DE1571784C - Vorrichtung zum Naßentstauben von Gasen - Google Patents
Vorrichtung zum Naßentstauben von GasenInfo
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Description
3 4
maß der Erfindung darin, daß der Doppelkegel drall- In der Höhe des Gaseinlasses 2 ist das Tauchrohr 3
erzeugenden Einrichtungen nachgeschaltet ist. Durch in seinem Mantel mit vertikalen Schlitzen, sogenannden
starken Drall, den die Gase in dem zyklonartigen ten Treibschlitzen 4, versehen. Die Länge dieser
unteren Abteil und durchv die Wirkung der zusatz- Treibschlitze 4 und ihr Durchtrittsquerschnitt könlichen
Treibschlitze erhalten, kann insbesondere die 5 nen der Leistung des Entstaubers von vornherein anErweiterung
des Doppelkegels hinter der Einschnü- gepaßt sein. Ihr Durchtrittsquerschnitt kann aber
rung sehr steil und kurz sein; denn der starke Drall auch veränderbar und damit dem jeweiligen Besorgt
dafür, daß sich das Gas nicht von den Wan- triebszustand anpaßbar ausgebildet werden. Hindungen
ablöst. Die Treibschlitze in der Wandung ter den Treibschlitzen 4 befinden sich im Innern des
des Tauchrohres wirken sich also zusammen mit dem io Tauchrohres Leitbleche 4', die den Gasstrom in die
im oberen Teil dieses Tauchrohres vorgesehenen für die Wirkung des Entstaubers günstigste Richtung
Doppelkegel günstig aus, weil bei inniger Benetzung lenken, so daß ein wirbelloses Überleiten der hier
der Staubteilchen infolge der hohen Geschwindigkeit eintretenden Gase in den im Tauchrohr 3 befindlichen
eine raumsparende Bauform erzielt wird. Wirbelstrom und damit eine erhebliche Verstärkung
Die den Drall verstärkende Wirkung der durch 15 seines Dralls gewährleistet ist.
die Treibschlitze unmittelbar in das Tauchrohr ein- Das obere Gehäuseabteil 6 hat einen sich kegelströmenden
Gase kann dadurch erhöht werden, daß förmig erweiternden Boden, der in einen zylindrischen
im Innern des Tauchrohres in an sich bekannter Mantel übergeht. Seine Deckplatte 6' enthält eine
Weise Leitbleche für die einströmenden Gase an- Austrittsöffnung 10 für den Abzug der gereinigten
geordnet werden. Es kann zur Anpassung des Dralls so Gase. Das ausgeschleuderte Staub-Wasser-Gemisch
an die jeweils vorhandene Belastung der Rohgase schlägt sich an seinen Wänden nieder und fließt
mit Staub außerdem vorteilhaft sein, wenn der durch eine zentral durch das Tauchrohr 3 geführte
Durchgangsquerschnitt der Treibschlitze veränderbar Leitung 9 in das in dem unteren Gehäuseabteil 1 beist.
findliche Wasserbad ab. Die Leitung 9 ist hierzu
Zur Vermeidung einer Kurzschlußströmung in 25 mittels dreier, durch die Wand des Tauchrohres
dem oberen Abteil von dem Tauchrohr zum Gas- geführten Zweigleitungen 12 an den Ringraum anauslaß
und zur Unterstützung der Umlenkung der geschlossen, der durch den kegeligen Boden des
das Tauchrohr verlassenden Gase zu den Seiten- Gehäuseabteils 6 und das in dieses Abteil hineinwänden
hin kann es vorteilhaft sein, wenn in bekann- ragende obere Ende des Tauchrohres gebildet wird,
ter Weise oberhalb des Tauchrohres eine Prallplatte 30 Um zu verhindern, daß das unter Rotationswirkung
angeordnet ist, die gegebenenfalls auch in der Höhe stehende Wasser-Staub-Gemisch nicht aus der Ausverstellbar
sein kann. trittsöffnung 10 heraustreten kann, ist im Abstand um
Die Rückführung der mit den Verunreinigungen diese öffnung eine Tropfleiste 8 vorgesehen, an der
ausgeschleuderten Flüssigkeit erfolgt vorzugsweise das Wasser nach unten abgelenkt wird,
durch eine zentral durch das Tauchrohr geführte 35 In dem oberen Gehäuseabteil 6 ist oberhalb des
Leitung, deren oberes Ende mittels die Tauchrohr- Tauchrohres 3 eine Prallplatte 7 angeordnet. Sie ist
wand durchdringender Zweigleitungen mit dem obe- an Stangen T in ihrer Höhe zu verstellen. Durch
ren Abteil verbunden ist. diese Platte wird verhindert, daß die aus dem Tauch-
In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Aus- rohr 3 mit hoher Geschwindigkeit in den oberen
führungsbeispielen erläutert. Es zeigt 40 Raum strömenden Gase sofort aus der Austritts-
F i g. 1 die erste Ausführungsform eines Naßent- öffnung 10 herausschießen,
staubers im Vertikalschnitt, Eine Frischwasserleitung 11 ist in das obere Ge-
F i g. 2 einen Horizontalschnitt durch diesen Ent- häuseabteil 6 eingeführt. Sie endet zentral im oberen
stauber in Höhe des tangentialen Gaseinlasses mit Teil des Tauchrohres 3. Eine Zerstäuberplatte 12' ist
dem darin angeordneten Tauchrohr, 45 vorgesehen; sie sorgt dafür, daß das Wasser in ver-
F i g. 3 die zweite Ausführungsform im Vertikal- sprühtem Zustand in den Wirbel des Tauchrohres 3
schnitt. gelangt und damit die Benetzung des Staub-Wasser-
Der Naßentstauber nach der Erfindung besteht aus Gas-Gemisches verstärkt.
einem kegelförmig nach unten sich verjüngenden Bei der abgewandelten Ausführungsform des Naßunteren Gehäuseabteil 1 mit tangentialem Gasein- 50 entstaubers nach F i g. 3 ist in das Tauchrohr 3 oberlaß 2 an seinem oberen Ende. Durch die Decke des halb der Treibschlitze 4 eine Düse in Gestalt eines
Gehäuseabteils 1 hindurch ragt ein Tauchrohr 3 so eingeschnürten Doppelkegels 13 eingesetzt, die den
weit herab, daß seine untere öffnung 5 um ein ge- Querschnitt des Tauchrohres 3 stark verengt. Die
wisses Maß unter dem Spiegel des darin befindlichen Frischwasserleitung 11 endet hierbei zentral in dem
Wasserbades liegt, wenn der Entstauber nicht in Be- 55 unteren Teil des Doppelkegels 13. Die Zweigleituntrieb
ist. Das untere Ende des Tauchrohres ist kegel- gen 12 der Leitung 9 sind an den Ringraum angeförmig
verjüngt. Mit seinem oberen Ende ragt das schlossen, der den Doppelkegel umgibt und der
Tauchrohr in das über dem Gehäuseabteil 1 befind- seinerseits mit dem oberen Gehäuseabteil 6 verliehe
obere Gehäuseabteil 6 hinein. bunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Naßentstauben von Ga- geschleuderten Flüssigkeit in das untere Abteil vorsen,
bestehend aus einem Gehäuse, das in zwei 5 gesehen sind.
übereinander angeordnete Abteile unterteilt ist, Bei bekannten Abscheidern dieser Art strömen
die durch ein in das untere Abteil hineinreichen- die in das untere Abteil gelangenden und darin
des Tauchrohr miteinander in Verbindung stehen, rotierenden Rohgase über die Oberfläche des Waswobei
das der Sammlung der Waschflüssigkeit serbades und um den unteren Rand des Tauchrohres
und des Schlammes dienende untere Abteil ober- io herum mit Drall von unten in das Tauchrohr hinein,
halb des unteren Tauchrohrendes mit einem tan- Infolge des in dem Spalt zwischen dem unteren
genual einmündenden Gaseinlaß versehen ist und ; Tauchrphrende und der Wasseroberfläche auftretenin
dem mit einem Gasauslaß versehenen oberen den Strömungswiderstandes und der Reibungswider-Abteil
eine zentrale Zerstäubungsvorrichtung zum stände innerhalb des Tauchrohres läßt der Drall im
Einspritzen von Waschflüssigkeit in die durch das 15 Verlauf dieses Strömungsweges nach. Das ist beson-Tauchrohr
in dieses Abteil einströmenden Gase ders dann der Fall, wenn das Tauchrohr in bekannter
und eine Einrichtung zum Rückführen der im Weise in das Wasserbad hineinragt, so daß das
oberen Abteil zusammen mit den Verunreinigun- Wasser von den rotierenden Rohgasen zunächst in
gen ausgeschleuderten Flüssigkeit in das untere Rotation versetzt werden muß, damit der Wasser-Abteil
vorgesehen sind, dadurch gekenn- 20 spiegel sich in der Mitte absenkt und das untere Ende
zeichnet, daß das Tauchrohr (3) in bekannter des Tauchrohres freigibt. Ein starker Drall ist aber
Weise in das Wasserbad hineinragt und in Höhe zur Erzielung einer innigen Durchmischung der in
des Gaseinlasses (2) auf seinem Umfang mit den Gasen enthaltenen Staubteilchen mit dem weiter
Treibschlitzen (4) für den unmittelbaren Eintritt oben eingespritzten Wasser unerläßlich,
eines Teils der Gase in das Tauchrohr versehen 25 Aufgabe der Erfindung ist es, zu erreichen, daß ist. bei derartigen Naßentstaubern an der Wasserein-
eines Teils der Gase in das Tauchrohr versehen 25 Aufgabe der Erfindung ist es, zu erreichen, daß ist. bei derartigen Naßentstaubern an der Wasserein-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- spritzstelle der erforderliche Drall vorhanden ist.
kennzeichnet, daß in dem Tauchrohr (3) ober- Dies wird bei 'Naßentstaubern,; bei denen das Tauchhalb
der Treibschlitze (4) ein eingeschnürter rohr in bekannter Weise in ■ das-Wasserbad-hinein-Doppelkegel
(13) angeordnet ist. 30 ragt, erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- Tauchrohr in Höhe des Gäseinlasses auf'seinem
durch gekennzeichnet, daß im Innern des Tauch- Umfang mit Treibschlitzen für den unmittelbaren
rohres (3) in an sich bekannter Weise Leitbleche Eintritt eines Teils der.Gase in.das Tauchrohr ver-(4'),
für die durch die Treibschlitze (4) ein- sehen ist. Die durch die Treibschlitze unmittelbar in
strömenden Gase angeordnet sind. 35 das Tauchrohr gelangenden Gase übertragen ihre
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Strömungsenergie auf den Teil der Gase, der sich
kennzeichnet, daß der Durchgangsquerschnitt durch das Tauchrohr rotierend nach oben bewegt,
der Treibschlitze (4) veränderbar ist. Hierdurch wird der Drall dieses Gasstromes''erheb-
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- lieh verstärkt und damit die gewünschte sehr innige
kennzeichnet, daß in dem oberen Gehäuseabteil 40 Durchmischung der in den Gasen enthalteneff Staub-(6)
oberhalb des Tauchrohres (3) in bekannter teilchen mit den aus dem Wasserbad in das Tauch-Weise
eine Prallplatte (7) angeordnet ist.:\ röhr hochgerissenen sowie mit den durch die zusätz-
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge- liehe Wasserzerstäubungsvorrichtung in den Gaskennzeichnet,
daß die Prallplatte (7) in der Höhe strom eingesprühten Wassertröpfchen und damit eine
verstellbar ist. 45 gute Benetzung der Staubteilchen erreicht. Dieser
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Drall setzt sich dank seiner Verstärkung in kräftiger
kennzeichnet, daß die Rückführeinrichtung aus Form bis in das obere Abteil fort, in dem eine Treneiner
zentral durch das Tauchrohr (3) geführten nung der Wasser- und Staubteilchen von den Gasen
·■· -Leitung (9) besteht, deren oberes Ende mittels eintritt. Während die Gase durch einen vorzugsweise
die Tauchrohrwand durchdringender Zweigleitün- 50 in der Decke dieses Abteils vorgesehenen zentralen
gen (12) mit dem oberen Gehäuseabteil (6) ver- Stutzen abziehen, schlägt sich das Wasser-Staubbunden
ist. . Gemisch an den Seitenwänden des Abteils nieder. Es
- .......--. fließt durch Rohre od. dgl..in das im.unteren Abteil
befindliche Wasserbad. Der sich darin ansammelnde
: ..'·' 55 Schlamm wird von Zeit zu Zeit abgezogen. \ ■
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung Der Drall und damit: die. Benetzung der Staubzum Naßentstauben von Gasen, bestehend aus einem teilchen wird wesentlich erhöht, wenn in dem Tauch-Gehäuse, das in zwei übereinander angeordnete Ab- rohr oberhalb der. Treibschlitze. ein eingeschnürter teile unterteilt ist, die durch ein in das untere Abteil Doppelkegel angeordnet ist. Bei dieser. Ausbildung hineinreichendes Tauchrohr miteinander in Verbin- 60 handelt es sich zwar um die Anwendung des bekanndung stehen, wobei das der Sammlung der Wasch- ten Venturiwäscherprinzips; bei dem das Staubluftflüssigkeit und des Schlammes dienende und dadurch Wasser-Gemisch ebenfalls durch einen engen Querständig ein Wasserbad enthaltende untere Abteil schnitt hindurchgeführt wird, wobei infolge der oberhalb des unteren Tauchrohrendes mit einem hohen Geschwindigkeit eine innige Benetzung der tangential einmündenden Gaseinlaß versehen ist und 65 Staubteilchen stattfindet. Während aber bei den Venin dem mit einem Gasauslaß versehenen oberen turiwäschern ein sehr langer Diffusor erforderlich ist, Abteil eine zentrale Zerstäubungsvorrichtung zum damit Gasablösungen von den Wänden vermieden Einspritzen von Waschflüssigkeit in die durch das werden, besteht das Besondere der Ausbildung ge-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung Der Drall und damit: die. Benetzung der Staubzum Naßentstauben von Gasen, bestehend aus einem teilchen wird wesentlich erhöht, wenn in dem Tauch-Gehäuse, das in zwei übereinander angeordnete Ab- rohr oberhalb der. Treibschlitze. ein eingeschnürter teile unterteilt ist, die durch ein in das untere Abteil Doppelkegel angeordnet ist. Bei dieser. Ausbildung hineinreichendes Tauchrohr miteinander in Verbin- 60 handelt es sich zwar um die Anwendung des bekanndung stehen, wobei das der Sammlung der Wasch- ten Venturiwäscherprinzips; bei dem das Staubluftflüssigkeit und des Schlammes dienende und dadurch Wasser-Gemisch ebenfalls durch einen engen Querständig ein Wasserbad enthaltende untere Abteil schnitt hindurchgeführt wird, wobei infolge der oberhalb des unteren Tauchrohrendes mit einem hohen Geschwindigkeit eine innige Benetzung der tangential einmündenden Gaseinlaß versehen ist und 65 Staubteilchen stattfindet. Während aber bei den Venin dem mit einem Gasauslaß versehenen oberen turiwäschern ein sehr langer Diffusor erforderlich ist, Abteil eine zentrale Zerstäubungsvorrichtung zum damit Gasablösungen von den Wänden vermieden Einspritzen von Waschflüssigkeit in die durch das werden, besteht das Besondere der Ausbildung ge-
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DEST025444 | 1966-05-24 | ||
| DEST025444 | 1966-05-24 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1571784A1 DE1571784A1 (de) | 1971-01-14 |
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| DE1571784C true DE1571784C (de) | 1973-02-15 |
Family
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