[go: up one dir, main page]

DE1572377A1 - Verfahren zur elektrostatischen Aufladung einer xerographischen Platte - Google Patents

Verfahren zur elektrostatischen Aufladung einer xerographischen Platte

Info

Publication number
DE1572377A1
DE1572377A1 DE1967R0046370 DER0046370A DE1572377A1 DE 1572377 A1 DE1572377 A1 DE 1572377A1 DE 1967R0046370 DE1967R0046370 DE 1967R0046370 DE R0046370 A DER0046370 A DE R0046370A DE 1572377 A1 DE1572377 A1 DE 1572377A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grid
charge
potential
plate
xerographic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1967R0046370
Other languages
English (en)
Other versions
DE1572377B2 (de
Inventor
Lennon John Harvey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Ltd
Original Assignee
Rank Xerox Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rank Xerox Ltd filed Critical Rank Xerox Ltd
Publication of DE1572377A1 publication Critical patent/DE1572377A1/de
Publication of DE1572377B2 publication Critical patent/DE1572377B2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/04Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for exposing, i.e. imagewise exposure by optically projecting the original image on a photoconductive recording material
    • G03G15/04027Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for exposing, i.e. imagewise exposure by optically projecting the original image on a photoconductive recording material and forming half-tone image
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G13/00Electrographic processes using a charge pattern
    • G03G13/02Sensitising, i.e. laying-down a uniform charge
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/02Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for laying down a uniform charge, e.g. for sensitising; Corona discharge devices
    • G03G15/0291Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for laying down a uniform charge, e.g. for sensitising; Corona discharge devices corona discharge devices, e.g. wires, pointed electrodes, means for cleaning the corona discharge device
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S430/00Radiation imagery chemistry: process, composition, or product thereof
    • Y10S430/001Electric or magnetic imagery, e.g., xerography, electrography, magnetography, etc. Process, composition, or product
    • Y10S430/102Electrically charging radiation-conductive surface

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Electrostatic Charge, Transfer And Separation In Electrography (AREA)
  • Printers Or Recording Devices Using Electromagnetic And Radiation Means (AREA)

Description

Patentanwälte Dipl.-Ing. F. Weickmann, Dr. Ing. A. Weickmann
Dipl.-Ing. H. Weickmann, D1PL.-PHYS. Dr. K. Fincke Dipl.-Ing. F. A.Weickmann 1R7 9Q77
8 MÜNCHEN 27, DEN
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 48 3921/22
RANK XEROX LIMITED, Rank Xerox Houae, 358, Euston Road London, N.¥.I1 England
Verfahren zur elektrostatischen Aufladung einer xerographischen Platte*
Die Erfindung bezieht sich auf die Xerographie, insbesondere auf ein Verfahren zur elektrostatischen Aufladung einer xerographischen Platte, durch das die Qualität der xerographischen Bilder, insbesondere bei großflächigen und kontinuierlichen Tönungen verbessert wird.
Bei einem xerographischen Verfahren, wie es beispielsweise in der US-Patentschrift 2 297 691 beschrieben ist; wird eine aus einem photoleitfähigen Isolierstoff auf leitfähiger Unterlage bestehende xerographische Platte auf ihrer Oberfläche gleichmäßig elektrostatisch aufgeladen und dann mit dem zu reproduzierenden Bild belichtet, wozu im allgemeinen ein übliches Produktionsverfahren verwendet wird. Durch die Belichtung werden die Flächenteile der Platte entsprechend der einfallenden Strahlungsstärke entladen, wodurch ein latentes elektro-
909887/1366 . -
BAD OFBQiNAL
statisches Bild auf oder in der photoleitfähigen Schicht erzeugt wird· Die Entwicklung des latenten Bildee wird mit einem . elektrostatisch geladenen, fein verteilten Stoff vorgenommen, beispielsweise mit einem elektroskopisehen Pulver, das in Oberflächenberührung mit der photoleitfähigen Schicht gebracht und an dieser in einer dem latenten elektrostatischen Bild entsprechenden Verteilung elektrostatisch festgehalten wird· Danach wird das entwickelte xerographische Pulverbild auf eine Bildfläche übertragen, auf der es durch geeignete Maßnahmen fixiert wird.
Ausgezeichnete Ergebnisse erhielt man beim xerographischen Verfahren durch die Kaskadierungsentwicklung bei Linienbildern wie z.B. Buchstaben oder Linien auf weißem Untergrund sowie bei Halbtonbildern·
Die Kaskadierungsentwicklung latenter elektrostatischer Bilder hat eine weite kommerzielle Anwendung bei von &and und automatisch betriebenen xerographisehen Kopiermaschinen gefunden und besteht allgemein darin, daß ein Entwicklerstoff, der aus zwei Komponenten der in der US-Patentschrift 2 638 416 beschriebenen Art besteht, durch Schwerkraft über das latente Bild einer xerographischen Platte geschüttet wird· Die beiden Komponenten sind ein elektroskopisches Pulver, sogenannter "Toner" und ein körniges Material , das als "Trägerstoff" bezeichnet wird. Durch Mischung erhalten diese beiden Komponenten reibungselektrische Ladungen entgegengesetzter Polarität· Bei der
909887/1366
Entwicklung wird der entgegengesetzt zum latenten Bild geladene Toner auf dem latenten Bild abgelagert und macht dieses sichtbar·
Ein charakteristisches Merkmal des xerographischen Verfahrens bestand jedoch darin, daß nach der Belichtung der xerographischen Platte mit dem Originalbild auf der photoleitfähigen Isolierstoffschicht verbleibende große geladene Flächenteile, die den schwarzen oder dunklen Flächen des Originalbildes entsprechen, beispielsweise durch die Kaskadierungsentwicklung nicht entwickelt wurden.
Dieses Merkmal wirkt sich bei mit Kaskadierung und anderen Verfahren entwickelten Kopien derart aus, daß große, durchgehend getönte Flächenteile lediglich an ihren Kanten entwickelt sind und in ihrem mittleren Teil keinen Toner enthalten. Kontinuierlich getönte Bilder zeigen dieses Merkmal in der gleichen Weise·
Man führt diesen Effekt allgemein darauf zurück, daß trotz der flächenhaften Ladung des latenten elektrostatischen Bildes seine Fähigkeit, entgegengesetzt geladene Teilchen anzuziehen, von der Natur und der Stärke des elektrischen Feldes im Luftspalt nahe der Bildoberfläche abhängt· Das Vorhandensein einer Oberflächenladung gewährleistet noch nicht das Vorhandensein elektrischer Felder in diesem Luftraum. Tatsächlich stellt man fest, daß bei einer über eine große Fläche gleichmäßig verteil·-
BAD ORIGINAL ·
909887/1366
ten Flächenladung die elektrischen Felder im mittleren Teil dieser Fläche innerhalb des Photoleiters und nicht im Luftraum verlaufen. Daher wird in diesem mittleren Flächenteil nur eine vernachlässigbar geringe Anziehungskraft auf die Bntwicklerteilchen ausgeübt·
Eine Möglichkeit zur Erzeugung eines Feldes außerhalb des Fho·» toleiters im Luftraum zur besseren Anziehung der Tonerteilchen besteht darin, daß in einem vorgegebenen Flächenteil Oberflächenladungsunterschiede oder -unregelmäßigkeiten erzeugt werden. An den Kanten eines großen getönten Flächenteileß sowie kontinuierlich getönter latenter elektrostatischer Bilder tritt eine Ladungsunregelmäßigkeit oder Ladungsänderung auf, wodurch sich die Entwicklung dieser Kanten erklärt·
Selbstverständlich gibt es Fälle, in denen eine Entwicklung großer Flächen und kontinuierlicher Tönung besonders bei der kommerziell angewendeten Kaskadierungsentwicklung von großem Vorteil wäre· Aus diesem Grunde wurden zur Verbesserung der yiäohentönung bei diesen Entwicklungsarten interessante Heuerungen vorgeschlagen·
Eine Itösuag ist die Entwicklungselektrode» die eine geringe Vorepannuftg führt und nahe der xerographisehen yi*$t· an der Entwicüeiungs«teile angeordnet ist. Sie bewirtet eine Verlagerung des elektrostatischen Feldes aus der photoleitfä&ig«», Schicht heraus "ia^deji Luftraum« Durch die Verwendung einer J&twicklungs-
7/1366 BAD
elektrode wurde die Herstellung durchgehend und kontinuierlich getönter Bilder guter Qualität möglich· Es ist jedoch bei kontinuierlich.arbeitend en automatischen Kopiermaschinen, in denen die xerographisohe Platte allgemein die Form einer Trommel hat, normalerweise nicht möglich, die Entwicklungselektrode nahe genug an der Trommeloberfläohe anzuordnen, um die Bildung großer getönter Flächen und kontinuierlicher Tönungen zu verbessern, ohne den Fluß des Entwicklerstoffes stark zu beeinträchtigen und damit die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine zu verringern«. Gleichzeitig steigt auch die Gefahr der Hemmung des Entwicklerstoffes und der schädlichen Beeinflussung der relativ empfindlichen Oberfläche der xerographisehen Platte durch verstärkte Abnutzung dieser Oberfläche durch den Entwicklere
Ein zweiter Weg zur Lösung des vorstehend genannten Problems besteht in der Verwendung von Gittern, durch die gleichmäßig geladene Flächen in punktförmig hh# oder zellenförmig geladene Flächen umgewandelt werden«· Die Entwicklung erfolgt dann durch die mit den !»adungsunterschieden der geladenen Flächen erzeug· ten Felderc Ein derartiges gerastertes elektrostatisches latentes Bild kann erstens durch anfängliche Aufladung der xerographischen Platte gemäß einem Gittermuster, zweitens durch entsprechende Blenden bei der Belichtung mit dem Originalbild oder drittens duroh selektive Entladung der Plattenoberfläche ent·· weder vor, während oder nach der Belichtung erzeugt werden.
Weitere Ausführungen finden sich in "Xerography" von Dessauer
— .a BAD ORIGINAL
909887/1366
und Clark, Focal Press, Seite 276, 1965ο
Die anfängliche Aufladung einer Platte in Form eines Gitter-,musters wurde bisher dadurch erreicht, daß eine Ladung durch ein leitfähiges Gitter aufgebracht wurde, in dem eine Kontaktladung mit der gitterfö'rmigen Oberfläche einer Rolle geringer leitfähigkeit vorgenommen wurde. Bei dieser Möglichkeit der gleichmäßigen Tönung großer Flächenteile traten jedoch viele Probleme auf, beispielsweise durch die direkte Berührung der Ladeeinrichtung mit der relativ empfindlichen Oberfläche der xerographisehen Platte, wodurch die Gefahr der Abnutzung erhöht wurde©
Eine gitterförmige Abblendung des Originalbildes während der Belichtung der xerographisehen Platte zeigt nur dann eine Wirkung, wenn eine Entwicklung der entladenen !lächenteile erfolgt! Eine abblendende Wirkung kann nur in den belichteten Flächen— teilen auftreten, und nur bei der Entwicklung der nicht geladenen Flächenteile werden diese Flächen entwickelt· Die gegenwärtig verwendeten automatisch arbeitenden xerographischen Maschinen arbeiten fast alle nach dem Prinzip der Entwicklung der geladenen Flächenteile·
Eine selektive Entladung der Platte wurde mit einer Blende erreicht, die eine Eeihe voneinander getrennter undurchsichtiger Linien auf einem Film enthält, der in dem Beliehtungsschlitz · angeordnet ist, wobei die Linien parallel zur Bewegungsrichtung
909887/1366 bad original '
der xerographischen Platte verlaufen. Dieses Verfahren ist eingehend in der US-Patentschrift 3 120 790 beschrieben, weist jedoch den Nachteil auf, daß die Qualität von Linienbildern durch Verringerung der Breite auf dem Bild enthaltener Linien, die parallel zur Richtung der Linienmaske verlaufen, verschlechtert wird. Auch eine Entladung durch Belichtung zur Erzeugung von Ladungsunregelmäßigkeiten enüädt die belichtete Platte unter normalen Betriebsbedingungen selten vollständig, d.h. auf die Spannung Null, da unter normalen Bedingungen auf der Platte in den belichteten Flächenteilen ein Restpotential zurückbleibt. Dadurch wird im Luftraum über der Platte ein schwächeres elektrisches Feld erzeugt, als wenn die entladenen Flächen völlig entladen wären. Außerdem stellte sich heraus, daß bei Belichtung einer Platte zu deren vollständiger Entladung auf den Wert Null entweder eine lange Belichtungszeit erforderlich ist, wodurch die Arbeitsgeschwindigkeit automatischer xerographischer Kopiermaschinen verlängert wird,oder die Strahlungsstärke der Lampen erhöht werden muß, wodurch die zugeführte Leistung ansteigt und Kosten sowie Probleme der Wärmeabführung entstehen«
Pur viele photoleitfähige Stoffe, die einen geringen oberen Örenawert für die Ladespannung haben, zeigt daa Abblendverfahren keine zufriedenstellenden Ergebnisse. Der zulässige Potentialwert ist ein für «ine Platte praktisch zu erreichender oberer Wert, auf den das Potential erhöht werden kann, bevor auch bei Fehlen einer aktivierenden Strahlung die Ladung der. ·
909887/1366
Platte abgeleitet wird und die abgeleitete Ladung den Wert der zugeführten Ladung erreicht.
Alle bekannten Gitterladeverfahren zeigen ferner den gemeinsamen Nachteil, daß die Ladungsunregelmäßigkeiten immer als Ladungsbilder derselben Polarität erzeugt wurden, wobei die optimale Ladungsunregelmäßigkeit in dem Unterschied zwischen dem Ladungspotential der Platte und Erde bzw. Nullpotential besteht· Dadurch wird bestenfalls die maximal erreichbare Ladungsunregelmäßigkeit auf denjenigen Ladungswert begrenzt, durch den ein photoleitfähiger Stoff auf sein zulässiges Potential gebracht wird· Selbstverständlich entstehen durch eine Aufladung auf diese hohen Potentialwerte viele Probleme, beispielsweise durch die elektrisch verursachten mechanischen Spannungen im photoleitfähigen Stoff, wodurch dessen Lebens·· dauer sowie die Qualität der hergestellten Kopien verringert werden· Ferner tritt ein erhöhter Leistungsverbrauch, erhöhte Gefahr von elektrischen Überschlägen sowie eine verstärkte Ladungsableitung auf, und zwar auch bei Fehlen einer aktivierenden Strahlung, die den Photpleiter normalerweise leitfähig macht,
Die Erfindung betrifft nun ein neuartiges Verfahren zur elek*· trostatiachen Aufladung einer xearographisehen Platt· in einer Anaahl diskreter geladener Pläohenteile, deren Potential ab*· wechselnd zwei verschiedene Wert·-aufweist· Dieses Verfahren ist derart ausgebildet, daS zumindest eine erst« Anzahl von Fläch ent eilen, der xerographi sehen ELatte auf ein erstes Poten«·
909887/1368
BAD ORSf=A,
tial aufgeladen wird und daß in einer zweiten Anzahl diskreter kleiner Flächenteile, die nicht mit den erstgenannten Flächenteilen identisch sind, ladungserzeugende Teilchen abgelagert werden, die diese Flächenteile gleichmäßig auf ein zweites Potential aufladene
Im folgenden wird anhand der Figuren ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens beschriebene
Es zeigen?
!Fig. 1 die perspektivische Darstellung einer Anordnung zur Aufladung einer xerographischen Platte gemäß der Erfin·»· dung,
Figo2 die perspektivische Ansicht einer zweiten Anordnung zur Aufladung einer xerographischen Platte gemäß der Erfindung,
Figo 3 eine weit ere} Anordnung zur Aufladung einer xerographi·* sehen Platte gemäß der Erfindung,
Fig.4 den schematischen Querschnitt einer automatisch und kontinuierlich arbeitenden xerographischen Kopiermaschine, die mit einer Einrichtung zur erfindungsgemäßen Aufla·· dung einer xerographischen Platte ausgerüstet ist, und
Figo5 einen schematisohen Querschnitt der Aufladeeinrichtung einer typischen xerographischen Kopiermaschine, deren
9 0 9 8 8 7 / 1 3 6 S bad original
xerographiache Platte gemäß der Erfindung aufgeladen wirdo
—1
In Figur 1 ist eine xerographisohe Platte 10, ein elektrisch leitfähiges Gitter 16 und eine Quelle 14 für ladungserzeugende Teilchen dargestellt.
Die xe ro graphische Platte 10 "besteht aus einer geerdeten, leitfähigen Unterlage 11 und einer photoleitfähigen Isolierstoffsohicht 12. Die elektrisch leitfähige Unterlage 11 dient bei einer xerographischen Platte zur besseren elektrischen Verbindung mit der Unterseite der-photoleitfähigen Isolierstoffschicht 12»
Die photoleitfähige Isolierstoffschicht 12 besteht aus jedem für das vorliegende Verfahren geeigneten photoleitfähigen Isolierstoffo Ein vorzugsweise zu verwendender Stoff ist amorphes Selen, mit dem extrem gute Bilder hergestellt v/erden können, da3 sehr lichtempfindlich ist und die Fähigkeit besitzt, Ladungen bei verschiedenen Potentialen verschiedener Polarität aufzunehmen und zu spe ichern· Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann jede geeignete photoleitfähige Isolierstoff schicht verwendet werden. Typische derartige Stoffe sindi amorphes Selen, legierungen von Schwefel, Arsen oder Tellur;· mit Selen, Selen dotiert mit Stoffen wie Thallium, Kadmiumsulfid, Kadmiumselenid usw, teilchenförmige photoleitfähige Stoffe v/ie Zinksulfid, Zinkkadmiumsulfid, Zinkoxyd (nach French-Process hergestellt), Phthalocyanin, Kadmiumsulfid, Kadmiumselenid, Zinksilikat, Kaämiumsulfoselenid, lineare Ohinakridone usw,
BAD
909887/1368
dispergiert in einem nichtleitenden, anorganischen, filmbilden-* den Bindemittel wie z.B. einem Glas oder einem nichtleitenden, organischen, filmbildenden Bindemittel wie z.B. einem Epoxydharz, einem Silikonharz, einem Alkydharz, einem Styrol-Butadienharz, einem Wachs o.ä· Andere typieche photoleitfähige Isolierstoffe sind: Mischungen, Copolymere, Terpolymere usw. von Photoleitern und nicht photoleitfähigen Stoffen, die entweder zusammen copolymerisierbar oder mischbar sind und feste Lösungen bilden. Organische ,photoleitfähige Stoffe dieser'Art sind: Anthrazen, Polyvinylanthrazen, Anthrachinon, Oxidiazolderivate wie 2,5-bis-(p-Aminophenyl-1) 1,3,4-oxidiazol, 2-Phenylbenzoxazol, und ladungsübertragende Komplexstoffe, die durch Zusammenbringen von Kunstharzen wie Polyvinylcarbazol, Phenolaldehyden, Epoxyden, Phenoxyden, Polykarbonaten usw. mit Lewis-Säure wie Phtalanhydrid hergestellt werden, 2,4,7-Trinitrofluorenon, Metallchloride wie Aluminiumchloride Sinkchlorid oder Eisenchlorid, 4,4-bi8(Dimethylamine) benzophenon, Ohloranil, Picrinsäure, 1,3t5-Trinitrobenzol, 1-Chloranthrachinon, Bromal, 4-Uitrobenzaldehyd, 4-Nitrophenol, Essigeäureanhydriä, Maleinsäureanhydrid, Bortrichlorid, Maleinsäure, Cinnamylsäure, Benzoesäure, Weinsäure, Malonsäure und deren Mischungen.»
Auf der Oberfläche der photoleitfähigen Isolierstoffschicht 12 ist eine gleichförmig abgelagerte Ladung dargestellt. Im vorliegenden Jail ist diese Anfangsladung positiver Polarität, es sei jedoch darauf hingewiesen, daß die in den figuren dargestellten Polaritäten auch durch die jeweils entgegengesetzten-
909887/1366 bad original
Werte ersetzt werden können.
Die gleichmäßige positive Ladung kann auf die xerographische Platte 10 auf verschiedene bekannte Weise aufgebracht werden. Beispielsweise kann die Schicht mit einem weichen Stoff wie Baumwolle oder Seide, einer weichen Bürste oder einem Pelz gerieben werden, oder die Ladung wird durch Induktion aufgebracht, wie dies beispielsweise in der US-Patentschrift 2 934 649 beschrieben iot. Eine Aufladung mit Rollen wird von Straugham und Mayer in Proc. Nat. Electronics Oonf., 13, Seiten 959 bis 962, 1958, beschrieben. Ferner kann die Ladung durch eine Corona-Entladungseinrichtung aufgebracht werden, die auf verschiedenartige Weise ausgebildet sein kann und mit der positive oder negative Ladung erzeugende Teilchen abgelagert werden. Beispielsweise sind Einrichtungen, wie sie allgemein in den US-Patentschriften 2 836 725 und 2 777 957 beschrieben sind, für diese Zwecke ausgezeichnet geeignet· Auch können radioaktive Quellen, wie sie von Deesauer, Mott^Bogdonoff in Photo Eng.6, Seite 250, 1955 beschrieben sind, wie auoh andere Corona-Entladungseinrichtungen verwendet werden*
Die.Ladungsquelle 14 entspricht der in der US-Patenteohrift 2 836 725 beschriebenen Art und emittiert Teilchen, die eine negative Ladung erzeugen·
Zwischen der gleichförmig aufgeladenen Platte und der Teilöhenquelle 14 ist ein geerdetes leitfähiges Gitter 17 angeordnet·
ORIGINAL
909887/1368
Im Betrieb feefinden sich die Teile dea Gitters 16 in dem Weg der die negative Ladung erzeugenden Teilchen, die von der Quelle 14 ausgehen, woduroh diese Teilchen nach Erde abgeleitet werden und die unter den G-itterteilen befindlichen gleichförmig positiv aufgeladenen Teile der xerographisohen Platte abgeschirmt werden. Die Zwischenräume des leitfähigen Gitters 16 ermöglichen eine Ablagerung der die Ladung erzeugenden Teilchen der Quelle 14 in einem dem Gitter entsprechenden Muster auf der Oberfläche der Platte· In den auf diese Weise beeinflußten Flächenteilen wird zunächst durch die Teilchen die positive Ladung der Platte neutralisiert, worauf ein Muster diskreter, abwechselnd angeordneter Flächenteile negativer Ladung innerhalb der positiven Ladungsschicht der Platte gebildet wird. Die Flächenteile negativer Ladung entsprechen dem durch die Zwischenräume des leitfähigen Gitters 16 gebildeten Muster.
Vorzugsweise soll die Platte dann geladen werden, wenn sie sich in ihrem Zustand geringster Leitfähigkeit befindet bzwe wenn keine elektromagnetische Strahlung vorhanden ist, die den Photoleiter photoelektrisoh leitfähig macht» Um ein Verbleiben der durch die- erfindungsgemäße Einrichtung aufgebrachten Ladung auf der Oberfläche der Schicht zu gewährleisten, muß die Aufladung dann vorgenommen werden, wenn kein Licht mit einer Wellenlänge einfällt, durch die der jeweilige Photoleiter leitfähig wird ο
Das Gitter 16 kann eine Anzahl verschiedener Formen haben und
8 8 7/1368 bad original
aus einem oder mehreren parallelen Drähten, in gestanzten Blechen, einem Drahtgitter o.ä„ gebildet sein. Die Abmessungen der Gitterteile bzw. der Abstand zwischen den Gitteröffnungen kann innerhalb eines weiten Bereiches geändert werden, obwohl
es wünschenswert ist, die maximale lineare Abmessung der Gitterteile und der Zwischenräume nicht größer als ca. 0,5 mm zu machen, um eine natürlichere und bessere kontinuierliche Tönung sowie große Flächend eckung zu erreichen. I1Ur einige Zweoke sind grobe Gitter mit 20 oder 24 Punkten oder Linien pro cm günstig, beispielsweise bei der direkten Herstellung von Rasterbildern bzw. Halbtonbildern, eine bessere kontinuierliche Tönung des endgültigen Bildes ergibt sich jedoch, wenn Gitter mit.40, 80, 120, 160 und sogar mehr Punkten oder Linien pro era verv/endet werden.
Im dargestellten Falle ist das Gitter geerdet, es kann jedoch auch vorgespannt werden, um seine Fähigkeit, die ladungserzeugenden Teilchen der Quelle 14 zu beeinflussen, zu ändern. Im allgemeinen ist eine Vorspannung von bis zu. - 1000 Volt geeignet·
Der Abstand des Gitters von der.Platte 10 kann gleichfalls innerhalb eines weiten Bereiches geändert werden, obwohl Abstände zwischen ca. 0,13 und 0,58 mm von der Oberfläche der Platte die Erzeugung von Bildern optimaler Qualität ermöglichen·
Bei Anwendung der in Figur 1 dargestellten erfindungsgemäßen
909887/1306 BAD orjgjn/>.l
Anordnung zur Aufladung der xerographysehen Platte ergeben sich Bilder guter Qualität bei großen durchgehend getönten Flächenteilen und kontinuierlicher Tönung sowie bei Linienbildern und Rasterbildern. Die xerographische Platte besteht dabei aus einer photoleitfähigen Isolierstoffschicht aus amorphem Selen auf einer Aluminiuraunterläge. Auf das Selen -wird eine gleichförmige positive Ladung aufgebracht, indem über die Platte eine Oorona-Einriehtung der in der US-Patentschrift 2 836 725 beschriebenen Art in einem Abstand von 12,7 mm und mit einer Geschwindigkeit von 5 om pro Sekunde zweimal hinübergeführt wird, wobei der Ooronadraht eine positive Spannung von ca. 9OOO Volt führt. Selbstverständlich erhält man dieselben Ergebnisse durch Vorbeiführen der Platte an einer feststehenden Corona-Einrichtunge
Ein geerdetes Gitter ist in einem Abstand von 0,25 mm oberhalb der Oberfläche des Selens angeordnet» Das Gitter hat eine Maschenstruktur 100 χ 100 , quadratische Öffnungen von 0,13 mm Breite und besteht aus einem Kupfergitter, dessen Fläche zu 25 # aus Öffnungen ^besteht. Befindet sich das Gitter oberhalb der Platte, so wird dieselbe Oorona-Einriehtung mit einer Geschwindigkeit von ca. 5 om pro Sekunde und in einem Abstand von 12,7 mm über die Plattenoberfläche geführt, wobei jedoch der Coronadraht eine negative Spannung von ca. 5500 Volt führt.
Selbstverständlich können die genannten Vorspannungen konstant oder pulsierend sein, wie sie beispielsweise durch Halbwellen- '
909867/1366 bad
gleichrichtung von Wechselstrom gewonnen werden.
Nach der erfindungsgemäßen Aufladung wird die Platte 10 mit einem zu reproduzierenden Originalbild belichtet, wodurch ein latentes elektrostatisches Bild erzeugt wird. Dieses wird beispielsweise durch Kaskadierungsentwicklung sichtbar gemacht. Das entwickelte Bild kann dann auf ein Bildblatt, z.B. Papier, übertragen und auf diesem fixiert oder gebunden werden, wo&u übliche xerographische Fixierungsverfahren angewendet werden«
Die verbesserte Qualität der mit dem beschriebenen Ladesystem herstellten xerograrhisehen Bilder wird auf die Wirkung der Erzeugung eines Husters kleiner Flächenladungen eines Potentials unmittelbar neben anderen Flächenladungen eines anderen Potentials zurückgeführt· Von den Fläehenladungen des einen Potentials verlaufen elektrische Kraftlinien zu den benachbarten Fläehenladungen des anderen Potentials außerhalb der photo·· leitfähigen Schicht in dem unmittelbar über dieser liegenden Raum, wo sie Tonerteilchen anziehen könnenf so daß auch in geladenen Plächen, die einer großen durchgehend getönten Bildfläche und·kontinuierlichen Tönungen des Originalbildes entsprechen, eine Entwicklung stattfindet·
Selbstverständlich haben die Fläohenladungen, falls die elektrischen Eigenschaften des jeweiligen photoleitfähigen Stoffes sowie die Betriebsbedingungen dies ermöglichen, nicht nur ein gegenüber den umgebenden Ladungen unterschiedliches Potential,
9 0 9 8 8 7/13 6 6
' aondern auch eine entgegengesetzte Polarität gegenüber den unmittelbar benachbarten Flächenladungen, da hierdurch der größte Ladungsunterschied bzw· die größte Iiadungsänderung gegeben ist. In der vorliegenden Beschreibung sind die Flächenladungen mit einer gegenüber den unmittelbar benachbarten anderen Flächenladungen entgegengesetzten Polarität dargestellt, wobei jedoch einzusehen ist, daß die Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen auch bei Mustern von Ladungen eines Potentials angewendet werden kann, wobei die unmittelbar benachbarten Flächenladungen dieselbe Polarität, jedoch ein anderes Potential besitzen· Beispielsweise ist mit handelsüblichen Kopiermaschinen die Kaskadierungsentwicklung von Bildern mit großen durchgehend getönten Fläehenteilen guter Qualität möglich, wenn der Potentialunterschied zwischen dem ladungsmuster und den unmittelbar benachbarten Flächenladungen nicht weniger als 300 bis 500 YoIt ist· Bei einer Flüssigkeitsentwicklung, wie sie beispielsweise von Gundlach in der US-Patentschrift J5 068 115 beschrieben ist, reicht ein Potentialunterschied von cao 100 Volt zur Erzeugung guter Bilder aus. So ist also bei der Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens zusammen mit einer Flüssigkeitsentwicklung die Bildung eines Ladunga« musters mit einer positiven Spannung von 600 Volt und unmittelbar
benachbarten Flächenladungen mit einer positiven Spannung von 700 Volt möglich, wobei Bilder guter Qualität erzeugt werdene
Es sei darauf hingewiesen, daß außer der ICaskadierungs- und Flüssigkeitsentwicklung auch andere Entwicklungsarten zusammen
909887/1368 bad
mit dem erfindungsgemäßen Ladeverfahren möglich sind. Dazu gehören beispielsweise die Magnetbürstenentwicklung (US-Patentachrift 2 950 351), die Pulverwolkenentwicklung (US-Patentschrift 2 221 776), die Reibungsentwicklung (US-Patentschrift 2 895 847) und andere.
Die gemäß der Erfindung sensitivierten Platten können auch derart entwickelt werden, daß zunächst ein Toner, der mit einer Polarität geladen ist, zur Entwicklung der diskreten Flächenteile negativer ladung über die Platte geführt wird, wonach ein negativ geladener Toner zur Entwicklung der übrigen diskreten Flächenteile positiver Ladung verwendet wird· Bei dieser Entwicklung ergeben sich auch für gröbere Gitter von 20 oder 24 Öffnungen pro cm kontinuierlich getönte Bilder hoher Qualität, da jegliche Rasterung, wie sie durch ΤοηβΓ einer einzelnen Polarität verursacht würde, vermieden wird. Die doppelte Entwicklung mit zwei aufeinander folgenden Übergängen entgegengesetzt geladenen Toners kann speziell bei automatisch arbeitenden xerographischen Kopiermaschinen zu unbefriedigenden Ergebnissen führen. Das in der US-Patentschrift 3 013 890 beschriebene Doppelentwicklungsverfahren, bei dem der Trägerstoff positiv und negativ geladene Tonerteilchen trägt und eine doppelte Entwicklung durch einen einzelnen Übergang des Entwicklerstoffes erreicht wird, kann bessere Ergebnisse bringen»
In Figur 2 ist eine xerographisohe Platte 10 der bereits beschriebenen Art sowie ein vorgespanntes Gitter 18. dargestellt»
BAD ORlGiNAi
909807/1366
Auf der Oberfläche der photoleitfähigen Isolierstoffschicht 12 ist eine gleichförmig positive Ladung mit einem der im Zusammenhang mit der in Figur 1 gezeigten Anordnung genannten Verfahren aufgebracht.
unmittelbar über der geladenen xerographischen Platte befindet sich das vorgespannte Gritter 18, das negative Ladung erzeugende Teilchen emittiert·
Beim Batrieb der Anordnung stellt sich heraus, daß das Gitter 18 bei f;e eignet er Vorspannung selbst zu einer Gorona-3ntla~ dungsquelle wird, die ladungserzeugende Teilchen emittiert, ■welche in gittermäßi^er Verteilung auf der Oberfläche der Platte abgelagert werden. Die abgelagerten negativen Ladungen neutralisieren zunächst die positive, bereits auf der Platte befindliche Ladung und bilden dann ein Muster diskreter Flächenladungen auf der Platte, die sich unmittelbar neben den positiven Plächenladungen befinden· Dieses Muster negativer Ladungen entspricht nahezu der Form dea Gitters 18»
Das vorgespannte Gitter 18, das aus ähnlichen Stoffen und in ähnlicher Form gebildet sein kann wie das leitfähige Gitter in Figur 1, ist eum Betrieb als Ccrona-Ladungsquelle in einem Muster bei Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet.
Dem Fachmann ist es selbstverständlich bekannt, den Durcliines-
909887/1366 bad original
ser der im Hinblick auf die handelsüblichen Coronadrähte drahtförmigen Gitterteile innerhalb eines großen Bereiches zu ändern, wobei jedoch die jeweils angelegte Spannung zur Erzeugung einer Corona-Entladung ausreichen und unter der Überschlagsspannung liegen muß. Ein praktischer oberer Grenzwert für den Durchmesser der Corona-Entladungsdrähte wurde mit 0,25 mm gefunden. Für Drähte mit größerem Durchmesser steigt die Gefahr der Überschläge. Ein geeigneter Draht aur Konstruktion eines Gitters 18 besteht aus blankem korrosionsbeständigen Stahl und hat einen Durchmesser von 0,09 mm»
Der Abstand des Gitters 18 von der Platte kann gleichfalls innerhalb eines ziemlich großen Bereiches geändert werden. Vorzugsweise wird zur Erzielung optimaler Bilder ein Abstand von 0,13 bis 3»2 mm verwendet.
Die Vorspannung des Gitters 18 kann sich innerhalb weiter Gren zen ändern, solange sie zur Erzeugung einer Corona-Entladung ausreicht und unter der für das jeweilige Gitter geltenden Überschlagsspannung liegt. Im allgemeinen zeigen Spannungen zwischen 4000 und 10 000 Volt befriedigende Ergebnisse. Besteht ein Gitter beispielsweise aus einem Stahldraht von 0,09 mm Durchmesser, so werden mit einer Gitterspannung von 6500 Volt starke Corona-Entladungen erzeugt. Bei diesem Spannungewert stellt eich beispielsweise heraus, daß eine Corona—Entladung von ca« 2 Sekunden zur Entwicklung großer durchgehend getönter Flächen guter Qualität ausreicht·
BAD 909887/1366
In Figur 3 ist eine xerographisohe Platte 10, ein vorgespanntes Gitter 20 und eine Quelle 22 für positive und negative Ladung erzeugende Teilehen dargestellt. Bei dieser Anordnung findet eine gleichzeitige Ablagerung von Teilchen für positive und negative Ladung auf die Oberfläche der xerographisehen Platte statt.
Die Ooronaquelle 22 ist aus zwei Entladungseinrichtungen der in der ÜS-Patentschrift 2 836 725 beschriebenen Art gebildet, wobei die eine zur- Aussendung von positive Ladung erzeugenden Teilchen positiv, die andere zur Aussendung von negative Ladung erzeugenden Teilchen negativ vorgespannt ist. Es kann auch lediglich eine derartige Einrichtung, die mit einer Wechselspannung gespeist wird, verwendet werden, da dann abwechselnd Teilchen beider Polaritäten erzeugt werden. Selbstverständlich können auch andersartig ausgebildete Oorona-Entladungseinrichtungen verwendet werden.
Zwischen der Platt« und der Ladungsquelle 22 ist ein vorgespanntes Gitter 20 angeordnet, das aus einem Gitter oder Netzwerk isolierter und entgegengesetzt vorgespannter Gruppen von Drähten besteht. Ein derartiges Gitter besteht aus einem Satz paralleler Drähte, der über einem zweiten Satz paralleler Drähte liegt, die in einer zu den ersten Drähten parallelen Ebene jedoch zu diesen senkrecht verlaufen. Der eine Satz von Drähten ist mit dem einen Pol einer Spannungsquellβ 24» der andere Satz von Drähten mit dem anderen Pol dieser Spannunga«·
90 9887/1366 . BAD
quelle verbunden.
Beim Betrieb der Anordnung stellte sich heraus, daß ein Gitter . aus einem Stoff und mit einer Form ähnlich dem Gitter 16 in Figur 1 die Strömung von Ladungsträgern gemischter Polarität von der Quelle 22 steuert und eine Ablagerung dieser Ladungeträger in einem Muster abwechselnd geladener Plächenteile zweier verschiedener Polaritäten und Potentiale auf der Oberfläche der xerographisehen Platte bewirkt. Wegen der genannten geringen Gitterspannungen werden einige negative Ladungsträger von den negativ geladenen Gitterteilen abgelenkt und auf der Platte abgelagert und einige werden von den positiv geladenen Gitt-erteilen angezogen und nach Erde abgeleitet, wodurch ihr Durchgang zur Platte verhindert wird. Einige positive Ladungsträger werden von positiv geladenen Gitterteilen abgelenkt und auf der Platte abgelagert, und einige werden von den negativ geladenen Gitterteilen angezogen und nach Erde abgeleitet, wodurch ihr Durchgang zur Platte verhindert wird. Auf diese Weise entstehen auf der Platte abwechselnde Flächenladungeno
Der Abstand des.Gitters 20 von der Platte kann innerhalb eines weiten 3ereiches geändert werden» Abstände zwisohen 0,13 und 3,2 mm ergeben die besten Bilder·
Ein weiter Bereich von Spannungen an den Drahtsätzen des Gitters 20 ist für den Betrieb der Anordnung geeignet, Vorzugs- * weise werden jedoch positive und negative Spannungen von 10
909887/1366 BAD original
572377
bis 100 Volt verwendet.
Mit den vorstehend angegebenen Spannungen für die Gitterteile ergeben sich gute Bilder mit großen getönten Flächenteilen, wenn die beiden Entladungseinrichtungen mit entgegengesetzter Polarität auf jeweils ca. 6500 Volt geladen sind und mit einer Geschwindigkeit von ca. 5 cm pro Sekunde in einem Abstand von ca. 12,7 mm über die Oberfläche der Platte geführt werden«,
Zur einfacheren Betriebsweise werden beide Entladungseinrichtungen gemeinsam über die Platte geführt, es ist hier jedoch auch ein Polgebetrieb möglich.
In Figur 4 ist eine xerographische Kopiermaschine dargestellt, die an der Stelle 1 eine Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens enthält. Ein zu reproduzierendes Originalbild wird von einem Auflagetisch 30 aus auf eine Fördereinrichtung 31 geführt. Hier gelangt es auf ein endloses Band 32, das durch einen Motor 33 getrieben wird und wird an der optischen Achse eines Projektionssystems 34 vorbeigeführt, das durch die Projektionslampe IMP-1 ausgeleuchtet wird. Das Originalbild wird über den Spiegel 35 auf ein einstellbares Objektiv 36 und dann über den Spiegel 37 auf eine einstellbare Schlitzöffnung 38 reflektiert, durch die es auf die Oberfläche einer xerographiechen Platte in Form der Trommel 39 fällt.
Die xerographisohe Trommel 59 iat auf einer Achse 40 innerhalb
909887/136S .
ι;. . ' BAD ORiGINAL
der Maschine gelagert und wird im Uhrzeigersinn durch einen Motor 41 mit einer konstanten Geschwindigkeit angetrieben, die proportional der Transportgeschwindigkeit des Originalbildes ist, wodurch die Umfangsgeschwindigkeit der Trommeloberfläche mit der Bewegungsgeschwindigkeit der projezierten Bildstrahlen übereinstimmt» Die Trommeloberfläche 42 besteht aus einer Schicht eines photoleitfähigen Isolierstoffes 43 auf einer leitfähigen Unterlage 44, die vor der Belichtung durch eine gemäß der Erfindung arbeitende Anordnung an der Stelle sensitiviert wird·
Die Belichtung der Trommel 39 mit dem Strahlungsbild bewirkt eine Entladung der photoleitfähigen Schicht in den belichteten Plächentei^/1 wodurch auf der Trommel ein latentes elektrostatisches Bild erzeugt wird, das dem projizierten Originalbild entspricht. Nach der Belichtung wird die Trommeloberfläche an einer Entwicklungsstelle 46 vorbeigeführt, an der ein aus zwei Komponenten bestehender Entwioklerstoff 47» wie er bereits beschrieben wurde, über die Trommeloberfläche mittels einer Entwicklungseinrichtung 48 kaskaäiert wird·
In der Entwioklungseinrichtung wird der Entwicklerstoff durch eine mit einem Motor 50 angetriebene Fördereinrichtung 49 aufwärts gefördert und dann Über eine Schütte 51 freigegeben, wodurch er über die Trommeloberfläche fällt· Der foneranteil 52 des Entwicklerstoffes, der während der Entwicklung laufend
9 0 9 8 8 7/1366 bad ofuqinal'
verbraucht wird, ist als Vorrat in einer Machfülleinrichtung 53 enthalten und kann durch die öffnung 54 in entsprechend bemessenen Mengen nachgefüllt werden.
Nach der Entwicklung wird das xerographische Pulverbild an einer Bildübertragungsstelle 22 vorbeigeführt, an der es auf eine sich bewegende Bildfläche 63 übertragen wird, wozu eine Corona-Einrichtung 64 dient, die durch eine Hochspannungsquelle gespeist wird.
Die sich bewegende Bildübertragungsflache 63, auf die das Pulverbild übertragen wird, kann aus Papier bestehen und gelangt von einer Vorratsrolle 65 über die Führungsrolle 66 und weitere geeignete Spannrollen in fläohenhafte Berührung mit der Trommel unmittelbar bei der Corona-Einrichtung 64» Nach der Bildübertragung wird die Bildübertragungsflache 63 von der Trommeloberfläche getrennt und an einer Fixiereinrichtung 68 vorbeigeführt, die zur Einschmelzung oder dauerhaften Fixierung, des"Pulverbildes an der Übertragungsfläohe 63 dient. Im vorliegenden Falle besteht diese Einrichtung aus einer mit Widerständen betriebenen Hitzefixiereinrichtung. Es können jedoch auch andere Fixierverfahren angewendet werden, beispielsweise mit Lösungsmitteldämpfen oder mit Strahlungshitze arbeitende Verfahren. Fach der Fixierung wird die Bildübertragungsfläche zur weiteren Verwendung auf die Aufnahmerolle 70 aufgewickelt.
Danach wird die Oberfläche der xerographisehen Trommel an einer
909887/1366 BADOWGiNAL
Reinigungsstelle 71 vorbeigeführt, an der sie mit einer Reinigungsbürste 75 abgebürstet wird, wodurch restlicher Entwicklerstoff entfernt wird.
Die in Figur 4 dargestellte und an der Stelle 1 der xerographischen Trommel 39 angeordnete ladeeinrichtung arbeitet nach dem in Figur 1 dargestellten Grundprinzip und ist zur Verwendung in einer automatischen xerographischen Kopiermaschine, wie sie in Figur 4 dargestellt ist, abgeändert. Genauer gesagt, besteht das Ladesystem aus zwei Corona-Einriehtungen 82 und 83» die gemäß einem der beschriebenen Ausführungsbeispiele ausgebildet sein können, sowie einem sich bewegenden endlosen, leitfähigen Gitter 81 und geerdeten leitfähigen Abschirmungen 84.
Die Oberfläche der Trommel erhält durch die Corona-Entladungseinriohtung 82 eine gleichförmige ladung einer Polarität.
Das Gitter 81, das ähnlich dem Gitter 16 in Figur 1 ausgebildet ist, befindet sich nahe der Trommeloberfläche und ist auf Führungs- und Spannungsrollen 79 und 80 geführt» Es wird kontinuierlich an der Trommeloberfläche vorbeigeführt, wozu eine durch den Motor 78 getriebene Antriebsrolle 77 dient.
Das Gitter kann geerdet oder mit Spannungen innerhalb des vorzugsweise zu verwendenden Bereiches von - 1000 Volt vorgespannt sein, wozu die Antriebsrolle 77 oder eine der Führungs- *
909887/1386 Bad cr;g;?
bzw. Spannrollen 79 und 80 dienen.
Das leitfähige Gitter 81 wird im Gegenuhrzeigersinn mit konstanter Geschwindigkeit bewegt, wodurch die Umfangsgeschwindigkeit der TrommeloberflLiche im Gebiet zwischen den geerdeten leitfähigen Abschirmungen 84 mit der Geschwindigkeit des Gitters 81 übereinstimmt. Hier ist auch die Corona-Entladungsquelle 83 angeordnet, die negative Ladungsträger zur negativen Aufladung der Platte emittiert. Die Abschirmungen 84 dienen zur Verhinderung einer Ladungsübertragung außerhalb des zwiaohen den Abschirmungen liegenden Zwischenraumes, was zur eindeutigen Ausbildung verschiedenartig geladener Flächenteile auf der Platte beiträgt·
Das Muster abwechselnd geladener Flächenteile- positiver und negativer Polarität auf der Trommeloberfläche wird dann an der Belichtungsstelle vorbeibewegt, wo die photoleitfähige Schioht in bildmäßiger Verteilung entladen wird. Das latente Bild gelangt an die Entwicklungsstelle 46, wonach das Pulverbild an der überträgungsstelle 62 auf die sich bewegende Bildübertragungsfläche 63 übertragen wird. Es ergeben sich sehr gute Bilder mit großen, durchgehend getönten Fläehenteilen und kontinuierlicher Tönung·
Iq Figur 5 ist als ein Ausschnitt aus der Gesamtmaschine die Trommeloberfläche im Bereioh der Ladestelle 1 zusammen mit einer anderen Ausführungsform der Ladeeinrichtung dargestellte'
909887/1366
•Diese entspricht der in Figur 2 dargestellten Anordnung, ist jedoch entsprechend ihrem Verwendungszweck mechanisch anders ausgebildete
Diese Ladeeinrichtung besteht aus einer Corona-Entladungsquelle 94, einem endlosen, vorgespannten Gitter 90 auf einer Rolle 86 geringer Leitfähigkeit und einer Einrichtung zur Vorspannung des Gitters, die aus einer Batterie 92 und einer Kontaktbürste 93 besteht, Die Vorspannung wird an die elektrisch leitfähige, isolierte Achse 91 geführt, von der aus eine Verbin« dung 96 zum Gitter besteht.
Das Gitter 90 ist in Material und Porm ähnlich dem vorgespannten Gitter 81 aus Figur 2 ausgeführt und ist nahe der Trommeloberfläche angeordnete Es wird auf der Rolle 86 gedreht, wozu der Motor 89 einen Antrieb im Gegenuhrzeigersinn mit konstanter Geschwindigkeit bewirkt. Die Umfangsgeschwindigkeit der Trommeloberflache stimmt ungefähr mit der Bewegungsgeschwindigkeit des Gitters 90 im Bereich zwischen dtn geerdeten, leitfähigen Abschirmungen 84 überein· Die Abschirmungen 84 verhindem einen Übergang von Ladungsträgern außerhalb des durch sie gebildeten Zwischenraumes, was zur eindeutigen Ausbildung eines Ladungsmusters auf der Trommeloberfläche beiträgt.
Beim Betrieb der Anordnung wird die Trommeloberfläche an der Oorona-Entladungseinrichtung 94 vorbeigeführt und empfängt eine gleichmäßige Ladung positiver Polarität. Die Trommeloberfläche gelangt dann in den Bereich zwischen -den Abschirmungen
909887/1366
BAD
nahe dem Gitter 90 und empfängt duroh Corona-Entladung ein durch das Gitter gebildetes Ladungsmuster negativer Polarität, das der gleichmäßigen positiven Ladung überlagert wird. Dann . wird die Trommel mit einem Bild belichtet, welches entwickelt und auf die Bildübertragungsflache als Kopie guter Qualität übertragen wird«
Das in Figur 3 dargestellte Ladesystem kann gleichfalls in einer automatischen, kontinuierlich arbeitenden xerographisehen Kopiermaschine verwendet werden, wenn ähnliche Abänderungen vorgenommen werden, wie sie bei dam ladesystem in den Figuren 4 und 5 dargestellt sind.
Vorstehend wurde ein neuartiges Ladeverfahren anhand verschiedener Ausführungsbeispiele für ein xerographisohes Abbildungsverfahren beschrieben, mit dem Ladungen verschiedener Polarität in einem Muster auf die'Oberfläche einer xerographischen Platte aufgebracht werden können, um die Qualität durchgehend und kontinuierlich* getönter Bilder zu verbessern.
Es sind zahlreiche Änderungen der beschriebenen Elemente, Stoffe, Verfahrensschritte und Anordnungen nach Kenntnis der vorstehenden Beschreibung des erfindungsgemäßen Verfahrens möglich, die jedoch insgesamt durch den Grundgedanken der Erfindung umfaßt werden«,
BAD ORiGiWAL 909887/1366

Claims (1)

  1. - 50 - Ί3Τ73Τ7
    Patentansprüche
    Γ 1 .J Verfahr en zur elektrostatischen Aufladung einer xerogrjaphisehen Platte in einer Anzahl diskreter geladener Flächenteile, deren Potential abwechselnd zwei verschiedene Werte aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine erste Anzahl von Fläehenteilen der xerοgraphischen Platte (10) auf ein erstes Potential aufgeladen wird und daß in einer zweiten Anzahl diskreter kleiner Plächenteile, die nicht mit den erstgenannten Flächenteilen identisch sind, ladungserzeugende Teilchen abgelagert werden, die diese !lächenteile gleichmäßig auf ein zweites Potential aufladen.
    2» Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die xerographisehe Platte (10) auf ihrer gesamten Oberfläche gleichmäßig auf das erste Potential aufgeladen wird.
    3« Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Potential sich vom zweiten Potential um mindestens 100 Volt unterscheidet.
    4· Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die ladungserzeugenden Teilchen vor ihrer Ablagerung durch ein vorgespanntes, leitfähiges Gitter (16) über der Platte (10) geleitet werden, so daß sie auf dieser in einem der Gitterform entsprechenden Muster abgelagert werden und ein Ladungsmuster mit dem genannten zweiten Potential erzeugen. "* l
    909887/l36b BA0 ORIGINAL
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Polarität der das erste Potential der Platte (10) erzeugenden Ladung entgegengesetzt zu der Polarität der das zweite Potential erzeugenden Ladung ist.
    6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das leitfähige Gitter (16) mit einer Spannung bis zu 1000 Volt vorgespannt wird.
    7· Verfahren nach einem der Ansprüche 4 his 6, dadurch gekennzeichnet, daß das leitfähige Gitter (16) mit Erdpotential vorgespannt ist.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 his 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Polarität der Vorspannung des leitfähigen Gitters (16) der Polarität der ladungserzeugenden Teilchen entgegengesetzt ist.
    9· Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das vorgespannte leitfähige Gitter (16) oberhalb der Platte (10) in einem Abstand von 0,13 bis 0,38 mm angeordnet ist·
    10. Verfahren nach Anspruch 9j dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter (16, 18) aus Gitterteilen und von diesen gebildeten Zwischenräumen besteht, und daß die maximale Größe eines Zwischenraumes nicht mehr als 0,5 nun beträgt. · '
    909887/1366 bad OR)GiNAt
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ladungserzeugenden Teilchen von einem vorgespannten Gitter (18) aus auf der Platte (10) in einer, diesem Gitter (18) entsprechenden Verteilung abgelagert werden, wodurch sich ein der Gitterform entsprechendes Ladungsmuster mit dem zweiten Potential ergibt.
    Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Polarität der das erste Potential der Platte (10) erzeugenden Ladung der Polarität der das zweite Potential erzeugenden Ladung entgegengesetzt ist.
    Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das vorgespannte Gitter (18) eine Vorspannung von 4000 bis 10.000 Volt führt.
    Verfahren nach einem der Ansprüche .11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das vorgespannte Gitter(18) über der Platte (10) in einem Abstand von 0,13 bis 0,38 mm angeordnet ist·
    Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14» dadurch gekennzeichnet, daß das vorgespannte Gitter (18) aus Gitterteilen und von diesen gebildeten Zwischenräumen besteht und daß die Gitterteile aus einem Draht mit einem maximalen Durchmesser von 0,25 mm gebildet sind.
    ORIGINAL 909887/1366 mL
    Verfahren naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ladungserzeugende Teilchen beider Polaritäten durch ein über der Platte (10) in einem Abstand von 0,13 bis 0,38 mm angeordnetes Gitter (20) geleitet werden, welches aus einer ersten Gruppe von parallelen und auf ein erstes Potential zwischen 10 und 100 Volt positiv vorgespannten Drähten sowie einer zweiten Gruppe von in einer zur Ebene der ersten Gruppe parallelen Ebene senkrecht zu den ersten Drähten verlaufenden und auf ein zweites Potential zwischen 10 und 100 Volt negativ vorgespannten Drähten gebildet ist.
    Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch eine nahe einer aufzuladenden xerographisehen Platte (10) angeordnete Gorona-Entladungseinrichtung (22) und durch ein zwischen der Platte (10) und der Oorona-Entladungseinrichtung (22) angeordnetes Gitter (20), das aus einer ersten Gruppe parallel zueinander; verlaufender und auf ein erstes Potential zwischen 10 und 100 Volt positiv vorgespannter Drähte sowie einer zweiten Gruppe parallel zueinander und in einer zur Ebene der ersten Drähte parallelen Ebene zu den ersten Drähten senkrecht verlaufender und auf ein zweites Potential zwischen 10 und 100 Volt negativ vorgespannter Drähte gebildet ist, so daß die durch die Oorona-Entladungseinrichtung (22) emittierten ladungserzeugenden Teilchen beider Polaritäten durch das Gitter (20) hindurchgeleitet werden
    909887/1366
    und auf dar Platte (10) eine Vielzahl diskreter, abwechselnd angeordneter Eläohenladungen zweier verschiedener Potentiale bilden·
    909887/1366
    zs
    Leerseite
DE1967R0046370 1966-07-01 1967-06-30 Verfahren und vorrichtung zum gleichfoermigen gerasterten auflagen einer photoleitfaehigen schicht Granted DE1572377B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US56223766A 1966-07-01 1966-07-01

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1572377A1 true DE1572377A1 (de) 1970-02-12
DE1572377B2 DE1572377B2 (de) 1976-04-29

Family

ID=24245405

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1967R0046370 Granted DE1572377B2 (de) 1966-07-01 1967-06-30 Verfahren und vorrichtung zum gleichfoermigen gerasterten auflagen einer photoleitfaehigen schicht

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3543022A (de)
JP (1) JPS5420343B1 (de)
DE (1) DE1572377B2 (de)
GB (1) GB1186599A (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2165100A5 (de) * 1969-10-06 1973-08-03 Electroprint Inc
JPS5396836A (en) * 1977-02-04 1978-08-24 Olympus Optical Co Ltd Rormation of many trasfrred copies from one latent image
JPS53113542A (en) * 1977-03-15 1978-10-04 Canon Inc Formation method of image
JPS53123135A (en) * 1977-03-31 1978-10-27 Xerox Corp Method of marking insulating surface and device for forming visible image on insulating surface
MX147918A (es) * 1977-03-31 1983-02-02 Xerox Corp Mejoras en aparato y metodo para producir una imagen visible sobre una superficie formadora de imagen fotoconductora
US4124287A (en) * 1977-03-31 1978-11-07 Xerox Corporation Imaging system utilizing uncharged marking particles
FR2404249A1 (fr) * 1977-09-23 1979-04-20 Siemens Ag Dispositif pour representer et reproduire des images de charges electriques
DE2849222A1 (de) * 1978-11-13 1980-05-22 Hoechst Ag Verfahren zum elektrostatischen aufladen einer dielektrischen schicht sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
US4634259A (en) * 1983-12-13 1987-01-06 Casio Computer Co., Ltd. Apparatus for maintaining distinct edges between two colors in a two-color image forming device
KR101465831B1 (ko) * 2007-06-22 2014-11-26 쓰리엠 이노베이티브 프로퍼티즈 컴파니 이동 웨브 상의 정전기 전하를 변경시키기 위한 장치 및 방법

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2965754A (en) * 1958-03-26 1960-12-20 Haloid Xerox Inc Double screen corona device
US3146385A (en) * 1960-12-09 1964-08-25 Xerox Corp Xerographic plate charging method and apparatus
US3412242A (en) * 1965-12-10 1968-11-19 Rca Corp Method of charging a zinc oxide photoconductive layer with a positive charge

Also Published As

Publication number Publication date
GB1186599A (en) 1970-04-02
JPS5420343B1 (de) 1979-07-21
US3543022A (en) 1970-11-24
DE1572377B2 (de) 1976-04-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1497086A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines latenten elektrostatischen Bildes
DE2010097C3 (de) Entwicklungselektrode in einem elektrophotographischen Kopiergerät
DE1909097C3 (de) Elektrophotographisches Aufzeichnungsverfahren und Elektronenstrahlröhre zu dessen Ausführung
DE1900804C3 (de) Elektrostatische Kopiereinrichtung zum Herstellen mehrerer Tonerbilder von einem einzigen Ladungsbild
DE1572377A1 (de) Verfahren zur elektrostatischen Aufladung einer xerographischen Platte
DE1797577C3 (de) Elektrophotographisches Verfahren
DE2462396C2 (de) Elektrofotografisches Verfahren zur bildmäßigen Aufladung eines isolierenden Aufzeichnungsmaterials
DE1257575B (de) Elektrophotographisches Verfahren zur Herstellung von Halbtonbildern und elektrophotographische Kopiervorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE3245224C2 (de)
DE1772456A1 (de) Verfahren zur photoelektrischen Wiedergabe und Vorrichtung und Papier zur Ausuebung desselben
DE2463024C2 (de) Elektrophotographische Verfahren zum bildmäßigen Aufladen von elektrisch aufladbarem Aufzeichnungsmaterial
DE1912278C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum gleichförmigen Aufladen einer Fläche mittels einer Koronaentladung
DE1522645A1 (de) Xerographisches Kopierverfahren
DE69317395T2 (de) Elektrophotographischer Apparat, in welchem bildmässige Beleuchtung und Entwicklung gleichzeitig durchgeführt werden
DE1472937A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum elektrostatischen Aufladen
DE69011248T2 (de) Elektrostatografisches Gerät.
DE1572377C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum gleichförmigen gerasterten Aufladen einer photoleitfählgen Schicht
DE1815217C3 (de) Abbild ungsverf ahren
DE2434433A1 (de) Elektrostatische kopiermaschine
DE1522688A1 (de) Verfahren bzw. Einrichtung zur Herstellung flaechiger Bildkopien
DE2242501A1 (de) Verfahren zum erzeugen eines bildes auf einer elektrostatisch aufgeladenen oberflaeche
DE2250062A1 (de) Elektrofotografisches kopierverfahren und kopiergeraet
DE2161850A1 (de) Entwicklungsvorrichtung für elektrostatische latente Bilder
DE1522568C3 (de) Elektrofotografisches Verfahren zum Erzeugen eines Ladungsbildes auf einer isolierenden Schicht und Gerät zur Durchführung des Verfahrens
DE1522722C (de)

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee