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DE1572159A1 - Lichtpausmaterial - Google Patents

Lichtpausmaterial

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Publication number
DE1572159A1
DE1572159A1 DE19671572159 DE1572159A DE1572159A1 DE 1572159 A1 DE1572159 A1 DE 1572159A1 DE 19671572159 DE19671572159 DE 19671572159 DE 1572159 A DE1572159 A DE 1572159A DE 1572159 A1 DE1572159 A1 DE 1572159A1
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DE
Germany
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dihydroxy
diazo
ecm
tetramethyl
coupling
Prior art date
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Granted
Application number
DE19671572159
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English (en)
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DE1572159C3 (de
DE1572159B2 (de
Inventor
Dipl-Chem Dr Werner Koch
Dipl-Chem Dr Horst Kosche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Renker Belipa GmbH
Original Assignee
Renker Belipa GmbH
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Publication date
Application filed by Renker Belipa GmbH filed Critical Renker Belipa GmbH
Publication of DE1572159A1 publication Critical patent/DE1572159A1/de
Publication of DE1572159B2 publication Critical patent/DE1572159B2/de
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Publication of DE1572159C3 publication Critical patent/DE1572159C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/52Compositions containing diazo compounds as photosensitive substances
    • G03C1/58Coupling substances therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

Description

Lichtpausmaterial
Die Erfindung betrifft ein Lichtpausmaterial, insbesondere für die Herstellung von Lichtpaus-Zwischenkopien, mit einem vorzugsweise durchsichtigen Träger und einer aus organischer Lösung aufgetragenen Diazotypieschicht, die eine oder mehrere Kupplungskomponenten, Diazokomponenten, Säuren, stabilisierende Verbindungen und gegebenenfalls weitere Substanzen enthält.
Es ist für das Kopieren von Vorlagen oftmals zweckmäßig, zu , nächst eine Zwischenkopie auf einem transparenten Diazotypiematerial zu erzeugen und diese Zwischenkopie zur Herstellung weiterer Lichtpausen zu benutzen.
An die Kupplungskomponenten für solche Zwischenkopien werden nun besondere Anforderungen gestellt. Sie sollen eine sehr geringe Wasserlöslichkeit und zweckmäßigerweise ein hohes Molekulargewicht aufweisen, da für die Zwischenkopien, deren Träger üblicherweise aus Folie, lackiertem Papier oder dergl. besteht, eine hohe Wasserfestigkeit der aufgestrichenen Präparation und ihrer Bestandteile unabdingbar ist. In organischen Lösungsmitteln sollen sie hingegen leicht löslich sein, damit sie beim Streichen der Materialien gut verarbeitet werden können. Die Komponenten sollen ferner zu Bildern führen, die eine ausreichende visuelle Dichte ebenso wie eine hohe Undurchlässigkeit gegenüber aktinischem Licht aufweisen. Der durch Kupplung dieser Komponenten mit der Diazokomponente gebildete Farbstoff muß gelb sein, d. h. das Maximum der aktinischen Dichte bei etwa 350 - 4-50 μ haben, da sowohl das Absorptionemaximum der Diazofarbstoffe als auch das Emissions-faaximum der Lichtquellen in den Kopiergeräten in diesem Bereich liegt. Ferner soll die Stabilität der Diazotypieschicht gegenüber einer vorzeitigen Kupplung so hoch sein, daß eine gute Lagerfähigkeit gewährleistet ist, "weil sonst vor der Verwendung des Lichtpausmaterials allmählich eine Verfärbung entstehen würde, die auf Vorkupplung zurüokzuführen ist. Dadurch würde wiederum die Verwendbarkeit des Lichtpausmaterials für die Erzeugung von Zwischenkopien beeinträchtigt, bei denen zur Erzeugung klarer und dichter Lichtpausen ein farbloser ünter-
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grund vorausgesetzt werden muß.
Die für Zwischenkopien bisher verwendeten Kupplungskomponenten erfüllen diese Forderungen nicht in ausreichendem Maße. ; Beispielsweise führen die aus der deutschen Patentschrift 960.049 bekannten 3- oder 4-Oxyphenylmono- oder biguanide zu Farbstoffen mit einem sepiabraunen Ton, der hinsichtlich der Lage seines Maximums der aktinisehen Dichte unbefriedigend ist.
Hier schafft die Erfindung Abhilfe. Sie löst die Aufgäbe,Kupplungskomponenten aufzufinden, die in Wasser praktisch unlöslich, in organischen Lösungsmitteln jedoch leicht löslich sind und zu Gelbfarbstoffen führen, welche bei befriedigender visueller Dichte eine möglichst hohe aktinische Dichte aufweisen.
Es wurde nun gefunden, daß sich bestimmte Alkylphenolsulfide und -sulfoxide überraschenderweise besonders gut als Kupplungskomponenten für die Erzeugung von Diazotypien, insbesondere von Lichtpaus-Zwischenkopien, verwenden lassen.
Es sind dies die Verbindungen folgender allgemeiner Formel:
Worin Y » S oder SO,
R1 und R2 gleiche oder verschiedene Alkylgruppen mit 1-4 Kohlenstoffatomen und
der zur OH-Gruppe orthoständige Substituent X Wasserstoff oder den Rest ΟΗρ-ΪΤ » dessen Substituenten R, und R. gleiche oder verschiedene Alkyl- oder Oxyalkylgruppen mit 1-4 Kohlenstoffatomen sind oder sich zu einem heterocyclischen Ring ergänzen, bedeuten.
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Dementsprechend ist ein Liehtpausinaterial, insbesondere für . die Herstellung von Lichtpaus-Zwisohenkopien, mit einem vor- · · eugsweise durchsichtigen Träger und einer aus organischer iiöeung aufgetragenen Diazotypieschicht, die eine oder mehrere * Kupplungskomponenten, Diazokomponenten, Säuren, stabilisierende Verbindungen und gegebenenfalls weitere Substanzen enthält, daduroh gekennzeichnet, daß wenigstens eine Verbindung vorstehender allgemeiner Formel als Kupplungskomponente anwesend ist.
Aus der deutschen Patentschrift 1.004.919 ist ein Diazotypiematerial bekannt, das als brauntönende Kupplungskomponente DiresoroylsuTid oder Diresorcylsulfoxyd enthält. Diese Verbindungen haben, wenn sie statt oder neben Resorcin zusammen mit den Kupplungskomponenten Acetoacetanilid, 1,3rDioxynaphthaiin-6- M sulfonsäure verwendet werden, den Vorteil, daß das Diazotypiematerial auch noch nach längerer Lagerung schwarz entwiokelbar ist, da keine diffulonsbedingte Farbwanderung auftritt.
für Zwisobenoriginale sind 'Diresorcylsulfoxyd und DiresorcyleulflA jedoch ungeeignet, da sie beide durch das Vorhandensein Mehrtr Oxygruppen wasserlöslich sind und ein relativ niedriges Molekulargewicht haben. Außerdem ist ihre aktinische Dichte zu gering.
Hinsu kommt, daß Diresorcylsulfid und Diresorcylsulfoxyd mit einem Sepiaton entwickeln, was für Zwischenoriginale weniger iweclcmäflig ist. Die Farbstoffe der fertigen Zwischenoriginale ■üseen, wie gesagt, gelblich sein. Bei einer Reihe der zur ä Verfügung stehenden Lacke für Zwischenoriginale ergeben Resorcinderivate sogar violette Töne, was besonders störend ist.
Die Vertreter der Verbindungsgruppe gemäS obiger Formel haben demgegenüber den Vorteil, mit einem gelben bis grünlichgelben Ton *y. kuppeln, und besitzen darüber hinaus eine hohe Wasserfestigkeit. Sie sind ferner den bekannten ResoreInderivaten durch ihre bedeutend bessere Deckung Überlegen.
Wegen dieser Vorteile eigenen sich die erfindungsgemäö verwendeten Kupplungskomponenten hervorragend zur Herstellung von Zwisohenkopiervorlagen für die Erzeugung von Diazotypien, können aber auch in Mischung mit anderen Kupplungskomponenten für
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normales Diazotypiematerial benutzt werden. S1Ur den letztgenannten Zweck hat sich als "besondere günstig erwiesen, daß ihre Kupplungagesohwiiidigkeit nicht zu hoch ist, so daß eine Abweichung von der beabsichtigten Farbe der fertigentwickelten Lichtpause durch verfrühte Kupplung der Gelbtöner nicht zu befürchten ist.
Besonders hervorzuheben ist die gute Verträglichkeit der erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen mit den Präparationen} insbesondere ergibt sich mit den üblichen Streichlacken für Zwischenkopiervorlagen keine Verfärbung des Bildes.
Die Herstellung einiger der vorgenannten, erfindungegemäß als Kupplungskomponenten verwendeten Verbindungen ist beispielsweise beschrieben in J.Am.Chem.Soc. 5£ (1931) 3466-3467 in dem Aufsatz "Preparation and Bacteriological Study of Some Symmetrical Organic Sulfides" von Dunning und Mitarbeitern, sowie in der amerikanischen Patentschrift 2.560.946 "Alkylphenol Sulfoxides von Cook".
Die anderen Vertreter der Verbindungsgruppe sind analogen Verfahren zugänglich.
2,2' Dirnethyl-4,4'-dihydroxy-5,5 *-diisopropyl-diphenylsulfid 3,3»-Dimethyl-4,4'-dihydroxy-6,6·-diisopropyl-diphenylsulfid 313'-,6,6'-Tetramethyl-4,4'-dihydroxy-diphenylsulfid ' 2,2·,6,6-Tetramethyl-4,4'-dihydroxy-diphenylsulfid 2,2'-Diäthyl-4,4-* dihydroxy-6,6f-dimethyl-diphenylsulfid 2,2',3,3'-TetramethylT4,4'-dihydroxy-diphenylsulfid 313',5,5'-Tetramethyl-4 f 4'-dihydroxy-diphenylsulfid 3,3'-Dimethyl-4,4'-dihydroxy-6,6'-diisopropyl-diphenylsulfoxyd 2,2'-Dimethyl-4,4'-dihydroxy-5,5'-diisopropyl-diphenylsulfoxyd 3,3',6,6'-Tetramethyl-4,4'-dihydroxy-diphenylsulfoxyd 2,2',6,6'-Tetramethyl-4,4'-dihydroxy-diphenylsulfoxyd 2,2'-Diäthyl-4,4'-dihydroxy-6,6♦-dimethyl-diphenylsulfoxyd 2,2·,3»3'-Tetramethyl-4,4'-dihydroxy-diphenylsulfoxyd 3,3r»515'-Tetramethyl-4,4'-dihydroxy-diphenylsulfoxyd 2,21-Dimethyl-4»4'-dihydroxy-5,5'-morpholino-methyl-diphenylsulfid 3»3' τ6»6' -Tetramethyl-4,4' -dihydroxy-5,5 '-morpholino-methyl-diphenyl
sulfid 2,2',6,6'-Tetramethyl-4,4'-dihydroxy-5,5!-morpholinomethyl-diphenyl
sulfid 009808/1418
-5-
2,2',6,6'-Tetramethyl-4 , 4·-dihydroxy-5,5 *-N''methyl-piperazino-
methyl-diphenylaulfid 2,2·-Diäthyl-4,4 *-dihydroxy-5,5·-ntorpholinomethyl-6,6·-dimethy1-di-
phenylsulfid 2,2» -Diäthyl-4,4 '-dihydroxy-5,5f -N' » -phenylpiperazino-methyl-6,6 ·-
dimethyl-<lphenyl sulfid 2,2'-Dimethyl-3,3'-morpholinomethyl-4,4'-dihydroxy-5 f 5'-diisoprbpyl-
diphenylsulfid 3,3'-Dimethyl-414'-dihydroxy-515'-pyrolidinomethyl-6,6'-diisopropyl
diphenylsulfid 3,3' τ616 · -tetramethyl-414' -dihydroxy-5,5' -morpho^ino-methyl-dipheija.
sulfoxyd 2,21,6,6'-Tetramethyl-4,4'-dihydroxy-5,5'-morpholinomethyl-diphenyl
sulfoxyd 2,2',6,6·-Tetramethyl-4,4'-dihydroxy-5,5'-N1 'methyl-piperazino-
methyl-diphenylsulfoxyd 2,2·-Diäthyl-4,4'-dihydroxy-5,5'-morpholinomethyl-6,6'-dimethyl-
diphenylsulfoxyd. 2,2«-Diäthyl-4,4'-dihydroxy-5,5f-N''-phenylpiperäzino-methyl-6,6·-
dimethyl-diphenylsulfoxyd 2,2'-Dimethyl-3,3'-morpholinomethyl-4,4'-dihydroxy-5,5'-diisopropyl·
diphenylsulfoxyd 3,3'-Dimethyl-4,4'-dihydroxy-5,5'-pyrolidinomethyl-6,6'-diisopropyl
diphenylsulfoxyd
Bevorzugt wird die Verbindung 3,3'-5,5'-Tetramethyl-4,4t-dihydroxy-
diphenylsulfid.
Die hervorragende Eignung dieser Verbindung ist besonders überraschend, da wegen der Besetzung der Orthosteilen zur OH-Gruppe keine oder nur eine geringe Kupplungefähigkeit hätte erwartet werden sollen. Die beigefügten Muster enthalten in der Diazotypieschicht die vorgenannte Verbindung als Kupplungskomponente.
Zur Herstellung des erfindungsgemäßen Lichtpausmaterials wird i ein geeigneter durchsichtiger Träger, z.B. transparentisiertes Papier, Kunststoffolie oder ein enderer lichtdurchlässiger Stoff, nach üblichen Verfahren mit einer Präparation gestrichen, die
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BAD ORIGINAL
geeignete Diazoverbindungen und die neuen Kupplungekomponenten. in Verbindung mit den übrigen Stoffen enthält, die üblicher- ·
• weise bei der Herstellung von lichtempfindlichen Diaaotypi·- zweikomponentengemisohen benutzt werden. Besondere geeignet sind z.B. folgende Diazoverbindungen»
1 -Diazo-4-N-äthyl-li-oxyäthylanilin
• i-Diazo-4-N-äthyl-N-benzylanilin
i-Diazo^-methyl^-äthylamino-benzol
1-Diazo-3-ohlor-4-N-diäthylanilin
4-Diazo-2,5-dimethoxy-4f -methyl-diphenyl
1-Diazo-2,5-diäthoxy-4-tolyl-mercapto-benzol 1-Diazo-4-morpholinobenzol
1-Diazo-2,5-diäthoxy-4-morpholinobenzol W i-Diazo^-ohlor-S-methoxy^-dimethylamino-benzol in Form ihrer ZnCT*, SnClj oder ΒΡ-,-Doppelsalze
Die Erfindung ist im nachstehenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutertr
Beispiel 1
Transparentes Papier wird mit einer Lösung folgender Zusammensetzung gestrichen:
90 ecm Äthanol
40 ecm Isopropanol
113 g Weinsäure
0,3 g Thioharnstoff
" 1,64g 3,3*,5,5'-Tetramethy1-4,4'-dihydroxy-diphenylsulfid
Man erhält nach dem Trocknen ein Material, das gegen vorzeitige Kupplung sehr stabil ist. Wenn man dieses Material unter einer positiven Vorlage mit UV-licht bestrahlt und anschließend mit gasförmigem Ammoniak entwickelt, erhält man eine positive Kopie der Vorlage in einem Gelbton auf klarem Untergrund. Das entstandene Farbbild besitzt eine befriedigende visuelle Dichte und ist in dem oben erwähnten kritischen Wellenlängenbereich von etwa 350 - 450 μ praktisch undurchläßig. Beim späteren
-7-
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'"■" . Belichten und Entwickeln eines üblichen Diazotypiematerial, 'Unter Verwendung eines Zwischenoriginals auf diesem Material • , als Vorlage, werden ausgezeichnete Kopien in jeder gewünschten • - farbe erhalten. Die beigefügten Muster sind nach Beispiel 1 hergestellt worden,
Transparentes Papier wird mit einer Lösung folgender Zusammensetsung gestrichen:
90 οam Äthanol
40 cc» Isopropanol
112 g Zitronensäure
0,3 g Thioharnetoff
1,64g 2,2»-Dime-yiyl-4,4' -dihydrojcy-5,5 * -diisopropyldiphenylsulfid
2,18g i-Diaso-4-aorpholino-benBol, ™
Nach dem Trocknen ist d&e so erhaltene lichtempfindliche Papier •ehr gut lagerte«tändig. Bei Belichtung und Entwicklung gemäß Beispiel 1-erhält man ebenfalls ein Bild aus einem gelben.Färbstoff, so daß das Material ebenfalls für die Herstellung von ZwisoHenkopien nit sehr guten Erfolg benutst werden kann.
Bin* Polyäthylenterephthalatfoli« wird mit einer Lösung von folgender Zusammensetzung beschichtet:
90 com ithanol
40 com Isopropanol
1,0 g Zitronensäure
1,0 g Borsäure . |
0,35g Thioharnetoff
1,8 g 2,2» ^fJ'-Tetramethyl^^'-dihydroxy-diphenylsulfoxyd 1*3 g i-DiaEa-4-diäthylaminobenzol
Man erhält nach dem Trocknen ein Lichtpausmaterial, das die gleichen vorteilhaften Eigenschaften wie in Beispiel 1 oder 2 aufweist.
Beispiel 4
Ein Transparentpapier, das mit einer üblichen Lackierung versehen ist, wird mit einer Lösung folgender Zusammensetzung überzogen:
BAD ORIGINAL _8_
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Claims (2)

90 ecm Äthanol 40 ecm Isopropanol .1,5 g Borsäure 0,4 g Thioharnstoff 2,37g 2,2'-, 6,6'-Tetramethyl-4,4l-dihydroxy-5,5'-morpholino- methyl-diphenylsulfid 1,5 g 1-Diazo-4-N-äthyl-H-oxyäthylanilin Im Gegensatz zur Verwendung von Resorcinderivaten als Kupplungskomponenten erhält man aich in diesem Fall ein gelbes bis grünlichgelbes Bild, das ultraviolettes Licht stark absorbiert, während der Untergrund für ultraviolettes Licht sehr durchlässig ist. Die gewonnene Pause kann somit als Zwischenkopie für die Herstellung weiterer Kopien auf Diazotypie- oder anderen lichtempfindlichen Materialien mit besonderem Vorteil benutzt werden. Beispiel 5 Man verfährt wie in Beispiel 4, arbeitet jedoch mit einer Lösung folgender Zusammensetzung: 90 ecm Äthanol 40 ecm Isopropylalkohol 1,5g Borsäure 0,4 g Thioharnstoff 2,4 g 2,2'-,6-6l-Tetramethy:t4,4l-dihydroxy-5,!?'-Nl Unethylpiper- azino-methyldiphenylsulfoxyd 2,0 g 1-Diazo-2-chlor-5-methoxy-4-dimethylamino-benzol. Die Ergebnisse sind denen in Beispiel 4 gleichwertig. Ansprüche:
1. Lichtpausmaterial, insbesondere für die Herstellung von Lichtpaus-Zwischenkopien, mit einem vorzugsweise durchsichtigen Träger und einer aus organischer Lösung aufgetragenen Diazotypieschicht, die eine oder mehrere Kupplungskomponenten, Diazokomponenten, Säuren, stabilisierende Verbindungen und gegebenenfalls weitere Substanzen enthält, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Verbindung folgender allgemeiner Formel
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als Kupplungskomponente anwesend ist, worin Y = S oder So, ' . .
R1 und Rp gleiche oder verschiedene Alkylgruppen mit 1-4 C-Atomen und
der zur OH-Gruppe orthoständige Substituent X Wasserstoff oder den Rest -CHp-N , dessen Substituenten R~ und R, gleiche oder verschiedene Alkyl- oder Oxyalkylgruppen mit-1-4- C-Atomen sind oder sich zu einem heterocyclischen Ring ergänzen, bedeuten.
2. Lichtpausmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungskomponente 3,3',5,5'-Tetrametyl-4»4l-dihydroxydiphenylsulfid ist.
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