DE1571759A1 - Gasskrubber - Google Patents
GasskrubberInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D45/00—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
- B01D45/12—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
- B01D45/16—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by the winding course of the gas stream, the centrifugal forces being generated solely or partly by mechanical means, e.g. fixed swirl vanes
-
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D47/00—Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
- B01D47/02—Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath
- B01D47/027—Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath by directing the gas to be cleaned essentially tangential to the liquid surface
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Degasification And Air Bubble Elimination (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gasskrubber und insbesondere auf eine hochleistungsfähige Vorrichtung! durch welche sehwelaende
Stoffteilchen extrem kleiner Größe, wie Flüssigkeitsteilchen,
ZoBo feine Säure-Nebel oder dichte Teer-Nebel, ebenso wie feste
Teilchen, beispielsweise Staub, aus einem gasförmigen Medium durch Anhäufung und zentrifugale Ausscheidung entfernt werden
können»
Die Anwendung von Zentrifugal-Vorrichtungen zum Entfernen von
Stoffteilchen, die in Gasen, wie beispielsweise Luft und dergleichen,
schweben oder eingelagert sind, ist in der Technik bekannt. Siehe z.B. die amerikanische Patentschrift 3.093-468.
Der Gasskrubber gemäß dem oben genannten Patent ist von verti- .
kaier Bauart und innerhalb gewisser Grenzen leistungsfähig und zweckmäßige Jetzt wurde festgestellt, daß für bestimmte Systeme
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die Leistungsfähigkeit eines Zentrifugal-Gasskrubbers wesentlich
erhöht verden kann, wenn ein horizontal angeordneter Gasskrubber
verwendet wird. Soweit bekannt ist, hat bisher nooh niemand einen horizontal angeordneten Gaskrubber vorgeschlagen. Der
Erfinder hat festgestellt, daß ein horizontal angeordneter Zentrifugal—Gaskrubber vielseitiger ist, weil er in der Lage
ist, mit hohem Samnielwirkungsgrad über einen weiten Bereich
von Druckabfällen, beispielsweise 13 - I3O cm (5 - 50 Zoll)
Wassersäule oder mehr, zu arbeiten und er zur lösung von • Aufgaben, welche außerhalb des Gasskrubbers liegen, umgestellt
werden kann.
Der Gasskrubber gemäß der vorliegenden Erfindung überwindet
das naß-trocken-Leitungsproblem und begünstigt sogar die
Verteilung einer Flüssigkeit oder Brühe über die öffnung
und so die wirkungsvolle Zerstäubung und Anhäufung von Stoffteilchen
in dem Gasstrom, während die Verstopfung der öffnung vermieden wird. Außerdem kann der Gasskrubber gemäß der vor—
liegenden Erfindung dazu verwendet werden, die Größe des Flüssigkeitsverbrauchs
wesentlich zu verringern, da er zur Verwendung in einem für die Reinigungsflüssigkeit geschlossenen
Kreis ausgebildete
Der horizontal angeordnete Gasskrubber der vorliegenden Er— " findung ist durch die Gewährleistung eines vollständigen Vorhanges
aus Reinig-dagsflüssigkeit an der öffnung leistungsfähiger
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und tatsächlich für die Anwendung bei niedrigen Druckgefällen geeignet. In den bisher vorgeschlagenen Vorrichtungen würden
Lücken in dem Flüssigkeitsvorhand sein, die es dem Staub erlaubten, durch dieselben zu entweichen, wenn die Vorrichtungen
bei niedrigen Druckgefällen betrieben worden wären. So kann die vorliegende Erfindung bei verhältnismäßig niedrigen Druckgefällen
von etwa zwölf bis vierzig am (5 bis 15 Zoll) Wassersäule arbeiten, während sie die gleiche äquivalente Leistungsfähigkeit
erreicht, wie der Gasskrubter in der:, obengenannten
Patent, der mit höheren Druckgefällen arbeitet.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen neuartigen Zentrlfiigal-Gasskrubber zu schaffen, der horizontal angeordnet
ist.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen
vielseitigen Gasskrubfcer zv; schaffen, der geeignet ift, Aufgaben
zu lösen, die außerhalb des Gaeekrutbers liegen.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Lrlindung ist es, einen
Gasskrubrer ζ ι schaffe::, der eii.en feachlosrei.ei; Kreisla.:i
für die ReinigungJ^Btasigkeit aufweisen kann.
Ein weiteres Ziel der vorliegender. Erfindung i&t es, einen
Gaaskrubber zu β chaff en, bei welches eine Heinigungsflüseig*
' keit in die an den tangentialen Eingang in das Gaeekrubber-Gehäuse
angrentende ÄlBdung mittels Schwerkraft eingebracht
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wird, wobei die Verstopfung von Düsen und dergleichen ausgeschlossen
wird.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen
Gasskrubber zu schaffen, in den die Reinigungsflüssigkeit
nicht an der Halsöffnung durch Düsen eingeführt wird.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen horizontal angeordneten Zentrifugal-Gasskrubber zu schaffen,
der bei verhältnismäßig niedrigen Druckgefällen win der Größenordnung
von etwa zwölf bis vierzig cm (5 bis 15 Zoll) Wassersäule
wirksam und leistungsfähig arbeiten kann.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und Ziele der Erfindung ergeben sich aus der Eeschreibung von Ausführungsbeiepielen an Hand
der Zeichnung; in dieser zeigen!
Fig. 1 eine Vorderansicht des Gasskrubbers der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 2 eine Seitenansicht von der Linie 2-2 in Fig. 1 aus;
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 1;
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 1;
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 1;
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie 6-6 in Fig. 1;
Fig. 7 einen Schnitt länge der Linie 7-7 in Fig. 2;
Fig. 8 einen Schnitt länge der Linie 8-8 in Fig. 7;
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Fig. 9 einen Schnitt ähnlich dem der Fig. 7, der jedoch eine
andere Ausbildungsform der Kittel zur Einbringung der Reinigungsflüssigkeit darstellt;
Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie 10-10 in Fig. 9;
Fig» 11 einen Schnitt ähnlich dem der Fig. 6, der jedoch eine andere Ausbildungsform der Mittel zur Einbringung
Fig» 11 einen Schnitt ähnlich dem der Fig. 6, der jedoch eine andere Ausbildungsform der Mittel zur Einbringung
der 2einit>ui£,sflüssigkeit darstellt;
Fig« 12 einen Schnitt längs der Linie 12-12 in Fig. 11»
Fig« 12 einen Schnitt längs der Linie 12-12 in Fig. 11»
In der Zeichnung, in der gleiche Ziffern gleiche Teile bezeichnen,
ist Fig. 1 eine Vorderansicht eines horizontal angeordneten Zentrifugal-Gasskrubbers, der im Ganzen nit 10
bezeichnet ist.
bezeichnet ist.
Der Gasskrubber 10 umfaßt ein im ganzen zylindrisches Gehäuse
12, dessen Längsachse horizontal angeordnet ist. Das Gehäuse 12 hat eine Stirnwand H an dem einen Ende. Die Wand 14 kann, wenn gewünscht, mit einem Beobachtungsfenster 16 versehen werden«
Das Gehäuse hat an seinem anderen Ende eine Wand 18, die in
einem radial nach außen gerichteten Flansch 20 endet.
12, dessen Längsachse horizontal angeordnet ist. Das Gehäuse 12 hat eine Stirnwand H an dem einen Ende. Die Wand 14 kann, wenn gewünscht, mit einem Beobachtungsfenster 16 versehen werden«
Das Gehäuse hat an seinem anderen Ende eine Wand 18, die in
einem radial nach außen gerichteten Flansch 20 endet.
Das Gehäuse 12 ist mit einem Tangential-Einlaßteil 22 versehen,
das der Wand 14 benachbart ist, siehe Figg» 1 und 3. Das obere Ende des Einlaßteils 22 endet in einem nach außen gerichteten "
Flansch 24. Eine Verengungswand 26 ist, wie in Fig. 6 deutlicher gezeigt ist, angrenzend an das obere Ende des Einlaß-
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6 lav ι
teils 22 angebracht, iiin Gas z\if ührungskanal 2G ist aarir. "t&r
einem Ventilglied 30 angeordnet, Das Yentilglieä 30 1ε t; £--'
Bewegung auf die danebenstehende Wand des Teils 22 z\i und
davon weg verstellbar eingerichtet, um so eine veränderlich
Öffnung 32 zu bestimmen. Bin IBedienungsmittel 34 i^t; für a^c
Yentilglied 30 vorgesehen und kann, von der mit Schraubengewinde
versehenen Bsuart sein. Irgendein geeignete.1- ίiir r..r.^ .-mittel
kann für das Ventilglied 30 vorgesehen sein, αιτ. e^r.fi
Drehbewegung desselben zu vermeiden, wenn das Bedienung^-
mittel 34 zur Einstellung der Größe der öffnung 32 verdreht
wird. Die öffnung 32 ist so dicht wie möglich am tangentialen
Einlaß in das Gehäuse 12 angebracht, Es wird dar:.ii; bezweckt,
daß das strömende Iiittel an der öffr.or.g 32 die grcSs^e Geschwindigkeit
hat. Es hat sich für einen leistungsig^igeri retrieb
als vränsc:".er.£'.7ert erwies en. t das strömende l-.ii; ^ el anr..it!;elbar
nach der Erreichung seiner höchster. Geschv/indigkeit in aar
Gehäuse 12 einzuführen. Dies ist ausführlicher in üb::, oben
genannten Patent erklärt, dessen Inhalt zum Bestandteil der vorliegenden Beschreibung gemacht wird.
Eine im ganzen mit 36 bezeichnete Vorrichtung zur Einführung
von Reinigungsflüssigkeit ist durch Schrauben 38 abnehmbar am Plansch 24 befestigt. Die Vorrichtung 36 enthält eine rechteckige
Ummantelung 39, die ein rechteckiges Gehäuse 40 zwischen
ihren Enden aufweist. Ein Teil der Ummantelung 39 erstreckt sich nach oben in daL Gehäuse 40 hinein, um ein V/ehr 42 zu bilden.
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wird mit Hilfe der Leitung 44 in das 40 eingeführt« Eine konisch geformte Prallplatte 46
i -.i:-3r:ialt äer Ummantelung 39 angebracht und dabei in einer
»eise gehaltert· Die Prallplatte 46 verjüngt sich
zus. Planach 24 hin*
Der Ra-jur, zwischen der Prallplatte 46 und der Innenfläche der
TJir.!.'Hiitelune 39 wird mit dem Bezugszeichen 47 bezeichnet. Eine
Leitung 46, die den mit Patikeln beladenen Strom zuführt, ist
v.:t einen, Ende an: oberen Ende der Ummantelung 39 durch Schrau- ™
lter« 7j0 befestigt.
Vnter Bezugnaa-.e auf die Figuren 1 und 3 ist zu bemerken, daß
das Gehäuse 12 mit einem kenischen Eußteil 52 versehen ist, der
sicn in wesentlichen über dl: &anze Länge des Gehäuses 12 erstreckt. Eine Stauplatte 54 ist innerhalb dee Gehäuses angrenzend
an den Eir.laSteil 22 *and entsprechend dessen Weite vorgesehen.
Das heißt, der Einlaßteil 22 hat eine tfeite, die dem Abstand zwischen der Stirnwand 14 und der Stauplatte 54 ent- j
spricht. Die Stauplatte 54 hat eine Erweiterung 55, welche sich, wie es in den- Figuren 1 und 3 deutlicher gezeigt ist, bis in
den Fuflteil 52 hinein erstreckt.
Die Stauplatte 54 hat eine bogenförmige Kante 5b und eine gerade Kante 58, welche in einen Abstand zur Innenseite des
Gehäuses derart angeordnet sind, daß sie eine sichelförmige
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öffnung 60 bilden. Die Öffnung 60 schafft eine Verbindung zwischen
den auf entgegengesetzten Seiten der Stauplatte 54 liegenden Teilen des Innenraums. des Gehäuses 12.
Wie deutlicher in Figur 4 gezeigt wird, i&t das Gehäuse 12
zwischen der Stauplatte 54 und der Stirnwand 18 mit einer nach
innen gebogenen Lippe 64 versehen, um einen Spalt 66 zu bilden.
Der Spalt 66 schafft eine Verbindung vom Innenraum des Gehäuses 12, zwischen Stauplatte 54 und Stirnwand 18 einerseits
und dem Fußteil 52 andererseits. Der Innenraum des Gehäuses 12 zwischen Stauplatte 54 und Stirnwand 14 ist in direkter Verbin^
dung mit dem Fußteil 52. Folglich ist innerhalb des Gehäuses'12
zwischen Stirnwand 14 und Stauplatte 54 keine bogenförmige Wand, die den Punkten A-B auf dem Gehäuse 12 in Fig. 4 entspricht.
Gereinigtes Gas kann das Gehäuse 12 durch die Auslaßöffnung 68 verlassen, die einen an die Stirnwand 18 geschraubten Flansch
70 aufweist. Es sei erwähnt, daß die Querschnittsfläche der Auslaßöffnung 68 wesentlich kleiner ist als die Querschnittsfläche des Gehäuses 12 und daß die Auslaßöffnung 68 konzentrisch
angeordnet ist. Die Auslaßöffnung 66 ist mit einer zylindrischen Trommel 74 verbunden, die an den Flansch 20 angeschraubt
ist. Die Trommel 74 ist mit einer tangential angeordneten Außlaßleitung 76 versehen und kann unr; 360° verdreht werden,
um sie dem Höhenstandort einer Verbindungsröhre, eines
Absauggebläses oder einer anderen Ausrüstung anzupassen. Des
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Ausströmen des Gases könnte,' wenn nötig, durch die öffnung 68
horizontal fortgesetzt werden.
Das Cshäu-e 12 kann mit Kontagehaltern 78 und 80 versehen werden,
um dasselbe in horizontaler Lage zu halten. Ein Pumpbehälter 81 und eine Pumpe 82 können mit dem Auslaß des Fußteils 52
verbunden sein. Der Auslaß der Pumpe 82 ist als Leitung 44' bezeichnet. Die Leitung 44' kann so ausgebildet sein, daß sie
eine Verbindung mit der Leitung 44 derart herstellt, daß ein geschlossenes System für die Reinigungsflüssigkeit gebildet M
wird. Ein geschlossenes System für die Reinigungsflüssigkeit ist zur Herabsetzung des Verbrauchs von Reinigungsflüssigkeit
erwünscht. In einigen Systemen ist es aus anderen Gründen erwünscht,
ein geschlossenes System für die Reinigungsflüssigkeit zu haben, nämlich bei der Anwendung in der chemischen Industrie,
wo die Reinigungsflüssigkeit die Form einer Lösung oder Suspension
haben kann, und es erwünscht ist, deren Konzentration auf einem bestimmten Niveau zu halten.
Die Wirkungsweise des Gasskrubbers 10 ist die folgende» Gas mit darin schwebenden Stoffteilchen tritt durch die Lei«
tung 48 und den Kanal 2Ö in den Gasskrubber 10 ein. In dem
Kanal 28 kommt das Gas mit den Wänden in Berührung, die mit Reinigungsflüssigkeit benetzt sind. Das heißt, Reinigungsflüssigkeit
wird in das Gehäuse 4O eingeführt, fließt über das Wehr 42 und fällt infolge der Schwerkraft an der Innenfläche
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des Mantels 39 durch den Zwischenraum 47 hinunter und weiter
entlang1 der Verengungswand 26, als auch längs der Innenfläche
der Wände, die den Einlaßteil 22 bilden· Ba das verunreinigte
Gras mit einem sich bewegenden Reinigungsflüssigkeits-Pilm in
Berührung kommt, kann es sich nicht an den Wänden der Yorrioh*» -tung ansammeln. Sine solche Ansammlung würde eich schnell auf··
bauen und würde erfordern, daß die Vorrichtung zum Zwecke der Reinigung häufig stillgelegt werden müßte· ·
Zerstäubung der Reinigungsflüssigkeit tritt mn der Öffnung 32
durch die hohe Geschwindigkeit des Gasstromes ein, die an der
öffnung 32 ihr Maximum erreicht. Sie grBite ZueaMnenballung der
schwebenden Stoff teilchen in dem Gasstrom uai, der Reinigungen
flüssigkeit tritt in den Sereich der gruft·» Geegeechwindigleit
ein, da ein solcher Bereich aueh eine »axis*!· Serteilung der
Reinigungsflüssigkeit bewirkt. Sie Method· der linbringung der
Reinigungsflüssigkeit durch Hiefien läng· der Wände de· BinlsJ-teils 22 mit Hilfe der Schwerkraft gewährleistet einen vollständigen Vorhang aus Reinigungsflüssigkeit ma. der öffnung 32
und erlaubt dabei den Betrieb des Skrublttss 1·! niedrigeren
Stufen des Druckabfalls (12 - 40 cm Wassersäule £5 .· f$ w.g. J )
als es bei der vertikalen Bauart möglich ist, die in der oben— '
genannten Patentschrift beschrieben ist.
Von der öffnung 32 bewegt sich der Gasstrom, der Anhäufungen '1
von Reinigungsflüssigkeit und schwebenden Stoffteilohen mit 1I
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sich führt, ait hoher Geschwindigkeit durch den Einlaßteil 22
in den Teil des Gehäuses 12 zwischen der Stauplatte 54 und der Stirnwand 14 hinein* Die iusammengeballte Reinigungsflüssigkeit
mit den schwebenden Stoffteilchen wird augenblicklich in Richtung des Pfeile 62 (fig· 1 und 3) in den Fußteil 52 abfließen.
Der Gasstrom und di· schwebenden Plüssigkeitsteilchen werden ihren Weg länge der Innenseite des Gehäuses 12 im Uhrzeigersinn fortsetzen (Fig· 3), bis sie durch die sichelförmige
öffnung 16 auf die anders Seite der Stauplatte 54 entweichen. -Zwischen der Stirnwand 18 und der Stauplatte 54 folgt der Strom
weiter dem Umfang dee* Gehäuses 12 im Uhrzeigersinn, während er eich zur AuslaSuffnung 68 hin bewegt« Dabei wird sich ein
Flüssigkeitsfilm auf der Innenwand des Gehäuses 12 zwischen
den Punkten 4 und B bilden. Dieser Flüssigkeitsfilm wird durch
den Spalt 66 in den Fuiteil 52 hinein abfließen.
ausströmen· Die Flüssigkeit und die angehäuften Partikel, die
sich innerhalb des Funteils 52 angesatacelt haben, können durch
die Pumpe 82 über die Leitungen 44* und 44 zurück in das Genau
se 40 gepumpt werden·
In den Figuren 9 und 10 ist eine Vorrichtung 84 zur Einführung
von Reinigungsflüssigkeit gezeigt, welche anstelle der Vorrichtung 36 verwendet werften kann· Die Vorrichtung 64 weist ein
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zylindrisches Gehäuse 86, das mittels Schrauben 38' an den
Flansch 24 angeschraubt werden kann, auf. Das Gehäuse 86 kann eine konische oder trichterförmige Ablenkplatte 46'
derart aufweisen! daß-in derselben Weise wie oben beschrieben
ein Raum 47s gebildet wird» In den Raum 47' kann durch eine
Leitung 88 Reinigungsflüssigkeit eingeführt werden. Die Leitung
88 ist bezüglich des Gehäuses 86 tangential angeordnet.
In den fiaum 47' eingeleitete Reinigungsflüssigkeit wird der
Innenfläche des Gehäuses 86 folgen und in der gleichen Weise,
wie oben beschrieben, infolge der Schwerkraft hinuntersinken»
In den Figuren 11 und 12 ist eine andere Ausführungsform zur ·
Einleitung der Reinigungsflüssigkeit dargestellt. Demzufolge kann die Reinigungsflüssigkeit mit Hilfe eines Rohres 92 in
die Kammer 90 eingeleitet werden* Das Rohr 92 kann mit einer
einzigen öffnung oder einer Anzahl von Auslaßteilen 94 versehen sein, deren gesamte Querschnittsfläche im wesentlichen gleich
der Querechnittsflache des Rohres 92 ist. Reinigungsflüssigkeit,
die durch die Auslaßteile 94 ausströmt, trifft auf das Spritzbleeh
95 und fällt infolge der Schwerkraft in Richtung des
Pfeiles 98v
Die Vorrichtung zur Einführungvon Reinigungsflüssigkeit gemäß
den Figg. 11 und 12 kann ansteile der Vorrichtung 36 oder der
Vorrichtung 64 in Verbindung mit dem Gasskrubber 10 verwendet
Bad
"" 13 " 1571758
werden« Da bei keiner der Vorrichtungen zur Einführung von Reinigungsflüssigkeit der oben beschriebenen Art Sprühdüsen oder
Sprühkonstruktionen Anwendung finden, können ReinigungsflUssigkeiten,
die verhältnismäßig hohe Konzentrationen suspendierter Körper enthalten, ohne Verstopfungsschwierigkeiten verwendet ·
werdend- - ■ ' ' · ' - - ·
Die vorliegende Erfindung "beweist u»a., daß ein horizontaler
Zentrifugal-Skrubber gereinigte Gase ohne jegliche eingelagerten
Flüssigkeiteh- liefern kann, und zwar wegen der dabei beteiligten
verhältnismäßig hohen Gasgeschwindigkeit en, welche der: eingela- :"
gerten Stoffteilehen Zentrifugalkräfte verleihen, die ein Vielfaches der Schwerkraft betragen„Im Bereich eines Durckabfalls
von 12 bis 120 cm (5 bis 50'Zoll) Wassersäule sind Gasgesehwihdigkeiten
von etwa 2500 m/min bis 7500 m/min (8000 ft/min'' bis-'
15000 ft/min) beteilig-to Abhängig von der "Geschwindigkeit und
dem Druckabfall kann die ■ Zentrifugalkraft zwischen ■ 200' und """ ■'·■"
lOOOmal so groß sein" wie die Schwerkrafto -' .·■'■ · " ' ' ■ '; r
Im f olgenderi wird der· Ihnenraüni-des Gehäuses 12'-zwischen Stau.-platte
54 und Wand 14 als eine "erste Kammer und der Inhenraum''' ;':
des Gehäuses. 12 zwischen Stauplatte 54 und Wand 18 als eine·"·
zweite Kammer bezeichnete
Patentansprücheι
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Claims (1)
- Paten t a η s ρ r ü cn e- t1. Gasskrubber zur Entfernung von Stoffteilchen aus einer:» Gasstrom, g e' k e η η ζ e I c hne t durch, ein zylindrisches Gehäuse (12) mit horizontal angeordneter Längsachse, einen stehenden 'Tangentialeinlaß (.22) zu dem Gehäuse, mit einstellbarer öffnung (32), einer Vorrichtung (36) zur Einführung einer' Reinigungsflüssigkeit in den Einlaß or.er- ™ . · . hält' der Öffnung (32) derart, daß die Reinigungsiluseiifkeit durch'die Schwerkraft an der Innenfläche des Einlasses zur "Öffnung hin hinuntersinken kann, ein unter derr. Gehäuse angeordnetes und'mit ihm'verbundenes Paßteil Xo2) und eir.e axiale Auslaßöffnung (Sb) ie Gehäuse (12)Y2» Gasskrubber nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch "eine Stauplatte (54) im Gehäuse (12), v/elche das Gehäuse 'in eine erste und eine zweite Kammer teil', wobei die erste" KaEx.er mit dem Einlaß und die zweite Karr.Ker mit der Auslaßöffnung (65) in Verbindung steht und vrobei Einrichtungen vorgesehen sind, welche eine Verbindung zwischen deY, EaL.ir.ern "schaffen. ■ο Gasskrubber nach Anspruch 2, dadurch geicennzeich « ά ti Z 9 s a ;- s - « - :.·-.-« :\:. 5 ; ν>-.::-,ν&. ,- ^ k^iisBsO „ net ,daß si cn. die Stauplatte (54) bis in den Fußteil (52) hinein erstreckt=109808/1904^'"^ 8AOOR18W14. Ή:;& :r ;::r.er nach Anspruch !,gekennzeichnet •r-irc·-. eine Einrichtung, welche die Verbindung zwischen e:r;3^: Auelaß an: Fußteil (52) und der Vorrichtung Zur Ein* füi-rang von Reinigungsflüssigkeit derart schafft, daß ein geschlossenes .System, für die Reinigungsflüssigkeit gebildet5« GassKructer nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ze i c h η e t , aaß die Vorrichtung (36) zur Einführung von Reinig;::t;^i'lüEsigkeit ein tr.it dem Einlaß (22) verbundenes zylin- ^ driacnes Gehäuse (40) und eine Ablenkeinrichtung innerhalb des Gehäuse? aufweist, wobei die Ablenkeinrichtung in direkter 'Yeri. ;.n.dur.g n:it deir. Einlaß -and derart ausgebildet und ange~ oriret ist, daß verunreinigtes Gas durch sie hindurch zum . E;iv1h3 einfüiirb-ir ist.6. Gas ?«>, rubber nach Anspruci; 51 g e k e η η ζ ei c h η e t ä.vTcI\ eii: ienr, welches innerhalb des Gehäuses (40) angeordnet is^inä über welches die Reinigungsflüssigkeitfließen kam:. .7. Gasskrubber nach Anspruch 5, ge k e η η ζ e ich ή et durch eine tangentlale Einlaßleitung iu dem Gehäuse»8. Gasskrubber nach Anspruch 1, dadurch ge k e η η ζ ei c h -net , dafi die Vorrichtung (36) Kittel zur Einführung von■ ■■ . ■ ■■ ■■ ./·108808/190* iReinigungsflüssigkeit eine Leitung "aufweist, die Auslaßö'ffnungsmittel hat, deren Querschnittsfläche im wesentlichen der Quereohnittsflache der Leitung entspricht,9. Gasskrubber nach Anspruch 1 und 2, g e k e η η ζ eic h net durch einen stehenden Tangentialeinlaß zu dem Gehäuse, der in Verbindung mit der ersten Kammer steht, ein unterhalb des Gehäuses angeordnetes und mit der ersten und zweiten Kammer in Verbindung stehendes Fußteil, Vorrichtungen ζ or Herstellung einer Verbindung zwischen den Kammern im wesentlichen diametral gegenüber dem Fußteil und eine exial angeordnete Auslaß öffnung im Gehäuse, die mit der zweiten. Kairtaer in Verbindung steht* ·1Ö. Gasskrubber nach Anspruch 9, g e k e η η ζ e i c h η e t durch eine mit dem Gehäuse verbundene Trommel, wobei der Innenraum der Trommel durch die Auslaßöffnung mit der zweiten Kammer in Verbindung steht, υnd eine Leitung tangential an der Trommel angeordnet ist und mit ihr in Verbindung steht. .* Gasskrubber naeli Anspruch B> dadiirch g e kennzeichne t f dafi das Fußteil durch einen Spalt in der V/and des Gehäuses^ mit der zweiiiiii Kammer in Verbindung steht.T^. Gaeskrubber nach Anspruch 1, dadurch g e-lc · η η t e i c h ■-. η et # daß die Vorrichtung zur Einfunrung «iner Reinigungs"- ',109808/1904 .'·Λte* to λ «■?■ e «7 f i Jflüssigkeit an einem Punkt oberhalb dar öffnung derart · ausgebildet ist■„ daß die Reinigungsflüssigkeit durch Schwerkraft längs der Wand des linlasses zur öffnung hin sinken kann und wobei das Gehäuse ®isi©n mit ihm in Verbindung stehenden Fußteil zur Aufnahme der Reinigungsflüssigkeit und der Stoffteilchen und das Gehäuse eine .Auslaßöffnung aufweist.ο Gasskrubber nach Ansprch 12, dadurch g β k en η ζ e i e h -. η e t , daß die Vorrichtung zur Zuführung der Reinigungsflüs- sigkeit ein zylindrisches am Einlaß angebrachtes Gehäuse und eine trichterförmige Prallplatte (46) im Gehäuse auf- ' weist, durch welche verunreinigtes Gas eingeführt werden kann, wobei die Prallplatte innerhalb der Innenfläche des Gehäuses so angebracht ist, daß ein Raum gebildet wird, in welchen die Reinigungsflüssigkeit eingeführt werden kann.14ο Gasskrubber nach Anspruch 13, dadurch ge k e η η ifc e i c h net, daß das zylindrische Gehäuse ein axial angeordnetes ύ Wehr (42) aufweist» ' "'""15'» Gasskrubber nach Anspruch 13 7 gekennzeichnet durch eine tangential mit dem Gehäuse verbundene Leitung/ die zur tangentialen Einführung von Reinigungsflüssigkeit, in den genannten Raum-dient.10980871904 BAD16. Verfahren zur'-Entfernung von Stoff teilchen aus einen. C-- .ε nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch folgend© Verfahrensstufenj Erhöhung der Geschwindigkeit des stoffteilehenbeladenen• Gasstromes, gleichzeitiges Anhäufen der Stoffteilchen in dem Strom unter Verwendung einer !Reinigungsflüssigkeit, Bewegung des' Stromes in einer spiralförmigen Bahn um eine horizontale Achse herum, um dabei die Reinigungsflüssigkeit und die angehäuften Stoffteilchen durch Schwerkraftwirkung und Zentri- ^ fugalkraft auszuscheiden.17. Verfahren zur Entfernung von Stoffteilchen aus einem Gas nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte j Aussetzen eines stoffteilehenbeladenen Gasstromes einer Reinigungsflüssigkeit, Einwirkung der Flüssigkeit, da3 die Stoffteilchen sich in dem Gasstrom anhäufen, schnelles Lrehen des Stromes in zwei Stufen um eine horizontale Achse, .Entfernen des größten Teils der Flüssigkeit in der ersten Stufe und der angehäuften Stoff teilchen aus dem Gasstrom, 3r.~ferri.er. des Restes der flüssigen Stoffteilchen in der zv/eiter. Stufe und Anwendung von Schwer— und Zentrifugalkraft, urr. das 5as von der Flüssigkeit und den Stoffteilchen zi trennen„13. Verfahren zur Trennung von. Gas imd angehäuften Stoff teilchen in einem Strom nach einem der vorhergehenden Ansprüche, g e kennzeichnet durch die Verfahrensstufen dex schnellen Drehung des Stromes bei hoher Geschwindigkeit in einer109808/1904 ' ';r --mi-en- rahn um eine horizontale Achse und die Entf er· angehäufter Stoffteilchen vom inneren Teil der Bahn \ ei ic v/irkung der Schwer- und Zentrifugalkraft.109808A1904BADLe. er se i f e
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