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DE1574219A1 - Elektronisch abfragbares Ticket fuer Warenautomaten u.dgl. - Google Patents

Elektronisch abfragbares Ticket fuer Warenautomaten u.dgl.

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Publication number
DE1574219A1
DE1574219A1 DE19671574219 DE1574219A DE1574219A1 DE 1574219 A1 DE1574219 A1 DE 1574219A1 DE 19671574219 DE19671574219 DE 19671574219 DE 1574219 A DE1574219 A DE 1574219A DE 1574219 A1 DE1574219 A1 DE 1574219A1
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DE
Germany
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ticket
information
subsections
goods
longitudinal direction
Prior art date
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DE19671574219
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DE1574219C3 (de
DE1574219B2 (de
Inventor
Alfred Hendler
Georg Karau
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F7/00Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus
    • G07F7/08Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by coded identity card or credit card or other personal identification means
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06QINFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q20/00Payment architectures, schemes or protocols
    • G06Q20/30Payment architectures, schemes or protocols characterised by the use of specific devices or networks
    • G06Q20/34Payment architectures, schemes or protocols characterised by the use of specific devices or networks using cards, e.g. integrated circuit [IC] cards or magnetic cards
    • G06Q20/343Cards including a counter
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    • GPHYSICS
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    • G07F7/12Card verification

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  • General Business, Economics & Management (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

  • "Elektronisch abfragbares Ticket für Warenautomaten u.dgl.11 Die Erfindung bezieht sich auf einig elektro-nisch abfragbares Ticket für Warenautomaten u. dgl.
  • Warenautomaten aller Art, die durch-den Einwurf von Künzgeld oder von dem Hartgeld ähnlichen Wertmarken betätigbar sind, gehören seit verhältnismäßig langer Zeit zum Stand der Technik. Dem Trend der Zeit folgend werden immer umfangoreichere Warensortimente in den Automatenverkauf einbezogen. Im Rahmen der fortschreitenden Rationalisierung und. Automatisierung wächst beispielsweise die Zahl der bedienungspersonallosen Automatenrestaurante. Darüberhinaus werden Lösungen zur Automatisierung den Verkaufs in Großkaufhäusern in Vorschlag gebracht.
  • Die bekannten Münzautomaten haben den Nachteil, 4a3 der sie betätigbare Warenabnehmer stets die erforderliche Münzart in ausreichender Stückzahl parat haben muß, was besondersbei Waren mit hohem KiLufwert zu erheblichen Sobjeeierig-keiten führen kann. Um diesem Mangel entgegenzutreten, -irerdaii be- sondere Geldwechselautomaten benötigt. Ein wesentlicher Nachteilir bekannter Automatten liegt auch daring daß das MUnzgeld bzw. die Wertmarken durch in Form und Gewicht gleichartige Metallstücke oder Metallecheiben nachgeahmt werden kann, so daß Fälschungen mit verhältnismäßig geringem Müheaufwand jEderzeit möglich sind. Schließlich ist es noch von Nachteil, daß durch die Verwendung von Münzen oder diesen äquivalenten Wertmarken der Automat bei seiner Betätigung nur eine Kontrolle des eingeworfentten- Geldwertes durchführen kann, d.h. es wird nur Gewicht und Größe der Münze a"owie deren Stückzahl geprüft, eine Vorwahl beispielsweise der Warenart od. dgl. ist dagegen allein mit der Münze nicht möglich. Bei einem verschiedenartigen Warensortiment innerhalb eines Automaten muß die Wahl der gewänzebten, Ware deshalb durch zusätzliche Betätigungsglieder vorgenommen werden.
  • Andererseits ist es in einem dem Gebiet der Automatenherstellu:ag abgelegener Bezeich der Technilg, nämlich demjenigen. der Elektronik - und hier besonders der Rechen- und Speichertechnik - bekanntp als Informationsträger für verschiedendete Steueraufgaben einfach herstellbare und be-
    quem zufiandhiabende i-Ungabeelemente zu verwenden.-Als Ein-
    gabeetlemen-'.#e dieneu dabei bekannterweise Lochkarten, Loch-
    streieen oder versehiederartige Magnetträger. Diese Ein-
    gabe-bzw. Spei6nerelemente haben insbesondere den Vorteil,
    daß sie i,-znd einfach herstellbar eindv und daß sie
    di, einer Vielzahl von Informationen
    dauerhaft gewährleisten. FÜr viele Aufgabenbereiche in der elektronischen Speichertechnik bietet die vorzugsweise aus einem steifen Kartonmaterial hergestellte Lochkarte einn besonders vorteilhaftes Ein'gabeelement. Durch eine entsprechende räumliche Anordnung einzelner oder einer Vielzahl von in die Lochkarte eingeatanzten Löchern wird
    nfor
    die jeweils benötfg-te/mation somi.t codiert gespeichert.
    Durch Abdecken einzelner Löcher oder duxeh Hinzufügen weiterer Lochungen kann der ursprüngliche Informations inhalt jederzeit auf einfache Weise verändert werden. Des
    weiteren ist/eßei der Speichertechnik mittels LodIakarten,
    Lochstreifen, Magaetträgern od. dgl. -,on 711orteil, daß ohne großen Aufwand eine beliebige Anzahl von Duplikaten angefertigt werden kann.
  • Die Vielzahl (,#ar Vcr4*-'"-e bekannter Smeicher- bzw. Bingabeelemente 'L""'.Ä*r elektroniii3et,.,e Stenergeräte könnte in der Automatentechnik genutzt werden, wenn a-"#6e iu+,oma-Uen mit einer Elektronik ausgerüstet werden, das leeen der codierten Informationen ermöLrltht. Soll Jedoch jelspiels weise eine Lochkarte für dJie Steuerung -"ron --4arenautomatenherangezogen werdeng so muß zunächst aicherges'tellt -.verden, daß eine Fälschung, Nachahmung oder Ändeintne des informationeinhaltes der Lochkarte unmöglich ist. Die Sicherung des Informathnsträgers gegen Nachahmung ist schon deshalb wichtig, weil derselbe bei der Verwendung -als Eingabeelement fü" Automaten einen bestimmten Wert bzw. eine bestimmte Warenmenge darstellt.
  • Andererseits ist gemäß Patent ... (Aktenz. K 62 807/21a1) ein Fentwortspeicher vorzugsweise in Form eines Matriz-Speichern in Vorschlag gebracht wordeng bei dem durch eine nichtleitende und nichtferromagnetische Trägerschicht eine Vielzahl von im Abstand angebrachten Speicherplätze darstelltenden Ausnehmungen hindurchgeführt ist. Dieser Festwortspeicher kennzeichnet sich dadurchv daß die die codierte Speicherung von ?antworten ermöglichenden Perritkerne, Magnotfilmspeicher od. dgl., derart über die Speioherplätze in der Trägerschicht verteilt sind, daß sie ausschließlich in die mindestens ein Fentwort charakterisierenden Speicherplätze eingebracht sind und daß eine zur Anordnung der Speicherplätze spiegelnymmetrisch ausgefUhrteg mit ihren Stekkerstiften durch die Speicherplätze und die Trägerschicht hindurchgreifende Steckverbindung vorgesehen ist, wobei jeder Steckerstift einen Schreib- und Lesedraht einochliept. Bei Üesem Fentwortspeicher sind die Perritkerne mit der Trägerschicht fest verbunden bzw. in diese eingebettet.
  • Unter Zugrundelegung den aufgezeigten Standen der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein elektronisch abfragbares Ticket für Warenautomaten -1, dgl. zu schaffen, welches gegen jegliche Fälschung und Nachahmung gesichert ist und welches mit einer Fülle von Informationamöglichkeiten in nahezu allen Bereichen im geschäftlichen Verkehr für die Automatentechnik VErwendung finden kamm. Die Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe besteht darin, daß das vorzugsweise in Form einer handlichen Steckkarte ausgebildete Ticket mindestens einen codierte Informationen enthaltenden, kehe unbefugte Entschlüsselung derselben ermoglichenden Festwortspeicher besitzt.
  • *durch in eine Trägerschicht fest eingebrachte Magnetspeicher Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Ticket ein Hauptinformationen enthaltendes Kopfteil und eLn in mehrere einzelne abtrennbare Unterabschnitte unterteiltes durchgehend mit Nebeninformationen beaufschlagtes Abschniteeil aufweist.
  • Be(Ist für die Erfindung auch von Bedeutungg daß der im Kopfteil angeordnete Festwortspeicher vorzugsweise aus in eine Trägerschicht fest eingebetteten Ferritkernen besteht, und daß die in diese eingespeicherten Informationen Klassenkennzeichnungen, wie beispielsweise die Warenart, die Firma die Brancheg die Währung odl dgl. enthalten.
  • Eine weitere Bedeutung derErfindung besteht daxiny daßdLe Unterabaohnitte den Abschnittsteilee durch vorzugsweise quer zur Längsrichtung den TIoket verlaufendext leicht trennbare Binkerbungen untereinander verbunden sindg daß die Nebeninformationen In einem in längarichtung den Tickete lückenlos über den gesamten Abschnitteteil verlaufende und in dessen Trägerechicht fest eingebetteten Steueretreigen enthalten bzw. einbringbar sind und daß die Nebeninformationen aus codierten diskreten Wert- und/oder Mengenangaben der Ware bestehen.
  • In diesem Zusammenhang ist es für die Erfindung x« auch kennzeichnend, daß der Steuerstreifen durch geeignete Formgebung bzw. mittels zusätzlich in ihn eingebrachter Informationen derart ausgeibildet ist, daß er neben der Wert- und /oder Mengenangabe auch die Kontrolle der vorhandenen Anzahl von Unterabachnitten ermöglicht. Eine bevorzugte Ausführungeform des erfindungegemäßen Tickete flir Warenautomaten kennzeichnet sich auch dadurch, daß eine vorzugsweise seitlich angeordnete, in Längsrichtung den Ticketo verlaufendel die Kontrolle der vorhandenen Anzahl vonUnterabschnitten über eine fotoelektrische Einrichtung ermöglichende Reihe hintereinanderliegender LöcheiRr vorgesehen ist, von denen jeweils ein loch in jedem Unterabschnit't. eingebracht ist.
  • Das elektronisch abfragbare Ticket für Warenautomaten bietet gegenüber dem bisherigen Stand der Technik folgende Vorteile: Dadurchl daß der Kopf des TickelB mit einen Festwortspeicher versehen wirdt kann demselben schon bei geringer Werritkernzahl eine große Anzahl von Informationsmöglichkeiten eingegeben werden. Beispielsweise ergeben sich für sechzehn Speicherplätz% von denen acht mit echten Perritkernen besetzt eindt 12870 Kombinationamöglichkeiten. Dadurch, daß als Informationsträger für die Hauptinformationen wie auch für die Webeninformationen Magnetspeicher Verwendung findeng ist das Ticket gegen Fälschungen und Nachahmungen absolut gesichert. Die Speiderplätze den Peotwortspeiohers sind mit Magnetrine,en verseheng die aus ein und demselben Material, beispiealweiae einer Einen-Nickel-Legierung, bestehen, die jedah durch unterschiedliche Vorbekandlung unterschiedliche Magnetisierungskurvon aufweisen. Darüberhinaus spricht für die Unmöglichkeit der Intschlüsselung den gespeicherten Peetwortes durch Unbefugte die Tatsache, daß Einen-Nickel-Legierungen mit rechteckiger Magnetisierungskurve gegen mechanische Einflüsse außerordentlich empfindlich eindp so daß nie schon bei geringster mechanischer Beanspruchung ihrex ursprünglichen magnetischen Eigenschaften verlieren. Beim gewaltsamen Entfernen des Magnetringes was der Träger,-schichtr bei der zwangsläufig eine mechanische Beeinflueaung auftreten würdel muß demnach der unbehandelte Magnetring wie auch der vorbehandlete Maguetring nachträglich die gleichen magnetischen Eigenschaften aufweisen, a3 daß die ursprünglichen magnetischen Informationen für einen Fälscher nachträglich nicht mehr wahrnehmbar sind.
  • So ist für dan erfindungegemäße Ticket auch von Vorteilt daß es sich in ein Kopfteil und in ein Abaohnitteteil unterteilti wodurch ermöglicht wird9 daß am zunächst durch eine Kontrolle des Fentwortspeichern innerhalb des Kopfteiles die Behtheit den Torliegenden Tickete durch einen Waren-&uto»ten überprUft wird und dann erst eine ibfragung des Tickete über die vorhandene Warenmenge erfolgt Es ist von Vorteil, daß die Gesamtwarenmenge des Abschnittiteiles durch einzelne Unterabschnitte in mehrere diskrete Warenmengen unterteilt istg-welche einzeln und nacheinander dem Automaten entnommen werden können. Das erfindungegemäße Ticket ermöglicht eine Fülle von Anwendungebereichen, und zwar auf einer Vielzahl der Gebiete den Standes der Technik. Die ±sich, aus den erfindungsgemäßen Ticket für Warenautomaten ergebenden Aufgabenetellungen gehen weit über diejenigen bei bisher bekannten Warenautomaten hinaus.
  • Die beiliegenden Zeichnungen zeigen beispielsweise Ausführungeformen der Erfindung, und es bedeutet: 'Fig. 1 eine Aufsicht auf ein erfindungsgemäßes Ticket für Warenautomateng Fig. 2 eine Aufsicht of ein weiteres Ausführungebeispiel des erfindungegemäßen Tickete u n d Fig. 3 eine Aufsicht auf ein drittes Ausführungebeispiel des Tickete.
  • Gemäß der beiliegenden Zeichnungen ist das in Form einer handlichen Steckkarte ausgebildete Ticket 1 in zwei unterschiedliche Aufgaben erfüllende Teile unterteiltgund zwar in den Kopfteil 2 und in den Abschnitteteil 3s Das Ticket 1 besteht aus einer nichtleitenden und nicht ferromagnetisehen Trägerschichtt durch welche in dem KoPfteil 2 eine Vielzahl von im Abstand zueinander angeordneten Löchern vorgesehen sind, welche die einzelnen Speicherplätze eines Fentwortspeichers darstellen und welche zu einem bestimmten Teil mit echten Ferritkernen besetzt sind. Die sogenannten bzw. unechten Ferritkerne unterscheiden sich dabei durch ihre unterschJ&Uichen Magnetisierungskurven. Die Maganetisierungekurve eines unochten Ferritkernen verläuft sehr flach, wohingegen die Magnetisierungskuxve des echten Ferritlgernes fast rechteckig ausgebildet ist. In den dargestellten Ausführungsbeispielen des erfindungegemäßen Tickete für Warenautomaten besteht der Festwortspeioher aus insgesamt sechmbhn Speicherplätzen, von deuer4der codierten Information entsprechend..
  • in verschiedeer Kombination acht Speicherplätze mit echten Ferritkernen besetzt sind. Es ist in diesem Zusammenhang für die'Erfindung von Bedeutungy daß dieAmterechiedlichen Magnetisierungskurven für echte und unechte Ferritkerne mit ein und denselben Ausgangsmaterial erreicht werden können. So zeigt z.B. ein aus einer Einen-Nickel-Legierung bestehender Magnetring nach einer bestimmten Wä=ebehandlung eine rechteakige Magnetisierungskurve, wohingegen der gleiche Magnetring ohne entsprechende vorbehandelte Temperung als "Blindring" verwendet werden akann; seine Nagnetisierungskurve verläuft sehr flach. Die güten magnetischen Eigenschaften den vorbehandelten Magnetringes gehen jedoch verloren, wenn dieser mechanischen Einflüssen, wie beispielsweise Kratzen,
    Beschädigung der Oberfläche u. dgl,# ausgesetzt wird. Durch,##*
    sechzehn
    die Verwendung von acht echten Magnetringen in insgesamt/mög-
    liehen Speicherplätzen ergeben sich 12870 Kombinationamöglichkeiteng d.h. es können entsprechend viele Informationen in den Festeortspeicher eingegeben werden, die beispielsweise die verschiedenartigen Erzeugnisse oder unterBehi#leliehe Firmenkennzeichnungeng Branchenbegriffe u. dgl. darstellen können. Wenn sich das Ticket innerhalb des Warenautomaten in Abfragestellung befind7et" greifen durch die löcher der Speicherplätze lesedrähte hindurch, die mit einer an sich bekannten liese-Blektronik verbunden sind. Neben den Speicherplätzen 5 den Festwortspeichers 4 des erfindungegemäßen Tickete 1 befinden sich in deseen unmittelbarer Nähe lochungen 10 mit größerem Radius als di'ejenigen der Speicherplätze. Diese Lochungen 10 nehmen FÜhrungestifte auf, die das genaue zentrische Einführen der lesedrahtetifte in die SPeIcherplätze 5 sichern. Im oberen Ende des Kopfteiles 2 sind des weiteren zwei sich in der Nähe der längskanten befindende rechteckige Ausnehmungen11 eingebracht, in die beim Einstecken des Tickets in den Warenautomaten Greiferorgane einrasten, welche das Ticket in den Warenautomaten hineinziehen.
  • Der sich an den Kopfteil 2 anschließende Abschnittsteil 3 des Tickete 1 ist in eine Fethe von Unterabschnitten 6 unterteilt. Zwischen den Unterabschnitten 6 sind quer zur Längerichtung den Tickete 1 verlaufende rinnenartige Einkerbungen 7 in die Trägerschichten eingebracht, so daß sich die einzelnen Unterabschnitte 6 leicht voneinander abtrennen lassen. Jeden Unterabachnitt ist vermitteln in ihm gespeicherter Nebeninformationen eine bestimmte Waren- bzw. Wertmenge zugeordnet. Damit können dem mittels des Tickets 1 betätigbaren Warenautomaten schrittweise so viel Warenmengen entnommen werden, wie das Ticket Abschnitte aufweist.
  • In dem gemäß Fig. 1 ausgeführten AusführungsbeJspiel der erfindungsgen.Uen, Vorrichtung sind seitlich angeordnete und in Längerichtung des Tickete 1 verlaufende Löcher 9 in einer Reihe hintereinanderliegend vorgesehen, von denen jeweils ein Loch in jeden Unterabschnitt 6 eingebracht ist. Mittels dieser Löcher 9 ist über eine fotoelektrische Einrichtung die Kontrolle der an dem Ticket 1 vorhandenen Anzahl von Unterabschnitten 6 leicht möglich. Da die Lochreihe seitlich na in das Ticket eingebracht istg ist gleichzeitig eine versehentliche Oben-Unten-Verwechalung des Tickete 1 ausgeschlossen.
  • Da Jeder einzeln von dem Ticket 1 durch den Warenautomaten abtrennbare Unterabschnitt 6 des Abschnitteteils 3 einen bestimmten Wert repräsentiert, muß nicht nur das Ticket 1 für sichq sondern jeder einzelne Uterabschnitt 6 gegen Fälschung und Nachahmung gesichert sein. Die Figuren 2 und 3 zeigen AusfUhrungebeispiele einer solchen Sicherungg die es dem Benutzer des Tickete unmöglich machtg die innerhalb des Abschnitteteils 3 gespeicherten Nebeninformationen zu entschlüsseln. Zu diesem Zweck ist ein in Längsrichtung des. Tickets 1 verlaufender und mindestens über den gesamten Abschnitteteil 3 hinweggeführter in die Trägerschicht festeingebetteter Steuerstreifen 8 vorgesehen. Der Steuerstreifen 8 kann beispielsweise aus einem durchgehenden Magnetband besteheng welches mit verschiedenartig codierten Nebeninformationenbeaufschlagt ist. Diese Nebeninformationen werden beim Einfahren des Tickete 1 in den Warenautomaten durch eine geeignete Leseelektronik gelzesen. Damit ist eine Fälschung des Tickets 1 durch nachträgliches Ankleben, falscher Unterabschnitte 6 an das Abschnitteteil 3 unmöglich9 da dem.Benutzer des TIckets 1 der in jedem Unterabschnitt enthaltene Codeschlüssel nicht bekannt ist. Ebenso ist die mißbräuchliche Wiederbenutzung bereits abgeschnittener und nachträglich wieder angeklebter Unterabschnitte nicht möglich, da das zuvor kontinuierlich durch den Abschnitteteil 3 hindurchgeführte Magnetband an der Schnitt- bzw. Klebstelle einen Sprung aufweist, der von der Leseelektronik sofort erkannt werden würde.
  • In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungebeispiel eines erfindungsgemäßen Tickete dargestelltp bei welchem der Steuerstreifen 8 eine seitlich gerichtete zinnenförmige Formgebung aufweist , welche beim Einf ahren des Tickete 1 in den Warenautomaten neben der Überprüfung der sich auf die Warenmenge bzw. den Warenwert beziehenden Nebeninf ormationen gleichzeitig auch das Lesen der Anzahl der verschieftenen noch an dem Ticket 1 vorhandenen Unterabschnitte ermöglicht. Jeder zinnenförmige Anhang an dem Magnetband bedeutet für die zugehörigen Leseelektronik beim Einfahren des Tickete 1 einen bestimmten Impuls von definierter Länge und Höhe.
  • Die in den Figuren dargestellten verschiedenen Ausführungsformen des erfindungegemäßen Tickete für Warenautomaten stellen nur Vorschl-äge für verschiedene Ausführungsbeispiele dar. Es sind beliebige im Rahmen der Erfindung liegende Speichermöglichkeiten sowohl für die Hauptinformationen wie audh für die Nebeninformationen denkbare Die Betätigung des mit einer geeigneten Leeeelektronik versehenen Warenautomaten mittels des erfindungsgemäßen Tickets läuft wie folgt ab: Das Ticket mit den fest eingespeicherten Informationen wird in einen Warenautomaten oder eine ähnliche Vonichtung, die hier nicht weiter beschrieben werdensoll, so eingesteckti daß das Koßfteil 2 mit dem Festwortspeicher 4 zuerst eingeführt wird. Das Ticket 1 wird dann von einem Greifer erfaßt und arretiert. Die in Fig. 1 oben linke dargestellterechteckige Ausnehmung 11 steuert eine Fotodiode, wodurch festgestellt wird, ob das Ticket die richtige Lage einnimmt.
  • Falle das Ticket 1 seitenverkehrt in die Vorrichtung eingeführt wurde, leuchtet ein optisches Signal auf, welches zum Umdrehen des Tickete auffordert. Wurde dagegen das Ticket 1 richtig eingelegt, so wird es anschließend durch durch einen Schrittmotor in das Innere der Vorrichtung bzw. des Warenautomaten gezogen und damit jeden äußeren Einfluß entzogen. Hat das Ticket 1 innkerkalb der Vorrichtung seien Endposition erreicht, so beginnt das Abfragen bzw. die Prüfung des Festwortspeichers 4 auf die Richtigkeit seiner Codierung im Hinblick auf die Warengruppe, Branche oder Firma. Das Ergebnis dieser Prüfung bestimmt den weiteren Ablauf der Steuerung.
  • Wird durch die Prüfung festgestellt, daß die Hauptinformatbn nicht mit dem für die betreffende Ware, Branche oder Firma bestimmten Code übereinstimmtg dann wird das Ticket 1 wieder aus der Vorrichtung ausgeworfen. Ist dagegen der Code der Hauptinformation als richtig erkannt wordung so Verbleibt die Karte in der Vorrichtüngl welche nunmehr die Warenausgabe vorbereitet.
  • Während des Einfahrens des Tickete 1 in die Vorrichtung bis zu seiner Endposition werden gleichzeitig die vorhandenen Unterabschnitte 6 abgezählt und somit festgestellt, ide groß noch der in dem Ticket gespeicherte Warenwert oder die Warenmenge sind. Dieses Auszählen kann über Fotoze.llen oder auch auf magnetischem Wege erfolgen. Die Anzahl der Unterabschnitte 6 des Abschnitteteils 3 ist die obere' Grenze des auf dem Ticket 1 gespeicherten Warenwertes bzw. der Warenmenge; sie wird digital angezeigt. Jeder einzelne Unterabschnitt 6 stellt die kleinste Menge oder den kleinsten Wert dar, welcher dem Automaten entnommen werden kann und die Anzahl der Unterabschnitte 6 begrenzt die höchstex Warenmengen- oder Warenwertausgabe. Nach Prüfung der Hauptinformation und der erfolgten Feststellung, daß diese richtig war, wird von der Vorrichtung ein Signal abgegeben, das zur manuellen Wahl der zu entnehmenden Warenmenge auffordert. Die vorgewähtle Menge muß jedoch mindestens derjenigen eines Unterabschnittes 6 entsprechen und darf den angezeigten oberen Grenzwert nicht überschreiten. Sollte dieses irrtümlich doch einmal erfolgen, so wird von dem Warenautomaten ein weiteres Signal abgegeben, das auf den Irrtum aufmerksam macht und zu erneuter Mengenvorwahl auffordert.
  • Ist nunmehr eine Menge vorgewählt worden, die unterhalb des angezeigten oberen Grenzwertes liegt oder mit ihm übereinstimmt und oberhalb des Wertes eines Unterabschnittes 6 liegt oder mit ihm übereinstimmt, so wird die Warenausgabe freigegeben und gleichzeitig der erste Unterabschnitt 6 am Anfang des Tickete 1 abgetrennt. Der innerhalb des Warenautomaten abgetrennte Unterabschnitt 6 fällt in einen nur befugten Personen zugänglichen Behälterg wo lier für Registrierzwecke gesammelt wird. Gleichzeitig wird eine Zähleinrichtung freigegebenp die die ausge-gebene Warenmenge erfaßt und registriert. Jedesmal, wenn die einem Unterabschnitt entsprechende Menge dem Automaten entnommen wurde, und die vorgewählte Gesamtmenge noch nicht erreicht ist, wird der nächstfolgende Unterabschnitt 6 von dem Ticket 1 abgetrennt.
  • Ist die vorgewählte Menge bzw. der entsprechende Wert ausgegeben, so wird, soweit noch Unterabschnitte 6 an dem Ticket 1 verblieben eindg dieses von der Vorrichtung ausgeworfen. Es kann dann nochmals21r die an Unterabschnitten 6 vorhandene Menge oder Wert verwendet werden.
  • Werden dagegen alle auf dem Ticket befindlichen Werte oder Mengen ausgegeben, so verbleibt neben den Unterabschnitten 6 auch der Teil des Ticketag der die Hauptinformation enthält, in der Vorrichtung. Aus Sicherheitagründen wird ft auch dieser Teil innerhalb der Vorrichtung zerschnitten. Eine Fälschung des Tickete könnte nunmehr so erfolgene daß Z.B. die fehlenden Unterabschnitte wieder an das Ticket geklebt werden. Um dieses zu verhindern, ist in Längerichtung in die Trägerschicht des Tickete (Fige 2) ein Magnetbandetreifen eingebettet. Dieses Magnetband wird in üblicher Weise während des Einfahrean des Tickete in die Vorrichtung mit einem Pilotton bespielt$ der sofort wieder abgelesen wird. Ist eine KUUzuläseige Klebotelle vorhanden" so äußert sich diese beim Ablesen als SPanuUngesprungt der leicht erkannt wird. Anstelle des Magnetbandes kann auch eine di-elektrische Abtastung erfolgen oder irgend eine andere Ablese- und Steuerungsmöglichkeit vorgesehen werden.
  • Durch eine geeignete Formgebung des Streifens (Fig. 3) kann beim Einfahren gleichteitig die Anzahl derUnterabschnitte festgestellt werden.

Claims (2)

  1. A n s p r ü c h e 1. Elektronisch abfragbares Ticket für Warenautomaten u. dgl.. dadurch gekennzeichnet, daß das vorzugsweise in Form einer handlichen Steckkarte ausgebildete Ticket (15 mindestens einen codierten Informationen enthaltenden, keine unbefugte Entschlüsselung durch in eine Trägerschicht fest eingebrachte Magnetspeicher (5, 8) derselben ermöglichenden, Festwortspeicher (4) besitzt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch le dadurch gekennzeichnet, daß das Ticket (1) ein Hauptinformationen enthaltendes Kopfteil (2) und ein in mehrere einzeln abtrennbare Uterabschnitte (6) unterteiltes, durchgehend mit Nebeninformationen beaufschlagte Abschnitteteil (3) aufweist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichw netg daß der im Kopfteil (2) des Tickete angeordnete Festwortspeicher (4) vorzugsweise aus in eine Trägerschicht fest eingebetteten Magnetkernen (5) besteht, und daß die in diese eingespeicherten Informatione Klassenkennzeichnungent wie beispielsweise die Warenartg die Firma, die Branche, die Währug od.dgl., enthalten. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 29 dadurch gekennzeichnet$ daß die Unterabschnitte (6) den Abachnitteteils 43) durch vorzugsweise quer zur Längsriohtung des Tickete (1) verlaufendet leicht trennbare Einkerbungen (7) untereinander verbunden sind, daß die Nebeninformationen in einen in Längerichtung des Tickets (1) lückenlos über dten gesamten Abschnitteteil (3) verlaufenden und in dessen TrägerecÜioht fest eingebetteten Steuerstreifen (8) enthalten bzw. einbringbar eindg und daß die Nebeninformationen aus codierten diskreten Wert- und/oder Mengenangaben der Ware bestehen. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Steueretreifen durch geeignete Formgebung bzw. mittels zusätzlich in ihn eingebrachter Informationen derart ausgebildet ist, daß er neben der Wert- und /oder Mengenangabe auch die Kontrolle der vorhandenen Zahl von UnterklaaBen (6) ermöglicht. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnetg daß eine vorzugsweise seitlich angeordnete, in Längsrichtung des Tickete (1) verlaufendeg die Kontrolle der vorhandenen Anzahl von Unterabschnitten (6) über eine fotoelektrische Einrichtung ermög-lichende Reihe hintereinanderliegender Löcher (9) vorgesehen istg von denen'Jeweilß ein Loch in jeden Unterabschnitt eingebracht ißt$
DE19671574219 1967-10-06 1967-10-06 Elektronisch abfragbares Ticket für Warenautomaten u.dgl Expired DE1574219C3 (de)

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DE1574219B2 DE1574219B2 (de) 1973-10-25
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2330094A1 (fr) * 1975-10-30 1977-05-27 Landis & Gyr Gmbh Piece justificative sous forme de carte

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DE3941286A1 (de) * 1989-12-14 1991-06-20 Gerhard Bihler Muenzband

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FR2330094A1 (fr) * 1975-10-30 1977-05-27 Landis & Gyr Gmbh Piece justificative sous forme de carte

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