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DE1571859A1 - Thermopgraphisches Kopierverfahren - Google Patents

Thermopgraphisches Kopierverfahren

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Publication number
DE1571859A1
DE1571859A1 DE19661571859 DE1571859A DE1571859A1 DE 1571859 A1 DE1571859 A1 DE 1571859A1 DE 19661571859 DE19661571859 DE 19661571859 DE 1571859 A DE1571859 A DE 1571859A DE 1571859 A1 DE1571859 A1 DE 1571859A1
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DE
Germany
Prior art keywords
stencil
layer
sheet
matrix
heat
Prior art date
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Pending
Application number
DE19661571859
Other languages
English (en)
Inventor
Gilbert Zweig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pitney Bowes Inc
Original Assignee
Pitney Bowes Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pitney Bowes Inc filed Critical Pitney Bowes Inc
Publication of DE1571859A1 publication Critical patent/DE1571859A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/26Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used
    • B41M5/40Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used characterised by the base backcoat, intermediate, or covering layers, e.g. for thermal transfer dye-donor or dye-receiver sheets; Heat, radiation filtering or absorbing means or layers; combined with other image registration layers or compositions; Special originals for reproduction by thermography
    • B41M5/48Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used characterised by the base backcoat, intermediate, or covering layers, e.g. for thermal transfer dye-donor or dye-receiver sheets; Heat, radiation filtering or absorbing means or layers; combined with other image registration layers or compositions; Special originals for reproduction by thermography combined with other image registration layers or compositions; Special originals for reproduction by thermography
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/20Exposure; Apparatus therefor
    • G03F7/2002Exposure; Apparatus therefor with visible light or UV light, through an original having an opaque pattern on a transparent support, e.g. film printing, projection printing; by reflection of visible or UV light from an original such as a printed image
    • G03F7/2014Contact or film exposure of light sensitive plates such as lithographic plates or circuit boards, e.g. in a vacuum frame
    • G03F7/2016Contact mask being integral part of the photosensitive element and subject to destructive removal during post-exposure processing
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Description

Unser Zeichenι Ρ 1875 Thermograph!aches Kopierverfahren
Die Erfindung betrifft ein thermographisohes Kopierverfahren.
Die thermographische Herstellung von .Bildern unter Verwendung von Infrarotstrahlung ist bekannt. Bei einem Verfahren wird ein Original, welohes Wärme absorbierende gedruckte Schriftzeichen aufweist, mit Infrarotstrahlung bestrahlt. Die Schriftzeichen absorbieren die Strahlung, die in Wärme umgewandelt wird, die zu einem wärmeempfindlichen Kopierbogen geleitet werden kann, der mit dem Original in Kontakt steht unter Abbildung des OriginaleIdee auf dem Kopierbogen. Nach dem gleichen Verfahren kann dan Bild her«« geetellt werden, indem ein lohleifmdruokbogen mit dem Original in Berührung gebracht wird, »o dstfl die waohehaltige
* iQhleeohioht
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Kohleschioht vom Original wegliegt, und mit einem Kopierpapierbogen in Berührung mit der Kohleumdruckschicht. Sie zugeleitete Wärme schmilzt die Kohleumdruckschicht in den Bildstellen und überträgt sie auf den Kopierbogen unter Herstellung eines Bildes auf demselben, welches dem Originalbild entspricht.
Weiter wurde bereits vorgeschlagen, ein Bild aus einer Wärme absorbierenden Schablonenmatrize dadurch herzustellen, daß Infrarotstrahlung auf die Schablone und durch
die Schablonenbildstellen gestrahlt wird. Eine Wärmesperrschicht wurde unter der Schablone verwendet, um eine Weiterleitung der in der Schablone absorbierten Wärme zu verhindern* Das durch die Schablonenbildstellen weitergeleitete Infrarotmuster wird durch eine Wärme absorbierende Schicht in ein Wärmemuster umgewandelt und dieses schmilzt eine Kohleumdruoksohicht unter Übertragung eines Bildmustere auf einen Kopierbogen· -
Diese bekannten Verfahren haben alle bestimmte Nachteile. Beispielsweise ist die Bilderzeugungegeschwindigkeit verhältniimäflig gering. Außerdem war es nioht möglioh, Stranlung von ausreichender Intensität bu verwenden, um da· .
ORIGINAL
001884/0308
Verfahren zu beschleunigen, ohne die Schablonenmatrize zu beschädigen oder Hintergrund zu erzeugen. Außerdem war es bei der angewendeten Strahlungsintensität nicht möglich, getreue Reproduktionen von Dunnstriöhblldern ohne lange Belichtung zu erhalten.
Das erfindungsgemäße Verfahren verwendet eine infrarotreiche Strahlung und eine Schablonenmatrize, die Infrarotstrahlung reflektiert. Die Schablonenmatrize besteht aus einem transparenten Material, welches einen stark reflektierenden Überzug aus einem durch Druck Übertragbaren Material, beispielsweise im Vakuum abgeschiedenes Blattmetall, aufweist, Wenn der Schablonenbogen von Hand oder mit der Maschine beschrieben wird, wird der Überzug an den Bildzeichenstellen selektiv entfernt, und man erhält eine Matrize, die an den nicht beschriebenen Stellen die wärmeerzeugende Infrarotstrahlung stark reflektiert.
Die Schablonenmatrize wird dann in Verbindung mit einer in der Wärme schmelzbaren Umdruckkohlemasse verwendet, die Infrarot absorbierendes Pigment enthält und/oder auf ein Infrarot absorbierendes Substrat geschichtet ist.
BAD OP.'.Stf'-'^
Die
009884/0308
Die Erfindung wird nachstehend zum besseren Verständnis und zur leichteren Ausführbarkeit unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung bedeuten:
Fig. 1 eine Anordnung zur Bilderzeugung nach dem erfindungsgemäßen Verfahren;
Fig. 2 das durch die Anordnung von Fig. 1 erzeugte Bild; und
Fig. 3 eine schematische Aufrißansicht einer zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendeten Vorrichtung.
In der Zeichnung gibt die Bezugszahl 1 eine Infrarot reflektierende Schablonenmatrize 1 an, die transparente Bildstellen 2 aufweist. Die Schablonenmatrize liegt auf einem Kohleumdruckbogen 3f der ein Substrat 4 aufweist, welches mit einer warmeschmelzbaren Schicht tiberzogen ist, die ein Infrarot absorbierendes Pigment enthält, beispielsweise wird ein Kohlekopierbogen 6 mit der wärmeschmelzbaren Schicht 5 in Berührung gebracht, und die gesamte Anordnung wird mit einer infrarotstrahlenreichen Strahlenquelle bestrahlt.
BAD
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Die Infrarotstrahlung dringt durch die transparenten Bildstellen 2 der Schablonenmatrize, aber die die nicht bedruckten Stellen treffende Strahlung wird reflektiert. Die durch die Bildstellen 2 dringende Strahlung wird in der schmelzbaren Schicht 5 des Übertragungsbogens 2 absorbiert und erzeugt ein Wärmemuster in den Stellen 8, welches den Schablonenbildstellen 2 entspricht. Die schmelzbare Schioht 3 schmilzt dann in den Stellen 8 und wird auf den Kopierbogen 6 übertragen. Wenn der Übertragungsbogen 3 entfernt wird, sind die Bildstellen der schmelzbaren Schicht 3 übertragen und bilden ein Bild 8 auf dem Kopierbogen β (wie in Pig. 2 gezeigt wird).
Die Wärme wird begleitet von Nominaldrucken in der Großen-Ordnung von etwa 3 500 bis 1Q 000 kg/m, um einen innigen Kontakt von Kohle zu Kopie sicherzustellen. ·
Auf diese Weise überträgt die Schablone also Infrarotstrahlung in einem bildartigen Muster in den Bildstellen, reflektiert jedoch an den anderen Stellen die Infrarotstrahlung und verhindert damit eine Erhitzung und dementsprechend« Verschlechterung der Matrize.
Beim
BAD OFJGiNAL
009884/03 08
Beim erfindungsgemäßen Verfahren ist es im Gegensatz zu den bisher "bekannten Verfahren nicht notwendig, eine Wärmeübertragung durch die Matrize und dann durch das Kohlepapier vorzunehmen oder durch den Kopierbogen zu reflektieren, der die Strahlung dämpft oder absorbiert usw.. Aus diesem Grund ist das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung thermographischer Kopien schneller und macht Geschwindigkeiten von mehr als 90 cm/sec möglich, im Vergleich zu Maximalgeschwindigkeiten von etwa 20 cm/sec bei den bisher bekannten Verfahren.
Da außerdem die Infrarotstrahlung in den nicht bedruckten Stellen reflektiert wird, erfolgt dort keine Wärmeansammlung. Infolgedessen 1st es möglich, länger zu belichten, d.h.* bei Geschwindigkeiten zu arbeiten, die so niedrig sind wie 30 cm/sec, ohne daß das Bild nachteilig beeinflußt wird und ohne daß Hintergrund erhalten wird. Daher ist es nicht notwendig, die Belichtungsgeschwindigkeit genau zu regeln, da ein. breiter Belichtungsbereich von 30 bis 90 cm/sec zulässig ist«
Das erfindungsgemäße Verfahren kann mit Hilfe jeder geeigneten Vorrichtung durchgeführt werden. Eine Vorrichtungs-
form'
009884/0300
form, die sich, als besonders geeignet für das oben beschriebene schnelle thermographische Verfahren erwies, wird in Pig. 3 gezeigt.
Pas Gerät besteht aus einer transparenten zylindrischen Walze 9 aus Glas od^r einem anderen geeigneten Material, die zwischen Walzen 10, 11 und 12 montiert ist, welche parallel mit der Achse des Zylinders 9 angeordnet sind. Die Walzen 10, 11 und 12 bestehen aus Gummi oder einem anderen geeigneten Material, welches ausreichend Reibung und Druck liefert. Ein länglicher elliptischer Reflektor 13 ist innerhalb des Zylinders 9 montiert und mit dessen Achse ausgerichtet,und eine Wolframfadenlampe H ist im einen Brennpunkt des elliptischen Reflektors angeordnet. Die Lampe 14 und der Reflektor 13 sind im Zylinder so angebracht und so befestigt, daß sie auf den Zwischenraum zwischen dem Zylinder und der Walze 10, die eine weiche Druckwalze darstellt, fokussiert sind.
Zur Bildherstellung wird eine Schicht struktur, di,e aus der Matrize 1, dem Kohleübertragungsbogen 3 und dem Kopierbogen 6 besteht, zwischen der Druckwalze 10 und dem Zylinder 9, der unter Bildung einer kontinuierlichen Druckfläche
BAD
00988A/0308
rotiert, durchgeführt und durchläuft gleichzeitig die Infrarotstrahlung der weißglühenden Lampe 14. Die Bilderzeugung erfolgt wie oben beschrieben.
V/ahlweise kann der transparente Zylinder 9 durch einen flexiblen transparenten endlosen Riemen ersetzt werden, der teilweise um die Druckwalze 10 geführt wird, wobei die Schichtstruktur zwischen dem Riemen und der Außenfläche der Druckwalze angeordnet ist.
Der transparente Zylinder hat jedoch den Vorteil, daß kein Biegen des zu'kopierenden Materials erfolgt, wie dies bei einem heruntergeführten Riemen der Fall ist.
Wie oben erwähnt, besteht die Schablonenmatrize vorzugsweise aus einem transparenten Substrat, welches eine Schicht aus einem Infrarotstrahlung reflektierenden Material trägt. Die Schicht kann beispielsweise aus einem Metallfolienüberzug, beispielsweise einem im Vakuum aufgebrachten Gold-, Silber- oder Aluminiumüberzug oder aus einem wachsartigen Überzug, der feinteiliges Metallpulver enthält, bestehen. Das Substrat kann ein synthetisches Kunststoffmaterial, wie "Mylar", sein. Mylar ist eine Mar
BAD OR JG/Μ λ ι
00988 4/0308 L
ke der E.I.DuPont de Nemours, Wilmington, Delaware, USA, und bezeichnet; chemisch ein Polyäthylenterephthalatharz. Die Schablone wird beispielsweise durch Beschreiben der unbeschichteten Seite des Substrats hergestellt, wobei der reflektierende Überzug an den Bildstellen übertragen wird.
Der Kohleübertragungsbogen muß in der lage sein, das Infrarotmuster aus der Schablone zu absorbieren und ein Wärmemuster zu erzeugen. Dies kann, wie oben erwähnt, durch Verwendung eines Wärme absorbierenden Substrats und/oder einer Wärme absorbierenden Wachsschicht erfolgen. Wärme absorbierende Wachsschichten können aus verschiedenen Wachsen, wie Carnaubawaohs, Paraffinwachs, Espartowachs, Montanwachs, Bienenwachs, zusammen mit einem ausreichend Wärme absorbierenden Pigment, wie Kohle, bestehen. Außerdem können der wachshaltigen Schicht Vaseline und Mineralöl zugesetzt werden.
Nachstehend werden spezielle Beispiele für das beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendbare Schablonenmaterial angegeben. Die Erfindung ist jedoch nicht hierauf beschränkt.
Beiapiel 1
bad i
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- ίο -
Beispiel 1
Ein Schablonenmaterial wurde 'aus einer n,0254 mm dicken Mylar-Folie hergestellt durch Aufsprühen eines Überzugs aus einer Dispersion von Aluminiumpulver in einem Harz auf die eine Seite des Mylar. Nach dem Trocknen des Überzugs wurde eine Schablone hergestellt durch Entfernung des Überzugs vom Mylarbogen in den Bildstellen, so daß dort nur die transparente Folie zurückblieb. Die nicht bedruckten Stellen bestanden dann aus der reflektierenden Aluminiumschicht.
Die Schablone wurde oben auf die unbeschichtete Seite eines Kohleübertragungspapierbogens mit einem schwarzen Papiersubstrat und einem gefärbten wachshaltigen Druckübertragungsüberzug gelegt. Als Kopierbogen wurde ein üblicher Schreibmaschinenpapierbogen verwendet und mit der wachshaltigen Kohleübertragungsschicht in Berührung gebracht unter Bildung einer Kopierschichtstruktur aus Schäblonenmatrize, Kohleübertragungsbogen und Kopierbogen.
Die Schichtstruktur wurde dann durch eine Infrarotkopiervorrichtung, die einen transparenten Zylinder und eine Druckwalze, wie oben beschrieben und in Fig. 3 erläutert,
aufwies, bei einem Druck von etwa 7000 kg/m zwischen Zylin-
009884/030$ —
der und Druckwalze durchgeführt, "bei 500 W Lampenlei β tung und Belichtungsgeschwindigkeiten zwischen 30 und 90 cm/sec.
Man erhielt gute, dichte, schwarze Bilder, die den Bildstellen der Schablone entsprachen, bei allen Belichtungsgeschwindigkeiten.
Durch wiederholte Belichtung mit der Infrarotwärmestrahlung wurde der Schablonenüberzug nicht angegriffen.
Beispiel 2
Ein Schablonenmaterial, welches aus einem ΎΓ254 1^11 dicken Mylar-Bogen bestand, der einen im Vakuum aufgebrachten Aluminiurmberzug trug, wurde zur Herstellung einer Schablonenmatrize verwendet. Die Schablonenmatrize wurde hergestellt, indem der Überzug des Schablonenmaterials mit einem Rezeptorpapier in Berührung gebracht und dann auf der' Mylar-Seite mit der Maschine beschrieben wurde. In den von den Schriftzeichen getroffenen Stellen war der Aluminiumüberzug entfernt und ha'ftete auf dem Rezeptorbogen unter Zurücklassuiig einer Schablone, die an den Bildzeichenstellen transparent und an den nicht zum Bild gehörigen Stellen reflektierend war.
Diese
DAL/ Ο.- i.üitiViKL
009884/0308
Diese Schablone wurde mit der unbeschichteten Seite eines Kohleübertragungsbogens in Berührung gebracht, der einen schmelzbaren Wachsüberzug aufwies, der aus 45 Seilen Garnaubawachs, 20 Teilen Vaseline, 20 Teilen Mineralöl und 15 Teilen Kohlenstoff bestand. Als Kopierbogen wurde ein Bogen Standard-Maschinenpapier verwendet und mit dem schmelzbaren, wachshaltigen Überzug auf dem Kohleübertragungsbogen in Berührung gebracht unter Bildung einer Kopierschichtstruktur aus Schablonenmatrize, Kohleübertragungsbogen und Kopierbogen.
Die Kopierschichtstruktur wurde durch eine Infrarotkopiervorrichtung geschickt, die einen transparenten Zylinder und eine Druckwalze aufwies, wie oben beschrieben und in Fig. 3 gezeigt, und zwar bei einem Druck von 7000 kg/m zwischen Zylinder und Druckwalze und einer Geschwindigkeit von 90 cm/sec bei 500 W Lampenleistung.
Nach der Belichtung wurde der Kopierbogen entfernt. dichtes, schwarzes Bild war erzeugt worden, welches den Bildstellen der Schablonenmatrize entsprach und eine getreue Reproduktion dünner Linien aufwies.
Die gleiche Schablone wurde zur Herstellung von 10 Belichtungen verwendet. Eine erkennbare Einwirkung auf
BAD 0R;Q 009884/030$
die Schablone war nicht feststellbar und alle Bilder waren von gleicher Qualität.
Beispiel 3
Eine Schablonenmatrize wurde wie in Beispiel 2 hergestellt, jedoch bestand der reflektierende Überzug aus einer dünnen Wachsschicht, in der feinteiliges Aluminiumpulver dispergiert war.
Eine Kopierschichtstruktur wurde wie in Beispiel 2 beschrieben hergestellt, unter Verwendung eines anderen Kohleübertragungsbogens mit einer schmelzbaren Schicht, die aus 65 Heilen Paraffinwachs, 10 Teilen Bienenwachs, 15 Teilen Vaseline und 10 Teilen Kohlenstoff bestand.
Die Belichtung der Kopierschichtstruktur erfolgte ähnlich wie in Beispiel 2 bei einem Druck von 10 500 kg/m und 90 cm/sec. Man erhielt dichte, schwarze Bilder von gleich guter Qualität wie in Beispiel 2. Die Verwendung der gleichen Schablonenmatrize zur Herstellung wiederholter Belichtungen ergab keine erkennbare Schädigung der Schablonenmatvize»
BAD GH"-!
009884/0301
Beispiel 4
Eine Schablonenmatrize wurde wie in Beispiel 2 beschrieben hergestellt, jedoch bestand der reflektierende Überzug aus einer im Vakuum abgeschiedenen -Blattgoldschicht auf der Mylar-Folie.
Eine Kopierschichtstruktur wurde wie in Beispiel 2 hergestellt unter Verwendung eines Kohleübertragungsbogens mit einer schmelzbaren Schicht, die aus 30 Teilen Garnaubawachs, 50 Teilen Paraffinwachs, 20 Teilen Mineralöl und 20 Teilen Kohlenstoff bestand.
Die Belichtung der Kopierschichtstruktur erfolgte ähnlich wie in Beispiel 2 bei einem Druck von 7000 kg/m und Belichtungsgeschwindigkeiten zwischen 30 und 90 cm/sec. Man erhielt dichte, schwarze Bilder von gleichguter Qualität wie in Beispiel 2. Wiederholte Belichtungen der gleichen Schablone hatten auf diese keine nachteilige Wirkung.
Pat entansprüche
00988W030I

Claims (1)

  1. - 15 PATENTANSPRÜCHE
    1. Thermograph!sches Kopierverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß ein wärmestrahlungsabsorbierender Übertragung sbogen, der eine wärmeschmelzbare Übertragungsschicht aufweist, auf einen Kopierbogen mit der Übertragungsschicht zum Kopierbogen gelegt wird, auf den Übertragungsbogen eine Schablonenmatrize gelegt wird, die die Wärmestrahlen an den Bildstellen, welche die zu kopierende Saohe begrenzen, durchläßt und an den nicht bedruckten Stellen reflektiert und die üchablonenmatrize mit Wärmestrahlen bestrahlt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Kopierschiehtstruktur,die aus dem Kohleübertraguti^sbogen, dem Kopierbogen und der Schablonenmatrize bestent, Druck angewendet wird, während die Schablonenmatrize bestrahlt wird.
    15. Schablone zur Verwendung im Verfahren eines der voruergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine dünne transparente Folie aus Polyäthylenterephthalatharz, die auf einer Seite einen Wärmestrahlen reflektierenden Metallüberzug trägt. BAD OFdGINAt
    009884/0308
    4. Schablone nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß der Metallüberzug aus einer Dispersion von Aluminiumpulver in Harz besteht.
    5. . Schablone nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug aus einer im Vakuum aufgebrachten Aluminiumschicht besteht.
    6. Schablone nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug aus einer dünnen Wachsschicht besteht, in der feinteiliges Aluminiumpulver dispergiert ist.
    7. Schablone nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug aus einer im Vakuum aufgebrachten Blattgoldschicht besteht.
    00 988 4/0 308 on,omL
DE19661571859 1965-10-23 1966-10-24 Thermopgraphisches Kopierverfahren Pending DE1571859A1 (de)

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