzw. voll aufgedrehtem Gasdrehgriff, der größte Nadelhub eingestellt wird, indem die Stifte 16 ziemlich weit herausgezogen werden. Im eingeschobenen Zustand der Stifte, der in Fig.-1 dargestellt ist, ist die kleinste Fördermenge eingestellt, wie sie beispielsweise für den Leerlaufbetrieb erforderlich wäre.
  • Im übrigen können durch Überlagerung mehrerer Regeleinrichtungen gemäß Fig. 2 eine Vielzahl von Anschlußstellen erreicht werden, beispielsweise bei zwei Einrichtungen 8, bei drei Einrichtungen 12 usw. In den Figuren 3 bis 5 ist eine weitere Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung dargestellt. Die Regeleinrichtung selbst ist mit 108 bezeichnet und besteht aus dem Nadelträger 111, . in dem die Tadel 112 in der Bohrung 113 verschiebbar angeordnet ist, wobei zwei-Stifte 116 zur Begrenzung des Nadelhubes vorgesehen werden und koaxial zur Nadel liegen. Durch den Nadelträger 111 und die Nadel 112 werden volumenveränderliche Räume 114 und 115 begrenzt, die durch Öffnungen 119 und 120 in dem Plattendrehschieber 117 wechselweise mit den Ölzulaufleitungen 107 bzw. den Ölablaufleitungen 109 verbunden werden können. Der Anschluß der Leitungen 109 und 107 an den,Nadelträgerdeckel 121 ist schematisch strichpunktiert in den Figuren 4 und 5 dargestellt. Beim Vergleich der Fig. 3 mit den Figuren 4 und 5 ist zu beachten, daß die Öffnungen 119 und 120 im Drehschieber 117 sowie die Anschlußstellen für die Ölzufuhrleitungen 107 und die Ölabfuhrleitungen 109 gegenüber der in Fig. 4 mit III-III bezeichneten Schnittebene zur besseren Darstellung in Fig. 3 um jeweils 45o versetzt dargestellt sind.
  • In der Wirkungsweise entspricht die Ausführung der Regeleinrichtung 108, wie sie in den Figuren 3 bis 5 dargestellt ist, der Ausführung der Regeleinrichtung 8 gemäß den-Figuren 1 und 2.
  • In den Figuren 6 und 7 ist eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung dargestellt. Hierbei ist der Nadelträger 211 drehbdx- angeordnet und mit einer Antriebswelle 218 verbunden, die beispielsweiae mit der Brennkraftmaschine gekuppelt ist. Dieser umlaufende IJadelträger wird von. einem Gehäuse umgeben, das aus einem Zylinder 230 und einem Deckel 231 besteht. Die gesamte Regeleinrichtung ist reit 208 bezeichnet, die Ölzufuhrleitungen mit 207 und die Ölabfuhrleitungen mit 209. Diese Leitungen sind an dem Deckel 231_bzw. an dem Boden des Zylinders 230 angeschlossen, wobei ihre Verteilung über den Umfang schematisch aus der Fig. 7 2u entnehmen ist. Aus Fig. 7 ist ersichtlich, daß am Zylinderdeckel 231 zwei ölzufuhrleitungen 207 und zwei ölabfuhrleitungen 209 angeschlossen sind, deren Mündungen im Zylinderdeckel sich jeweils diametral gegenüberliegen. Eine der ölabfuhrleitungen 209 ist dabei beispielsweise für die Versorgung des Kurbeltriebes der Brennkraftmaschine vorgesehen, der dann nur drehzahlabhängig geschmiert wird, während die andere ölabfuhrleitung 209 zu einer gemeinsamen Motorversorgungsleitung 236 führt, die zum Anschluß an Schmierstellen bestimmt ist, die nicht nur drehzahlab-hängig, sondern drehzahl- und lastabhängig versorgt werden sollen.
  • In dem drehbaren Nadelträger 211 ist in einer Bohrung 213 die Nadel 212 verschiebbar angeordnet, wobei sich die Bohrung 213 an einem Ende verjüngt und dadurch einen Anschlag zur Begrenzung des Nadelhubes bildet, während am anderen Ende der Bohrung 213 eine ]:leine Hülse 235 eingepreßt ist, die die zweite Begrenzung für den Nadelhub in der anderen Richtung bildet. Bei dieser Ausführung ist also der #kadelhub konstant und kann nicht wie bei den Konstruktionen nach den Figuren 1 bis 5 lastabhängig verstellt werden. Nadelträger 211, Bohrung 213 und Nadel 212 bilden aber ähnlich wie bei den vorausgegangenen Ausführungen die volumenveränderlichen Räume 214 und 215. Die Anschlüsse der ölzufuhrleitungen 207 und der ölabfuhrleitungen 209 am Boden des Zylinders 230 sind ebenfalls schematisch aus der Fig. 7 zu entnehmen. Gegenüber dem Zylinderdeckel 231 sind diese Anschlüsse aber hinsichtlich ölzu- und Abfuhr um 900 versetzt, so daß jeweils der Mündung einer Ölzufuhrleitung am einen Ende des Zylinders die Mündung einer ölabfuhrleitung am anderen Ende des Zylinders gegenüberliegt. Ölzu- und Abfuhrleitungen sind in den Figuren 6 und 7 zum besseren Verständnis mit Pfeilen versehen, die dic c.*:ili@;e' Strömungsrichtung des öles anzeigen. Die zwei vom Boden des Zylinders 230 ausgehenden Ölabfuhrleitungen 209 münden bei 232 bzw. 233 in die Bohrung eines Ventilblockes 237, in der ein Steuerschieber 234. verschiebbar angeordnet ist. ' Die drehzahlabhängige Dosierung der Schmiermenge durch die Regeleinrichtung 2088 erfolgt in gleicher Weise wie bei den Ausführungen ." nach den Figuren 1 bis 5. In der Fig. 6 ist beispielsweise eine Stellung dargestellt, bei der nach entsprechender Drehung des Nadelträgers 211 der Raun 214 an die Ölzufuhrleitung 207 angeschlossen wird, wodurch infolge des auf die Nadel 212 wirkenden Öldruokes sich diese nach rechts bis zum Anschlag an die Hülse 235 verschiebt. Dabei wird eine filmenge entsprechend dem Nadelhub in den Raum 214 gefördert und die gleiche Ölmenge aus dem Raum 215 verdrängt und, in die Ölablaufleitung 209 gebracht. Wird der Nadelträger 211 um 90o weiter gedreht, so wiederholt sich dieses hrbeitsspiel,jedoch 6., . in umgekehrter Richtung, da dann der Raum 215 L;it einer Ölzufuhrlei@'@ tune 207 und der kaum 214 mit einer Ölabfuhrleitung 209 verbunden wird. Auf diese gleise wird abhängig von der Drehzahl des Nadelträgers . 211 eine genau üosierte Schmiermittelmenge den Schmierstellen drehzahlabhängig zugeführt. Um auch eine lastabhängige Dosierung zu erreichen, .erden die blabfuhrleitungen 209, die zu Schmierstellen führen, welche lastabhingig versorgt werden sollen, über einen Ventilblock 237 zusammengeführt. Dabei münden einige der Ölabfuhrleitungen 209 nieht direkt in die liotorversorgungsleitun< 23G, sordern ihre: Öffnungen 232 und 233 sind über einen Steuerschieber 2G4 wahlweise mit der Versorgungsleitung 236 oder der Umgehungsleitung 206, die zur Ansaugleitung der Ulpumpe führt, verbindbar. Der Steuerschieber wird dabei mechanisch mit der. t:ci7,elor;-=: 1 Lrenrikraftmaschine verbunden. Je nach Belastung der werden dann die Öffnungen 232 bzw. 233 wie im gezeichneten Ausführungsbeispiel mit der Umgehungsleitung 206 (Leerlauf der Brennkraftmaschine) oder mit der Versorgungsleitung 236 verbunden, so daß bei dieser Ausführung die lastabhängige Regelung durch Zu- oder Abschaltung einer Vielzahl von durch jeweils einen Nadelhub versorgten Ö1-abfuhrleitungen 209 von einer gemeinsamen Versorgungsleitung 236 erfolgt. Auch diese Ausführung gewährleistet demnach eine genau doaierbare Schmiermittelversorgung, da die lastabhängige Regelung nicht durch einen Drosselschieber oder dgl. erfolgt, sondern lediglich durch Zu- oder Abschaltung einer Mehrzahl von Verteilerleitungen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schmiereinrichtung für Brennkraftmaschinen mit Frischölschmierung, -bei der die Förderung des Schmiermittels durch eine Pumpe und ' die Dosierung über eine drehzahlabhängige Regeleinrichtung erfolgt und diese Regeleinrichtung eine in einer Bohrung eines Nadelträgers axial verschiebbar gelagerte Nadel,umfaßt, die zusammen mit diesem Nadelträger beidendig je einen Raum zur Schmiermittelaufnahme abgrenzt, wobei diese Räume abwechselnd mit einem Ölzulauf von der Ölpumpe und einem Ölablauf zu der jeweiligen Schmierstelle über einen von der Brennkraftmaschine angetriebenen Steuerteil zur drehzahlabhängigen Dosierung verbindbar sind, derart, daß der Raum an einem Ende der Nadel mit dem Zulauf und der andere mit dem Ablauf verbunden ist bzw. umgekehrt, dad. gek., daß zusätzlich eine lastabhängig gesteuerte Dosiereinrichtung vorgesehen ist, die durch Beeinflussung der drehzahlabhängigen Regeleinrichtung (8, 108, 208) mittels einer entsprechenden Regelgröße die von dieser Regeleinrichtung (8, 108, 208) an die Schmierstellen (Motor 10) gelieferte Fördermenge verändert.
  2. 2. Schmiereinrichtung nach Anspruch 1, dad. gek., daß die Dosiereinrichtung zur lastabhängigen Anpassung des je fIub von der Nadel (12, 112) zugeteilten Volumens vorgesehen ist.
  3. 3. Schmiereinrichtung nach Anspruch 1 und 2,,dad. gek., daß die Dpsiereinrichtung aus Anschlägen im Nadelträger (11, 111) besteht, die den Hubweg der Nadel (12, 112) lastabhängig verstell-- bar begrenzen. 4. Schmiereinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dad. gek., daß die ver- stellbaren Anschläge von Stiften (16, 116) gebildet werden, an denen die Nadel (12, 112),mit ihren Stirnseiten anschlägt. 5. Schmiereinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dad. gek., daß die Achse der Stifte (116) sich etwa in Richtung der Nadelachse erstreckt 6. Schmiereinrichtung nach Anspruch 1 'bis 4, dad. gek., daß die Achse der Stifte (16) sich etwa senkrecht zur Nadelachse erstreckt und die Stifte (16) konische Spitzen aufweisen, die, abhängig von ihrem Einschubzustand, zur Begrenzung,des Nadelhubes dienen. 7. Schmiereinrichtung nach Anspruch 1, dad. gek., daß in dem der Nadel (212) zugeordneten Steuerteil (230, 231) eine ganze Anzahl Ölzu- und Ölablaufleitungen (207, 209) angeordnet sind, wobei die Ölzulaufleitungen (207) alle zur Ölpumpe (3) und die Ölablauf-,' leitungen (209) zu den Schmierstellen (10) führen und mehrere Ölablaufleitungen (209) zur Versorgung einer Schmierstelle bzw. einer Motorbaugruppe zusammengefaßt sind, von dellen ein Teil (232, 233) zur Regelung der Ölmenge lastabhängig von den Schmierstellen (10) abschaltbar ausgeführt ist und dadurch die Dosiereinrichtung bildet. B. Schmiereinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 7, dad. gek., daß zur lastabhängigen Abschaltung der Ulablaufleitungen (232, 233) ein Steuerschieber (234) vorgesehen ist, der gleichzeitig die jeweils abgeschaltete Leitung (232 bzw. 233) mit der Saugleitung (2) der Ölpumpe (3) verbindet. 9. Schmiereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dad, gek., daß die Teile der Dosiereinrichtung, nämlich Stifte (16, 116) oder Steuerschieber (234), mechanisch mit dem Betätigungssystem der Kraftstoffzufuhranlage der Brennkraftmaschine verbunden sind. 10. Schmiereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dad. gek., daß der Nadelträger (11, 111) feststehend ausgebildet ist und die Stifte (16, 116) zur.Begrenzung des Nadelhubes in dem Nadelträger (11, 111) verschiebbar gelagert sind und neben diesem Nadelträger (11, 111) die zur Komplettierung des von der Brennkraftmaschine angetriebenen Steuerteils vorgesehene Verteilerplatte als mit Öffnungen (19, 20, 119) versehener Drehschieber (17, 117) ausgebildet ist. 11. Schmiereinrichtung nach Anspruch 10, dad. gek., daß der Drehschieber (117) als ebene Scheibe ausgebildet ist mit parallel zur Drehachse liegenden Öffnungen (119, 120) und die Stifte (116) zur Begrenzung des Nadelhubes etwa in der Verlängerung der Nadelachse angeordnet sind. 12. Schmiereinrichtung nach Anspruch 10, dad. gek., daß der Drehschieber (17) topfförmig mit Öffnungen (19, 20) etwa senkrecht zur Drehachse ausgeführt ist und die Stifte (16) zur Begrenzung des Nadelhubes beiderseits der Nadel (12) etwa senkrecht zu dieser liegen. 13. Schmiereinrichtung nach den Ansprüchen 1, 7 und 8, dad. gek., daß die Nadel (212) in einem umlaufenden, von der Brennkraftmaschine angetriebenen Nadelträger (211) sitzt und der Nadelträger (211) Öffnungen (214, 215) besitzt, die mit den Ölzulauf- (207) bzw. Ölablaufleitungen (209) durch die Drehung des Nadelträgers (211) verbindbar sind, wobei diese Leitungen (207, 209) in dem feststehenden, den Nadelträger umgebenden Gehäuse (230, 231) angeordnet sind und ein Teil (232, 233) davon vom Steuerschieber (234) abschaltbar ist. 14. Schmiereinrichtung nach Anspruch 13, dad. gek., daß der Nadelträger (211) als Trommel mit etwa parallel zur Trommelachse t liegender Bohrung (213) zur Aufnahme der Nadel (212) ausgeführt ist und die Zu- und Ablaufleitungen (207, 209) in den den Stirnseiten der Trommel gegenüberliegenden Gehäusewänden (230, 231) angeordnet sind.
DE19671576373 1967-03-23 1967-03-23 Schmiereinrichtung fuer Brennkraftmaschinen Pending DE1576373A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF0051918 1967-03-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1576373A1 true DE1576373A1 (de) 1970-04-16

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ID=7105022

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671576373 Pending DE1576373A1 (de) 1967-03-23 1967-03-23 Schmiereinrichtung fuer Brennkraftmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE1576373A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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