DE1575350C - Vorrichtung zum Ausrichten eines Schrau benkopfes - Google Patents
Vorrichtung zum Ausrichten eines Schrau benkopfesInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aus- oder Einpreßbuchsen aus Kunststoff zu verwenden,
richten eines Schraubenkopfes in eine bestimmte Derartige Einpreßmuttern erhalten aber einen in
Stellung durch Drehen der Schraube, wobei der Axialrichtung sicheren Halt nur, wenn sie in dem
Schraubenschaft in einen ein Muttergewinde tragen- Bauteil eingespritzt oder durch nach dem Einsetzen
den Einsatz eines Bauteiles einschraubbar ist und der 5 erfolgende Metallverformung festgepreßt werden.
Einsatz aus einem Werkstoff von wesentlich geringe- Zur Verbindung nichtmetallischer Teile, vorzugs-
rem Elastizitätsmodul als dem der Schraube besteht. weise senkrecht aneinanderstoßender Wände von
Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise dann Möbelstücken, ist es aus dem deutschen Gebrauchserforderlich,
wenn der Schraubenkopf als Lagerbock muster 1 818 597 und der französischen Patentschrift
zur Aufnahme eines Stiftes, einer Welle od. dgl. aus- io 1 471 246 bekannt, im einen Teil eine erste gewindegebildet
ist und die Lagerachse senkrecht zur Schrau- lose Bohrung zur Aufnahme des Schraubenschaftes
benachse steht. der Verbindungsschraube und eine zweite, zur ersten
In der Regel muß die Schraube so weit angezogen senkrechten Bohrung zur Aufnahme eines aus Metall
werden, bis sie den erforderlichen festen Sitz erhält. oder Kunststoff bestehenden Einsatzes vorzusehen,
Diese Stellung ist jedoch meistens nicht die ge- 15 der das Muttergewinde für den Schraubenschaft trägt,
wünschte, in die der Schraubenkopf auszurichten ist. Auch hier soll die Verwendung des Einsatzes ein Aus-Ein
weiteres Anziehen der Schraube bis in die ge- reißen des Muttergewindes im weicheren Material,
wünschte Stellung des Schaubenkopfes ist aber nicht insbesondere Holz, der beiden miteinander zu vermöglich,
ohne den Schraubenschaft bzw. die Ge- bindenden Teile vermieden werden. Im übrigen aber
windeteile zu stark zu beanspruchen. Die einfachste 20 ist es bei diesen bekannten Verbindungen unbeacht-Möglichkeit,
die zunächst lose Schraube in die ge- lieh, welche Stellung die Schraubenköpfe nach Anwünschte
Stellung des Schraubenkopfes auszurichten ziehen der Schraube einnehmen,
und dann eine Schraubenmutter bis zum festen Sitz Allen diesen bekannten Vorrichtungen ist der der Schraube anzuziehen, ist in vielen Fällen nicht zu Nachteil gemeinsam, daß der Einsatz unmittelbar am verwirklichen. Daher arbeitet man häufig mit direkt 25 zweiten der miteinander zu verbindenden Teile monunter den Schraubenkopf gelegten Unterlagscheiben. tiert ist, so daß die Bohrungen zur Aufnahme des Durch geschickte Wahl der Dicke der Unterlag- Schraubenschaftes bzw. des Einsatzes erst während scheiben und gegebenenfalls ihrer Federung, wenn der Montage der Teile an Ort und Stelle hergestellt Unterlagscheiben in Form von Tellerfedern venven- und nur so die sich von Fall zu Fall ändernden spe- , det werden, kann erreicht werden, daß der Schrau- 30 ziellen Einbauverhältnisse berücksichtigt werden benkopf die gewünschte Stellung erhält und gleich- können. Die Verbindung kann daher herstellerseitig zeitig die Schraube mit der erforderlichen Kraft an- nicht endgültig vorgefertigt werden und bedarf zur gezogen, ist. Dabei muß allerdings in Kauf genommen Montage aufwendiger Arbeiten,
werden, daß der Schraubenkopf infolge der Unterlag- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine scheiben einen vorher nicht bestimmbaren Abstand 35 Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszu- ~ von dem die Schraube tragenden Bauteil erhält, was bilden, daß beim Zusammenbau der einzelnen Teile ; häufig unerwünscht ist. Um diesen Nachteil zu ver- diese ohne eine Nacharbeit bei der Montage in die meiden, hat man sich schon dadurch geholfen, daß zum Einsetzen der Schraube erforderliche gegen- = bei der Herstellung des Gewindes nicht in einer belie- seitige Stellung gebracht, alle Einzelteile also herstel- ΐ bigen Winkellage begonnen wird, sondern die An- 40 lerseitig bis zum Endzustand bearbeitet werden kön- 1-fange des Mutter- und des Schraubenschaftgewindes nen und gleichzeitig im montierten Zustand ein Ausaufeinander abgestimmt werden. Zwar wird hier- richten des Schraubenkopfes in die gewünschte Stel- y durch erreicht, daß der Schraubenkopf die gewünschte lung möglich ist.
und dann eine Schraubenmutter bis zum festen Sitz Allen diesen bekannten Vorrichtungen ist der der Schraube anzuziehen, ist in vielen Fällen nicht zu Nachteil gemeinsam, daß der Einsatz unmittelbar am verwirklichen. Daher arbeitet man häufig mit direkt 25 zweiten der miteinander zu verbindenden Teile monunter den Schraubenkopf gelegten Unterlagscheiben. tiert ist, so daß die Bohrungen zur Aufnahme des Durch geschickte Wahl der Dicke der Unterlag- Schraubenschaftes bzw. des Einsatzes erst während scheiben und gegebenenfalls ihrer Federung, wenn der Montage der Teile an Ort und Stelle hergestellt Unterlagscheiben in Form von Tellerfedern venven- und nur so die sich von Fall zu Fall ändernden spe- , det werden, kann erreicht werden, daß der Schrau- 30 ziellen Einbauverhältnisse berücksichtigt werden benkopf die gewünschte Stellung erhält und gleich- können. Die Verbindung kann daher herstellerseitig zeitig die Schraube mit der erforderlichen Kraft an- nicht endgültig vorgefertigt werden und bedarf zur gezogen, ist. Dabei muß allerdings in Kauf genommen Montage aufwendiger Arbeiten,
werden, daß der Schraubenkopf infolge der Unterlag- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine scheiben einen vorher nicht bestimmbaren Abstand 35 Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszu- ~ von dem die Schraube tragenden Bauteil erhält, was bilden, daß beim Zusammenbau der einzelnen Teile ; häufig unerwünscht ist. Um diesen Nachteil zu ver- diese ohne eine Nacharbeit bei der Montage in die meiden, hat man sich schon dadurch geholfen, daß zum Einsetzen der Schraube erforderliche gegen- = bei der Herstellung des Gewindes nicht in einer belie- seitige Stellung gebracht, alle Einzelteile also herstel- ΐ bigen Winkellage begonnen wird, sondern die An- 40 lerseitig bis zum Endzustand bearbeitet werden kön- 1-fange des Mutter- und des Schraubenschaftgewindes nen und gleichzeitig im montierten Zustand ein Ausaufeinander abgestimmt werden. Zwar wird hier- richten des Schraubenkopfes in die gewünschte Stel- y durch erreicht, daß der Schraubenkopf die gewünschte lung möglich ist.
Stellung bei vorgegebener Anzugskraft der Schraube Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch
einnimmt, jedoch ist der große Herstellungsaufwand 45 gelöst, daß der Bauteil in einer Ausnehmung eines
nachteilig, der mit einer solchen genauen Zuordnung Profils verschiebbar angeordnet ist und der Bauteil :
der Gewindeanfänge zwischen Schraubenschaft und eine erste gewindelose Bohrung zur Aufnahme des '%
Muttergewinde verbunden ist. Schraubenschaftes und eine zweite, zur ersten senk- |
Aus den Unterlagen des deutschen Gebrauchs- rechte Bohrung zur Aufnahme des Einsatzes auf- |
musters 1960 210 ist ein Kurzscharnier bekannt, bei 50 weist. j
dem der zur Befestigung dienende Schraubenschaft In bevorzugter Ausführungsform ist der Einsatz j
des einen Scharnierteiles in eine mit Innengewinde leicht konisch ausgebildet und auswechselbar in die
versehene Büchse aus Kunststoff eingedreht ist, die Bohrung eingepreßt. i, in den das Scharnier tragenden Bauteil, wie beispiels- Die Verschiebbarkeit des den Einsatz tragenden :
weise einen Fensterflügel oder -rahmen, eingepreßt 55 Bauteiles in einer Ausnehmung des Profils, das
ist. Die Büchse verhindert, daß die Bohrung, die den diesen Bauteil aufnimmt, ermöglicht die Anpassung ~
Schraubenschaft des Scharnierteiles aufnimmt, mit der einzelnen Teile an die jeweiligen Einbauverhält- ζ
der Zeit sich erweitert oder durch Ausreißen des nisse, ohne daß noch eine Änderung der Teile bei der
Holzes beschädigt wird, und so der Schraubenschaft Montage erforderlich ist. Diese Teile können daher
seinen Halt verliert. Derartige Maßnahmen lassen 60 bis zum Endzustand vorgefertigt werden. Die Versich
mit Erfolg nur an Bauteilen aus Holz durch- wendung des an sich bekannten Einsatzes aus Mateführen, da dann die Möglichkeit besteht, daß sich die rial von geringerem Elastizitätsmodul als dem der
Büchse, die außen mit einer widerhakenförmigen Pro- Schraube stellt die Einstellbarkeit des Schraubenfilierung
versehen ist, in das Holz eindrücken läßt kopfes bei annähernd gleichbleibender Gewinde-
und hierdurch einen in Axialrichtung sicheren Halt 65 beanspruchung sicher,
hat. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
hat. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Für Bauteile aus Metall ist es aus dem deutschen Vorrichtung nach der Erfindung im fertig montierten
Gebrauchsmuster 1 877 290 bekannt, Einpreßmuttern Zustand dargestellt, und zwar in
F i g. 1 in der Seitenansicht, in
F i g. 2 in der Vorderansicht; während
F i g. 3 einen Schnitt längs der in F i g. 2 eingetragenen Linie AB zeigt.
Die Vorrichtung umfaßt zwei Schrauben 3. Jede der Schrauben 3 besteht aus dem Schraubenkopf 4,
der eine Lagerbohrung 5 aufweist, und dem Schraubenschaft 6, der zur Achse 16 der Lagerbohrung 5
senkrecht steht. In die miteinander fluchtenden Lagerbohrungeh 5 beider Schraubenköpfe 4 ist eine
Achse 2 eingeführt, an welcher ein nicht dargestellter bewe'glicher Teil anzubringen ist.
In Ausnehmungen 13 eines Profils 1 ist ein Bauteil 7 verschiebbar angeordnet, der eine erste gewindelose
Bohrung 11 zur Aufnahme des Schraubenschaftes 6 und eine zweite, zur ersten Bohrung 11 senkrechte
Bohrung 9 zur Aufnahme eines Einsatzes 8 aufweist, der ein Muttergewinde 10 zur Aufnahme
des Schraubenschaftes 6 trägt. Der Einsatz besteht aus einem Werkstoff von wesentlich geringerem EIa- ao
stizitätsmodul als dem der Schraube 3. Der Durchmesser der Bohrung 11 ist größer als der größte
Durchmesser des Schraubenschaftes 6. Die Länge der durch den Boden 12 abgeschlossenen Bohrung 11 ist
so bemessen, daß das Vordringen des Gewindeschaftes 6 über das Ende des Einsatzes 8 hinaus möglich
ist.
Die Schraube 3 kann auch dann noch in Anzugsrichtung weitergedreht werden, wenn sie bereits auf
der Fläche 14 des Profils 1 aufliegt. Das Weiterdrehen erfolgt so lange, bis die Lagerbohrung 5 der ersten
Schraube mit der der zweiten Schraube 3 fluchtet. Ermöglicht wird dieses Ausrichten durch die Elastizität
des Einsatzes 8, der sich dabei verformt.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Ausrichten eines Schraubenkopfes in eine bestimmte Stellung durch Drehen
der Schraube, wobei der Schraubenschaft in einen ein Muttergewinde tragenden Einsatz eines
Bauteiles einiJnraubbar ist und der Einsatz aus einem Werkstoff von wesentlich geringerem Elastizitätsmodul
als dem der Schraube besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Bauteil
(7) in einer Ausnehmung (13) eines Profils (1) verschiebbar angeordnet ist und der Bauteil eine
erste gewindelose Bohrung (11) zur Aufnahme des Schraubenschaftes (6) und eine zweite, zur
ersten senkrechten Bohrung (9) zur Aufnahme des Einsatzes (8) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (8) leicht konisch
ausgebildet und auswechselbar in die Bohrung (9) eingepreßt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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