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DE1576160C - Druckflüssigkeitsbetriebene Hydrozylinder-Stellanlage mit wahlweiser Verstellung durch einen Handpumpenmaschinensatz oder einen Kraftpumpenmaschinensatz - Google Patents

Druckflüssigkeitsbetriebene Hydrozylinder-Stellanlage mit wahlweiser Verstellung durch einen Handpumpenmaschinensatz oder einen Kraftpumpenmaschinensatz

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Publication number
DE1576160C
DE1576160C DE19661576160 DE1576160A DE1576160C DE 1576160 C DE1576160 C DE 1576160C DE 19661576160 DE19661576160 DE 19661576160 DE 1576160 A DE1576160 A DE 1576160A DE 1576160 C DE1576160 C DE 1576160C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
systems
hand
machine set
hydraulic cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661576160
Other languages
English (en)
Other versions
DE1576160B2 (de
DE1576160A1 (de
Inventor
Robert Theodore Mansfield Ohio Haag (V.St.A.)
Original Assignee
Shafer Valve Co., Mansfield, Ohio (V.St.A.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US503392A external-priority patent/US3360930A/en
Application filed by Shafer Valve Co., Mansfield, Ohio (V.St.A.) filed Critical Shafer Valve Co., Mansfield, Ohio (V.St.A.)
Publication of DE1576160A1 publication Critical patent/DE1576160A1/de
Publication of DE1576160B2 publication Critical patent/DE1576160B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1576160C publication Critical patent/DE1576160C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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Hydraulische Verteiler mit Hand- und Kraftpumpe vorzugten Ausführangsform einer erfindungsgemä-
und mit einem Behälter für die Arbeitsflüssigkeit, der ßen Hydrozylinder-Stellanlage mit Drehschaufeln,
sowohl der Hand- als auch der Kraftpumpe gemein- F i g. 2 ein schematisches Funktionsbild der in
sam angehört, bei denen ferner die Handpumpe ent- F i g. 1 dargestellten Einrichtung, bei der der handbe-
weder vom Hydromotor angetrieben oder mittels 5 tätigte Hilfsantrieb die drehbaren Schaufeln der erfin-
eines Wählventils von ihm getrennt werden kann, dungsgemäßen Hydrozylinder-Stellanlage entgegen-
wenn die Kraftpumpe arbeitet, sind in der Hydraulik gesetzt dem Uhrzeigersinn zu drehen vermag,
bekannt. Jedoch werden bei diesen nicht wie bei der F i g. 3 ein ähnliches schematisches Funktionsbild,
Erfindung Leitungen benutzt, die sich im Innern des aber von einer Hydrozylinder-Stellanlage, deren mit
Handpumpenmaschinensatzes oder im Kraftpumpen- io Drehschaufeln ausgerüsteter Teil im Uhrzeigersinne
maschinensatz befinden, und geht die Arbeitsflüssig- gedreht werden kann,
keit nicht wie bei der Erfindung von einem Kolben F i g. 4 ein weiteres schematisches Funktionsbild
über den Motor zum andern Kolben, sondern statt der Anlage, wobei der auf- und abbewegbare, den
dessen zum Flüssigkeitsbehälter, so daß ein Teil von Übergang von einer Betriebsart in die andere bewir-
ihr durch Leckstellen in der Kraftpumpenleitung und 15 kende Dreiwegehahn in seiner neutralen Stellung dar-
im Ventilsystem verlorengehen kann. Es gibt auch . gestellt worden ist, so daß jetzt z. B. der automatische
Umschaltvorrichtungen für hydraulische Empfänger, Betrieb eingeleitet werden kann,
die denselben selbsttätig in einen Hilfskreis umschal- F i g. 5 eine Draufsicht auf den in F i g. 1 am linken
ten, wenn im normalen Speisekreis ein Druckabfall Ende der Abbildung gezeigten Handpumpenmaschi-
auftritt, und die mit drei Schiebern arbeiten, von de- 20 nensatz, und
nen der eine ein Steuerschieber und die beiden ande- Fig. 6 eine Aufrißansicht des im wesentlichen
ren Umschaltschieber sind. Ferner sind hydrostati- längs Linie 6-6 der F i g. 5 gelegten Schnittes,
sehe Getriebe zur Erzeugung geradliniger Wechselbe- Die Zeichnungen stellen als Beispiel eine Ausfüh-
wegungen bei Arbeitsmaschinen bekannt, bei denen rungsform der wahlweise mit Handpumpenmaschi-
sich die Brems- und Verzögerungsenergie nicht mehr 25 nensatz und Kraftpumpenmaschinensatz betreibbaren
wie bei den bisherigen Einrichtungen dieser Art in Hydrozylinder-Stellanlage mit Drehschaufeln dar, die
Wärme umsetzt; diese arbeiten mit einer an die Zy- ihrerseits wieder ein Drehventil in einer Rohrfernlei-
linderräume des Kolbenmotors angeschlossenen, über tung betätigt. Es wird stillschweigend vorausgesetzt,
Null umsteuerbaren, stufenlos regelbaren Pumpe. daß eine erfindungsgemäße Stellanlage auch mit KoI-
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe be- 30 bendurchlaßschiebern und anderen Flüssigkeitsmoto-
steht darin, daß eine einfache und billige Einrichtung ren sowie ähnlichen Vorrichtungen betreibbar ist.
zum Stellen von Hydrozylindern an großen Rohrlei- Die in Fig. 1 dargestellte Hydrozylinder-Stellan-
tungsanlagen mit sehr verschiedenartigen Steuerorga- lage 10 weist einen mit Drehschaufeln versehen Hy-
nen (Ventilen) geschaffen werden soll, durch die die drozylinder 11 auf, der auf mechanische oder andere
mannigfaltigen, zuweilen mit dem Betrieb derartiger 35 Weise auf einem (nicht dargestellten) drehbaren
Stellanlagen verbundenen Nachteile vermieden werden. Rohrleitungsventil befestigt ist, um dasselbe wahl-
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Hand- weise öffnen oder schließen zu können,
pumpenmaschinensatz mit dem Hydrozylinder so Der innere Schaufelrotor des Hydrozylinders 11
verbunden ist, daß eine Verstellung desselben durch wird vorzugsweise mit einem nach oben ragenden
einen Druckanstieg der Flüssigkeit abwechselnd auf 40 Wellenstummel 12 versehen, der einen Flansch 13
dem Wege von einem der Kolben des Handpumpen- trägt, welcher sich mit dem Wellenstummel dreht,
maschinensatzes aus zum Hydrozylinder und zurück Eine elektrische Schaltvorrichtung, z.B. ein perma-
zum anderen Kolben zwangläufig erfolgt, und durch nenter Magnet 14, wird von Flansch 13 getragen und
in Wirkverbindung miteinander stehende Ventile und schaltet nacheinander elektrische Fühler, z. B. ma-
Leitungen in dem Handpumpenmaschinensatz, durch 45 gnetische Annäherungsschalter 15, ein, um elektri-
die die Drehrichtung des Hydrozylinders wahlweise sehe Impulse über Drähte in Leitung 16 auf die elek-
bestimmt werden kann, und daß die Verteilervorrich- irische Überwachungsanlage der Rohrfernleitung zu
tung ein druckbetätigtes Wählerventil aufweist, das geben. Diese Impulse zeigen an, ob sich der Hydrozy-
den Kraftpumpenmaschinensatz und den Flüssig- linder 11 und sein zugehöriges Rohrfernleitungsventil
keitsbehälter vom Hydrozylinder während der Ver- 50 in Offen- oder Schließstellung befinden,
stellung desselben durch den Handpumpenmaschi- An den einen Seitenteil des Hydrozylinders 11
nensatz selbsttätig abschaltet. stößt ein im allgemeinen bogenförmig gestalteter Ver-
Durch die Erfindung wird hauptsächlich der Vor- bindungsblock 18 an und ist an ihm befestigt, der mit
teil erreicht, daß die im Kraftpumpenmaschinensatz der Verteilervorrichtung 19 eines allgemein mit der
vorhandene Flüssigkeit von der im Handpumpenma- 55 Bezugszahl 2.0 versehenen Kraftpumpenmaschinen-
schinensatz vorhandenen abgetrennt werden kann, so satzes zu einem einstückigen Bauteil·vereinigt ist. Die
daß nichts von ihr durch Leckstellen in der Kraft- Verteilervorrichtung 19 umgibt das eine Ende eines
pumpenleitung und im Ventilsystem verlorengeht. eine Arbeitsflüssigkeit aufnehmenden Behälters 21
Bei der von der Anmelderin erfundenen Hydro-Ein- und steht mit ihm betrieblich in Verbindung, wah-
stellanlage wird die Arbeitsflüssigkeit einem Ventil 60 rend das obere Ende des Flüssigkeitsbehälters 21 von
zugeführt, das einen Stromkreis selbsttätig abzutren- einem angeflanschten Pumpenmotor 22 umschlossen
nen vermag und das Wirksamwerden einer zweiten wird. Der Motor 22 kann durch Elektrizität, Druck-
und unabhängigen Anlage zum Stellen des Hydrozy- luft, Dampf, innere Verbrennungsgase oder sonstige
linders ermöglicht. Antriebsmedien angetrieben werden, wenn er nur zur
In der Beschreibung und in den diese begleitenden 65 selektiven Erregung oder Betätigung durch das Steu-
Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfin- erwerk der Rohrfernleitung geeignet ist. Normale
dung näher erläutert. Es stellt dar Gleich- oder Wechselstrommotoren, die eine Verklei-
F i g. 1 eine perspektivische Seitenansicht einer be- dung von explosionssicherer oder wetterfester Kon-
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struktion haben können, werden jedoch vorge- symmetrisch angeordnete, mit vergrößertem Durchzogen, messer ausgeführte zylindrische Kammer 49 bzw. 50
Vorzugsweise an eine weitere Seitenzone des Hy- auf und ist außerdem im Längsmittelpunkt mit einer drozylinders 11 anstoßend und an ihr befestigt, ist ein ringförmigen Ausnehmung oder Kammer 51 versehen, im allgemeinen bogenförmiger Verbindungsblock 23 5 In der Mitte des zylindrischen Schiebers 45 ist eine vorgesehen, der mit dem Verteilerblock 24 eines ringförmige Ausnehmung 52 vorgesehen, und der Handpumpenmaschinensatzes 25, der im nachstehen- Schieber wird durch die Federn 52 und 54 an jedem den beschrieben wird, in Form eines einstückigen seiner Enden in die Mitte der Bohrung 44 gedrängt. Ganzen verbunden ist. Wie am besten aus F i g. 4 zu ersehen, sind der zy-
Der Hydrozylinder 11 (F i g. 2, 3 und 4) besitzt ein io lindrische Schieber 45 und die darin vorgesehene Gehäuse 26 mit darin befindlichen, feststehenden, ringförmige Ausnehmung 52 so bemessen und bediametral einander gegenüberliegenden Backen 28, rechnet, daß in der »Oben«-Stellung die Ausnehdie an einem Drehkörper 29 mit an ihm angeordneten mung 52 die Ringkammem 48 und 51 überbrückt Schaufeln 30 und 31 dichtend anliegen. Der Drehkör- und eine Verbindung zwischen ihnen herstellt. In per ist auch vorzugsweise mit einander kreuzenden 15 ähnlicher Weise überbrückt in der »Unten«-Stellung Durchlässen 32, 32' zur Ausgleichung des Arbeits- die Ausnahme 52 die Ringkammem 43 und 51 und flüssigkeitsstromes zwischen den Kammern des Hy- stellt eine Verbindung zwischen ihnen her.
drozylinders 11 während der Drehbewegung dessel- Zwischen der Ringkammer 43 und der Umgeben versehen. hungsleitung 56, deren eines Ende zur zylindrischen
Wenn der Hydrozylinder 11 so auf dem Fernlei- 20 Kammer 50 führt, ist ein Rückschlagventil 55 antungsventil angeordnet und so auf dasselbe ausgerich- geordnet. Das andere Ende der Umgehungsleitung 56 tet ist, daß eine Bewegung der Drehschaufeln 30 und endet in einer Pumpenauslaßleitung 58. In gleicher 31 im Uhrzeigersinn mit dem Drehkörper 29 die Weise ist ein Rückschlagventil 59 zwischen der Ring-Schließung des Fernleitungsventils bewirkt, dann bil- kammer 48 und der Umgehungsleitung 60 angeordden die Vorderflächen der Schaufeln 30 und 31 mit 25 net, deren eines Ende zu der zylindrischen Kammer den Backen 28 Auslaßkammern A. Die rückwärtigen 49 führt. Das andere Ende der Umgehungsleitung 60 Flächen der so im Uhrzeigersinn fortschreitenden endet in der Pumpeneinlaßleitung 61.
Drehschaufeln 30 und 31 bilden Druckkam- Das Rückschlagventil 62 verbindet die Pumpenein-
mern.<4'. laßleitung 61 mit einem Filter 63, und das Filter 63
Wird dagegen die Drehung des Hydrozylinders 11 30 ist auch durch Rückschlagventil 64 mit der Pumpenin die zum Uhrzeigersinn entgegengesetzte umgewan- auslaßleitung 58 verbunden. Die Ringausnehmung 51 delt, dann werden dadurch auch die Zustände von in der Bohrung 44 ist auch mit dem Filter 63 durch Druck und Auslaß für die dadurch bestimmten Kam- eine Leitung 65 verbunden, die mit Arbeitsflüssigkeit mem umgekehrt. Die mit diesen Kammern verbünde- im Flüssigkeitsbehälter 21 in Verbindung steht,
nen Durchlässe bzw. Anschlußleitungen dienen also 35 In der Verteilervorrichtung 19 sind vorzugsweise abhängig davon, ob der Hydrozylinder in die ge- zwei Entlastungsventile 66 vorgesehen und mit der schlossene oder die offene Stellung bewegt wird, ab- Pumpenauslaßleitung 58, der Pumpeneinlaßleitung wechselnd als Druck- oder als Auslaßleitungeh. 61 und dem Filter 63 verbunden, so daß sie sich in
Miteinander in Verbindung stehende KammernA' Zeiten hoher Drucküberlastung, wie sie z.B. durch des Hydrozylinders 11 stehen betrieblich durch An- 40 schlechtes Arbeiten des Schiebers 45 zustande komschlußkanal 33 mit Leitung 34 in dem bogenförmig men kann, zur Umgebungsluft hin öffnen können,
gestalteten Verbindungsblock 18 des Kraftpumpen- Zwischen der Pumpenauslaßleitung 58 und der
maschinensatzes 20 in Flüssigkeitsverbindung. Lei- Pumpeneinlaßleitung 61 sind zwei Getriebepumpentung 34 führt vom Verbindungsblock 18 in die mit Zahnräder 68 und 68' angeordnet, die mechanisch mit ihm einstückige Verteilervorrichtung 19 und hat An- 45 dem sie antreibenden, oberhalb der Verteilervorrichschluß an ein Rückschlagventil 35 und ein Drossel- rung 19 angeordneten Motor 22 verbunden sind,
ventil 36, das zum Ventil 35 parallel liegt und vor- Wie durch die Pfeile in F i g. 4 angedeutet wird, er-
zugsweise einstellbar ist. folgt während der durch Motorkraft bewirkten
Miteinander in Verbindung stehende Kammern^ Schließung bzw. der im Uhrzeigersinne erfolgenden des Hydrozylinders 11 stehen in ähnlicher Weise mit- 50 Betätigung der Drehschaufeln 30 und 31 des Hydroeinander durch den Anschlußkanal 38 mit der Lei- Zylinders 11 die Drehung des Getriebepumpenzahntung 39 im Verbindungsblock 18 des Kraftpumpen- rades 68 im Uhrzeigersinn, die Drehung des Pumpenmaschinensatzes 20 in Flüssigkeitsverbindung. Lei- Zahnrades 68' dagegen entgegengesetzt zum Uhrtung 39 führt vom Verbindungsblock 18 in die mit zeigersinn.
diesem einstückige Verteilervorrichtung 19 und ist an 55 Die Pumpenzahnräder 68, 68' fördern Arbeitsflüseine Parallelanordnung eines Rückschlagventils 40 sigkeit durch die Auslaßleitung 58 hindurch und anmit einem vorzugsweise einstellbar vorgesehenen fangs in die Umgehungsleitung 56 zur Zylinderkam-Drosselventil 41 angeschlossen. mer 50. Der in dieser Kammer entstehende Druck er-
Eine Leitung 42 verbindet Rückschlagventil 35 zeugt eine Kolbenkraft auf den Schieber 45 und hebt und Drosselventil 36 mit der Ringkammer 43 in einer 60 ihn in Bohrung 44 gegen die Vorspannkraft der Fe-Bohrung 44 in der Verteilervorrichtung 19, die in der 53 empor. Ist der Schieber 45 voll angehoben dieser Bohrung einen im allgemeinen zylindrischen (wobei er in einer noch zu beschreibenden Weise den Schieber oder selbsttätigen Dreiwegehahn trägt, die Weg für einen Rückstrom öffnet), so gibt das Rückmit der Bezugszahl 45 bezeichnet sind. In gleicher schlagventil 55 nach, und die Arbeitsflüssigkeit Weise verbindet eine Leitung 46 das Rückschlagven- 65 strömt von der Pumpenauslaßleitung 58 in die Ringtil 40 und Staurandventil 41 mit der in der Bohrung kammer 43 in Bohrung 44 und von hier aus durch 44 vorgesehenen Ringkammer 48. das Drosselventil 36 hindurch, das in der gewünsch-
Die Bohrung 44 weist an jedem ihrer Enden eine ten Weise auf die Regulierung des Stroms und auf die
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sich daraus ergebende Schließgeschwindigkeit des 83 in Verbindung, deren einer Zweig über ein
Hydroxy linders li eingestellt werden kann. Aus dem Schwimmer-Rückschlagventil 84 mit der ersten Pum-
Ventil 36 strömt die Flüssigkeit durch die Leitung 34 penkammer 80 und deren zweiter Zweig über ein
zum Anschlußkanal 33 und von dort zur Druckkam- Schwimmer-Rückschlagventil 85 mit der zweiten
mer A' des Hydrozylinders 11. ;5 Pumpenkammer 82 verbunden ist.
Während dieses selbsttätigen oder durch Motor- Von der ersten zylindrischen Kammer 80 wird ein kraft bewirkten Schließens fließt der Rückstrom oder erster Pumpenkolben oder -stößel 86 betrieblich ge-Auslaßstrom von der Auslaßkammer A zum An- tragen, und von der zweiten Pumpenkammer 82 wird Schlußkanal 38 und von dort durch Leitung 39 und ein zweiter Pumpenkolben oder -stößel 88 betrieblich Rückschlagventil 40 zu der Ringkammer 48 in der io getragen. Eine als bügeiförmige Handhabe ausge-Bohrung 44. Da der Schieber 45 seine gehobene Stel- führte, allgemein mit der Bezugszahl 89 bezeichnete lung einnimmt, in der die ringförmige Ausnehmung Betätigungsvorrichtung verbindet drehbar die Kolben 52 die Kammer 48 und die Ausnehmung 51 über- 86 und 88 mechanisch miteinander, so daß bei Hinbrückt, fließt der Strom durch die ringförmige Aus- und Herbewegung der bügeiförmigen Handhabe 89 nehmung 52 zur Ausnehmung 51, von wo er durch 15 abwechselnd Kompressionshübe in den Kammern 80 Leitung 65 zum Filter 63 gelangt. Aus diesem Filter und 82 ausgeführt werden.
fließt der zurückkehrende Arbeitsflüssigkeitsstrom Nachstehend soll an Hand der F i g. 2 das zwang-
über das Rückschlagventil 62 in die Einlaßleitung 61 läufige Arbeiten des Handpumpenmaschinensatzes
und zu den Pumpenzahnrädern 68, 68'. Die Strom- bei der entgegengesetzt zum Uhrzeiger erfolgenden
richtung und die sich daraus ergebende Drehnchtung 20 oder Ventilöffnungsdrehung der Schaufeln 30 und 31
des Hydrozylinders wird also durch die Stellung des des Hydrozylinders beschrieben werden. Infolge der
druckbetätigten Wählerventils 45 bestimmt. symmetrischen Konstruktion des · Handpumpenma-
Angesichts der symmetrischen Verteilung der Lei- schinensatzes 25 wird als selbstverständlich ange-
tungen und Ventile in der Verteilervorrichtung 19 ist nommen, daß die in Fig. 3 dargestellte, im Uhr-
es klar, daß die Schaufeln 30 und 31 des Hydrozylin- 25 zeigersinne erfolgende oder Ventilschließungsdre-
ders 11 in dem zum Uhrzeiger entgegengesetzten hung auf analoge Weise erfolgt.
Drehsinn durch Umkehren der Drehrichtung der Der auf und ab bewegbare Wählerschieber 75 wird
Pumpenzahnräder 68, 68' in die Offenstellung des zuerst auf das obere Ende der Bohrung 73 eingestellt
Rohrleitungsventils gedreht werden können, indem bzw. zu diesem hin verschoben, so daß die Feder 76
dadurch die Stromrichtung der Arbeitsflüssigkeit um- 30 zusammengedrückt wird. Beim Kompressionshub des
gekehrt wird. Kolbens 86 in Kammer 80 erfolgt der Druckstrom
Wie auf den linken Seiten der F i g. 2, 3 und 4 dar- der Arbeitsflüssigkeit von der Kammer 80 aus durch gestellt ist, steht der Handpumpenmaschinensatz 25 das Rückschlagventil 79, die Überkreuzungsleitung mit dem Hydrozylinder 11 über Leitungen 69 und 70 74, Leitung 70 und Durchlaß 72 zu den Druckkamin Flüssigkeitsverbindung, wobei die Arbeitsflüssig- 35 mem A des Hydrozylinders 11. keit aus dem bogenförmigen Verbindungsblock 23 her- Der Auslaß- oder Rückstrom der Arbeitsflüssigkeit auskommt und beim Betrieb des Handpumpenma- geht von den Auslaßkammern A' durch den Durchschinensatzes in die mit den Druckkammern v4, A' laß 71, die Leitung 69, die von dem verschobenen des Hydrozylinders verbundenen Durchlässe 71, 72 Wählerschieber 75 gebildete Mittelzone der Bohrung hineingeht bzw. aus ihnen herauskommt. Beim Be- 40 73, die T-Leitung 83 und das Schwimmer-Rücktrieb des Kraftpumpenmaschinensatzes findet jedoch schlagventil 85 zur Pumpenkammer 82. Die Pumpender eben beschriebene Vorgang aus einem später kammer 82 wird auf diese Weise mit Rückkehr- oder noch zu erklärenden Grunde nicht statt. Auslaßflüssigkeit für den darin vom Kolben 88 an-
Eine in dem für den Handpumpenmaschinensatz schließend ausgeführten Kompressionshub druckgevorgesehenen Verteilerblock 24 vorgesehene zylin- 45 füllt, und der Handpumpenmäschinensatz 25 erfor-
drische Bohrung 73 besitzt durchgehende einwärts ih- dert also keinen Saughub oder -zyklus und auch kei-
rer Enden angeordnete Anschlußstellen an Leitungen nen gesonderten Flüssigkeitsbehälter mit den damit
69, 70. Die Enden dieser Höhlung sind durch die verbundenen Mangeln und auftretenden Unwirksam-
Überkreuzungsleitung 74 miteinander verbunden. keitszuständen.
In der zylindrischen Bohrung 73 ist zu betriebli- 50 Überblickt man noch einmal die bisher geschilderchen Zwecken ein auf- und abbewegbarer Wähler- ten Vorgänge beim Verstellen des Hydrozylinder? schieber angeordnet, der allgemein mit der Bezugs- und damit des von diesem angetriebenen Regelorganf zahl 75 bezeichnet ist. Wie in F i g. 4 gezeigt, wird er der Rohrfernleitung, so sieht man, daß die Verstelfür gewöhnlich durch Federn 76, 78 nach dem Mittel- lung des Hydrozylinders beim Betrieb mit dem Handpunkt der Bohrung 73 zu gedrängt und blockiert in 55 pumpenmaschinensatz 25 mittels einer Arbeitsflüssigdieser Stellung den Flüssigkeitsstrom von und zu den keit auf dem Wege von einem der Kolben dieses Sat-Leitungen 69 und 70 und der Bohrung 73. Mithin.ist. : .zes über die Ventile und Leitungen desselben zurück während der motorischen Betätigung des Hydrozylin- zum andern Kolben zwangläufig erfolgt. Ferner sieht ders 11 durch den Kraftpumpenmaschinensatz 20 der man, daß durch die miteinander in Wirkverbindung Handpumpenmaschinensatz vom Hydrozylinder hy- 60 stehenden Ventile und Leitungen die Drehrichtung draulisch getrennt (Fig. 4). der Schaufeln des Hydrozylinders bestimmt wird
Das eine Ende der Bohrung 73 ist über ein Rück- Endlich ergibt sich als Merkmal dieser Stellanlagc
schlagventil 79 mit einer ersten, im allgemeinen zylin- daß beim Übergang vom Kraft- zum Handpumpenbc
drischen Pumpenkammer 80 verbunden. Das andere trieb der Kraftpumpenmaschinensatz und der zug; Ende der Bohrung 73 ist in ähnlicher Weise über ein 65 hörige Flüssigkeitsbehälter durch ein druckbetätigt
Rückschlagventil 81 mit einer zweiten im allgemeinen Ventil, das in der Verteilervorrichtung angeordne
zylindrischen Pumpenkammer 82 verbunden. Die Wählerventil 45, selbsttätig vom Hydrozylinder abg
Mittelzone der Bohrung 73 steht mit einer T-Leitung schaltet werden.
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Nachstehend soll an Hand der F i g. 5 und 6 die ge- Schiebers 75 durchsetzen gleitend, aber dichtend, wie
drungene und vereinfachte Konstruktion des Hand- in Fig. 1 und 5 gezeigt, ihre zugehörigen Schaftfüh-
pumpenmaschinensatzes 25 beschrieben werden. rungsbuchsen 98 und 101 und sind durch eine außen-
Der Verbindungsblock 23 (F i g. 5) ist Vorzugs- liegende Griffstange 102 miteinander verbunden. Die
weise bogenförmig ausgeführt, um ihn unmittelbar an 5 Griffstange 102 hat einen federnden Kolben 103 oder
die Seite des Gehäuses des Hydrozylinders 11 mittels eine andere in ihrer Mitte liegende Rastvorrich-
Schrauben mit versenkten Überwurfmuttern in Boh- tung, so daß sie durch Betätigen des Griffhebels 104
rangen 90 befestigen zu können. Die Leitungen 69 von Hand wahlweise seitwärts verschoben werden
und 70 sind mit Nippelverbindungen mit daran vor- kann.
gesehenen Dichtungen geformt, um mit den Durch- io Der Handpumpenmaschinensatz 25 (F i g. 6) um-
lässen 71 und 72 des Hydrozylinders 11 druckdichte, faßt einen auf dem Verteilerblock 24 getragenen
zusammenschiebbare Verbindungen eingehen zu kön- Pumpenblock 105. In dem Pumpenblock werden
nen. durch Bohren und maschinelles Bearbeiten die T-Lei-
Der Verbindungsblock 23 wird vorzugsweise ein- tung 83 und Sitze für die Kugeln der Ventile 79 und
stückig mit dem Verteilerblock 24 geformt, der so ge- 15 81 hergestellt.
bohrt und maschinell bearbeitet wird, daß er die vor- Von der Oberseite des Pumpenblocks 105 aus verstehend beschriebenen Leitungen 69, 70 und 74 so- laufen zwei Bohrungen, die in diesen eingeformt sind wie die zylindrische Bohrung 73 für das Wählerventil und die geradlinigen Buchsen 106 und 108 aufneh-75 liefert. Ein Teil der T-Leitung 83 ist zusammen mit men, welche die zylindrischen Pumpenkammern 80 den Federsitzen für die Rückschlagventile 79 und 81 20 bzw. 82 bilden. Die mit Wischdichtungen 109 versegleichf alls im Verteilerblock 24 zur Herstellung eines henen Kolben oder Stößel 86 und 88 sind abwechdichten Auflagersitzes auf dem Handpumpenmaschi- selnd in ihren Buchsen 106 bzw. 108 axial verschiebnensatz 25 und einer mechanischen Verbindung mit bar, um Druck- und Saugzustände, durch welche Füldiesem, beispielsweise mittels langer Schrauben 91, lungen und Evakuierungen der Kammern erzeugt geformt. 25 werden, in diesen von den jeweiligen geradlinigen
Wie am besten in F i g. 6 zu sehen ist, ist der hin- Buchsen gebildeten Kammern zu erzeugen,
und herbewegbare, in der Bohrung 73 geführte Wäh- Das obere Ende eines jeden Kolbens 86 und 88 ist lerschieber 75 stabförmig und ist im Mittelabschnitt mechanisch und drehbar mit dem jochförmigen 92 sowie in äußeren Schaftteilen 93 und 94 mit klei- Handgriff 89 durch Rollenbolzen 110 verbunden, die nerem Durchmesser als Bohrung 73 ausgeführt; in 3° durch Bohrungen in den Kolben hindurchgehen. Der die letzteren sind O-förmige Dichtungen 93' und 94' jochförmige Handgriffteil 89 ist in seinem Mitteleingelegt. Der Mittelteil 92 ist mit dem Schaftteil 93 punkt auf einem als Drehpunkt dienenden Stützzapeinstückig durch einen Schulterteil 95 verbunden, der fen 111 gelagert, der durch ein mittels Schrauben 113 eine enge Durchmessertoleranz mit der Bohrung 73 am Pumpenblock 105 befestigtes Aufhängekonsol hat und mehrere Ölentlastungsnuten 96 trägt, die 35 112 hindurchgeht.
einen Gleitsitz, jedoch einen druckdichten, zwischen Die Pumpenkammer 80 ist an ihrem unteren Ende dem Schulterteil 95 und der Bohrung 73 herstellen. betrieblich mit dem Rückschlagventil 79 und dem Die um den inneren Längsabschnitt des Schaftteils 93 einen Zweig der T-Leitung 83 hydraulisch durch eine gewickelte Feder 76 liegt am Schulterteil 95 an und mit Stopfen verschlossene Querbohrung 114 verbunwird in der Bohrung 73 von einer Führungsbuchse 98 40 den. Ein mit Schwimmkugel versehenes Rückschlagin Arbeitsstellung gehalten, die in die Bohrung 73 ventil 84 ist zwischen die T-Leitung 83 und die Boheingeschraubt ist. rung 114 gesetzt und wird in der Nähe der Verbin-
Der symmetrische Wählerschieber 75 weist auch dungssteile der Leitung 83 mit der Bohrung 114
einen zweiten dichtenden Schulterteil 99 auf, der den durch einen ebenen Einsteck-Stehbolzen 115 in sit-
Mittelabschnitt 92 des Schaftes mit dem Schaftteil 94 45 zender Arbeitslage gehalten.
verbindet und mehrere ölentlastungsnuten 100 be- In ähnlicher Weise ist die Pumpenkammer 82 an
sitzt, um einen druckseitigen Gleitsitz in der Bohrung ihrem unteren Ende mit dem Rückschlagventil 81
73 herzustellen. Die um den inneren Längsabschnitt und dem anderen Zweig der T-Leitung durch eine mit
des Schaftteils 94 gewickelte Feder 78 liegt am Schul- Stopfen verschlossene Querbohrung 116 hydraulisch
terteil 99 an und wird in der Bohrung 73 von einer 50 verbunden. In der gleichen Weise ist ein mit
Schaftführungsbuchse 101 in dem die Bohrung 73 Schwimmkugel versehenes Rückschlagventil 85 zwi-
bildenden Verteilerblock 24 in Arbeitsstellung gehal- sehen die T-Leitung 83 und die Bohrung 116 gesetzt
ten. und wird von dem ebenen Einsteck-Stehbolzen 118 in
Die Enden der Schaftteile 93 und 94 des Wähler- sitzender Arbeitslage gehalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2
rung mit linearer Bewegung des Kolbens benutzt wer-Patentanspruch: den.
Solche Ventilstellanlagen erfordern jedoch auch
Druckflüssigkeitsbetriebene Hydrozylinder- hydraulische Pump- und Behälteranlagen, Ventilaus-Stellanlage mit wahlweiser Verstellung durch 5 rüstungen und Steuereinrichtungen, und ausgeführte einen mit Doppelkolben ausgestatteten, mit dem , Fernrohrleitungssysteme haben auch derartige hy-Hydrozylinder über erste Leitungen verbindbaren · draulische Untersysteme in Form zusätzlicher hy-Handpumpenmaschinensatz oder einen mit einem draulischer Rohr- und Versorgungsnetze eingeschlos-Flüssigkeitsbehälter und einer Verteilervorrich- sen. Jedoch die Einbau- und Betriebskosten automatung ein einstückiges Bauteil bildenden, mit dem io tischer Rohrleitungssysteme wachsen stark an, wenn Hydrozylinder über zweite Leitungen verbünde- . Emrichtungen zum Ausgleich von Instandhaltungsnen Kraftpumpenmaschinensatz, dadurch ge- mangeln, wie hydraulischen Leckstellen, und von kennzeichnet, daß der Handpumpenma- Überlastungserscheinungen vorgesehen werden müsschinensatz (25) mit dem Hydrozylinder (11) so sen. Außerdem sind von Hand zu betätigende Hilfsverbunden ist, daß eine Verstellung desselben 15 einrichtungen zur Betätigung der Stellanlagen beim durch einen Druckanstieg der Flüssigkeit abwech- Ausbleiben des Stroms und beim Versagen der Steueselnd auf dem Wege von einem der Kolben (86, rung erforderlich.
88) des Handpumpenmaschinensatzes aus zum Fast alle bisher ausgeführten Systeme erfordern in-
Hydrozylinder (11) und zurück zum anderen KoI- folge des Vorhandenseins der vielen äußeren hydrauben (88, 86) zwangläufig erfolgt, und durch in 20 Hschen Rohranschlüsse und Rohrleitungsstücke eine Wirkverbindung miteinander stehende Ventile solche Überwachung und Betriebskontrolle. Ferner und Leitungen in dem Handpumpenmaschinen- haben alle diese Erfindungskonzepte als handbetäsatz, durch die die Drehrichtung des Hydrozylin- tigte Hilfsantriebe gewöhnlich die unwirksame und ders wahlweise bestimmt werden kann, und daß unzuverlässige Einkolben-Handsaugpumpe benutzt, die Verteilervorrichtung (19) ein druckbetätigtes 25 die eine Ventilausstattung und einen Zugang zu den Wählerventil (45) aufweist, das den Kraftpum- unabhängig von der motorgetriebenen Pumpe bepenmaschinensatz (20) und den Flüssigkeitsbe- treibbaren Arbeitsflüssigkeitsbehältern erfordert,
hälter (21) vom Hydrozylinder (11) während der In letzter Zeit sind Rohrleitungssysteme mit gewis-
Verstellung desselben durch den Handpumpen- sen zu einer Einheit zusammengeschlossenen oder maschinensatz (25) selbsttätig abschaltet. 30 kombinierten, hand- oder motorbetriebenen Einrich
tungen für Stellanlagen hydraulischer Ventile ausgerüstet worden. Dadurch sind infolge des Wegfaliens
■·. äußerer Rohrverbindungen und Rohrleitungsstücke
und des Hinzukommens zahlreicher Sicherheits- und 35 Überstromvorrichtungen viele der bei zeitlich zurück-
Die Erfindung bezieht sich auf eine druckflüssig- liegenden Systemen bestehenden Schwierigkeiten keitsbetriebene Hydrozylinder-Stellanlage mit wahl- leichter gemacht oder vollkommen beseitigt worden, weiser Verstellung, durch einen mit Doppelkolben Jedoch hat der konstruktive Zusammenschluß handausgestatteten, mit dem Hydrozylinder über erste und kraftbetriebener Pumpen zu integrierenden und Leitungen verbindbaren Handpumpenmaschinensatz 40 einheitlichen Einrichtungen die Anwendung sorgfäl- oder einen Flüssigkeitsbehälter und einer Verteiler- tig geschlitzter und mit Ventilen versehener gemeinvorrichtung ein einstückiges Bauteil bildenden, mit samer Verteilerköpfe und wählbarer Mehrwegventile dem Hydrozylinder über zweite Leitungen verbünde- erfordert, was vielerlei teure Herstellungs- und Bearnen Kraftpumpenmaschinensatz. beitungsvorgänge bei der Fabrikation der Vorrich-
In den letzten Jahren sind Fernmessungs-, Mikro- 45 tungen zur Folge hatte. .
wellen-, Komputer- und andere Selbststeuergeräte Außerdem wird bei diesen zu einem Ganzen zu-
zum Befördern und Regeln von Strömen in Rohrfern- sammengefaßten Einrichtungen noch immer gewöhnleitungssystemen und Rohrfernleitungsnetzen in Gas- lieh die als Saugpumpe ausgeführte Hilfshandpumpe leitungsstationen, Ölfeldern, Raffinerien, Starkstrom- verwendet, was einen wahlweise benutzbaren Zugang anlagen und anderen Einrichtungen verwendet wor- 50 zu einem gesonderten, gemeinsamen Arbeitsflüssigden. Derartige Systeme benötigen aber automatische keitsbehälter für die konsolidierte bzw. zu einem Ventilbetätigungsvorrichtungen zum Betätigen und Ganzen zusammengeschlossene Vorrichtung erfor-Steuern der verschiedenen Kugelventile, Hahnschie- dert; und die einer Saugpumpe anhaftenden Mängel ber, Durchgangsventile und anderen Strömungsregel- sind bestehengeblieben. Zum Beispiel macht eine Vorrichtungen im Rohrleitungsnetz bei Impulsen, die 55 durch schadhafte oder abgenutzte Dichtungen, Venihnen durch die verschiedenartigen Selbststeuergeräte tile oder Spielräume von Teilen entstandene Leckerteilt werden. stelle in der Ventilstellanlage oder der Saugpumpe Infolge der Erfordernisse an Leistung, Kraft und die letztere unwirksam. Die Pumpe ist ebenfalls bei Drehmoment sowie Betriebsdrehzahl derartiger Betriebsbedingungen unter normaler Umgebungstemselbsttätiger Ventilstellanlagen haben druckflüssig- 60 peratur oder in anderen Situationen, in denen die keitsbetätigte oder durch einen Flüssigkeitsmotor be- Viskosität der Arbeitsflüssigkeit ziemlich hoch ist, tätigte Ventilstellänlagen sich als am besten für die- leistungsunfähig oder praktisch unwirksam. Ferner sen Verwendungszweck geeignet erwiesen. Bekannt erzeugt die gegenseitige Verbindung und die gemeinist z. B. die Verwendung von mit Drehschaufeln aus- same Verzweigung und Verbindung der Saughandgerüsteten Flüssigkeitsmotoren mit gleichbleibenden 65 pumpe mit dem gesonderten Behälter und der Kraft-Leistungs- und ausgeglichenen Drehmomenteigen- pumpe Verlust- und Verunreinigungsmöglichkeiten schäften in solchen Systemen. Ebensogut könnte je- der Arbeitsflüssigkeit des Systems während der Betädoch auch eine Ventilstellanlage der Kolbenausfüh- tigung von Hand.
DE19661576160 1965-10-23 1966-03-24 Druckflüssigkeitsbetriebene Hydrozylinder-Stellanlage mit wahlweiser Verstellung durch einen Handpumpenmaschinensatz oder einen Kraftpumpenmaschinensatz Expired DE1576160C (de)

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