Zur Aufnahme von Schrifttext eingerichtetes Formular mit zumindest
einer zusätzlichen Magnetspur (III) In der modernen BUrotechnik kennt man zur Aufnahme
von Schrifttext eingerichtete, mit zumindest einer zusätzlichen Magnetspur aus Magnetbeschichtung
In Form von sog. Magnetfarbe versehene Formulare, insbes« arbeitet man bei Buchungs-und
Fakturierautomaten mit derartigen Kontokarten. Die zusätzliche Magnetspur oder die
zusätzlichen Magnetspuren tragen magnetisch fixierte, z.B. im Zuge von Arbeiten
mit den Formularen häufig wiederkehrende Informationen, die mit den Hilfsmitteln
moderner Datenverarbeitung in den Büromaschinen, z,Be den Buchungs- und Fakturierautomaten,
abgelesen
und verarbeitet werden.- Bei den bekannten Formularen
dieser Art ist die Magnetbeschichtung, die zumeist aus sog. Magnetfarbe besteht,
aufgedruckt oder aufgesiegelt. Ungleichmäßiger Auftrag läßt sich dabei nicht vermeiden,
was die Ablesegenauigkeit stört. Im Verlaufe des Weges durch die BUromaschine muß
das Formular zumeist mehrfach Walzen mit mehr oder weniger engen Radien passieren.
Sowohl auf geraden wie auf kurvenförmigen Bahnen in den Büromaschinen werden die
Magnetspuren erheblichen Strapazen ausgesetzt. Diese fUhren häufig zu Störungen
und Fehlern in den jeweiligen Magnetspuren und damit zu Fehlleistungen der Büromaschine.
Solche Beschädigungen geschehen vorzugsweise an den Rändern der Formulare, an denen
auch die Magnetbeschichtung begrenzt Ist, sowie an den Seitenkanten der Magnetbeschichtung.
Es kommt aber auch zu Deformation der Oberflächen, die sich als Haarrisse u.dgl.
zeigen. Gleichzeitig tritt ein gewisser Schleifeffekt an den Leseköpfen der Büromaschinen,
aber auch an den Magnetspuren der Formulare auf, der durch die Dickentoleranzen
In den Formularen und in der Magnetbeschichtung bedingt sowie unterschiedlich groß
ist" Auch fUhren abspringende Partikel oder Abrieb aus der Magnetbeschichtung häufig
zu starken Verschmutzungen, die sowohl an sich zu Störungen führen als auch durch
ihre vergröbernde Wirkung solche auslösen können. Schließlich sind Formulare, welche
mit Transporträndern und in den Transporträndern mit Transportperforation versehen
sind, besonders gefährdet, weil über die geschilderten Beanspruchungen hinaus noch
weitere kritische Punkte an den Perforationen gegeben sind, welche notwendigerweise
meist in der Nähe der Magnetspuren angebracht sind.
Der Erfindung
liegt die Aufgabe zugrunde., anzugeben, wie Formulare der beschriebenen Art aufzubauen
sind, damit gleichzeitig die Verschleißbeanspruchungen an den Magnetspuren und an
den Leseköpfen der Büromaschinen reduziert und die Formulare im Bereich der Magnetspur
bzw. der Magnetspuren verstärkt werden. Die Erfindung betrifft ein zur Aufnahme
von Schrifttext eingerichtetes Formular mit zumindest einer zusätzlichen Magnetspur
aus Magnetbeschichtung in Form von Magnetfarbe od.dgl. Insbes. betrifft die Erfindung
derartige Kontokarten. Die Erfindung besteht darin, daß die Magnetspur bzw. die
Magnetspuren von einer mit dem Formular adhäsiv verbundenen, oberflächenglatten
Schutzfolie abgedeckt sind und die Schutzfolie gleichzeitig als Randarmierung des
Formulars ausgebildet ist, Extreme Oberflächenbreite der Schutzfolie läßt sich dadurch
erreichen, daß eine Ubliche Folie# die kalandriert oder geblasen Ist, in Form eines
Schutzfolienstreifenn auf das mit der Magnetspur bzw. den Magnetspuren bereits ausgerüstete
Formular aufgeklebt,ist. Hier verhindert die Schutzfolie zunächst jeden Verschleiß
der Magnetbeschichtung., gleichzeitig reduziert sich erheblich der Verschleiß der
Leseköpfe, weil kalandrierte oder geblasene Sohutzfolien sich durch extreme Oberflächenglätte
auszeichnen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Anordnung so zu treffen,
daß die Schutzfolie auf dem mit Magnetepur bzw. Nagnetspuren ausgerUnteten Formular
durch Aufbringung einer Kunstharzachicht erzeugt ist und dadurch gleichzeitig alle
Unebenheiten ausgeglichen sind. Auch hier wird die Magnetbeschichtung durch die
Schutzfolle gegen jeden Verschleiß geschützt, gleichzeitig wird aber auch der Verschleiß
an den Leseköpfen reduziert$ und
zwar infolge des erfindungsgemäß
vorgeschlagenen Ausgleichs aller Unebenheiten, die das Papier des Formulars oder
die Magnetbeschichtung aufweisen können. Soll das erfindungsgemäße Formular zur
Aufnahme besonders großer mechanischer Beanspruchungen eingerichtet sein, so empfiehlt
die Erfindung, daß die Schutzfolie auch auf die Rückseite den Formulars aufgeklebt
und dieses dadurch im Bereich der Magnetspuren gleichsam mit doppelter Randarmierung
versehen ist. Man kann die Schutzfolie auch um den Rand des Formulars herumlegen
bzw, herumführen. Ist das Formular mit einer Transportlochung versehen, so ist eine
bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Transportlochung
im Bereich der Randarmierung angebracht ist. Im folgenden wird die Erfindung anhand
einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert;
es zeigen: Fig. 1 perspektivisch ein erfindungsgemäßes Formular» Fig. 2 in
gegenüber der Fig. 1 wesentlich vergrößerter Darstellung einen Schnitt in
Richtung A-A durch den Gegenstand nach Fig. 1.
Das in den Fig. dargestellte
Formular 1 ist zur Aufnahme von Schrifttext eingerichtet und trägt zusätzlich
zumindest eine, Im Ausführungsbeispiel viele Magnetspuren 2 aus Magnetbeschichtung
In Form zog. Magnettarbe. Erfindungegemäß sind diese Magnetepuren 2 von einer mit
dem Formular adhäsiv
verbundenen oberflächenglatten Schutzfolie
3 abgedeckt, wobei die Schutzfolie 3 gleichzeitig als Randarmierung
des Formulars 1 ausgebildet ist. Sie ist im AusfUhrungsbeispiel auf das mit
Magnetspur bzw. Magnetspuren 2 ausgerüstete Formular 1
aufgeklebt oder auf
dem Formular 1 gebildet, indem eine Kunstharzschicht auf das mit den Magnetspuren
2 ausgerüstete Formular 1 aufgebracht ist. Es kann sich dabei um eine aufgespritzte
Emulsion handeln oder auch um eine Kunstharzschicht, die glättend mit einem Spachtel
od.dgl. aufgebracht wurde. Jedenfalls ist sichergestellt, daß diese Schutzfolie
3 eine glatte Oberfläche besitzt bzw. vorhandene Unebenheiten, die auf unterschiedlicher
Papierdicke oder Toleranzen in der Magnetbeschichtung beruhen, ausgeglichen sind.
Das reduziert den Verschleiß an den Leseköpfen der datenverarbeitenden Einheiten,
während gleichzeitig die Magnetbeschichtung 2 gegen jeden Verschleiß geschützt ist&
Im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist die
Schutzfolie 3 auch auf die Rückseite des Formulars 1 aufgeklebt und
dieses ist dadurch im Bereich der Magnetepuren 2 gleichsam mit doppelter Randarmierung
versehen. Dazu kann man die Schutzfolie 3 auch, wie es die Fig. 2 zeigt,
um den Rand des Formulars 1 herumlegen oder herumführen. Die Transportlochung
4 ist im Bereich der Randarmierung angebracht.