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DE157532C - - Google Patents

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Publication number
DE157532C
DE157532C DENDAT157532D DE157532DA DE157532C DE 157532 C DE157532 C DE 157532C DE NDAT157532 D DENDAT157532 D DE NDAT157532D DE 157532D A DE157532D A DE 157532DA DE 157532 C DE157532 C DE 157532C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
float
valve
buoyancy
double
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT157532D
Other languages
English (en)
Publication of DE157532C publication Critical patent/DE157532C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

aTserliches
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Doppelschwimmer zur Bewegung von Abschlußorganen, dessen Schwimmerteile, wie dieses auch bei den bisherigen Doppelschwimmern der Fall ist, so bemessen sind, daß durch den gemeinsamen Auftrieb beider Schwimmerteile das Eigengewicht und die Belastung des Abschlußorganes überwunden wird, während bei geöffnetem Abschlußorgan der Auftrieb
ίο des unteren Schwimmers genügt, um das Schließen des Abschlußorganes zu verhindern. Der neue Doppelschwimmer unterscheidet sich jedoch von den bisherigen dadurch, daß nur der eine (der untere Schwimmerteil) auf das Abschlußorgan fortwährend einwirkt, weil er sich mit demselben in dauernder Ver-
~ bindung befindet, der andere dagegen (der obere Schwimmerteil) mit dem Abschlußorgan nicht fest verbunden und dasselbe nur während seines Auftriebes beeinflußt bezvv. öffnet, während seines Niederganges dagegen eine Belastung des Abschlußorganes. nicht herbeiführt.
Der Doppelschwimmer ist auf den Zeichnungen zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. ι die Anwendung desselben zur Steuerung" des Druckmittelzugangventiles bei Druckgefäßen, während Fig. 2 die Steuerung des Wasserabflußventiles bei Dampfwasserableitern und Fig. 3 die Steuerung des Dampfventiles bei Vorrichtungen zum Zurückleiten des Dampfwassers in den Kessel mittels des Doppelschwimmers veranschaulichen.
Wie Fig. ι erkennen läßt, besteht der Doppelschwimmer aus den beiden Schwimmerteilen 10, 11, von welchen der erstere mit der Schwimmerstange 14 fest verbunden ist, wogegen der obere Schwimmerteil 11 nicht von der Stange 14 getragen wird, sondern, sobald er sich in seiner untersten Lage befindet, auf Haltern 19 auf ruht. Erhält jedoch der obere Schwimmerteil 11 beim Steigen des Flüssigkeitsspiegels einen entsprechenden Auftrieb, so hebt er sich und beeinflußt, sich gegen den Bund 20 der Stange 14 legend, letztere und den mit ihr in Verbindung stehenden Ventilkörper 5. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß die mit dem unteren Schwimmer 10 verbundene Stange 14 nicht durch den oberen Schwimmerteil 11 belastet wird, so daß ein verhältnismäßigkleines Volumen des unteren Schwimmerteiles 10 ausreicht, um das Abschlußorgan beim Sinken des Flüssigkeitsspiegels in der Offenstellung zu halten, wodurch zugleich das Gewicht des Schwimmers 10 sowie der durch den Auftrieb desselben in der oberen Lage zu haltende Teil geringer ausfällt. Der kleinere, untere Schwimmer 10 braucht demnach nur einen Auftrieb zu besitzen, welcher gleich seinem Gewicht dem der Stange 14 und des betreffenden zu bewegenden Abschlußorganes ist, während der Auftrieb des oberen Schwimmers 11 mindestens die Belastung des Abschlußorganes ,überwinden muß.
Selbstverständlich ist die Anwendung des Doppelschwimmers nicht auf die Steuerung
des Druckmittelzugangventiles bei Druckgefäßen beschränkt, und kann man den Doppelschwimmer auch zur Steuerung anderer Abschlußorgane, so z. B. bei Dampfwasserableitern zur Steuerung des Dampfwasserabfluß ventiles benutzen, wie dieses in Fig. 2 gezeigt worden ist. Das durch Stutzen 2 in den Topf ι eintretende Dampfwasser steigt bei geschlossenem Abflußventil 5 so hoch an, bis der Topf nahezu voll ist, also beide Schwimmerteile 10 und 11 von Wasser umgeben sind. Die gemeinsame Auftriebskraft der letzteren veranlaßt die Öffnung des Ventiles 5. Obwohl beim nunmehrigen Entweichen des Wassers seine Oberfläche unterhalb des Schwimmers 11 hinabsinkt, so bleibt das Ventil 5 bis auf weiteres doch offen, und kann sich erst dann schließen, wenn der Wasserspiegel tief genug hinabgesunken ist, um auch die Auftriebskraft des unteren Schwimmerteiles 10 bis auf ein kleines Maß zurückzuführen. Desgleichen kann der Doppelschwimmer auch zur Steuerung des Druckausgleichventiles bei Vorrichtungen zum Zurückführen des Dampfwassers nach dem Kessel unter dem Druck des Kesseldampfes verwendet werden. Bei der sich hierauf beziehenden, in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung bezeichnet 1 das Sammelgefäß für das durch Stutzen 2 zulaufende Dampf wasser, welches unten durch Leitung 21 mit dem Wasserraum des Kessels 23 und oben durch Leitung 22 mit dem Dampfraum des genannten Kessels in Verbindung steht. Durch Leitung 24 und Stutzen 2 wird das Dampfwasser dem Gefäß ι zugeführt, bis letzteres nahezu voll ist, d. h. beide Schwimmer 10, 11 von Wasser umgeben sind, worauf durch die gemeinsame Auftriebskraft beider Schwimmer das Druckausgleichventil 5 geöffnet, das Entlüftungsventil 26 geschlossen und der Druckausgleich zwischen dem Raum im Gefäß 1 über dem Flüssigkeitsspiegel und dem Dampfraum des Kessels 23 durch Leitung 21 hergestellt wird. Infolge dieses Druckausgleiches kann das Dampfwasser durch Leitung 21 und <-Rückschlagventil 25 in den Kessel abfließen. Währenddessen bleibt das Druckausgleichventil 5 so lange offen, bis der Wasserspiegel auch den unteren Schwimmer 10 freigegeben hat und alles Wasser aus dem Gefäß 1 in den Kessel 23 zurückgeflossen ist.
Obigen Ausführungen gemäß bezieht sich die Erfindung auf den Doppelschwimmer der gekennzeichneten Art an sich, ohne Rücksieht auf den besonderen Verwendungszweck desselben, zumal er, wie vorhin gezeigt, für die verschiedenartigsten Einrichtungen Verwendung finden kann, bei welchen Gefäße bis zu einer bestimmten Höhe mit Flüssigkeit gefüllt und dann unter dem Einfluß eines Druckmittels oder der hydrostatischen Druckhöhe entleert werden sollen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Doppelschwimmer zur Steuerung von Abschlußorganen, gekennzeichnet durch die beiden Schwimmerteile (10, 11), von denen nur der untere (10) mit dem zu steuernden Abschlußorgan in Verbindung steht, während der obere (11) in seiner unteren Lage auf Haltern (19) aufruht oder in ähnlicher Weise gelagert wird, bei seiner Aufwärtsbewegung infolge des Auftriebes jedoch auf das Abschlußorgan einwirkt bezvv. dasselbe öffnet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT157532D Active DE157532C (de)

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