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"Elektronisch abfragbares Ticket für Warenautomaten u.dgl.11
Die Erfindung bezieht sich auf einig elektro-nisch abfragbares Ticket für Warenautomaten
u. dgl.
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Warenautomaten aller Art, die durch-den Einwurf von Künzgeld oder
von dem Hartgeld ähnlichen Wertmarken betätigbar sind, gehören seit verhältnismäßig
langer Zeit zum Stand der Technik. Dem Trend der Zeit folgend werden immer umfangoreichere
Warensortimente in den Automatenverkauf einbezogen. Im Rahmen der fortschreitenden
Rationalisierung und. Automatisierung wächst beispielsweise die Zahl der bedienungspersonallosen
Automatenrestaurante. Darüberhinaus werden Lösungen zur Automatisierung den Verkaufs
in Großkaufhäusern in Vorschlag gebracht.
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Die bekannten Münzautomaten haben den Nachteil, 4a3 der sie
betätigbare Warenabnehmer stets die erforderliche Münzart in ausreichender Stückzahl
parat haben muß, was besondersbei Waren mit hohem KiLufwert zu erheblichen Sobjeeierig-keiten
führen kann. Um diesem Mangel entgegenzutreten, -irerdaii be-
sondere Geldwechselautomaten
benötigt. Ein wesentlicher
Nachteilir bekannter Automatten liegt
auch daring daß das MUnzgeld bzw. die Wertmarken durch in Form und Gewicht gleichartige
Metallstücke oder Metallecheiben nachgeahmt werden kann, so daß Fälschungen mit
verhältnismäßig geringem Müheaufwand jEderzeit möglich sind. Schließlich ist es
noch von Nachteil, daß durch die Verwendung von Münzen oder diesen äquivalenten
Wertmarken der Automat bei seiner Betätigung nur eine Kontrolle des eingeworfentten-
Geldwertes durchführen kann, d.h. es wird nur Gewicht und Größe der Münze a"owie
deren Stückzahl geprüft, eine Vorwahl beispielsweise der Warenart od. dgl. ist dagegen
allein mit der Münze nicht möglich. Bei einem verschiedenartigen Warensortiment
innerhalb eines Automaten muß die Wahl der gewänzebten, Ware deshalb durch zusätzliche
Betätigungsglieder vorgenommen werden.
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Andererseits ist es in einem dem Gebiet der Automatenherstellu:ag
abgelegener Bezeich der Technilg, nämlich demjenigen. der Elektronik
- und
hier besonders der Rechen- und Speichertechnik
- bekanntp als Informationsträger
für verschiedendete Steueraufgaben einfach herstellbare und be-
| quem zufiandhiabende i-Ungabeelemente zu verwenden.-Als Ein- |
| gabeetlemen-'.#e dieneu dabei bekannterweise Lochkarten, Loch- |
| streieen oder versehiederartige Magnetträger. Diese Ein- |
| gabe-bzw. Spei6nerelemente haben insbesondere den Vorteil, |
| daß sie i,-znd einfach herstellbar eindv und daß sie |
| di, einer Vielzahl von Informationen |
dauerhaft gewährleisten. FÜr viele Aufgabenbereiche in der elektronischen
Speichertechnik bietet die vorzugsweise aus einem steifen Kartonmaterial hergestellte
Lochkarte einn besonders vorteilhaftes Ein'gabeelement. Durch eine entsprechende
räumliche Anordnung einzelner oder einer Vielzahl von in die Lochkarte eingeatanzten
Löchern wird
| nfor |
| die jeweils benötfg-te/mation somi.t codiert gespeichert. |
Durch Abdecken einzelner Löcher oder duxeh Hinzufügen weiterer Lochungen kann der
ursprüngliche Informations inhalt jederzeit auf einfache Weise verändert werden.
Des
| weiteren ist/eßei der Speichertechnik mittels LodIakarten, |
Lochstreifen, Magaetträgern od. dgl. -,on 711orteil, daß ohne großen Aufwand eine
beliebige Anzahl von Duplikaten angefertigt werden kann.
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Die Vielzahl (,#ar Vcr4*-'"-e bekannter Smeicher- bzw. Bingabeelemente
'L""'.Ä*r elektroniii3et,.,e Stenergeräte könnte in der Automatentechnik genutzt
werden, wenn a-"#6e iu+,oma-Uen mit einer Elektronik ausgerüstet werden, das leeen
der codierten Informationen ermöLrltht. Soll Jedoch jelspiels weise eine Lochkarte
für dJie Steuerung -"ron --4arenautomatenherangezogen werdeng so muß zunächst aicherges'tellt
-.verden, daß eine Fälschung, Nachahmung oder Ändeintne des informationeinhaltes
der Lochkarte unmöglich ist. Die Sicherung des Informathnsträgers gegen Nachahmung
ist schon deshalb wichtig, weil derselbe bei der Verwendung -als Eingabeelement
fü" Automaten einen bestimmten Wert bzw. eine bestimmte
Warenmenge
darstellt.
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Andererseits ist gemäß Patent ... (Aktenz. K 62 807/21a1)
ein Fentwortspeicher vorzugsweise in Form eines Matriz-Speichern in Vorschlag gebracht
wordeng bei dem durch eine nichtleitende und nichtferromagnetische Trägerschicht
eine Vielzahl von im Abstand angebrachten Speicherplätze darstelltenden Ausnehmungen
hindurchgeführt ist. Dieser Festwortspeicher kennzeichnet sich dadurchv daß die
die codierte Speicherung von ?antworten ermöglichenden Perritkerne, Magnotfilmspeicher
od. dgl., derart über die Speioherplätze in der Trägerschicht verteilt sind, daß
sie ausschließlich in die mindestens ein Fentwort charakterisierenden Speicherplätze
eingebracht sind und daß eine zur Anordnung der Speicherplätze spiegelnymmetrisch
ausgefUhrteg mit ihren Stekkerstiften durch die Speicherplätze und die Trägerschicht
hindurchgreifende Steckverbindung vorgesehen ist, wobei jeder Steckerstift einen
Schreib- und Lesedraht einochliept. Bei Üesem Fentwortspeicher sind die Perritkerne
mit der Trägerschicht fest verbunden bzw. in diese eingebettet.
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Unter Zugrundelegung den aufgezeigten Standen der Technik liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein elektronisch abfragbares Ticket für Warenautomaten
-1, dgl. zu schaffen, welches gegen jegliche Fälschung und Nachahmung gesichert
ist und welches mit einer Fülle von Informationamöglichkeiten in nahezu allen
Bereichen im geschäftlichen
Verkehr für die Automatentechnik VErwendung
finden kamm. Die Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe besteht darin, daß das vorzugsweise
in Form einer handlichen Steckkarte ausgebildete Ticket mindestens einen codierte
Informationen enthaltenden, kehe unbefugte Entschlüsselung derselben ermoglichenden
Festwortspeicher besitzt.
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*durch in eine Trägerschicht fest eingebrachte Magnetspeicher Ein
Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Ticket ein Hauptinformationen enthaltendes
Kopfteil und eLn in mehrere einzelne abtrennbare Unterabschnitte unterteiltes durchgehend
mit Nebeninformationen beaufschlagtes Abschniteeil aufweist.
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Be(Ist für die Erfindung auch von Bedeutungg daß der im Kopfteil angeordnete
Festwortspeicher vorzugsweise aus in eine Trägerschicht fest eingebetteten Ferritkernen
besteht, und daß die in diese eingespeicherten Informationen Klassenkennzeichnungen,
wie beispielsweise die Warenart, die Firma die Brancheg die Währung odl dgl. enthalten.
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Eine weitere Bedeutung derErfindung besteht daxiny daßdLe Unterabaohnitte
den Abschnittsteilee durch vorzugsweise quer zur Längsrichtung den TIoket
verlaufendext leicht trennbare Binkerbungen untereinander verbunden sindg daß die
Nebeninformationen In einem in längarichtung den Tickete lückenlos über den
gesamten Abschnitteteil verlaufende und in dessen Trägerechicht fest eingebetteten
Steueretreigen
enthalten bzw. einbringbar sind und daß die Nebeninformationen
aus codierten diskreten Wert- und/oder Mengenangaben der Ware bestehen.
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In diesem Zusammenhang ist es für die Erfindung x« auch kennzeichnend,
daß der Steuerstreifen durch geeignete Formgebung bzw. mittels zusätzlich in ihn
eingebrachter Informationen derart ausgeibildet ist, daß er neben der Wert- und
/oder Mengenangabe auch die Kontrolle der vorhandenen Anzahl von Unterabachnitten
ermöglicht. Eine bevorzugte Ausführungeform des erfindungegemäßen Tickete flir Warenautomaten
kennzeichnet sich auch dadurch, daß eine vorzugsweise seitlich angeordnete, in Längsrichtung
den Ticketo verlaufendel die Kontrolle der vorhandenen Anzahl vonUnterabschnitten
über eine fotoelektrische Einrichtung ermöglichende Reihe hintereinanderliegender
LöcheiRr vorgesehen ist, von denen jeweils ein loch in jedem Unterabschnit't. eingebracht
ist.
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Das elektronisch abfragbare Ticket für Warenautomaten bietet gegenüber
dem bisherigen Stand der Technik folgende Vorteile: Dadurchl daß der Kopf des TickelB
mit einen Festwortspeicher versehen wirdt kann demselben schon bei geringer
Werritkernzahl eine große Anzahl von Informationsmöglichkeiten eingegeben werden.
Beispielsweise ergeben sich für sechzehn Speicherplätz% von denen acht mit echten
Perritkernen besetzt eindt 12870 Kombinationamöglichkeiten. Dadurch, daß
als Informationsträger für die Hauptinformationen wie auch
für die
Webeninformationen Magnetspeicher Verwendung findeng ist das Ticket gegen Fälschungen
und Nachahmungen absolut gesichert. Die Speiderplätze den Peotwortspeiohers sind
mit Magnetrine,en verseheng die aus ein und demselben Material, beispiealweiae einer
Einen-Nickel-Legierung, bestehen, die jedah durch unterschiedliche Vorbekandlung
unterschiedliche Magnetisierungskurvon aufweisen. Darüberhinaus spricht für die
Unmöglichkeit der Intschlüsselung den gespeicherten Peetwortes durch Unbefugte die
Tatsache, daß Einen-Nickel-Legierungen mit rechteckiger Magnetisierungskurve gegen
mechanische Einflüsse außerordentlich empfindlich eindp so daß nie schon bei geringster
mechanischer Beanspruchung ihrex ursprünglichen magnetischen Eigenschaften verlieren.
Beim gewaltsamen Entfernen des Magnetringes was der Träger,-schichtr bei der zwangsläufig
eine mechanische Beeinflueaung auftreten würdel muß demnach der unbehandelte Magnetring
wie auch der vorbehandlete Maguetring nachträglich die gleichen magnetischen Eigenschaften
aufweisen, a3 daß die ursprünglichen magnetischen Informationen für einen
Fälscher nachträglich nicht mehr wahrnehmbar sind.
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So ist für dan erfindungegemäße Ticket auch von Vorteilt daß
es sich in ein Kopfteil und in ein Abaohnitteteil unterteilti wodurch ermöglicht
wird9 daß am zunächst durch eine Kontrolle des Fentwortspeichern innerhalb
des Kopfteiles die Behtheit den Torliegenden Tickete durch einen Waren-&uto»ten
überprUft wird und dann erst eine ibfragung des
Tickete über die
vorhandene Warenmenge erfolgt Es ist von Vorteil, daß die Gesamtwarenmenge
des Abschnittiteiles durch einzelne Unterabschnitte in mehrere diskrete Warenmengen
unterteilt istg-welche einzeln und nacheinander dem Automaten entnommen werden können.
Das erfindungegemäße Ticket ermöglicht eine Fülle von Anwendungebereichen, und zwar
auf einer Vielzahl der Gebiete den Standes der Technik. Die ±sich, aus den erfindungsgemäßen
Ticket für Warenautomaten ergebenden Aufgabenetellungen gehen weit über diejenigen
bei bisher bekannten Warenautomaten hinaus.
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Die beiliegenden Zeichnungen zeigen beispielsweise Ausführungeformen
der Erfindung, und es bedeutet: 'Fig. 1 eine Aufsicht auf ein erfindungsgemäßes
Ticket für Warenautomateng Fig. 2 eine Aufsicht of ein weiteres Ausführungebeispiel
des erfindungegemäßen Tickete u n d
Fig. 3 eine Aufsicht auf ein drittes
Ausführungebeispiel des Tickete.
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Gemäß der beiliegenden Zeichnungen ist das in Form einer handlichen
Steckkarte ausgebildete Ticket 1 in zwei unterschiedliche Aufgaben erfüllende
Teile unterteiltgund zwar in den Kopfteil 2 und in den Abschnitteteil
3s Das Ticket 1 besteht aus einer nichtleitenden und nicht ferromagnetisehen
Trägerschichtt durch welche in dem KoPfteil 2 eine Vielzahl von im Abstand zueinander
angeordneten Löchern
vorgesehen sind, welche die einzelnen Speicherplätze
eines Fentwortspeichers darstellen und welche zu einem bestimmten Teil mit echten
Ferritkernen besetzt sind. Die sogenannten bzw. unechten Ferritkerne unterscheiden
sich dabei durch ihre unterschJ&Uichen Magnetisierungskurven. Die Maganetisierungekurve
eines unochten Ferritkernen verläuft sehr flach, wohingegen die Magnetisierungskuxve
des echten Ferritlgernes fast rechteckig ausgebildet ist. In den dargestellten Ausführungsbeispielen
des erfindungegemäßen Tickete für Warenautomaten besteht der Festwortspeioher aus
insgesamt sechmbhn Speicherplätzen, von deuer4der codierten Information entsprechend..
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in verschiedeer Kombination acht Speicherplätze mit echten Ferritkernen
besetzt sind.
Es ist in diesem Zusammenhang für die'Erfindung von Bedeutungy
daß dieAmterechiedlichen Magnetisierungskurven für echte und unechte Ferritkerne
mit ein und denselben Ausgangsmaterial erreicht werden können. So zeigt z.B. ein
aus einer Einen-Nickel-Legierung bestehender Magnetring nach einer bestimmten Wä=ebehandlung
eine rechteakige Magnetisierungskurve, wohingegen der gleiche Magnetring ohne entsprechende
vorbehandelte Temperung als "Blindring" verwendet werden akann; seine Nagnetisierungskurve
verläuft sehr flach. Die güten magnetischen Eigenschaften den vorbehandelten Magnetringes
gehen jedoch verloren, wenn dieser mechanischen Einflüssen, wie beispielsweise Kratzen,
| Beschädigung der Oberfläche u. dgl,# ausgesetzt wird.
Durch,##* |
| sechzehn |
| die Verwendung von acht echten Magnetringen in insgesamt/mög- |
liehen Speicherplätzen ergeben sich
12870 Kombinationamöglichkeiteng d.h.
es können entsprechend viele Informationen
in den Festeortspeicher
eingegeben werden, die beispielsweise die verschiedenartigen Erzeugnisse oder unterBehi#leliehe
Firmenkennzeichnungeng Branchenbegriffe u. dgl. darstellen können. Wenn sich das
Ticket innerhalb des Warenautomaten in Abfragestellung befind7et" greifen durch
die löcher der Speicherplätze lesedrähte hindurch, die mit einer an sich bekannten
liese-Blektronik verbunden sind. Neben den Speicherplätzen
5 den Festwortspeichers
4 des erfindungegemäßen Tickete
1 befinden sich in deseen unmittelbarer Nähe
lochungen
10 mit größerem Radius als di'ejenigen der Speicherplätze. Diese
Lochungen
10 nehmen FÜhrungestifte auf, die das genaue zentrische Einführen
der lesedrahtetifte in die SPeIcherplätze
5 sichern. Im oberen Ende des Kopfteiles
2 sind des weiteren zwei sich in der Nähe der längskanten befindende rechteckige
Ausnehmungen11 eingebracht, in die beim Einstecken des Tickets in den Warenautomaten
Greiferorgane einrasten, welche das Ticket in den Warenautomaten hineinziehen.
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Der sich an den Kopfteil 2 anschließende Abschnittsteil
3
des Tickete 1 ist in eine Fethe von Unterabschnitten 6 unterteilt.
Zwischen den Unterabschnitten 6 sind quer zur Längerichtung den Tickete
1 verlaufende rinnenartige Einkerbungen 7 in die Trägerschichten eingebracht,
so daß sich die einzelnen Unterabschnitte 6 leicht voneinander abtrennen
lassen. Jeden Unterabachnitt ist vermitteln in ihm gespeicherter
Nebeninformationen
eine bestimmte Waren- bzw. Wertmenge zugeordnet. Damit können dem mittels
des Tickets 1 betätigbaren Warenautomaten schrittweise so viel Warenmengen
entnommen werden, wie das Ticket Abschnitte aufweist.
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In dem gemäß Fig. 1 ausgeführten AusführungsbeJspiel der erfindungsgen.Uen,
Vorrichtung sind seitlich angeordnete und in Längerichtung des Tickete
1 verlaufende Löcher 9
in einer Reihe hintereinanderliegend vorgesehen,
von denen jeweils ein Loch in jeden Unterabschnitt 6 eingebracht ist. Mittels
dieser Löcher 9 ist über eine fotoelektrische Einrichtung die Kontrolle der
an dem Ticket 1 vorhandenen Anzahl von Unterabschnitten 6 leicht möglich.
Da die Lochreihe seitlich na in das Ticket eingebracht istg ist gleichzeitig
eine versehentliche Oben-Unten-Verwechalung des Tickete 1 ausgeschlossen.
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Da Jeder einzeln von dem Ticket 1 durch den Warenautomaten
abtrennbare Unterabschnitt 6 des Abschnitteteils 3 einen bestimmten
Wert repräsentiert, muß nicht nur das Ticket 1
für sichq sondern jeder einzelne
Uterabschnitt 6 gegen Fälschung und Nachahmung gesichert sein. Die Figuren
2 und 3 zeigen AusfUhrungebeispiele einer solchen Sicherungg die es dem Benutzer
des Tickete unmöglich machtg die innerhalb des Abschnitteteils 3 gespeicherten
Nebeninformationen zu entschlüsseln. Zu diesem Zweck ist ein in Längsrichtung des.
Tickets
1 verlaufender und mindestens über den gesamten Abschnitteteil
3 hinweggeführter in die Trägerschicht festeingebetteter Steuerstreifen
8 vorgesehen. Der Steuerstreifen 8 kann beispielsweise aus einem durchgehenden
Magnetband besteheng welches mit verschiedenartig codierten Nebeninformationenbeaufschlagt
ist. Diese Nebeninformationen werden beim Einfahren des Tickete 1 in den
Warenautomaten durch eine geeignete Leseelektronik gelzesen. Damit ist eine Fälschung
des Tickets 1 durch nachträgliches Ankleben, falscher Unterabschnitte
6 an das Abschnitteteil 3 unmöglich9 da dem.Benutzer des TIckets
1 der in jedem Unterabschnitt enthaltene Codeschlüssel nicht bekannt ist.
Ebenso ist die mißbräuchliche Wiederbenutzung bereits abgeschnittener und nachträglich
wieder angeklebter Unterabschnitte nicht möglich, da das zuvor kontinuierlich durch
den Abschnitteteil 3 hindurchgeführte Magnetband an der Schnitt- bzw. Klebstelle
einen Sprung aufweist, der von der Leseelektronik sofort erkannt werden würde.
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In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungebeispiel eines erfindungsgemäßen
Tickete dargestelltp bei welchem der Steuerstreifen 8 eine seitlich gerichtete
zinnenförmige Formgebung aufweist , welche beim Einf ahren des Tickete
1 in den Warenautomaten neben der Überprüfung der sich auf die Warenmenge
bzw. den Warenwert beziehenden Nebeninf ormationen gleichzeitig auch das Lesen der
Anzahl der verschieftenen noch an dem Ticket 1 vorhandenen Unterabschnitte
ermöglicht. Jeder zinnenförmige Anhang an dem Magnetband bedeutet für die
zugehörigen
Leseelektronik beim Einfahren des Tickete 1
einen bestimmten Impuls von definierter
Länge und Höhe.
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Die in den Figuren dargestellten verschiedenen Ausführungsformen des
erfindungegemäßen Tickete für Warenautomaten stellen nur Vorschl-äge für verschiedene
Ausführungsbeispiele dar. Es sind beliebige im Rahmen der Erfindung liegende Speichermöglichkeiten
sowohl für die Hauptinformationen wie audh für die Nebeninformationen denkbare
Die Betätigung des mit einer geeigneten Leeeelektronik versehenen Warenautomaten
mittels des erfindungsgemäßen Tickets läuft wie folgt ab: Das Ticket mit den fest
eingespeicherten Informationen wird in einen Warenautomaten oder eine ähnliche Vonichtung,
die hier nicht weiter beschrieben werdensoll, so eingesteckti daß das Koßfteil 2
mit dem Festwortspeicher 4 zuerst eingeführt wird. Das Ticket 1 wird dann
von einem Greifer erfaßt und arretiert. Die in Fig. 1 oben linke dargestellterechteckige
Ausnehmung 11 steuert eine Fotodiode, wodurch festgestellt wird, ob das Ticket
die richtige Lage einnimmt.
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Falle das Ticket 1 seitenverkehrt in die Vorrichtung eingeführt
wurde, leuchtet ein optisches Signal auf, welches zum Umdrehen des Tickete auffordert.
Wurde dagegen das Ticket 1 richtig eingelegt, so wird es anschließend durch
durch
einen Schrittmotor in das Innere der Vorrichtung bzw. des Warenautomaten gezogen
und damit jeden äußeren Einfluß entzogen. Hat das Ticket 1 innkerkalb der
Vorrichtung seien Endposition erreicht, so beginnt das Abfragen bzw. die Prüfung
des Festwortspeichers 4 auf die Richtigkeit seiner Codierung im Hinblick auf die
Warengruppe, Branche oder Firma. Das Ergebnis dieser Prüfung bestimmt den weiteren
Ablauf der Steuerung.
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Wird durch die Prüfung festgestellt, daß die Hauptinformatbn nicht
mit dem für die betreffende Ware, Branche oder Firma bestimmten Code übereinstimmtg
dann wird das Ticket 1
wieder aus der Vorrichtung ausgeworfen. Ist dagegen
der Code der Hauptinformation als richtig erkannt wordung so Verbleibt die Karte
in der Vorrichtüngl welche nunmehr die Warenausgabe vorbereitet.
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Während des Einfahrens des Tickete 1 in die Vorrichtung bis
zu seiner Endposition werden gleichzeitig die vorhandenen Unterabschnitte
6 abgezählt und somit festgestellt, ide groß noch der in dem Ticket gespeicherte
Warenwert oder die Warenmenge sind. Dieses Auszählen kann über Fotoze.llen
oder auch auf magnetischem Wege erfolgen. Die Anzahl der Unterabschnitte
6
des Abschnitteteils 3 ist die obere' Grenze des auf dem Ticket
1 gespeicherten Warenwertes bzw. der Warenmenge; sie wird digital angezeigt.
Jeder
einzelne Unterabschnitt 6 stellt die kleinste Menge oder den kleinsten Wert
dar, welcher dem Automaten entnommen werden kann und die Anzahl der Unterabschnitte
6 begrenzt die höchstex Warenmengen- oder Warenwertausgabe. Nach Prüfung
der Hauptinformation und der erfolgten Feststellung, daß diese richtig war, wird
von der Vorrichtung ein Signal abgegeben, das zur manuellen Wahl der zu entnehmenden
Warenmenge auffordert. Die vorgewähtle Menge muß jedoch mindestens derjenigen eines
Unterabschnittes 6
entsprechen und darf den angezeigten oberen Grenzwert nicht
überschreiten. Sollte dieses irrtümlich doch einmal erfolgen, so wird von dem Warenautomaten
ein weiteres Signal abgegeben, das auf den Irrtum aufmerksam macht und
zu
erneuter Mengenvorwahl auffordert.
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Ist nunmehr eine Menge vorgewählt worden, die unterhalb des angezeigten
oberen Grenzwertes liegt oder mit ihm übereinstimmt und oberhalb des Wertes eines
Unterabschnittes 6 liegt oder mit ihm übereinstimmt, so wird die Warenausgabe
freigegeben und gleichzeitig der erste Unterabschnitt 6 am Anfang des Tickete
1 abgetrennt. Der innerhalb des Warenautomaten abgetrennte Unterabschnitt
6 fällt in einen nur befugten Personen zugänglichen Behälterg wo lier für
Registrierzwecke gesammelt wird. Gleichzeitig wird eine Zähleinrichtung freigegebenp
die die ausge-gebene Warenmenge erfaßt und registriert.
Jedesmal,
wenn die einem Unterabschnitt entsprechende Menge dem Automaten entnommen wurde,
und die vorgewählte Gesamtmenge noch nicht erreicht ist, wird der nächstfolgende
Unterabschnitt 6 von dem Ticket 1 abgetrennt.
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Ist die vorgewählte Menge bzw. der entsprechende Wert ausgegeben,
so wird, soweit noch Unterabschnitte 6 an dem Ticket 1 verblieben
eindg dieses von der Vorrichtung ausgeworfen. Es kann dann nochmals21r die
an Unterabschnitten 6 vorhandene Menge oder Wert verwendet werden.
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Werden dagegen alle auf dem Ticket befindlichen Werte oder Mengen
ausgegeben, so verbleibt neben den Unterabschnitten 6 auch der Teil des Ticketag
der die Hauptinformation enthält, in der Vorrichtung. Aus Sicherheitagründen wird
ft auch dieser Teil innerhalb der Vorrichtung zerschnitten. Eine Fälschung des Tickete
könnte nunmehr so erfolgene daß Z.B. die fehlenden Unterabschnitte wieder an das
Ticket geklebt werden. Um dieses zu verhindern, ist in Längerichtung in die Trägerschicht
des Tickete (Fige 2) ein Magnetbandetreifen eingebettet. Dieses Magnetband wird
in üblicher Weise während des Einfahrean des Tickete in die Vorrichtung mit einem
Pilotton bespielt$ der sofort wieder abgelesen wird. Ist eine KUUzuläseige Klebotelle
vorhanden" so äußert sich diese beim Ablesen als SPanuUngesprungt der leicht
erkannt wird. Anstelle des Magnetbandes kann auch
eine di-elektrische
Abtastung erfolgen oder irgend eine andere Ablese- und Steuerungsmöglichkeit vorgesehen
werden.
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Durch eine geeignete Formgebung des Streifens (Fig. 3)
kann
beim Einfahren gleichteitig die Anzahl derUnterabschnitte festgestellt werden.